Unser physisches Dasein

Die Zahl 5 des Mai steht in den Körpern des Kundalini Yogas für unseren physischen Körper. Sie beschreibt unser physisches Dasein, unseren Tempel, in dem wir von Anfang bis Ende auf diesem Planeten leben dürfen. Er ist ein Geschenk, den wir allzu oft im Trubel der Gedanken, des Lebens und den Herausforderungen vergessen und vor sich hin „dümpeln“ lassen. Mal schlafen wir zu wenig, mal essen wir ungesund, strapazieren unser Nervensystem oder sind uns ihm gar nicht so bewusst, weil wir ihn für selbstverständlich erachten. Er ist ja sowieso da. Dabei schenkt er uns in jeder Sekunde die Möglichkeit, uns zu bewegen – für uns, im Leben und der Welt. 💕

Es ist schon faszinierend, wenn wir uns daran erinnern, dass wir aus einem Ei und einem Samen, aus Liebe, entstehen, erwachsen und zum passenden Zeitpunkt, das Licht der Welt erblicken. So wachsen wir auf, entwickeln uns, machen Erfahrungen mit unserem Körper und lassen ihn dann wieder hier zurück. Oft wird uns dies erst sehr spät bewusst und auf den letzten „Metern“ erkennen wir die Dankbarkeit für ein „Gefährt“, welches alles zu unseren Gunsten gibt, nicht fragt, sondern bedingungslos einfach für uns da ist. 💚 Was geben wir ihm zurück? Wie kümmern und sorgen wir uns um ihn? Was stellen wir mit ihm alles an?

Es kann uns helfen, wenn wir uns hin und wieder Fragen stellen, um „einzuchecken“, wie wir derzeit mit unserem physischen Körper umgehen. Was tun wir (nicht) für ihn? Wo haben wir das Gefühl, dass ihm etwas (nicht) gut tun würde? Was braucht es (nicht) dafür? Was es auf jeden Fall braucht, ist Aufmerksamkeit! 🙏🏼 Wir dürfen aufmerksam für die Bedürfnisse sein, die unser physischer Körper hat. Das geht beim Atmen los, führt weiter über das Trinken, das Essen, die Bewegung bis hin in die Erholung oder die Aktion. Genau auch hierfür schärfen wir unser Bewusstsein durch Meditation und Yoga. Um zu spüren, was er möchte und braucht. Um mit unseren Sinnen wahrzunehmen, was an der Reihe ist. Möglicherweise ist es mal wieder eine Massage? Oder ein ausgiebiges Bad? Eine Auszeit in der Natur? Oder ein aktives Rennen durch den Wald?! 😍

Was hilft Dir und Deinem Körper? Wie unterstützt Du ihn? Und wo entdeckst Du etwas, was Du verändern kannst? Unser Körper spricht zu uns! Er spricht in Schmerzen, Loslösungen, Krankheiten und Heilungen. Er gibt uns immerzu Zeichen, wenn wir sie hören und erkennen können. Er verbindet sich in der Tiefe mit unseren Gedanken, Emotionen und Gefühlen und reagiert unentwegt darauf. In diesem Moment spüren wir auch, dass wir nicht unser Körper sind, sondern als seelisches Wesen in ihm sein können. Wir haben immerzu die Möglichkeit zu entscheiden, was wir mit ihm machen. Was ist unsere Intention für dieses wundervolle Geschöpf, welches uns durch Höhen und Tiefen trägt? Er ist ein Sprachrohr, um Verbindungen in uns zu erkennen, zu lösen und zu heilen! Glaubenssätze, Verhaltensweisen, …, spiegeln sich in ihm wieder und geben uns Hinweise darauf, was es bedarf. Wir können durch ihn dort eintauchen oder auch durch ihn wieder auftauchen!

So frage ich mich persönlich immer wieder, wenn ich etwas in meinem Körper spüre, was er mir damit zeigen möchte. Was habe ich in mich reingefressen, Magen? Was läuft mir über die Leber, Leber? Usw. und so fort… . Durch diese deutliche Verbindung und die Erkenntnisse daraus, ergeben sich Bilder und Zusammenhänge für uns, die uns danach fragen, aktiv zu werden, Fürsorge walten zu lassen und vor allem in eine Heilung zu kommen! 💖 Gerade in der heutigen Zeit, in der alles noch schneller und schneller, manchmal noch brutaler und auf jeden Fall herausfordernder wird, brauchen wir einen „starken“ Körper, der uns ein sicheres, vertrauenswürdiges und kraftvolles Zuhause bieten kann. Der Druck von außen wird nicht aufhören zuzunehmen! Im Gegenteil! Wie können wir also all die Techniken, Ideen, Aktionen für unseren Körper nutzen, um ihn zu pflegen, zu hegen und vor allem zu lieben? Wie sehr beschäftigen wir uns doch immer mal wieder mit unserem „Aussehen“ und fühlen uns gar nicht so wohl!? Da was zum Optimieren, dort was. Hiervon spreche ich jedoch nicht. Es geht nicht um Optimierung, sondern um Fürsorge und Pflege.

All unsere Körper sind, so wie sie auf diesem Planeten sind, vollkommen, so wunderschön, einzigartig und eine magische Kreation dieser Schöpfung! 😍 Trauen wir uns, dies zu akzeptieren? Trauen wir uns, uns bedingungslos um ihn zu kümmern? Sind wir verpflichtet genug, unserem Körper das zu geben, was er braucht? Wie geht es Dir damit?

Ich wünsche Dir eine wundervolle Entdeckungsreise mit Deinem physischen Körpern und der Auseinandersetzung mit den gestellten Fragen!

Von Herzen alles Liebe, Nam Terath 💚

Felder voller Liebe

Eine Woche zuvor befanden wir uns auf den Straßen Europas, um nach dem Retreat „Auf den Spuren von Maria Magdalena“ und zwei Tagen am Meer wieder in den Schwarzwald zurückzukehren. Magische Tage lagen hinter uns. Eindrückliche Erfahrungen und Erlebnisse, die uns immerzu in Erinnerung bleiben werden. Wir durften Moment für Moment in einem so zärtlichem und zugleich kraftvollem energetischen Feld verweilen. All die Geschenke die wir erhielten – unsere Tränen, unser Lachen, unser Tanzen, unendliches Singen und Heilen, Begegnungen und Umarmungen, das Essen, die Natur, das Yoga, die Meditationen und so viel mehr – haben in jedem von uns etwas bewegt, geliebt und geheilt. Etwas ist anders! Wir sind in diesen Tagen ganz bewusst zusammengekommen, um zu akzeptieren, zu respektieren, zu tolerieren, sich gegenseitig zu erheben und zu lieben. Wir haben gemeinsam geheilt und uns die Sicherheit gegeben – wir sind nicht alleine! 💕 Nicht als Mensch, nicht als Individuum, nicht als Familienmitglied und schon gar nicht als Seele! Wir sind immerzu verwoben, alles was entsteht, in jedem Augenblick.

„Alles Geborene, alles Geschaffene, alle Elemente der Natur sind miteinander verwoben und verbunden.“ Maria Magdalena Evangelium, Seite 7, 4-6

So wie es Jesus hier schon sagte und was uns als einer von vier Leitsprüchen durch die Tage getragen hatte. Sie gaben uns Führung und eine Erinnerung an das, was uns als Menschen und Seelen verbindet, trägt und uns an die „Felder der Liebe“ erinnert. Die Liebe ist die Basis von allem! 🙏🏼 Alles ist aus Liebe erschaffen, alles ist verwoben, alles ist eins. Auch Dunkelheit und Licht! Immer wieder wurden wir daran erinnert, dass Maria Magdalena NIEMALS jemanden verstoßen, abgewiesen oder gehasst hat. Sie befreite sich aus diesem Kreislauf und brachte die Wahrheit, die Botschaft, in diese Welt. Mit all ihrer Kraft und Hingabe, der Vereinigung, der heiligen Hochzeit. Diese, die wir letzte Nacht und heute feiern. 😍

Wir schauen uns um und nichts scheint danach. Es scheint nur düsterer zu werden. Und ja, das wird es. Aus einer Perspektive. Aus einer anderen wird es immer heller! 💚 Wir rücken näher zusammen, wir sind schon fast dazu gezwungen. Wir haben keine andere Wahl. Und so ticken wir Menschen einfach eben manchmal, oder öfters. Wir müssen erst sehr viel Druck erleben. Und dieser Druck nimmt immer mehr zu. Alle spüren ihn! Doch auch mit ihm sind wir verwoben und wir können uns ihm hingeben oder dagegen kämpfen. Welche Energie, welche Art und Weise in uns und in diesem Leben wollen wir nähren? Druck ist Liebe, er ist eine Erinnerung, ein Hinweis, ein netter Schupser, dass wir uns an die Botschaft erinnern, dass wir vollkommen, dass wir Geschöpfe aus Liebe sind, die alles enthalten und alles vereinen können, um aus der Balance (der 5, zwischen 1 und 10 😂) heraus Frieden zu schaffen.

So durfte ich viel Frieden aus den Tagen in der Provence für mich mitnehmen. Ich durfte den Schmerz des „aufgegebenen Yogazentrums“ noch einmal spüren, Tränen fließen lassen und gleichzeitig Heilung erfahren. So durfte ich Druck, innere Arbeit, Heilung der letzten beiden Jahre in die Hände von Maria Magdalena legen und sie lächelte und bedankte sich. 🤲🏼 Es gab mir Kraft, an mich und uns zu glauben, dass ich und wir alle diese Fähigkeit in uns tragen. Eine weitere Schale der Zwiebel wurde geschält – so fühlt es sich an. So fühlte es sich für uns alle an, ganz individuell, wunderschön und heilig. Jeder Einzelne von uns durfte für sich sehen, erkennen, umarmen, lieben und heilen. 💖

In alldem verspüre ich diese unendliche Dankbarkeit für diese Zeit, die Teilnehmer*innen, die Menschen die uns begleitet haben, den Ort, die Natur, Maria Magdalena und Jesus, die Schöpfung. Für das was ich jeden Tag schöpfen darf, mit Dir, Euch, gemeinsam. Wir engagieren uns in jedem Moment für Liebe, Bewusstsein, Veränderung, Erinnerung, Balance, Frieden! Dafür möchte ich mich bei Dir bedanken! Von ganzem Herzen! 🙏🏼 Kämpfen wird uns nicht helfen, lieben, lieben wird es tun!

Wir sind alle schon vollkommen, wunderschön und einmalig – zugleich eins! Es ist ein Geschenk, dass wir all dies in diesem Leben erleben dürfen. Lasst uns lächeln, mit offenen Händen und weitem Herzen! 😍

Feiern wir (in) diesen Mai! 🤩
Nam Terath

Sein ist das neue Müssen

Es ist Ostern! Ein Fest des Friedens, des Vertrauens, der Liebe! Des Seins! 💚 Alles ruft uns dazu auf und zeigt uns den Weg. Bei alldem was um uns in der Welt und in uns passiert und wie wir damit umgehen, tat sich eines heute für mich hervor. Wir sind mussgeprägt. Wir sprechen davon, z. B. entspannen, meditieren, Sport treiben, … zu müssen. Wieso sind wir nicht einfach entspannt? Oder wieso sprechen „alle“ davon friedlich sein zu müssen und trotzdem wird gekämpft? Wieso sind wir es nicht einfach? Es mag utopisch klingen. Aber stell Dir nur mal vor, wie das wäre – kein Krieg auf dieser Welt! Keine tötenden Waffen mehr! Weil man sie nicht braucht! Weil wir uns dafür entschieden haben! Es liegt in einem Fingerschnipps und in jedem Moment neu. Wir können uns entscheiden! MÜSSEN wir etwas tun, lassen, haben, nicht haben, denken, nicht denken, sagen, nicht sagen, … ? Und dabei wissen wir die Antwort „eigentlich“ immer, nein? Also wieso durch das „Müssen“ alles in die Zukunft legen? Wieso nicht einfach schon hier mit ihr sein? 🙏🏼

Ja, es gibt genügend Gründe, Hindernisse, Ausreden. Im Kleinen wie im Großen. Im Aussen wie im Innen. Manche sind rascher „überwindbar“, andere brauchen Heilung. Dafür fangen genau hier unsere Entscheidungen schon an. Welchen Weg möchte ich grundsätzlich einschlagen? Es geht nicht um Seiten oder Extreme. Aber Fragen wie, welche Werte für mich dahinter stehen? Was fühlt sich für mich in Verbindung mit allem an? Oder, will ich entspannt sein? 🙂 Wie und was kaufen wir ein? Wie wird es produziert? Wie viel CO2 verbrauche ich? Wie verbringe ich meine Zeit? Wie sorge ich für mich? Was passiert in mir? Es sind unendlich viele Entscheidungen, ja… 😂 Die Liste ist lang.

Wie können wir das also in allem leben lassen? Wie können wir uns um das alles „kümmern“? Das bedeutet, wir müssen perfekt sein, denn hier MÜSSEN wir ja wieder? Nein! Nicht perfekt, vollkommen! 💖 Für mich persönlich eine der Grundaussagen Jesus Christus‘. „Vollkommene Menschen“. Eine Einladung daran, dass wir wach sind über unsere Vollkommenheit, denn dann sind wir es. Über alles was im Innen und Außen da ist, um so immer wieder entscheiden zu können. Wir nehmen das Heft in die Hand! Alleine und zusammen! In uns und um uns herum! Was würde denn passieren, wenn Millonen, Milliarden Menschen einfach mal nicht mehr bei Amazon einkaufen würden? Gigantisch! Utopie? Ja, noch! Bis sie zur Realität wird!

Utopien beginnen immer im Kleinen und wenn ich mich so umschaue, dann wird sie das, auch wenn es möglicherweise noch nicht so erscheint. 😊 Wir SIND am Sehen! Wir SIND am Erkennen! Wir SIND am Heilen! Die Zeit des „MÜSSENS“ neigt sich dem Ende! Wir müssen erst einmal nicht noch mehr mehr mehr. Und wir müssen schon gar nicht mehr müssen. Schon das ist ein Paradox! 😂 Sind wir es einfach! Friedlich, mitfühlend, authentisch, abgrenzend, heilend, …, und hören auf danach zu streben – sind wir es einfach! Achtsam, wach und bewusst über die Augenblicke. In der Erde verankert, mit dem Himmel verbunden. Im Herzen ruhend und eins mit allem was ist! Was möchten wir für uns selbst und das Ganze? Was spüren wir, was wahr ist? Ostern ist das Fest des Friedens! Lasst uns Frieden sein!

Wir werden uns morgen auf den Weg in ein Feld des Friedens machen! Morgen geht es nach Südfrankreich zum Retreat „Auf den Spuren von Maria Magdalena“, was ganz magisch werden wird! 😍 Seit Tagen schon verspüren wir die uns rufenden Energien! Wie wundervoll! Danke für diese faszinierende Möglichkeit, dass das Leben uns schenkt! 🙏🏼

Von Herzen wundervolle Ostertage und alles Liebe, Nam Terath

Wie geht eigentlich dieses Herzöffnen?

Wie geht eigentlich dieses „Herzöffnen“? Man liest ja immer wieder darüber, was das bedeutet. Unterschiedlichste Perspektiven darauf kann man entdecken, um sie mit eigenen Erfahrungen zu kombinieren. Was bedeutet es denn für Dich? Nimm Dir gerne einen Moment Zeit, um darüber zu reflektieren und zu sinnieren. Und lies dann einfach hier weiter…


Was durftest Du für Dich nun erleben? Wie spürst und empfindest Du es für Dich? Was macht es mit Dir? Immer wieder diese Fragen… Hahaha… 😃 Ich für mich stelle mir dazu die Frage, ob das überhaupt grundsätzlich geht. Das Herz öffnen, schließen, … .


Aus einigen Perspektiven sicherlich. Wenn man es energetisch betrachtet, dann dreht sich das energetische Feld (Chakra) des Herzens in der Mitte des Brustkorbs, vorne und hinten. Es kann offen oder geschlossen sein und somit mehr oder weniger übertragen. Es kann aber auch aktiv oder inaktiv sein, was die Frequenzen beeinflusst. Aus energetischer Sicht, ja, macht das total Sinn und hier lässt sich sicherlich von „Herzöffnen“ sprechen. Aber wäre es dann nicht eher „Herzchakra“ öffnen? Und wie empfindest Du das? Wenn Du dort mal hinein spürst. Was nimmst Du dort wahr? Vorne, hinten? Um Dich herum? Ist dort was? Gehen wir dem ein wenig mehr auf den Grund… Hehehe… 😉


Wenn wir unser körperliches Herz spüren, können wir das schon etwas klarer wahrnehmen. Wir können uns im Brustkorb angespannt und zusammengezogen oder total frei fühlen (und viele Facetten dazwischen 😉). Der Atem kann flach oder tief sein. Die Schultern verkrampft oder locker, die Brustwirbelsäule möglicherweise schmerzend oder angenehm weich. Das sind schon klare Anzeichen dafür, dass wir unser Herz öffnen oder verschließen. Ist also ganz schön was dran… Ach, wie geht es Dir denn in diesen körperlichen Bereichen? 💚


Oftmals, meistens, immer (?) hängen sie direkt mit unseren Emotionen zusammen. Unser physischer und die energetischen Körper reagieren auf die emotionale Welt – und umgekehrt. Sie hängen eng verwoben zusammen. Sie sind Geschwister, die sich balancieren oder sich aus der Balance bringen können. Niemand von ihnen geht alleine. Sind wir deprimiert, schließen sich die Energien und der physische Körper. Sind wir freudig, fühlen wir uns kraftvoller und wir gehen offener. Und umgekehrt! Alldem zugrunde liegt die Entstehung direkt in unserem Kopf, in unseren Gedanken. Und hier liegt unsere Chance! 💝


Es wird davon gesprochen, dass das Herz sich verschlossen hat oder wir es wieder öffnen müssen, sollen, dürfen, können. Für das energetische, körperliche und emotionale Herz und aus rationaler Sicht trifft das mit Sicherheit zu! Doch wenn ich persönlich für mich so hinein spüre, nein, dann kann sich das Herz nicht verschließen. Dieser Weg ist immer offen! Die Verbindung mit der Liebe, mit Gott, mit mir als Seele, ist immer da! Und genau von dort l(i)ebe ich nach innen und nach außen. Dabei liegt es an uns, als göttlicher Funke, ob es offen oder geschlossen ist. Wir verbauen uns diese Wahl und Verantwortung durch Schranken in unserem Denken und damit unserem Handeln und den Auswirkungen. Wir drehen uns im Kreis. Und was wir dabei wirklich vergessen, dass Liebe all diese Hindernisse, Öffnungen/Schließungen, …, überwinden kann. Sie ist immerzu offen für uns, andere, das Leben. Weil sie immer da ist! Weil sie nie geht, mehr oder weniger wird! Weil sie unendlich ist! Weil wir sie sind! Alle zusammen! ☮️


Es ist also egal, ob das Herz „geöffnet oder geschlossen“ ist! Realisieren wir unser Sein als Liebe, unser Strahlen als Liebe, unser Handeln und Sein als Liebe, ist alles offen, immerzu! Ich lade Dich ein, diese innere Wahrnehmung mal zu erspüren. Diese Wahrnehmung, dass alles ist, Du bist, nur Öffnungen, bei alldem was sich in den Weg stellen möchte. Was passiert, wenn Du es mit Liebe füllst? Kann sich irgendetwas dagegen wehren? Was passiert, wenn Du z. B. ein Kinderbild anschaust, denkst Du da noch oder bist Du einfach nur Liebe?


Ich wünsche Dir einen herzlichen vierten Monat, 4, die Zahl des Herzens! 💖


Mit aller Liebe, Nam Terath

Plopp doch einfach mal

Die letzten Tage kam mir immer wieder der Gedanke des „Durchbruchs“, des „Ploppens“ in den Sinn. Wir beschäftigen uns alle immer wieder mit unseren inneren Herausforderungen, Glaubenssätzen, Gewohnheiten, Gedanken, Emotionen, … . Wir reflektieren darüber, arbeiten damit und gehen Stück für Stück der Heilung und Auflösung entgegen. Das ist eine wundervolle Aufgabe, der wir folgen. Sie lässt uns bewusster, achtsamer und aufmerksamer werden. Sie hilft uns dabei, dass wir klarer sehen können, was uns zurück- und aufhält und was uns immer wieder Energie kostet. Vieles davon wiederholt sich jedoch ständig und hält uns dabei fest. Oder besser gesagt, wir halten es fest… 😉 Es wiegt schwer, weil wir uns in einem Kreislauf gefangen halten, aus dem wir nicht ausbrechen können. Doch halten WIR uns darin?

Wir dürfen hier ganz genau differenzieren. Es ist ein Teil von uns, der das Thema nicht wirklich loslassen möchte, da es Teil der Persönlichkeit, der vermeintlichen Identität ist, die unser Verstand „uns“ gibt. Auch wenn es uns nicht „gefällt“, gibt es uns doch eine gewisse Sicherheit, da es eine bekannte Konstante ist. Nehmen wir nur mal an, dass wir den Glaubenssatz haben, nicht gut genug zu sein, mit dem wir uns schon seit langer Zeit auseinandersetzen. Es ist nicht wirklich angenehm damit zu leben, weil wir ganz genau spüren, dass wir hierdurch nicht frei sind. Trotzdem drehen wir uns immer wieder in diesem Kreis, der sogar darin münden kann, dass wir uns wiederum selbst Vorwürfe machen, wieso wir denn dieses „Thema“ nicht mal loslassen können. Somit stärken wir den Glaubenssatz doch nur wieder, oder nicht!? 😉 Wir arbeiten daran, kommen aber vielleicht nicht so „voran“ und dann geben wir dem Glaubenssatz wieder Futter, dass wir ja nicht gut genug sind, dies zu leisten. Und obwohl uns das nicht glücklich macht, verharren wir in diesem „Glauben“. Wir kennen dieses „Areal“ einfach zu gut. Es ist uns bekannt, vertraut und unser Verstand kann wenigstens hier ein wenig Kontrolle behalten. Er kann weiter die Fäden spinnen, obwohl die Fäden einfach durchgelutscht sind. Eklig, oder? 😂

Was bleibt uns also übrig? An einem gewissen Punkt dürfen wir es ploppen lassen! Wir dürfen aus unserem Herzen heraus damit „Schluss“ machen, was nicht bedeutet, es zu unterdrücken! Wir dürfen mit aller Liebe sagen, okay, bis hier hin und nicht weiter. Es ist gut jetzt! Ich kenne Dich nun gut genug, lieber Glaubenssatz, und Du hast mir einiges beigebracht, aber nun ist es an der Zeit, dass wir uns voneinander lösen. Ich brauche Dich nicht mehr, da ich die Kontrolle nicht mehr brauche! Ich möchte frei sein, selbstbestimmt, abgegrenzt und klar für das was in mir und meinem Leben passiert! Dies können wir jedoch nicht mit unserem Verstand tun, sondern nur von Herzen und als Seele, die die Fähigkeit haben durch bedingungslose Liebe Altes zu zerschneiden und die Wunde zu heilen! Dein Verstand erzählt Dir nun, dass es nicht geht? Hast Du es denn überhaupt schon mal probiert, ohne seinem begrenzten, wenn auch riesigen, Blickwinkel zu vertrauen? Wieso vertraust Du nicht Dir und Deiner Fähigkeit von einer Sekunde zur anderen Energien zu verändern, zu transformieren und in ein völlig neues „Licht zu rücken“?

Jedem von uns ist es möglich, genau dies zu tun! Und es bedeutet nicht, dass es damit aus der Welt ist, aber zumindest aus Dir! Es darf sich auch wieder zeigen, wann immer es will, aber Du wirst nicht mehr blind folgen. Und dieser Monat ist ganz fantastisch mit seinem Feuer genau dafür zu sorgen! Feuer bedeutet Transformation! Feuer bedeutet Leben und Tod! Feuer ist die Kraft, mit der wir zerstören und danach komplett neu säen und aufbauen können! Um dies zu tun, dürfen wir aber nun einmal zuerst „abräumen“! Doch trauen wir uns das? Es ist einfach! Es ist mit einem Fingerschnipps möglich! Wenn wir es wollen und den Mut haben, unseren Verstand mit seinem Thema in den Arm zu nehmen, auf die Stirn zu küssen, um uns dann in aller Liebe davon zu verabschieden! 💚 Wir dürfen aus dieser komfortablen, vertrauten, kontrollierten, aber quetschenden Position heraustreten und uns auf ein unbestelltes Feld der Möglichkeiten bewegen! Wir ploppen uns genau dort hin!

