Zeit sich zu entscheiden

Februar – der zweite Monat 2023! Gefühlt hatte es der Januar schon so richtig in sich. Was wird uns also erwarten? Mit was werden wir konfrontiert? Was wird sich zeigen und was darf passieren? Wenn ich mich persönlich so umschaue und spüre, was im Großen und Kleinen passiert, ist es ganz schön heiß für die winterliche Jahreszeit! Der Druck auf die Menschheit nimmt von Tag zu Tag zu! Das ist nichts Neues, was ich hier schreibe! Wie geht es aber Dir damit? Was nimmst Du wahr? Und wie gehst Du damit um?

An vielen Ecken können wir erhaschen, wie es vielen Menschen geht. Schon alleine die Nachrichten überfluten jeden von uns jeden Tag mit neuen Schreckensmeldungen, neuen Entwicklungen und bei alldem jedoch wie immer Licht und Schatten! Wir könnten es annehmen und diese Gefühle werden von vielen Seiten geschürt! Ja, wir werden schon fast davon überrollt! Doch! Nein, nicht alles ist schlecht! Nein, nicht alles ist gestresst! Nein, nicht überall ist Krieg! Nein, nicht überall geht die Natur zugrunde! Nein, nicht überall wird die Welt untergehen!

Es steht uns allen in all dem eines der kraftvollsten Mittel zur Verfügung, welches wir in uns tragen – der freie Wille! Er ist unser Ruder, mit dem wir die Richtung vorgeben! Er ist derjenige, mit dem wir uns entscheiden, wohin es für uns geht oder auch nicht. In jeder einzelnen Sekunde unseres Lebens ist es unsere Verantwortung, wie und ob wir ihn einsetzen. Entscheiden wir uns für das Licht? Entscheiden wir uns für den Schatten? Entscheiden wir uns für die Mitte? Entscheiden wir uns gar nicht und entscheiden uns hierdurch aber doch sehr wohl!?

Ja natürlich ist es einfacher, wenn andere das für uns machen. Unser Chef, die Politiker, Umweltaktivisten, Yogalehrer, … . Wer auch immer – bloß nicht ich! Ich könnte mich ja falsch entscheiden und es im Nachhinein bereuen, mich schuldig fühlen oder, oh mein Gott, den „falschen Weg“ eingeschlagen haben. Ja, gerne vermeiden wir es! Und so haben wir Menschen hierdurch die letzten Jahre, Jahrhunderte, Jahrtausende so viel unter den Teppich gekehrt, dass wir von diesem Berg nur noch runterrutschen! Wir können uns nicht mehr darauf halten und der Teppich ist viel zu klein geworden, um alles darunter zu halten! DAS ist der eigentliche Druck, den wir gerade spüren! All das Alte kommt raus und es liegt an uns, was wir damit machen. Das geschieht in Dir, in mir, in uns allen, im Planeten, im Universum! Alles dreht und wendet sich, manchmal windet es sich! Ist das die Lösung?

Was wollen wir also tun? Wollen wir in eine Schockstarre verfallen, nicht entscheiden? Wollen wir blind nach vorne rennen und vor dem, was unter dem Teppich hervorkommt, mal wieder davon rennen? Hat das funktioniert? Nein! Wir sind im Jahr, in dem wir unser*e eigene*r Lehrer*in werden! Es liegt an jedem Einzelnen von uns! Wie entscheiden wir uns? Wie entscheidest Du dich? Bist Du bereit, Dein inneres und äußeres Leben in die Hand zu nehmen oder suchst Du immer noch nach jemandem, der das für Dich tut? Der die Entscheidungen für Dich trifft? Der Dich rettet? Wirklich?

Basta! Wir dürfen unseren Blick wenden! Wir dürfen unsere Kraft (die 3 des Nabels) erkennen und darauf vertrauen, dass die göttliche Führung mich in meinen Entscheidungen unterstützt! Es gibt keine falschen und richtigen Entscheidungen! Jede Entscheidung können wir in der nächsten Sekunde wieder in eine andere Entscheidung ummünzen! Es bedarf nur den Mut, es auch einfach zu tun! Faszinierend wie die Zahlen in diesem Jahr spielen! Es geht um die Wahrheit! Es geht um offene Augen und ein offenes Herz! Es geht darum, den freien Willen wieder zu unseren Gunsten zu nutzen und mit ihm die Entscheidungen zu treffen, die uns dienen! Weißt Du, was Dir dient oder nicht? Mit Sicherheit! Alles, was die Antworten vernebelt, sind Dein Ego, Deine Angst, Dein was auch immer in Dir! Ich lade Dich ein, sie in die Schranken zu weisen! Lasst uns auf die leise Stimme in uns hören, die IMMER weiß, welche Entscheidung zu treffen ist! Mag sie wehtun oder uns glücklich machen. Mag sie andere verletzen oder erheben! Solange sie wahrhaftig und göttlich ist – was soll passieren? WAS SOLL PASSIEREN? Du wirst eins – das ist sicher!

Alles ist ein Konstrukt des Verstands! Unseres individuellen und des kollektiven Geists! DAS ist mitunter das, was unter dem Teppich ist! Lass ihn uns lüften, lass uns aufräumen! Lass uns klar sein! Lass uns von Herzen leben und die Entschuldigungen, Ausreden, Vermeidungen ein für alle Mal verabschieden! Es ist DEINE Entscheidung! Wie willst Du leben? Im Alten, im Neuen, im Jetzt? Wo? Wie? Weshalb? Was ist der Sinn Deiner Entscheidungen? Wieso triffst Du sie? Bist Du dir dessen bewusst?

Ich wünsche Dir viel Freude und magische Momente der Entdeckung Deiner eigenen Kraft und Stärke! Deiner Liebe und Deiner Verbundenheit mit dem Leben!  

Einen tollen Monat für Dich und von Herzen alles Gute!
Nam Terath

Neu Lernen zu Lernen

Ein großer Aspekt dieses Jahres ist die Qualität des Archetyps Lehrer*, der 23 aus 2023, der 2+3, der 5! Dieser Aspekt lädt uns ein zu lernen, das eigene Sein mit dem Sein der Göttlichkeit in Einklang zu bringen! Er lädt uns ein, zu einem Kanal zu werden, um unser Dharma, unseren Weg, unsere Liebe, unsere Heilung zu empfangen und dann vor allem auch zu gehen und zu leben! Wir erhalten hierdurch die Möglichkeit, uns von unseren Konditionierungen freizumachen. Und um dann zu beginnen, in Klarheit zu SEIN! Wir werden dabei frei von den Fängen unseres Karmas, welches uns bis dahin noch in unseren Fantasiewelten festhielt. Welten, die Chaos, Unausgeglichenheit, übertriebene Emotionalität und Konflikte hervorgerufen haben. Wir befinden uns in diesem Jahr genau an dieser Weggabelung, an der wir uns nun entscheiden und vor allem lernen dürfen!

Wie viele Menschen sind tagein-tagaus am Träumen? Sie gehen einem Job nach, der ihnen mehr oder weniger Freude bereitet. Sie sind in einer Partnerschaft, die ihnen möglicherweise schon nicht mehr dient. Sie setzen sich Masken aufs Gesicht, die sich nur mit viel Liebe wieder herunterreißen lassen! Sie vermeiden ihre eigene innere Welt für vermeintliches äußeres Glück! Sie lassen sich von außen steuern und haben jeglichen Sinn für das Leben verloren! Sie haben die Verantwortung an Politiker, Wirtschaftsbosse, Smartphones, …, abgegeben. Sie rennen durchs Leben, opfern ihre Gesundheit für ein wenig Anerkennung. Denn so wurde es ja auch gelernt – gute Leistung = Liebe! Was für ein schwachsinniges gedankliches Konzept! Wir alle dürfen ran, dies gemeinsam für uns alles zu heilen! Und eine neue Art des Lehrers und des Lernens zu kreiern!

Wir hatten bisher oftmals die Vorstellung eines Lehrers, der belehrt, der uns was beibringen soll und dem man glauben soll, dass es so ist. Sei es in der Schule, der spirituellen Gemeinschaft oder der Außenwelt (Eltern, Geschwister, …). Prüfen? Hinterfragen? Anzweifeln? Ganz schön frech! Wissen ist Macht! Und das muss Beides gezeigt werden! Wir sind darin bewertet worden, wie sehr wir die vorgegebene Wahrheit „wiedergaben“. Natürlich durften wir recherchieren, zusammenfassen, vorstellen. Nur wurde das nicht auch wieder durch den Lehrer bewertet? Und schlussendlich von unserem inneren Lehrer übernommen? Um oftmals unseren eigenen Fantasielehrer daraus zu schmieden! Wurde er so nicht verbogen, um nun wieder zu recht gebogen zu werden? Was daran ist überhaupt wahr?

Ein Lehrer ist rein und pur. Das bedeutet nicht, dass kein Karma mehr in der Menschlichkeit vorhanden ist. Es beeinflusst jedoch nicht mehr die Worte und Handlungen. Im Gegenteil! Es ist Treibstoff für die innere und äußere Freiheit, die uns mit dem Leben tanzen lässt. All die Energie des Karmas wird in das Dharma transformiert und gibt uns einen Schub in unser Herz! Wir lernen zu erkennen, was wahrhaftig ist. Wir lernen, dass Lernen etwas anderes bedeutet, als das, was wir bisher kennengelernt und integriert haben. Wir lernen zu lieben und dass Liebe immer ein Lernen ist!

Lernen ist dabei ein ständiger Prozess vom Hinfallen, Aufstehen, Hinfallen, Aufstehen. Das war eine unserer ersten Lehren im Leben und wir sollten uns wieder darauf zurück besinnen! Lernen hört niemals auf! Wir lernen in Erfahrungen – Wissen findet sich in Google! Dabei steckt in allem etwas, was wir lernen können. Ein Misserfolg hilft uns zu lernen, wie wir es das nächste Mal anders machen können. Ein Erfolg zeigt uns, was wir gelernt und integriert haben. Und hier ist der springende Punkt! Nichts davon ist besser oder schlechter! Alles hat das Potenzial zum Lernmoment! Und alles kann ein Lehrer für uns sein! Am Meisten die Mücke! Denn als Lehrer sind wir auch immer zugleich Schüler! Wenn nicht, einfach nur blind! Als Lehrer sehen wir unsere blinden Flecken, wir gehen selbst auf den Prozess, um die Wurzel zu heilen. Können wir dabei radikal ehrlich und authentisch zu uns und zum Außen sein? Können wir uns nach innen und außen einen Spiegel vorhalten? Nicht, um das schönste, sondern das ehrlichste, mitfühlendste und kraftvollste, allumfassendste Spiegelbild zu sehen und zugleich zu verkörpern? Die 5 – der physische Körper! Bringen wir es in die Welt? Nehmen wir nicht nur stupide auf, sondern beginnen das Gelernte auch zu leben? Wir nutzen die Techniken und Wege, die uns unterstützen! Weil wir wissen, wie wir damit umgehen dürfen und uns so tief selbst kennengelernt haben!

Diese Art des Lernens verleiht uns als Geschenk eine Intuition, die Zeit und Raum übersteigt. Wir befreien uns von den inneren und äußeren Zwängen! Wir lösen uns in den Energien des Lebens auf und werden eins mit ihm. Wir begreifen es! Wir steigen aus der Opferrolle, hören auf Verantwortung abzugeben und werden unser eigener Lehrer! Wir provozieren uns selbst! Wir durchleuchten uns selbst! Wir begegnen unserem kompletten Selbst! Wir heilen uns selbst! Und erklimmen den Berg des Meisters und der Meisterin! Es ist die Initiierung in diesem Jahr! Es ist die Vollendung eines Zyklus, der uns erhebt oder fallen lassen kann! Es ist unsere Wahl! Unsere Entscheidung! Unsere Lehre!

*Ich verzichte nur der einfacheren Lesbarkeit her vorwiegend auf eine gendergerechte Schreibweise.

Göttliche Authentizität

Happy New Year! Die Sonne strahlt, es fühlt sich frühlingshaft an – nach Erwachen! Ja, ein neuer Jahreszyklus beginnt. Ein Jahr des Herzens liegt hinter uns. Eines, welches dabei mit Feuer nicht gespart hat. Es heizte uns im Innen und im Außen ganz schön ein! Und wir durften am friedlichsten hindurchgehen, wenn wir es uns erlaubten, von Herzen „Licht ins Dunkle“ zu bringen. In Akzeptanz, Mitgefühl und Liebe! Für all das, was erhellt wurde. Und das war mitunter nicht wenig.

Nun stehen wir vor alldem und es wird Neues hinzukommen. Wir sehen es jetzt jedoch mit der Klarheit unseres Herzens. Wir erkennen noch rasanter die Spielchen, die Muster, unser Karma, unser Verhalten, unsere Wünsche, die Dinge im Innen und Außen! Was aber nun tun? Dieses Jahr wird von zwei großen Aspekten getragen, die uns behilflich sein können. Es ist einmal der Aspekt der 7 – das was wir über unsere Aura nach außen tragen. All das, was wir gelernt haben im letzten Jahr, wenden wir es nun auch an? Bringen wir es in unser Feld oder bleibt es weiterhin bei flachem Gerede? Sind wir mutig genug, die Veränderungen zuzulassen und uns dem Fluss derer hinzugeben? Erlauben wir uns Göttlichkeit aufzunehmen und zu verkörpern?

Die 7 unterstützt uns in diesem Prozess durch ihre Kraft des Erbauens, zugleich Geduld und ihrer Verbindung über das siebte Chakra zur Göttlichkeit! Sie ist die Zahl des Architekten, deren Qualitäten kreativ und zugleich strukturiert Neues erschaffen. Seien es neue Gewohnheiten, Verhaltensweisen, Perspektiven in uns oder Zukunftsweisendes, Dienendes, Erhebendes im Außen. Wir werden eingeladen, aktiv zu sein und uns zugleich dem schöpferischen Strom des Lebens hinzugeben! Beides zu vereinen, schenkt uns die Freiheit, das Leben zu genießen und aktiv mitzugestalten! Wir dürfen einen Ausgleich schaffen, um in die himmlische Kommunikation des siebten Chakras einzutauchen! Wir dürfen hier empfangen und es in unserer Authentizität nach Außen bringen!

Und auch hierbei werden wir durch den zweiten Aspekt unterstützt! Die 5 aus 23 ist unser fünftes Chakra – die Kommunikation, unsere Wahrheit, unsere Authentizität! Wir erhalten in dieser Kombination nun das Geschenk, die Göttlichkeit durch uns wirken zu lassen und sie wahrhaftig in uns und im Außen zu repräsentieren! Sie fließt durch die Krone ein und tritt durch unsere Lebendigkeit wieder nach Außen! Das klingt wundervoll, oder? Doch ist es auch so einfach?

Ja, indem wir SEIN lassen! Indem wir aber auch die Disziplin, eine Qualität der 5, erwecken, um im Sein zu bleiben! Dies verlangt natürlich immer wieder auch „Anstrengung“. Die Disziplin für Meditation, Yoga, Neutralität, Akzeptanz, Liebe, Entspannung. Denn unser physischer Körper kann dabei gefordert sein. Und so wird er sich im neuen Jahr über unsere Aufmerksamkeit sehr freuen und dankbar sein! Es ist eine Aufgabe, diese Zustände zu etablieren! Und es wird weiterhin herausfordernd sein. Doch wir haben eine große Chance:

Es ist ein wundervolles Jahr für die Kreation, den Aufbau, das authentisches Sein in uns und im Außen! Wir haben die Chance den eigenen Lehrer/die eigene Lehrerin in uns zu erbauen, zu etablieren und am Neuen mitzuwirken. Was darf sich bilden? Was formiert sich neu? Wo liegt Wahrheit darin und wo nicht? Wo und was dürfen wir lernen? Was erhebt und verbindet uns mit der Göttlichkeit? Was dient uns und was dient uns nicht? Wo ist unsere Balance? Was kann ich meinem physischen Körper Gutes tun? Was kann ich mir Gutes tun? Ja, wir dürfen die volle Verantwortung übernehmen! Denn es liegt immer in unseren Entscheidungen, dem Resultat, den Entscheidungen usw.. Welche triffst Du?

Ich wünsche Dir ein magisches, fantastisches und friedliches Jahr 2023! Möge all die Liebe, all die Heilung und das ganze Leben mit Dir sein! Möge da Göttliche Dir geben, was Du in jedem Moment brauchst!

Von Herzen alles Gute für Dich!
Nam Terath

Liebe ist die Antwort

Es weihnachtet sehr! Und es dreht sich auch in diesem Jahr wieder um die Liebe! Worum denn auch sonst? Es ist das Fest der Liebe, der Gemeinschaft, des Mitgefühls! Denn was braucht es derzeit mehr? Im Innen, im Außen? Woran dürfen wir uns ausrichten, um in den Zeiten des Wandels, klar und friedlich zu bleiben? Die Welt ist aus den Fugen geraten. Alles spielt ver-rückt! Und um nicht in diesem Chaos zu versinken, dürfen wir in unser Herz eintauchen und den inneren (und äußeren) Frieden erwecken und spüren! Es ist die Zeit, nicht nur davon zu sprechen, sondern es wirklich zu integrieren und zu leben! Weihnachten ist eine gute Möglichkeit, es praktisch zu üben! Die Zeit der Theorie ist ein für alle Mal vorbei!

Wir bewegten uns in eine innere und äußere Transformation, die uns dieses Jahr beschäftigt hatte (und sicherlich weiter beschäftigt). Wir durften reflektieren, konfrontieren und im Jahr der 4 (22) die Heilung aus unserem Herzen heraus anstoßen! Vieles kam ans Licht und wurde uns noch deutlicher gezeigt! Wir waren herausgefordert, wurden bewegt und für viele Menschen wird es zudem immer schwieriger, in der „Mitte zu sein“. Die Extreme verstärken sich mehr und mehr! Dabei erhielten wir durch all das die Chance, neue Türen zu öffnen, durch die wir im Übergang der Jahre hindurch gehen dürfen. Das neue Jahr wird einiges bereithalten, aber hierzu Anfang 2023 mehr!

Wie wollen wir das Jahr nun abschließen? Wie können wir im Jahr lassen, was ins Jahr gehört? Was dürfen wir hingeben und wie können wir uns von dem befreien, was wir immer noch mit uns herum tragen? Das „Konzept“ ist einfach. Bewusst-Sein, Akzeptanz, Hingabe, Heilung! Die Umsetzung schon etwas kniffliger! Oder auch nicht? Dieses Jahr sprach ganz deutlich noch einmal zu uns, dass die alte Zeit vorbei ist. All die Glaubenssätze, Verhaltensweisen, Muster, Reaktionen dürfen gehen! Wir müssen etwas tun, um etwas zu erreichen? Nein, genau dies nicht! Die einzige Tat ist das Zurückbesinnen auf das, was wir wirklich sind und was wirklich ist! Was ist die Wirklichkeit? Was ist wahr, was ist unwahr?

So deutlich wie dieses Jahr wurde es uns selten gezeigt und wir haben nun die Chance, unsere Schlüsse daraus zu ziehen und durchzubrechen. Wir dürfen dem Leben vertrauen, die Hoffnung sterben lassen und Gewissheit etablieren! Wieso sollten wir hoffen, dass alles „gut“ wird? Wusste Jesus Christus nicht einfach, dass schon alles „gut“ ist und unser Glaube und die Liebe uns führen? Wieso orientieren wir uns nicht daran? Wieso übergeben wir dem Mentalen so viel Kraft, um uns in einer Schleife zu halten, die niemandem dient? Bist Du es nicht leid, Unwahrheiten in Dir und im Außen zu leben? Geht es Dir nicht einfach auf den Sack, dass das nicht mal aufhört? Dann lass es uns stoppen! Es ist ein Fingerschnips! Worauf wartest Du? Auf das nächste Leben? Oder darauf, dass Dein Verstand es Dir erlaubt? Wird er nicht! Das musst DU entscheiden!

Was möchtest Du also nun diesem zu Ende gehendem Jahr übergeben? Was möchtest Du nicht mit ins neue Jahr nehmen? Was darfst Du hingeben? Was dient Dir und was dient Dir nicht? Klassische Fragen, jedes Jahr, die wichtig sind. Wie wäre es aber, wenn Du aus der „gemachten Fragestellung“ heraus gehst und einfach nur empfängst? Wenn Du dich mal nicht unter „Druck“ setzt, dass es jetzt sein muss, sondern dem Leben und Gott das Tempo und die Erkenntnis überlässt? Einfach nur wach(sam) sein und Räume für die Heilung öffnen! Kannst Du dir erlauben, die Kontrolle darüber loszulassen und einfach nur zu empfangen? Denn ist nicht jeden Tag Weihnachten und Neujahr zugleich?

Ich überlasse Dir nun all diese Fragen, um sie als Samen fallen zu lassen! Und um dann aufmerksam zu sein, welche wundervollen Pflänzchen daraus entstehen! Weihnachten – die Zeit der Geburt, der Erweckung! Lass uns aufwachen, Frieden und Liebe säen, Klarheit und Mut leben und im Vertrauen dem göttlichen Plan folgen, ohne ihn zu bewerten, sondern in Akzeptanz und Mitgefühl zu empfangen und zu leben! So wie Jesus es uns vorgelebt hat – in einer bedingungslosen Liebe und der Annahme all dessen was ist, um hieraus zu kreieren! Liebe ist die Antwort – dort sind wir Zuhause!

Ich wünsche Dir ein magisches und zauberhaftes Weihnachtsfest und friedliche Tage des Übergangs der Jahre! All die Liebe des Universums für Dich und für uns alle – einzigartige Kreationen der Göttlichkeit!

Glück

Herzlich willkommen im Glück! Etwas, worüber wir Menschen uns wohl schon immer die meisten Gedanken gemacht haben. Etwas, in das wir Menschen immer wieder kommen und in dem wir sein möchten. Etwas, was sich so gigantisch anfühlt und einfach glücklich macht. Etwas, worüber Philosophen, Psychologen, Lehrer, Meister, Forscher, Coaches, Begleiter, …, immer wieder sprechen und was sie lehren. Aber was ist Glück überhaupt? Was bedeutet es? Wie fühlt es sich an? Gibt es nicht unendlich viele Definitionen davon? Sind wir dazu geboren, glücklich zu sein? Und ist es wirklich das „ultimative Gefühl“? Was ist es für Dich individuell?

Wir sind über sechs Felder ins Feld Glück gehüpft. Verpflichtung, Charakter, Würde, Göttlichkeit, Anmut und Selbstlosigkeit. Jetzt sind wir Glückskinder, Glückspilze, Glückselige. Ach wie schön! Nur mal so nebenbei. Bist Du diese Schritte für Dich in Deinem Leben zufällig die letzten Wochen mal mitgegangen? In einem Bereich, Thema, Glaubenssatz, Beziehung, Job, …? Wie war es? Und wenn nicht, willst Du es mal ausprobieren? Oder wo in Deinem Leben hast Du es schon so erfahren? Wann bist/warst Du so richtig glücklich? Und was ist dem voraus gegangen? Wie findet sich Glück in Deinem Leben wieder?

Fragen über Fragen, die sich zum Glück stellen lassen. Antworten über Antworten, die darauf gegeben werden. Und natürlich lässt es sich in Worte fassen. Aber nie so, dass es Glück wirklich beschreiben kann. Wir können es fühlen und leben! Doch eines ist gewiss. Wenn wir unser Leben damit füllen, wird es zu tiefer Freude! Jeder Moment, jede Situation, all das was uns im Leben begegnet, können wir empfangen und durch eine Verpflichtung zu einer (Nicht-)Handlung ins Glücksgefühl, in die Glückseligkeit, ins Glück führen! Und darüber hinaus erfahren wir eine Zufriedenheit in uns. Denn egal welcher Sturm auch tobt. Wir können, wie man so schön sagt, im Regen tanzen, glücklich sein und uns einfach daran erfreuen, was und wie es ist. Wir können im Frieden damit sein – dies erzeugt Glück! Es liegt an uns!

Ich möchte Dich diesen Monat gerne dazu einladen, dieses Glück, die Freude und den Frieden praktisch zu erfahren, zu spüren und zu etablieren! Es sind genügend Worte darüber gefallen. Es ist genug darüber geschrieben und philosophiert worden. Es ist die Zeit, es zu leben! Lass uns also glücklich sein! Mit all dem, was uns im Leben begegnet! Lass uns in dem Chaos tanzen, was uns alle umgibt! Lass uns mit neuer Kraft und Freude in die Zukunft gehen und sie gemeinsam erschaffen! Zum Glück und zum Wohle aller! Wir können das!

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen eine wundervolle Adventszeit mit einkehrenden und zauberhaften Momenten mit Dir, Deiner Familie und Deinen Freunden!

Wohin führt uns Selbstlosigkeit?

Wir sind im sechsten Schritt zum Glück angekommen – der Selbstlosigkeit, dem Dienen, der Opferbereitschaft! Was mir als Erstes dazu sofort in den Sinn kommt sind Mütter. Eine Mutter lässt sich in dem Moment der Empfängnis selbst komplett los. Sie entscheidet sich für die Hingabe an das Leben einer wiedergeborenen Seele und deren Begleitung! Sie „opfert“ ihre Liebe, ihre Kraft, ihre Geduld, ihr Wissen, ihren Körper an das Leben, an Gott! Ja, Männer tun das gewissermaßen in dem Moment auch. Sie behalten jedoch stets ihren „natürlichen Lonely Rider Trieb“ und sind möglicherweise nicht so tief im Opfern wie es die Mutter tut! Schon alleine der Prozess der Entwicklung des Fötus, des Babys spiegelt die tiefe Liebe einer Mutter wider, dies auf sich zu nehmen, um einem neuen Leben eine Chance zu geben! Sie nährt das Kind in all seinen Phasen, behütet es, erträgt Schmerz und gibt ihm in bedingungsloser Liebe die eigene Weisheit und Energie weiter.

Nun müssen wir nicht alle Mütter werden, um diese Selbstlosigkeit zu erfahren! Wir haben die Möglichkeit, diese Erfahrung in jeder Minute unseres Lebens zu machen! Es beginnt vor allem erst einmal in uns und unserer Hingabe an das Leben und die Göttlichkeit. Vertrauen wir dem Leben? Können wir mit ihm fließen? Schaffen wir es, unser auferlegtes Selbst (Persönlichkeiten) und sogar „das Selbst“ loszulassen und einfach im Bewusstsein zu sein? Wenn wir dies tun und nicht mehr an irgendetwas, einer Definition oder einem Glauben, anhaften, sind wir bereit zu opfern, weil wir nun wissen, wie es geht! Natürlich denken wir sofort an menschliche Opfer, tierische Opfer, gruselige Zeremonien. Aber ist es das? Ist dies nicht auch nur ein verzweifelter Akt über das Außen, das Innen zu spüren und zu leben?

Ja, es geht darum, etwas „loszuwerden“. Dabei ist Selbstlosigkeit jedoch der Anfang in uns. Und aus dieser Selbstlosigkeit können wir auch anderen dienen. Im Yoga nennen wir das Seva. Wir dienen selbstlos und empfangen selbstlos, weil wir wissen, was es bewegt! Ich bediene und werde bedient! Ich gebe und ich kann nehmen! Es ist ein Kreislauf der Energien! Ich spüre es alleine schon in mir! In meiner Aufgabe als Lehrer diene ich jeden Tag anderen Seelen und dem Leben! Ich opfere meine Zeit, meine Energie, meine physischen Kapazitäten, meine Liebe! Nun könnte man meinen, dass dieses Opfer mir die Kraft raubt. Tut sie aber nicht! Im Gegenteil! Durch die Selbstlosigkeit im Innen und dem Dienen im Außen, wird eine Kraft erzeugt, die Freude und Glück hervorruft!

Ist es nicht das, was eine Mutter zutiefst für ihr Kind empfindet? Freude, Glück, Liebe, Verbundenheit, Einheit, lebenslange Fürsorge! Ist es nicht ein Band, welches nur sehr schwer zerstört werden kann? Dieses Band führt uns zugleich zu uns selbst, da wir in diesem Moment unser Ego hinten anstellen. Wir stellen unsere Befindlichkeiten, Emotionen, Vorbehalte, Bewertungen, …, ganz weit zurück und bringen unsere Aufmerksamkeit in uns und das Gemeinsame. In die Gemeinschaft, die Gruppe, die Partnerschaft. Selbstverständlich ist es auch ein Balanceakt, da die Gefahr besteht, dass wir unter Selbstlosigkeit oftmals verstehen, dass wir uns dadurch komplett aufgeben! Ja, wir geben „uns“ auf, das innere Chaos! Und wir entscheiden uns in dem Moment für den geraden Weg, der uns zeigt, wie Geben und Nehmen funktioniert. Ohne dass wir Aufzählen, eine Strichliste führen oder uns gar komplett zurückziehen. Wir verirrenuns jedoch nicht darin und fügen uns schon gar nicht irgendwelche Schmerzen zu! Geschweige denn, dass wir das Karma anderer übernehmen! Das ist nicht dienen, das ist dumm! Vorsicht!

Es ist also ein natürlicher Vorgang, der entsteht! Ohne Zwang, Übernahme von Lasten, Einbildung! Wenn Du nicht geben willst, dann tu es nicht. Sat Nam! Wir dürfen jedoch die Leichtigkeit in uns spüren, die das ehrliche Geben erzeugt! Wir denken nicht darüber nach, welchen Benefit oder welches Ergebnis, welches Ziel, irgendeine Handlung hat. Wir lassen es einfach von Herzen geschehen, ohne Erwartungen an mich oder andere zu schüren. Wir lassen es fließen und vertrauen, dass wir durch die innere Reinheit und das äußere Dienen eine Glückseligkeit hervorrufen! Ist es möglicherweise genau das, was den Schritt zum letzten Schritt vollführt? Ist es das, was uns als Menschen zusammenbringt und alles potenziert? Ist es möglicherweise ein Weg zu Frieden, Freiheit und Glück für alle?  

Von Herzen alles Gute für Dich!

Im nächsten Beitrag: Schritt 7 – Glück

Wie anmutig schreitest Du durch das Leben?

Wir feiern heute einen heiligen Tag, Allerheiligen! Wir begehen dieses Fest, um uns an all die Heiligen zu erinnern, die uns als Lehrer*innen auf unserem Weg begleiten. Sie unterstützen uns darin zu erkennen, dass wir von der Göttlichkeit nicht getrennt sind. Sie helfen uns, den vierten Schritt (der Göttlichkeit) zu integrieren und als Basis unseres Seins zu verstehen und zu leben! Durch die stetige Achtsamkeit auf diese unendliche Weite in und um uns herum, können wir die Qualitäten des fünften Schritts erfahren – Gnade und Anmut!