Es ist möglich! Du kannst es aus Deinem Herzen heraus tun! Es ist ein kleiner und zugleich riesiger Schritt, den Du gehen kannst! Möchtest Du ihn mitgehen und einfach mal endgültig bye bye sagen – in Liebe, Mitgefühl, Vergebung und Heilung!? Was steht Dir noch im Weg? Bist Du bereit dafür, diese Hürde zu überwinden?

In aller Liebe, Nam Terath 💜

Frieden in uns

Als ich vor ein paar Tagen aufwachte und eigentlich schon zuvor klar war, was passieren würde, wurde ich in tiefe Erinnerungen zurück gebracht. Bilder in mir wurden wieder hervorgerufen, die mich die letzten Tage beschäftigt haben. Als ich noch ein Kind/Jugendlicher war, schockierten mich die Bilder aus dem damaligen Jugoslawien und den Golfkriegen. Ich erinnere mich noch daran, als der „Westen“ in Jugoslawien „eingriff“ und die Bomben flogen. Diese Bilder und dazugehörigen Gefühle waren die letzten Tage sehr präsent! Und wenn wir alle zurück denken, kamen und kommen immer wieder neue Bilder hinzu. Andere Länder, andere Strategien, andere Zeiten, jedoch immer das gleiche Leid. Und für mich geht es bei all dem, seit Jahrzehnten, seit Jahrhunderten, nicht um Gut oder Böse, West oder Ost. Und das soll auch hier nicht das Thema sein, da es nicht um eine politische Diskussion gehen soll. Es soll darum gehen, was es mit uns macht und was wir tun oder nicht tun können.



Wenn diese Gefühle, Bilder, Eindrücke in mir wieder hervorkommen, kann ich spüren, wie es mein menschliches Wesen traurig macht. Es macht traurig, wie wir miteinander umgehen. Im Großen und im Kleinen. Es macht traurig, wenn die Rhetorik aus allen Richtungen so gewaltsam ist. Egal ob gedroht, vergolten, …, werden soll – ein Kreislauf von unbewusster Kommunikation und Handlung! Für mich fühlt es sich auch schon ohne Waffen nicht wirklich friedlich, sondern immer mit Drohungen, Schuld, Wut, …, gefüllt an! Wieso? Weil nun alles hoch kommt! Wir haben über so lange Zeit versucht, alles wegzudrücken, nicht anzuschauen, zu verbergen, irgendwie, aber bloß nicht zum Wohle aller zu lösen. Was glauben wir, wo das hinführt? Macht es Sinn, noch weiter zu unterdrücken und zu unterdrücken? Was passiert denn in einem Krieg – Unterdrückung?! Was glauben wir, was es denn wirklich braucht?



Und hier ist sie wieder die Frage – was wollen wir wirklich im Herzen? Wir können den Eindruck gewinnen, dass uns vieles übermannt. Erst Corona, nun so nah Krieg in der Ukraine, was soll denn noch passieren? Ist das das, was wir uns wirklich wünschen? Ist es das, was wir uns für unsere Kinder wünschen? Wirklich? Wollen wir im Herzen nicht alle Frieden, Gleichberechtigung und Liebe? Wie soll das aber funktionieren, wenn nicht alle mitmachen? Ja, und genau hier kommen wir zur spirituellen Sicht auf all die Geschehnisse, zu denen ich Dich vorurteilsfrei und offenherzig einlade.



Wir befinden uns in einer gigantischen Verwandlung des menschlichen Bewusstseins. ✨ Und so können wir alle einen riesigen Anteil leisten, wenn wir unser Bewusstsein transformieren! Es beginnt damit, dass wir in uns Frieden schließen! Dass wir aufhören damit, Dinge zu negieren, wegzudrücken, Kämpfe auszufechten, unbewusst mit uns und anderen umzugehen! Umso mehr Menschen auf diesem Planeten diesen Wandel vollziehen und wirklich leben, umso mehr wird sich die gesamte Energie der Menschheit verändern. Alles was passiert, ist nur ein Spiegel unseres derzeitigen Bewusstseins als gesamte Menschheit. Das Außen zeigt nur, was in uns geheilt werden darf! Und wir sind auf diesem Weg der Heilung! Du darfst vertrauen! 💖



Es ist nun der Moment, in dem wir die volle Verantwortung für unser Innenleben übernehmen dürfen! Säen wir Wut, wird die Welt wütend bleiben. Säen wir Hass, wird die Welt weiter mit Hass gefüllt sein! Säen wir Akzeptanz, wird mehr Akzeptanz eintreten! Säen wir Liebe, wird Liebe all das Alte heilen! Das klingt kitschig? Ach ja? Willst Du lieber, dass es so bleibt wie es ist oder willst Du es nicht wenigstens versuchen? Wir entschuldigen uns für vieles, was wir tun oder eben nicht tun! Das war ja schon immer so, ich habe keinen Einfluss darauf, ich bin zu alt, zu jung, zu was auch immer! Und wir können uns weiterhin dafür entschuldigen, dass in uns schon kein Friede herrscht. Wie soll dann aber Frieden auf diesem Planeten entstehen? Frieden ist keine Hoffnung oder ein Wunsch! Nein, Frieden ist eine Lebenseinstellung, eine persönliche innere Haltung, eine Verpflichtung! Wieso sträuben wir uns also davor? Oh, Gründe gibt es viele. Wieso willst Du in Dir keinen Frieden schließen? Wieso willst Du in Dir nicht Liebe in alle Anteile schicken? Hindert Dich Dein Ego daran? Die Bequemlichkeit? Glaubenssätze? Rache? Was auch immer es sein mag, liebe es und lass es gehen! Es ist Zeit! 🙏



Was wir im Außen erleben, ist wie gesagt, nur ein Spiegel unserer aller Innenleben! Vorsicht, das triggert. Aber das bedeutet, dass DU und ICH, WIR, Krieg in uns führen und das Äußere nur dafür da ist, dass wir lernen dürfen! Wir bekämpfen uns in uns! Und nein, es geht nicht um Schuld! Es wird niemals möglich sein, „DEN/DIE SchuldigeN“ zu finden! Es gibt unendlich viele Perspektiven, Sichtweisen, Historien, Verflechtungen, … . Eine Sichtweise, die jedoch immer zutrifft, ist die ehrliche und offene Sichtweise auf unser Wesen! Was ist dort, was nach Liebe ruft? Was ist da, was geheilt werden will? Was ist da, wo das Außen nur mein Innenleben widerspiegelt? Was würde passieren, wenn wir eine neue Friedensbewegung starten? Die „Bewegung des inneren Friedens“ oder wie auch immer man sie bezeichnen will. Wie sollen wir im Außen friedlich leben, wenn wir es nicht mal mit uns selbst schaffen? Dort gilt es zu beginnen, weiter zu machen und nicht aufzuhören, bevor jeder Anteil in uns von einer friedlichen und liebevollen Hand getragen wird! Und wir dürfen gewiss sein, es funktioniert und ist nur eine Frage der Zeit! 🥰



Ich möchte Dich einladen, Abstand zu nehmen! Abstand zu dem was in Dir passiert. Abstand zu dem, was im Außen passiert! Und ich meine damit nicht „Unterdrückung“! Nein, im Gegenteil! Ich meine Öffnung und einen Raum, in dem Heilung und Alchemie stattfinden kann! Wir dürfen alles sehen und dann urteilsfrei beobachten! Es wird dabei wichtig sein, dass wir ganz bewusst in uns ruhen können. Dass wir erkennen, dass alles zu unserer Unterstützung hier ist, um das neue Zeitalter zu kreieren! Dies kann uns helfen, weiterhin geerdet zu bleiben und unseren energetischen Teil dazu beizutragen, dass eine „andere Welt“ möglich ist! Nicht als Hoffnung, sondern im Vertrauen und der Gewissheit, dass wir göttliche Wesen sind, die in der „Schule Erde“ sind, um zu lernen und anzuwenden. Und dabei wissen wir, was unser Herz will! Gemeinschaft! Frieden! Liebe! 💚



Ich wünsche Dir viel Kraft und Vertrauen für diesen Monat! Die 3 repräsentiert unseren Nabel, das Feuer, die Transformation! Es spiegelt unsere Kreativität und Ausdrucksfähigkeit wider. Lass uns diese Qualitäten nutzen – wir brauchen sie, DICH, uns! Wir können die Energie der 3 nutzen, um das Feuer so zu nutzen, wie es sinnvoll ist! Für Dich, mich, uns alle!



Mit aller Liebe, Nam Terath 🥰

Dein Weg

Heute komme ich wieder einmal auf ein Thema zurück, welches ich schon Anfang des Jahres angesprochen hatte – folge Deinem Herzen! 🙏 Es ist einfach zu wichtig und so habe ich das Gefühl, eine persönliche Erfahrung der letzten Zeit mit Dir zu teilen. Teilen, um erkennen zu können, dass unser „spirituelles Gerede“ kein Humbug, nein, sondern real ist! Unser Verstand, unser Denken, kann es nur nicht greifen, verstehen, wissenschaftlich beweisen, … . Ich möchte dies mit Dir teilen, um Dich möglicherweise unterstützen zu können, in Dein Herz zu schauen, mutig zu sein und ihm zu folgen. 😊  Ja, dazu forderte uns sogar der Vollmond von gestern Spätnachmittag auf. Ein Vollmond im Löwen, welcher Offenheit, Authentizität und die Kraft des Herzens angesprochen hat. Tun wir es also! 😊



Nun, was ist passiert? Vor wenigen Wochen erhielt ich ein Jobangebot eines guten Bekannten für eine 50 % Remote Customer Service Stelle. Ja wow! 50 %, arbeiten von überall auf dieser Welt, freie Zeiteinteilung, finanzielle Sicherheit, … . Na das klingt doch toll! Vor allem nach alldem, was die letzten 2 Jahre passiert ist und auch (wie wahrscheinlich den meisten Selbständigen) an meiner „Unternehmung“ nicht spurlos vorbei gegangen ist. Ja, auch ich kenne es, wenn Menschen davon sprechen, dass sie ihre private Altersvorsorge, Rücklagen, Ersparnisse in ihr Herzensprojekt gesteckt haben, auch weitere Schulden eingegangen sind, um weiter machen zu können, weil sie es einfach lieben, so wie ich! Und das ist es mehr als wert! Niemals würde ich anders entscheiden! Letzten Donnerstag nun hatte ich einen weiteren Call mit meinem Bekannten und es war schon fast klar. Aber wie sagt man so schön, erst mal drüber schlafen! Hahahaha… Das habe ich getan und am Freitag war es einfach zu deutlich. Nein, das geht so nicht! Mein physischer Körper zieht sich zusammen, das Herz macht zu, nur der Verstand freut sich, weil er sich in „Sicherheit“ wiegen könnte. Nun, was ist schon sicher? Dass wir sterben, ja! Ansonsten? Nada!  😂 Und so entschloss ich mich am Samstag sehr klar, dass ich dieses Angebot nicht wahrnehmen werde und das Universum mich führen und unterstützen wird, was auch immer passiert!



Nur wenige Sekunden nach dieser Entscheidung erhielt ich einen Anruf einer langjährigen Schülerin, die mir von einem Bekannten berichtete, der meine Unterstützung in seinem Unternehmen in Anspruch nehmen möchte. 😂  Einige Stunden später erhielt ich per WhatsApp zusätzliche Kontakte einer Schülerin/Lehrerin für das Teacher Training und die Vorstellung letzten Sonntag. Wenige Stunden später eine Facebook-Nachricht auch für die Vorstellung. Was soll man sagen? Noch Fragen? Hahahaha…  😂 Das Teacher Training beginnt im April und es stehen noch Anmeldungen aus. Neue Türen öffnen sich wieder und Gott sagt einfach nur: „Yes Man! Great job!“ 😀 Das ist doch gigantisch, nein? 😜



Warum erzähle ich Dir das? Ich erzähle Dir das, damit Du hoffentlich sehen kannst, wie magisch es ist, wenn wir unserem Herzen folgen. Wenn wir diesem Ruf hören und aus der Blockade, den Ängsten, dem Sicherheitsdenken, dem was auch immer, herauskommen und mutig sind, werden wir verzaubert! Mutig zu uns zu stehen! Mutig unseren Weg zu gehen! Mutig unser Herz leben zu lassen! Was soll denn passieren? Verrückt Verzückendes! 😍 All das worüber wir immer wieder sprechen, funktioniert, nicht erst seit ein paar Tagen! 😉  Solltest Du es nicht versuchen, Sat Nam! Es ist Deine Entscheidung! Aber wieso nicht? 🤷



Wenn wir in uns die Energien verwandeln, sie geballt in unser Herz und unsere Liebe bringen, werden wir immer mehr, Jahr für Jahr, schneller und direkter dorthin gebracht, wohin es uns leiten soll. Was vor Jahren noch Tage dauerte, schnipps, das passiert jetzt in Sekunden! Dabei genügt es jedoch nicht zu „affirmieren“, den Spiegel herzunehmen, um sich etwas einzureden. Nein, es geht viel einfacher!  😍 Wir dürfen uns in uns in unser Herz bewegen, lauschen und geschehen lassen! Es liegt dem ein Zauber inne, den wir nicht mit unserem Verstand greifen können. Und das ist auch nicht nötig! Wieso? Nur weil wir gelernt haben, dass wir alles verstehen müssen? Wenn es nicht „wissenschaftlich“ ist, ist es nicht wahr?! Okay klar! 😂  Wenn Du es in Deinem Herzen spürst, steht dem nichts, aber wirklich nichts im Wege! Denn es werden uns Türen und Wege geöffnet, die sich unser Denken nie hätte ausmalen können. Oder wenn ja, dann nicht dran glauben würde!



Doch wir können es! Wir dürfen glauben! Wir dürfen vertrauen! Wir dürfen folgen! Und vor allem dürfen wir lieben! ✨  Lass uns unsere Energien auf die Frequenz unseres Herzens und den Herzschlag des Universums bringen! Wir werden gemeinsam Wunder verbringen! Alleine, in der Familie, der Stadt, der ganzen Menschheit! Wir sind auf dem Weg – lass uns gemeinsam gehen!



In tiefer Liebe, Nam Terath 💖

Lass das Wasser Dich reinigen

Ein neuer Monat beginnt und ein Neumond begleitet uns dabei! Es ist der Neumond im Wassermann, genau dieses Zeichen, welches auch unser Zeitalter, in dem wir derzeit leben, prägt! Der Wassermann/die Wasserfrau trägt die Qualität der Wahrheit, der Offenbarung, der Kreativität und der Liebe zum Leben. In all dem werden wir nach unserer Geduld, Ausdauer und unserem Fokus gefragt. Das klingt alles ganz wundervoll, nicht wahr? 😊 Aber ist das immer so einfach, dies auch wirklich zu leben?



Wie schon zu Beginn des Jahres war uns bewusst, dass dieses Jahr ein Jahr des Herzens wird und wir uns die Frage stellen dürfen, wie wir kreativ mit unserem Leben umgehen wollen, wie wir Liebe zu uns und zu ihm finden können und vor allem, was wir mit ihm anfangen wollen. 😃🤷 Weisst Du es schon? Hast Du es schon herausgefunden oder fühlst Du dich noch stockend und blockiert? Fehlt es Dir an Energie? Hast Du das Gefühl, dass es sich nicht so richtig bewegen will? Oder Du nicht so ganz weiter kommst? Wieso denkst Du denn eigentlich überhaupt so viel darüber nach? 😉



Wie der Wassermann es schon im Namen trägt, kann uns das Wasser dabei unterstützen, auch wenn sein eigentliches Element der Lehre die Luft ist. Wir bestehen zu ungefähr 70 % aus Wasser! 💦 Ohne Wasser können wir nicht länger als drei Tage überleben! Ohne Wasser ist es schwer, unseren Körper äußerlich wie auch innerlich zu reinigen! Ohne Wasser würde es den Großteil dessen, was uns auf diesem Planeten bekannt ist, gar nicht geben! Es würde nicht wachsen, nicht leben, nicht produziert werden können, nicht essbar sein, …! Alles auf diesem Planeten ist von Wasser abhängig! So sehr, dass die Weltraumbehörden stets auf der Suche nach Wasser in fernen Regionen dieses Universums sind! Anstatt das Wasser auf diesem Planeten zu schützen, einzusparen, … – nur mal so nebenbei! 😉



Nun, was hat Wasser nun mit unserer Wahrheit zu tun? Wie kann Wasser uns dabei helfen, zu erkennen, was wir wirklich wollen oder nicht wollen?



Unser Blut besteht zu circa 90 % aus Wasser! Und unser Blut fließt direkt durch unser Herz, durch unseren ganzen Körper, in jede Zelle unseres physischen Seins! Auf diesem Wege versorgt es uns mit Nährstoffen, Hormonen, dem „Saft des Lebens“! Unser Herz ist auf diesen Kreislauf noch mehr angewiesen als alles andere. Es ist der Treibstoff, der es zum Schlagen bringt. 💚Und bei all diesen erschaffenden Eigenschaften besitzt Wasser auch die unheimliche Kraft der Zerstörung, welche wir auch als Reinigung betrachten können! Sei es, ob wir uns mit ihm körperlich reinigen, uns von ihm durch- oder überspülen lassen! Es hat eine magische Kraft! Wir können das in allen Gegenden dieser Welt immer wieder beobachten und erstaunt sein, wie „machtlos“ wir ihm gegenüber doch sind. Wenn es will, macht es was es will! 💪 🌊



Was wäre, wenn wir uns diesem „Willen“ hingeben? Was passiert, wenn wir dem Wasser erlauben, uns zu reinigen? Wie kann es uns nun also wirklich dabei unterstützen, zu erkennen, was die, unsere, Wahrheit ist?



WASSER REINIGT UNS!



Wir dürfen dem Wasser erlauben, uns auf allen Ebenen zu reinigen! Reinigen wir mit ihm unseren physischen Körper von außen, reinigen wir zudem auch unser energetisches Feld. Du kennst das sicherlich, dass Du dich nach einer ausgiebigen (kalten 😉) Dusche auch um Dich herum, gereinigt fühlst. Es reinigt uns von innen, wenn wir genug trinken oder gar eine Fastendiät machen. Es reinigt somit auch unsere mentalen und emotionalen Körper. Bevor wir also wirklich den Weg sehen können, dürfen wir ihn erst einmal reinigen. Wir sehen ihn doch sonst voller Staub nicht, oder? 🙏



Der Monat Februar ist der zweite Monat des Jahres, er trägt die Zahl „2“. Die Zwei ist die Zahl des zweiten Chakras, dem Sitz unserer Gefühle, unserer Kreativität, unserer Klarheit, unserer Freude. Aber auch unserer Lustlosigkeit, Energielosigkeit, unserer Blockaden und auch unserer Eigenschaften emotionaler Natur wie Ärger, Hass, Eifersucht, Grausamkeit, Verlangen und Stolz. Zugleich liegen hier viele Ängste versteckt – was geht Dir an die Nieren (die im direkten Zusammenhang mit dem zweiten Chakra stehen). Wie sollen wir also klarer sehen können, wenn wir hierdurch „aufgehalten“ werden, wenn es nicht fließt? Beginnen wir mit dem Wasser zu arbeiten, können wir wieder in den Fluß kommen. Wasser ist das Element des zweiten Chakras.



Das Sakralchakra (zweites Chakra) prägt sich sehr stark zwischen dem dritten und dem fünften Lebensjahr aus. Wir beginnen wirklich damit, mit der Welt in Beziehung zu treten, sie zu berühren, zu schmecken und zu erfahren. Wir lernen Freude, Energie und die Balance. Konnten wir dem als Kind aber Ausdruck verleihen oder wurde uns in dieser Zeit zu wenig Raum eingeräumt? Wie war es bei Dir? 👧👦 Ich lade Dich gerne ein, diese Reise einmal zu machen!



Dieser Monat kann uns also dabei unterstützen, in die Qualitäten des Wassers, des zweiten Chakras, hineinzufühlen. Wir können uns fragen, was wir wirklich reinigen können! Innerlich, äußerlich, weltlich! Wir sind schon mittendrin! Und wenn wir uns erlauben, zu sein, nicht zu tun (!), können wir mit dem Leben fließen und es uns mit allem überraschen lassen, was es uns schenken will! 🎁 Bist Du bereit dafür? Bist Du bereit dafür, Deine Segel zu setzen, um zu schweben und nicht mehr rudern und Dich anstrengen zu müssen!? Wonach suchst Du denn so sehr? Verengst Du deinen Blick dadurch nicht enorm? Schränkst Du dich dadurch nicht total ein? Komm schon, trau Dich! Der Januar hielt das erste Chakra, Grundvertrauen, die ersten Jahre unseres Lebens! Egal was dort war, lass es los! Erlaube Dir, Dich in den Strom zu begeben! Du wirst Dich treiben lassen können, das Gefühl des „Toten Meeres“. Es ist nicht tot, nein, es ist voller Leben! Voller Freude! Voller neuer Möglichkeiten! Voller Impulse! Voller SEIN! 🥳



Ich wünsche Dir einen ganz wunderbaren Monat! Ich wünsche Dir, dass Du dich als das und so ausdrücken kannst, wie Du wirklich bist! Und wie immer meine ich nicht Deine Persönlichkeit, Deine Prägungen und Glaubenssätze, Dein Ego oder Deinen Verstand! Nein, ich meine DICH! Dich als Seele, als Bewusstsein! Reinige Dich von allem, was noch verstaubt in der Ecke liegt! Schmeiss es ins Wasser! Das ist alles, was Du tun „musst“! Und dann – fließe! Und fang an mit dem Element des Wassermanns/der Wasserfrau zu fliegen!  🦅 In neue Höhen und in neue Tiefen! Nichts davon ist gut oder schlecht. Nein, es ist ein Geschenk! Es ist das Leben! 🥰



In aller Liebe,
Nam Terath

Schöpfer*in des eigenen Lebens

Wwelch ein Geschenk, dass diese Woche die Yogaklassen wieder begonnen haben. Es erfüllt mich immer wieder aufs Neue, gemeinsam zu praktizieren, zu bewegen, zu transformieren, zu heilen und vor allem zu lieben. Es ist einfach magisch, wenn Herzen zusammen kommen. Es ist ein Wunder, dass wir dies überhaupt tun können. 😊 Danke für Dein Sein!



Wie bist Du in Dein neues Jahr gestartet? Was ist schon passiert? Wie erging es Dir? 💚



Der Januar kann uns an der ein oder anderen Stelle schon herausfordern und fragt uns danach, wo wir unsere Energie „reinstecken“ wollen. Um uns herum wird es gefühlt mehr und mehr. Sei es für Menschen auf der Arbeit, privat in der Beziehung, die Nachrichten, die Aufgaben, die Zeit, … . Viele Menschen fühlen sich hierdurch mehr und mehr überfordert. Und hinzu kommt noch unser Innenleben, welches dabei kaum Raum findet, dabei aber viel Raum ganz gerne hat. So dürfen wir uns gerade in solchen Momenten wirklich wahrnehmen und uns fragen, was für uns Priorität hat!? Wo möchten wir unsere Energie hinfließen lassen, uns einbringen, uns herausnehmen, uns abgrenzen, eine Entscheidung treffen?! Im Innen wie im Außen! 🙏



Dies ist nicht immer einfach, weil wir im den Dickicht nicht immer klar sehen können, oder auch wollen! 😂 Zudem drängen wir uns durch unseren Umgang mit den äußeren Meinungen, Ideen, Bewertungen zu oft in eine Position, in der wir nicht mehr „klar denken“ können oder Dinge tun, die wir eigentlich gar nicht wirklich wollen. Wir haben das Gefühl gar nicht mehr zu wissen, wie, warum, wo, wohin, wer, … . Doch ist das so? Sind wir wirklich so hilflos im Nebel?



Wir sind die Schöpfer*innen unseres eigenen Lebens! 💖 Das ist ein Grundsatz, den wir uns immer wieder in Erinnerung rufen dürfen und der uns eine Führung in diesem Jahr sein kann. Durch jede Entscheidung in etwas, verändern wir die Energien und somit die ganze Welt. Entscheiden wir uns für die Wut oder die Heilung? Entscheiden wir uns für diesen oder jenen Gedanken? Entscheiden wir uns für ein bestimmtes Verhalten oder gibt es alternative Möglichkeiten? Muss ich wirklich das hier neu kaufen oder ist es unnötig? Bin ich glücklich in meinem Job, Beziehung, Freundschaft, … oder darf ich in mich spüren, ob ich eine Veränderung spüre?



Ja, das bedeutet Verantwortung. Das bedeutet auch Verpflichtung. Das bedeutet ein Versprechen! Die Frage ist nur, wem gegenüber? Wir dürfen in unsere Verantwortung kommen und uns das Versprechen, die Intention geben, aus unserem Herzen heraus zu leben. Was in uns und um uns herum ist unsere individuelle und kollektive Verantwortung. Sind wir bereit dafür, sie zu übernehmen? Sind wir bereit, für unser Innenleben Verantwortung zu übernehmen? Sind wir bereit für unsere Mitmenschen Verantwortung zu übernehmen? Sind wir bereit, für diesen Planeten Verantwortung zu übernehmen? Trauen wir uns das oder verharren wir in der Rolle des „kleinen Menschen“, der sich nur durch das Ego als „groß“ fühlen kann?! Wir sind groß, da wir Teil des großen Ganzen sind. Können wir uns dadurch erfüllen lassen? 💚



Wir haben alle Möglichkeiten, zu kreieren, was in unseren Herzen steckt. Wir müssen nicht warten, nicht Schuld suchen, nicht Wände sehen, sondern den Horizont! Wir dürfen unseren Blick aus der Senke erheben und all die Pflänzchen bestaunen, die schon am sprießen sind! In uns, in der Welt, im ganzen Universum! ✨ 



Ich wünsche Dir einen magischen Rest-Januar! Viel Glück, Herz, Mitgefühl auf Deinem Weg und für alles, was Dir im Leben begegnet! Erinnere Dich daran, Du bist nicht allein! 🥰



In aller Liebe,
Nam Terath

Das Jahr des Muts in unseren Herzen

Ich wünsche Dir aus vollem Herzen ein gigantisches, heilendes, liebevolles und charmantes neues Jahr! Wieso charmant? Gleich mehr dazu! 😊 Ich wünsche Dir Frieden, Freude, Einkehr, Kraft, Ausgeglichenheit, LIEBE, Glück, Gesundheit! Einfach all das, was das Universum und Du als Seele Euch so ausgeklügelt habt, um eins zu werden! Mit allem! 💚



Mit einem auf alle Fälle – mit Charme! 😊 Charme, was im lateinischen „Lied, Gedicht, Gesang“ oder auch „verzaubern“ bedeutet! Oh ja, jede Sekunde unseres Lebens unterliegt einem Zauber. Unserem eigenen Lied! Einer Magie, die sich in jeder unserer Zellen und im großen Ganzen wiederfindet. 🙏 Was auch immer da ist, sich zeigt und uns auch dieses Jahr wieder herausfordern wird, finden wir in uns immer wieder die Antworten, das Verständnis, die Akzeptanz, die Vergebung, die Heilung und uns als Liebe!



Dieses Jahr fühlt sich für mich so an, wie es uns die Numerologie so schön präsentiert. 2022, in der gesamten Addition eine 6. Der Archetyp des Kriegers/der Kriegerin, des Mutes und der Aktion. Energetisch erhebt sie uns in unsere Intuition, Führung, unsere Wahrheit! Wow! Selbst wenn ich das so schreibe, kommt eine kleine Gänsehaut! 😊 Und dann ist da nur 22 für das Jahr, in der Addition eine 4, der Archetyp des Richters/der Richterin der/die ausgleicht, und auch des Philosophen/der Philosophin, des Sinns. Und zugleich die Zahl des Herzens, des neutralen Verstands, für mich auch der Natur, unseres Planeten. Es ist die Zahl der Liebe, der Bedingungslosigkeit! Es ist die Hälfte von 8, der heilenden, unendlichen Zahl! Zahlen machen Freude, nein? 🥰



Nun ja, man könnte das jetzt noch ewig ausführen und mit dem Verstand beleuchten! Aber was spürst Du in der Reflektion in Dir dazu? Ich kann wirklich wahrnehmen, dass dies Themen in diesem Jahr sein werden. Den Mut fassen, dem Herzen zu folgen, zu verzaubern, um magische Wunder geschehen zu lassen! Warte, hier noch mal…



„Ich werde den Mut fassen, meinem Herzen zu folgen, zu verzaubern, um magische Wunder geschehen zu lassen!“



Was hältst Du hiervon? Ich mag es! Hahaha… 💖😊 Ja, denn es ist schon lustig. Vor wenigen Jahren erinnerst Du dich vielleicht noch an die „Reden, Gespräche, …“, in denen es um die Veränderungen der Menschheit, der Zeit, der Gesellschaft, …, ging. Um Stress, um Überforderung, Digitalisierung, Spaltung, … . Und jetzt plötzlich, seit fast zwei Jahren, stecken wir drin. Und es wird vielen von uns möglicherweise erst jetzt so recht klar, was eigentlich alles passiert ist. Und jetzt, mit offenen Augen, sieht es plötzlich ganz anders aus. Und es hilft uns nicht mehr darüber zu sprechen, denn wir sind drin. Was also tun? Oder nichts tun? Oder was denn überhaupt?



Egal! Einfach egal! 😊 Wenn wir einem Zauberer/einer Zauberin zuschauen, wissen wir auch nicht was passiert, es überrascht uns und wir freuen uns! Wieso also nicht auch so im Leben handeln? Das Leben zaubert uns etwas vor und verzaubert uns! Nehmen wir es mit Freude an, mit unserem Herzen, mit der 4! Stimmt schon irgendwie mit den Zahlen, mmh? Okay, auch egal! 😂 Für mich fühlt es sich genau danach an. Das Leben möchte mit uns zaubern und das Einzige, was wir hierfür tun dürfen, ist es, den Mut aufzubringen, ganz genau hinzuhören! Was spricht unser Herz? Wohin möchte es uns führen? Was spricht meine Intuition, was ist authentisch, wohin darf ich geführt werden? Und zugleich mutig sein, selbst die Führung zu übernehmen. Es könnte sonst jemand für Dich tun! Willst Du das oder die Freiheit? 😊



Dieses Jahr wird uns die Möglichkeit zur Freiheit gegeben! Freiheit nicht als Begriff, Wert, Überzeugung oder äußeren Einfluss zu „verstehen“! Nein, wir dürfen die innere Freiheit, die in unseren Herzen manifestiert ist, leben! 💚Lass uns gemeinsam mutig sein, dem zu folgen, was wahr ist! Nicht unseren Ängsten, Blockaden, Mustern, Glaubenssätzen, äußeren Einflüssen! Sondern der Intuition, dem Mut, der Wahrheit und Klarheit, der Neutralität, dem Mitgefühl, dem Herzen – der Liebe! Lass uns bei uns beginnen und uns zuhören, verstehen, akzeptieren, vergeben, heilen, lieben und dieses Licht in die Welt hinausbringen! Lass uns unsere Herzen strahlen lassen, so wie sie es in jedem Moment möchten. Mal so, mal so – authentisch! 🙏



Ich freue mich darauf, Dich zu treffen, zu sehen, zu sprechen, zu fühlen, einfach mutig zu sein! 😊 Einen ganz wunderbaren Tag Dir und einen famosen Start in das neue Jahr – 2022!



In aller Liebe,
Nam Terath

Auferstehung ist die Qualität dieser Zeit

Es ist dieses Jahr wahrscheinlich für viele von uns wie jedes Jahr. Was, schon wieder Weihnachten? Nur noch ca. eine Woche? Das ging jetzt verdammt schnell! 😊 Ja, es ist wieder soweit. Weihnachten steht vor der Tür! Das Fest der Liebe, des Friedens und der Einheit! Eine Erinnerung an das, was wirklich wichtig ist! 💚



Und so kann es uns trotzdem oder gerade deswegen ergehen, dass wir in den letzten Tagen und in diesem ganzen Jahr richtig durchgeschüttelt wurden. Kein Stein steht mehr auf dem anderen, alles verändert sich in rasender Geschwindigkeit und manchmal kommt man sich vor wie auf einem kleinen Boot mitten im Sturm und Nebel auf dem hohen Ozean. 🌊 Und dieser Sturm ist noch lange nicht vorbei! Der Wandel den wir durchleben dürfen, führt uns zielgerichtet in die Herausforderung der ganzen Menschheit – die Erhebung unseres Bewusstseins, eine Mammutaufgabe! 😃



All dies erleben wir nicht zum ersten Mal im Laufe der Menschheitsgeschichte. In dieser Art und Weise und geistigen Intensität aber mit Sicherheit! Es ist jedoch nur eine Erinnerung! Die Erinnerung daran, dass eine Qualität unseres Seins die „Auferstehung“ ist. Jesus Christus machte es uns (möglicherweise, je nach geschichtlicher Auslegung) genau dies vor! Er erhob sich aus dem dunklen Tal und führte dieses Beispiel an uns Menschen heran, so dass wir uns nach so langer Zeit noch immer daran erinnern und daraus schöpfen können! Hat er nicht alles „Schwere“ von uns genommen und uns gebeten, in Harmonie zu leben, vollkommene menschliche Wesen zu sein und den Frieden in uns zu etablieren!? 🙏



JedeR von uns hat eine ganz eigene persönliche Geschichte, Historie und Ausgangslage im Leben. JedeR von uns ist mit eigenen und invidiuellen Herausforderungen beschenkt worden, um das eigene Menschsein zu erleben und vollkommen zu spüren. Manchmal erscheint es schwieriger, manchmal leichter. Eines haben wir jedoch alle gemeinsam! Wir besitzen in uns die Fähigkeit aufzuerstehen! Wir können uns aus der Dunkelheit erheben! Wir können im Chaos leuchten! Wir können unseren Kopf erheben, den Brustkorb und unser Herz weit in die Welt hinaus öffnen und damit signalisieren, dass wir wieder da sind! 😍💪



Es klingt so einfach, aber geht bei mir nicht?! Ja, auch dies kenne ich aus eigener Erfahrung! Aber ist das wahr oder ist es einfach nur eine Entscheidung, die wir treffen können? Egal, ob es im Job, in der Beziehung, in einer Freundschaft, im weiten Inneren ist – wir haben in jeder Sekunde die Wahl! Wollen wir am Boden liegen bleiben oder uns erheben und auferstehen?! Geht es wirklich nicht oder ist es nur ein vorgeschobener Grund? Möchte ich es jetzt in die Hand nehmen oder lasse ich es aus den Händen gleiten? 🤲



Ich lade Dich gerade in diesen Tagen ein, zu hinterfragen, wo in Deinem Leben Du auferstehen darfst! Was nimmst Du in deine Hände? Was empfängst Du mit ihnen? Wo hast Du dich zu lange Zeit verdrückt, versteckt, nicht getraut, gejammert, genau gewusst, was Du eigentlich tun willst, aber das Gegenteil gemacht!? Es liegt an uns! Es liegt an mir! Es liegt an Dir!



„Denn in eurem Innern wohnt der Menschensohn; folget ihm nach; Wer ihn sucht, der wird in finden. Erhebt Euch!“ – Evangelium der Maria Magdalena, Seite 8, Verse 19-23



Es ist nichts Neues! Doch wir als Menschheit sind in dem Zeitalter des Bewusstseins, mitten drin. Lange haben wir davon gesprochen, nun ist es da! Was wollen wir also hiermit machen? Wollen wir uns dieser Chance stellen und sie bewältigen, uns erheben!? Wollen wir den Worten und den Taten der Liebe folgen? Oder wollen wir unverrichteter Dinge wieder abziehen? Für was möchtest Du dich entscheiden? Für den Mut oder die Angst? Für das Vertrauen oder das Schwanken? Für das Mitgefühl oder das Unverständnis? Für die Liebe oder den Hass?



Lasst uns gemeinsam auferstehen! Lasst uns gemeinsam als Menschheit zusammenrücken und uns daran erinnern, dass wir in jedem Moment die Wahl haben! DU bist der Schöpfer/die Schöpferin! Du bist Teil dieses Wunders! DU bist ein Wunder! 🥰❤️



In aller Liebe,
Nam Terath

Nur Liebe führt zum Frieden

Ich wende mich heute mit einer Bitte an Dich! Einer Bitte, die tief aus meinem Herzen kommt und zu der ich Dich einladen möchte! Vor allem nun, wenn wir uns durch die Adventszeit in Richtung Weihnachten, dem Fest der Liebe und des Friedens, bewegen!



Die letzten Tage kann ich beobachten, spüren und wahrnehmen, wie das „gesellschaftliche Klima“ noch rauher wird als es die letzten Wochen schon war. Die Aggressivität, die Wut, ja leider auch schon Hass, nehmen in einem exponentiellen Wachstum zu, was mich selbst mal mehr, mal weniger verwundert. Die letzten Monate hatte ich immer wieder mal darüber geschrieben, dass wir immer stärker in die Polaritäten, Dualitäten und auch Spaltungen gehen. Wir werden dort nicht hingetrieben, sondern es ist in jedem Moment unsere Entscheidung, ob wir es zulassen oder nicht. Ob wir z. B. „die bösen Ungeimpften“ oder die „dummen Geimpften“ sein wollen, ob wir aus dem „guten Westen“ oder dem „bösen Osten“ kommen oder ob wir uns einfach nur als eine Menschheitsfamilie fühlen und dementsprechend leben und handeln möchten. Wieso gehen wir in diese Trennung, wieso entscheiden wir uns dafür, was ist unser Benefit daraus?



Es ist einfach! Es ist verdammt einfach, sich selbst in eine Kategorie einzuteilen, in der ich nicht selbst denken, fühlen, arbeiten, heilen muss, sondern das unter den „gemeinsamen Gruppenteppich“ kehren kann! Doch wir sehen alle, dass diese Teppiche, zu welcher Gruppe sie auch gehören mögen, diese Berge schon gar nicht mehr bedecken können. Was passiert also? Der Dreck kommt von ganz alleine wieder unterm Teppich hervor! Und genau in diesem Moment liegt es an DIR und MIR, an UNS, was wir damit machen werden! Wollen wir immer wieder versuchen, ihn zurückzuschieben? Oder wollen wir den Mut aufbringen, einen ganz großen Schritt zu tun und den Dreck da mal unten raus holen, um in eine Heilung zu gehen?! Um über all unsere Trennung hinwegzugehen und in der Liebe Brücken zu bauen und zu heilen?! Um dann gemeinsam auf diesem Teppich zu fliegen! 🙂



Ganz gewiss kann auch ich das in mir spüren! Ich spüre meine Wunden noch einmal ganz deutlich! Ich spüre die Emotionen! Ich spüre meine Glaubenssätze! Ich nehme wahr, in welche Richtung sie mich führen wollen! Und ich spüre meine Gefühle, wie sie zu dem „Außen“ reagieren. Als Mensch macht es mich wirklich traurig, wie dieses „Feuer“ da gerade lodert! Als Mensch macht es mich unglücklich, wenn ich sehe, wie der Umgang immer krasser und respektloser wird! Haben wir aus all unserer Menschheitsgeschichte nicht gelernt? Reichen uns all die Beispiele aus Jahrtausenden nicht aus, um zu verändern? Sind wir wirklich so „dumm“? Vielleicht kennst Du diese Fragen! Als Seele weiss ich jedoch voller Gewissheit, das dies unser Weg ist, den wir gemeinsam gehen dürfen, um uns zu erlösen, zu befreien, von dem was uns momentan noch daran hindert zu erkennen, dass wir EINS sind!



Ja, aber was ist denn nun also meine Bitte? Genau dies! Ich möchte Dich bitten, in Dein Herz zu hören! Ich möchte Dich bitten, nicht logisch zu denken, sondern zu fühlen! Ich möchte Dich bitten, Dir zu vertrauen! Ich möchte Dich bitten, uns zu vertrauen! Ich möchte Dich bitten, Deine eigenen Wunden anzuschauen und sie nicht zu projizieren! Ich möchte Dich bitten, andere mit Respekt, Würde, Toleranz und Akzeptanz zu behandeln! Ich möchte Dich bitten, zu erkennen, dass wir alle eins sein! Ich möchte Dich bitten, die Liebe und den Frieden an oberste Stelle unseres Handelns zu stellen!



Es ist eine Einladung, keine Verpflichtung! Es ist ein Wunsch, keine „Maßnahme“! Es ist das, was ich in mir spüre, was uns helfen kann als Menschheits- und Erdenfamilie in eine neue Zeit aufzubrechen, in dem wir „Gewaltsames“ und „Machtvolles“ nicht mehr brauchen! Wozu? Wie sagte Charlie Chaplin so schön:



„Macht brauchst Du nur, wenn Du etwas Böses vor hast. Für alles andere reicht Liebe, um es zu erledigen.“



Liebe Leserin, lieber Leser! Weihnachten kommt! Das Fest der Liebe kommt! Lass uns gemeinsam alles in die Liebe dieses Festes hineinwerfen, was nach Heilung schreit! Wir waren lang genug gespalten! Wir waren lang genug im dem Glauben, getrennt zu sein! Doch wir sind es nicht! Überall ist es schon sichtbar! 🙂 DU bist eins mit Gott! DU bist eins mit der Liebe! DU bist eins mit mir! DU bist eins mit diesem Planeten! DU bist eins mit Dir selbst!



Ich wünsche Dir eine gesegnete und friedliche Zeit voller Erkenntnis, Heilung, Miteinander und Liebe!



In aller Liebe,
Nam Terath

Woher nimmst Du deine Kraft?

Wir leben in einer so schnellen Zeit, in der die Belastung, der Druck, die Herausforderungen von Woche zu Woche zunehmen. Wir können das in uns spüren, sehen es aber auch in unserer Gesellschaft, der Wirtschaft, der Politik. Wir werden vor Aufgaben gestellt, die es zu lösen gilt und für die wir Kraft und Energie brauchen. In allen Bereichen rumort es. Die Wirtschaft beschäftigt sich mit Lieferschwierigkeiten, Inflation, Fachkräftemangel, … . Die Politik treibt Fragen wie die Migration, der Klimawandel, Datenschutz, …, um. Familien sind mehr und mehr herausgefordert, in diesem wilden Gewässer zusammenzustehen. Und jedes Individuum auf diesem Planeten steckt in ganz eigenen Thematiken, die es zu lösen gilt.



All diese Themen haben Einfluß auf uns und zugleich können wir Einfluß darauf nehmen. Es ist ein Paradox, das uns alle gleichermaßen beschäftigt. Wir können die Augen vor den Veränderungen auf diesem Planeten verschließen oder auch tief darin eintauchen. Egal wie wir uns auch entscheiden und immer wieder neu entscheiden, werden wir aufgefordert, neue Wege auch für uns zu finden. Was brauchen wir? Was unterstützt uns? Was behindert uns? Was dürfen wir tun oder auch lassen?



Mich treiben immer wieder dankbarerweise diese Fragen um, wie wir als Menschheit unsere Zukunft gestalten wollen! Wie wollen wir konsumieren? Wie wollen wir essen? Wie wollen wir uns gegenseitig verhalten? Wie wollen Frieden schaffen? Wie wollen wir in Zukunft „arbeiten“? Was machen wir aus unseren Werten, die wir in unserem Herzen tragen? Wie können wir gemeinsam eine Welt kreieren, die es möglich macht, dass Gleichheit, Fairness, Respekt, Mitgefühl, (Umwelt-) Schutz, Minimalismus, Freiheit, …, an erster Stelle stehen?! Wie können wir gemeinsam dorthin kommen, dass Macht, Geld, Pyramidenstrukturen, Krieg, Hunger, Zerstörung, Ausbeutung, Hass und tiefe Glaubenssätze vergangener Tage zum „Auslaufmodell“ werden? Nebenbei, sie sind es schon! An so vielen Ecken können wir das „Neue“ spüren“, sehen und entdecken, dass die Samen sprießen und die Pflänzchen ganz sanft anfangen zu blühen! ES IST MÖGLICH!



Wenn wir den Mut aufbringen, einzutauchen und uns den Herausforderungen nicht nur halbherzig, sondern voller Inbrunst und Commitment zu stellen, geschehen Wunder! Und diese Wunder geschehen täglich! Doch all dies benötigt Ausdauer, Geduld, Standhaftigkeit, „Tropfen die den Stein langsam aushöhlen“. Wie schaffen wir es also, uns die nötige Energie und Kraft zuzuführen, ohne uns auszupowern oder zu verheizen? Wie können wir Wege finden, uns so zu stärken, dass wir im Sturm tanzen können, ohne uns zu verlieren?! Was hilft uns von Herzen in eine Kraft zu kommen, die uns nicht auslaugt, sondern im Gegenteil Energie zuführt?



Es gibt viele Wege, die uns darin unterstützen können. Wir können kalt duschen, meditieren, Yoga praktizieren, in die Natur gehen, Sport treiben, gesund essen und trinken, wahrhaftig kommunizieren, auf uns achten, abgrenzen, miteinander statt gegeneinander gehen, Musik hören, schreien, weinen, lachen, tanzen, singen, musizieren, ach so viel mehr! Hinter alldem steckt zugleich ein ganz wesentlicher Punkt: WIE? Wie praktizieren wir all dies? Welche Intention ist dahinter? Ist es ein Muss und versetzt es uns noch mehr in Stress? Zwingen wir uns dazu und laugen uns dadurch noch mehr aus?



Ich lade Dich ein, Dich in deinem Leben zu fragen, wie Du Dinge tust! Wie lebst Du all die Aufgaben, Herausforderungen, Möglichkeiten, Chancen, die sich Dir täglich zeigen? Wie putzt Du Deine Zähne? Weil Du es musst oder weil es Dir Freude bereitet? Wie veränderst Du Dein Konsumverhalten? Weil Du glaubst, es muss so sein oder weil Du Freude an Einfachheit entdeckst? Wie begegnest Du all den Veränderungen, die um Dich herum geschehen? Mit Angst, dass doch alles so bleiben sollte, wie es mal war oder mit Neugier, was uns alles Magisches erwarten wird? Wie ist Deine innere Einstellung? Wie kannst Du aus einer Bewertung heraus kommen und das Leben an sich erheben? Wie kannst Du dich erheben und einen Raum schaffen, der es Dir ermöglicht, trotz Widrigkeiten und Anstrengungen, Freude, Neugier, Liebe zu integrieren und hieraus automatisch Kraft zu schöpfen?



Trau Dich! Lass uns gemeinsam in unsere Herzen eintauchen und unsere Egos Augenblick für Augenblick beiseite stellen! Wir sind eins! Wir sind ein großer Organismus und zugleich ein kleines Lichtsternchen, welches unendlich strahlt! Erlaube Dir aus Deinem Herzen heraus zu agieren, zu handeln und weiterzugehen! Du wirst es spüren! Die Kraft wird Dich begleiten und füllen – LIEBE!



In aller Liebe,
Nam Terath

Zyklen des Lebens

Samhain liegt hinter uns. Die Zeitumstellung liegt hinter uns. Allerheiligen liegt hinter uns. Tage die in ihrer Gesamtheit einen weiteren Energieschub einläuten. Nun ist genau jetzt wieder ein Jahr seit dem Wandel von der SchwarzwaldSeele zu Nam Terath Yoga vergangen. Heute vor einem Jahr haben sich die Türen der SchwarzwaldSeele nach einem siebenjährigen Zyklus geschlossen. Immer wieder denke und fühle ich daran zurück und es kommen Bilder, Erlebnisse, Emotionen zu einem Zyklus, der mich zutiefst bewegt hat und für den ich mein Leben lang dankbar sein werde.



Nun führt mich das Leben seit einem Jahr in ganz unterschiedliche Richtungen, Ideen, Kreationen und innere Entwicklungen. Ein neuer Zyklus hat begonnen. Ich durfte einige Zeit ganz in Frankreich sein, um dann wieder die Schönheit des Schwarzwalds zu spüren. Und momentan ist der Zeitpunkt, um weiter eine Richtung einzuschlagen, deren Weg ich sehen, aber nicht mit Gewissheit vorhersagen kann! 🙂 Eines steht für mich jedoch fest. Vertrauen, Hingabe und der Glaube an die Führung des Universums unterstützen uns in einem Maße, wie es sich unser Verstand nur schwer vorstellen kann.