Gnade kennen wir sehr oft aus dem Kontext der Schuld. Schuldige können begnadigt werden. Die Gnade kommt dabei von einer höheren Instanz! Auf all das was passiert ist, wird noch ein weiterer Brocken auf die Menschen gelegt, der es noch herausfordernder macht. Nur jemand anderes kann Gnade erteilen! Ein anderes Wesen entscheidet darüber, ob wir begnadigt werden oder ob wir in der Hölle schmoren. Es sind nicht wir, wir sind abhängig von der Wertung des Außen. Ist das göttliche Gnade? Ist das Güte, Barmherzigkeit, Liebe? Ist es wirklich das, was wir darunter verstehen und leben wollen?

Leben wir Gnade in diesem Ausmaß und lassen uns von außen so sehr beeinflussen, berauben wir uns automatisch auch unserer Anmut. Wir senken den Kopf, krümmen uns und lassen uns beherrschen. Wir verlieren unsere eigene Größe, unser Vertrauen und die Kraft, die uns eigen ist. Können wir aus dieser Kraft heraus jedoch nicht uns selbst „begnadigen“? Tragen wir nicht alles in uns, um uns selbst zu „erlösen“? Brauchen wir einen Erlöser oder Retter, damit wir frei leben können? Sind wir nicht göttlich genug, um uns selbst in den heilsamen Raum der Liebe zu begeben, um durch unsere eigene Heilung Anmut zu erzeugen?

Anmut ist ein Ausdruck des „Schönen“. Eine Bewegung im willkürlichen Spiel, in dem Sinnliches und Geistiges in Harmonie kommen. Es ist ein Yin und Yang, die Balance der Energien in unserem Sein! Diese Balance schließt die Lücken in uns und die Lücken mit anderen Menschen! Es bleibt nichts versteckt, wir leben in einer puren Offenheit und im Vertrauen des Lebens! Das Leben wirkt durch uns und wir wirken auf es! Wir öffnen uns für die heilsamen Kräfte der Göttlichkeit und lassen uns von ihrer Weisheit durchströmen. Sie vibriert in jeder unserer Zellen und lässt uns würdevoll uns selbst in die Welt hinaustragen und uns leben! Wir tanzen anmutig durch den Regen!

Wir dürfen hierbei erkennen, dass Gnade und Anmut einen Kreis bilden, der uns in einen tiefen Heilprozess bringen kann! Wir können hier entdecken, lernen und leben! So wie es uns auch dieser November bereithalten wird. Die Zahl 11 repräsentiert den Guru, den Lehrer, der dich von der Dunkelheit ins Licht bringt! Dabei liegt es in unserer Verantwortung, uns aufzurichten, zu tanzen und uns in diesem Kreis treiben zu lassen! Sobald wir uns selbst Gnade geben können, entsteht Leichtigkeit, Schönheit und die Bewegung der Anmut. Sie selbst gibt uns wieder vertrauen, Freude, Liebe und lässt neue Gnade erwachen. So ist dies ein unendlicher Kreislauf, der uns so viel Energie verschafft, dass wir bereit sind, all die Opfer (Loslassen) zu bringen, die für unseren Weg des Glücks notwendig sind.

Gnade ist ein Abgeben! Ein Leichterwerden! Ein Prozess der den Mut der Anmut verlangt! Wir gestehen uns unsere Schönheit und Vollkommenheit ein! Niemand kann über uns richten, nur wir selbst! Wir sind unsere eigenen „Richter“ und diejenigen, die den Frieden herstellen können. Denn ist der Frieden in uns (und im Kollektiv) nicht das, was wir uns wünschen? Ist es nicht der Tanz des Lebens, den wir alle tanzen wollen? Ist es nicht das Verständnis, dass wir nicht bestraft oder begnadigt werden können, für etwas was wir sind?* Wollen wir nicht auf Augenhöhe leben und im Kollektiv Heilung geschehen lassen?

Gnade ist Heilung! Anmut ist das Resultat! Gnade die Folge! Anmut die folgende Erhebung! Und so weiter und so fort!

So lade ich Dich ein, Dich anmutig, graziös in Dir und im Leben zu bewegen! Wie kannst Du gnädig sein? Zu Dir, zu anderen! Was passiert hierdurch in Dir? Wie verstehst Du es für Dich und wie kannst Du es leben?

All diese Fragen stelle ich auch mir selbst! Tobias – Gott ist gütig, gnädig!

Ich wünsche Dir einen ganz wunderbaren Feiertag mit all der Ruhe, die Du brauchst!

All die Liebe für Dich!

Nam Terath

*Und hierbei nehme ich „Verbrechen“ usw. aus. Doch selbst hier dürfen wir lernen, uns nicht über die Menschen zu stellen und uns nicht als etwas Besseres, Begnadigendes/Bestrafendes verstehen!

Im nächsten Beitrag: Schritt 6 – Selbstlosigkeit

Sind wir nicht alle göttlich?

Göttlichkeit ist ein „großes“ Wort! Und zugleich in seiner Bedeutung etwas, was schwer in Worte gefasst werden kann. Es gibt so viele Meinungen, Ansichten, Wahrheiten, Unwahrheiten, Beweise, Gegenbeweise wie Menschen auf diesem Planeten. Für jeden fühlt es sich anders an. Es hat eine andere Bedeutung im Leben. Und man beschäftigt sich mehr oder weniger damit, um zu entdecken, was es ist. Manch einer mag Religionen, Kirchen oder Sekten damit assoziieren. Für andere ist es unser Planet, das ganze Universum, wir, einfach alles zusammen. Für weitere ist es einfach nur leeres Geschwafel. Oder ist es einfach nur nichts und zugleich alles?

Wie können wir uns ihr also nähern? Wie würden wir Göttlichkeit denn beschreiben? Welche Werte, welchen Charakter hat Göttlichkeit? Losgelöst von den äußeren „Institutionen/Traditionen/…“! Wenn ich in meine Top 3 spüre, dann sind dies: bedingungslose Liebe, Vertrauen und Heilung. Wie auch immer man Göttlichkeit verstehen mag, stecken diese doch in jeglicher „Verbindung zur Göttlichkeit“. Es sind die Werte des Herzens und so ist dieser vierte Schritt zufälligerweise (?) auf Höhe des vierten Chakras, dem Herzen! Dort wo sich die „Erd- und Universumsreligionen“, die Energien der Erde und die des Universums, treffen. Dort wo uns die ersten drei Schritte hingeführt haben. Im dritten Schritt „erhoben wir uns in die Würde“ und so kann sich unsere Energie im Herzen bewegen. Sie lädt sich auf, wird aufgeladen und beginnt einfach nur zu strahlen, um uns strahlen zu lassen. In diesem Moment entsteht Göttlichkeit. Es ist genau dann, wenn wir in uns erkennen und spüren, dass es keine Trennung gibt, weder zur Göttlichkeit noch zu anderen, noch zu uns.

Das Mantra „Humee hum brahm hum (Hammie Ham Brahm Ham)“ beschreibt genau dies – „Wir sind wir, wir sind Gott/Eins“. Wenn wir diese Tür in uns wieder öffnen, entsteht Vertrauen in uns und das Leben. Wir erkennen die Liebe hinter allem. Und durch diese Erkenntnis, dass sie und die Göttlichkeit in allem wirken und alles honorieren, dürfen wir heilen. Die Dualität ist aufgehoben und diese innere und äußere, neu gewonnene Freiheit, erschafft Frieden, Entspannung, Heilung und bringt uns ins Sein. Wir entdecken, wer wir wirklich sind – Göttlichkeit! Probier es doch mal aus…

Wie kann es uns nun gelingen, unsere eigene Göttlichkeit wirklich zu leben? Erste Hinweise dafür haben wir erhalten. Verpflichtung bildet den Charakter. Ein „reiner Charakter“ verleiht uns Würde. Und durch das Aufrichten erkennen wir die Göttlichkeit. Nun liegt es an uns, ob wir die Tür zwischen Erd- und Universumsenergie aufmachen oder nicht. Es ist die Entscheidung, nach welchen Werten wir leben und handeln wollen, da wir doch jetzt spüren, dass es möglich ist! Wollen wir das Alte weiter mit uns herum tragen oder erschaffen wir das Neue? Folgen wir dem Karma oder gehen wir ins Dharma? Erschaffen wir „Verderben“ oder gehen wir mit dem Glück? Wie auch immer wir uns entscheiden, die Göttlichkeit honoriert alles! So honoriere, liebe auch Dich! Hierdurch entsteht Göttlichkeit, so gelingt es, sie zu leben!

Dich liebe ich!

Im nächsten Beitrag: Schritt 5 – Gnade

Wie würdevoll gehst Du durchs Leben?

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ – Artikel 1, Grundgesetz. Schon als Jugendlicher hat mich dieser Satz fasziniert. Es gab damals ein T-Shirt mit dem Satz als Aufdruck. Und zu dieser Zeit war es eines meiner Lieblings-Shirts. Ich fand es einfach cool, auf den Punkt gebracht. Klar, liebevoll, mitfühlend. Und so empfinde ich diesen ersten Artikel des deutschen Grundgesetzes noch heute. Und witzigerweise in diesem Jahr mit dem anstehenden „Tag der deutschen Einheit“ am 03. Oktober. Die Menschen in dieser Zeit sind sich ihrer Würde bewusst geworden. Sie hatten sich verpflichtet (1. Schritt), frei sein zu wollen. Dies gab ihnen die charakterliche Stärke (2. Schritt) „moralisch“ zu handeln. Und so bauten sie sich ihre eigene Würde wieder auf!

Es ist die Würde des Moments, in dem man den Brustkorb wieder anhebt. Wie auch diese Menschen es taten, sie erhoben sich! Man richtet sich auf, hebt den Blick und öffnet den eigenen Raum des Herzens für das Leben und die Freiheit! Ich erinnere mich noch gut daran, wieviel Freude damals zu spüren war. Wieviel Energie, wieviel Kraft, wieviel Frieden, wieviel Liebe! Ein Damm war gebrochen! Es sollte keine Trennung mehr herrschen! Es sollte Einheit bestehen! In der wir uns mit Würde begegnen. Auf Augenhöhe! Mit einem tiefen Blick ins Herz und nicht aufs Außen!

So erwähne ich auch immer im Yoga bei Übungen mit offenen Augen – richte sie nach vorne, schaue nicht auf jemanden herab oder zu jemandem herauf, wir sind alle eins! Würde bedeutet (mitunter) genau diese Einheit. Wir sind alle gleich, kein besser oder schlechter, höher oder niedriger. Niemand hat etwas Besseres oder Schlechteres verdient. Jeder Mensch verdient Würde, Wertschätzung, Anerkennung. Genauso wie wir sind! Und natürlich beginnt auch dies wieder in uns! Denn inwieweit können wir uns in uns ehren? Ist unser Charakter „in unserer Hand“, so dass die Verpflichtung uns gegenüber auch als innere Handlung existiert und sich somit Würde überhaupt ergeben kann? Wie sehr honorieren wir all unsere Anteile, Körper, Gedanken, Emotionen, Gefühle, …? Gehen wir auch hiermit würdevoll um oder überspringen wir dort diesen Grundsatz?

Eine konkrete Frage in die eigene Würde kann mit Sicherheit sein, was für ein Mensch ich in diesem Leben sein möchte? Welchen Werten möchte ich folgen? Werte haben doch so einiges mit Würde zu tun! Respekt, Toleranz, Akzeptanz, Mitgefühl, Wertschätzung, Gleichbehandlung, … . Fördern doch all diese Werte die Würde immens! Sie sind wie die Baumstämme des Floßes. Sie tragen die Würde auf der Fahrt! Wollen wir sie also so „zusammenbauen“, dass wir den Grundsatz der Würde wirklich auch leben und nicht nur davon schwafeln? Haben wir den Mut, unser Herz wirklich leben, sprechen und handeln zu lassen? Oder verstecken wir uns in unserem Schneckenhaus und unserer Persönlichkeit?

Würde gibt uns Göttlichkeit! Göttlichkeit ist der vierte Schritt auf dem Weg zum Glück. Es liegt in unserer Hand, welchen Weg wir einschlagen. In jeder Sekunde, mit jedem Gedanken, jeder Handlung, jedem Wort, können wir entscheiden, welchen. Bleiben wir in unserem limitierten „alten Ich“ stecken oder öffne ich mich für die unendliche Weite der Wahrheit? Ja, es verlangt Energie und Kraft und bla und bla. Das andere auch! Wieso uns nicht in die Wertschätzung und Würde begeben, die wir „verdienen“? Wir sind unendliche, wunderschöne, magische Wesen! Würdevoll und voller Liebe! Göttlichkeit in einer dreidimensionalen Welt! Was für ein Wunder!

Ich wünsche Dir einen Oktober voller Wunder! Voller Momente des Fallenlassens! Voller Augenblicke des Wandels! Der Ernte! Der Einkehr! Der Stille!

Sat Nam!

Im nächsten Beitrag: Schritt 4 – Göttlichkeit

Was ist die Balance des Charakters?

Im letzten Beitrag ging es um Verpflichtung, Engagement. Es ging darum, dass wir uns uns selbst gegenüber verpflichten. Wir engagieren uns mit unserer Energie für unsere Intuition, Authentizität, Stabilität, unser Herz und vor allem für die Liebe! Was hat dies nun mit Charakter zu tun? Nun ja, all dies formt unseren Charakter. Unsere Entscheidungen, Worte, Handlungen entsprechen der Form unseres Charakters, sie spiegeln ihn wieder. Ist dort viel Wut, wird sich viel Wut nach außen zeigen. Ist dort keine Balance, wird sich im Außen keine Balance zeigen. Wir haben es also bildlich in der Hand, welche Figur, welches Kunstwerk wir erschaffen. Wie sieht unser Charakter, unser Kunstwerk, also aus?

Der Charakter zeigt sich durch das Verhalten, die Handlungen, Worte eines Sammelsurium aus unseren Facetten, Persönlichkeiten, Glaubenssätzen, Stärken/Schwächen. Er zeigt sich im Auftreten unserer Persönlichkeit mit all ihren Identifikationen, Anhaftungen, Gesichtern. All dies kann vollkommen außer Kontrolle sein und der Charakter ist „schwach“. Es kann durchdrehen und sich nach Außen in den wildesten Ausprägungen zeigen. Bis hin zu Gewalt und ja, all das was es so gibt. Es kann aber auch anders sein. Er kann stark sein und sich in „herzlichen Werten“ ausdrücken. Unser Charakter zeigt sich also dadurch, inwieweit das Sammelsurium unter unserer Führung ist. Sind wir in der Lage Balance in dieses Gemisch zu bringen? Haben wir die Verpflichtung und Entscheidung, immer wieder die Balance zu wählen? Oder drücken wir uns davor und geben dem Gemisch die Oberhand? Lassen uns von ihm steuern und versinken mehr und mehr im Chaos?! Erlauben uns selbst nicht stark und ausgeglichen zu sein?

Yin und Yang treffen sich genau in der Balance der Ansammlung in unserem Inneren. Beide Energien wollen sich zeigen, verschmelzen und sich dem göttlichen Spiel hingeben. Durch diesen Ausgleich entspannt sich unser Inneres. Und damit auch unser physischer Körper. Und unser Leben! Es fühlt sich anders an! Und dies nur durch den neu geformten Charakter? Ja, es ist die Energie, die sich dadurch transformiert und dem Göttlichen sagt: „Hey, here I am! Let’s go for life! Trust, love, live!“ Wir entscheiden uns für die Werte, Eigenschaften, Worte, Gedanken, Lebensumstände, …, die unserem Herzen entsprechen. Wir verpflichten uns ihnen – uns selbst im Innen! Durch diese Entscheidung(en) erhebt sich unser Charakter und fängt an zu strahlen. In dem Moment beginnt sich das Leben zu drehen und unser komplettes energetisches Feld verwandelt sich – es wird kraftvoll, stark! Der Charakter öffnet sich – wie ein Tresor, ein Schatz! Was für eine Freude ist das doch!

Schatzsuchen sind ein Prozess. Man geht Hinweisen nach, studiert Schriften, führt Gespräche, restauriert, reist, … . So wenigstens meine Vorstellung davon. Hahaha… Dieses Bild hilft dafür dabei, zu erkennen, dass auch die Ausbildung unseres Charakters ein Prozess ist. Genauso, wie es Dir möglicherweise gerade geht? Ein Prozess, ein Auf und Ab, manchmal Chaos, manchmal klar. Und dieser Prozess, diese Suche, braucht Mut! Sie braucht Kraft! Sie braucht das dritte Chakra, in dem der Charakter zuhause ist! Und es braucht Vertrauen, um in unbekanntes Land vorzudringen, Gefahren auszuweichen und zu meistern! Ist es nicht genau das, was für uns, Dich, passiert? Wie geht es Dir mit dem Sammelsurium gerade? Was passiert so? Viel? Warum? Um von Herzen, mit unserer Liebe, Würde, Wertschätzung und Respekt in uns und nach Außen herauszubilden, was und wer wir wirklich sind! Du bist!

Viel Glück auf Deiner Suche! Und erinnere Dich, alles ist schon in Dir! Die Suche ist ein Wiederfinden!

Im nächsten Beitrag: Schritt 3 – Würde

Was bringt Commitment?

Was bringt Commitment?

In meinem Kundalini Yoga Awakening Teacher Training hat mich eines sehr berührt. Es waren die „sieben Schritte zum Glück“ von Yogi Bhajan. Sie hatten in mir damals etwas erweckt. Sie haben ein „System“ in etwas gebracht, was ich für mich schon spürte und dann deutlich wurde. Womöglich hat es in mir den Schritt erweckt, ein Yogazentrum zu gründen!? Sie hatten mich klarer sehen lassen, was wie in meinem Leben warum und wohin gelaufen ist. Wieso hat sich etwas so und so entwickelt oder aufgewickelt. Was war mein Anteil daran. Bis dahin war es noch eher auf das Außen bezogen und im Laufe der Zeit erkannte ich noch mehr dahinter.

Der erste Schritt auf dem Weg zum Glück ist „Commitment“, die Selbstverpflichtung. Im Deutschen mögen wir dieses Wort „Verpflichtung“ nicht so. Die Energie ist sehr hart. Einsperrend. Erdrückend. In Ketten gelegt. Die Pflicht. Wehrpflicht. Disziplin, … . Aus neutraler, aber auch weltlicher und „spiritueller“ Sicht heraus, ist es eine wundervolle Einstellung, die uns im Leben voran bringt. Wir geben den Handschlag darauf, dies und dies zu tun oder zu lassen. So war es für mich mit dem Yogazentrum. Ja, ich gab einfach die Hand darauf! Das machen wir jetzt! Punkt! Abfahrt! Es fühlt sich einfach richtig an! Und solche Entscheidungen, Verpflichtungen, durfte ich schon davor immer und immer wieder in meinem Leben erfahren. So wie wir alle… Bis dahin war die Verpflichtung eher auf das Außen bezogen. Auf das was wir machen, werden, sind, … . So wurden wir er-zogen. Was passierte dann?

Im Prozess all der Jahre lernte ich die Verpflichtung mir gegenüber auszuweiten. Auch davor war ich das schon hinsichtlich meiner Werte und Einstellungen. Aber es überkam nun eine andere Energie. Liebe! All die Pflichten, Verpflichtungen, dürfen wir aus Liebe eingehen. Liebe zu uns selbst. Liebe zu anderen! Ich verpflichte mich, glücklich zu sein?! Ich verpflichte mich, lebendig zu sein?! Ich verpflichte mich, in stressigen Situationen ruhig zu sein?! Usw. … Es wird zu einer inneren Verpflichtung! Für uns! Nicht zu einem Yogazentrum, einem Job, einer Beziehung, … . Nein, es weitet sich aus! Es weitet sich nach Innen, zu unserem Glück, unserer Gesundheit, unseren Energien, unseren Abgrenzungen, unserer Transformation der Glaubenssätze, der Heilung, und und und… der Liebe, aus! Wir verpflichten uns selbst und unserem Herzen gegenüber.

Ist dies nun also etwas hartes? Fühlt es sich noch so an, wenn wir uns gegenüber unserem Wohlbefinden verpflichten? Unserer Entwicklung? Unserem Verhalten? Für das Ego und die Anteile, die wie gerne heilen möchten, sicherlich! Aber für uns? Es ist ein Geschenk, das wir uns machen! Es stärkt uns, gibt uns Kraft und Vertrauen! Wir formen den Charakter unserer Persönlichkeit in eine Authentizität und Weisheit, verbunden über die Intuition direkt ins Herz! Wir lernen unserem Herzen, unserer Intuition, unserer Spontaneität, unserer Verbundenheit, unserer Stabilität und Selbstverantwortung zu folgen. Wir treffen die Entscheidung uns zu verpflichten. Und es mag wie ein Paradox klingen, aber wir werden hierdurch frei! Wir leben unseren freien Willen in Ausrichtung auf unser Herz zum Leben! Wir leben mit dem Leben – „com-mit-…, reich mir die Hand“, sagt es zu uns! Wie lebst Du?

Im nächsten Beitrag: Schritt 2 – Charakter

Slow Down

SLOW DOWN! Es könnte schon ein Mantra sein. SLOW DOWN, SLOW DOWN, SLOW DOWN. Repeat! 😍Auch für mich war dieses Jahr schon ein wilder Ritt auf den Wellen. Und so tut es gut, in diesem August einfach mal ein wenig im seichten Wasser herumzudümpeln. Wann genehmigen wir uns das schon mal? Es steht immer etwas an. Familie, Beruf, Hobby, Social Media, …, und „nebenbei“ noch all die innere Arbeit, mit der wir uns so beschäftigen. Wo bleibt da die Pause? Wo bleibt da die Zeit, mal mit all unseren Wesen einzuchecken und zu spüren, wie es ihnen so geht? 🤔

Wie geht es unserem emotionalen Körper? Wie geht es unseren energetischen Körpern? Wie geht es unseren mentalen Körpern? Wie geht es unserem physischen Körper? Was beschäftigt sie so und wo dürfen wir achtsam sein? Mein physischer Körper durfte von mir in den letzten Wochen und besonders Tagen wirklich mal wieder Aufmerksamkeit bekommen! Oftmals bemerke ich, wie ich einfach so über ihn „hinweg gehe“, nicht beachte, „na der funktioniert schon“. Ja, tut er! Ohne zu fragen! Ohne sich groß zu beschweren! Und da ist es ein ganz wundervoller Augenblick, wenn er plötzlich merkt, dass da jemand ist, der ihm Beachtung schenkt. „Wow, ich bin wohl doch nicht nur eine Maschine!“ 🙏🏼

So erlebe ich eine neue Sanftheit, Langsamkeit, die ich ihm schenken möchte. Er darf einfach mal wieder richtig umarmt, gestreichelt, gepflegt werden. Und nicht als „Ritual“, als Spiel des Verstands oder „positive Affirmation“! Nein, wirklich aus dem Herzen, ehrlich und wahrhaftig! Und so brachte er in diesen Momenten immer wieder seine Dankbarkeit zum Vorschein, indem er Tränen vergießen durfte. Freudentränen, alte Tränen, „einfach so Tränen“. Ja, er fühlt sich gesehen, wertgeschätzt, angenommen und geliebt! Wie oft habe ich ihm in den letzten Tagen gesagt, wie sehr ich ihn liebe. Wie schön er ist! Wie dankbar ich für ihn bin! 💕 Und ich spüre seine Unterstützung, indem er jegliches „schnell werden wollen“ sofort stoppt und mich einen Schritt zurücktreten lässt.

Dieser August in ein guter Moment, um den Mut zusammenzunehmen, auch mal „auszutreten“. Was auch immer das für jeden von uns sein mag. In welchem Körper das auch sein darf. Tun wir es jetzt! 💪🏽 Treten wir einen Schritt aus dem was ist, um im Vertrauen zu spüren, was es braucht! So oft meinen wir zu wissen, was es ist und suchen im Außen danach, wie es sich verwirklichen lässt. Dabei stecken all die Antworten in uns! Erst wenn wir diese „Umschläge“ in uns öffnen, wird sich im Außen alles wie von Geisterhand zeigen und in die Manifestation gehen! Ohne dass wir etwas im Außen dafür tun! Dies sind Wunder, wie wir sie verstehen!

So lade ich Dich ein, Dich als Wunder wiederzuerkennen, wertzuschätzen und zu spüren, wo Du auch mal Schritte zur Seite machen kannst. Schritte, die Dich im ersten Moment nicht nach vorne gehen lassen. Schritte dafür, die den Raum frei geben, um durchzuatmen, zu erholen und anzuerkennen, was ist! Um dem Leben die Möglichkeit zu geben, sich für Dich zu drehen und um das freizulegen, was für Dich bestimmt ist! 💚

Ich wünsche Dir eine wundervolle Entdeckungspause und schicke Dir dafür all meine Liebe! 😊

Leicht durch den Sommer

Sommerabende sind doch etwas Wundervolles! 😍 Die immer rötlicher werdende Sonne, der kühle, frische Wind und die Stimmung des „Loslassen vom Tag“ legen sich um uns herum. Es fühlt sich leicht an, es wird wieder ruhiger, Stille kehrt ein. Der Körper kühlt ab, manche Gemüter auch… 😁 Der Druck der Hitze, des Feuers um uns herum nimmt ab. Es ist ein faszinierender Moment, in dem wir immer wieder spüren dürfen, wie sich Leichtigkeit anfühlt. Wie es sich anfühlt, wenn Dinge „abfallen“, sich transformieren und unser energetisches Feld sich verändert. Wir können jetzt und hier lernen, dies immer wieder ein Stückchen mehr zu integrieren. Denn genau dann dürfen wir unser wahres Sein erfahren.

Der Druck auf die Menschheit (und alle Wesen) nimmt von Woche zu Woche, oft schon von Tag zu Tag, immer mehr zu. Bewusst oder unbewusst (Nachrichten, Ereignisse, Gespräche, Energien, …) steigt die Wirkung von außen. Aus menschlicher Perspektive ist es ein „Gräuel“, was wir auf diesem Planeten so alles anrichten. All das was passiert, wiegt auf unseren Schultern. Natürlich kommt dieser Wunsch auf – immer wieder hört man das „zurück zum Normal“. Dieser Zug ist abgefahren… 😄 Normal war nie Norm-al. Welche Norm-en haben wir denn angelegt und wohin hat es uns geführt? Große Diskussion… 😄 Aus göttlicher Perspektive auf jeden Fall in ein Wunderwerk der Schöpfung, eine Situation in der wir einen Sprung in unserem bewussten Sein vollziehen dürfen. 💚

Dieser Sprung ist für uns alle eine Herausforderung. Eine Chance leichter zu werden, so dass wir höher springen können! Gepäck abladen, um freier reisen zu können! Das Gepäck sind alte Glaubenssätze (im Einzelnen und im Kollektiv), Verhaltensweisen, Werte, …, die uns nicht mehr dienen. Wir können dankbar für alles sein, wohin wir geführt wurden und worauf wir so stolz sind (Technologien, Wissen, Demokratie, …). Nun ist es jedoch an der Zeit, uns nicht mehr davon beherrschen zu lassen! 💪 Nicht z. B. das Geld ist der „Gott“, nein, wir sind es selbst schon. So vieles haftet an uns und wir lassen es an uns haften, dass wir an einen Punkt gekommen sind, an dem alles einfach viel zu schwer wird. Für uns, im Kollektiv der Menschheit, ist es an der Zeit, dass wir Gepäck in den Ofen werfen, um mit voller Kraft weiter in eine neue Zeit zu schweben! 🥰

Ja, wir sind schon voll dabei! Überall sprießen die Blümchen aus dem „Mist“, den wir aufs Feld gebracht haben! 🌻 Wir haben Energien verwandelt und sind mitten in diesem großen Prozess einer energetischen Transformation, die alles verändert. Unser Denken, unser Fühlen, unser Handeln. Und wir sind noch mittendrin und voll dabei! Je leichter wir dabei werden, umso mehr sich unsere Energien balancieren, desto schneller wird sich dieses Rad von ganz alleine drehen. Welch magische Zeiten! 💜

In der Spiritualität sprechen wir davon, dass sie und ihr Prozess eine Einbahnstraße sind. Wir können nicht mehr umdrehen! Das Normal ist weg… 😉 Wir können nicht mehr daran anhaften. Die Sicherheit geht flöten! Auf was wir vor nicht allzu langer Zeit noch vertraut haben, ist plötzlich nicht mehr da. Uns wurde die Möglichkeit genommen, anzuhaften und dadurch vermeintlich Sicherheit zu kreieren. Uns wurde hierdurch jedoch ein großes Geschenk gemacht, da wir ein neues „Normal“ kreieren können. Wir kreieren es durch unsere Heilung, durch unsere Ent-spannung, durch die Leichtigkeit (der abendlichen Sonne)! Die Leichtigkeit, die uns die Freude schenkt, im Kessel zu sitzen und zu schwitzen… 🔥 Was können wir dabei in der Hitze des Sommers alles verbrennen, in den Ofen werfen, transformieren und heilen? Wie willst Du für Dich die Leichtigkeit erfahren? Und was braucht es hierfür? Vielleicht einen sonnigen Sommerabend? 🌞

Lass Dich strahlen

In meinem Schaffen sehe ich immer wieder, wie wir Menschen uns viel zu oft kleiner machen, als wir wirklich sind. Wir ziehen den Kopf ein, stecken zurück, grenzen uns nicht ab, bewerten uns selbst negativ, verstecken unsere Fähigkeiten, leben nicht was wir wollen, trauen uns nicht wir selbst zu sein, zu uns zu stehen. Wir belügen uns in all diesen Momenten und Situationen mit unseren Glaubenssätzen selbst! Und dann fragen wir uns, wieso wir wenig Selbstvertrauen und Selbstliebe entwickeln und hier immer wieder an Grenzen stoßen! Solange wir nicht ehrlich zu uns selbst sind und stattdessen unsere Limitierungen über uns bestimmen lassen, werden wir uns immer wieder in diesem Kreislauf drehen und wenden und einfach stocken!

Es ist ein Kreislauf unseres Egos! Meistens denken wir beim „Ego“ an Egoismus oder „Hochnäsigkeit“ im Zusammenhang zu unserer „Größe“. Das ist jedoch nicht alles, was das Ego so spielt. So wie es uns ins „Große“ spielen kann, spielt es uns im nächsten Moment ins „Kleine“, „Unscheinbare“, … . Es ist eine Anhaftung an etwas, das es kennt und in dem es sich wohl fühlt. Ob dies aber wirklich zu unserem Wohle ist? 😉 Wieso sollte es uns helfen, uns nach oben oder unten zu stellen? Was hilft es uns, wenn das Ego sich über oder unter jemanden stellt? Was sollten wir davon haben? Es mag uns einen kurzen Moment der Bestätigung geben – mehr nicht. Auf lange Frist frisst es uns auf, weil wir hinter einer Maske leben, die sich mehr und mehr in unser Gesicht hineinbrennt und die Wahrheit verdunkelt.