Ich durfte dabei wieder einmal lernen, dass  es neben den Zyklen des Universums (7, 11 und 18 Jahre), immer der Zeitpunkt ist, etwas Neues zu beginnen. Es ist immer der Zeitpunkt, etwas zu verändern! Wir müssen dabei nicht auf irgendetwas warten, sondern die Zeit ist immer JETZT! Wenn wir den Ruf unseres Herzens hören, ist es an der Zeit, mutig zu sein und trotz aller Umstände, Gedanken, Unsicherheiten, …, diesem Ruf zu folgen! Was soll denn schon passieren? 🙂



Wir bewegen uns in einer Zeit, in der unglaublich viel ans Tageslicht kommt. Alles was sich bisher irgendwo versteckt hat, poppt plötzlich auf. Mögen es Glaubenssätze sein oder der Ruf nach Veränderung. Alles ist in Bewegung. Wir können uns nun sträuben und weiterhin versuchen, den Deckel drauf zu lassen. Oder wir begeben uns in ein tiefes Vertrauen, dass das was sich uns präsentiert, ein wundervolles Geschenk für uns und unser Leben ist. Nichts in unserem Leben geschieht im Sinne einer „Strafe“! Nein, alles ist von uns gewollt, geplant, entschieden und zeigt sich genau in dem Moment, in dem es sich uns zeigen darf. Es sind Momente, in denen wir bereit sind, einen weiteren Schritt zu gehen. Es sind Momente, in denen wir erkennen dürfen, dass geheilt, geliebt, vergeben, gestartet, gestoppt, …, werden darf! Erlauben wir es uns auch, dies zu tun oder was hindert uns noch daran?



Wir finden gerne Ausreden, etwas nicht zu verändern. Es geht nicht, weil… . Aber ist dem so? Sind wir so machtlos in diesem Leben? Ja, das Leben ist und wird nach und nach immer herausfordernder. Wir spüren es in uns und im ganzen Kollektiv. Wir nehmen Spannungen, Einengungen und schwindende Möglichkeiten wahr. Was wir dabei gerne übersehen, ist dass all dies Platz für neuen Raum, neue Kreationen und Möglichkeiten schafft. So viele Menschen spüren gerade ihren Ruf nach einem neuen Weg und folgen diesem auch. Wieso also auch nicht Du? In Dir, in Deinem Leben, in dem was Du tust, in dem was Du liebst!



Ich lade Dich von Herzen ein, ehrlich zu Dir zu sein! Vergiss für einen Moment das Gestern und das Morgen! Lande hier und jetzt, in jedem einzelnen, neuen Moment der Schöpfung! „Was mache ich mit dieser Situation?“, ist eine Frage, die uns helfen kann, über Begrenzungen und Ängste hinwegzuschauen, um das neue Ufer in der Ferne schon zu sehen. In uns steckt die Fähigkeit, ganz genau zu spüren und intuitiv zu wissen, welche Abzweigung wir nehmen dürfen. Wo auch immer wir stehen! Was auch immer uns bewegt! Welche Herausforderungen auch immer da sein mögen! In unseren Herzen schlummert eine Kraft, die Liebe, die uns in jedem Augenblick trägt und unterstützt. Mag der Druck noch so stark sein! Mag es auch noch so verrückt klingen! Mögen wir das Gefühl haben, dass wir das nicht können! Erlaube Dir, darüber hinwegzugehen, zu vertrauen und Schritt für Schritt in einen neuen Zyklus einzutauchen, der Dich wachsen und lieben lässt! Bist Du bereit?



In aller Liebe,
Nam Terath

Was ist das Ziel?

Die letzten Wochen durfte ich zwei ganz wunderbare Bücher lesen, die für mich persönlich sehr inspirierend waren. Sie gaben mir eine Verbindung zu etwas, was ich schon spürte und „erhellten“ meinen Geist und mein Herz durch ihre Klarheit, Direktheit und manchmal, ja, auch Schonungslosigkeit! 🙂 Ich durfte in die Handlung und direkte Erfahrung dessen kommen, was ich da so las. Nicht nur geistig „aufnehmen“, sondern in die Hand nehmen und anfangen! Welch wundervolles Geschenk!

Wenn ich in meinem Leben bisher beobachtete, was in mir passierte (und auch weiterhin immer wieder passiert!), wenn ich in Reaktionen ging, gab es erst einmal die Reaktion an sich. Das konnte Wut, Traurigkeit, Rückzug, Freude, …, sein. Eine Emotion bahnte sich ihren Weg und endete je nach Stärke in mehr oder weniger heftigen Äußerungen. Doch ich spürte, dass sich da noch irgendwo was versteckte, was wie ein kleiner Geist umher geschwebt ist. Es fühlte sich wie etwas an, das sich nach etwas sehnt, nach etwas schreit und die Reaktion im Grunde nur nutzt, um etwas zu bekommen. Ich konnte das sehen und spüren und immer mehr wahrnehmen, was sich dahinter verbarg. Ich spürte, dass es da eine andere Tiefe und Intention gibt, um überhaupt so zu handeln.

Nun fielen mir diese beiden Bücher in die Hand:

  • Du musst nicht von allen gemocht werden
  • Du bist genug

Und auf einmal wurde alles klar, es fiel mir wie Schuppen von den Augen und es war jetzt einfach deutlich, was mit diesem kleinen Geist da so passiert! 😀 In den Büchern wird es als „der Wunsch nach Aufmerksamkeit“ beschrieben! Und ja, boom! Genau! Wenn wir uns in unseren Handlungen und Reaktionen beobachten und wirklich ehrlich zu uns sind, geht es im Grunde genommen nur darum, dass wir Aufmerksamkeit, Beachtung, Lob/Tadel, Zeit, …, erhalten! Dass wir gesehen werden! Dass wir geliebt werden! Dass wir nicht alleine sind! Und um dieses Ziel zu erreichen, denkt sich unsere Persönlichkeit unendlich viele Taktiken aus, um das Gutzle auch zu bekommen. Wahnsinn! Was für geschickte Schachzüge! 😉

Mit dieser Erkenntnis eröffnet sich uns ein völlig neues Feld der Wahrnehmung! Denn wieso streben wir so sehr danach? Na klar, wir tragen ja auch noch unser inneres Kind in uns und nach was haben wir uns schon damals gesehnt? Genau… Hehehe… 😉 Nun schließen sich Kreise des Verständnisses, die uns dorthin führen können, dass wir uns eingestehen können, dass wir vollkommen sind! Wir sind so wie wir sind, „normal“ wie wir sind, genau richtig! Wir dürfen lernen, uns wirklich zu akzeptieren und dies nicht nur aus irgendeiner Form des Egos heraus zu tun und aus genau dieser Form doch wieder nach etwas zu „geiern“! Vorsicht, das Ego ist geschickt! 😉

Die „Formeln“ der Adler’schen Psychologie (die in dem Buch beschrieben wird) treffen es in yogischer Art und Weise auf den Punkt! Wir sind Liebe, wir sind eins, wir dürfen geben, wir haben keine Vergangenheit, keine Zukunft, wir sind zeitlos, wir sind schon immer wunderschön und dürfen dies ohne äußere Bestätigung für uns erkennen und integrieren! Wir können dies mit einem Schnipps tun! Es braucht keine Jahre, es braucht keine Leben, es braucht nichts von Außen! Nein, es braucht nur den inneren Mut, um eine Entscheidung zu treffen! Die Entscheidung aus einem Kreislauf auszubrechen, der uns gefangen hält, der uns unfrei macht und vom eigenen Leben abhält! Diese Entscheidung können wir in jedem Moment für uns treffen. Für den eigenen Umgang mit uns und den Umgang mit unseren Mitmenschen, indem wir Respekt und Akzeptanz als Basis unseres Lebens und Handelns zugrunde legen.

Was passiert, wenn wir diese Offenheit in unser Leben integrieren? Was passiert, wenn wir auf Basis von Werten wie Respekt, Akzeptanz und Liebe mit uns und anderen umgehen? Was passiert, wenn wir mutig aus unseren inneren Spielchen heraus- und ins Leben eintreten? Was passiert, wenn wir immer wieder entscheiden gut genug zu sein? Was passiert, wenn wir in die Einheit gehen und uns selbst in Gottes Liebe erfüllen können?

Ich wünsche Dir eine ganz wunderbare Lese- und vor allem Übezeit! Fang an, trau Dich, sei mutig! Was soll denn passieren? Wir Menschen verharren genug! Es ist Zeit, dass wir weiter an den Dingen drehen und uns gemeinsam weiterentwickeln! Es ist ein Geschenk, es ist Magie, es sind Du und ich!

In aller Liebe,
Nam Terath

Die Einheit beginnt in Dir

Wie wundervoll ist es doch, Mensch zu sein! Wie wundervoll ist es doch, auf diesem Planeten Leben für Leben leben zu dürfen! Wie wundervoll ist es, dass wir aus so vielem bestehen, wovon wir noch so wenig wissen! Wir reisen ins Weltall, erforschen und erfinden die aberwitzigsten Dinge. Wir blähen unseren Verstand mit „Wissen“ auf und streben immer noch danach, mehr zu wissen, mehr zu erforschen, schlauer und BESSER zu werden! Sind wir jedoch nicht schon die „beste“ Version unseres Selbst? Kennen wir uns wirklich? Haben wir uns so weit erforscht, dass wir das „Große Ganze“ in uns erkennen können oder geben wir uns selbstherrlich zufrieden? Ach passt schon. Tiefer in mein Universum mag ich nicht…



Es gibt immer wieder Momente im Leben, in denen wir an uns zweifeln. Wir zweifeln an unseren Qualitäten. Wir zweifeln an unseren Worten und unseren Taten, ja sogar hin und wieder an unserem ganzen Wesen. Wir zweifeln an den Menschen, an Gott, an der Zukunft. Ist das jedoch nicht nur eine Unsicherheit, die unseren Verstand vernebelt? Ist es nicht nur die Unsicherheit, dass wir nie so richtig gelernt haben, uns selbst zu betrachten, wertzuschätzen und bedingungslos zu lieben?



Und es gibt immer wieder Momente im Leben, in denen wir hinwegschweben. Wir halten uns für die Größten, Schlausten, Tollsten, sooo perfekt! Wir erheben uns über unsere Mitmenschen, die Tiere, diesen Planeten, ja mitunter über das ganze Universum. Ist dies jedoch nicht auch nur eine Unsicherheit, die unseren Verstand aus einer anderen Ecke vernebelt? Ist dies nicht auch nur die Unsicherheit, dass wir nie so richtig gelernt haben, uns selbst zu betrachten, wertzuschätzen und bedingungslos zu lieben?



Wir betrachten uns gerne von oben oder unten. Ja, wir mach(t)en uns „die Welt zum Untertan“, so wie es Gott ja anscheinend in der Schöpfung geäußert haben soll. Glaubst Du daran? Und glauben wir wirklich, dass dies funktioniert? Können wir so hochnäsig durch die Welt rennen und die Schöpfung in all ihren magischen Ausprägungen so behandeln? Und ist unserer äußerer Umgang nicht immer ein Zeichen davon, wie wir mit uns selbst umgehen? Bedeutet das im Umkehrschluss dann nicht auch, dass wir uns selbst erniedrigen und unbewusst in eine Schleife der Bewertung anstelle einer bedingungslosen Akzeptanz gehen? Wollen wir das? Wollen wir unbewusst durch unser Leben gehen oder das Leben in seiner Faszination anerkennen und wertschätzen?



Wir verwechseln Akzeptanz gerne mit „Dumpfsein“. Wir verstehen sie zu gerne als seichendes hinnehmen von dem was ist. Ist das aber Akzeptanz? Wo beginnt Akzeptanz? Und wo hört sie auf – tut sie das überhaupt? Ist hier nicht auch eine Bedingungslosigkeit als ihre Grundlage zu spüren? Viel zu lange haben wir nach einem vertikalen Grundsatz gelebt. Macht ausüben, Macht empfangen, höher, niedriger, stärker, schwächer, mehr wert, weniger wert, … . Es ist eine Zeit gekommen, in der wir uns als Menschen auf eine horizontale Basis stellen dürfen. Wir dürfen auf Augenhöhe mit der ganzen Schöpfung leben, sprechen, handeln und lieben! Wir dürfen uns in die Augen schauen und dabei erkennen, dass wir in uns und mit allem um uns herum eins sind! Wir dürfen uns mit Respekt behandeln und die Tore unseres Innenlebens öffnen! Einfach (normal) sein! Es gibt nichts zu erreichen! Was soll passieren?



Am Sonntag jährt sich wieder der „Tag der deutschen Einheit“ und so wie sich damals friedlich Menschen am eigenen Schopf gepackt, Mut gefasst, Tore geöffnet und einen Wandel herbeigeführt haben, so dürfen auch wir uns in unseren inneren Frieden begeben. Ja, das klingt so wundervoll und so einfach. Ist es und doch nicht! Denn um zu akzeptieren und uns in unserer Einheit zu erfahren, dürfen wir erst einmal jeden Moment und uns in jedem Moment respektieren und dadurch akzeptieren! In diesem Moment öffnet sich in uns ein Geschenk, dass egal was wir getan haben, machen oder noch machen werden, schon eins sind! Akzeptanz beinhaltet Vergebung – Vergebung beinhaltet Geben – Geben ist Liebe!



Wir können uns nicht trennen! Wir können unsere vielen Körper (physisch, psychisch, emotional, energetisch) nicht trennen! Wir können uns nicht von der Welt trennen! Wir können uns nicht in der Gesellschaft trennen! Dies gelingt nur als Schauspiel in unserem Verstand, der sich eine ganz eigene Welt aufbaut und sich hier vermeintliche Sicherheit durch Altbekanntes erhofft. Und ja, das funktioniert – macht es aber glücklich? Schenkt es uns ein Gefühl von Gemeinschaft in uns und mit unserer Außenwelt?



Wir alle zusammen sind ein Organismus! Jede(r) von uns erfüllt seinen Teil und trägt mit seiner/ihrer Schönheit zu diesem Wunder Leben bei! Und ich lade Dich von Herzen dazu ein, Deinen Teil anzuerkennen, zu akzeptieren und Dich mit Dir selbst wieder in Einheit zu begeben! Gerade die letzten Monate (und wahrscheinlich auch die kommenden) wurde getrennt, gespalten, gehetzt… Wie fühlst Du dich dabei? Hast Du das Gefühl, dass dies die Wahrheit, die Liebe, das Wort Gottes ist? Oder glaubst Du daran, dass wir dazu bestimmt sind, eins zu sein, zu lieben, zu lachen, zu weinen, zu leben, zu respektieren, zu akzeptieren, zu vergeben, zu …!? Wir sind rund 8.000.000.000 Menschen auf diesem Planeten und unendlich viele Tiere, Pflanzen, …! Glaubst Du nicht auch, dass unsere Verbundenheit die Kraft in sich trägt, (wieder) eins zu sein? Wieder in die Einheit zu gehen, um eine Zukunft zu kreieren, die unsere Kinder/Enkel/Urenkel/… unterstützen kann, dieses Werk fortzuführen? Kannst Du dir erlauben zu träumen? Kommst Du mit auf diesen Weg?



In aller Liebe,
Nam Terath

Das Universum ist mit Dir

Ich möchte heute einige Worte an Dich richten, die mir gerade in den letzten Tagen auf dem Herzen liegen. Vor einigen Tagen bin ich mal wieder in den Schwarzwald gekommen und schon am Abfahrtsbahnhof konnte ich die Energien, Emotionen und Gedanken der Menschen spüren, ja fast schon „lesen“. Im Zug durfte ich dann immer wieder Zu- und Aussteigende beobachten und empfangen, was in und mit ihnen so passiert. Und schon beim Ankommen und den letzten Tagen nehme ich sehr wahr, wie sehr sich Menschen nach etwas sehnen. Nähe, Verbundenheit, Frieden, Akzeptanz und Liebe!



Ich konnte in den Menschen noch mehr spüren, wie gehetzt und getrieben sie sind. Sei es aus Stress, Angst, Emotionalität, … . Jeder lebte in den Momenten fast schon in einer eigenen kleinen Welt. Und in manchen Augenblicken erinnerten mich die Situationen und die Energien an Zukunftsfilme, in denen eine Gesellschaft beschrieben wird, in der jeder vor sich hinlebt und sich tagein tagaus durch das Leben hindurchschlängelt und sicherlich auch quält. Wenn ich so im Zug gesessen bin und auf die Bahnsteige hinaus geschaut habe, kam dieses Gefühl doch immer wieder. Und ich fragte mich, was uns unterstützen kann?



Wir alle sind menschliche Wesen, die persönliche Kontakte, Zuneigung, Respekt, körperliche und emotionale Nähe mal mehr mal weniger brauchen. Wir sind keine Einzelgänger sondern ein Kollektiv, das nur gemeinsam überleben kann. Momentan höre ich aber immer mehr, dass Menschen sich alleine fühlen. Sie fühlen sich allein auf weiter Flur. Sei es im ganzen Leben, mit einer Meinung, einer Trauer, einer Freude, irgendwie erlebt es jeder für sich selbst. Und jeder von uns kennt diese Momente, wenn wir uns alleine fühlen. Wenn es uns möglicherweise traurig macht, dass niemand um uns herum ist mit dem wir teilen können, der uns unterstützt, begleitet, liebt! Ja, wir brauchen das und wir dürfen die Gemeinschaft unter uns Menschen wieder zu einem höheren Gut erheben, als es derzeit in der Spaltung der Gesellschaft zu beobachten ist. Wir dürfen wieder erkennen, dass das Gefühl der Gemeinschaft uns ein basisches Glück ist, welches wir durch unsere Verbundenheit ganz einfach selbst erschaffen können.



Und dabei gibt es etwas, was immer bei uns ist. Es ist so nah um uns, ja in uns, dass wir es schon gar nicht mehr wirklich wahrnehmen. Es ist das gesamte Universum! Es sind die Pflanzen, die Tiere, die Elemente, der Berg, der Baum, der Mensch dem Du auf der Straße begegnest! Es ist alles! Alles ist mit Dir, mit mir, mit uns! Und nicht nur das! Wir SIND es! Wir sind die Gemeinschaft! Wir sind die, die zusammenhalten, wenn nichts mehr zu halten scheint! Alles in diesem Universum ist verbunden, nichts ist für sich! Alles in diesem Universum arbeitet zusammen, nichts kann es alleine tun!



Egal in welcher Situation Du dich gerade befindest. Ob es herausfordernd oder leichter ist. Ob es schmerzhafter oder freudiger ist. Erinnere Dich daran, dass Du niemals alleine bist! Irgendjemand denkt an Dich! Irgendjemand spürt Dich! Irgendjemand unterstützt Dich! Irgendjemand liebt Dich! Und selbst wenn Du dem nicht vertrauen kannst! Vertraue der Liebe, dem Universum, Dir! Dies ist immer da!



Ich lade Dich gemeinsam mit uns allen dazu ein, wieder zusammenzufinden! Ich lade Dich ein, Dein Alleinsein in Dein und unser Herz zu bringen, um es zu transformieren! Lass uns dazu beitragen, dass wir auf unserem Weg zur Einheit weiter voranschreiten! Lass uns lieben!



Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen eine mitfühlende und gemeinschaftliche Erfahrung und ich freue mich schon auf Dich!



In aller Liebe,
Nam Terath

Ergreif Deine Chance

Wir treten in den September ein und so langsam können wir spüren, dass die Zeit des Sommers vorüber geht und wir uns Richtung Herbst begeben. Wir spüren den aufkommenden Wind, Regen und nach einer Phase des vermeintlichen Stillstands geht es auf zu neuen Ufern. Im Moment mag es uns nach all dieser „Untätigkeit“ vorkommen, als würde uns vieles auf diesem Planeten und in uns regelrecht übermannen. Man weiß manchmal ja fast schon gar nicht mehr wie einem geschieht… 😀 Und dabei kann es passieren, dass Gefühle der Enge, des Erdrücktwerdens, der Ahnungslosigkeit und für manche von uns fast schon eine gewisse Niedergeschlagenheit aufkommen, die das Leben schwer erscheinen lassen. Und in alldem lassen sich, wenn wir wollen, doch unendlich viele Chancen erkennen.



Wir bewegen uns in einer Phase der immer stärker werdenden Dualität, die sich im Außen und in unserem Innen immer bewusster erkennen lässt. Einmal so, das andere Mal so. Die einen sind dafür, die anderen dagegen. Kämpfe hier, Kämpfe dort. Es kann uns vorkommen, als fühlen wir uns hin- und hergewirbelt, von einer Seite zur anderen geworfen, schwankend auf unserem Schiff des Lebens. Wir haben das Gefühl, dass wir so viel Energie aufbringen müssen, das Boot auf Kurs zu halten, dass wir dabei alles andere vergessen. Diese Energie, die wir dafür aus uns heraus saugen, fehlt uns dabei an anderer Stelle. Sie fehlt uns für unsere Entspannung, für unsere Kreativität, unsere Praxis, unsere Familie, unsere Freunde, unsere Projekte, …, UNS!



Dabei übersehen wir sehr leicht, dass wir in dieser so angespannten Zeit vom Leben so viele Chancen geschenkt bekommen, die nur ergriffen werden wollen. Wir dürfen wünschen und ehe wir uns versehen ist es auch schon da! Das kann eine berufliche Veränderung sein, der finale Start einer neuen Idee oder auch einfach nur mal ein Buch, das wir schon lange lesen wollten. Doch vor allem erhalten wir die Chance bedingungslos ehrlich mit uns uns anderen zu sein. Wir dürfen in uns vollkommen offen zugeben, was uns bewegt, hindert, manipuliert, herunterzieht, stark und schwach macht und das Leben gerader schwer oder leicht erscheinen lässt. Es ist eine radikale Offenheit, die sich uns offenbart. Sie fordert uns auf, das „Wischiwaschi“ vergangener Zeit in unser Herz zu bringen, zu lächeln und die Liebe einfach mal machen zu lassen! Die Zeit des Wartens ist vorbei! Die Zeit der Ausreden ist vergangen! Die Zeit des Aufbruchs und des Mutes ist da!



Wenn auch ich selbst solche Zeilen lese, überkommt mich manchmal das Gefühl, „oh mein Gott, das muss riesig sein, was ich jetzt angehe“. Haben wir dazu überhaupt die Kraft (wie wir sie meinen zu kennen…;-))? Sind wir bereit dazu? Es geht in alldem nicht um die Größe, Intensität oder Schwere der Aufgabe. Es geht nicht einmal darum, ob wir es schaffen oder nicht. Es geht einfach nur darum, in unser Herz zu lauschen und der leisen Stimme zu folgen, die uns in die gegebene Richtung führt. Was ist da, um gesehen zu werden? Was wird in mir angetriggert, um geheilt zu werden? Was macht die gesellschaftliche Situation mit mir und warum? Was darf ich verändern oder beibehalten, um mein Herz und nicht meine Persönlichkeit glücklich zu machen? Was ist Glück überhaupt?



Das Glück unseres Lebens liegt in unserer eigenen Hand. Wir selbst bestimmen darüber, was das Außen in uns auslöst und wie wir damit umgehen. Wir halten das Steuer in der Hand! Und ja, ich kann gut verstehen, wenn Du jetzt vielleicht das Gefühl hast, dass das doch nicht immer möglich ist. Und das ist vollkommen okay! Du und all Dein Handeln sind schon vollkommen! Kannst Du dich daran erinnern, dass Du genau aus diesem Grund hierher gekommen bist? Kannst Du dich aber daran erinnern, dass Du hierher gekommen bist, weil Du selbst mit dem Leben beschlossen hast, einfach mal eine Runde auf dem Planeten zu drehen? Es liegt in unserer Hand, was wir daraus machen! Und dabei gibt es wie immer kein richtig oder falsch, sondern einfach nur das was ist.