Wie können wir nun aber Licht hinein bringen? 🌞 Wie außer „ich stehe doch schon vor dem Spiegel und sage mir 100 x, dass ich mich liebe“? Oder dass wir uns im Umkehrschluss größer machen, als wir sind! Hahahaha… 😂 Hilft das wirklich? Ist das nicht nur die andere Seite der gleichen Ego-Münze? So wie das Ego aufputschen kann, kann es auch herunterziehen. Wieso sollten wir es also mit dieser Energie als führende Kraft versuchen? Oder nicht einfach mit unserem Herzen als Impuls aus uns als Seele? Wenn wir wirklich unser Ego als Antreiber brauchen, um uns selbst zu bestätigen, „wertzuschätzen“, glücklich zu sein, sollten wir mal anfangen tiefer in uns zu schauen und den mangelnden Selbstwert auf eine andere Art und Weise beginnen zu heilen! Alles was zu extrem ist, hat eine andere extreme Seite!

Der erste Schritt ist immer Akzeptanz! 💝 Akzeptanz dessen was wir sind, wo wir stehen, was passiert ist und was passieren wird! Nichts davon ist jemals falsch oder richtig, besser oder schlechter. ES IST WIE ES IST! Und ICH BIN SO WIE ICH BIN! Doch Vorsicht! Das ist kein Freifahrtschein zur Nicht-Veränderung! Es ist ein „Ich bin, Ich bin“ – nicht das „ich bin Tobias Fritzsche, Yogalehrer, …“ – einfach nur Sein! Und all das, was sich um dieses Sein gelegt hat, ist im Moment hier, um akzeptiert, gesehen, reflektiert, geliebt, geheilt zu werden. Aus unserem Sein heraus strahlen wir dann durch die Maske, lassen sie bröckeln, bis sie geschmolzen ist und wir von Herzen heraus unseren Wert spüren und leben. Und auch diesen dürfen wir akzeptieren!

Oft genug nehmen wir uns zurück, um andere Menschen nicht zu verletzen, weil es ihnen nicht gut geht, sie sich nicht selbst lieben, sich nicht trauen, … . Hilft das irgendjemandem? Wäre es nicht sinnvoller, wenn Du Dein Licht vollkommen und in all seiner Kraft strahlen lässt? Möglicherweise wird es andere antriggern. Dies ist jedoch kein Grund, es nicht zu tun! Wir Menschen dürfen uns gegenseitig erheben und das können wir nur tun, wenn wir uns gegenseitig unterstützen, wir selbst zu sein. 💚 Dies bedeutet, dass wir authentisch sind, uns öffnen, teilen und somit eine Spirale entsteht. Es bedeutet, dass wir durch unser ehrliches und wahrhaftiges Strahlen andere ermutigen können, auch zu strahlen! Wenn wir uns selbst von der Maske befreien, zeigen wir anderen, wie wundervoll es ist, diese Masken abzulegen! Wir haben meistens mehr Angst vor unserem eigenen Licht, dieser unbändigen unendlichen Kraft, als vor der Dunkelheit, die so in uns schlummert.

Wann möchtest Du also damit beginnen? Wann möchtest Du für Dich lernen, nicht aus dem Ego, aber aus Dir, Deinem Herzen, zu strahlen und zu begegnen? Wann möchtest Du mutig sein und Dich von Deinen Masken befreien, die Dich zur Selbstlüge animieren? Ist es das was Du willst? Ich lade Dich ein, auszubrechen! Ich lade Dich ein, die Energien des Juli (die 7 steht für unsere Aura) zu nutzen und einen Wandel herbeizuführen. Strahle, lebe, liebe! Aus Dir, Deinem Sein!  

Einen ganz wundervollen Monat für Dich und von Herzen alles Liebe! 💖

Akzeptanz ist ein Tanz

Aap Sahaai Hoa Satsche Daa Satsche Doa, Har Har Har – Der Herr selbst ist zu meinem Beschützer geworden. Der Wahrste der Wahren hat sich meiner angenommen. Gott, Gott, Gott.

Seit einigen Wochen begleitet mich dieses Mantra in seinen unterschiedlichen musikalischen Versionen fast täglich. Ja, es fühlt sich genauso an, was es beschreibt. Es fühlt sich beschützt und behütet an. Vertraut, nah, friedlich, freudig, liebevoll. Manchmal schon wie ein „realer“ Begleiter, Seite an Seite. 😊 Nichts kann uns Beiden zustoßen. Nichts kann uns „erschlagen“. Nichts hat die Kraft, dieses Band zu zerschneiden. Wie auch? Es ist das Band zu Gott. Die Verbindung in die Unendlichkeit, in das Sein. Es ist die Führung, der wir vertrauen dürfen. Oder anders ausgedrückt – wir sind „Marionetten“ im göttlichen Spiel.

Ist das nun etwas Gutes oder Schlechtes, fragt der Verstand? Eine Marionette zu sein, bedeutet ja meistens nichts Gutes. Dies spielt hierbei keine Rolle. Es ist kein entweder oder. Es ist ein Gemeinsam, eine vertraute Beziehung zwischen allem und uns. 💕 Was dazwischen steht und damit aber auch gleichzeitig die Verbindung ist, ist die dreidimensionale Welt mit allem was dazu gehört. Im Außen und im Innen, alldem was wir auf unserem Planeten erfahren und lernen können. Dies ist unser Karma!

Wir haben traditionell gelernt, damit zu kämpfen, stark zu sein und es „platt zu machen“. Wir geben in dem Fall aber Energie hinein und bekommen Energie heraus, die uns aus der Balance bringt. Wie Kämpfe meistens enden, wissen wir… Was, wenn wir damit aufhören? Was, wenn wir wirklich beginnen, Akzeptanz zu leben? Akzep-tanz bedeutet nicht, dass wir etwas „hinnehmen“ oder uns „ergeben“. Wir fangen eher an, im wahrsten Sinne des Wortes, einen Tanz zu tanzen! Mit dem was ist, uns gegeben und genommen wird. Wir lassen uns darauf ein, reichen die Hand zum Tanz und spüren dann, was es braucht, was für einen Tanz wir tanzen. Wir können nach der Akzeptanz vertrauen, offen sein und aus unendlich vielen Möglichkeiten schöpfen. Wir erlauben uns die Verbindung zum Göttlichen, der Annahme dessen. 💚

Wenn wir uns dieser Verbindung nicht bewusst sind, werden wir auf alles aus Glaubenssätzen, Mustern, Verhaltensweisen reagieren und mit einem Tunnelblick in den „Kampf“ ziehen. Unser Karma fühlt sich schwer an. Unsere Bogenlinie (der sechste Körper im Kundalini Yoga, der auch unser Karma trägt) fühlt sich schwer an – einen schweren Kopf haben. Es ist energetisch, mental, körperlich zu voll. Das verengt den Blick! Wieso lassen wir also nicht ein bisschen Luft rein? Bewegen die Energien? Führen einen Tanz auf? Den Tanz der Akzeptanz! In diesem Moment eröffnen sich uns neue Leichtigkeit und Freude. „Isch halt so“, würden wir vielleicht auch sagen. Dabei aber nicht aus Abwertung oder Negierung. Nein, aus Freude und dem Herzen heraus. Auch aus Stärke heraus, dass alles und ich in jedem Moment angenommen bin! Im nächsten Schritt erfahren wir Entspannung und aus dieser Entspannung heraus zeigt sich Klarheit und Liebe! Genau das, was wir brauchen, um die weiteren Schritt zu unternehmen. 🙏🏼

Welche Tanzschritte brauchst Du im Moment? Wo darfst Du akzeptieren, um aus dieser mitfühlenden und klaren Akzeptanz heraus zu agieren/zu ruhen? Was kristallisiert sich für Dich in dieser Entspannung heraus?

Ich wünsche Dir sonnige und geruhsame Tage der Akzeptanz und Freude! 😍

Du weisst es

Das Leben ist doch einfach cool, oder? 😊 Wir werden gerade von diesem Planeten einfach nur so verwöhnt! Farben, Düfte, Klänge, Geschmäcker, Wahrnehmungen in einer solch wundervollen Weise! Wir gehen durch den Frühling und schon jetzt so langsam auf den längsten Tag des Jahres in diesem Juni zu und entdecken alles irgendwie neu. Wir erfahren und erleben und sind verzückt. Wir öffnen uns! 💚

So erinnert uns der Juni mit seiner Zahl „6“ an die Öffnung unseres sechsten Sinns, der Intuition. Es ist unser sechstes Chakra, der Punkt zwischen den Augenbrauen. Es ist der Mittel-punkt, der uns in allem im Leben aus Perspektiven, Möglichkeiten, Fragen, Entscheidungen, …, wählen lässt. Worum auch immer es gehen mag – die Intuition tut dies hierbei immer in Verbindung mit unserem Herzen, der bedingungslosen Liebe und durch das fünfte Chakra (der Kehle, der Wahrheit) hindurch. Es ist das was wahrhaftig ist. Authentisch und frei aus uns als Seele heraus. 🙏🏼

Die Intuition unterscheidet dabei nicht in gut oder schlecht. Noch ist sie das! Sie ist neutral und balanciert. Sie gibt uns den Impuls, welche Richtung unserem Weg in diesem Leben entspricht, ja sogar bis dorthin, dass sie uns sagt, was passieren wird. Manch einer tut dies als Hellseherei ab. Ich sehe es als göttliche, dem Menschen gegebene Gabe. Zu wissen, welche Entscheidung wir treffen „müssen“. Antworten auf Fragen zu haben, die einen beschäftigen. Mal nur zu wissen, ob etwas herunter fällt, wenn man es „riskant“ abstellt oder nicht. Dann tut man es, und schwupps, schon passiert… . 😂 Oder man vertraut und sucht einen anderen Platz dafür.

Egal was uns im Leben begegnet. Mit einer ausgeprägten, gebildeten und weisen Intuition navigieren wir gekonnt und tänzerisch durchs Leben. 😍 Wir vermeiden Dramen, Anstrengungen und Verstrickungen. Wir „wissen was zu tun oder zu lassen ist“! Hierauf dürfen wir vertrauen! Wir dürfen in die Intuition vertrauen! Wir dürfen uns für sie entscheiden. Denn sie ist ein Zugang zu unserem Herzen. Um zu hören, was die Liebe hierzu sagt. Wie würde sie entscheiden?

In diesem Moment verbinden sich „Logik und Herz“ – über den Faden der Liebe! 💕 Was für ein wundervoller Augenblick! Es ist ein Feuerwerk, weil wir mit Energien durchflutet werden und uns als das erfahren was wir schon sind! Einfach alles! Liebe, Vertrauen, Klarheit, Frieden, Freude, … . Weil wir die Schleuse der 5, der Kehle, der Authentizität und Wahrheit öffnen und einfach lossingen! Wir singen das Lied des Lebens, weil wir ganz genau spüren, dass wir dieses Lied (mit-)dirigieren. 🤩

Wir kennen die Partitur! Wir wissen genau, welche Instrumente welche Töne in welcher Art und Weise spielen. Wir wissen es in jedem Moment! 😉 Und wir wussten es! Wenn wir nur mal kurz zurückschauen und spüren, wann wir etwas entschieden haben, wovon wir wussten, dass wir eigentlich hätten anders entscheiden „sollen“ – was passiert dann? Und es geht hierbei nicht um Reue, Schuld oder richtig/falsch. Nur einfach das was sich für uns entspannt, glücklich, leicht, friedlich, liebevoll, klar anfühlt(e) oder nicht. Wissen wir das nicht in jedem Moment? Egal worum es geht?

Sei es ein Glaubenssatz. Ein Verhalten. Eine Reaktion. Ein Job. Eine Partnerschaft. Ein Einkauf. Ein ein ein… Ehrlich! Wir wissen IMMER, was die Wahrhaftigkeit ist. Oder nicht? 😀 Wir hören eine leise Stimme, die uns zuflüstert. Sie weist uns den Weg durch den Dschungel der Gedanken, Emotionen, Einflüssen und sinnlichen Wahrnehmungen. Sie ist immer bei uns, egal worum es geht. Wir dürfen sie einfach nur hören!

Ich lade Dich von Herzen ein, Dir einen Moment zu nehmen und hinzuhören. Wie nimmst Du sie für Dich wahr? Was ist die Intuition für Dich? Wo in Deinem Leben erlebst Du sie? Wie kannst Du sie nutzen? Was braucht es dafür, sie wahrzunehmen? Was passiert dann mit Dir? Viel Freude auf dieser Reise und einen ganz wundervollen Monat Juni für Dich!

All meiner Liebe, 🥰

Nam Terath

Unser physisches Dasein

Die Zahl 5 des Mai steht in den Körpern des Kundalini Yogas für unseren physischen Körper. Sie beschreibt unser physisches Dasein, unseren Tempel, in dem wir von Anfang bis Ende auf diesem Planeten leben dürfen. Er ist ein Geschenk, den wir allzu oft im Trubel der Gedanken, des Lebens und den Herausforderungen vergessen und vor sich hin „dümpeln“ lassen. Mal schlafen wir zu wenig, mal essen wir ungesund, strapazieren unser Nervensystem oder sind uns ihm gar nicht so bewusst, weil wir ihn für selbstverständlich erachten. Er ist ja sowieso da. Dabei schenkt er uns in jeder Sekunde die Möglichkeit, uns zu bewegen – für uns, im Leben und der Welt. 💕

Es ist schon faszinierend, wenn wir uns daran erinnern, dass wir aus einem Ei und einem Samen, aus Liebe, entstehen, erwachsen und zum passenden Zeitpunkt, das Licht der Welt erblicken. So wachsen wir auf, entwickeln uns, machen Erfahrungen mit unserem Körper und lassen ihn dann wieder hier zurück. Oft wird uns dies erst sehr spät bewusst und auf den letzten „Metern“ erkennen wir die Dankbarkeit für ein „Gefährt“, welches alles zu unseren Gunsten gibt, nicht fragt, sondern bedingungslos einfach für uns da ist. 💚 Was geben wir ihm zurück? Wie kümmern und sorgen wir uns um ihn? Was stellen wir mit ihm alles an?

Es kann uns helfen, wenn wir uns hin und wieder Fragen stellen, um „einzuchecken“, wie wir derzeit mit unserem physischen Körper umgehen. Was tun wir (nicht) für ihn? Wo haben wir das Gefühl, dass ihm etwas (nicht) gut tun würde? Was braucht es (nicht) dafür? Was es auf jeden Fall braucht, ist Aufmerksamkeit! 🙏🏼 Wir dürfen aufmerksam für die Bedürfnisse sein, die unser physischer Körper hat. Das geht beim Atmen los, führt weiter über das Trinken, das Essen, die Bewegung bis hin in die Erholung oder die Aktion. Genau auch hierfür schärfen wir unser Bewusstsein durch Meditation und Yoga. Um zu spüren, was er möchte und braucht. Um mit unseren Sinnen wahrzunehmen, was an der Reihe ist. Möglicherweise ist es mal wieder eine Massage? Oder ein ausgiebiges Bad? Eine Auszeit in der Natur? Oder ein aktives Rennen durch den Wald?! 😍

Was hilft Dir und Deinem Körper? Wie unterstützt Du ihn? Und wo entdeckst Du etwas, was Du verändern kannst? Unser Körper spricht zu uns! Er spricht in Schmerzen, Loslösungen, Krankheiten und Heilungen. Er gibt uns immerzu Zeichen, wenn wir sie hören und erkennen können. Er verbindet sich in der Tiefe mit unseren Gedanken, Emotionen und Gefühlen und reagiert unentwegt darauf. In diesem Moment spüren wir auch, dass wir nicht unser Körper sind, sondern als seelisches Wesen in ihm sein können. Wir haben immerzu die Möglichkeit zu entscheiden, was wir mit ihm machen. Was ist unsere Intention für dieses wundervolle Geschöpf, welches uns durch Höhen und Tiefen trägt? Er ist ein Sprachrohr, um Verbindungen in uns zu erkennen, zu lösen und zu heilen! Glaubenssätze, Verhaltensweisen, …, spiegeln sich in ihm wieder und geben uns Hinweise darauf, was es bedarf. Wir können durch ihn dort eintauchen oder auch durch ihn wieder auftauchen!

So frage ich mich persönlich immer wieder, wenn ich etwas in meinem Körper spüre, was er mir damit zeigen möchte. Was habe ich in mich reingefressen, Magen? Was läuft mir über die Leber, Leber? Usw. und so fort… . Durch diese deutliche Verbindung und die Erkenntnisse daraus, ergeben sich Bilder und Zusammenhänge für uns, die uns danach fragen, aktiv zu werden, Fürsorge walten zu lassen und vor allem in eine Heilung zu kommen! 💖 Gerade in der heutigen Zeit, in der alles noch schneller und schneller, manchmal noch brutaler und auf jeden Fall herausfordernder wird, brauchen wir einen „starken“ Körper, der uns ein sicheres, vertrauenswürdiges und kraftvolles Zuhause bieten kann. Der Druck von außen wird nicht aufhören zuzunehmen! Im Gegenteil! Wie können wir also all die Techniken, Ideen, Aktionen für unseren Körper nutzen, um ihn zu pflegen, zu hegen und vor allem zu lieben? Wie sehr beschäftigen wir uns doch immer mal wieder mit unserem „Aussehen“ und fühlen uns gar nicht so wohl!? Da was zum Optimieren, dort was. Hiervon spreche ich jedoch nicht. Es geht nicht um Optimierung, sondern um Fürsorge und Pflege.

All unsere Körper sind, so wie sie auf diesem Planeten sind, vollkommen, so wunderschön, einzigartig und eine magische Kreation dieser Schöpfung! 😍 Trauen wir uns, dies zu akzeptieren? Trauen wir uns, uns bedingungslos um ihn zu kümmern? Sind wir verpflichtet genug, unserem Körper das zu geben, was er braucht? Wie geht es Dir damit?

Ich wünsche Dir eine wundervolle Entdeckungsreise mit Deinem physischen Körpern und der Auseinandersetzung mit den gestellten Fragen!

Von Herzen alles Liebe, Nam Terath 💚

Felder voller Liebe

Eine Woche zuvor befanden wir uns auf den Straßen Europas, um nach dem Retreat „Auf den Spuren von Maria Magdalena“ und zwei Tagen am Meer wieder in den Schwarzwald zurückzukehren. Magische Tage lagen hinter uns. Eindrückliche Erfahrungen und Erlebnisse, die uns immerzu in Erinnerung bleiben werden. Wir durften Moment für Moment in einem so zärtlichem und zugleich kraftvollem energetischen Feld verweilen. All die Geschenke die wir erhielten – unsere Tränen, unser Lachen, unser Tanzen, unendliches Singen und Heilen, Begegnungen und Umarmungen, das Essen, die Natur, das Yoga, die Meditationen und so viel mehr – haben in jedem von uns etwas bewegt, geliebt und geheilt. Etwas ist anders! Wir sind in diesen Tagen ganz bewusst zusammengekommen, um zu akzeptieren, zu respektieren, zu tolerieren, sich gegenseitig zu erheben und zu lieben. Wir haben gemeinsam geheilt und uns die Sicherheit gegeben – wir sind nicht alleine! 💕 Nicht als Mensch, nicht als Individuum, nicht als Familienmitglied und schon gar nicht als Seele! Wir sind immerzu verwoben, alles was entsteht, in jedem Augenblick.

„Alles Geborene, alles Geschaffene, alle Elemente der Natur sind miteinander verwoben und verbunden.“ Maria Magdalena Evangelium, Seite 7, 4-6

So wie es Jesus hier schon sagte und was uns als einer von vier Leitsprüchen durch die Tage getragen hatte. Sie gaben uns Führung und eine Erinnerung an das, was uns als Menschen und Seelen verbindet, trägt und uns an die „Felder der Liebe“ erinnert. Die Liebe ist die Basis von allem! 🙏🏼 Alles ist aus Liebe erschaffen, alles ist verwoben, alles ist eins. Auch Dunkelheit und Licht! Immer wieder wurden wir daran erinnert, dass Maria Magdalena NIEMALS jemanden verstoßen, abgewiesen oder gehasst hat. Sie befreite sich aus diesem Kreislauf und brachte die Wahrheit, die Botschaft, in diese Welt. Mit all ihrer Kraft und Hingabe, der Vereinigung, der heiligen Hochzeit. Diese, die wir letzte Nacht und heute feiern. 😍

Wir schauen uns um und nichts scheint danach. Es scheint nur düsterer zu werden. Und ja, das wird es. Aus einer Perspektive. Aus einer anderen wird es immer heller! 💚 Wir rücken näher zusammen, wir sind schon fast dazu gezwungen. Wir haben keine andere Wahl. Und so ticken wir Menschen einfach eben manchmal, oder öfters. Wir müssen erst sehr viel Druck erleben. Und dieser Druck nimmt immer mehr zu. Alle spüren ihn! Doch auch mit ihm sind wir verwoben und wir können uns ihm hingeben oder dagegen kämpfen. Welche Energie, welche Art und Weise in uns und in diesem Leben wollen wir nähren? Druck ist Liebe, er ist eine Erinnerung, ein Hinweis, ein netter Schupser, dass wir uns an die Botschaft erinnern, dass wir vollkommen, dass wir Geschöpfe aus Liebe sind, die alles enthalten und alles vereinen können, um aus der Balance (der 5, zwischen 1 und 10 😂) heraus Frieden zu schaffen.

So durfte ich viel Frieden aus den Tagen in der Provence für mich mitnehmen. Ich durfte den Schmerz des „aufgegebenen Yogazentrums“ noch einmal spüren, Tränen fließen lassen und gleichzeitig Heilung erfahren. So durfte ich Druck, innere Arbeit, Heilung der letzten beiden Jahre in die Hände von Maria Magdalena legen und sie lächelte und bedankte sich. 🤲🏼 Es gab mir Kraft, an mich und uns zu glauben, dass ich und wir alle diese Fähigkeit in uns tragen. Eine weitere Schale der Zwiebel wurde geschält – so fühlt es sich an. So fühlte es sich für uns alle an, ganz individuell, wunderschön und heilig. Jeder Einzelne von uns durfte für sich sehen, erkennen, umarmen, lieben und heilen. 💖

In alldem verspüre ich diese unendliche Dankbarkeit für diese Zeit, die Teilnehmer*innen, die Menschen die uns begleitet haben, den Ort, die Natur, Maria Magdalena und Jesus, die Schöpfung. Für das was ich jeden Tag schöpfen darf, mit Dir, Euch, gemeinsam. Wir engagieren uns in jedem Moment für Liebe, Bewusstsein, Veränderung, Erinnerung, Balance, Frieden! Dafür möchte ich mich bei Dir bedanken! Von ganzem Herzen! 🙏🏼 Kämpfen wird uns nicht helfen, lieben, lieben wird es tun!

Wir sind alle schon vollkommen, wunderschön und einmalig – zugleich eins! Es ist ein Geschenk, dass wir all dies in diesem Leben erleben dürfen. Lasst uns lächeln, mit offenen Händen und weitem Herzen! 😍

Feiern wir (in) diesen Mai! 🤩
Nam Terath

Sein ist das neue Müssen

Es ist Ostern! Ein Fest des Friedens, des Vertrauens, der Liebe! Des Seins! 💚 Alles ruft uns dazu auf und zeigt uns den Weg. Bei alldem was um uns in der Welt und in uns passiert und wie wir damit umgehen, tat sich eines heute für mich hervor. Wir sind mussgeprägt. Wir sprechen davon, z. B. entspannen, meditieren, Sport treiben, … zu müssen. Wieso sind wir nicht einfach entspannt? Oder wieso sprechen „alle“ davon friedlich sein zu müssen und trotzdem wird gekämpft? Wieso sind wir es nicht einfach? Es mag utopisch klingen. Aber stell Dir nur mal vor, wie das wäre – kein Krieg auf dieser Welt! Keine tötenden Waffen mehr! Weil man sie nicht braucht! Weil wir uns dafür entschieden haben! Es liegt in einem Fingerschnipps und in jedem Moment neu. Wir können uns entscheiden! MÜSSEN wir etwas tun, lassen, haben, nicht haben, denken, nicht denken, sagen, nicht sagen, … ? Und dabei wissen wir die Antwort „eigentlich“ immer, nein? Also wieso durch das „Müssen“ alles in die Zukunft legen? Wieso nicht einfach schon hier mit ihr sein? 🙏🏼

Ja, es gibt genügend Gründe, Hindernisse, Ausreden. Im Kleinen wie im Großen. Im Aussen wie im Innen. Manche sind rascher „überwindbar“, andere brauchen Heilung. Dafür fangen genau hier unsere Entscheidungen schon an. Welchen Weg möchte ich grundsätzlich einschlagen? Es geht nicht um Seiten oder Extreme. Aber Fragen wie, welche Werte für mich dahinter stehen? Was fühlt sich für mich in Verbindung mit allem an? Oder, will ich entspannt sein? 🙂 Wie und was kaufen wir ein? Wie wird es produziert? Wie viel CO2 verbrauche ich? Wie verbringe ich meine Zeit? Wie sorge ich für mich? Was passiert in mir? Es sind unendlich viele Entscheidungen, ja… 😂 Die Liste ist lang.

Wie können wir das also in allem leben lassen? Wie können wir uns um das alles „kümmern“? Das bedeutet, wir müssen perfekt sein, denn hier MÜSSEN wir ja wieder? Nein! Nicht perfekt, vollkommen! 💖 Für mich persönlich eine der Grundaussagen Jesus Christus‘. „Vollkommene Menschen“. Eine Einladung daran, dass wir wach sind über unsere Vollkommenheit, denn dann sind wir es. Über alles was im Innen und Außen da ist, um so immer wieder entscheiden zu können. Wir nehmen das Heft in die Hand! Alleine und zusammen! In uns und um uns herum! Was würde denn passieren, wenn Millonen, Milliarden Menschen einfach mal nicht mehr bei Amazon einkaufen würden? Gigantisch! Utopie? Ja, noch! Bis sie zur Realität wird!

Utopien beginnen immer im Kleinen und wenn ich mich so umschaue, dann wird sie das, auch wenn es möglicherweise noch nicht so erscheint. 😊 Wir SIND am Sehen! Wir SIND am Erkennen! Wir SIND am Heilen! Die Zeit des „MÜSSENS“ neigt sich dem Ende! Wir müssen erst einmal nicht noch mehr mehr mehr. Und wir müssen schon gar nicht mehr müssen. Schon das ist ein Paradox! 😂 Sind wir es einfach! Friedlich, mitfühlend, authentisch, abgrenzend, heilend, …, und hören auf danach zu streben – sind wir es einfach! Achtsam, wach und bewusst über die Augenblicke. In der Erde verankert, mit dem Himmel verbunden. Im Herzen ruhend und eins mit allem was ist! Was möchten wir für uns selbst und das Ganze? Was spüren wir, was wahr ist? Ostern ist das Fest des Friedens! Lasst uns Frieden sein!

Wir werden uns morgen auf den Weg in ein Feld des Friedens machen! Morgen geht es nach Südfrankreich zum Retreat „Auf den Spuren von Maria Magdalena“, was ganz magisch werden wird! 😍 Seit Tagen schon verspüren wir die uns rufenden Energien! Wie wundervoll! Danke für diese faszinierende Möglichkeit, dass das Leben uns schenkt! 🙏🏼

Von Herzen wundervolle Ostertage und alles Liebe, Nam Terath

Wie geht eigentlich dieses Herzöffnen?

Wie geht eigentlich dieses „Herzöffnen“? Man liest ja immer wieder darüber, was das bedeutet. Unterschiedlichste Perspektiven darauf kann man entdecken, um sie mit eigenen Erfahrungen zu kombinieren. Was bedeutet es denn für Dich? Nimm Dir gerne einen Moment Zeit, um darüber zu reflektieren und zu sinnieren. Und lies dann einfach hier weiter…


Was durftest Du für Dich nun erleben? Wie spürst und empfindest Du es für Dich? Was macht es mit Dir? Immer wieder diese Fragen… Hahaha… 😃 Ich für mich stelle mir dazu die Frage, ob das überhaupt grundsätzlich geht. Das Herz öffnen, schließen, … .


Aus einigen Perspektiven sicherlich. Wenn man es energetisch betrachtet, dann dreht sich das energetische Feld (Chakra) des Herzens in der Mitte des Brustkorbs, vorne und hinten. Es kann offen oder geschlossen sein und somit mehr oder weniger übertragen. Es kann aber auch aktiv oder inaktiv sein, was die Frequenzen beeinflusst. Aus energetischer Sicht, ja, macht das total Sinn und hier lässt sich sicherlich von „Herzöffnen“ sprechen. Aber wäre es dann nicht eher „Herzchakra“ öffnen? Und wie empfindest Du das? Wenn Du dort mal hinein spürst. Was nimmst Du dort wahr? Vorne, hinten? Um Dich herum? Ist dort was? Gehen wir dem ein wenig mehr auf den Grund… Hehehe… 😉


Wenn wir unser körperliches Herz spüren, können wir das schon etwas klarer wahrnehmen. Wir können uns im Brustkorb angespannt und zusammengezogen oder total frei fühlen (und viele Facetten dazwischen 😉). Der Atem kann flach oder tief sein. Die Schultern verkrampft oder locker, die Brustwirbelsäule möglicherweise schmerzend oder angenehm weich. Das sind schon klare Anzeichen dafür, dass wir unser Herz öffnen oder verschließen. Ist also ganz schön was dran… Ach, wie geht es Dir denn in diesen körperlichen Bereichen? 💚


Oftmals, meistens, immer (?) hängen sie direkt mit unseren Emotionen zusammen. Unser physischer und die energetischen Körper reagieren auf die emotionale Welt – und umgekehrt. Sie hängen eng verwoben zusammen. Sie sind Geschwister, die sich balancieren oder sich aus der Balance bringen können. Niemand von ihnen geht alleine. Sind wir deprimiert, schließen sich die Energien und der physische Körper. Sind wir freudig, fühlen wir uns kraftvoller und wir gehen offener. Und umgekehrt! Alldem zugrunde liegt die Entstehung direkt in unserem Kopf, in unseren Gedanken. Und hier liegt unsere Chance! 💝


Es wird davon gesprochen, dass das Herz sich verschlossen hat oder wir es wieder öffnen müssen, sollen, dürfen, können. Für das energetische, körperliche und emotionale Herz und aus rationaler Sicht trifft das mit Sicherheit zu! Doch wenn ich persönlich für mich so hinein spüre, nein, dann kann sich das Herz nicht verschließen. Dieser Weg ist immer offen! Die Verbindung mit der Liebe, mit Gott, mit mir als Seele, ist immer da! Und genau von dort l(i)ebe ich nach innen und nach außen. Dabei liegt es an uns, als göttlicher Funke, ob es offen oder geschlossen ist. Wir verbauen uns diese Wahl und Verantwortung durch Schranken in unserem Denken und damit unserem Handeln und den Auswirkungen. Wir drehen uns im Kreis. Und was wir dabei wirklich vergessen, dass Liebe all diese Hindernisse, Öffnungen/Schließungen, …, überwinden kann. Sie ist immerzu offen für uns, andere, das Leben. Weil sie immer da ist! Weil sie nie geht, mehr oder weniger wird! Weil sie unendlich ist! Weil wir sie sind! Alle zusammen! ☮️


Es ist also egal, ob das Herz „geöffnet oder geschlossen“ ist! Realisieren wir unser Sein als Liebe, unser Strahlen als Liebe, unser Handeln und Sein als Liebe, ist alles offen, immerzu! Ich lade Dich ein, diese innere Wahrnehmung mal zu erspüren. Diese Wahrnehmung, dass alles ist, Du bist, nur Öffnungen, bei alldem was sich in den Weg stellen möchte. Was passiert, wenn Du es mit Liebe füllst? Kann sich irgendetwas dagegen wehren? Was passiert, wenn Du z. B. ein Kinderbild anschaust, denkst Du da noch oder bist Du einfach nur Liebe?