Was ist also in Deinem Leben momentan präsent, was sich zeigt und „ergriffen“ werden möchte? Welche Chancen siehst Du in dem „Chaos der heutigen Zeit“? Was passiert, wenn Du aus dem eingeigelten „Sommerloch“ heraus kommst, die Augen öffnest und das magische Licht des Spätsommers auf Deiner Haut spürst? Die Ähren stehen bereit, um geerntet zu werden! Manche sind klein, manche groß, aber sie sind da! Sie warten auf Dich! Das Leben wartet auf Dich! Ergreif Deine Chance, entdecke das pure Leben – so die Zeile eines Lieds, das ich vor Jahren geschrieben hatte! Kommst Du mit? Willst Du mit uns allen mutig sein und in eine neue Zeit aufbrechen? Willst Du mit uns uns alle erheben? Willst Du schon heute oder morgen oder übermorgen mit dabei sein? Wir erwarten Dich mit offenen Armen und bedingungsloser Liebe!



Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen einen ganz wunderbaren Start in den September und ich freue mich schon auf Dich!



In aller Liebe,
Nam Terath

Augenblicke

Augenblicke sind kostbar. Augenblicke sind von unschätzbarem Wert. Augenblicke kommen aus der und gehen in die Ewigkeit! Wir nehmen sie oft wahr, wenn wir Bilder aus vergangenen Zeiten wieder entdecken. Wenn wir uns beginnen, an diesen „Augenblick“, diesen Moment zu erinnern. Es entsteht ein Gefühl, es kommen Wahrnehmungen, die Sinne schalten sich ein und wir befinden uns schon fast komplett wieder darin. Wenn wir dabei die Augen schließen, können wir uns schon in einem wahren „Kinofilm“ wiederfinden. Diese Momente prägen uns, brennen sich in uns hinein und versetzten uns immer wieder in Verzücken, oder auch in Grauen! 😀 Es ist etwas wundervolles, wenn wir mehr und mehr lernen können, dass sich das Leben nur in jedem einzelnen Moment abspielt. Wenn wir im sogenannten „hier und jetzt“ sind und dort verweilen.



Ich möchte aber gerne etwas zum Begriff „Augenblick“ teilen, was mir spontan dabei so eingefallen ist. Ein Augen-Blick ist ein ganz wundervolles Wort. Augen erblicken sich, sie bleiben im Moment stehen und schenken sich die ganze Bandbreite von Emotionen, Worten, Gedanken, Gefühlen, Regungen, … . Wir denken beim Wort Augenblick eher an den Moment, das hier und jetzt. Dafür ist dieses Wort so viel tiefer. Es beschreibt diesen wundervollen Moment, wenn sich Augenpaare treffen und sich austauschen. Was für ein Geschenk!



Hierin stellt sich mir die Frage, wie sehr diese Augen-Blicke authentisch, häufig, tief, bedingungslos, liebevoll, mitfühlend, ehrlich, …, in unserem Leben stecken. Erinnerst Du dich an den letzten wirklich tiefen Blickkontakt mit einem anderen Menschen oder auch mit Dir im Spiegel? Einen Blickkontakt, der nicht Dein äußeres begutachtet, sondern tiefer geht, direkt in Dein Herz!? Ein Augen-Blick, der verzaubert und in dem Du spürst, dass nicht die Persönlichkeiten werten, sondern die Seelen tanzen! Und ich spreche nicht vom Verliebtsein oder Flirten. Nein, ganz einfach von der Begegnung zweier Seelen, die sich freuen, gemeinsam diese Erfahrung machen zu dürfen, wer auch immer wie und wo und weshalb sind. Und was würde passieren, wenn wir diese Augen-Blicke intensivieren, ihnen mehr Raum geben, diese Art von Kommunikation zum Leuchten, ja „die Augen zum Strahlen bringen“?



Was löst es in Dir aus, wenn Du an den letzten dieser Augen-Blicke in Deinem Leben denkst? Vielleicht war es ein Gespräch mit jemandem mit diesem Augenkontakt. Vielleicht war es in einer Yogastunde, vielleicht im Eiscafé, vielleicht beim Einkaufen. Kurz und flüchtig, oder lang und ausgiebig. Kann es sein, dass es Dich innerlich strahlen lässt? Dass es Freude hervorruft? Ein Grinsen? 😉



In diesen Augen-Blicken steckt Bedingungslosigkeit. Wir schauen dahinter, hinter all das Weltliche, mitten hinein in das Herz des anderen Menschen. Wir akzeptieren sein/ihr ganzes Sein herum in totaler Liebe und ihrer Heilkraft. Wir nehmen an, was im Moment ist und fangen dabei an zu strahlen! 🙂



Ich lade Dich ein, diese Augen-Blicke auszuprobieren! Es geht nicht darum, jemanden anzustarren! 😀 Wie können wir hinter das schauen, was da ist? Präsent sein und mit offenem Herzen in eine Verbindung zu gehen. Wie können wir über unsere Augen Blicke austauschen, die unseren Moment mit Freude füllen? Wie geht das? Probier es im Spiegel mit Dir. Schau hinter Dein Gesicht, Deine Haare, … . Schau Dir tief in die Augen, ganz weit hinein! 🙂 Was macht das mit Dir, dieser Augen-Blick? Wie fühlt er sich an? Und wie fühlt er sich mit anderen an?



Viel Freude, Bewegungen, Entdeckungen, Liebe und Heilung für Dich!



In aller Liebe,
Nam Terath

Entspann die Spannung

wir starten heute in den August. Der Monat in dem sich das Feuer des „Löwen“ und die Erde der „Jungfrau“ begegnen. Der Monat an dem wir am 08.08.2021 einen Neumond haben werden, der uns mit all seiner emotionalen Kraft zur Heilung einlädt! Mich persönlich beschäftigt der Neumond jedes Mal aufs Neue emotional und ich kann an diesem Tag immer sehr deutlich spüren, wie ich in meinem Wesen emotionaler veranlagt bin als ich es sonst in dieser Tiefe wahrnehme. Möglicherweise kennst Du das! 🙂 So bin ich schon gespannt, was dieser „Super-Neumond“ bereit hält. Was wird sich wohl zeigen? Was kommt an die Oberfläche und wie wird der persönliche Umgang damit sein? Neugier macht sich breit! 😉



Eines was ich in diesen Tagen jedoch ganz deutlich für mich und für die gesamte Menschheit spüren kann, ist ENTSPANNUNG! Es ist Zeit, dass wir uns entspannen! Es wird immer wichtiger, dass wir die Spannung(en) entspannen, entzerren und sie zur Transformation frei geben! Das Universum wartet nur darauf, aktiv für uns heilen und verwandeln zu dürfen. Mir kommt dabei immer wieder eines in den Sinn: Wenn es um uns herum lauter wird, hilft es uns selbst, leiser zu sein. Wenn es um uns herum schneller wird, hilft es uns selbst, langsamer zu sein. Wenn es um uns herum aggressiver wird, hilft es uns selbst, liebevoller zu sein! Wenn es um uns herum verwirrender wird, hilft es uns selbst, klarer zu sein. Spannend daran ist, dass wir in diesem Moment ganz genau merken, was von diesen Energien zu uns gehört und was nicht. Wir können wahrnehmen, was unser Anteil daran ist oder was unser Verstand einfach so „frisst“, um es dann nicht zu verdauen.



Wie finden wir das also heraus? Es gibt eine ganz einfache Übung. Falls Du dich die nächsten Tage mal wieder in einer Fussgängerzone aufhältst, in der reger Betrieb herrscht, setz Dich für einige Minuten einfach nur hin. Beobachte die Menschen! Sauge sie förmlich auf! Spüre ihre Energien! Spüre ihre Emotionen! Lies ihre Gesichter, all ihre Körper, ihr Verhalten. Nimm alles wie ein Staubsauger auf. Sobald Du nach einigen Minuten das Gefühl hast, genug gesaugt zu haben, schließ Deine Augen. Spüre, was es in Dir auslöst, was es mit Dir macht, was für Gedanken und Emotionen dadurch in Dir entstanden sind und wie DU dich jetzt fühlst. Mach auch dies für einige Minuten. Sobald Du auch hier das Gefühl hast, genug gespürt zu haben, beginne zu atmen! Atme tief, atme all dies wieder aus und nimm Stück für Stück wahr, wie sich Deine Wahrnehmung verändert. Spüre, wie sich Dein ganzes Wesen transformiert! Spüre, was von alldem wirklich Deins oder das Deiner Umgebung (Menschen, Natur, Energien, …) ist! Atme Dich zurück zu Dir und wenn Du das Gefühl hast, dass Du tief, langsam, gleichmäßig und bewusst geatmet hast, verinnerliche Dir diese Atmung noch einmal, öffne Deine Augen und beobachte Deine Umgebung wieder! Wie erblickst Du sie jetzt? Wie haben sie und Deine Wahrnehmung sich dadurch verändert? Was ist nun wirklich Deins oder was gehört jemand anderem? Was hast Du hierdurch erfahren und wie kannst Du es in Dein Leben integrieren? Wie möchtest Du das weiter leben?



Wir werden jeden Tag von mehr Nachrichten, Informationen, Emotionen anderer, Meinungen, „Kämpfen“, Energien des Außen umhüllt, na ja, eher schon bombardiert. Und hierbei kann es uns so leicht passieren, dass wir uns so darin verlieren, dass wir gar nicht mehr wissen, in welchem Nebel wir uns wiederfinden. Geschweige denn, wie wir aus diesem Nebel wieder heraus finden. Und diese Nebel sind unzählig. Mediennebel, WhatsApp-Nebel, Spiritualitätsnebel, Gesellschaftsnebel, … . Was also tun? Was würdest Du tun, wenn Du im tiefsten Nebel steckst und nicht mehr weißt, in welche Richtung Du laufen sollst? Wenn ich so darüber sinniere, würde ich mich einfach hinsetzen und warten, bis sich der Nebel wieder verzogen hat. Dann enthüllt sich wieder alles und es kann weiter gehen. Tja, wenn das nur so einfach wäre. Geduld üben, sitzen, nichts tun, vertrauen! Vertrauen ist Entspannung! Du lässt Dich einfach mal sacken und wartest ab, was passiert! DU bist der Buddha Deines eigenen Lebens! Buddha ist nur ein Spiegelbild von Dir, wenn Du es Dir erlaubst, ihn in Dir wahrzunehmen! Möglicherweise hast Du eine Buddha-Statue zuhause rumstehen… Hast Du dir schon mal erlaubt, sie wirklich anzuschauen, auf sie zu meditieren, in ihr zu versinken? Das breite Grinsen, der warmherzige Bauch, die tiefe Verankerung und die Stille, die sich einfach nur durch das Sein breit macht… Wundervoll, oder nicht? 😉



„Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt ist genau da, wo wir uns gerade befinden.“ – Buddha



Der Treffpunkt ist das Sitzen im Nebel! Der Treffpunkt ist die Akzeptanz der Augenblicks, wie auch immer er sich gestalten mag. Der Treffpunkt ist das Vertrauen, dass wir durch den „Trick der Entspannung“ leicht wie eine Feder abheben, schweben und uns durch das Leben hindurch tragen lassen können. Das Universum bittet uns jeden Tag aufs Neue darum – „vertraue mir und nimm meine Hand“ – und steht uns dabei in jeder Sekund bereit. Es ist ein „Augen-Blick“! 😉 Kannst Du das erkennen? Kannst Du hinter diese Aussage Buddhas schauen und noch mehr aus ihr heraus erfahren? Was zeigt sich für Dich noch außer dem „sturen Lesen“ und Kopfnicken? 😉 So sagte doch auch Buddha: „Glaubt den Schriften nicht, glaubt den Lehrern nicht, glaubt auch mir nicht. Glaubt nur das, was ihr selbst sorgfältig geprüft und als euch selbst und zum Wohle dienend anerkannt habt.“



Was kannst Du also in dem lesen, was Du bis hierhin gelesen hast? Was kannst Du erfahren, prüfen und anerkennen? Was kannst Du für Dich entdecken und in Deinem Wesen integrieren und nicht nur abnicken? Was ist Dein Weg zur Entspannung? Was ist Dein Feuer, das Du in die Transformation bringst, um neue Erde enstehen zu lassen? Du glaubst, dass Feuer nur zerstört? Was kommt danach? Was kommt für Dich?



Ich wünsche Dir einen entspannten, erquickenden und erfüllten Monat August. Ich wünsche Dir Liebe! Ich wünsche Dir Freude! Ich wünsche Dir Akzeptanz! Ich wünsche Dir Mitgefühl! Ich wünsche Dir Erfahrungen! Ich wünsche Dir Dein Sein! Vertraue Dir! Sei ehrlich zu Dir! Lebe in Dir authentisch, das ist das größte Glück! Du bist Du! Du bist einzigartig und wundervoll! Entspann Dich!



In aller Liebe,
Nam Terath

Vertrauen ist JETZT

Wenn ich die letzten beiden Tage die Nachrichten gelesen habe, wusste ich nicht so wirklich, ob ich lachen, weinen, schreien, fluchen, mich freuen sollte. Impflicht für Gesundheitspersonal in Frankreich und Griechenland. Diskussion über Impfpflicht für LehrerInnen und ErzieherInnen in Deutschland. Forderungen nach genereller Impflicht für die gesamte Bevölkerung in aller Herren Länder. Verbote für Menschen, die sich ihre Freiheit nicht nehmen lassen wollten und nicht zurückverdienen wollen, weil es ein Grundrecht jedes Menschen ist, über das niemand bestimmen kann. Vor einem Jahr wurden diese Menschen noch als Verschwörungstheoretiker und „unsolidarisch“ abgestempelt und nun werden diese Theorien Wirklichkeit – schneller als wir es wahrnehmen können. Da kam die Ablenkung der Europameisterschaft ganz gelegen. Die Sommerferien nahen schon… 😉



Es wird mit Angst im Schatten des „Guten“ gespielt. Mit Schuld, mit Scham, mit allen Werkzeugen einer längst vergangenen „Ablass-Zeit“ des sogenannten Mittelalters. Und wir sind in der neuen Zeit? Wirklich? Ja! Ich hatte es im letzten Newsletter geschrieben. Das Alte stirbt! Vertraue! Und es schreit so laut es kann aus allen möglichen Rohren mit allen möglichen Waffen der menschlichen Kreativität. Die Schlange häutet sich und das verursacht Schmerzen. Die Transformation ist in vollem Gange! Und ja, in dieser Transformation kann auch ich in mir die Wut, das Feuer, spüren, was das alles soll! Ist die Menschheit noch bei Sinnen oder sind diese verloren gegangen? Was soll das alles? Ich spüre die Traurigkeit darüber, wie wir Menschen das mit uns machen lassen, was sich einige wenige von oben herab ausdenken. Ich kann Traurigkeit wahrnehmen, wenn Menschen sich nur um des Reisen willens etwas injizieren lassen, was in keinster Weise einer vernünftigen Prüfung unterlegen ist, wie sie normalerweise vorgesehen ist. Aber uns rennt ja die Zeit davon…



Welche Zeit? Zeit ist Illusion! Anfang und Ende sind eine Illusion! Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt sind Illusion! Sie sind die Kreation unseres menschlichen Daseins und wir sterben eher vor Angst als eines natürlichen Todes! Krankheit entsteht durch Emotionalität – durch die Kreationen unseres eigenen Verstands, der uns aus dem Gleichgewicht bringt. Er verschließt uns, er verdeckt uns, er unterdrückt uns – unser ganzes Sein wird von den Strahlungen eines einzigen „Wesens“ gestört. Ein wahrer WLAN-Killer! 😉



Nun kann ich uns alle verstehen, wenn wir aus welchen Gründen auch immer verzeifeln. Weil wir nicht verstehen können, wie Menschen sich durch eine Impfung ihre „Freiheit“ zurückholen wollen. Oder wie Menschen sich darüber auslassen, dass Menschen sich eben nicht impfen lassen und dadurch vermeintlich die Gesundheit von uns allen gefährden. Wie Verzweiflung darüber entsteht, warum das alles so passieren muss. Wie dabei Emotionalität ans Tageslicht kommt, die seit Jahrtausenden nicht ans Licht gebracht worden ist. Sie kommt, sie zeigt sich, sie überschwemmt uns Menschen schon fast wie eine Welle des „wandernden Wirbelsturms“ aus Momo, der einfach nicht aufhören will zu stürmen – bis zu dem Moment, an dem das Forschungsschiff in den Kern vordringt und das riesenhafte Wesen mit einem liebevollen Gesang in den Schlaf geschickt wird.



Können wir daraus möglicherweise etwas lernen?


 

„In diesem Augenblick zupfte jemand den Professor am Ärmel. Es war die schöne Eingeborene.
„Malumba!“ sagte sie mit anmutigen Gebärden, „Malumba oisitu sono! Erweini samba insaltu lolobindra. Kramuna heu béni béni sadogau.“
„Babalu?“ fragte der Professor erstaunt. „Didi maha feinosi intu ge doinen malumba?“
Die schöne Eingeborene nickte eifrig und erwiderte: „Dodo um aufu schulamat wawada.“
„Oi-oi“, antwortete der Professor und strich sich gedankenvoll das Kinn.
„Was will sie denn?“ erkundigte sich der Erste Steuermann.
„Sie sagt“, erklärte der Professor, „es gebe in ihrem Volk ein uraltes Lied, das den Wandernden Taifun zum Einschlafen bringen könne, falls jemand den Mut hätte, es ihm vorzusingen.“
„Daß ich nicht lache!“ brummte Don Melú. „Ein Schlafliedchen für einen Orkan!“
„Was halten Sie davon, Professor?“ wollte die Assistentin Sara wissen. „Wäre so etwas möglich?“
„Man darf keine Vorurteile haben“, meinte Professor Eisenstein. „Oft steckt in den Überlieferungen der Eingeborenen ein wahrer Kern. Vielleicht gibt es bestimmte Tonschwingungen, die einen Einfluß auf das Schum-Schum gummilastikum haben. Wir wissen einfach noch zu wenig über dessen Lebensbedingungen.“
„Schaden kann es nichts“, entschied der Kapitän. „Darum sollten wir’s einfach versuchen. Sagen Sie ihr, sie soll singen.“ Der Professor wandte sich an die schöne Eingeborene und sagte: „Malumba didi oisafal huna-huna, wawadu?“


Sie begann zu singen und nach und nach stimmten alle mit in den Gesang ein. Sie vertrauten auf das Unbekannte. Sie vertrauten auf die Führung der Sanftheit, der Liebe, der Intuition und des ureigenen Wissens, welches tief in uns liegt. Was passierte? Das Wesen schlief ein und versank in den Tiefen des Ozeans – Stille kehrte ein.



Selbstverständlich können wir nun kämpfen, uns bekriegen, Unverständnis zeigen, zweifeln, spalten und unser Bewusstsein schrumpfen lassen. Oder ist es womöglich in dieser neuen Zeit der Weg, unsere verschlossenen Herzen zu öffnen? Unseren wahren Kern zu entblößen, Verständnis, Mitgefühl, Akzeptanz für uns und unsere Mitmenschen aufzubringen, ohne dabei uns verlieren?! Ja, es ist ein Balanceakt von höchster Güte! Für uns einzustehen, andere dabei vollkommen zu respektieren, bedingungslos zu lieben und gemeinsam Schritt für Schritt auf etwas zugehen, von dem wir nicht wissen, wie es ausgehen wird.



Dabei hilft uns Vertrauen! Lass mir Dir sagen, es geht! Es hilft uns das Vertrauen in eine Göttlichkeit, die uns führt! Sie führt uns durchs Dunkle ins Licht. Sie führt uns geradewegs zur Erkenntnis, dass wir schon längst erlöst, vergeben, geheilt, geliebt sind. Vielleicht ist diese Reise noch lang, vielleicht bald an neuen Ufern angekommen. Wer weiß das schon! Ist das wichtig? Spielt Zeit eine Rolle? 😉 Es ist nicht das Ergebnis – es ist das Erlebnis, das Leben! Willst Du dir Dein Leben nehmen lassen von etwas, was in Deinem Verstand kreiert wird? Willst Du dich von etwas/jemandem bestimmen lassen, das/der sein eigenes Innenleben auf Dich und uns projiziert?



Ich möchte Dich dazu ermutigen, all das Verschlossene in Dir in tiefem Vertrauen offen zu halten, zuzuhören, zu respektieren, zu akzeptieren und vor allem in diesem Vertrauen zu leben! Nimm einen tiefen Atemzug, atme alles aus und mach es so oft bis Du spürst, was wirklich wahr ist! Alles ist schon da, in Dir! Es wurde Dir niemals genommen und kann Dir niemals genommen werden! Vertraue! Vertraue! Vertraue!



In tiefer Liebe,
Nam Terath

Aufbruch in eine neue Zeit

Ich schaue mir Fußball nicht wirklich an, lese aber die Ergebnisse. Und aus meinem „jugendlichen Fußball-Verständnis“ steht da wohl die Welt etwas auf dem Kopf! Welt- und Europameister raus, Deutschland raus, Ukraine und Schweiz im Viertelfinale. Klingt ver-rückt, ja paradox, was da so passiert! Wie kann das sein? Was stimmt da nicht? Dabei erleben wir seit über einem Jahr ein Paradox der feinsten Güte. Hätte Dich jemand vor 2 Jahren gefragt, ob all das möglich wäre, was seitdem passiert ist, und Du hättest es jemanden beschrieben, wäre die Gefahr wohl groß gewesen, dass Du im „weißen Kittel“ landest! 😀 Ist es aber wirklich so überraschend und aus dem Nichts entstanden? Ist das was da passiert, nicht einfach Teil etwas viel Größerem, was unser Verstand nicht wahrhaben will, zu dem ich Dich heute aber einladen möchte. Ich möchte Dich einladen, nur für diese wenigen Minuten, Dein Herz für etwas zu öffnen, was Dein Verstand als was auch immer abtun möchte.



Die alte Zeit ist vorbei! Die bisherigen Lebensweisen sind passé! Wirtschafts-, Gesundheits-, Landwirtschafts-, Politikwesen (…) sind Geschichte! All dies gehört in die Geschichtsbücher oder besser noch, einfach verbrannt! Wir beschäftigen uns mit „sterbenden Systemen“, die nur noch nach Luft schnappen, um dann endgültig unterzugehen! „Ach Quatsch, das ist nur eine Phase, alles ist gut so wie es ist.“ Ach ja, ist es das? Ist es „gut“, dass wir immer noch darüber diskutieren müssen, wie wichtig Rechte der Kinder sind? Ist es „gut“, dass wir immer noch ärmere Länder ausbeuten und deren Menschen und Umwelt zerstören? Ist es „gut“, dass „Volksvertreter“ (wie fragwürdig schon alleine dieses Wort ist :-D) sich systematisch die Taschen vollstopfen? Usw. und so fort! „Ja, so ist das halt“ (selbstbelügendes Lächen)!“ Klar, so ist das halt! Aber müssen wir das so hinnehmen oder steckt nicht in jedem einzelnen von uns die Kraft der Heilung und Transformation? Sind wir nicht gemeinsam mit dem göttlichen Plan auf dem Weg in ein neues Zeitalter? 😉



Diese neue Zeit ist schon immer da! Wir wissen um die Werte und Qualitäten, die uns weiter helfen, die uns im Menschsein unterstützen! Wir müssen sie nicht neu erfinden! Wir müssen sie nicht aus zugestaubten Kisten befreien. Und wir müssen schon gar nicht darauf warten, bis sie uns jemand wieder beibringt. Nein! Es ist unsere Selbstverantwortung, das Paradox der heutigen Zeit leben zu lassen! Nichts ist mehr wie es ist! Kein Stein liegt mehr auf dem anderen! „Aaaah bitte, ich will doch einfach nur wieder mein Bier auf Mallorca trinken!“ Bitte nur wieder zurück zum Alten! Lasst uns die Steine wieder so zusammenbauen wie sie einmal waren! Sind wir das wirklich? Sind wir wirklich so statisch und erfroren? Wieso erlauben wir uns nicht einfach, die Steine anzupacken und etwas völlig Neues, Verrücktes, Verspieltes, „Unmachbares“ zu kreieren und neu zu erbauen!? Etwas was wir uns nie hätten erträumen können? Unvorstellbar, wahnsinnig (sinnig… ;-)), magisch, unendlich schön!



Du kennst sicherlich die Frauenkirche in Dresden. Ihr Architekt George Bähr baute „im Geheimen“ und ohne Erlaubnis eine Konstruktion, die zur damaligen Zeit verrufen und als nicht machbar angesehen wurde. Was ist daraus geworden? Erst ein Weltkrieg hat sie beinahe zerstört, um sie dann Jahrzehnte später wieder auferstehen zu lassen! George Bähr wagte das Unmögliche. Er vertraute seinem tiefen Wissen, der Weisheit, der Intuition, der Liebe zum eigenen Schaffen, der Kreation aus Liebe, Mut und Freude!



Wir stehen nun an einem ähnlichen Punkt! Wir dürfen als Menschheit aus dem goldenen Käfig aussteigen, das Alte drin lassen und unsere Energie gemeinsam erheben, um eine neue Welt zu sehen, die schon da ist und nur darauf wartet in die Arme genommen zu werden! Nichts von dieser „neuen Welt“ ist wirklich neu, wir dürfen uns einfach nur daran erinnern! Mitgefühl, Mut, Vertrauen, Akzeptanz, Vergebung, Heilung, bedingungslose Liebe sind nur einige Begriffe, die dieses Feuer anheizen und in unsere Herzen bringen werden! Denn genau dort findet diese neue Welt statt! Es ist eine Welt, die sich von alten Symbolen, Paradigmen, Wertungen, Verurteilungen, Mächten, …, nicht beeindrucken lässt, sondern ihren eigenen Weg geht, dem wir einfach nur folgen müssen. Einfacher könnte es nicht sein! 🙂



Lass uns beginnen zu träumen! Lass uns beginnen, uns zu entscheiden, uns zu verpflichten, zu handeln und zu lachen! Frieden ist möglich! Gleichheit ist möglich! Gewaltfreiheit ist möglich! Selbstbestimmung ist möglich! Verantwortung ist möglich! Heilung ist möglich! Bedingungslose Liebe ist möglich!



Kannst Du dich dafür öffnen, dass alles schon im perfekten Rahmen gegossen ist und nur darauf wartet, gesehen zu werden? Kannst Du dir vorstellen, dass Du und alles auf diesem Planeten perfekt ist wie es ist? Kannst Du es Dir ermöglichen, in Dein Herz zu schauen, Böses und Gutes, Hässliches und Schönes, …, zu akzeptieren und mit einem Grinsen zu lieben? Hinter alldem stecken immerzu nur alte Schmerzen, Verletzungen, Glaubenssätze, Schreie von vielen kleinen inneren Kindern, die nur eines möchten – geliebt zu werden! Wir dürfen jetzt, genau jetzt, voran schreiten und dem Universum unsere Wertschätzung entgegenbringen, für das was es uns schenkt – dieses Leben, dieses Wunder, diese unbeschreiblich wertvolle Aufmersamkeit einer (un)sichtbaren Göttlichkeit – der Liebe!



Danke aus tiefstem Herzen für Deine Mitschöpfung!



In aller Liebe,
Nam Terath

Lass das Herz führen

Am 21.06.2021 ist die nächste Sommersonnenwende! Was für ein Datum: 21 – 21… 🙂 Der längste Tag des Jahres, gespickt mit der 3, der Zahl des dritten Chakras, des Feuers, der Transformation, des Anheizers für die Liebe in unserem Herzen! Klassischerweise werden hier Feuer entzündet, Zeremonien abgehalten, um das Alte in die Wandlung zu bringen, um Raum für das Neue zu schaffen!



So durften wir im Kundalini Awakening Training letztes Wochenende schon am Samstag Abend ein Feuer entzünden, um hineinzuwerfen, was wir heilen möchten. Die Energie des Feuers hat uns dabei unterstützt und einen Raum kreiert, der es uns ermöglichte, Kraft und Energie geschenkt zu bekommen, die uns dabei unterstützen, aktiv zu werden!



Ich lade Dich ein, daran teilzuhaben! Was darf sich für Dich endgültig wandeln? Wo siehst Du etwas in Dir oder/und im Außen, was Du schon viel zu lange vor Dir herschiebst? Das kann eine Gewohnheit sein, ein Glaubenssatz, eine Reaktion, Schmerzen, ein Projekt, Veränderungen im Lebenswandel, …?! Was zeigt sich für Dich, wovon Du schon lange die „Schnauze voll hast“ oder eine Veränderung wünschst? 😉 Schreib es auf, verbrenne es, übergib es dem Feuer und der universellen Kraft, um Dich hierbei unterstützen zu lassen!



Unsere Persönlichkeit hält z. B. ein Leben lang an irgendwelchen Geschichten fest und spielt diese Geschichten immer wieder aufs Neue durch und durch. Sie will sie nicht loslassen, weil sie ihr die Identifikation geben oder weil es ja die anderen auch nicht anders machen. Die Gründe sind unzählig und wir lassen uns davon leiten, obwohl wir in unserem Herzen wissen, dass wir einen „Irrweg“ einschlagen und es nicht das ist, was wir im Herzen wünschen.



Wir werden aufgefordert, das Feuer in unser Herz zu bringen! Für etwas zu brennen, für etwas einzustehen, für einen Wandel zu sorgen! Und dieser Wandel beginnt immer zuallererst in uns! Stell Dir doch einfach nur mal vor, wie es wäre, wenn Du wirklich liebevoll, wertzschätzend, verständnisvoll und in Akzeptanz mit Dir selbst und anderen sein kannst? Wenn Du nicht in Reaktionen verfällst, deren Ursprung in Erfahrungen, Ängsten, Vorurteilen, Machtspielen, …, begründet liegen!? Wenn Du es schaffst, in Deinem Herzen zu sein und von dort aus zu denken, zu sprechen, zu handeln und zu lieben!? Was würde sich für Dich eröffnen und wie fühlt sich das für Dich an?



Was hindert uns also immer wieder daran? Und was bringt uns immer wieder in diese Situationen mit uns selbst oder anderen? Wieso schaffen wir es nicht, unsere Emotionen zu beobachten, wertzuschätzen, anzunehmen, aber uns dabei nicht von ihnen leiten zu lassen? Und wie können wir es erlangen?



Viel zu lange sind wir konditioniert worden! Wir reagieren unbewusst aus irgendetwas, was nicht wir sind! Es ist Zeit, diese Dogmen im Innen zu durchbrechen! Es ist Zeit, JA zu sagen! JA zu einem Leben von Herzen – in uns und um uns herum! Ist es nicht schlichtweg total einfach? Es ist nur ein JA! Es ist ein Commitment an uns und die Welt! Es ist ein Versprechen, dass wir uns geben, um aus Kreisläufen auszusteigen, die uns nicht dienen. Wir entschuldigen uns immer wieder mit irgendetwas. Keine Zeit, keine Idee, kein Geld, keine Muße, keine Energie, kein keine kein, … . Doch ist das wahr? Stehen wir uns nicht einfach selbst im Weg und könnten mit einem Schnipps die ganze Welt verändern?! Ja, wir können! Alles andere sind Ausreden!



Wir dürfen nun in unsere eigene Herzenskraft kommen! Wir dürfen erkennen, dass das Leben uns Geschenke vor die Füße legt, um uns immer wieder für die Liebe zu entscheiden! Wir dürfen uns frei von jeglicher Bewertung hinab beugen, sie aufheben, annehmen und mit ihnen spielen! Es ist einfach, probier es! Triff Entscheidungen, sag JA oder auch NEIN, beginne damit Deine Persönlichkeit als führende „Kraft“ abzulösen und aus Dir als Seele heraus zu leben! Das klingt zu mächtig? Nein, nur für Deine Persönlichkeit, aber nicht für DICH!



Trau Dich! Probier es mit einem kleinen Thema aus. Z. B. dass Du für Dich beschließt, nicht mehr schlecht über andere zu sprechen. Denn was macht das mit Dir? Machst Du dir nicht danach Schuldgefühle und fandest es nicht so toll? Wieso tust Du es Dir also immer und immer wieder an? Kannst Du dir vorstellen, einfach NEIN zu sagen und JA zu einem neuen Umgang mit Dir? Und mit der Welt?! Es liegt an Dir, ob Du deine Führung wieder übernehmen oder Dich führen lassen willst! Es liegt an Dir, was Du aus Deinen Emotionen machst! Es liegt in Deiner Verantwortung was in Dir und um Dich herum passiert! Wir haben genug gesprochen und philosophiert! Welche großen Philosophen gibt es noch? Sie sind alle nicht mehr da! Wieso? Weil es Zeit ist, zu handeln! Es ist Zeit für die Veränderung! Bist Du bereit?



In aller Liebe,
Nam Terath

Freiheit

Ich bin fasziniert. Mich fasziniert die derzeitige Suche nach neuer/alter Freiheit doch enorm. Da sehe ich Bilder von sogenannten „Impfzentren“, vor denen die Menschen nur danach „geiern“, geimpft zu werden, um dem „alten“ Leben wieder nachgehen zu können. War da nebenbei nicht mal was mit Ansammlungen ohne Mindestabstand? 😉 Die Telefonleitungen der Ärzte sind überlastet und so viele Menschen können es kaum abwarten, die Spritze gesetzt zu bekommen. Und wieso? Um zur „Freiheit“ zurückzukehren. Doch was ist das für eine Freiheit? Freiheit, wieder shoppen gehen zu können. Freiheit, wieder „unbeschwert“ ins Café sitzen und einen Cappuccino schlürfen zu können. Freiheit, wieder Freunde treffen zu dürfen (wie paradox, dass so etwas verboten werden kann und akzeptiert wird). Freiheit, wieder das Geld für Urlaub aus dem Fenster jagen zu dürfen, um dem zu entfliehen, was in uns passiert. Sehnsucht nach Freiheit, dass viele sogar ihre Kinder mit etwas impfen lassen wollen, was sie möglicherweise nicht mal in den Tank des eigenen Autos geben würden, nur um wieder dem „normalen“ Leben nachgehen zu können. Und währenddessen verliert der Sinn der viel gespriesenen „Solidarität“ ihren Geschmack, während (Hochrisiko-) Menschen in ärmeren Ländern keine Impfungen bekommen können, da wir in unseren hochnäsigen westlichen Ländern darüber diskutieren, Kinder und Jugendliche zu impfen. 



Wie erklären wir uns diese unbeschreibliche Sehnsucht nach dieser Freiheit, die wir im Außen vermuten und die Rationalität verloren gehen lässt? Ist es wirklich das, wonach es scheint oder ist es nur ein Schein? Psychologen und Physiotherapeuten haben Hochkonjunktur. Menschen rasseln in den Burnout, Kinder- und JugendbegleiterInnen können gar nicht mehr allen Kindern und Jugendlichen helfen, weil es zu viele sind, die die letzten Monate einfach zu viel hatten. Menschen spüren ihre körperlichen und geistigen Auswirkungen des „Freiheitsentzugs“. Basta, genug, es reicht… platt…



Uns wurde beigebracht, dass Freiheit im Außen ist und wir hierdurch Freiheit finden werden – frei sind! Das System, die Gesellschaft, die Kunst, … . Ja, das ist ein Aspekt. Ein wichtiger, um uns als Menschen entfalten zu können. Dabei vergessen wir jedoch, dass wir eingesperrt sein und trotzdem unsere Freiheit behalten können. Nelson Mandela ist dafür das beste Beispiel. 27 Jahre Haft, Unterdrückung, Freiheitsentzug.



„Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Furcht ist, sondern der Triumph darüber. Der mutige Mann ist keiner, der keine Angst hat, sondern der, der die Furcht besiegt.“ – Nelson Mandela



Besiegen wir nun durch die derzeitige „Sehnsucht nach Freiheit“ unsere Furcht oder unterdrücken wir sie nicht einfach nur? Ist es nicht einfach ein stures Wegrennen vor dem, was wirklich gesehen werden möchte? Schaffen wir nur dadurch wieder einen Raum der Kreativität, Offenheit, und Gemeinschaft oder sind wir einfach nur zu faul, um neue Optionen anzusehen und zu verwirklichen?



Freiheit im Außen ist nur der Spiegel unserer inneren Freiheit. Und diese Freiheit erlangen wir nicht dadurch, dass wir verzweifelt daran festhalten, etwas wieder-zu-gewinnen, sondern dadurch, dass wir in uns diese alten Ketten sprengen und siegreich aus diesem „Kampf“ hervor gehen! Wir können im Außen angekettet sein, aber lächelnd in unserer inneren Freiheit ruhen und uns in jedem Moment bewusst darüber sein, dass wir die Führerschaft über unser eigenes Leben haben. Wir dürfen lernen, dass nichts und niemand uns einengen, einsperren oder gar foltern kann. Nichts und niemand außer uns selbst hat diese Kraft und Fähigkeit hierzu. Es sind wir, der Spirit, das Ich, die Seele, die diese Verantwortung trägt und in jedem Moment entscheiden kann, wie wir dieses Leben leben wollen. Lassen wir uns steuern, kontrollieren und in Vorgaben einsperren, denen wir blind nachrennen? Oder lassen wir uns davon nicht beeinflußen und erkennen, dass wir neue Wege beschreiten können, da unser inneres Leben mit Liebe und Mitgefühl nur so gefüllt ist? Und sich hierdurch das äußere Leben wieder in Freiheit gestalten wird!



Es ist so einfach und so schwer zugleich! Es bedarf nur unserer Offenheit, in uns aufzuräumen! Es bedarf unserer Entscheidung, uns selbst nicht mehr zu verneinen und nur das sehen zu wollen, was wir auch aus unserer Persönlichkeit heraus sehen wollen! Wir dürfen uns als das erkennen, was wir wirklich sind. Ein göttliches Wesen aus Liebe – unzerstörbar, immerwährend in Fülle und Freiheit lebend! Wir sind in jedem Moment fähig, frei zu sein, da wir nie unfrei waren! Gott hat uns als freie Wesen mit einem freien Willen auf diese Erde gesendet, um zu verwirklichen, was uns niemand vorenthalten kann! Innerer Freiheit – innerer Frieden! Bist Du bereit, diesen Schritt in Aktion zu bringen? Kannst Du deine alten Glaubenssätze und Muster transformieren? Nicht einfach nur „spirituell zu labern“, sondern aktiv Entscheidungen zu treffen, die Dich erkennen lassen, welch unendliche Freiheit Du bist und in Dir trägst? Willst Du sie leben?



Wir werden aufgefordert, nicht mehr zu lesen, zu sprechen, zu diskutieren, zu philosophieren, zu studieren! Wir werden aufgefordert, zu leben, zu sein, zu handeln und die neue Welt gemeinsam zu kreieren! Aus unserem Mitgefühl, Vertrauen und der Liebe heraus – raus aus der Furcht, der Flucht und der Verneinung! Sag ja, ja zu Dir, ja zum Leben, ja zur Freiheit, ja zu Möglichkeiten, ja zu Dir!



In aller Liebe,
Nam Terath

Akzeptanz im Herzen

Die letzten Tage hat mich persönlich im Leben und besonders nach dem Seminar „Standing the Time“ am letzten Samstag immer wieder die Frage der Akzeptanz beschäftigt. Im Seminar haben wir uns damit auseinandergesetzt, was uns in der heutigen Zeit besonders bewegt und zum Nachdenken bringt. Wir haben uns gefragt, was es mit uns macht, wie es sich auf uns auswirkt und wie es sich in uns zeigt. Wir sind weiter eingetaucht, um herauszufinden, wie wir es wandeln, verändern und transformieren können.



Wir sind in den letzten Monaten mit vielem konfrontiert, was uns antriggern, herausfordern und möglicherweise auch überfordern kann. Wir werden vor Tatsachen gestellt, in Entscheidungen gebracht und mit Ereignissen konfrontiert, die uns leicht in einen Raum bringen können, in dem wir „von nichts mehr etwas wissen wollen“. Sei es die aktuelle Situation mit Corona, Impfungen, Auseinandersetzungen im Nahen Osten und vielen anderen Teilen dieser Welt, Kindesmissbrauch, Korruption in der Politik, Umweltverschmutzung, etc.. Ein Teil unseres Verstands kann alles als ganz schlimm, böse oder verfahren ansehen. Wir sehen möglicherweise keine (Aus-)Wege und keine Richtung. Sei es für uns selbst oder für die Menschheit.



Es mag vielleicht überspitzt klingen und fast schon Angst machen. Aber ist dem so? Ist es nicht einfach ein Kampf, den unser Verstand selbst in sich kämpft, weil vieles seinen Horizont übersteigt? Es gibt einen Horizont, der dies überblicken kann und einen tieferen Sinn für das geben kann, was gerade passiert. Erinnere Dich gerne an die Entstehung eines Diamanten. Ein Diamant entsteht durch Druck und wird durch diesen Druck hervor gebracht. Wie oft im Leben haben wir schon Druck erlebt und sind danach in neuem Gewand „heraus geflutscht“, um zu erkennen, dass die Vorstellung des Verstands nicht der einzige Weg war!? Und so sind wir mehr und mehr diesem „Druck des Diamanten“ ausgesetzt. Es wird schneller, heftiger, akuter, verzwickter, entscheidender.



Hierin liegt unsere große Chance. Wir haben in jedem Moment die Möglichkeit zu entscheiden. Es ist unser freier Wille, wo wir unsere Energie und Aufmerksamkeit hinlenken. Es ist unsere freie Entscheidung, ob wir „mit kämpfen“ oder „mit heilen“ wollen. Wenn wir dann für einen Moment aus unseren Gedanken, Glaubenssätzen und Ängsten heraus kommen und in unser Herz hören, entdecken wir, dass ein großer Schritt dorthin „Akzeptanz“ ist. Akzeptanz bedeutet nicht, dass wir dumpf werden und abstumpfen. Akzeptanz bedeutet auch nicht, dass wir uns dem in einer Art und Weise „hingeben“, um einfach in einen Tiefschlaf zu fallen. Akzeptanz bedeutet auch nicht, dass es nur nichts zu tun gibt. Aber was bedeutet es wirklich?



Akzeptanz ist die Erkenntnis aus unserem Bewusstsein heraus, dass wir im ersten Schritt sehen, spüren, ausleben, erleben, erfahren dürfen, was in uns passiert. Wir dürfen unsere Wut ausleben, unsere Traurigkeit hinaus weinen, unsere Freude tanzen dürfen. All das was in uns passiert bedarf unserer vollsten Hingabe. Dies führt uns im nächsten Schritt zur Akzeptanz dessen, was in uns passiert. Es ist okay so wie es ist. Wir sind okay so wie wir sind. Sobald wir uns dies erlauben, lösen wir die Knoten in uns, die uns davon abhalten wollen, auch das Außen zu akzeptieren. Wir können das was im Außen passiert, annehmen, akzeptieren! Auch das ist okay so wie es ist. Es gibt nichts, wogegen es anzukämpfen gilt, sondern nur etwas, wofür es sich lohnt einzustehen. Dabei entsteht des Weiteren eine Freude, da wir in uns erkennen, dass es viele Wege nach Rom gibt – viele Wege in die innere und äußere Freiheit!



Aus dieser Freiheit können wir wieder kreieren. Wir sehen die Wege, die uns einen Überblick darüber verschaffen, was das Leben uns dadurch als Chance anbietet. Wir sehen, was es zu heilen, zu verändern, neu zu erschaffen gibt. Befinden wir uns in dieser Akzeptanz, öffnet sich uns die Tür für wahrhaftige Entscheidungen, die aus unserem Herzen kommen. Wir beginnen zurück in den Fluß zu kommen, zu tanzen, wie es das Wort so schön sagt – akzept-TANZ! Wir beginnen mit den Umständen zu tanzen. Wir bewegen uns mit ihnen. Wir erfahren eine neue Lebendigkeit, die uns aus dem „Trott“ herausbringt und aufzeigt, was alles möglich ist.



Wo und was darfst Du in Dir und im Außen akzeptieren? Was darf sich für Dich bewegen? Womit möchtest Du beginnen zu tanzen? Welche Entscheidungen darfst Du für Dich als Seele treffen? Was wird Dich weiter bringen auf Deinem eigenen ganz individuellen Weg des Lebens?



In aller Liebe,
Nam Terath

Vergebung kommt aus Dir

Aus dem letzten April-Wochenende kam ich mit großer Dankbarkeit und vielen besonderen Eindrücken des zweiten Teils des diesjährigen Kundalini Awakening Trainings. Wir durften für uns wieder einen ganz besonderen und heilsamen Raum erschaffen, in dem wir durch unseren Verstand, die Meditation hinein ins Karma und unser Dharma getaucht sind. Was für eine Reise! 🙂 Viel durfte sich wieder bewegen und wir sind gemeinsam durch diesen Prozess unserer Gedanken, Emotionen, Glaubenssätze bis hin zur Auflösung und Vergebung der Auswirkungen gereist.



In diesem Monat, der 5, begeben wir uns nun in das fünfte Chakra. Das Chakra der Kehle, der Kommunikation, der Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Abgrenzung und unserer Fähigkeit uns auszudrücken. All dies hat eine tiefe Bedeutung für unser Karma und unser Dharma. Yogi Bhajan sagte einmal, dass die Kommunikation die Basis unserer Existenz ist. Nehmen wir dies für diesen Monat als Grundlage, so können wir erkennen, wie wichtig es ist, unsere Sprache nach innen und nach außen zu kultivieren. Wie sprechen wir in uns und wer spricht in uns? Versetze ich mich nun also in das Wochenende des Karmas und des Dharmas zurück, so wird schnell klar, dass mit unseren Gedanken (und der inneren Konversation) alles erschaffen wird, was sich nach innen und außen auswirken wird. Alles wird eine Resonanz erschaffen, die uns daraufhin weiter prägt.



Wie in allen Bereichen unseres Lebens, kann es uns nun schnell passieren, dass der Verstand anfängt zu bewerten. Er fühlt sich schuldig, will Buße tun, hat gar Angst davor, dass das „schlechte Karma“ auf ihn zurückfallen und „wir“ nicht in den Himmel kommen werden. Also schnell noch etwas gutes Karma dagegen stellen… 😉 Doch ist dem allem so? Was passiert, wenn wir dies aus der Neutralität unseres Herzens und unserem Bewusstsein heraus betrachten? Ist es nicht so, dass alles, was wir im Leben begegnen eine weitere Erfahrung für uns als Seele im menschlichen Körper ist? Bietet sich uns dadurch in Wahrheit und aus der Weisheit heraus nicht einfach die Möglichkeit zu lernen, zu entdecken und wieder einmal zu heilen?



Schnell sind wir dabei diese Heilung als Aufgabe des Egos zu sehen! „Ja, war schon alles nicht so wild, ist ja jetzt auch vergessen, alles Schnee von gestern.“ Ja, es war alles gestern. Und ja, alles ist irgendwie vorbei. Doch ist das nichts Weiteres als ein simples Unterdrücken und weiter so!? Dabei kann uns diese Rückschau, das Fühlen in das was ist und einmal war, dabei unterstützen, unsere „Sprache“ und unsere Handlungen in jedem Moment unseres Lebens zu verändern, mitfühlender, liebevoller, klarer und ehrlicher werden zu lassen. Die Ehrlichkeit uns selbst gegenüber (und damit gegenüber anderen) und die Fähigkeit uns auszudrücken und zu erleben, was sich dadurch entfaltet, eröffnet uns ein Tor zur ehrlichen Heilung aus dem Herzen heraus. Wir vermeiden nicht, wir vergrößeren nicht, wir nehmen es als das was es ist. Und wir überlassen dem Universum, sich ihn Herrlichkeit und Vollkommenheit durch uns zu zeigen.



Sobald wir die „Katze aus dem Sack lassen“, schenken wir ihr die Möglichkeit, sich zu zeigen! Sie darf sich in ihrer Wahrhaftigkeit vor uns erheben und wir geben ihr den Raum, den sie braucht, damit wir erkennen können, was wirklich dahinter steckt. Und hier schließt sich der Kreis in unsere Emotionen und damit in unsere Glaubenssätze, die den Großteil unserer Aktionen und Reaktionen führen. Sind wir uns derer bewusst und erlauben wir es uns, diese wirklich in all ihrer Größe zu erkennen? Tun wir das, begeben wir uns auf das Feld der Heilung und der Vergebung. „I forgive myself“ – Ich (als Seele) vergebe mir (als Persönlichkeit/Mensch)“! Dies ist wahre Vergebung, welche unser Menschsein mit göttlicher Liebe füllt und Schritt für Schritt in die Freiheit in uns führt. Wir sprengen die Ketten des Karmas, treten aus dem Kreislauf und begeben und aus den vom Bewusstsein geführten Weg des Dharmas, der wahren Bestimmung. 