Ich wünsche Dir einen herzlichen vierten Monat, 4, die Zahl des Herzens! 💖


Mit aller Liebe, Nam Terath

Plopp doch einfach mal

Die letzten Tage kam mir immer wieder der Gedanke des „Durchbruchs“, des „Ploppens“ in den Sinn. Wir beschäftigen uns alle immer wieder mit unseren inneren Herausforderungen, Glaubenssätzen, Gewohnheiten, Gedanken, Emotionen, … . Wir reflektieren darüber, arbeiten damit und gehen Stück für Stück der Heilung und Auflösung entgegen. Das ist eine wundervolle Aufgabe, der wir folgen. Sie lässt uns bewusster, achtsamer und aufmerksamer werden. Sie hilft uns dabei, dass wir klarer sehen können, was uns zurück- und aufhält und was uns immer wieder Energie kostet. Vieles davon wiederholt sich jedoch ständig und hält uns dabei fest. Oder besser gesagt, wir halten es fest… 😉 Es wiegt schwer, weil wir uns in einem Kreislauf gefangen halten, aus dem wir nicht ausbrechen können. Doch halten WIR uns darin?

Wir dürfen hier ganz genau differenzieren. Es ist ein Teil von uns, der das Thema nicht wirklich loslassen möchte, da es Teil der Persönlichkeit, der vermeintlichen Identität ist, die unser Verstand „uns“ gibt. Auch wenn es uns nicht „gefällt“, gibt es uns doch eine gewisse Sicherheit, da es eine bekannte Konstante ist. Nehmen wir nur mal an, dass wir den Glaubenssatz haben, nicht gut genug zu sein, mit dem wir uns schon seit langer Zeit auseinandersetzen. Es ist nicht wirklich angenehm damit zu leben, weil wir ganz genau spüren, dass wir hierdurch nicht frei sind. Trotzdem drehen wir uns immer wieder in diesem Kreis, der sogar darin münden kann, dass wir uns wiederum selbst Vorwürfe machen, wieso wir denn dieses „Thema“ nicht mal loslassen können. Somit stärken wir den Glaubenssatz doch nur wieder, oder nicht!? 😉 Wir arbeiten daran, kommen aber vielleicht nicht so „voran“ und dann geben wir dem Glaubenssatz wieder Futter, dass wir ja nicht gut genug sind, dies zu leisten. Und obwohl uns das nicht glücklich macht, verharren wir in diesem „Glauben“. Wir kennen dieses „Areal“ einfach zu gut. Es ist uns bekannt, vertraut und unser Verstand kann wenigstens hier ein wenig Kontrolle behalten. Er kann weiter die Fäden spinnen, obwohl die Fäden einfach durchgelutscht sind. Eklig, oder? 😂

Was bleibt uns also übrig? An einem gewissen Punkt dürfen wir es ploppen lassen! Wir dürfen aus unserem Herzen heraus damit „Schluss“ machen, was nicht bedeutet, es zu unterdrücken! Wir dürfen mit aller Liebe sagen, okay, bis hier hin und nicht weiter. Es ist gut jetzt! Ich kenne Dich nun gut genug, lieber Glaubenssatz, und Du hast mir einiges beigebracht, aber nun ist es an der Zeit, dass wir uns voneinander lösen. Ich brauche Dich nicht mehr, da ich die Kontrolle nicht mehr brauche! Ich möchte frei sein, selbstbestimmt, abgegrenzt und klar für das was in mir und meinem Leben passiert! Dies können wir jedoch nicht mit unserem Verstand tun, sondern nur von Herzen und als Seele, die die Fähigkeit haben durch bedingungslose Liebe Altes zu zerschneiden und die Wunde zu heilen! Dein Verstand erzählt Dir nun, dass es nicht geht? Hast Du es denn überhaupt schon mal probiert, ohne seinem begrenzten, wenn auch riesigen, Blickwinkel zu vertrauen? Wieso vertraust Du nicht Dir und Deiner Fähigkeit von einer Sekunde zur anderen Energien zu verändern, zu transformieren und in ein völlig neues „Licht zu rücken“?

Jedem von uns ist es möglich, genau dies zu tun! Und es bedeutet nicht, dass es damit aus der Welt ist, aber zumindest aus Dir! Es darf sich auch wieder zeigen, wann immer es will, aber Du wirst nicht mehr blind folgen. Und dieser Monat ist ganz fantastisch mit seinem Feuer genau dafür zu sorgen! Feuer bedeutet Transformation! Feuer bedeutet Leben und Tod! Feuer ist die Kraft, mit der wir zerstören und danach komplett neu säen und aufbauen können! Um dies zu tun, dürfen wir aber nun einmal zuerst „abräumen“! Doch trauen wir uns das? Es ist einfach! Es ist mit einem Fingerschnipps möglich! Wenn wir es wollen und den Mut haben, unseren Verstand mit seinem Thema in den Arm zu nehmen, auf die Stirn zu küssen, um uns dann in aller Liebe davon zu verabschieden! 💚 Wir dürfen aus dieser komfortablen, vertrauten, kontrollierten, aber quetschenden Position heraustreten und uns auf ein unbestelltes Feld der Möglichkeiten bewegen! Wir ploppen uns genau dort hin!

Es ist möglich! Du kannst es aus Deinem Herzen heraus tun! Es ist ein kleiner und zugleich riesiger Schritt, den Du gehen kannst! Möchtest Du ihn mitgehen und einfach mal endgültig bye bye sagen – in Liebe, Mitgefühl, Vergebung und Heilung!? Was steht Dir noch im Weg? Bist Du bereit dafür, diese Hürde zu überwinden?

In aller Liebe, Nam Terath 💜

Zeit für Dich

Wir haben den März erreicht und somit schon den dritten Monat dieses jetzt schon so spannenden Jahres. Die „3“ ist die Zahl des positiven Verstands, der das Risiko mag, Möglichkeiten sieht und aus Festgefahrenem und Altem gerne ausbricht, um neue Ufer zu entdecken. Zudem trägt die „3“ die Qualität des Nabelzentrums, unserer Kraft, unserer Identität und unseres Feuers! Dieses Feuer sitzt fast direkt unter unserem Herzen und wenn man es in diesem Bild betrachtet, ist es das Feuer, mit dem wir unseren „Kochtopf“ Herz, mit allem was darin steckt, anheizen! Nun befinden wir uns genau in einem solchem „Herzjahr“ – 2020 = 4.

Möglicherweise spürst Du für Dich einen gewissen Druck, der von außen oder/und von innen heraus auf Dich wirkt. Normalerweise wollen wir diesen Druck vermeiden oder lassen ihn irgendwo ab. Sei es durch Sport, Yoga, Auseinandersetzungen, … . Wir sprechen oft auch von „Dampf ablassen“, was aber nicht dafür sorgt, dass sich neuer Dampf nicht auch neu aufbaut. Denn, erlauben wir uns auch mal unter oder gar in den Kochtopf zu schauen oder öffnen wir nur mal kurz den Deckel und schließen ihn dann aber ganz schnell wieder?

Es wird immer deutlicher, dass unsere bekannten „Strategien“ nicht mehr funktionieren. Wir können versuchen was wir wollen, auf Dauer wird es keine Früchte mehr tragen. Betrachte gerne Dein Umfeld, Dein Arbeitsumfeld, Dein nahes Umfeld. Was siehst Du dort? Siehst Du Menschen, die weniger lachen, gestresster, ängstlicher, unfreier sind? Dann kannst Du genau dies sehen und auch in Dir erkennen, da wir nur Spiegel sind! Das Leben fleht uns schon fast an, neue Wege einzuschlagen und Möglichkeiten zu ergreifen. Und schnell sind wir dabei, diese Möglichkeiten wieder (nur) im Außen zu suchen und zu meinen, dass dadurch alles gelöst wird. Mit Sicherheit kann es dazu beitragen, doch den eigentlichen Druck, die Ursache, wird es nicht beheben. Dafür benötigt es mehr und zugleich nichts – nur unser Sein!

Wir kommen hier unweigerlich wieder zu der „Urfrage“, wer wir eigentlich sind? Und nein, wir sind nicht unsere Gedanken, nicht unsere Emotionen, nicht unser Körper, nicht unsere Persönlichkeit, nicht unsere Muster, Verhaltensweisen, Glaubenssätze, Energien, … . Dies gehört alles zu unserem weltlichen Dasein, doch es sind nicht wir! Das Leben fordert genau dies momentan heraus! Es fordert unsere Erkenntnis, unser Bekenntnis und unsere Handlungsfähigkeit, die Möglichkeiten in uns zu ergreifen, uns wieder zu erinnern und zu erkennen, wer wir wirklich sind! Wir sind Seelen, das Bewusstsein, das höhere Selbst, … oder wie auch immer Du es für Dich bezeichnen magst. Und all die Spannungen, Spiegel, Projektionen werden uns geschenkt, damit wir erkennen, dass sie nicht wahr sind. Sie sind Geschichten, die wir uns kreiert haben, um unser Herz zu schützen, in dem wir leben! Und um dieses Leben zu entdecken, brauchen wir Feuer, welches momentan ohne unser Zutun angeheizt wird, damit die Suppe endlich richtig lecker wird und schmeckt… 😉

Die Zeit ist reif, dass wir aufhören, unseren Fantasien und Geschichten zu glauben. Wir dürfen hinter die Spannungen, den Druck und den Dampf schauen und während wir ihn sein lassen, dürfen wir unser Sein erkennen! Wir sind nicht auf diesem Planeten, um gestresst zu sein, Erwartungen zu erfüllen, Angst zu haben oder irgendwelche Verhaltensmuster immer und immer wieder zu wiederholen, obwohl wir tief in uns wissen, dass sie uns nicht dienen. So ehrlich dürfen wir uns selbst gegenüber sein! Und erinnere Dich bitte, dass es nicht um Perfektionismus oder spirituelle Erleuchtung geht. Nein, es geht darum, dass wir uns wiedererkennen und durch unser Strahlen in uns heilen und uns selbst Schritt für Schritt wieder begegnen. Genau in diesem Moment, beginnen sich die Dinge in/um uns herum aufzulösen, wir können sie sein lassen und werden dadurch sein! Ist das nicht das, was wir uns als Menschen wünschen? Freude zu haben, was auch immer passiert? Zu leben und zu lieben? Unseren natürlichen Zustand wieder zu entdecken, zu entspannen und so mit der Spannung zu tanzen?

Ich möchte Dich einladen, Widerstände gegenüber jeglichem Druck in Dir aufzugeben und dem „geht nicht etc.“ nicht mehr zu vertrauen. Lass Widerstände gegenüber Emotionen, Glaubenssätzen, Stress, „Unwohlsein“ und dem was wir gerne vermeiden wollen, los! Erlaube es Dir, lass es sein und es wird von alleine nach und nach gehen! Du wirst Dich wieder entdecken, woraus DU genau diese Entscheidungen triffst und das Fließen des Lebens und des Universum zulässt – es unterstützt Dich in jedem Moment! Erlaube Dir, dass sich die Geschichten durch das Feuer transformieren und in der „Suppe Deines Herzens“ gekocht, gegessen und verdaut werden. Öffne Dich für Dich selbst und alles was damit kommt! Und nein, es wird nicht wenig sein, aber dafür sind wir hier! Zur Heilung unseres Herzens, aller Herzen und des Herzens dieser Erde! Du kannst es tun, in jedem Moment! Du bist das Feuer, Du bist das Herz, Du bist die Liebe, DU BIST DU!

Sat Nam und in tiefer Liebe,
Nam Terath

Frieden in uns

Als ich vor ein paar Tagen aufwachte und eigentlich schon zuvor klar war, was passieren würde, wurde ich in tiefe Erinnerungen zurück gebracht. Bilder in mir wurden wieder hervorgerufen, die mich die letzten Tage beschäftigt haben. Als ich noch ein Kind/Jugendlicher war, schockierten mich die Bilder aus dem damaligen Jugoslawien und den Golfkriegen. Ich erinnere mich noch daran, als der „Westen“ in Jugoslawien „eingriff“ und die Bomben flogen. Diese Bilder und dazugehörigen Gefühle waren die letzten Tage sehr präsent! Und wenn wir alle zurück denken, kamen und kommen immer wieder neue Bilder hinzu. Andere Länder, andere Strategien, andere Zeiten, jedoch immer das gleiche Leid. Und für mich geht es bei all dem, seit Jahrzehnten, seit Jahrhunderten, nicht um Gut oder Böse, West oder Ost. Und das soll auch hier nicht das Thema sein, da es nicht um eine politische Diskussion gehen soll. Es soll darum gehen, was es mit uns macht und was wir tun oder nicht tun können.



Wenn diese Gefühle, Bilder, Eindrücke in mir wieder hervorkommen, kann ich spüren, wie es mein menschliches Wesen traurig macht. Es macht traurig, wie wir miteinander umgehen. Im Großen und im Kleinen. Es macht traurig, wenn die Rhetorik aus allen Richtungen so gewaltsam ist. Egal ob gedroht, vergolten, …, werden soll – ein Kreislauf von unbewusster Kommunikation und Handlung! Für mich fühlt es sich auch schon ohne Waffen nicht wirklich friedlich, sondern immer mit Drohungen, Schuld, Wut, …, gefüllt an! Wieso? Weil nun alles hoch kommt! Wir haben über so lange Zeit versucht, alles wegzudrücken, nicht anzuschauen, zu verbergen, irgendwie, aber bloß nicht zum Wohle aller zu lösen. Was glauben wir, wo das hinführt? Macht es Sinn, noch weiter zu unterdrücken und zu unterdrücken? Was passiert denn in einem Krieg – Unterdrückung?! Was glauben wir, was es denn wirklich braucht?



Und hier ist sie wieder die Frage – was wollen wir wirklich im Herzen? Wir können den Eindruck gewinnen, dass uns vieles übermannt. Erst Corona, nun so nah Krieg in der Ukraine, was soll denn noch passieren? Ist das das, was wir uns wirklich wünschen? Ist es das, was wir uns für unsere Kinder wünschen? Wirklich? Wollen wir im Herzen nicht alle Frieden, Gleichberechtigung und Liebe? Wie soll das aber funktionieren, wenn nicht alle mitmachen? Ja, und genau hier kommen wir zur spirituellen Sicht auf all die Geschehnisse, zu denen ich Dich vorurteilsfrei und offenherzig einlade.



Wir befinden uns in einer gigantischen Verwandlung des menschlichen Bewusstseins. ✨ Und so können wir alle einen riesigen Anteil leisten, wenn wir unser Bewusstsein transformieren! Es beginnt damit, dass wir in uns Frieden schließen! Dass wir aufhören damit, Dinge zu negieren, wegzudrücken, Kämpfe auszufechten, unbewusst mit uns und anderen umzugehen! Umso mehr Menschen auf diesem Planeten diesen Wandel vollziehen und wirklich leben, umso mehr wird sich die gesamte Energie der Menschheit verändern. Alles was passiert, ist nur ein Spiegel unseres derzeitigen Bewusstseins als gesamte Menschheit. Das Außen zeigt nur, was in uns geheilt werden darf! Und wir sind auf diesem Weg der Heilung! Du darfst vertrauen! 💖



Es ist nun der Moment, in dem wir die volle Verantwortung für unser Innenleben übernehmen dürfen! Säen wir Wut, wird die Welt wütend bleiben. Säen wir Hass, wird die Welt weiter mit Hass gefüllt sein! Säen wir Akzeptanz, wird mehr Akzeptanz eintreten! Säen wir Liebe, wird Liebe all das Alte heilen! Das klingt kitschig? Ach ja? Willst Du lieber, dass es so bleibt wie es ist oder willst Du es nicht wenigstens versuchen? Wir entschuldigen uns für vieles, was wir tun oder eben nicht tun! Das war ja schon immer so, ich habe keinen Einfluss darauf, ich bin zu alt, zu jung, zu was auch immer! Und wir können uns weiterhin dafür entschuldigen, dass in uns schon kein Friede herrscht. Wie soll dann aber Frieden auf diesem Planeten entstehen? Frieden ist keine Hoffnung oder ein Wunsch! Nein, Frieden ist eine Lebenseinstellung, eine persönliche innere Haltung, eine Verpflichtung! Wieso sträuben wir uns also davor? Oh, Gründe gibt es viele. Wieso willst Du in Dir keinen Frieden schließen? Wieso willst Du in Dir nicht Liebe in alle Anteile schicken? Hindert Dich Dein Ego daran? Die Bequemlichkeit? Glaubenssätze? Rache? Was auch immer es sein mag, liebe es und lass es gehen! Es ist Zeit! 🙏



Was wir im Außen erleben, ist wie gesagt, nur ein Spiegel unserer aller Innenleben! Vorsicht, das triggert. Aber das bedeutet, dass DU und ICH, WIR, Krieg in uns führen und das Äußere nur dafür da ist, dass wir lernen dürfen! Wir bekämpfen uns in uns! Und nein, es geht nicht um Schuld! Es wird niemals möglich sein, „DEN/DIE SchuldigeN“ zu finden! Es gibt unendlich viele Perspektiven, Sichtweisen, Historien, Verflechtungen, … . Eine Sichtweise, die jedoch immer zutrifft, ist die ehrliche und offene Sichtweise auf unser Wesen! Was ist dort, was nach Liebe ruft? Was ist da, was geheilt werden will? Was ist da, wo das Außen nur mein Innenleben widerspiegelt? Was würde passieren, wenn wir eine neue Friedensbewegung starten? Die „Bewegung des inneren Friedens“ oder wie auch immer man sie bezeichnen will. Wie sollen wir im Außen friedlich leben, wenn wir es nicht mal mit uns selbst schaffen? Dort gilt es zu beginnen, weiter zu machen und nicht aufzuhören, bevor jeder Anteil in uns von einer friedlichen und liebevollen Hand getragen wird! Und wir dürfen gewiss sein, es funktioniert und ist nur eine Frage der Zeit! 🥰



Ich möchte Dich einladen, Abstand zu nehmen! Abstand zu dem was in Dir passiert. Abstand zu dem, was im Außen passiert! Und ich meine damit nicht „Unterdrückung“! Nein, im Gegenteil! Ich meine Öffnung und einen Raum, in dem Heilung und Alchemie stattfinden kann! Wir dürfen alles sehen und dann urteilsfrei beobachten! Es wird dabei wichtig sein, dass wir ganz bewusst in uns ruhen können. Dass wir erkennen, dass alles zu unserer Unterstützung hier ist, um das neue Zeitalter zu kreieren! Dies kann uns helfen, weiterhin geerdet zu bleiben und unseren energetischen Teil dazu beizutragen, dass eine „andere Welt“ möglich ist! Nicht als Hoffnung, sondern im Vertrauen und der Gewissheit, dass wir göttliche Wesen sind, die in der „Schule Erde“ sind, um zu lernen und anzuwenden. Und dabei wissen wir, was unser Herz will! Gemeinschaft! Frieden! Liebe! 💚



Ich wünsche Dir viel Kraft und Vertrauen für diesen Monat! Die 3 repräsentiert unseren Nabel, das Feuer, die Transformation! Es spiegelt unsere Kreativität und Ausdrucksfähigkeit wider. Lass uns diese Qualitäten nutzen – wir brauchen sie, DICH, uns! Wir können die Energie der 3 nutzen, um das Feuer so zu nutzen, wie es sinnvoll ist! Für Dich, mich, uns alle!



Mit aller Liebe, Nam Terath 🥰

Dein Weg

Heute komme ich wieder einmal auf ein Thema zurück, welches ich schon Anfang des Jahres angesprochen hatte – folge Deinem Herzen! 🙏 Es ist einfach zu wichtig und so habe ich das Gefühl, eine persönliche Erfahrung der letzten Zeit mit Dir zu teilen. Teilen, um erkennen zu können, dass unser „spirituelles Gerede“ kein Humbug, nein, sondern real ist! Unser Verstand, unser Denken, kann es nur nicht greifen, verstehen, wissenschaftlich beweisen, … . Ich möchte dies mit Dir teilen, um Dich möglicherweise unterstützen zu können, in Dein Herz zu schauen, mutig zu sein und ihm zu folgen. 😊  Ja, dazu forderte uns sogar der Vollmond von gestern Spätnachmittag auf. Ein Vollmond im Löwen, welcher Offenheit, Authentizität und die Kraft des Herzens angesprochen hat. Tun wir es also! 😊



Nun, was ist passiert? Vor wenigen Wochen erhielt ich ein Jobangebot eines guten Bekannten für eine 50 % Remote Customer Service Stelle. Ja wow! 50 %, arbeiten von überall auf dieser Welt, freie Zeiteinteilung, finanzielle Sicherheit, … . Na das klingt doch toll! Vor allem nach alldem, was die letzten 2 Jahre passiert ist und auch (wie wahrscheinlich den meisten Selbständigen) an meiner „Unternehmung“ nicht spurlos vorbei gegangen ist. Ja, auch ich kenne es, wenn Menschen davon sprechen, dass sie ihre private Altersvorsorge, Rücklagen, Ersparnisse in ihr Herzensprojekt gesteckt haben, auch weitere Schulden eingegangen sind, um weiter machen zu können, weil sie es einfach lieben, so wie ich! Und das ist es mehr als wert! Niemals würde ich anders entscheiden! Letzten Donnerstag nun hatte ich einen weiteren Call mit meinem Bekannten und es war schon fast klar. Aber wie sagt man so schön, erst mal drüber schlafen! Hahahaha… Das habe ich getan und am Freitag war es einfach zu deutlich. Nein, das geht so nicht! Mein physischer Körper zieht sich zusammen, das Herz macht zu, nur der Verstand freut sich, weil er sich in „Sicherheit“ wiegen könnte. Nun, was ist schon sicher? Dass wir sterben, ja! Ansonsten? Nada!  😂 Und so entschloss ich mich am Samstag sehr klar, dass ich dieses Angebot nicht wahrnehmen werde und das Universum mich führen und unterstützen wird, was auch immer passiert!



Nur wenige Sekunden nach dieser Entscheidung erhielt ich einen Anruf einer langjährigen Schülerin, die mir von einem Bekannten berichtete, der meine Unterstützung in seinem Unternehmen in Anspruch nehmen möchte. 😂  Einige Stunden später erhielt ich per WhatsApp zusätzliche Kontakte einer Schülerin/Lehrerin für das Teacher Training und die Vorstellung letzten Sonntag. Wenige Stunden später eine Facebook-Nachricht auch für die Vorstellung. Was soll man sagen? Noch Fragen? Hahahaha…  😂 Das Teacher Training beginnt im April und es stehen noch Anmeldungen aus. Neue Türen öffnen sich wieder und Gott sagt einfach nur: „Yes Man! Great job!“ 😀 Das ist doch gigantisch, nein? 😜



Warum erzähle ich Dir das? Ich erzähle Dir das, damit Du hoffentlich sehen kannst, wie magisch es ist, wenn wir unserem Herzen folgen. Wenn wir diesem Ruf hören und aus der Blockade, den Ängsten, dem Sicherheitsdenken, dem was auch immer, herauskommen und mutig sind, werden wir verzaubert! Mutig zu uns zu stehen! Mutig unseren Weg zu gehen! Mutig unser Herz leben zu lassen! Was soll denn passieren? Verrückt Verzückendes! 😍 All das worüber wir immer wieder sprechen, funktioniert, nicht erst seit ein paar Tagen! 😉  Solltest Du es nicht versuchen, Sat Nam! Es ist Deine Entscheidung! Aber wieso nicht? 🤷



Wenn wir in uns die Energien verwandeln, sie geballt in unser Herz und unsere Liebe bringen, werden wir immer mehr, Jahr für Jahr, schneller und direkter dorthin gebracht, wohin es uns leiten soll. Was vor Jahren noch Tage dauerte, schnipps, das passiert jetzt in Sekunden! Dabei genügt es jedoch nicht zu „affirmieren“, den Spiegel herzunehmen, um sich etwas einzureden. Nein, es geht viel einfacher!  😍 Wir dürfen uns in uns in unser Herz bewegen, lauschen und geschehen lassen! Es liegt dem ein Zauber inne, den wir nicht mit unserem Verstand greifen können. Und das ist auch nicht nötig! Wieso? Nur weil wir gelernt haben, dass wir alles verstehen müssen? Wenn es nicht „wissenschaftlich“ ist, ist es nicht wahr?! Okay klar! 😂  Wenn Du es in Deinem Herzen spürst, steht dem nichts, aber wirklich nichts im Wege! Denn es werden uns Türen und Wege geöffnet, die sich unser Denken nie hätte ausmalen können. Oder wenn ja, dann nicht dran glauben würde!



Doch wir können es! Wir dürfen glauben! Wir dürfen vertrauen! Wir dürfen folgen! Und vor allem dürfen wir lieben! ✨  Lass uns unsere Energien auf die Frequenz unseres Herzens und den Herzschlag des Universums bringen! Wir werden gemeinsam Wunder verbringen! Alleine, in der Familie, der Stadt, der ganzen Menschheit! Wir sind auf dem Weg – lass uns gemeinsam gehen!



In tiefer Liebe, Nam Terath 💖

Lass das Wasser Dich reinigen

Ein neuer Monat beginnt und ein Neumond begleitet uns dabei! Es ist der Neumond im Wassermann, genau dieses Zeichen, welches auch unser Zeitalter, in dem wir derzeit leben, prägt! Der Wassermann/die Wasserfrau trägt die Qualität der Wahrheit, der Offenbarung, der Kreativität und der Liebe zum Leben. In all dem werden wir nach unserer Geduld, Ausdauer und unserem Fokus gefragt. Das klingt alles ganz wundervoll, nicht wahr? 😊 Aber ist das immer so einfach, dies auch wirklich zu leben?



Wie schon zu Beginn des Jahres war uns bewusst, dass dieses Jahr ein Jahr des Herzens wird und wir uns die Frage stellen dürfen, wie wir kreativ mit unserem Leben umgehen wollen, wie wir Liebe zu uns und zu ihm finden können und vor allem, was wir mit ihm anfangen wollen. 😃🤷 Weisst Du es schon? Hast Du es schon herausgefunden oder fühlst Du dich noch stockend und blockiert? Fehlt es Dir an Energie? Hast Du das Gefühl, dass es sich nicht so richtig bewegen will? Oder Du nicht so ganz weiter kommst? Wieso denkst Du denn eigentlich überhaupt so viel darüber nach? 😉



Wie der Wassermann es schon im Namen trägt, kann uns das Wasser dabei unterstützen, auch wenn sein eigentliches Element der Lehre die Luft ist. Wir bestehen zu ungefähr 70 % aus Wasser! 💦 Ohne Wasser können wir nicht länger als drei Tage überleben! Ohne Wasser ist es schwer, unseren Körper äußerlich wie auch innerlich zu reinigen! Ohne Wasser würde es den Großteil dessen, was uns auf diesem Planeten bekannt ist, gar nicht geben! Es würde nicht wachsen, nicht leben, nicht produziert werden können, nicht essbar sein, …! Alles auf diesem Planeten ist von Wasser abhängig! So sehr, dass die Weltraumbehörden stets auf der Suche nach Wasser in fernen Regionen dieses Universums sind! Anstatt das Wasser auf diesem Planeten zu schützen, einzusparen, … – nur mal so nebenbei! 😉



Nun, was hat Wasser nun mit unserer Wahrheit zu tun? Wie kann Wasser uns dabei helfen, zu erkennen, was wir wirklich wollen oder nicht wollen?



Unser Blut besteht zu circa 90 % aus Wasser! Und unser Blut fließt direkt durch unser Herz, durch unseren ganzen Körper, in jede Zelle unseres physischen Seins! Auf diesem Wege versorgt es uns mit Nährstoffen, Hormonen, dem „Saft des Lebens“! Unser Herz ist auf diesen Kreislauf noch mehr angewiesen als alles andere. Es ist der Treibstoff, der es zum Schlagen bringt. 💚Und bei all diesen erschaffenden Eigenschaften besitzt Wasser auch die unheimliche Kraft der Zerstörung, welche wir auch als Reinigung betrachten können! Sei es, ob wir uns mit ihm körperlich reinigen, uns von ihm durch- oder überspülen lassen! Es hat eine magische Kraft! Wir können das in allen Gegenden dieser Welt immer wieder beobachten und erstaunt sein, wie „machtlos“ wir ihm gegenüber doch sind. Wenn es will, macht es was es will! 💪 🌊



Was wäre, wenn wir uns diesem „Willen“ hingeben? Was passiert, wenn wir dem Wasser erlauben, uns zu reinigen? Wie kann es uns nun also wirklich dabei unterstützen, zu erkennen, was die, unsere, Wahrheit ist?



WASSER REINIGT UNS!



Wir dürfen dem Wasser erlauben, uns auf allen Ebenen zu reinigen! Reinigen wir mit ihm unseren physischen Körper von außen, reinigen wir zudem auch unser energetisches Feld. Du kennst das sicherlich, dass Du dich nach einer ausgiebigen (kalten 😉) Dusche auch um Dich herum, gereinigt fühlst. Es reinigt uns von innen, wenn wir genug trinken oder gar eine Fastendiät machen. Es reinigt somit auch unsere mentalen und emotionalen Körper. Bevor wir also wirklich den Weg sehen können, dürfen wir ihn erst einmal reinigen. Wir sehen ihn doch sonst voller Staub nicht, oder? 🙏



Der Monat Februar ist der zweite Monat des Jahres, er trägt die Zahl „2“. Die Zwei ist die Zahl des zweiten Chakras, dem Sitz unserer Gefühle, unserer Kreativität, unserer Klarheit, unserer Freude. Aber auch unserer Lustlosigkeit, Energielosigkeit, unserer Blockaden und auch unserer Eigenschaften emotionaler Natur wie Ärger, Hass, Eifersucht, Grausamkeit, Verlangen und Stolz. Zugleich liegen hier viele Ängste versteckt – was geht Dir an die Nieren (die im direkten Zusammenhang mit dem zweiten Chakra stehen). Wie sollen wir also klarer sehen können, wenn wir hierdurch „aufgehalten“ werden, wenn es nicht fließt? Beginnen wir mit dem Wasser zu arbeiten, können wir wieder in den Fluß kommen. Wasser ist das Element des zweiten Chakras.