Ich lade Dich in diesem Monat ein, aus Dir, als Seele, heraus zu vergeben! Nimm Dir alleine für Dih, mit Deinem Partner/Deiner Partnerin, Deiner Familie, Freunden/Freundinnen, Kollegen/Kolleginnen jeden Tag einige Minuten Zeit. Sprich und/oder sprecht Worte der Vergebung. An uns selbst, die anderen, die Welt, an Gott! Vergebung ist das größte Geschenk dieser Zeit! Noch immer sind wir in alten Verstrickungen des Karmas gefangen. Als einzelner Mensch, als Familie, als Kollektiv. Wir dürfen diese Knoten lösen und gemeinsam als Menschheit in das neue Zeitalter der Liebe, der Freiheit und des Vertrauens eintauchen! Wir dürfen darauf vertrauen, dass wir nicht sündigen, sondern nur heilen und vergeben können! Sünde ist Qual und eine Fantasie unserer Menschheitsgeschichte! Vergebung ist Heilung, Freude und das Geschenk des Himmels und des Paradieses in dem wir schon immer leben! Trau Dich, in den Apfel zu beißen! Trau Dich, das Leben zu kosten! Trau Dich, wahrhaftig und authentisch aus Deinem Sein heraus zu sein! Trau Dich, zu vergeben!



In aller Liebe,
Nam Terath

Liebe l(i)ebt

Im Kundalini Awakening Training spielen wir immer wieder das sogenannte „Lila Spiel“, das Spiel des Lebens. Wir reisen in diesem Spiel durch die Anteile in uns, durch unsere Chakras und den zugehörigen Themen wie Vertrauen, Fluss des Lebens, Kraft und Energie, Liebe und Mitgefühl, Kommunikation, Intuition und Verbindung zur Göttlichkeit. Es ist ein Spiel, das uns reflektieren darf, mit welchen Themen wir uns in uns immer wieder beschäftigen dürfen – was für ein Geschenk! Es ist ein Spiel, das kein Ende findet, sondern sich immer wieder dreht, auf- und absteigt, in Bewegung ist. Es symbolisiert unser wandelndes und bewegtes Innenleben, das sich immer wieder verändert, sich neu zeigt und uns entdecken lässt, was es bedeutet zu leben! Wir dürfen in ihm lernen, was sich in uns versteckt, sich manchmal nicht zeigt und erst durch das „Spiel des Lebens“ in unser Bewusstsein springt, um gesehen, geliebt und geheilt zu werden. Es entspringt dem Zu-fall des Würfels, dem göttlichen Plan, der sich uns in jedem Moment des Lebens zeigt, wenn wir aufmerksam sind, um ihn wahr- und anzunehmen, lieben und leben lassen, ohne dass wir uns dagegen sträuben.



Wie wollen wir ein Spiel kontrollieren, das auf der Willkür eines Würfels basiert? Wie wollen wir ein Leben kontrollieren, das nicht kontrolliert werden kann? Was erhofft sich unsere Persönlichkeit davon, den „roten Faden“ selbst zu spinnen, als ihn spinnen zu lassen? Das Leben möchte nicht kontrolliert werden – denn ist es dann noch ein Leben? Oder eher eine kontrollierte Anreihung von Entscheidungen, von denen wir meinen, dass sie zum Besten für „uns“ sind? 😉 Und was ist das Beste für „uns“? Unsere Persönlichkeit möchte uns oft weismachen, dass das Beste für uns ist, wenn „alles gut ist“. Doch was bedeutet das? Was am Leben kann gut oder schlecht sein? Ist das Leben an sich nicht einfach nur ein Wunder in all seinen Facetten und Aneinanderreihungen von Zu-fällen, die wir mit Freude und mit einem offenen Herzen empfangen dürfen? Und können wir uns dafür frei machen, dass Wunder genau dann geschehen, wenn wir sie am wenigsten erwarten?



Du kannst Dich sicherlich an Momente in Deinem Leben erinnern, in denen etwas passiert ist, die Du nicht erwartet hattest! Sie kamen einfach. Menschen, Situationen, Entscheidungen, Jobs, Geld, … . Hast Du das so geplant gehabt oder ist es Dir vor die Füße geworfen worden? Und welche dieser Ereignisse waren wohl die, an die Du dich noch am meisten erinnerst? Geistig, emotional und in Deiner körperlichen Wahrnehmung. Waren es die, die Du kontrolliert hast oder steigt in Dir eine pure Freude und ein Lachen auf, wenn Du in Dir spürst, wie wundervoll das Leben für Dich gespielt hatte? 🙂 Das Leben ist ein Spiel!



Als wir Kinder waren, und auch heute noch, spiel(t)en wir aus Freude, Glück und Liebe. Wir können „gewinnen oder verlieren“, aber nach dem Spiel erinnern wir uns einfach nur daran, wie viel Spaß es gemacht hat und wollen am liebsten gleich wieder von vorne anfangen oder am liebsten gar nicht damit aufhören. Und so spielt das „Lila Spiel“, ohne Anfang, ohne Ende, unendlich im Kreislauf des Seins! Einem Sein, das das Leben nicht bewertet, Situationen nicht einteilt, Menschen nicht verurteilt. Das Leben meint es in jedem Augenblick gut mit uns. Es schenkt uns das was wir brauchen, ob es unsere Persönlichkeit will oder nicht. Es wird so kommen, wie es kommen soll, um uns daran zu erinnern, dass in ALLEM die Liebe steckt! Das Leben ist Liebe! Das Leben ist eine Reise, die uns tiefer und tiefer in unseren Herzensraum bringen möchte, wenn wir es uns erlauben!



Genau dies spiegelt uns auch die heutige gesellschaftliche Situation. Wir erleben Spaltung, Verurteilung, Beschimpfung, Bewertung in vielen Bereichen und dabei blühen Pflänzchen der Liebe heran, die uns genau durch diese Extreme zeigen werden, was uns als Menschen auszeichnet. Unser Mitgefühl, unsere Freiheit, unsere Verantwortung, unsere Heilung, unsere Liebe! Wir können uns hingeben und mit einem Lachen in dieses Spiel eintreten, um die Liebe wirken zu lassen! Es ist Zeit dafür! Es ist die Zeit, dass wir uns mit dem beschenken, was uns ausmacht! All die Facetten des Regenbogens in uns und im äußeren Leben! Ich lade Dich ein, all das was in Dir und um Dich herum passiert, mit einem offenen Herzen zu empfangen! Nicht zu verneinen, nicht zu unterdrücken, nicht schön oder schlecht zu reden, nicht hinweg zu stoßen! Wenn wir dies tun, tun wir es mit uns selbst! Das Leben ist nur eine Reflektion unserer eigenen Chancen, die wir ergreifen dürfen! Ergreifen, um das Leben und damit die Liebe wertzuschätzen und zum Ausdruck zu bringen, dass Dankbarkeit und Freude Licht ins Dunkel bringen!



Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen noch einen spannenden, spielerischen und offenherzigen Monat, in dem Du dich erfahren darfst! In all Deinem Sein, „Licht und Schatten“! Du bist perfekt und wunderschön!



In aller Liebe,
Nam Terath

Erhebe das Leben in Deinem Herzen

Die ersten drei Monate des Jahres sind Geschichte. Wenn ich auf meinen Start des Jahres zurückblicke, war er voll gepackt mit neuen Erfahrungen, Eindrücken, inneren und äußeren Herausforderungen, Aufs und Abs, bewegenden Momenten, Tränen, Lachen, Heilung, Lehren, Weisheit und einem neuen Verständnis meines eigenen Wesens. Ich durfte wieder einiges Altes und auch Neues in mir entdecken und meine Reise in mir fortsetzen, um wieder mal zu erkennen, dass die spannendsten Entdeckungsfahrten immer in uns stattfinden. Ich durfte Entscheidungen treffen, stocken, mich wieder bewegen, stehen bleiben, atmen, um daraufhin wieder wie eine Rakete loszuschießen, um auf einem neuen „Planeten“ zu landen, zu verweilen und mich wieder auf die Reise zu begeben. Ja, es sind bewegende Zeiten für alle von uns.

Nun sind wir im April, der 4 des Jahres, der Zahl des Herzens! Der Frühling kommt Schritt für Schritt. Die Blumen sprießen, die Blüten zeigen sich und die Sonne erwärmt uns von Tag zu Tag mehr mit ihrer strahlenden Kraft. So darf es auch für uns bedeuten, dass wir uns an unser Strahlen erinnern, welches tief in unserem Herzen liegt, in jedem von uns! Diese wundervolle Schönheit der Schöpfung! Wir! Was mich persönlich die letzten Tage sehr dabei unterstützt und mein Wesen „offen hält“, ist das Mantra „Wahe Guru, Wahe Jio“, das uns daran erinnert, dass wir die Seele, das Ich, das Selbst sind und unser Herz unser Zuhause ist.

Nichts von dem, was uns in uns und im Leben begegnet ist gut oder schlecht, negativ oder positiv. Nichts davon gilt es zu bewerten! Nichts davon bedarf mehr oder weniger Bedeutung! Alles ist wichtig, alles ist prägend, alles ist einmalig! Die 4 lädt uns dazu ein, unseren neutralen Verstand (der vierte Körper im Kundalini Yoga) auf das Herz auszurichten und in unsere eigene Intuition und vor allem Sensibilität zu kommen. Alles was unser Leben uns schenkt, sind Erfahrungen, Geschenke und Chancen, wirklich zu leben! Und so hat mich die letzten Tage dabei auch immer wieder die eigene Sensibilität, ja Hochsensibilität, beschäftigt. Wir sind alle so wundervolle Wesen, mit all unseren Körpern, unseren Sinnen, unseren Wahrnehmungen, Empfindungen, Gefühlen, Gedanken und individuellen Geschenken. Ich durfte mir immer wieder selbst sagen, „hey, es ist wundervoll so zu sein, wie Du bist, sensibel in Deinem Wesen, Deinen Wahrnehmungen, Deinen „Antennen“, Deinen Bewegungen in Dir und im Leben“. Wir sind nicht statisch, wir sind keine Maschinen, wir sind Menschen! Menschen, die in ihren „vollen Saft“ gleiten dürfen, um diesen Nektar zu trinken, zu genießen und um zu empfangen, was das Göttliche uns mitteilen möchte.

All das was wir zugesandt bekommen und was in unser Leben in uns und um uns herum eintritt, sind Offenbarungen. Sie eröffnen uns das wahre Leben, das voll gespickt ist mit allem, was unser Verstand gerne bewertet. Wenn Du dich an den letzten Newsletter und die unterschiedlichen Teile unseres Verstands erinnerst, wird Dir möglicherweise klar, dass es einfach „normal“ ist, so zu funktionieren. Es ist nichts besonderes, aber auch nichts, was wir vermeiden müssen. Es ist einfach da, so wie wir es sind. Im Herzen spüren und wissen wir das! Wir wissen, dass wir so wie wir geschaffen worden sind, vollkommen sind und die Vollkommenheit in allem und jedem steckt! Es gibt nichts, was diese Vollkommenheit nicht beinhaltet, auch wenn Teile unseres Verstands oder unserer Persönlichkeit das vielleicht anders sehen!

Wir sind in einer neuen Zeit! Wir sind in einer Zeit der Sensibilität, der Erkenntnis, dass wir nicht mehr hart sein müssen. Eine Zeit der Weisheit, dass wir uns erlauben dürfen, offen zu kommunizieren, was uns beschäftigt, bewegt und dabei wahre Stärke zeigen! Wir werden dazu eingeladen, unseren Raum des Herzens und all die Bücher darin zu öffnen. Wir dürfen in ein neues Miteinander eintreten, in dem es kein oben oder unten, kein rechts oder links, sondern nur die Mitte des Seins gibt, in der wir alle eins sind – Menschen mit Gefühlen, Gedanken, Ängsten, Stärken und Schwächen, Talenten und „Verfehlungen“, mal gut oder mal schlecht drauf! Warum sollte uns irgendetwas davon besser oder schlechter machen? Wieso sollten wir deswegen mehr oder weniger wert sein? Auch wenn unsere Persönlichkeit das uns oder anderen oder über andere manchmal weismachen will, wissen wir in unserer 4, dem Herzen, dass dies nur ein Fake ist! Es sind Masken, die sich gesellschaftlich, familiär und persönlich über Lebzeiten manifestiert haben! Dass dies alles irgendwann bröckeln und zusammenfallen musste und wird, war und ist nur eine Frage der Zeit! Nun ist es soweit! Und ob wir es spüren, mitmachen und heilen wollen oder nicht, Sat Nam! Es ist unsere individuelle Entscheidung, es ist unsere eigene Wahl, alte in neue Energie zu transformieren und dadurch zur Heilung der Menschheit und des gesamten Planeten beizutragen! Du kannst es nicht tun? Was hält Dich davon ab? Was wehrt sich dagegen, wenn Du ganz ehrlich zu Dir bist? Stolz, Eitelkeit, Mangel, Stress, Selbstkritik, …?

Wir sind eins! Wir sind verbunden in der Liebe! Wir sind auf diesem Planeten zusammengekommen – ja, wieso? Wenn Du in die Sterne schaust und Dich fragst, wieso Du eigentlich hier bist? Wieso sind wir Menschen hier? Die Tiere, die Pflanzen, die Elemente? Wer hat das kreiert und warum? Macht es einen Sinn für irgendjemanden oder irgendetwas, dass wir hier sind? Wozu dient es? Und ich lade Dich ein, über die „wissenschaftliche Erkenntnis“, dass es nun mal so ist und die Evolution und die Konstellationen das bewirkt haben, hinauszuschauen! Erlaube Deinem Verstand mal in die Mitte zu kommen, sich auf das Herz auszurichten und Dir diese Fragen dort zu stellen! Was glaubst Du, was das Leben mit uns vor hat? Was glaubst Du, wie Du das Leben in Deinem Herzen erheben kannst? Was glaubst Du, wie Du dich in deiner ganz eigenen sensiblen, feinfühligen und frischen Art erkennen kannst und welche Rolle das Leben Dir gibt? Spürst Du es? Spürst Du das Kribbeln? Kannst Du es zulassen, dass es Dich durchflutet? Kannst Du dir erlauben, über all das „Gedachte“ hinwegzuschauen und zu spüren, was DU und wir wirklich sind?

Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen einen wundervollen Herzensmonat, Frische, Liebe und Freiheit für Deine Entfaltung als einmaliges und unbeschreiblich schönes Wesen!

In aller Liebe,
Nam Terath

Balance im Sein

Der heutige Tag ist mal wieder ein ganz besonderer Tag für uns in diesem Jahr! Wir bewegen uns im Tag des diesjährigen Equinox, der Tag-und-Nacht-Gleiche! Tag und Nacht begeben sich in Balance! Licht und Dunkelheit reichen sich die Hand! Sonne und Mond vereinen sich in dieser einmaligen Zusammenkunft. Was für ein wundervolles und bereicherndes Erlebnis! In vielen Kulturen und Gemeinschaften auf diesem Planeten ist dieser Tag ein ganz Besonderer. Es wird gefeiert, gelacht, geweint, getanzt, geöffnet, gesungen, Zeremonien abgehalten, … . Ab morgen werden die Tage wirklich länger, sie bewegen sich auf den Höhepunkt der Sommersonnenwende im Juni zu.



Wir dürfen heute eine universelle Balance betrachten und erspüren, was wir von ihr lernen dürfen! Denn wie immer, ist die spannende Entdeckung in uns, in unserer Welt der Wunder. Was bedeutet also eine Balance von Licht und Schatten in uns? Wie können wir sie in uns selbst erheben und integrieren? Was werden wir hierdurch erfahren? Sind wir mutig genug, um in eine Ausgeglichenheit einzutreten? Und vor allem, wo finden wir diese Stabilität?



Unser Verstand ist ein kraftvolles, mächtiges und wichtiges Werkzeug, welches uns gegeben wurde, um auf diesem Planeten „laufen“ zu können. Er unterstützt uns dabei, zu „prüfen“, abzuwägen und im „besten“ Fall neutral eine  Entscheidungen zu treffen. Hierin liegt für uns die Herausforderung versteckt. Was ist neutral? Was liegt außerhalb unseres Bewertungsschemas und was können wir so entscheiden, dass es im Sinne unseres Herzens ist? Denn für was sollten wir uns denn sonst entscheiden, wenn nicht für unser Herz? Alles andere ist Selbstsabotage!



Um dies herauszufiltern, hilft es uns zu wissen, dass unser Verstand grob in drei Bereiche eingeteilt ist. Der erste und schnellste Teil ist der „negative Verstand“, der erst mal mit Vorsicht und Zurückhaltung an etwas heran geht. Bleiben wir in diesem ersten Teil, kann es passieren, dass sich die Gedanken in einen Kreisel bewegen, der sich gerne auch mal in Ängste, Sorgen, Zweifel niederlässt. Lässt sich so aber eine sinnvolle Entscheidung treffen? Möglicherweise vor dem Durchqueren einer dunklen Gasse. Aber generell? Hören wir uns doch mal die zweite Stimme an. Nach dem ersten Durchgang in unserem Verstand und unserer Fähigkeit, „weiter zu denken“, bewegen wir uns in den „positiven Verstand“, der „Abfahrt“ ruft und am liebsten drauf losrennen will. Er kennt keine Ängste, ist kreativ und mutig. Ob das mit der Gasse gut geht, wenn wir nur ihm folgen? 😉



Wie können wir nun also wissen, wie wir uns entscheiden sollen? Wie finden wir nun also Balance? Und wo ist diese zu finden? Nachdem wir durch die beiden Anteile unseres Verstands gerasselt sind, ist es uns möglich, in den neutralen Bereich unseres Verstands einzutauchen! Hier wägen wir mit Intuition, Mitgefühl und in Verbindung mit unserer Herzenergie ab, wohin es uns führen darf, welche Entscheidung wir treffen dürfen und was dadurch ins Gleichgewicht gebracht werden darf. Denn meistens liegen nicht nur der negative oder der positive Verstand auf einer „Welle“, sondern eine gesunde Balance aus beiden erfüllt unser Herz mit Freude. Zu oft tanzen wir jedoch zwischen den Extremen hin und her, da wir die innere Stabilität gerne mit der Kontrolle des Verstands verwechseln. Es gibt uns das Gefühl davon, dass wir die „Stimmung“ in der Hand halten und uns nicht von etwas „auspowern“ lassen. Dabei powern wir uns selbst aus, wenn wir all unsere Kraft aufbringen wollen, um die Zügel, sei es im Innen oder Außen, in der Hand zu halten. Geben wir uns dem hin, was da ist, erkennen es, sind kreativ und handeln im Sinne unserer Liebe, erfüllt sich unser Weg.



So lade ich Dich gerne heute und die kommenden Tage gerne dazu ein, hiermit ein bisschen zu spielen! 🙂 Höre Deinen Gedanken zu, erkenne in Situationen den ersten, den zweiten und den dritten Gedankennprozess. Durchlaufe mit ihnen diesen Prozess mal ganz bewusst und schau dann, wohin es Dich in dir führt. Lerne Deinen Verstand kennen, setz Dich mit ihm auseinander und hol Dir deine Kraft zurück, die Du dir gewissermaßen hast stehlen lassen! Willst Du dieses Spiel beenden? Dann tu es!



Ich wünsche Dir von Herzen viel Kreativität, Energie und Frieden, um stabil in Deiner Balance zu SEIN!



In aller Liebe,
Nam Terath

Reite die Welle der Freude

Ich kann gerade einfach nur herzlich lachen! Aus meinem Herzen heraus lache ich, freue mich, bin erquickt! Ich begeistere mich am Universum, an der Liebe, am Spiel des Lebens! 🙂 Man kann es nur „crazy“ nennen! Der Februar scheint uns ziemlich durchgeschüttelt zu haben. Wir sind durch das Zeichen des Wassermanns/Wasserfrau gegangen, was vieles in uns wieder aufgedeckt und bewegt hat. Die pure Wahrheit ist wieder ein Stück mehr ins Tageslicht gerückt. Der Fluss des Wassers und der Emotionen hat sich gewaltig in Bewegung gesetzt. Und jetzt kommen die Fische! Na wo soll das wohl hinführen? Hahaha… 😀 Wir durften und dürfen in neue Tiefen unseres Wesens eintauchen – in den Ozean unseres Seins! Ehrlich, mitfühlend und offenherzig!



Eine Weile hat es gestockt und es war unsere Geduld gefragt, durchzuhalten, Beständigkeit zu entwickeln und unsere Sicherheit in uns zu finden. Niemals wird sie uns im Außen gegeben. Wie soll eine Illusion auch Sicherheit verschaffen? Die einzige Warheit, die einzige Konstante liegt in unserem Herzen, in uns, tief vergraben, aber bereit dafür, hervor gerufen zu werden. Sie wartet nur auf unseren Ruf, auf unseren Mut, ohne zu wissen was passiert, einzutauchen! Wie wundervoll ist das? 🙂 Kannst Du dich daran erfreuen? Oder fällt es Dir schwer, mit den Wellen des Lebens zu schwimmen, zu tanzen und Dich von deren Schönheit begeistern zu lassen?



Mich persönlich haben vor allem die letzten Tage mal wieder ziemlich durchgespült! Kennst Du das, wenn Du mit einem Gefühl, einer Emotion aufwachst und dann vor der Wahl stehst, sie zu unterdrücken und „vermeintlich“ stark zu sein, um sie nicht spüren, funktionieren zu müssen/wollen? Oder Dich dem hinzugeben, was da ist und es einfach „fließen“ zu lassen? So erlaube ich mir dankenswerter Weise mehr und mehr in meinem Leben, genau dies zu tun. Ich wachte traurig auf, ich wachte ängstlich auf, ich wachte wütend auf und spürte, oh da gingen auch Träume voran, die das hervor gebracht haben. Ich saß auf der Yogamatte und auf einmal gab es kein Halten mehr. Die Tränen sind geflossen, das Kinderbild von mir in den Händen, um ihn zu lieben, zu ehren, Raum zu geben und ihm zu erlauben, das zu spüren und zu sein, was er so lange wollte. Dieser Moment ist schmerzhaft, ja, aber so ein unbeschreiblich schönes Geschenk, wenn wir in uns diese vollkommene Liebe und Geborgenheit für uns selbst spüren.



Wir erlauben es uns so, so oft nicht, zu spüren, wahrzunehmen, kommen zu lassen, was kommen will. Wir sind so sehr davon geprägt, dass Tränen „schlecht“ sind, dass man das nicht macht, dass man nicht schreit, nicht spürt, unterdrückt und schließlich einfach mal ein falsches Lächeln aufsetzt. Du spürst für Dich genau, wenn dies passiert und weißt, wovon ich spreche! Macht es für Dich Sinn und wie fühlst Du dich dabei? Belügen wir uns in dem Moment nicht wieder und wieder selbst? Und was passiert, wenn wir aus diesem alten Spiel heraus kommen, authentisch und ehrlich zu uns selbst und anderen sind? Wenn wir uns unsere Ängste, unsere Schuldgefühle, unsere Scham, unsere Wut, …, eingestehen, sie annehmen, umarmen und dadurch in ganz neue Gefilde erheben, in denen Heilung geschehen kann.



In dem Moment, in dem wir wieder auftauchen, ankommen von einer Reise durch unser tiefes Sein, unserem wunderschönen Ozean voller Leben, schnappen wir nach Luft und unser liebenswürdigstes und ehrlichstes Lächeln erfüllt unser Gesicht! Wir strahlen, wir strahlen, weil wir die Tiefen des Ozeans in und erhellt haben. Weil wir den Mut hatten, ohne Sicherungsleine, ohne Atemgerät, ohne Navigationsgerät zu tauchen und uns selbst zu würdigen – und dies gibt uns Würde! Anmutig erheben wir unser eigenes Selbst und können beginnen die Freude und Liebe zu spüren, die in allem auf diesem Planeten steckt! „Ja, aber…“ – nein, kein aber! Auch dies darf ich mir immer wieder sagen! Im Schmerz, in der Trauer, in der Angst, … . All dies ist göttlich! All dies ist gewollt! All dies dient uns selbst und dem Kollektiv zur Heilung, die wir so dringend brauchen! Wir brauchen (Anm.: all dies im Innen und Außen!) Heilung von Kriegen, wir brauchen Heilung von Lügen, wir brauchen Heilung von Unterdrückung, wir brauchen Heilung von Verschmutzung, wir brauchen Heilung von all den Schmerzen, die sich aufgebäumt haben und sich uns als vermeintliches Monster zeigen.