Das Sakralchakra (zweites Chakra) prägt sich sehr stark zwischen dem dritten und dem fünften Lebensjahr aus. Wir beginnen wirklich damit, mit der Welt in Beziehung zu treten, sie zu berühren, zu schmecken und zu erfahren. Wir lernen Freude, Energie und die Balance. Konnten wir dem als Kind aber Ausdruck verleihen oder wurde uns in dieser Zeit zu wenig Raum eingeräumt? Wie war es bei Dir? 👧👦 Ich lade Dich gerne ein, diese Reise einmal zu machen!



Dieser Monat kann uns also dabei unterstützen, in die Qualitäten des Wassers, des zweiten Chakras, hineinzufühlen. Wir können uns fragen, was wir wirklich reinigen können! Innerlich, äußerlich, weltlich! Wir sind schon mittendrin! Und wenn wir uns erlauben, zu sein, nicht zu tun (!), können wir mit dem Leben fließen und es uns mit allem überraschen lassen, was es uns schenken will! 🎁 Bist Du bereit dafür? Bist Du bereit dafür, Deine Segel zu setzen, um zu schweben und nicht mehr rudern und Dich anstrengen zu müssen!? Wonach suchst Du denn so sehr? Verengst Du deinen Blick dadurch nicht enorm? Schränkst Du dich dadurch nicht total ein? Komm schon, trau Dich! Der Januar hielt das erste Chakra, Grundvertrauen, die ersten Jahre unseres Lebens! Egal was dort war, lass es los! Erlaube Dir, Dich in den Strom zu begeben! Du wirst Dich treiben lassen können, das Gefühl des „Toten Meeres“. Es ist nicht tot, nein, es ist voller Leben! Voller Freude! Voller neuer Möglichkeiten! Voller Impulse! Voller SEIN! 🥳



Ich wünsche Dir einen ganz wunderbaren Monat! Ich wünsche Dir, dass Du dich als das und so ausdrücken kannst, wie Du wirklich bist! Und wie immer meine ich nicht Deine Persönlichkeit, Deine Prägungen und Glaubenssätze, Dein Ego oder Deinen Verstand! Nein, ich meine DICH! Dich als Seele, als Bewusstsein! Reinige Dich von allem, was noch verstaubt in der Ecke liegt! Schmeiss es ins Wasser! Das ist alles, was Du tun „musst“! Und dann – fließe! Und fang an mit dem Element des Wassermanns/der Wasserfrau zu fliegen!  🦅 In neue Höhen und in neue Tiefen! Nichts davon ist gut oder schlecht. Nein, es ist ein Geschenk! Es ist das Leben! 🥰



In aller Liebe,
Nam Terath

Schöpfer*in des eigenen Lebens

Wwelch ein Geschenk, dass diese Woche die Yogaklassen wieder begonnen haben. Es erfüllt mich immer wieder aufs Neue, gemeinsam zu praktizieren, zu bewegen, zu transformieren, zu heilen und vor allem zu lieben. Es ist einfach magisch, wenn Herzen zusammen kommen. Es ist ein Wunder, dass wir dies überhaupt tun können. 😊 Danke für Dein Sein!



Wie bist Du in Dein neues Jahr gestartet? Was ist schon passiert? Wie erging es Dir? 💚



Der Januar kann uns an der ein oder anderen Stelle schon herausfordern und fragt uns danach, wo wir unsere Energie „reinstecken“ wollen. Um uns herum wird es gefühlt mehr und mehr. Sei es für Menschen auf der Arbeit, privat in der Beziehung, die Nachrichten, die Aufgaben, die Zeit, … . Viele Menschen fühlen sich hierdurch mehr und mehr überfordert. Und hinzu kommt noch unser Innenleben, welches dabei kaum Raum findet, dabei aber viel Raum ganz gerne hat. So dürfen wir uns gerade in solchen Momenten wirklich wahrnehmen und uns fragen, was für uns Priorität hat!? Wo möchten wir unsere Energie hinfließen lassen, uns einbringen, uns herausnehmen, uns abgrenzen, eine Entscheidung treffen?! Im Innen wie im Außen! 🙏



Dies ist nicht immer einfach, weil wir im den Dickicht nicht immer klar sehen können, oder auch wollen! 😂 Zudem drängen wir uns durch unseren Umgang mit den äußeren Meinungen, Ideen, Bewertungen zu oft in eine Position, in der wir nicht mehr „klar denken“ können oder Dinge tun, die wir eigentlich gar nicht wirklich wollen. Wir haben das Gefühl gar nicht mehr zu wissen, wie, warum, wo, wohin, wer, … . Doch ist das so? Sind wir wirklich so hilflos im Nebel?



Wir sind die Schöpfer*innen unseres eigenen Lebens! 💖 Das ist ein Grundsatz, den wir uns immer wieder in Erinnerung rufen dürfen und der uns eine Führung in diesem Jahr sein kann. Durch jede Entscheidung in etwas, verändern wir die Energien und somit die ganze Welt. Entscheiden wir uns für die Wut oder die Heilung? Entscheiden wir uns für diesen oder jenen Gedanken? Entscheiden wir uns für ein bestimmtes Verhalten oder gibt es alternative Möglichkeiten? Muss ich wirklich das hier neu kaufen oder ist es unnötig? Bin ich glücklich in meinem Job, Beziehung, Freundschaft, … oder darf ich in mich spüren, ob ich eine Veränderung spüre?



Ja, das bedeutet Verantwortung. Das bedeutet auch Verpflichtung. Das bedeutet ein Versprechen! Die Frage ist nur, wem gegenüber? Wir dürfen in unsere Verantwortung kommen und uns das Versprechen, die Intention geben, aus unserem Herzen heraus zu leben. Was in uns und um uns herum ist unsere individuelle und kollektive Verantwortung. Sind wir bereit dafür, sie zu übernehmen? Sind wir bereit, für unser Innenleben Verantwortung zu übernehmen? Sind wir bereit für unsere Mitmenschen Verantwortung zu übernehmen? Sind wir bereit, für diesen Planeten Verantwortung zu übernehmen? Trauen wir uns das oder verharren wir in der Rolle des „kleinen Menschen“, der sich nur durch das Ego als „groß“ fühlen kann?! Wir sind groß, da wir Teil des großen Ganzen sind. Können wir uns dadurch erfüllen lassen? 💚



Wir haben alle Möglichkeiten, zu kreieren, was in unseren Herzen steckt. Wir müssen nicht warten, nicht Schuld suchen, nicht Wände sehen, sondern den Horizont! Wir dürfen unseren Blick aus der Senke erheben und all die Pflänzchen bestaunen, die schon am sprießen sind! In uns, in der Welt, im ganzen Universum! ✨ 



Ich wünsche Dir einen magischen Rest-Januar! Viel Glück, Herz, Mitgefühl auf Deinem Weg und für alles, was Dir im Leben begegnet! Erinnere Dich daran, Du bist nicht allein! 🥰



In aller Liebe,
Nam Terath

Das Jahr des Muts in unseren Herzen

Ich wünsche Dir aus vollem Herzen ein gigantisches, heilendes, liebevolles und charmantes neues Jahr! Wieso charmant? Gleich mehr dazu! 😊 Ich wünsche Dir Frieden, Freude, Einkehr, Kraft, Ausgeglichenheit, LIEBE, Glück, Gesundheit! Einfach all das, was das Universum und Du als Seele Euch so ausgeklügelt habt, um eins zu werden! Mit allem! 💚



Mit einem auf alle Fälle – mit Charme! 😊 Charme, was im lateinischen „Lied, Gedicht, Gesang“ oder auch „verzaubern“ bedeutet! Oh ja, jede Sekunde unseres Lebens unterliegt einem Zauber. Unserem eigenen Lied! Einer Magie, die sich in jeder unserer Zellen und im großen Ganzen wiederfindet. 🙏 Was auch immer da ist, sich zeigt und uns auch dieses Jahr wieder herausfordern wird, finden wir in uns immer wieder die Antworten, das Verständnis, die Akzeptanz, die Vergebung, die Heilung und uns als Liebe!



Dieses Jahr fühlt sich für mich so an, wie es uns die Numerologie so schön präsentiert. 2022, in der gesamten Addition eine 6. Der Archetyp des Kriegers/der Kriegerin, des Mutes und der Aktion. Energetisch erhebt sie uns in unsere Intuition, Führung, unsere Wahrheit! Wow! Selbst wenn ich das so schreibe, kommt eine kleine Gänsehaut! 😊 Und dann ist da nur 22 für das Jahr, in der Addition eine 4, der Archetyp des Richters/der Richterin der/die ausgleicht, und auch des Philosophen/der Philosophin, des Sinns. Und zugleich die Zahl des Herzens, des neutralen Verstands, für mich auch der Natur, unseres Planeten. Es ist die Zahl der Liebe, der Bedingungslosigkeit! Es ist die Hälfte von 8, der heilenden, unendlichen Zahl! Zahlen machen Freude, nein? 🥰



Nun ja, man könnte das jetzt noch ewig ausführen und mit dem Verstand beleuchten! Aber was spürst Du in der Reflektion in Dir dazu? Ich kann wirklich wahrnehmen, dass dies Themen in diesem Jahr sein werden. Den Mut fassen, dem Herzen zu folgen, zu verzaubern, um magische Wunder geschehen zu lassen! Warte, hier noch mal…



„Ich werde den Mut fassen, meinem Herzen zu folgen, zu verzaubern, um magische Wunder geschehen zu lassen!“



Was hältst Du hiervon? Ich mag es! Hahaha… 💖😊 Ja, denn es ist schon lustig. Vor wenigen Jahren erinnerst Du dich vielleicht noch an die „Reden, Gespräche, …“, in denen es um die Veränderungen der Menschheit, der Zeit, der Gesellschaft, …, ging. Um Stress, um Überforderung, Digitalisierung, Spaltung, … . Und jetzt plötzlich, seit fast zwei Jahren, stecken wir drin. Und es wird vielen von uns möglicherweise erst jetzt so recht klar, was eigentlich alles passiert ist. Und jetzt, mit offenen Augen, sieht es plötzlich ganz anders aus. Und es hilft uns nicht mehr darüber zu sprechen, denn wir sind drin. Was also tun? Oder nichts tun? Oder was denn überhaupt?



Egal! Einfach egal! 😊 Wenn wir einem Zauberer/einer Zauberin zuschauen, wissen wir auch nicht was passiert, es überrascht uns und wir freuen uns! Wieso also nicht auch so im Leben handeln? Das Leben zaubert uns etwas vor und verzaubert uns! Nehmen wir es mit Freude an, mit unserem Herzen, mit der 4! Stimmt schon irgendwie mit den Zahlen, mmh? Okay, auch egal! 😂 Für mich fühlt es sich genau danach an. Das Leben möchte mit uns zaubern und das Einzige, was wir hierfür tun dürfen, ist es, den Mut aufzubringen, ganz genau hinzuhören! Was spricht unser Herz? Wohin möchte es uns führen? Was spricht meine Intuition, was ist authentisch, wohin darf ich geführt werden? Und zugleich mutig sein, selbst die Führung zu übernehmen. Es könnte sonst jemand für Dich tun! Willst Du das oder die Freiheit? 😊



Dieses Jahr wird uns die Möglichkeit zur Freiheit gegeben! Freiheit nicht als Begriff, Wert, Überzeugung oder äußeren Einfluss zu „verstehen“! Nein, wir dürfen die innere Freiheit, die in unseren Herzen manifestiert ist, leben! 💚Lass uns gemeinsam mutig sein, dem zu folgen, was wahr ist! Nicht unseren Ängsten, Blockaden, Mustern, Glaubenssätzen, äußeren Einflüssen! Sondern der Intuition, dem Mut, der Wahrheit und Klarheit, der Neutralität, dem Mitgefühl, dem Herzen – der Liebe! Lass uns bei uns beginnen und uns zuhören, verstehen, akzeptieren, vergeben, heilen, lieben und dieses Licht in die Welt hinausbringen! Lass uns unsere Herzen strahlen lassen, so wie sie es in jedem Moment möchten. Mal so, mal so – authentisch! 🙏



Ich freue mich darauf, Dich zu treffen, zu sehen, zu sprechen, zu fühlen, einfach mutig zu sein! 😊 Einen ganz wunderbaren Tag Dir und einen famosen Start in das neue Jahr – 2022!



In aller Liebe,
Nam Terath

Auferstehung ist die Qualität dieser Zeit

Es ist dieses Jahr wahrscheinlich für viele von uns wie jedes Jahr. Was, schon wieder Weihnachten? Nur noch ca. eine Woche? Das ging jetzt verdammt schnell! 😊 Ja, es ist wieder soweit. Weihnachten steht vor der Tür! Das Fest der Liebe, des Friedens und der Einheit! Eine Erinnerung an das, was wirklich wichtig ist! 💚



Und so kann es uns trotzdem oder gerade deswegen ergehen, dass wir in den letzten Tagen und in diesem ganzen Jahr richtig durchgeschüttelt wurden. Kein Stein steht mehr auf dem anderen, alles verändert sich in rasender Geschwindigkeit und manchmal kommt man sich vor wie auf einem kleinen Boot mitten im Sturm und Nebel auf dem hohen Ozean. 🌊 Und dieser Sturm ist noch lange nicht vorbei! Der Wandel den wir durchleben dürfen, führt uns zielgerichtet in die Herausforderung der ganzen Menschheit – die Erhebung unseres Bewusstseins, eine Mammutaufgabe! 😃



All dies erleben wir nicht zum ersten Mal im Laufe der Menschheitsgeschichte. In dieser Art und Weise und geistigen Intensität aber mit Sicherheit! Es ist jedoch nur eine Erinnerung! Die Erinnerung daran, dass eine Qualität unseres Seins die „Auferstehung“ ist. Jesus Christus machte es uns (möglicherweise, je nach geschichtlicher Auslegung) genau dies vor! Er erhob sich aus dem dunklen Tal und führte dieses Beispiel an uns Menschen heran, so dass wir uns nach so langer Zeit noch immer daran erinnern und daraus schöpfen können! Hat er nicht alles „Schwere“ von uns genommen und uns gebeten, in Harmonie zu leben, vollkommene menschliche Wesen zu sein und den Frieden in uns zu etablieren!? 🙏



JedeR von uns hat eine ganz eigene persönliche Geschichte, Historie und Ausgangslage im Leben. JedeR von uns ist mit eigenen und invidiuellen Herausforderungen beschenkt worden, um das eigene Menschsein zu erleben und vollkommen zu spüren. Manchmal erscheint es schwieriger, manchmal leichter. Eines haben wir jedoch alle gemeinsam! Wir besitzen in uns die Fähigkeit aufzuerstehen! Wir können uns aus der Dunkelheit erheben! Wir können im Chaos leuchten! Wir können unseren Kopf erheben, den Brustkorb und unser Herz weit in die Welt hinaus öffnen und damit signalisieren, dass wir wieder da sind! 😍💪



Es klingt so einfach, aber geht bei mir nicht?! Ja, auch dies kenne ich aus eigener Erfahrung! Aber ist das wahr oder ist es einfach nur eine Entscheidung, die wir treffen können? Egal, ob es im Job, in der Beziehung, in einer Freundschaft, im weiten Inneren ist – wir haben in jeder Sekunde die Wahl! Wollen wir am Boden liegen bleiben oder uns erheben und auferstehen?! Geht es wirklich nicht oder ist es nur ein vorgeschobener Grund? Möchte ich es jetzt in die Hand nehmen oder lasse ich es aus den Händen gleiten? 🤲



Ich lade Dich gerade in diesen Tagen ein, zu hinterfragen, wo in Deinem Leben Du auferstehen darfst! Was nimmst Du in deine Hände? Was empfängst Du mit ihnen? Wo hast Du dich zu lange Zeit verdrückt, versteckt, nicht getraut, gejammert, genau gewusst, was Du eigentlich tun willst, aber das Gegenteil gemacht!? Es liegt an uns! Es liegt an mir! Es liegt an Dir!



„Denn in eurem Innern wohnt der Menschensohn; folget ihm nach; Wer ihn sucht, der wird in finden. Erhebt Euch!“ – Evangelium der Maria Magdalena, Seite 8, Verse 19-23



Es ist nichts Neues! Doch wir als Menschheit sind in dem Zeitalter des Bewusstseins, mitten drin. Lange haben wir davon gesprochen, nun ist es da! Was wollen wir also hiermit machen? Wollen wir uns dieser Chance stellen und sie bewältigen, uns erheben!? Wollen wir den Worten und den Taten der Liebe folgen? Oder wollen wir unverrichteter Dinge wieder abziehen? Für was möchtest Du dich entscheiden? Für den Mut oder die Angst? Für das Vertrauen oder das Schwanken? Für das Mitgefühl oder das Unverständnis? Für die Liebe oder den Hass?



Lasst uns gemeinsam auferstehen! Lasst uns gemeinsam als Menschheit zusammenrücken und uns daran erinnern, dass wir in jedem Moment die Wahl haben! DU bist der Schöpfer/die Schöpferin! Du bist Teil dieses Wunders! DU bist ein Wunder! 🥰❤️



In aller Liebe,
Nam Terath

Nur Liebe führt zum Frieden

Ich wende mich heute mit einer Bitte an Dich! Einer Bitte, die tief aus meinem Herzen kommt und zu der ich Dich einladen möchte! Vor allem nun, wenn wir uns durch die Adventszeit in Richtung Weihnachten, dem Fest der Liebe und des Friedens, bewegen!



Die letzten Tage kann ich beobachten, spüren und wahrnehmen, wie das „gesellschaftliche Klima“ noch rauher wird als es die letzten Wochen schon war. Die Aggressivität, die Wut, ja leider auch schon Hass, nehmen in einem exponentiellen Wachstum zu, was mich selbst mal mehr, mal weniger verwundert. Die letzten Monate hatte ich immer wieder mal darüber geschrieben, dass wir immer stärker in die Polaritäten, Dualitäten und auch Spaltungen gehen. Wir werden dort nicht hingetrieben, sondern es ist in jedem Moment unsere Entscheidung, ob wir es zulassen oder nicht. Ob wir z. B. „die bösen Ungeimpften“ oder die „dummen Geimpften“ sein wollen, ob wir aus dem „guten Westen“ oder dem „bösen Osten“ kommen oder ob wir uns einfach nur als eine Menschheitsfamilie fühlen und dementsprechend leben und handeln möchten. Wieso gehen wir in diese Trennung, wieso entscheiden wir uns dafür, was ist unser Benefit daraus?



Es ist einfach! Es ist verdammt einfach, sich selbst in eine Kategorie einzuteilen, in der ich nicht selbst denken, fühlen, arbeiten, heilen muss, sondern das unter den „gemeinsamen Gruppenteppich“ kehren kann! Doch wir sehen alle, dass diese Teppiche, zu welcher Gruppe sie auch gehören mögen, diese Berge schon gar nicht mehr bedecken können. Was passiert also? Der Dreck kommt von ganz alleine wieder unterm Teppich hervor! Und genau in diesem Moment liegt es an DIR und MIR, an UNS, was wir damit machen werden! Wollen wir immer wieder versuchen, ihn zurückzuschieben? Oder wollen wir den Mut aufbringen, einen ganz großen Schritt zu tun und den Dreck da mal unten raus holen, um in eine Heilung zu gehen?! Um über all unsere Trennung hinwegzugehen und in der Liebe Brücken zu bauen und zu heilen?! Um dann gemeinsam auf diesem Teppich zu fliegen! 🙂



Ganz gewiss kann auch ich das in mir spüren! Ich spüre meine Wunden noch einmal ganz deutlich! Ich spüre die Emotionen! Ich spüre meine Glaubenssätze! Ich nehme wahr, in welche Richtung sie mich führen wollen! Und ich spüre meine Gefühle, wie sie zu dem „Außen“ reagieren. Als Mensch macht es mich wirklich traurig, wie dieses „Feuer“ da gerade lodert! Als Mensch macht es mich unglücklich, wenn ich sehe, wie der Umgang immer krasser und respektloser wird! Haben wir aus all unserer Menschheitsgeschichte nicht gelernt? Reichen uns all die Beispiele aus Jahrtausenden nicht aus, um zu verändern? Sind wir wirklich so „dumm“? Vielleicht kennst Du diese Fragen! Als Seele weiss ich jedoch voller Gewissheit, das dies unser Weg ist, den wir gemeinsam gehen dürfen, um uns zu erlösen, zu befreien, von dem was uns momentan noch daran hindert zu erkennen, dass wir EINS sind!



Ja, aber was ist denn nun also meine Bitte? Genau dies! Ich möchte Dich bitten, in Dein Herz zu hören! Ich möchte Dich bitten, nicht logisch zu denken, sondern zu fühlen! Ich möchte Dich bitten, Dir zu vertrauen! Ich möchte Dich bitten, uns zu vertrauen! Ich möchte Dich bitten, Deine eigenen Wunden anzuschauen und sie nicht zu projizieren! Ich möchte Dich bitten, andere mit Respekt, Würde, Toleranz und Akzeptanz zu behandeln! Ich möchte Dich bitten, zu erkennen, dass wir alle eins sein! Ich möchte Dich bitten, die Liebe und den Frieden an oberste Stelle unseres Handelns zu stellen!



Es ist eine Einladung, keine Verpflichtung! Es ist ein Wunsch, keine „Maßnahme“! Es ist das, was ich in mir spüre, was uns helfen kann als Menschheits- und Erdenfamilie in eine neue Zeit aufzubrechen, in dem wir „Gewaltsames“ und „Machtvolles“ nicht mehr brauchen! Wozu? Wie sagte Charlie Chaplin so schön:



„Macht brauchst Du nur, wenn Du etwas Böses vor hast. Für alles andere reicht Liebe, um es zu erledigen.“



Liebe Leserin, lieber Leser! Weihnachten kommt! Das Fest der Liebe kommt! Lass uns gemeinsam alles in die Liebe dieses Festes hineinwerfen, was nach Heilung schreit! Wir waren lang genug gespalten! Wir waren lang genug im dem Glauben, getrennt zu sein! Doch wir sind es nicht! Überall ist es schon sichtbar! 🙂 DU bist eins mit Gott! DU bist eins mit der Liebe! DU bist eins mit mir! DU bist eins mit diesem Planeten! DU bist eins mit Dir selbst!



Ich wünsche Dir eine gesegnete und friedliche Zeit voller Erkenntnis, Heilung, Miteinander und Liebe!



In aller Liebe,
Nam Terath

Woher nimmst Du deine Kraft?

Wir leben in einer so schnellen Zeit, in der die Belastung, der Druck, die Herausforderungen von Woche zu Woche zunehmen. Wir können das in uns spüren, sehen es aber auch in unserer Gesellschaft, der Wirtschaft, der Politik. Wir werden vor Aufgaben gestellt, die es zu lösen gilt und für die wir Kraft und Energie brauchen. In allen Bereichen rumort es. Die Wirtschaft beschäftigt sich mit Lieferschwierigkeiten, Inflation, Fachkräftemangel, … . Die Politik treibt Fragen wie die Migration, der Klimawandel, Datenschutz, …, um. Familien sind mehr und mehr herausgefordert, in diesem wilden Gewässer zusammenzustehen. Und jedes Individuum auf diesem Planeten steckt in ganz eigenen Thematiken, die es zu lösen gilt.



All diese Themen haben Einfluß auf uns und zugleich können wir Einfluß darauf nehmen. Es ist ein Paradox, das uns alle gleichermaßen beschäftigt. Wir können die Augen vor den Veränderungen auf diesem Planeten verschließen oder auch tief darin eintauchen. Egal wie wir uns auch entscheiden und immer wieder neu entscheiden, werden wir aufgefordert, neue Wege auch für uns zu finden. Was brauchen wir? Was unterstützt uns? Was behindert uns? Was dürfen wir tun oder auch lassen?



Mich treiben immer wieder dankbarerweise diese Fragen um, wie wir als Menschheit unsere Zukunft gestalten wollen! Wie wollen wir konsumieren? Wie wollen wir essen? Wie wollen wir uns gegenseitig verhalten? Wie wollen Frieden schaffen? Wie wollen wir in Zukunft „arbeiten“? Was machen wir aus unseren Werten, die wir in unserem Herzen tragen? Wie können wir gemeinsam eine Welt kreieren, die es möglich macht, dass Gleichheit, Fairness, Respekt, Mitgefühl, (Umwelt-) Schutz, Minimalismus, Freiheit, …, an erster Stelle stehen?! Wie können wir gemeinsam dorthin kommen, dass Macht, Geld, Pyramidenstrukturen, Krieg, Hunger, Zerstörung, Ausbeutung, Hass und tiefe Glaubenssätze vergangener Tage zum „Auslaufmodell“ werden? Nebenbei, sie sind es schon! An so vielen Ecken können wir das „Neue“ spüren“, sehen und entdecken, dass die Samen sprießen und die Pflänzchen ganz sanft anfangen zu blühen! ES IST MÖGLICH!



Wenn wir den Mut aufbringen, einzutauchen und uns den Herausforderungen nicht nur halbherzig, sondern voller Inbrunst und Commitment zu stellen, geschehen Wunder! Und diese Wunder geschehen täglich! Doch all dies benötigt Ausdauer, Geduld, Standhaftigkeit, „Tropfen die den Stein langsam aushöhlen“. Wie schaffen wir es also, uns die nötige Energie und Kraft zuzuführen, ohne uns auszupowern oder zu verheizen? Wie können wir Wege finden, uns so zu stärken, dass wir im Sturm tanzen können, ohne uns zu verlieren?! Was hilft uns von Herzen in eine Kraft zu kommen, die uns nicht auslaugt, sondern im Gegenteil Energie zuführt?



Es gibt viele Wege, die uns darin unterstützen können. Wir können kalt duschen, meditieren, Yoga praktizieren, in die Natur gehen, Sport treiben, gesund essen und trinken, wahrhaftig kommunizieren, auf uns achten, abgrenzen, miteinander statt gegeneinander gehen, Musik hören, schreien, weinen, lachen, tanzen, singen, musizieren, ach so viel mehr! Hinter alldem steckt zugleich ein ganz wesentlicher Punkt: WIE? Wie praktizieren wir all dies? Welche Intention ist dahinter? Ist es ein Muss und versetzt es uns noch mehr in Stress? Zwingen wir uns dazu und laugen uns dadurch noch mehr aus?



Ich lade Dich ein, Dich in deinem Leben zu fragen, wie Du Dinge tust! Wie lebst Du all die Aufgaben, Herausforderungen, Möglichkeiten, Chancen, die sich Dir täglich zeigen? Wie putzt Du Deine Zähne? Weil Du es musst oder weil es Dir Freude bereitet? Wie veränderst Du Dein Konsumverhalten? Weil Du glaubst, es muss so sein oder weil Du Freude an Einfachheit entdeckst? Wie begegnest Du all den Veränderungen, die um Dich herum geschehen? Mit Angst, dass doch alles so bleiben sollte, wie es mal war oder mit Neugier, was uns alles Magisches erwarten wird? Wie ist Deine innere Einstellung? Wie kannst Du aus einer Bewertung heraus kommen und das Leben an sich erheben? Wie kannst Du dich erheben und einen Raum schaffen, der es Dir ermöglicht, trotz Widrigkeiten und Anstrengungen, Freude, Neugier, Liebe zu integrieren und hieraus automatisch Kraft zu schöpfen?



Trau Dich! Lass uns gemeinsam in unsere Herzen eintauchen und unsere Egos Augenblick für Augenblick beiseite stellen! Wir sind eins! Wir sind ein großer Organismus und zugleich ein kleines Lichtsternchen, welches unendlich strahlt! Erlaube Dir aus Deinem Herzen heraus zu agieren, zu handeln und weiterzugehen! Du wirst es spüren! Die Kraft wird Dich begleiten und füllen – LIEBE!



In aller Liebe,
Nam Terath

Zyklen des Lebens

Samhain liegt hinter uns. Die Zeitumstellung liegt hinter uns. Allerheiligen liegt hinter uns. Tage die in ihrer Gesamtheit einen weiteren Energieschub einläuten. Nun ist genau jetzt wieder ein Jahr seit dem Wandel von der SchwarzwaldSeele zu Nam Terath Yoga vergangen. Heute vor einem Jahr haben sich die Türen der SchwarzwaldSeele nach einem siebenjährigen Zyklus geschlossen. Immer wieder denke und fühle ich daran zurück und es kommen Bilder, Erlebnisse, Emotionen zu einem Zyklus, der mich zutiefst bewegt hat und für den ich mein Leben lang dankbar sein werde.



Nun führt mich das Leben seit einem Jahr in ganz unterschiedliche Richtungen, Ideen, Kreationen und innere Entwicklungen. Ein neuer Zyklus hat begonnen. Ich durfte einige Zeit ganz in Frankreich sein, um dann wieder die Schönheit des Schwarzwalds zu spüren. Und momentan ist der Zeitpunkt, um weiter eine Richtung einzuschlagen, deren Weg ich sehen, aber nicht mit Gewissheit vorhersagen kann! 🙂 Eines steht für mich jedoch fest. Vertrauen, Hingabe und der Glaube an die Führung des Universums unterstützen uns in einem Maße, wie es sich unser Verstand nur schwer vorstellen kann.



Ich durfte dabei wieder einmal lernen, dass  es neben den Zyklen des Universums (7, 11 und 18 Jahre), immer der Zeitpunkt ist, etwas Neues zu beginnen. Es ist immer der Zeitpunkt, etwas zu verändern! Wir müssen dabei nicht auf irgendetwas warten, sondern die Zeit ist immer JETZT! Wenn wir den Ruf unseres Herzens hören, ist es an der Zeit, mutig zu sein und trotz aller Umstände, Gedanken, Unsicherheiten, …, diesem Ruf zu folgen! Was soll denn schon passieren? 🙂



Wir bewegen uns in einer Zeit, in der unglaublich viel ans Tageslicht kommt. Alles was sich bisher irgendwo versteckt hat, poppt plötzlich auf. Mögen es Glaubenssätze sein oder der Ruf nach Veränderung. Alles ist in Bewegung. Wir können uns nun sträuben und weiterhin versuchen, den Deckel drauf zu lassen. Oder wir begeben uns in ein tiefes Vertrauen, dass das was sich uns präsentiert, ein wundervolles Geschenk für uns und unser Leben ist. Nichts in unserem Leben geschieht im Sinne einer „Strafe“! Nein, alles ist von uns gewollt, geplant, entschieden und zeigt sich genau in dem Moment, in dem es sich uns zeigen darf. Es sind Momente, in denen wir bereit sind, einen weiteren Schritt zu gehen. Es sind Momente, in denen wir erkennen dürfen, dass geheilt, geliebt, vergeben, gestartet, gestoppt, …, werden darf! Erlauben wir es uns auch, dies zu tun oder was hindert uns noch daran?



Wir finden gerne Ausreden, etwas nicht zu verändern. Es geht nicht, weil… . Aber ist dem so? Sind wir so machtlos in diesem Leben? Ja, das Leben ist und wird nach und nach immer herausfordernder. Wir spüren es in uns und im ganzen Kollektiv. Wir nehmen Spannungen, Einengungen und schwindende Möglichkeiten wahr. Was wir dabei gerne übersehen, ist dass all dies Platz für neuen Raum, neue Kreationen und Möglichkeiten schafft. So viele Menschen spüren gerade ihren Ruf nach einem neuen Weg und folgen diesem auch. Wieso also auch nicht Du? In Dir, in Deinem Leben, in dem was Du tust, in dem was Du liebst!



Ich lade Dich von Herzen ein, ehrlich zu Dir zu sein! Vergiss für einen Moment das Gestern und das Morgen! Lande hier und jetzt, in jedem einzelnen, neuen Moment der Schöpfung! „Was mache ich mit dieser Situation?“, ist eine Frage, die uns helfen kann, über Begrenzungen und Ängste hinwegzuschauen, um das neue Ufer in der Ferne schon zu sehen. In uns steckt die Fähigkeit, ganz genau zu spüren und intuitiv zu wissen, welche Abzweigung wir nehmen dürfen. Wo auch immer wir stehen! Was auch immer uns bewegt! Welche Herausforderungen auch immer da sein mögen! In unseren Herzen schlummert eine Kraft, die Liebe, die uns in jedem Augenblick trägt und unterstützt. Mag der Druck noch so stark sein! Mag es auch noch so verrückt klingen! Mögen wir das Gefühl haben, dass wir das nicht können! Erlaube Dir, darüber hinwegzugehen, zu vertrauen und Schritt für Schritt in einen neuen Zyklus einzutauchen, der Dich wachsen und lieben lässt! Bist Du bereit?



In aller Liebe,
Nam Terath

Was ist das Ziel?

Die letzten Wochen durfte ich zwei ganz wunderbare Bücher lesen, die für mich persönlich sehr inspirierend waren. Sie gaben mir eine Verbindung zu etwas, was ich schon spürte und „erhellten“ meinen Geist und mein Herz durch ihre Klarheit, Direktheit und manchmal, ja, auch Schonungslosigkeit! 🙂 Ich durfte in die Handlung und direkte Erfahrung dessen kommen, was ich da so las. Nicht nur geistig „aufnehmen“, sondern in die Hand nehmen und anfangen! Welch wundervolles Geschenk!

Wenn ich in meinem Leben bisher beobachtete, was in mir passierte (und auch weiterhin immer wieder passiert!), wenn ich in Reaktionen ging, gab es erst einmal die Reaktion an sich. Das konnte Wut, Traurigkeit, Rückzug, Freude, …, sein. Eine Emotion bahnte sich ihren Weg und endete je nach Stärke in mehr oder weniger heftigen Äußerungen. Doch ich spürte, dass sich da noch irgendwo was versteckte, was wie ein kleiner Geist umher geschwebt ist. Es fühlte sich wie etwas an, das sich nach etwas sehnt, nach etwas schreit und die Reaktion im Grunde nur nutzt, um etwas zu bekommen. Ich konnte das sehen und spüren und immer mehr wahrnehmen, was sich dahinter verbarg. Ich spürte, dass es da eine andere Tiefe und Intention gibt, um überhaupt so zu handeln.

Nun fielen mir diese beiden Bücher in die Hand:

  • Du musst nicht von allen gemocht werden
  • Du bist genug

Und auf einmal wurde alles klar, es fiel mir wie Schuppen von den Augen und es war jetzt einfach deutlich, was mit diesem kleinen Geist da so passiert! 😀 In den Büchern wird es als „der Wunsch nach Aufmerksamkeit“ beschrieben! Und ja, boom! Genau! Wenn wir uns in unseren Handlungen und Reaktionen beobachten und wirklich ehrlich zu uns sind, geht es im Grunde genommen nur darum, dass wir Aufmerksamkeit, Beachtung, Lob/Tadel, Zeit, …, erhalten! Dass wir gesehen werden! Dass wir geliebt werden! Dass wir nicht alleine sind! Und um dieses Ziel zu erreichen, denkt sich unsere Persönlichkeit unendlich viele Taktiken aus, um das Gutzle auch zu bekommen. Wahnsinn! Was für geschickte Schachzüge! 😉

Mit dieser Erkenntnis eröffnet sich uns ein völlig neues Feld der Wahrnehmung! Denn wieso streben wir so sehr danach? Na klar, wir tragen ja auch noch unser inneres Kind in uns und nach was haben wir uns schon damals gesehnt? Genau… Hehehe… 😉 Nun schließen sich Kreise des Verständnisses, die uns dorthin führen können, dass wir uns eingestehen können, dass wir vollkommen sind! Wir sind so wie wir sind, „normal“ wie wir sind, genau richtig! Wir dürfen lernen, uns wirklich zu akzeptieren und dies nicht nur aus irgendeiner Form des Egos heraus zu tun und aus genau dieser Form doch wieder nach etwas zu „geiern“! Vorsicht, das Ego ist geschickt! 😉

Die „Formeln“ der Adler’schen Psychologie (die in dem Buch beschrieben wird) treffen es in yogischer Art und Weise auf den Punkt! Wir sind Liebe, wir sind eins, wir dürfen geben, wir haben keine Vergangenheit, keine Zukunft, wir sind zeitlos, wir sind schon immer wunderschön und dürfen dies ohne äußere Bestätigung für uns erkennen und integrieren! Wir können dies mit einem Schnipps tun! Es braucht keine Jahre, es braucht keine Leben, es braucht nichts von Außen! Nein, es braucht nur den inneren Mut, um eine Entscheidung zu treffen! Die Entscheidung aus einem Kreislauf auszubrechen, der uns gefangen hält, der uns unfrei macht und vom eigenen Leben abhält! Diese Entscheidung können wir in jedem Moment für uns treffen. Für den eigenen Umgang mit uns und den Umgang mit unseren Mitmenschen, indem wir Respekt und Akzeptanz als Basis unseres Lebens und Handelns zugrunde legen.

Was passiert, wenn wir diese Offenheit in unser Leben integrieren? Was passiert, wenn wir auf Basis von Werten wie Respekt, Akzeptanz und Liebe mit uns und anderen umgehen? Was passiert, wenn wir mutig aus unseren inneren Spielchen heraus- und ins Leben eintreten? Was passiert, wenn wir immer wieder entscheiden gut genug zu sein? Was passiert, wenn wir in die Einheit gehen und uns selbst in Gottes Liebe erfüllen können?

Ich wünsche Dir eine ganz wunderbare Lese- und vor allem Übezeit! Fang an, trau Dich, sei mutig! Was soll denn passieren? Wir Menschen verharren genug! Es ist Zeit, dass wir weiter an den Dingen drehen und uns gemeinsam weiterentwickeln! Es ist ein Geschenk, es ist Magie, es sind Du und ich!

In aller Liebe,
Nam Terath

Die Einheit beginnt in Dir

Wie wundervoll ist es doch, Mensch zu sein! Wie wundervoll ist es doch, auf diesem Planeten Leben für Leben leben zu dürfen! Wie wundervoll ist es, dass wir aus so vielem bestehen, wovon wir noch so wenig wissen! Wir reisen ins Weltall, erforschen und erfinden die aberwitzigsten Dinge. Wir blähen unseren Verstand mit „Wissen“ auf und streben immer noch danach, mehr zu wissen, mehr zu erforschen, schlauer und BESSER zu werden! Sind wir jedoch nicht schon die „beste“ Version unseres Selbst? Kennen wir uns wirklich? Haben wir uns so weit erforscht, dass wir das „Große Ganze“ in uns erkennen können oder geben wir uns selbstherrlich zufrieden? Ach passt schon. Tiefer in mein Universum mag ich nicht…



Es gibt immer wieder Momente im Leben, in denen wir an uns zweifeln. Wir zweifeln an unseren Qualitäten. Wir zweifeln an unseren Worten und unseren Taten, ja sogar hin und wieder an unserem ganzen Wesen. Wir zweifeln an den Menschen, an Gott, an der Zukunft. Ist das jedoch nicht nur eine Unsicherheit, die unseren Verstand vernebelt? Ist es nicht nur die Unsicherheit, dass wir nie so richtig gelernt haben, uns selbst zu betrachten, wertzuschätzen und bedingungslos zu lieben?



Und es gibt immer wieder Momente im Leben, in denen wir hinwegschweben. Wir halten uns für die Größten, Schlausten, Tollsten, sooo perfekt! Wir erheben uns über unsere Mitmenschen, die Tiere, diesen Planeten, ja mitunter über das ganze Universum. Ist dies jedoch nicht auch nur eine Unsicherheit, die unseren Verstand aus einer anderen Ecke vernebelt? Ist dies nicht auch nur die Unsicherheit, dass wir nie so richtig gelernt haben, uns selbst zu betrachten, wertzuschätzen und bedingungslos zu lieben?



Wir betrachten uns gerne von oben oder unten. Ja, wir mach(t)en uns „die Welt zum Untertan“, so wie es Gott ja anscheinend in der Schöpfung geäußert haben soll. Glaubst Du daran? Und glauben wir wirklich, dass dies funktioniert? Können wir so hochnäsig durch die Welt rennen und die Schöpfung in all ihren magischen Ausprägungen so behandeln? Und ist unserer äußerer Umgang nicht immer ein Zeichen davon, wie wir mit uns selbst umgehen? Bedeutet das im Umkehrschluss dann nicht auch, dass wir uns selbst erniedrigen und unbewusst in eine Schleife der Bewertung anstelle einer bedingungslosen Akzeptanz gehen? Wollen wir das? Wollen wir unbewusst durch unser Leben gehen oder das Leben in seiner Faszination anerkennen und wertschätzen?



Wir verwechseln Akzeptanz gerne mit „Dumpfsein“. Wir verstehen sie zu gerne als seichendes hinnehmen von dem was ist. Ist das aber Akzeptanz? Wo beginnt Akzeptanz? Und wo hört sie auf – tut sie das überhaupt? Ist hier nicht auch eine Bedingungslosigkeit als ihre Grundlage zu spüren? Viel zu lange haben wir nach einem vertikalen Grundsatz gelebt. Macht ausüben, Macht empfangen, höher, niedriger, stärker, schwächer, mehr wert, weniger wert, … . Es ist eine Zeit gekommen, in der wir uns als Menschen auf eine horizontale Basis stellen dürfen. Wir dürfen auf Augenhöhe mit der ganzen Schöpfung leben, sprechen, handeln und lieben! Wir dürfen uns in die Augen schauen und dabei erkennen, dass wir in uns und mit allem um uns herum eins sind! Wir dürfen uns mit Respekt behandeln und die Tore unseres Innenlebens öffnen! Einfach (normal) sein! Es gibt nichts zu erreichen! Was soll passieren?



Am Sonntag jährt sich wieder der „Tag der deutschen Einheit“ und so wie sich damals friedlich Menschen am eigenen Schopf gepackt, Mut gefasst, Tore geöffnet und einen Wandel herbeigeführt haben, so dürfen auch wir uns in unseren inneren Frieden begeben. Ja, das klingt so wundervoll und so einfach. Ist es und doch nicht! Denn um zu akzeptieren und uns in unserer Einheit zu erfahren, dürfen wir erst einmal jeden Moment und uns in jedem Moment respektieren und dadurch akzeptieren! In diesem Moment öffnet sich in uns ein Geschenk, dass egal was wir getan haben, machen oder noch machen werden, schon eins sind! Akzeptanz beinhaltet Vergebung – Vergebung beinhaltet Geben – Geben ist Liebe!



Wir können uns nicht trennen! Wir können unsere vielen Körper (physisch, psychisch, emotional, energetisch) nicht trennen! Wir können uns nicht von der Welt trennen! Wir können uns nicht in der Gesellschaft trennen! Dies gelingt nur als Schauspiel in unserem Verstand, der sich eine ganz eigene Welt aufbaut und sich hier vermeintliche Sicherheit durch Altbekanntes erhofft. Und ja, das funktioniert – macht es aber glücklich? Schenkt es uns ein Gefühl von Gemeinschaft in uns und mit unserer Außenwelt?



Wir alle zusammen sind ein Organismus! Jede(r) von uns erfüllt seinen Teil und trägt mit seiner/ihrer Schönheit zu diesem Wunder Leben bei! Und ich lade Dich von Herzen dazu ein, Deinen Teil anzuerkennen, zu akzeptieren und Dich mit Dir selbst wieder in Einheit zu begeben! Gerade die letzten Monate (und wahrscheinlich auch die kommenden) wurde getrennt, gespalten, gehetzt… Wie fühlst Du dich dabei? Hast Du das Gefühl, dass dies die Wahrheit, die Liebe, das Wort Gottes ist? Oder glaubst Du daran, dass wir dazu bestimmt sind, eins zu sein, zu lieben, zu lachen, zu weinen, zu leben, zu respektieren, zu akzeptieren, zu vergeben, zu …!? Wir sind rund 8.000.000.000 Menschen auf diesem Planeten und unendlich viele Tiere, Pflanzen, …! Glaubst Du nicht auch, dass unsere Verbundenheit die Kraft in sich trägt, (wieder) eins zu sein? Wieder in die Einheit zu gehen, um eine Zukunft zu kreieren, die unsere Kinder/Enkel/Urenkel/… unterstützen kann, dieses Werk fortzuführen? Kannst Du dir erlauben zu träumen? Kommst Du mit auf diesen Weg?



In aller Liebe,
Nam Terath

Das Universum ist mit Dir

Ich möchte heute einige Worte an Dich richten, die mir gerade in den letzten Tagen auf dem Herzen liegen. Vor einigen Tagen bin ich mal wieder in den Schwarzwald gekommen und schon am Abfahrtsbahnhof konnte ich die Energien, Emotionen und Gedanken der Menschen spüren, ja fast schon „lesen“. Im Zug durfte ich dann immer wieder Zu- und Aussteigende beobachten und empfangen, was in und mit ihnen so passiert. Und schon beim Ankommen und den letzten Tagen nehme ich sehr wahr, wie sehr sich Menschen nach etwas sehnen. Nähe, Verbundenheit, Frieden, Akzeptanz und Liebe!



Ich konnte in den Menschen noch mehr spüren, wie gehetzt und getrieben sie sind. Sei es aus Stress, Angst, Emotionalität, … . Jeder lebte in den Momenten fast schon in einer eigenen kleinen Welt. Und in manchen Augenblicken erinnerten mich die Situationen und die Energien an Zukunftsfilme, in denen eine Gesellschaft beschrieben wird, in der jeder vor sich hinlebt und sich tagein tagaus durch das Leben hindurchschlängelt und sicherlich auch quält. Wenn ich so im Zug gesessen bin und auf die Bahnsteige hinaus geschaut habe, kam dieses Gefühl doch immer wieder. Und ich fragte mich, was uns unterstützen kann?



Wir alle sind menschliche Wesen, die persönliche Kontakte, Zuneigung, Respekt, körperliche und emotionale Nähe mal mehr mal weniger brauchen. Wir sind keine Einzelgänger sondern ein Kollektiv, das nur gemeinsam überleben kann. Momentan höre ich aber immer mehr, dass Menschen sich alleine fühlen. Sie fühlen sich allein auf weiter Flur. Sei es im ganzen Leben, mit einer Meinung, einer Trauer, einer Freude, irgendwie erlebt es jeder für sich selbst. Und jeder von uns kennt diese Momente, wenn wir uns alleine fühlen. Wenn es uns möglicherweise traurig macht, dass niemand um uns herum ist mit dem wir teilen können, der uns unterstützt, begleitet, liebt! Ja, wir brauchen das und wir dürfen die Gemeinschaft unter uns Menschen wieder zu einem höheren Gut erheben, als es derzeit in der Spaltung der Gesellschaft zu beobachten ist. Wir dürfen wieder erkennen, dass das Gefühl der Gemeinschaft uns ein basisches Glück ist, welches wir durch unsere Verbundenheit ganz einfach selbst erschaffen können.



Und dabei gibt es etwas, was immer bei uns ist. Es ist so nah um uns, ja in uns, dass wir es schon gar nicht mehr wirklich wahrnehmen. Es ist das gesamte Universum! Es sind die Pflanzen, die Tiere, die Elemente, der Berg, der Baum, der Mensch dem Du auf der Straße begegnest! Es ist alles! Alles ist mit Dir, mit mir, mit uns! Und nicht nur das! Wir SIND es! Wir sind die Gemeinschaft! Wir sind die, die zusammenhalten, wenn nichts mehr zu halten scheint! Alles in diesem Universum ist verbunden, nichts ist für sich! Alles in diesem Universum arbeitet zusammen, nichts kann es alleine tun!



Egal in welcher Situation Du dich gerade befindest. Ob es herausfordernd oder leichter ist. Ob es schmerzhafter oder freudiger ist. Erinnere Dich daran, dass Du niemals alleine bist! Irgendjemand denkt an Dich! Irgendjemand spürt Dich! Irgendjemand unterstützt Dich! Irgendjemand liebt Dich! Und selbst wenn Du dem nicht vertrauen kannst! Vertraue der Liebe, dem Universum, Dir! Dies ist immer da!



Ich lade Dich gemeinsam mit uns allen dazu ein, wieder zusammenzufinden! Ich lade Dich ein, Dein Alleinsein in Dein und unser Herz zu bringen, um es zu transformieren! Lass uns dazu beitragen, dass wir auf unserem Weg zur Einheit weiter voranschreiten! Lass uns lieben!



Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen eine mitfühlende und gemeinschaftliche Erfahrung und ich freue mich schon auf Dich!



In aller Liebe,
Nam Terath

Ergreif Deine Chance

Wir treten in den September ein und so langsam können wir spüren, dass die Zeit des Sommers vorüber geht und wir uns Richtung Herbst begeben. Wir spüren den aufkommenden Wind, Regen und nach einer Phase des vermeintlichen Stillstands geht es auf zu neuen Ufern. Im Moment mag es uns nach all dieser „Untätigkeit“ vorkommen, als würde uns vieles auf diesem Planeten und in uns regelrecht übermannen. Man weiß manchmal ja fast schon gar nicht mehr wie einem geschieht… 😀 Und dabei kann es passieren, dass Gefühle der Enge, des Erdrücktwerdens, der Ahnungslosigkeit und für manche von uns fast schon eine gewisse Niedergeschlagenheit aufkommen, die das Leben schwer erscheinen lassen. Und in alldem lassen sich, wenn wir wollen, doch unendlich viele Chancen erkennen.



Wir bewegen uns in einer Phase der immer stärker werdenden Dualität, die sich im Außen und in unserem Innen immer bewusster erkennen lässt. Einmal so, das andere Mal so. Die einen sind dafür, die anderen dagegen. Kämpfe hier, Kämpfe dort. Es kann uns vorkommen, als fühlen wir uns hin- und hergewirbelt, von einer Seite zur anderen geworfen, schwankend auf unserem Schiff des Lebens. Wir haben das Gefühl, dass wir so viel Energie aufbringen müssen, das Boot auf Kurs zu halten, dass wir dabei alles andere vergessen. Diese Energie, die wir dafür aus uns heraus saugen, fehlt uns dabei an anderer Stelle. Sie fehlt uns für unsere Entspannung, für unsere Kreativität, unsere Praxis, unsere Familie, unsere Freunde, unsere Projekte, …, UNS!



Dabei übersehen wir sehr leicht, dass wir in dieser so angespannten Zeit vom Leben so viele Chancen geschenkt bekommen, die nur ergriffen werden wollen. Wir dürfen wünschen und ehe wir uns versehen ist es auch schon da! Das kann eine berufliche Veränderung sein, der finale Start einer neuen Idee oder auch einfach nur mal ein Buch, das wir schon lange lesen wollten. Doch vor allem erhalten wir die Chance bedingungslos ehrlich mit uns uns anderen zu sein. Wir dürfen in uns vollkommen offen zugeben, was uns bewegt, hindert, manipuliert, herunterzieht, stark und schwach macht und das Leben gerader schwer oder leicht erscheinen lässt. Es ist eine radikale Offenheit, die sich uns offenbart. Sie fordert uns auf, das „Wischiwaschi“ vergangener Zeit in unser Herz zu bringen, zu lächeln und die Liebe einfach mal machen zu lassen! Die Zeit des Wartens ist vorbei! Die Zeit der Ausreden ist vergangen! Die Zeit des Aufbruchs und des Mutes ist da!



Wenn auch ich selbst solche Zeilen lese, überkommt mich manchmal das Gefühl, „oh mein Gott, das muss riesig sein, was ich jetzt angehe“. Haben wir dazu überhaupt die Kraft (wie wir sie meinen zu kennen…;-))? Sind wir bereit dazu? Es geht in alldem nicht um die Größe, Intensität oder Schwere der Aufgabe. Es geht nicht einmal darum, ob wir es schaffen oder nicht. Es geht einfach nur darum, in unser Herz zu lauschen und der leisen Stimme zu folgen, die uns in die gegebene Richtung führt. Was ist da, um gesehen zu werden? Was wird in mir angetriggert, um geheilt zu werden? Was macht die gesellschaftliche Situation mit mir und warum? Was darf ich verändern oder beibehalten, um mein Herz und nicht meine Persönlichkeit glücklich zu machen? Was ist Glück überhaupt?



Das Glück unseres Lebens liegt in unserer eigenen Hand. Wir selbst bestimmen darüber, was das Außen in uns auslöst und wie wir damit umgehen. Wir halten das Steuer in der Hand! Und ja, ich kann gut verstehen, wenn Du jetzt vielleicht das Gefühl hast, dass das doch nicht immer möglich ist. Und das ist vollkommen okay! Du und all Dein Handeln sind schon vollkommen! Kannst Du dich daran erinnern, dass Du genau aus diesem Grund hierher gekommen bist? Kannst Du dich aber daran erinnern, dass Du hierher gekommen bist, weil Du selbst mit dem Leben beschlossen hast, einfach mal eine Runde auf dem Planeten zu drehen? Es liegt in unserer Hand, was wir daraus machen! Und dabei gibt es wie immer kein richtig oder falsch, sondern einfach nur das was ist.



Was ist also in Deinem Leben momentan präsent, was sich zeigt und „ergriffen“ werden möchte? Welche Chancen siehst Du in dem „Chaos der heutigen Zeit“? Was passiert, wenn Du aus dem eingeigelten „Sommerloch“ heraus kommst, die Augen öffnest und das magische Licht des Spätsommers auf Deiner Haut spürst? Die Ähren stehen bereit, um geerntet zu werden! Manche sind klein, manche groß, aber sie sind da! Sie warten auf Dich! Das Leben wartet auf Dich! Ergreif Deine Chance, entdecke das pure Leben – so die Zeile eines Lieds, das ich vor Jahren geschrieben hatte! Kommst Du mit? Willst Du mit uns allen mutig sein und in eine neue Zeit aufbrechen? Willst Du mit uns uns alle erheben? Willst Du schon heute oder morgen oder übermorgen mit dabei sein? Wir erwarten Dich mit offenen Armen und bedingungsloser Liebe!



Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen einen ganz wunderbaren Start in den September und ich freue mich schon auf Dich!



In aller Liebe,
Nam Terath

Augenblicke

Augenblicke sind kostbar. Augenblicke sind von unschätzbarem Wert. Augenblicke kommen aus der und gehen in die Ewigkeit! Wir nehmen sie oft wahr, wenn wir Bilder aus vergangenen Zeiten wieder entdecken. Wenn wir uns beginnen, an diesen „Augenblick“, diesen Moment zu erinnern. Es entsteht ein Gefühl, es kommen Wahrnehmungen, die Sinne schalten sich ein und wir befinden uns schon fast komplett wieder darin. Wenn wir dabei die Augen schließen, können wir uns schon in einem wahren „Kinofilm“ wiederfinden. Diese Momente prägen uns, brennen sich in uns hinein und versetzten uns immer wieder in Verzücken, oder auch in Grauen! 😀 Es ist etwas wundervolles, wenn wir mehr und mehr lernen können, dass sich das Leben nur in jedem einzelnen Moment abspielt. Wenn wir im sogenannten „hier und jetzt“ sind und dort verweilen.



Ich möchte aber gerne etwas zum Begriff „Augenblick“ teilen, was mir spontan dabei so eingefallen ist. Ein Augen-Blick ist ein ganz wundervolles Wort. Augen erblicken sich, sie bleiben im Moment stehen und schenken sich die ganze Bandbreite von Emotionen, Worten, Gedanken, Gefühlen, Regungen, … . Wir denken beim Wort Augenblick eher an den Moment, das hier und jetzt. Dafür ist dieses Wort so viel tiefer. Es beschreibt diesen wundervollen Moment, wenn sich Augenpaare treffen und sich austauschen. Was für ein Geschenk!



Hierin stellt sich mir die Frage, wie sehr diese Augen-Blicke authentisch, häufig, tief, bedingungslos, liebevoll, mitfühlend, ehrlich, …, in unserem Leben stecken. Erinnerst Du dich an den letzten wirklich tiefen Blickkontakt mit einem anderen Menschen oder auch mit Dir im Spiegel? Einen Blickkontakt, der nicht Dein äußeres begutachtet, sondern tiefer geht, direkt in Dein Herz!? Ein Augen-Blick, der verzaubert und in dem Du spürst, dass nicht die Persönlichkeiten werten, sondern die Seelen tanzen! Und ich spreche nicht vom Verliebtsein oder Flirten. Nein, ganz einfach von der Begegnung zweier Seelen, die sich freuen, gemeinsam diese Erfahrung machen zu dürfen, wer auch immer wie und wo und weshalb sind. Und was würde passieren, wenn wir diese Augen-Blicke intensivieren, ihnen mehr Raum geben, diese Art von Kommunikation zum Leuchten, ja „die Augen zum Strahlen bringen“?



Was löst es in Dir aus, wenn Du an den letzten dieser Augen-Blicke in Deinem Leben denkst? Vielleicht war es ein Gespräch mit jemandem mit diesem Augenkontakt. Vielleicht war es in einer Yogastunde, vielleicht im Eiscafé, vielleicht beim Einkaufen. Kurz und flüchtig, oder lang und ausgiebig. Kann es sein, dass es Dich innerlich strahlen lässt? Dass es Freude hervorruft? Ein Grinsen? 😉



In diesen Augen-Blicken steckt Bedingungslosigkeit. Wir schauen dahinter, hinter all das Weltliche, mitten hinein in das Herz des anderen Menschen. Wir akzeptieren sein/ihr ganzes Sein herum in totaler Liebe und ihrer Heilkraft. Wir nehmen an, was im Moment ist und fangen dabei an zu strahlen! 🙂



Ich lade Dich ein, diese Augen-Blicke auszuprobieren! Es geht nicht darum, jemanden anzustarren! 😀 Wie können wir hinter das schauen, was da ist? Präsent sein und mit offenem Herzen in eine Verbindung zu gehen. Wie können wir über unsere Augen Blicke austauschen, die unseren Moment mit Freude füllen? Wie geht das? Probier es im Spiegel mit Dir. Schau hinter Dein Gesicht, Deine Haare, … . Schau Dir tief in die Augen, ganz weit hinein! 🙂 Was macht das mit Dir, dieser Augen-Blick? Wie fühlt er sich an? Und wie fühlt er sich mit anderen an?



Viel Freude, Bewegungen, Entdeckungen, Liebe und Heilung für Dich!



In aller Liebe,
Nam Terath

Entspann die Spannung

wir starten heute in den August. Der Monat in dem sich das Feuer des „Löwen“ und die Erde der „Jungfrau“ begegnen. Der Monat an dem wir am 08.08.2021 einen Neumond haben werden, der uns mit all seiner emotionalen Kraft zur Heilung einlädt! Mich persönlich beschäftigt der Neumond jedes Mal aufs Neue emotional und ich kann an diesem Tag immer sehr deutlich spüren, wie ich in meinem Wesen emotionaler veranlagt bin als ich es sonst in dieser Tiefe wahrnehme. Möglicherweise kennst Du das! 🙂 So bin ich schon gespannt, was dieser „Super-Neumond“ bereit hält. Was wird sich wohl zeigen? Was kommt an die Oberfläche und wie wird der persönliche Umgang damit sein? Neugier macht sich breit! 😉



Eines was ich in diesen Tagen jedoch ganz deutlich für mich und für die gesamte Menschheit spüren kann, ist ENTSPANNUNG! Es ist Zeit, dass wir uns entspannen! Es wird immer wichtiger, dass wir die Spannung(en) entspannen, entzerren und sie zur Transformation frei geben! Das Universum wartet nur darauf, aktiv für uns heilen und verwandeln zu dürfen. Mir kommt dabei immer wieder eines in den Sinn: Wenn es um uns herum lauter wird, hilft es uns selbst, leiser zu sein. Wenn es um uns herum schneller wird, hilft es uns selbst, langsamer zu sein. Wenn es um uns herum aggressiver wird, hilft es uns selbst, liebevoller zu sein! Wenn es um uns herum verwirrender wird, hilft es uns selbst, klarer zu sein. Spannend daran ist, dass wir in diesem Moment ganz genau merken, was von diesen Energien zu uns gehört und was nicht. Wir können wahrnehmen, was unser Anteil daran ist oder was unser Verstand einfach so „frisst“, um es dann nicht zu verdauen.



Wie finden wir das also heraus? Es gibt eine ganz einfache Übung. Falls Du dich die nächsten Tage mal wieder in einer Fussgängerzone aufhältst, in der reger Betrieb herrscht, setz Dich für einige Minuten einfach nur hin. Beobachte die Menschen! Sauge sie förmlich auf! Spüre ihre Energien! Spüre ihre Emotionen! Lies ihre Gesichter, all ihre Körper, ihr Verhalten. Nimm alles wie ein Staubsauger auf. Sobald Du nach einigen Minuten das Gefühl hast, genug gesaugt zu haben, schließ Deine Augen. Spüre, was es in Dir auslöst, was es mit Dir macht, was für Gedanken und Emotionen dadurch in Dir entstanden sind und wie DU dich jetzt fühlst. Mach auch dies für einige Minuten. Sobald Du auch hier das Gefühl hast, genug gespürt zu haben, beginne zu atmen! Atme tief, atme all dies wieder aus und nimm Stück für Stück wahr, wie sich Deine Wahrnehmung verändert. Spüre, wie sich Dein ganzes Wesen transformiert! Spüre, was von alldem wirklich Deins oder das Deiner Umgebung (Menschen, Natur, Energien, …) ist! Atme Dich zurück zu Dir und wenn Du das Gefühl hast, dass Du tief, langsam, gleichmäßig und bewusst geatmet hast, verinnerliche Dir diese Atmung noch einmal, öffne Deine Augen und beobachte Deine Umgebung wieder! Wie erblickst Du sie jetzt? Wie haben sie und Deine Wahrnehmung sich dadurch verändert? Was ist nun wirklich Deins oder was gehört jemand anderem? Was hast Du hierdurch erfahren und wie kannst Du es in Dein Leben integrieren? Wie möchtest Du das weiter leben?