Was ist dies aber für ein Monster? Ist es wirklich ein Monster oder ist es schlicht und einfach nur der Schmerz unserer inneren Kinder, die so sehr nach Liebe rufen? Immer wieder kommt mir dieses Bild… Wir laufen auf unserem Weg, die Sonne strahlt und plötzlich sehen wir vor uns einen Schatten, der von hinten über uns kommt und verdunkelt. Es jagt uns Angst ein, wir wollen schneller laufen, weg davon und bloß nicht zurück- und hinschauen. Was passiert aber, wenn wir es doch tun? Wenn wir stehen bleiben (aufwachen und das sein lassen, was wir spüren), uns umdrehen (Raum geben für das, was in dem Moment da ist) und dabei erkennen, dass hinter uns ein kleines Kind herläuft, ja fast schon rennt, um endlich in den Arm genommen zu werden! Um gesagt zu bekommen, ja,



DU BIST PERFEKT – DICH LIEBE ICH BEDINGUNGSLOS – DU BIST DAS WUNDERVOLLSTE GESCHÖPF, DAS ICH KENNE – DU DARFST SO SEIN WIE DU BIST – KOMM HER UND ICH GEBE DIR ALLES WAS DU BRAUCHST!



Lass es uns wiederholen, wiederholen, wiederholen, wiederholen und wiederholen! Vielleicht wird es bis zu unserem „Hinwegscheiden“ so gehen. Und? Spielt das eine Rolle? Wenn Du perfekt bist, ist das egal! Scheißegal (sorry… ;-))! Wir sind hier, um zu lieben! Wir sind hier, um zu erheben! Wir sind hier, um uns gegenseitig zu stützen, in dem Moment, wenn wir eine Stütze brauchen! Wir sind eins! Wir sind eine Liebe, wir sind ein Wunder!



WIE WUNDERVOLL DU DOCH BIST!



Ich wünsche Dir aus der Tiefe meines Herzens, dass Du die Entscheidung für Liebe und Heilung immer wieder treffen kannst. Und wenn es mal nicht gelingt, bist und bleibst Du perfekt, wundervoll und einmalig! Lass uns jedoch gemeinsam den Mut aufbringen, es zu tun! Für Dich, für mich, für uns, für diesen Planeten, für das gesamte Universum!



In aller Liebe,
Nam Terath

Keep up!

Hui… der Februar hat es ganz schön in sich! Oder wie empfindest Du es? Ich kann in vielen Menschen und mir selbst beobachten, wie wir stocken, nicht wirklich voran kommen, auf der Stelle treten und unsere Geduld wirklich gefragt ist. Wir fühlen uns herausgefordert, weil diese vermeintliche „Langeweile“, unsere Emotionen hervor bringt, die wir sonst eher gerne vermeiden. Wir fühlen uns gestresst, weil dieses „Nichtstunkönnen“ unseren Verstand foppt, auch mal nichts zu tun. Und wir fühlen uns „fallen gelassen“, weil wir die Kontrolle über das was gerade passiert, nicht haben! Doch was passiert dabei wirklich in uns – lass es uns mal gemeinsam anschauen.



Langeweile sind wir nicht gewohnt. Wir wurden dazu erzogen, immer aktiv zu sein, etwas zu tun, zu schaffen, zu kreieren, zu erreichen. Selbst ein Buch lesen, vermeidet die Langeweile, weil es auch wieder ein Tun ist. So lade ich Dich ein, einfach mal nur auf das Sofa oder auf Deine Matte zu sitzen und für 30 Minuten nichts zu machen. Nicht zu meditieren, nicht zu singen, nicht zu pfeifen, NICHTS! Kannst Du das? 😉 Was macht das mit Dir? Und wenn Du dies getan hast, schreibe mir, teile mir gerne Deine Erfahrungen mit! Ich bin gespannt, wie Du die „lange Weile“, also einfach mehr Zeit, mehr Ruhe, mehr Stille, für Dich erfährst. So spüren wir, dass wir es nicht gelernt haben und das führt und unweigerlich zum „Nichtstun“. Oh mein Gott! Was für eine schreckliche Vorstellung…



Nichtstun, nichts Neues, nichts aufregendes, nichts spannendes, nicht gewohntes, einfach mal nichts?! Wie geht das mit dem Leben einher. Da ist doch immer was los – da muss immer was los sein. Doch ist das so? Ist die Natur so? Funktioniert sie so und schwimmen wir im Rhythmus unserer Mutter? Oder bewegen wir uns einfach dagegen an. So nach dem Motto: ich will eigentlich langsamer werden, so wird das sicherlich klappen, wenn ich erst mal schneller werde. Oder ich will ruhiger werden und das klappt sicherlich, wenn ich die Musik mal lauter drehe oder lauter singe, dann höre ich den Rest nicht mehr so. Kennst Du das? Funktioniert das? Was hindert uns daran, in dieses Nichts eintauchen zu können? Es scheint, als landen wir mal wieder im Fallenlassen, in der Hingabe, im Vertrauen.



So oft wurden wir belogen, betrogen, hintergangen, … . Aaaach, alles halb so wild, sagt vielleicht jetzt eine Stimme in Dir. Ja, wirklich? Glaubst Du, dass es Dir als Kind gefallen hat, wenn mit Dir geschimpft wurde und fünf Minuten später warst Du wieder das liebe Kind, fünf Minuten später wieder das Böse, usw. und so fort. Und es geht jetzt nicht darum, dass wir hier unsere Eltern verurteilen. Nein, es geht nur einfach darum, dass wir erkennen, dass so etwas die Wurzel unserer Glaubenssätze, unseres Denkens, unseres Handelns sein können. Wenn wir uns dem Leben nicht hingeben können, mag das vielleicht daran liegen, dass wir nicht gelernt haben, wirklich zu vertrauen. Wo und wie erging es Dir so? Ich lade Dich ein, das „ach schon nicht so wild“, einfach mal beiseite zu lassen. Es ist ein Schutzmechanismus Deines Verstands, dort nicht tiefer eintauchen zu wollen. Aber wenn Du frei, ruhig, ausgeglichen, geheilt, …, sein willst, welche Möglichkeiten hast Du? Meinst Du nicht, dass es dann Sinn macht, dort hinzuschauen, es zu umarmen und zu heilen?



Es ist unsere Verantwortung und Wahl, dies zu tun! Und möglicherweise stocken wir gerade, weil wir einfach Angst haben, uns zu entscheiden, zu wählen, uns ganz bewusst in eine Richtung zu bewegen und weisst Du was, einfach dem Herzen zu folgen! Langeweile bedeutet stetiges Herzklopfen. Nichtstun ist der Rhythmus der Natur und des „sich bewegen lassen“. Fallenlassen und Vertrauen sind das Herz Gottes! Was ist in Deinem Leben, was sich nicht bewegt? Wieso bewegt es sich nicht? Was ist Dein Anteil daran? Und wie kannst Du den Anteil stärken und fördern, der sich bewegen will? Was braucht es hierzu? Kannst Du zulassen, Dich in einer Tiefe zu spüren, die es bisher noch nicht gegeben hat?



Das Leben fordert uns genau deswegen momentan so heraus! Genau aus diesem Grund „drückt“ es uns gerade in diese Richtung! Schritt für Schritt dürfen wir weiter in uns eintauchen, uns kennenlernen, uns entdecken, spüren – alles was da ist! Um es dann in Liebe und Vollkommenheit zu erkennen und zu heilen! Kannst Du dieser Heilung vertrauen? Kannst Du an Deine Weisheit glauben, dass Heilung möglich ist? Kannst Du daran glauben, dass der Tag kommt, an dem Du sagen kannst, „yeah, das fühlt sich gut an, ein Teil von mir ist im Frieden“!? Wie fühlt sich das an?



Lass uns gemeinsam dort hin gehen, es tun und nicht weiter nach Entschuldigungen suchen! Lass uns den Mut haben, nicht der Angst, sondern der Liebe zu folgen! Lass uns dem Leben Respekt zollen, in dem wir es leben! In Ehrlichkeit, Offenheit, Vollkommenheit und der Erkenntnis unserer eigenen, schon immer da gewesenen, Perfektion!



Ich freue mich schon aus meinem Sein heraus, mit Dir auf diese Entdeckungsreise zu gehen und Dich in der Tiefe des Lebens zu treffen!



In aller Liebe,
Nam Terath

Ruhe im Sturm

Der Januar ist schon vorbei und wir sind voller Tempo im Februar angekommen. Herzlich willkommen! Da kann doch das Gefühl entstehen, dass das Universum dieses Jahr einen Zahn zulegt – auch wenn wir wissen, dass es immer gleichmäßig verläuft! 🙂 Wie geht es Dir? Wie fühlst Du dich, wenn Du hinter „gut oder schlecht“ schaust? Was hat sich für Dich im Januar bewegt oder wo fühlst Du, dass es stockt? Was durftest Du für Dich schon erfahren? Wo verspürst Du Herausforderungen in Dir, in Deinem Umfeld oder auch in der ganzen Gesellschaft? Was macht das mit Dir? Und vor allem – wie gehst Du damit um? Brauchst Du Unterstützung?

Wir segeln gefühlt in einem wilden Sturm, der uns dazu auffordert, Wege zu finden, um auf Kurs zu bleiben. Dabei verspüren wir, dass es immer anstrengender wird, dies auch zu tun. Wir spüren, dass die alten Wege des Kampfes, des „altbewährten Kämpfergeistes“ irgendwie nicht mehr funktionieren. Wir sind darauf konditioniert, um oder gegen etwas zu kämpfen. Wir haben gelernt, dass es hart ist/sein muss, etwas zu erreichen, zu schaffen oder zu bewältigen. Es wurde (und wird) uns gesagt, dass wir uns anstrengen müssen, damit „hinten was raus kommt“ oder wir gar geliebt werden. Raubt es uns aber nicht eher die Kräfte, führt uns auf Irrwege, in einen Kreislauf in unseren Gedanken und Emotionen, aus dem es schwer ist, wieder heraus zu kommen!? Tut es uns wirklich gut?

„Hierauf sagt Jesus zu ihm, „stecke dein Schwert in die Scheide; denn wer zum Schwert greift, soll durch das Schwert umkommen.““ – Matthäus, 26, 52

Wir leben nun aber in einer Zeit, in der dieser Kampf nicht mehr funktioniert. Es funktioniert nicht mehr, dagegen zu sein und sich dabei unbewusst selbst zu schaden. Wir dürfen lernen, für etwas zu sein! Wir dürfen lernen, die Schwerter niederzulegen und uns darauf besinnen, dass es Alternativen zu dem gibt, was tief in unseren Zellen steckt. Altes Wissen, alter Glauben, alte Handlungsweisen, die selbstverständlich in einem gewissen Maße funktioniert haben. Aber auf welche Kosten? Auf welche Schultern? Zu welchem Preis? Können wir sie anerkennen, transformieren und diese Energie mit auf neue Wege nehmen – auch wenn wir nicht wissen, wohin uns diese Wege führen?

Mir fällt dazu ein schöner Spruch Barney Stinson ein:

„Es ist der beste Samurai, der sein Schwert in der Scheide lässt.“

Die neue Zeit ist von Ungewissheit, Unplanbarkeit, Überraschungen geprägt, die uns wirklich dazu auffordern, in ein neues Paradigma der Handlungen einzutreten. Handlungen, Schritt für Schritt, die uns als Seele „zu Gute“ kommen. Handlungen, die von Geduld und Zuversicht getragen werden. Handlungen, in denen wir die Wahrheit und die Gewissheit verspüren, dass sie geführt werden. Wir dürfen anerkennen, dass wir in diesem Universum alle eins und mit allem vernetzt sind. Kampf wird uns nicht weiter bringen – Vertrauen hingegen wird uns tragen – Hingabe uns stärken! Wir sind eins…

So dürfen wir wieder einmal lernen, uns anzuerkennen, wertzuschätzen und diese Energie zu nutzen, um aus dem Herzen heraus zu spüren, was der jeweilige Moment bedarf. Nicht die Vergangenheit, nicht die Zukunft, nein – was braucht der einzelne Moment?! Was macht mich glücklich im Herzen? Was spricht diese sanfte, stille Stimme wirklich? Wir dürfen einmal mehr in die Hingabe gehen, uns entspannen und aus der Geduld und dem tiefen Frieden heraus mit offenen Armen empfangen, was uns gegeben wird. Es mag uns schwer fallen. Es mag nicht in dem Moment kommen, in dem wir es gerne hätten. Es wird möglicherweise anders aussehen, als wir es uns vorstellen. Es wird hin und wieder Entscheidungen benötigen, die uns „weh tun“. Doch dabei wird alles zu unserem Besten geschehen! Darauf können wir blind vertrauen! Wir können vertrauen, dass wir durch den Sturm hindurch gleiten, mit den Wellen tanzen und wir auf Land stossen werden, welches mit Geschenken befüllt ist, die wir so sicherlich nicht erwarten. Geschenke, die uns mit Dankbarkeit, Glück, Freude und Liebe erfüllen und uns immer und immer wieder zeigen – wir sind behütet, geführt und geliebt!

Und so möchte ich den liebevollen und wertschätzenden Umgang miteinander vertiefen und passend dazu ab März an jedem ersten Dienstag des Monats einen „Heart Support“ für Dich und uns eröffnen. Es wird ein Raum sein, um uns auszutauschen, uns zu begleiten, zu reflektieren, zu lernen und uns zu unterstützen! Diese Treffen finden online und auf Spendenbasis statt. Ich freue mich schon aus der Tiefe meines Seins auf Deine Teilnahme(n)!

Zudem präsentiere ich im Laufe des Februars ein neues Online Jahrestraining „Rocket of Love“, auf das Du dich schon freuen kannst! Was sonst noch kommt – sei gespannt! 😉

Ich freue mich schon aus der Tiefe meines Seins heraus, Dich in den Yogaklassen begegnen zu dürfen! Nun wünsche ich Dir von ganzem Herzen alles Gute für diesen Monat und all Deine Entdeckungen und Erfahrungen in Dir und um Dich herum!

Nam Terath

Du bist Schöpfung

Heute Vormittag durfte ich die erste Master Class dieses Jahres geben, die unter dem Motto „Jump into the Unknown“ (Spring ins Unbekannte) stand. Und wie immer beschäftige ich mich mit diesen einzelnen „Themen“ auch für mich. So fragte ich mich selbst, was es für mich heisst. Was ist ein Sprung ins Unbekannte? Was bedeutet das für mich? Traue ich es mir zu und wie fühlt sich das für mich an? Was hindert oder unterstützt mich dabei? Was erfahre und erlebe ich in diesen Momenten und was entsteht daraus? Ich lade Dich gerne ein, Dir diese Fragen selbst zu stellen!



Was für mich von Beginn an präsent war, ist mein inneres Kind. Ich erinnere mich gerne daran zurück, wie ich auf Bäume geklettert bin, den Wald erkundet, Staudämme gebaut, meiner Fantasie im Kreieren dabei freien Lauf gelassen habe. Dabei habe ich eine wahnsinnige Freude empfunden. Ich bin dem gefolgt, was mir das Leben, die Natur, meine Umgebung mir in diesem Moment geboten haben. Konnte ich mal nicht den ersten „Kletterweg“ erklimmen, so tat sich zugleich ein Neuer auf, weil ich den Blick auf den Moment und die Freude am Sein gehalten habe. So durfte ich immer wieder Neues entdecken, erfahren, erleben und meinen „Horizont erweitern“. Kennst Du das noch? Kannst Du dich erinnern? Was bewegt dies in Dir?



Wenn wir älter werden, wollen wir unseren Horizont oftmals dadurch erweitern, dass wir uns Ziele setzen, etwas Erreichen wollen und dabei meinen, dass dies unser Unbekanntes ist und das ja wahnsinnig spannend ist. Ja, das mag es auf jeden Fall sein. Bildlich gesprochen klettern wir dabei das Kliff aber mit Kletterausrüstung hinab. Wir wollen kontrollieren, das Ergebnis selbst bestimmen und unsere Projektion des „so soll es sein“ durchsetzen. Funktioniert das? 😉 Was passiert (bildlich gesprochen! ;-)), wenn wir einfach springen? Wenn wir den kleinen Vogel spielen, der plötzlich von seiner Mutter aus dem Nest geworfen wird und beginnen darf zu fliegen!? Trauen wir uns das oder versuchen wir verzweifelt im Nest zu bleiben? Haben wir Vertrauen?



Das Unbekannte findet sich im ganzen Leben wieder. Das Leben ist unbekannt und dadurch doch wieder so bekannt, weil wir wissen, dass es unbekannt ist. Klingt das verwirrend? Gut! Dann bist Du dem Unbekannten ein Stück näher, wenn es Dein Verstand nicht be-greifen kann! Er kann sich nicht mehr festhalten. Er sucht nicht mehr nach dem Ziel, richtig oder falsch, der absoluten Antwort! Du befreist Dich genau in diesem Moment jetzt davon, zu verharren, ängstlich zu sein und diesem Zweifel zu folgen! Das bedeutet nicht, dass diese Emotionen und Gefühle nicht mehr da sind. Nein, im Gegenteil… Du gibst ihnen Raum, folgst aber Deinem Mut, der Freude, dem Leben! Das ist Hingabe!



Was ist das, in was Du derzeit eintauchen darfst? Wo in Deinem Leben findest Du Situationen, Emotionen, Glaubenssätze, Projekte, …, die sich Dir zeigen, Du aber bisher gestockt hast, wirklich einzutauchen? Und was hindert Dich widerum daran? Was soll passieren? Was? Und in was darfst Du Liebe und Heilung schicken, um die kindliche Freude und Neugier wieder da sein zu lassen? Ihnen zu folgen, um das Glück und die Vollkommenheit der Leere einzuladen! Um aus dieser Vollkommenheit zu schöpfen, Dich als einzigartige Schöpfung anzuerkennen! Magst Du es mal ausprobieren? 😉 Magst Du es Dir erlauben, Dich dem Leben und seinen Wundern hinzugeben, ihnen zu folgen und der Stimme der Göttlichkeit zu folgen?



Von ganzem Herzen alles Gute für die nächsten Tage und all Deine Entdeckungen und Erfahrungen in Dir und um Dich herum!



Nam Terath

Fabelhaftes 2021

2020 hat sich verabschiedet, 2021 lässt sich willkommen heißen. Wie wohl jedes Jahr stellen wir uns die Fragen, was wohl kommen, was passieren wird, was wir erfahren, lernen, heilen und lieben dürfen. Und wenn ich so die letzten Jahre zurück schaue, so wurden diese Fragen doch immer unbeantworteter. Oder sie wurden in einer Form beantwortet, mit der wir nun mal gar nicht gerechnet hatten. 😀 So hat uns das letzte Jahr mit Ereignissen, Erlebnissen und Erfahrungen beschenkt, an die wohl Anfang 2020 niemand geglaubt hätte. Und so lädt das Leben uns mit immer stärker werdendem Nachdruck dazu ein, zu leben, zu lieben, zu sein! Planen? Kick it! Festhalten? Kick it! Vorausschauen? Kick it!



Aus diesem Grund möchte ich Dir heute auch keine „klassische Vorausschau“ geben, von denen Du genügend im Internet lesen kannst, wenn es Dich interessiert! Ich möchte Dich zu einer Vorausschau der anderen Art einladen! Ich möchte Dich dazu einladen, den Blick nicht mit einer Vorausschau zu verengen, sondern das Wort wörtlich zu nehmen. Voraus zu schauen, den Blickwinkel zu öffnen, eine Perspektive einzunehmen, die es Dir erlaubt, mit dem Leben zu tanzen. Und ein Tanz ist Konzentration, ein Tanz ist Wertschätzung, ein Tanz ist das Erleben der Energie des Moments. Jeder Moment, jede Bewegung ist kostbar, wie auch immer sie sich vollführt. Sie ist ein Wunder der Schöpfung, des Lebens, mit dem wir jeden Tag aufs Neue beschenkt werden.



Ja, sicherlich gibt uns die 5 der Addition aus 2021 einen gewissen Vorgeschmack darauf, was wichtig ist. Die 5 ist die Zahl des physischen Körpers, auf den wir besonders achten und uns für ihn und zu seinem Wohl disziplinieren dürfen. Und so ist die 5 die Zahl des Lehrers, der inneren Weisheit. Eine Zahl die mir persönlich seit meiner Geburt tief im Blut liegt und mit der auch ich mich beschäftigen darf. 2020 hat auch mich körperlich stark gefordert und ich spüre für mich, dass es nun seine Zeit ist. Er darf Achtung, Wertschätzung und Pflege erfahren. Und so kann uns auch die 3 aus der Addition von 21 einen Hinweis darauf geben, dass es feurig, das 3. Chakra der Nabel, werden kann. Was wird also passieren? 😉



Lass uns einiges verinnerlichen! Es ist egal! Es ist sowas von egal, was passieren wird! Denn das alles ist Zukunftsgeplänkel und wir verlieren unser wahres Leben, den Moment, die Achtsamkeit, die Wertschätzung dem Leben entgegen, das immer nur in jeder einzelnen Sekunden, jedem Augenblick, jedem Wimpernschlag stattfindet und dort geliebt werden darf. Wie können wir das tun? Wie können wir das wirklich erfahren? Für mich ist es im Grund genommen ganz einfach. Wir lesen Schriften, Bücher, Ratgeber, gehen in Yogakurse ;-), meditieren, reflektieren, … . Aber kommt das auch an? Manifestieren wir das auch, was wir dort lesen, hören, erfahren? Vertrauen wir z. B. auf das Werk Gottes oder „predigen“ wir es einfach nur und sind dabei aber voller Angst? Beten wir aus der Tiefe unseres Seins oder sprechen wir nur leere Worte? Glauben wir an Wunder aus unserem Herzen heraus oder ist der Glaube nur ein Konstrukt in unserem Verstand? Lieben wir bedingungslos oder stellen wir die Bedingung der Bedingungslosigkeit selbst, um dabei zu vergessen, dass auch dies eine Bedingung ist?



Das Leben wünscht sich doch im Grund genommen nur eines von uns. Es zu leben! Einfach nur zu leben! Es zu achten, ihm zu vertrauen und es zu lieben! Oftmals haben wir jedoch erfahren und gelernt, dass das Leben gefährlich ist und genau deswegen wollen wir es kontrollieren. Diese Kontrolle ist uns scheinbar entglitten – sie war jedoch niemals da! Nun erkennen wir das mehr und mehr und wir dürfen entscheiden! Manifestieren wir unser „Geschwafel“ oder schwafeln wir weiter und gehen unter? Das mag möglicherweise sehr direkt klingen, aber wenn wir jetzt nicht lernen, unsere Energien zu transformieren – Wut in Liebe, Traurigkeit in Freude, Enttäuschung in Wahrheit, … – wird das Leben anstrengend sein. Willst Du das? Ich nicht!



Wir dürfen immer wieder in unsere „Dunkelheit“ eintauchen, die nur dunkel ist, da wir seeeeehr lange nicht mehr dort waren, um die Kerzen wieder anzuzünden! Und dort sitzt und lebt so viel Unentdecktes, was einfach nur transformiert und geheilt werden möchte. Dort sitzt so viel ungenutzte Energie, die wir einfach liegen lassen, weil wir Angst davor haben. Alles ist jedoch bereit dafür, alle stehen bereit dafür und das Leben gibt uns den Schwung und die Zentrierung auf dieses Ereignis! Und dann passiert genau dies. Wir schauen in unsere „Dunkelheit“, in die Tiefen unseres Seins und transformieren all die Energien, die dort feststecken, nie ausgelebt werden konnten. Jetzt ist die Zeit, diese Energien zu befreien, nicht loszulassen, sondern zu wandeln – in Liebe und Kraft!



Ich wünsche Dir ein kraftvolles, einfühlsames, mutiges, ehrliches, wahrhaftiges, lebendiges, herrliches und liebendes Jahr 2021! Sei gewiss, dass das Göttliche in jeder Sekunde in Dir ist, da DU Teil davon und von allem bist! Wir sind alle eins – wir sind Liebe! Glaubst Du das, lebst Du das, liebst Du das?



Von ganzem Herzen alles Gute für Deinen Start in das neue Jahr!



Nam Terath