Wir werden jeden Tag von mehr Nachrichten, Informationen, Emotionen anderer, Meinungen, „Kämpfen“, Energien des Außen umhüllt, na ja, eher schon bombardiert. Und hierbei kann es uns so leicht passieren, dass wir uns so darin verlieren, dass wir gar nicht mehr wissen, in welchem Nebel wir uns wiederfinden. Geschweige denn, wie wir aus diesem Nebel wieder heraus finden. Und diese Nebel sind unzählig. Mediennebel, WhatsApp-Nebel, Spiritualitätsnebel, Gesellschaftsnebel, … . Was also tun? Was würdest Du tun, wenn Du im tiefsten Nebel steckst und nicht mehr weißt, in welche Richtung Du laufen sollst? Wenn ich so darüber sinniere, würde ich mich einfach hinsetzen und warten, bis sich der Nebel wieder verzogen hat. Dann enthüllt sich wieder alles und es kann weiter gehen. Tja, wenn das nur so einfach wäre. Geduld üben, sitzen, nichts tun, vertrauen! Vertrauen ist Entspannung! Du lässt Dich einfach mal sacken und wartest ab, was passiert! DU bist der Buddha Deines eigenen Lebens! Buddha ist nur ein Spiegelbild von Dir, wenn Du es Dir erlaubst, ihn in Dir wahrzunehmen! Möglicherweise hast Du eine Buddha-Statue zuhause rumstehen… Hast Du dir schon mal erlaubt, sie wirklich anzuschauen, auf sie zu meditieren, in ihr zu versinken? Das breite Grinsen, der warmherzige Bauch, die tiefe Verankerung und die Stille, die sich einfach nur durch das Sein breit macht… Wundervoll, oder nicht? 😉



„Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt ist genau da, wo wir uns gerade befinden.“ – Buddha



Der Treffpunkt ist das Sitzen im Nebel! Der Treffpunkt ist die Akzeptanz der Augenblicks, wie auch immer er sich gestalten mag. Der Treffpunkt ist das Vertrauen, dass wir durch den „Trick der Entspannung“ leicht wie eine Feder abheben, schweben und uns durch das Leben hindurch tragen lassen können. Das Universum bittet uns jeden Tag aufs Neue darum – „vertraue mir und nimm meine Hand“ – und steht uns dabei in jeder Sekund bereit. Es ist ein „Augen-Blick“! 😉 Kannst Du das erkennen? Kannst Du hinter diese Aussage Buddhas schauen und noch mehr aus ihr heraus erfahren? Was zeigt sich für Dich noch außer dem „sturen Lesen“ und Kopfnicken? 😉 So sagte doch auch Buddha: „Glaubt den Schriften nicht, glaubt den Lehrern nicht, glaubt auch mir nicht. Glaubt nur das, was ihr selbst sorgfältig geprüft und als euch selbst und zum Wohle dienend anerkannt habt.“



Was kannst Du also in dem lesen, was Du bis hierhin gelesen hast? Was kannst Du erfahren, prüfen und anerkennen? Was kannst Du für Dich entdecken und in Deinem Wesen integrieren und nicht nur abnicken? Was ist Dein Weg zur Entspannung? Was ist Dein Feuer, das Du in die Transformation bringst, um neue Erde enstehen zu lassen? Du glaubst, dass Feuer nur zerstört? Was kommt danach? Was kommt für Dich?



Ich wünsche Dir einen entspannten, erquickenden und erfüllten Monat August. Ich wünsche Dir Liebe! Ich wünsche Dir Freude! Ich wünsche Dir Akzeptanz! Ich wünsche Dir Mitgefühl! Ich wünsche Dir Erfahrungen! Ich wünsche Dir Dein Sein! Vertraue Dir! Sei ehrlich zu Dir! Lebe in Dir authentisch, das ist das größte Glück! Du bist Du! Du bist einzigartig und wundervoll! Entspann Dich!



In aller Liebe,
Nam Terath

Vertrauen ist JETZT

Wenn ich die letzten beiden Tage die Nachrichten gelesen habe, wusste ich nicht so wirklich, ob ich lachen, weinen, schreien, fluchen, mich freuen sollte. Impflicht für Gesundheitspersonal in Frankreich und Griechenland. Diskussion über Impfpflicht für LehrerInnen und ErzieherInnen in Deutschland. Forderungen nach genereller Impflicht für die gesamte Bevölkerung in aller Herren Länder. Verbote für Menschen, die sich ihre Freiheit nicht nehmen lassen wollten und nicht zurückverdienen wollen, weil es ein Grundrecht jedes Menschen ist, über das niemand bestimmen kann. Vor einem Jahr wurden diese Menschen noch als Verschwörungstheoretiker und „unsolidarisch“ abgestempelt und nun werden diese Theorien Wirklichkeit – schneller als wir es wahrnehmen können. Da kam die Ablenkung der Europameisterschaft ganz gelegen. Die Sommerferien nahen schon… 😉



Es wird mit Angst im Schatten des „Guten“ gespielt. Mit Schuld, mit Scham, mit allen Werkzeugen einer längst vergangenen „Ablass-Zeit“ des sogenannten Mittelalters. Und wir sind in der neuen Zeit? Wirklich? Ja! Ich hatte es im letzten Newsletter geschrieben. Das Alte stirbt! Vertraue! Und es schreit so laut es kann aus allen möglichen Rohren mit allen möglichen Waffen der menschlichen Kreativität. Die Schlange häutet sich und das verursacht Schmerzen. Die Transformation ist in vollem Gange! Und ja, in dieser Transformation kann auch ich in mir die Wut, das Feuer, spüren, was das alles soll! Ist die Menschheit noch bei Sinnen oder sind diese verloren gegangen? Was soll das alles? Ich spüre die Traurigkeit darüber, wie wir Menschen das mit uns machen lassen, was sich einige wenige von oben herab ausdenken. Ich kann Traurigkeit wahrnehmen, wenn Menschen sich nur um des Reisen willens etwas injizieren lassen, was in keinster Weise einer vernünftigen Prüfung unterlegen ist, wie sie normalerweise vorgesehen ist. Aber uns rennt ja die Zeit davon…



Welche Zeit? Zeit ist Illusion! Anfang und Ende sind eine Illusion! Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt sind Illusion! Sie sind die Kreation unseres menschlichen Daseins und wir sterben eher vor Angst als eines natürlichen Todes! Krankheit entsteht durch Emotionalität – durch die Kreationen unseres eigenen Verstands, der uns aus dem Gleichgewicht bringt. Er verschließt uns, er verdeckt uns, er unterdrückt uns – unser ganzes Sein wird von den Strahlungen eines einzigen „Wesens“ gestört. Ein wahrer WLAN-Killer! 😉



Nun kann ich uns alle verstehen, wenn wir aus welchen Gründen auch immer verzeifeln. Weil wir nicht verstehen können, wie Menschen sich durch eine Impfung ihre „Freiheit“ zurückholen wollen. Oder wie Menschen sich darüber auslassen, dass Menschen sich eben nicht impfen lassen und dadurch vermeintlich die Gesundheit von uns allen gefährden. Wie Verzweiflung darüber entsteht, warum das alles so passieren muss. Wie dabei Emotionalität ans Tageslicht kommt, die seit Jahrtausenden nicht ans Licht gebracht worden ist. Sie kommt, sie zeigt sich, sie überschwemmt uns Menschen schon fast wie eine Welle des „wandernden Wirbelsturms“ aus Momo, der einfach nicht aufhören will zu stürmen – bis zu dem Moment, an dem das Forschungsschiff in den Kern vordringt und das riesenhafte Wesen mit einem liebevollen Gesang in den Schlaf geschickt wird.



Können wir daraus möglicherweise etwas lernen?


 

„In diesem Augenblick zupfte jemand den Professor am Ärmel. Es war die schöne Eingeborene.
„Malumba!“ sagte sie mit anmutigen Gebärden, „Malumba oisitu sono! Erweini samba insaltu lolobindra. Kramuna heu béni béni sadogau.“
„Babalu?“ fragte der Professor erstaunt. „Didi maha feinosi intu ge doinen malumba?“
Die schöne Eingeborene nickte eifrig und erwiderte: „Dodo um aufu schulamat wawada.“
„Oi-oi“, antwortete der Professor und strich sich gedankenvoll das Kinn.
„Was will sie denn?“ erkundigte sich der Erste Steuermann.
„Sie sagt“, erklärte der Professor, „es gebe in ihrem Volk ein uraltes Lied, das den Wandernden Taifun zum Einschlafen bringen könne, falls jemand den Mut hätte, es ihm vorzusingen.“
„Daß ich nicht lache!“ brummte Don Melú. „Ein Schlafliedchen für einen Orkan!“
„Was halten Sie davon, Professor?“ wollte die Assistentin Sara wissen. „Wäre so etwas möglich?“
„Man darf keine Vorurteile haben“, meinte Professor Eisenstein. „Oft steckt in den Überlieferungen der Eingeborenen ein wahrer Kern. Vielleicht gibt es bestimmte Tonschwingungen, die einen Einfluß auf das Schum-Schum gummilastikum haben. Wir wissen einfach noch zu wenig über dessen Lebensbedingungen.“
„Schaden kann es nichts“, entschied der Kapitän. „Darum sollten wir’s einfach versuchen. Sagen Sie ihr, sie soll singen.“ Der Professor wandte sich an die schöne Eingeborene und sagte: „Malumba didi oisafal huna-huna, wawadu?“


Sie begann zu singen und nach und nach stimmten alle mit in den Gesang ein. Sie vertrauten auf das Unbekannte. Sie vertrauten auf die Führung der Sanftheit, der Liebe, der Intuition und des ureigenen Wissens, welches tief in uns liegt. Was passierte? Das Wesen schlief ein und versank in den Tiefen des Ozeans – Stille kehrte ein.



Selbstverständlich können wir nun kämpfen, uns bekriegen, Unverständnis zeigen, zweifeln, spalten und unser Bewusstsein schrumpfen lassen. Oder ist es womöglich in dieser neuen Zeit der Weg, unsere verschlossenen Herzen zu öffnen? Unseren wahren Kern zu entblößen, Verständnis, Mitgefühl, Akzeptanz für uns und unsere Mitmenschen aufzubringen, ohne dabei uns verlieren?! Ja, es ist ein Balanceakt von höchster Güte! Für uns einzustehen, andere dabei vollkommen zu respektieren, bedingungslos zu lieben und gemeinsam Schritt für Schritt auf etwas zugehen, von dem wir nicht wissen, wie es ausgehen wird.



Dabei hilft uns Vertrauen! Lass mir Dir sagen, es geht! Es hilft uns das Vertrauen in eine Göttlichkeit, die uns führt! Sie führt uns durchs Dunkle ins Licht. Sie führt uns geradewegs zur Erkenntnis, dass wir schon längst erlöst, vergeben, geheilt, geliebt sind. Vielleicht ist diese Reise noch lang, vielleicht bald an neuen Ufern angekommen. Wer weiß das schon! Ist das wichtig? Spielt Zeit eine Rolle? 😉 Es ist nicht das Ergebnis – es ist das Erlebnis, das Leben! Willst Du dir Dein Leben nehmen lassen von etwas, was in Deinem Verstand kreiert wird? Willst Du dich von etwas/jemandem bestimmen lassen, das/der sein eigenes Innenleben auf Dich und uns projiziert?



Ich möchte Dich dazu ermutigen, all das Verschlossene in Dir in tiefem Vertrauen offen zu halten, zuzuhören, zu respektieren, zu akzeptieren und vor allem in diesem Vertrauen zu leben! Nimm einen tiefen Atemzug, atme alles aus und mach es so oft bis Du spürst, was wirklich wahr ist! Alles ist schon da, in Dir! Es wurde Dir niemals genommen und kann Dir niemals genommen werden! Vertraue! Vertraue! Vertraue!



In tiefer Liebe,
Nam Terath

Aufbruch in eine neue Zeit

Ich schaue mir Fußball nicht wirklich an, lese aber die Ergebnisse. Und aus meinem „jugendlichen Fußball-Verständnis“ steht da wohl die Welt etwas auf dem Kopf! Welt- und Europameister raus, Deutschland raus, Ukraine und Schweiz im Viertelfinale. Klingt ver-rückt, ja paradox, was da so passiert! Wie kann das sein? Was stimmt da nicht? Dabei erleben wir seit über einem Jahr ein Paradox der feinsten Güte. Hätte Dich jemand vor 2 Jahren gefragt, ob all das möglich wäre, was seitdem passiert ist, und Du hättest es jemanden beschrieben, wäre die Gefahr wohl groß gewesen, dass Du im „weißen Kittel“ landest! 😀 Ist es aber wirklich so überraschend und aus dem Nichts entstanden? Ist das was da passiert, nicht einfach Teil etwas viel Größerem, was unser Verstand nicht wahrhaben will, zu dem ich Dich heute aber einladen möchte. Ich möchte Dich einladen, nur für diese wenigen Minuten, Dein Herz für etwas zu öffnen, was Dein Verstand als was auch immer abtun möchte.



Die alte Zeit ist vorbei! Die bisherigen Lebensweisen sind passé! Wirtschafts-, Gesundheits-, Landwirtschafts-, Politikwesen (…) sind Geschichte! All dies gehört in die Geschichtsbücher oder besser noch, einfach verbrannt! Wir beschäftigen uns mit „sterbenden Systemen“, die nur noch nach Luft schnappen, um dann endgültig unterzugehen! „Ach Quatsch, das ist nur eine Phase, alles ist gut so wie es ist.“ Ach ja, ist es das? Ist es „gut“, dass wir immer noch darüber diskutieren müssen, wie wichtig Rechte der Kinder sind? Ist es „gut“, dass wir immer noch ärmere Länder ausbeuten und deren Menschen und Umwelt zerstören? Ist es „gut“, dass „Volksvertreter“ (wie fragwürdig schon alleine dieses Wort ist :-D) sich systematisch die Taschen vollstopfen? Usw. und so fort! „Ja, so ist das halt“ (selbstbelügendes Lächen)!“ Klar, so ist das halt! Aber müssen wir das so hinnehmen oder steckt nicht in jedem einzelnen von uns die Kraft der Heilung und Transformation? Sind wir nicht gemeinsam mit dem göttlichen Plan auf dem Weg in ein neues Zeitalter? 😉



Diese neue Zeit ist schon immer da! Wir wissen um die Werte und Qualitäten, die uns weiter helfen, die uns im Menschsein unterstützen! Wir müssen sie nicht neu erfinden! Wir müssen sie nicht aus zugestaubten Kisten befreien. Und wir müssen schon gar nicht darauf warten, bis sie uns jemand wieder beibringt. Nein! Es ist unsere Selbstverantwortung, das Paradox der heutigen Zeit leben zu lassen! Nichts ist mehr wie es ist! Kein Stein liegt mehr auf dem anderen! „Aaaah bitte, ich will doch einfach nur wieder mein Bier auf Mallorca trinken!“ Bitte nur wieder zurück zum Alten! Lasst uns die Steine wieder so zusammenbauen wie sie einmal waren! Sind wir das wirklich? Sind wir wirklich so statisch und erfroren? Wieso erlauben wir uns nicht einfach, die Steine anzupacken und etwas völlig Neues, Verrücktes, Verspieltes, „Unmachbares“ zu kreieren und neu zu erbauen!? Etwas was wir uns nie hätten erträumen können? Unvorstellbar, wahnsinnig (sinnig… ;-)), magisch, unendlich schön!



Du kennst sicherlich die Frauenkirche in Dresden. Ihr Architekt George Bähr baute „im Geheimen“ und ohne Erlaubnis eine Konstruktion, die zur damaligen Zeit verrufen und als nicht machbar angesehen wurde. Was ist daraus geworden? Erst ein Weltkrieg hat sie beinahe zerstört, um sie dann Jahrzehnte später wieder auferstehen zu lassen! George Bähr wagte das Unmögliche. Er vertraute seinem tiefen Wissen, der Weisheit, der Intuition, der Liebe zum eigenen Schaffen, der Kreation aus Liebe, Mut und Freude!



Wir stehen nun an einem ähnlichen Punkt! Wir dürfen als Menschheit aus dem goldenen Käfig aussteigen, das Alte drin lassen und unsere Energie gemeinsam erheben, um eine neue Welt zu sehen, die schon da ist und nur darauf wartet in die Arme genommen zu werden! Nichts von dieser „neuen Welt“ ist wirklich neu, wir dürfen uns einfach nur daran erinnern! Mitgefühl, Mut, Vertrauen, Akzeptanz, Vergebung, Heilung, bedingungslose Liebe sind nur einige Begriffe, die dieses Feuer anheizen und in unsere Herzen bringen werden! Denn genau dort findet diese neue Welt statt! Es ist eine Welt, die sich von alten Symbolen, Paradigmen, Wertungen, Verurteilungen, Mächten, …, nicht beeindrucken lässt, sondern ihren eigenen Weg geht, dem wir einfach nur folgen müssen. Einfacher könnte es nicht sein! 🙂



Lass uns beginnen zu träumen! Lass uns beginnen, uns zu entscheiden, uns zu verpflichten, zu handeln und zu lachen! Frieden ist möglich! Gleichheit ist möglich! Gewaltfreiheit ist möglich! Selbstbestimmung ist möglich! Verantwortung ist möglich! Heilung ist möglich! Bedingungslose Liebe ist möglich!



Kannst Du dich dafür öffnen, dass alles schon im perfekten Rahmen gegossen ist und nur darauf wartet, gesehen zu werden? Kannst Du dir vorstellen, dass Du und alles auf diesem Planeten perfekt ist wie es ist? Kannst Du es Dir ermöglichen, in Dein Herz zu schauen, Böses und Gutes, Hässliches und Schönes, …, zu akzeptieren und mit einem Grinsen zu lieben? Hinter alldem stecken immerzu nur alte Schmerzen, Verletzungen, Glaubenssätze, Schreie von vielen kleinen inneren Kindern, die nur eines möchten – geliebt zu werden! Wir dürfen jetzt, genau jetzt, voran schreiten und dem Universum unsere Wertschätzung entgegenbringen, für das was es uns schenkt – dieses Leben, dieses Wunder, diese unbeschreiblich wertvolle Aufmersamkeit einer (un)sichtbaren Göttlichkeit – der Liebe!



Danke aus tiefstem Herzen für Deine Mitschöpfung!



In aller Liebe,
Nam Terath

Lass das Herz führen

Am 21.06.2021 ist die nächste Sommersonnenwende! Was für ein Datum: 21 – 21… 🙂 Der längste Tag des Jahres, gespickt mit der 3, der Zahl des dritten Chakras, des Feuers, der Transformation, des Anheizers für die Liebe in unserem Herzen! Klassischerweise werden hier Feuer entzündet, Zeremonien abgehalten, um das Alte in die Wandlung zu bringen, um Raum für das Neue zu schaffen!



So durften wir im Kundalini Awakening Training letztes Wochenende schon am Samstag Abend ein Feuer entzünden, um hineinzuwerfen, was wir heilen möchten. Die Energie des Feuers hat uns dabei unterstützt und einen Raum kreiert, der es uns ermöglichte, Kraft und Energie geschenkt zu bekommen, die uns dabei unterstützen, aktiv zu werden!



Ich lade Dich ein, daran teilzuhaben! Was darf sich für Dich endgültig wandeln? Wo siehst Du etwas in Dir oder/und im Außen, was Du schon viel zu lange vor Dir herschiebst? Das kann eine Gewohnheit sein, ein Glaubenssatz, eine Reaktion, Schmerzen, ein Projekt, Veränderungen im Lebenswandel, …?! Was zeigt sich für Dich, wovon Du schon lange die „Schnauze voll hast“ oder eine Veränderung wünschst? 😉 Schreib es auf, verbrenne es, übergib es dem Feuer und der universellen Kraft, um Dich hierbei unterstützen zu lassen!



Unsere Persönlichkeit hält z. B. ein Leben lang an irgendwelchen Geschichten fest und spielt diese Geschichten immer wieder aufs Neue durch und durch. Sie will sie nicht loslassen, weil sie ihr die Identifikation geben oder weil es ja die anderen auch nicht anders machen. Die Gründe sind unzählig und wir lassen uns davon leiten, obwohl wir in unserem Herzen wissen, dass wir einen „Irrweg“ einschlagen und es nicht das ist, was wir im Herzen wünschen.



Wir werden aufgefordert, das Feuer in unser Herz zu bringen! Für etwas zu brennen, für etwas einzustehen, für einen Wandel zu sorgen! Und dieser Wandel beginnt immer zuallererst in uns! Stell Dir doch einfach nur mal vor, wie es wäre, wenn Du wirklich liebevoll, wertzschätzend, verständnisvoll und in Akzeptanz mit Dir selbst und anderen sein kannst? Wenn Du nicht in Reaktionen verfällst, deren Ursprung in Erfahrungen, Ängsten, Vorurteilen, Machtspielen, …, begründet liegen!? Wenn Du es schaffst, in Deinem Herzen zu sein und von dort aus zu denken, zu sprechen, zu handeln und zu lieben!? Was würde sich für Dich eröffnen und wie fühlt sich das für Dich an?



Was hindert uns also immer wieder daran? Und was bringt uns immer wieder in diese Situationen mit uns selbst oder anderen? Wieso schaffen wir es nicht, unsere Emotionen zu beobachten, wertzuschätzen, anzunehmen, aber uns dabei nicht von ihnen leiten zu lassen? Und wie können wir es erlangen?



Viel zu lange sind wir konditioniert worden! Wir reagieren unbewusst aus irgendetwas, was nicht wir sind! Es ist Zeit, diese Dogmen im Innen zu durchbrechen! Es ist Zeit, JA zu sagen! JA zu einem Leben von Herzen – in uns und um uns herum! Ist es nicht schlichtweg total einfach? Es ist nur ein JA! Es ist ein Commitment an uns und die Welt! Es ist ein Versprechen, dass wir uns geben, um aus Kreisläufen auszusteigen, die uns nicht dienen. Wir entschuldigen uns immer wieder mit irgendetwas. Keine Zeit, keine Idee, kein Geld, keine Muße, keine Energie, kein keine kein, … . Doch ist das wahr? Stehen wir uns nicht einfach selbst im Weg und könnten mit einem Schnipps die ganze Welt verändern?! Ja, wir können! Alles andere sind Ausreden!



Wir dürfen nun in unsere eigene Herzenskraft kommen! Wir dürfen erkennen, dass das Leben uns Geschenke vor die Füße legt, um uns immer wieder für die Liebe zu entscheiden! Wir dürfen uns frei von jeglicher Bewertung hinab beugen, sie aufheben, annehmen und mit ihnen spielen! Es ist einfach, probier es! Triff Entscheidungen, sag JA oder auch NEIN, beginne damit Deine Persönlichkeit als führende „Kraft“ abzulösen und aus Dir als Seele heraus zu leben! Das klingt zu mächtig? Nein, nur für Deine Persönlichkeit, aber nicht für DICH!



Trau Dich! Probier es mit einem kleinen Thema aus. Z. B. dass Du für Dich beschließt, nicht mehr schlecht über andere zu sprechen. Denn was macht das mit Dir? Machst Du dir nicht danach Schuldgefühle und fandest es nicht so toll? Wieso tust Du es Dir also immer und immer wieder an? Kannst Du dir vorstellen, einfach NEIN zu sagen und JA zu einem neuen Umgang mit Dir? Und mit der Welt?! Es liegt an Dir, ob Du deine Führung wieder übernehmen oder Dich führen lassen willst! Es liegt an Dir, was Du aus Deinen Emotionen machst! Es liegt in Deiner Verantwortung was in Dir und um Dich herum passiert! Wir haben genug gesprochen und philosophiert! Welche großen Philosophen gibt es noch? Sie sind alle nicht mehr da! Wieso? Weil es Zeit ist, zu handeln! Es ist Zeit für die Veränderung! Bist Du bereit?



In aller Liebe,
Nam Terath

Freiheit

Ich bin fasziniert. Mich fasziniert die derzeitige Suche nach neuer/alter Freiheit doch enorm. Da sehe ich Bilder von sogenannten „Impfzentren“, vor denen die Menschen nur danach „geiern“, geimpft zu werden, um dem „alten“ Leben wieder nachgehen zu können. War da nebenbei nicht mal was mit Ansammlungen ohne Mindestabstand? 😉 Die Telefonleitungen der Ärzte sind überlastet und so viele Menschen können es kaum abwarten, die Spritze gesetzt zu bekommen. Und wieso? Um zur „Freiheit“ zurückzukehren. Doch was ist das für eine Freiheit? Freiheit, wieder shoppen gehen zu können. Freiheit, wieder „unbeschwert“ ins Café sitzen und einen Cappuccino schlürfen zu können. Freiheit, wieder Freunde treffen zu dürfen (wie paradox, dass so etwas verboten werden kann und akzeptiert wird). Freiheit, wieder das Geld für Urlaub aus dem Fenster jagen zu dürfen, um dem zu entfliehen, was in uns passiert. Sehnsucht nach Freiheit, dass viele sogar ihre Kinder mit etwas impfen lassen wollen, was sie möglicherweise nicht mal in den Tank des eigenen Autos geben würden, nur um wieder dem „normalen“ Leben nachgehen zu können. Und währenddessen verliert der Sinn der viel gespriesenen „Solidarität“ ihren Geschmack, während (Hochrisiko-) Menschen in ärmeren Ländern keine Impfungen bekommen können, da wir in unseren hochnäsigen westlichen Ländern darüber diskutieren, Kinder und Jugendliche zu impfen. 



Wie erklären wir uns diese unbeschreibliche Sehnsucht nach dieser Freiheit, die wir im Außen vermuten und die Rationalität verloren gehen lässt? Ist es wirklich das, wonach es scheint oder ist es nur ein Schein? Psychologen und Physiotherapeuten haben Hochkonjunktur. Menschen rasseln in den Burnout, Kinder- und JugendbegleiterInnen können gar nicht mehr allen Kindern und Jugendlichen helfen, weil es zu viele sind, die die letzten Monate einfach zu viel hatten. Menschen spüren ihre körperlichen und geistigen Auswirkungen des „Freiheitsentzugs“. Basta, genug, es reicht… platt…



Uns wurde beigebracht, dass Freiheit im Außen ist und wir hierdurch Freiheit finden werden – frei sind! Das System, die Gesellschaft, die Kunst, … . Ja, das ist ein Aspekt. Ein wichtiger, um uns als Menschen entfalten zu können. Dabei vergessen wir jedoch, dass wir eingesperrt sein und trotzdem unsere Freiheit behalten können. Nelson Mandela ist dafür das beste Beispiel. 27 Jahre Haft, Unterdrückung, Freiheitsentzug.



„Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Furcht ist, sondern der Triumph darüber. Der mutige Mann ist keiner, der keine Angst hat, sondern der, der die Furcht besiegt.“ – Nelson Mandela



Besiegen wir nun durch die derzeitige „Sehnsucht nach Freiheit“ unsere Furcht oder unterdrücken wir sie nicht einfach nur? Ist es nicht einfach ein stures Wegrennen vor dem, was wirklich gesehen werden möchte? Schaffen wir nur dadurch wieder einen Raum der Kreativität, Offenheit, und Gemeinschaft oder sind wir einfach nur zu faul, um neue Optionen anzusehen und zu verwirklichen?



Freiheit im Außen ist nur der Spiegel unserer inneren Freiheit. Und diese Freiheit erlangen wir nicht dadurch, dass wir verzweifelt daran festhalten, etwas wieder-zu-gewinnen, sondern dadurch, dass wir in uns diese alten Ketten sprengen und siegreich aus diesem „Kampf“ hervor gehen! Wir können im Außen angekettet sein, aber lächelnd in unserer inneren Freiheit ruhen und uns in jedem Moment bewusst darüber sein, dass wir die Führerschaft über unser eigenes Leben haben. Wir dürfen lernen, dass nichts und niemand uns einengen, einsperren oder gar foltern kann. Nichts und niemand außer uns selbst hat diese Kraft und Fähigkeit hierzu. Es sind wir, der Spirit, das Ich, die Seele, die diese Verantwortung trägt und in jedem Moment entscheiden kann, wie wir dieses Leben leben wollen. Lassen wir uns steuern, kontrollieren und in Vorgaben einsperren, denen wir blind nachrennen? Oder lassen wir uns davon nicht beeinflußen und erkennen, dass wir neue Wege beschreiten können, da unser inneres Leben mit Liebe und Mitgefühl nur so gefüllt ist? Und sich hierdurch das äußere Leben wieder in Freiheit gestalten wird!



Es ist so einfach und so schwer zugleich! Es bedarf nur unserer Offenheit, in uns aufzuräumen! Es bedarf unserer Entscheidung, uns selbst nicht mehr zu verneinen und nur das sehen zu wollen, was wir auch aus unserer Persönlichkeit heraus sehen wollen! Wir dürfen uns als das erkennen, was wir wirklich sind. Ein göttliches Wesen aus Liebe – unzerstörbar, immerwährend in Fülle und Freiheit lebend! Wir sind in jedem Moment fähig, frei zu sein, da wir nie unfrei waren! Gott hat uns als freie Wesen mit einem freien Willen auf diese Erde gesendet, um zu verwirklichen, was uns niemand vorenthalten kann! Innerer Freiheit – innerer Frieden! Bist Du bereit, diesen Schritt in Aktion zu bringen? Kannst Du deine alten Glaubenssätze und Muster transformieren? Nicht einfach nur „spirituell zu labern“, sondern aktiv Entscheidungen zu treffen, die Dich erkennen lassen, welch unendliche Freiheit Du bist und in Dir trägst? Willst Du sie leben?



Wir werden aufgefordert, nicht mehr zu lesen, zu sprechen, zu diskutieren, zu philosophieren, zu studieren! Wir werden aufgefordert, zu leben, zu sein, zu handeln und die neue Welt gemeinsam zu kreieren! Aus unserem Mitgefühl, Vertrauen und der Liebe heraus – raus aus der Furcht, der Flucht und der Verneinung! Sag ja, ja zu Dir, ja zum Leben, ja zur Freiheit, ja zu Möglichkeiten, ja zu Dir!



In aller Liebe,
Nam Terath

Akzeptanz im Herzen

Die letzten Tage hat mich persönlich im Leben und besonders nach dem Seminar „Standing the Time“ am letzten Samstag immer wieder die Frage der Akzeptanz beschäftigt. Im Seminar haben wir uns damit auseinandergesetzt, was uns in der heutigen Zeit besonders bewegt und zum Nachdenken bringt. Wir haben uns gefragt, was es mit uns macht, wie es sich auf uns auswirkt und wie es sich in uns zeigt. Wir sind weiter eingetaucht, um herauszufinden, wie wir es wandeln, verändern und transformieren können.



Wir sind in den letzten Monaten mit vielem konfrontiert, was uns antriggern, herausfordern und möglicherweise auch überfordern kann. Wir werden vor Tatsachen gestellt, in Entscheidungen gebracht und mit Ereignissen konfrontiert, die uns leicht in einen Raum bringen können, in dem wir „von nichts mehr etwas wissen wollen“. Sei es die aktuelle Situation mit Corona, Impfungen, Auseinandersetzungen im Nahen Osten und vielen anderen Teilen dieser Welt, Kindesmissbrauch, Korruption in der Politik, Umweltverschmutzung, etc.. Ein Teil unseres Verstands kann alles als ganz schlimm, böse oder verfahren ansehen. Wir sehen möglicherweise keine (Aus-)Wege und keine Richtung. Sei es für uns selbst oder für die Menschheit.



Es mag vielleicht überspitzt klingen und fast schon Angst machen. Aber ist dem so? Ist es nicht einfach ein Kampf, den unser Verstand selbst in sich kämpft, weil vieles seinen Horizont übersteigt? Es gibt einen Horizont, der dies überblicken kann und einen tieferen Sinn für das geben kann, was gerade passiert. Erinnere Dich gerne an die Entstehung eines Diamanten. Ein Diamant entsteht durch Druck und wird durch diesen Druck hervor gebracht. Wie oft im Leben haben wir schon Druck erlebt und sind danach in neuem Gewand „heraus geflutscht“, um zu erkennen, dass die Vorstellung des Verstands nicht der einzige Weg war!? Und so sind wir mehr und mehr diesem „Druck des Diamanten“ ausgesetzt. Es wird schneller, heftiger, akuter, verzwickter, entscheidender.



Hierin liegt unsere große Chance. Wir haben in jedem Moment die Möglichkeit zu entscheiden. Es ist unser freier Wille, wo wir unsere Energie und Aufmerksamkeit hinlenken. Es ist unsere freie Entscheidung, ob wir „mit kämpfen“ oder „mit heilen“ wollen. Wenn wir dann für einen Moment aus unseren Gedanken, Glaubenssätzen und Ängsten heraus kommen und in unser Herz hören, entdecken wir, dass ein großer Schritt dorthin „Akzeptanz“ ist. Akzeptanz bedeutet nicht, dass wir dumpf werden und abstumpfen. Akzeptanz bedeutet auch nicht, dass wir uns dem in einer Art und Weise „hingeben“, um einfach in einen Tiefschlaf zu fallen. Akzeptanz bedeutet auch nicht, dass es nur nichts zu tun gibt. Aber was bedeutet es wirklich?



Akzeptanz ist die Erkenntnis aus unserem Bewusstsein heraus, dass wir im ersten Schritt sehen, spüren, ausleben, erleben, erfahren dürfen, was in uns passiert. Wir dürfen unsere Wut ausleben, unsere Traurigkeit hinaus weinen, unsere Freude tanzen dürfen. All das was in uns passiert bedarf unserer vollsten Hingabe. Dies führt uns im nächsten Schritt zur Akzeptanz dessen, was in uns passiert. Es ist okay so wie es ist. Wir sind okay so wie wir sind. Sobald wir uns dies erlauben, lösen wir die Knoten in uns, die uns davon abhalten wollen, auch das Außen zu akzeptieren. Wir können das was im Außen passiert, annehmen, akzeptieren! Auch das ist okay so wie es ist. Es gibt nichts, wogegen es anzukämpfen gilt, sondern nur etwas, wofür es sich lohnt einzustehen. Dabei entsteht des Weiteren eine Freude, da wir in uns erkennen, dass es viele Wege nach Rom gibt – viele Wege in die innere und äußere Freiheit!



Aus dieser Freiheit können wir wieder kreieren. Wir sehen die Wege, die uns einen Überblick darüber verschaffen, was das Leben uns dadurch als Chance anbietet. Wir sehen, was es zu heilen, zu verändern, neu zu erschaffen gibt. Befinden wir uns in dieser Akzeptanz, öffnet sich uns die Tür für wahrhaftige Entscheidungen, die aus unserem Herzen kommen. Wir beginnen zurück in den Fluß zu kommen, zu tanzen, wie es das Wort so schön sagt – akzept-TANZ! Wir beginnen mit den Umständen zu tanzen. Wir bewegen uns mit ihnen. Wir erfahren eine neue Lebendigkeit, die uns aus dem „Trott“ herausbringt und aufzeigt, was alles möglich ist.



Wo und was darfst Du in Dir und im Außen akzeptieren? Was darf sich für Dich bewegen? Womit möchtest Du beginnen zu tanzen? Welche Entscheidungen darfst Du für Dich als Seele treffen? Was wird Dich weiter bringen auf Deinem eigenen ganz individuellen Weg des Lebens?



In aller Liebe,
Nam Terath

Vergebung kommt aus Dir

Aus dem letzten April-Wochenende kam ich mit großer Dankbarkeit und vielen besonderen Eindrücken des zweiten Teils des diesjährigen Kundalini Awakening Trainings. Wir durften für uns wieder einen ganz besonderen und heilsamen Raum erschaffen, in dem wir durch unseren Verstand, die Meditation hinein ins Karma und unser Dharma getaucht sind. Was für eine Reise! 🙂 Viel durfte sich wieder bewegen und wir sind gemeinsam durch diesen Prozess unserer Gedanken, Emotionen, Glaubenssätze bis hin zur Auflösung und Vergebung der Auswirkungen gereist.



In diesem Monat, der 5, begeben wir uns nun in das fünfte Chakra. Das Chakra der Kehle, der Kommunikation, der Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Abgrenzung und unserer Fähigkeit uns auszudrücken. All dies hat eine tiefe Bedeutung für unser Karma und unser Dharma. Yogi Bhajan sagte einmal, dass die Kommunikation die Basis unserer Existenz ist. Nehmen wir dies für diesen Monat als Grundlage, so können wir erkennen, wie wichtig es ist, unsere Sprache nach innen und nach außen zu kultivieren. Wie sprechen wir in uns und wer spricht in uns? Versetze ich mich nun also in das Wochenende des Karmas und des Dharmas zurück, so wird schnell klar, dass mit unseren Gedanken (und der inneren Konversation) alles erschaffen wird, was sich nach innen und außen auswirken wird. Alles wird eine Resonanz erschaffen, die uns daraufhin weiter prägt.



Wie in allen Bereichen unseres Lebens, kann es uns nun schnell passieren, dass der Verstand anfängt zu bewerten. Er fühlt sich schuldig, will Buße tun, hat gar Angst davor, dass das „schlechte Karma“ auf ihn zurückfallen und „wir“ nicht in den Himmel kommen werden. Also schnell noch etwas gutes Karma dagegen stellen… 😉 Doch ist dem allem so? Was passiert, wenn wir dies aus der Neutralität unseres Herzens und unserem Bewusstsein heraus betrachten? Ist es nicht so, dass alles, was wir im Leben begegnen eine weitere Erfahrung für uns als Seele im menschlichen Körper ist? Bietet sich uns dadurch in Wahrheit und aus der Weisheit heraus nicht einfach die Möglichkeit zu lernen, zu entdecken und wieder einmal zu heilen?



Schnell sind wir dabei diese Heilung als Aufgabe des Egos zu sehen! „Ja, war schon alles nicht so wild, ist ja jetzt auch vergessen, alles Schnee von gestern.“ Ja, es war alles gestern. Und ja, alles ist irgendwie vorbei. Doch ist das nichts Weiteres als ein simples Unterdrücken und weiter so!? Dabei kann uns diese Rückschau, das Fühlen in das was ist und einmal war, dabei unterstützen, unsere „Sprache“ und unsere Handlungen in jedem Moment unseres Lebens zu verändern, mitfühlender, liebevoller, klarer und ehrlicher werden zu lassen. Die Ehrlichkeit uns selbst gegenüber (und damit gegenüber anderen) und die Fähigkeit uns auszudrücken und zu erleben, was sich dadurch entfaltet, eröffnet uns ein Tor zur ehrlichen Heilung aus dem Herzen heraus. Wir vermeiden nicht, wir vergrößeren nicht, wir nehmen es als das was es ist. Und wir überlassen dem Universum, sich ihn Herrlichkeit und Vollkommenheit durch uns zu zeigen.



Sobald wir die „Katze aus dem Sack lassen“, schenken wir ihr die Möglichkeit, sich zu zeigen! Sie darf sich in ihrer Wahrhaftigkeit vor uns erheben und wir geben ihr den Raum, den sie braucht, damit wir erkennen können, was wirklich dahinter steckt. Und hier schließt sich der Kreis in unsere Emotionen und damit in unsere Glaubenssätze, die den Großteil unserer Aktionen und Reaktionen führen. Sind wir uns derer bewusst und erlauben wir es uns, diese wirklich in all ihrer Größe zu erkennen? Tun wir das, begeben wir uns auf das Feld der Heilung und der Vergebung. „I forgive myself“ – Ich (als Seele) vergebe mir (als Persönlichkeit/Mensch)“! Dies ist wahre Vergebung, welche unser Menschsein mit göttlicher Liebe füllt und Schritt für Schritt in die Freiheit in uns führt. Wir sprengen die Ketten des Karmas, treten aus dem Kreislauf und begeben und aus den vom Bewusstsein geführten Weg des Dharmas, der wahren Bestimmung. 



Ich lade Dich in diesem Monat ein, aus Dir, als Seele, heraus zu vergeben! Nimm Dir alleine für Dih, mit Deinem Partner/Deiner Partnerin, Deiner Familie, Freunden/Freundinnen, Kollegen/Kolleginnen jeden Tag einige Minuten Zeit. Sprich und/oder sprecht Worte der Vergebung. An uns selbst, die anderen, die Welt, an Gott! Vergebung ist das größte Geschenk dieser Zeit! Noch immer sind wir in alten Verstrickungen des Karmas gefangen. Als einzelner Mensch, als Familie, als Kollektiv. Wir dürfen diese Knoten lösen und gemeinsam als Menschheit in das neue Zeitalter der Liebe, der Freiheit und des Vertrauens eintauchen! Wir dürfen darauf vertrauen, dass wir nicht sündigen, sondern nur heilen und vergeben können! Sünde ist Qual und eine Fantasie unserer Menschheitsgeschichte! Vergebung ist Heilung, Freude und das Geschenk des Himmels und des Paradieses in dem wir schon immer leben! Trau Dich, in den Apfel zu beißen! Trau Dich, das Leben zu kosten! Trau Dich, wahrhaftig und authentisch aus Deinem Sein heraus zu sein! Trau Dich, zu vergeben!



In aller Liebe,
Nam Terath

Liebe l(i)ebt

Im Kundalini Awakening Training spielen wir immer wieder das sogenannte „Lila Spiel“, das Spiel des Lebens. Wir reisen in diesem Spiel durch die Anteile in uns, durch unsere Chakras und den zugehörigen Themen wie Vertrauen, Fluss des Lebens, Kraft und Energie, Liebe und Mitgefühl, Kommunikation, Intuition und Verbindung zur Göttlichkeit. Es ist ein Spiel, das uns reflektieren darf, mit welchen Themen wir uns in uns immer wieder beschäftigen dürfen – was für ein Geschenk! Es ist ein Spiel, das kein Ende findet, sondern sich immer wieder dreht, auf- und absteigt, in Bewegung ist. Es symbolisiert unser wandelndes und bewegtes Innenleben, das sich immer wieder verändert, sich neu zeigt und uns entdecken lässt, was es bedeutet zu leben! Wir dürfen in ihm lernen, was sich in uns versteckt, sich manchmal nicht zeigt und erst durch das „Spiel des Lebens“ in unser Bewusstsein springt, um gesehen, geliebt und geheilt zu werden. Es entspringt dem Zu-fall des Würfels, dem göttlichen Plan, der sich uns in jedem Moment des Lebens zeigt, wenn wir aufmerksam sind, um ihn wahr- und anzunehmen, lieben und leben lassen, ohne dass wir uns dagegen sträuben.



Wie wollen wir ein Spiel kontrollieren, das auf der Willkür eines Würfels basiert? Wie wollen wir ein Leben kontrollieren, das nicht kontrolliert werden kann? Was erhofft sich unsere Persönlichkeit davon, den „roten Faden“ selbst zu spinnen, als ihn spinnen zu lassen? Das Leben möchte nicht kontrolliert werden – denn ist es dann noch ein Leben? Oder eher eine kontrollierte Anreihung von Entscheidungen, von denen wir meinen, dass sie zum Besten für „uns“ sind? 😉 Und was ist das Beste für „uns“? Unsere Persönlichkeit möchte uns oft weismachen, dass das Beste für uns ist, wenn „alles gut ist“. Doch was bedeutet das? Was am Leben kann gut oder schlecht sein? Ist das Leben an sich nicht einfach nur ein Wunder in all seinen Facetten und Aneinanderreihungen von Zu-fällen, die wir mit Freude und mit einem offenen Herzen empfangen dürfen? Und können wir uns dafür frei machen, dass Wunder genau dann geschehen, wenn wir sie am wenigsten erwarten?



Du kannst Dich sicherlich an Momente in Deinem Leben erinnern, in denen etwas passiert ist, die Du nicht erwartet hattest! Sie kamen einfach. Menschen, Situationen, Entscheidungen, Jobs, Geld, … . Hast Du das so geplant gehabt oder ist es Dir vor die Füße geworfen worden? Und welche dieser Ereignisse waren wohl die, an die Du dich noch am meisten erinnerst? Geistig, emotional und in Deiner körperlichen Wahrnehmung. Waren es die, die Du kontrolliert hast oder steigt in Dir eine pure Freude und ein Lachen auf, wenn Du in Dir spürst, wie wundervoll das Leben für Dich gespielt hatte? 🙂 Das Leben ist ein Spiel!



Als wir Kinder waren, und auch heute noch, spiel(t)en wir aus Freude, Glück und Liebe. Wir können „gewinnen oder verlieren“, aber nach dem Spiel erinnern wir uns einfach nur daran, wie viel Spaß es gemacht hat und wollen am liebsten gleich wieder von vorne anfangen oder am liebsten gar nicht damit aufhören. Und so spielt das „Lila Spiel“, ohne Anfang, ohne Ende, unendlich im Kreislauf des Seins! Einem Sein, das das Leben nicht bewertet, Situationen nicht einteilt, Menschen nicht verurteilt. Das Leben meint es in jedem Augenblick gut mit uns. Es schenkt uns das was wir brauchen, ob es unsere Persönlichkeit will oder nicht. Es wird so kommen, wie es kommen soll, um uns daran zu erinnern, dass in ALLEM die Liebe steckt! Das Leben ist Liebe! Das Leben ist eine Reise, die uns tiefer und tiefer in unseren Herzensraum bringen möchte, wenn wir es uns erlauben!



Genau dies spiegelt uns auch die heutige gesellschaftliche Situation. Wir erleben Spaltung, Verurteilung, Beschimpfung, Bewertung in vielen Bereichen und dabei blühen Pflänzchen der Liebe heran, die uns genau durch diese Extreme zeigen werden, was uns als Menschen auszeichnet. Unser Mitgefühl, unsere Freiheit, unsere Verantwortung, unsere Heilung, unsere Liebe! Wir können uns hingeben und mit einem Lachen in dieses Spiel eintreten, um die Liebe wirken zu lassen! Es ist Zeit dafür! Es ist die Zeit, dass wir uns mit dem beschenken, was uns ausmacht! All die Facetten des Regenbogens in uns und im äußeren Leben! Ich lade Dich ein, all das was in Dir und um Dich herum passiert, mit einem offenen Herzen zu empfangen! Nicht zu verneinen, nicht zu unterdrücken, nicht schön oder schlecht zu reden, nicht hinweg zu stoßen! Wenn wir dies tun, tun wir es mit uns selbst! Das Leben ist nur eine Reflektion unserer eigenen Chancen, die wir ergreifen dürfen! Ergreifen, um das Leben und damit die Liebe wertzuschätzen und zum Ausdruck zu bringen, dass Dankbarkeit und Freude Licht ins Dunkel bringen!



Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen noch einen spannenden, spielerischen und offenherzigen Monat, in dem Du dich erfahren darfst! In all Deinem Sein, „Licht und Schatten“! Du bist perfekt und wunderschön!



In aller Liebe,
Nam Terath

Erhebe das Leben in Deinem Herzen

Die ersten drei Monate des Jahres sind Geschichte. Wenn ich auf meinen Start des Jahres zurückblicke, war er voll gepackt mit neuen Erfahrungen, Eindrücken, inneren und äußeren Herausforderungen, Aufs und Abs, bewegenden Momenten, Tränen, Lachen, Heilung, Lehren, Weisheit und einem neuen Verständnis meines eigenen Wesens. Ich durfte wieder einiges Altes und auch Neues in mir entdecken und meine Reise in mir fortsetzen, um wieder mal zu erkennen, dass die spannendsten Entdeckungsfahrten immer in uns stattfinden. Ich durfte Entscheidungen treffen, stocken, mich wieder bewegen, stehen bleiben, atmen, um daraufhin wieder wie eine Rakete loszuschießen, um auf einem neuen „Planeten“ zu landen, zu verweilen und mich wieder auf die Reise zu begeben. Ja, es sind bewegende Zeiten für alle von uns.

Nun sind wir im April, der 4 des Jahres, der Zahl des Herzens! Der Frühling kommt Schritt für Schritt. Die Blumen sprießen, die Blüten zeigen sich und die Sonne erwärmt uns von Tag zu Tag mehr mit ihrer strahlenden Kraft. So darf es auch für uns bedeuten, dass wir uns an unser Strahlen erinnern, welches tief in unserem Herzen liegt, in jedem von uns! Diese wundervolle Schönheit der Schöpfung! Wir! Was mich persönlich die letzten Tage sehr dabei unterstützt und mein Wesen „offen hält“, ist das Mantra „Wahe Guru, Wahe Jio“, das uns daran erinnert, dass wir die Seele, das Ich, das Selbst sind und unser Herz unser Zuhause ist.

Nichts von dem, was uns in uns und im Leben begegnet ist gut oder schlecht, negativ oder positiv. Nichts davon gilt es zu bewerten! Nichts davon bedarf mehr oder weniger Bedeutung! Alles ist wichtig, alles ist prägend, alles ist einmalig! Die 4 lädt uns dazu ein, unseren neutralen Verstand (der vierte Körper im Kundalini Yoga) auf das Herz auszurichten und in unsere eigene Intuition und vor allem Sensibilität zu kommen. Alles was unser Leben uns schenkt, sind Erfahrungen, Geschenke und Chancen, wirklich zu leben! Und so hat mich die letzten Tage dabei auch immer wieder die eigene Sensibilität, ja Hochsensibilität, beschäftigt. Wir sind alle so wundervolle Wesen, mit all unseren Körpern, unseren Sinnen, unseren Wahrnehmungen, Empfindungen, Gefühlen, Gedanken und individuellen Geschenken. Ich durfte mir immer wieder selbst sagen, „hey, es ist wundervoll so zu sein, wie Du bist, sensibel in Deinem Wesen, Deinen Wahrnehmungen, Deinen „Antennen“, Deinen Bewegungen in Dir und im Leben“. Wir sind nicht statisch, wir sind keine Maschinen, wir sind Menschen! Menschen, die in ihren „vollen Saft“ gleiten dürfen, um diesen Nektar zu trinken, zu genießen und um zu empfangen, was das Göttliche uns mitteilen möchte.

All das was wir zugesandt bekommen und was in unser Leben in uns und um uns herum eintritt, sind Offenbarungen. Sie eröffnen uns das wahre Leben, das voll gespickt ist mit allem, was unser Verstand gerne bewertet. Wenn Du dich an den letzten Newsletter und die unterschiedlichen Teile unseres Verstands erinnerst, wird Dir möglicherweise klar, dass es einfach „normal“ ist, so zu funktionieren. Es ist nichts besonderes, aber auch nichts, was wir vermeiden müssen. Es ist einfach da, so wie wir es sind. Im Herzen spüren und wissen wir das! Wir wissen, dass wir so wie wir geschaffen worden sind, vollkommen sind und die Vollkommenheit in allem und jedem steckt! Es gibt nichts, was diese Vollkommenheit nicht beinhaltet, auch wenn Teile unseres Verstands oder unserer Persönlichkeit das vielleicht anders sehen!

Wir sind in einer neuen Zeit! Wir sind in einer Zeit der Sensibilität, der Erkenntnis, dass wir nicht mehr hart sein müssen. Eine Zeit der Weisheit, dass wir uns erlauben dürfen, offen zu kommunizieren, was uns beschäftigt, bewegt und dabei wahre Stärke zeigen! Wir werden dazu eingeladen, unseren Raum des Herzens und all die Bücher darin zu öffnen. Wir dürfen in ein neues Miteinander eintreten, in dem es kein oben oder unten, kein rechts oder links, sondern nur die Mitte des Seins gibt, in der wir alle eins sind – Menschen mit Gefühlen, Gedanken, Ängsten, Stärken und Schwächen, Talenten und „Verfehlungen“, mal gut oder mal schlecht drauf! Warum sollte uns irgendetwas davon besser oder schlechter machen? Wieso sollten wir deswegen mehr oder weniger wert sein? Auch wenn unsere Persönlichkeit das uns oder anderen oder über andere manchmal weismachen will, wissen wir in unserer 4, dem Herzen, dass dies nur ein Fake ist! Es sind Masken, die sich gesellschaftlich, familiär und persönlich über Lebzeiten manifestiert haben! Dass dies alles irgendwann bröckeln und zusammenfallen musste und wird, war und ist nur eine Frage der Zeit! Nun ist es soweit! Und ob wir es spüren, mitmachen und heilen wollen oder nicht, Sat Nam! Es ist unsere individuelle Entscheidung, es ist unsere eigene Wahl, alte in neue Energie zu transformieren und dadurch zur Heilung der Menschheit und des gesamten Planeten beizutragen! Du kannst es nicht tun? Was hält Dich davon ab? Was wehrt sich dagegen, wenn Du ganz ehrlich zu Dir bist? Stolz, Eitelkeit, Mangel, Stress, Selbstkritik, …?

Wir sind eins! Wir sind verbunden in der Liebe! Wir sind auf diesem Planeten zusammengekommen – ja, wieso? Wenn Du in die Sterne schaust und Dich fragst, wieso Du eigentlich hier bist? Wieso sind wir Menschen hier? Die Tiere, die Pflanzen, die Elemente? Wer hat das kreiert und warum? Macht es einen Sinn für irgendjemanden oder irgendetwas, dass wir hier sind? Wozu dient es? Und ich lade Dich ein, über die „wissenschaftliche Erkenntnis“, dass es nun mal so ist und die Evolution und die Konstellationen das bewirkt haben, hinauszuschauen! Erlaube Deinem Verstand mal in die Mitte zu kommen, sich auf das Herz auszurichten und Dir diese Fragen dort zu stellen! Was glaubst Du, was das Leben mit uns vor hat? Was glaubst Du, wie Du das Leben in Deinem Herzen erheben kannst? Was glaubst Du, wie Du dich in deiner ganz eigenen sensiblen, feinfühligen und frischen Art erkennen kannst und welche Rolle das Leben Dir gibt? Spürst Du es? Spürst Du das Kribbeln? Kannst Du es zulassen, dass es Dich durchflutet? Kannst Du dir erlauben, über all das „Gedachte“ hinwegzuschauen und zu spüren, was DU und wir wirklich sind?

Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen einen wundervollen Herzensmonat, Frische, Liebe und Freiheit für Deine Entfaltung als einmaliges und unbeschreiblich schönes Wesen!

In aller Liebe,
Nam Terath

Balance im Sein

Der heutige Tag ist mal wieder ein ganz besonderer Tag für uns in diesem Jahr! Wir bewegen uns im Tag des diesjährigen Equinox, der Tag-und-Nacht-Gleiche! Tag und Nacht begeben sich in Balance! Licht und Dunkelheit reichen sich die Hand! Sonne und Mond vereinen sich in dieser einmaligen Zusammenkunft. Was für ein wundervolles und bereicherndes Erlebnis! In vielen Kulturen und Gemeinschaften auf diesem Planeten ist dieser Tag ein ganz Besonderer. Es wird gefeiert, gelacht, geweint, getanzt, geöffnet, gesungen, Zeremonien abgehalten, … . Ab morgen werden die Tage wirklich länger, sie bewegen sich auf den Höhepunkt der Sommersonnenwende im Juni zu.



Wir dürfen heute eine universelle Balance betrachten und erspüren, was wir von ihr lernen dürfen! Denn wie immer, ist die spannende Entdeckung in uns, in unserer Welt der Wunder. Was bedeutet also eine Balance von Licht und Schatten in uns? Wie können wir sie in uns selbst erheben und integrieren? Was werden wir hierdurch erfahren? Sind wir mutig genug, um in eine Ausgeglichenheit einzutreten? Und vor allem, wo finden wir diese Stabilität?



Unser Verstand ist ein kraftvolles, mächtiges und wichtiges Werkzeug, welches uns gegeben wurde, um auf diesem Planeten „laufen“ zu können. Er unterstützt uns dabei, zu „prüfen“, abzuwägen und im „besten“ Fall neutral eine  Entscheidungen zu treffen. Hierin liegt für uns die Herausforderung versteckt. Was ist neutral? Was liegt außerhalb unseres Bewertungsschemas und was können wir so entscheiden, dass es im Sinne unseres Herzens ist? Denn für was sollten wir uns denn sonst entscheiden, wenn nicht für unser Herz? Alles andere ist Selbstsabotage!



Um dies herauszufiltern, hilft es uns zu wissen, dass unser Verstand grob in drei Bereiche eingeteilt ist. Der erste und schnellste Teil ist der „negative Verstand“, der erst mal mit Vorsicht und Zurückhaltung an etwas heran geht. Bleiben wir in diesem ersten Teil, kann es passieren, dass sich die Gedanken in einen Kreisel bewegen, der sich gerne auch mal in Ängste, Sorgen, Zweifel niederlässt. Lässt sich so aber eine sinnvolle Entscheidung treffen? Möglicherweise vor dem Durchqueren einer dunklen Gasse. Aber generell? Hören wir uns doch mal die zweite Stimme an. Nach dem ersten Durchgang in unserem Verstand und unserer Fähigkeit, „weiter zu denken“, bewegen wir uns in den „positiven Verstand“, der „Abfahrt“ ruft und am liebsten drauf losrennen will. Er kennt keine Ängste, ist kreativ und mutig. Ob das mit der Gasse gut geht, wenn wir nur ihm folgen? 😉



Wie können wir nun also wissen, wie wir uns entscheiden sollen? Wie finden wir nun also Balance? Und wo ist diese zu finden? Nachdem wir durch die beiden Anteile unseres Verstands gerasselt sind, ist es uns möglich, in den neutralen Bereich unseres Verstands einzutauchen! Hier wägen wir mit Intuition, Mitgefühl und in Verbindung mit unserer Herzenergie ab, wohin es uns führen darf, welche Entscheidung wir treffen dürfen und was dadurch ins Gleichgewicht gebracht werden darf. Denn meistens liegen nicht nur der negative oder der positive Verstand auf einer „Welle“, sondern eine gesunde Balance aus beiden erfüllt unser Herz mit Freude. Zu oft tanzen wir jedoch zwischen den Extremen hin und her, da wir die innere Stabilität gerne mit der Kontrolle des Verstands verwechseln. Es gibt uns das Gefühl davon, dass wir die „Stimmung“ in der Hand halten und uns nicht von etwas „auspowern“ lassen. Dabei powern wir uns selbst aus, wenn wir all unsere Kraft aufbringen wollen, um die Zügel, sei es im Innen oder Außen, in der Hand zu halten. Geben wir uns dem hin, was da ist, erkennen es, sind kreativ und handeln im Sinne unserer Liebe, erfüllt sich unser Weg.



So lade ich Dich gerne heute und die kommenden Tage gerne dazu ein, hiermit ein bisschen zu spielen! 🙂 Höre Deinen Gedanken zu, erkenne in Situationen den ersten, den zweiten und den dritten Gedankennprozess. Durchlaufe mit ihnen diesen Prozess mal ganz bewusst und schau dann, wohin es Dich in dir führt. Lerne Deinen Verstand kennen, setz Dich mit ihm auseinander und hol Dir deine Kraft zurück, die Du dir gewissermaßen hast stehlen lassen! Willst Du dieses Spiel beenden? Dann tu es!



Ich wünsche Dir von Herzen viel Kreativität, Energie und Frieden, um stabil in Deiner Balance zu SEIN!



In aller Liebe,
Nam Terath

Reite die Welle der Freude

Ich kann gerade einfach nur herzlich lachen! Aus meinem Herzen heraus lache ich, freue mich, bin erquickt! Ich begeistere mich am Universum, an der Liebe, am Spiel des Lebens! 🙂 Man kann es nur „crazy“ nennen! Der Februar scheint uns ziemlich durchgeschüttelt zu haben. Wir sind durch das Zeichen des Wassermanns/Wasserfrau gegangen, was vieles in uns wieder aufgedeckt und bewegt hat. Die pure Wahrheit ist wieder ein Stück mehr ins Tageslicht gerückt. Der Fluss des Wassers und der Emotionen hat sich gewaltig in Bewegung gesetzt. Und jetzt kommen die Fische! Na wo soll das wohl hinführen? Hahaha… 😀 Wir durften und dürfen in neue Tiefen unseres Wesens eintauchen – in den Ozean unseres Seins! Ehrlich, mitfühlend und offenherzig!



Eine Weile hat es gestockt und es war unsere Geduld gefragt, durchzuhalten, Beständigkeit zu entwickeln und unsere Sicherheit in uns zu finden. Niemals wird sie uns im Außen gegeben. Wie soll eine Illusion auch Sicherheit verschaffen? Die einzige Warheit, die einzige Konstante liegt in unserem Herzen, in uns, tief vergraben, aber bereit dafür, hervor gerufen zu werden. Sie wartet nur auf unseren Ruf, auf unseren Mut, ohne zu wissen was passiert, einzutauchen! Wie wundervoll ist das? 🙂 Kannst Du dich daran erfreuen? Oder fällt es Dir schwer, mit den Wellen des Lebens zu schwimmen, zu tanzen und Dich von deren Schönheit begeistern zu lassen?



Mich persönlich haben vor allem die letzten Tage mal wieder ziemlich durchgespült! Kennst Du das, wenn Du mit einem Gefühl, einer Emotion aufwachst und dann vor der Wahl stehst, sie zu unterdrücken und „vermeintlich“ stark zu sein, um sie nicht spüren, funktionieren zu müssen/wollen? Oder Dich dem hinzugeben, was da ist und es einfach „fließen“ zu lassen? So erlaube ich mir dankenswerter Weise mehr und mehr in meinem Leben, genau dies zu tun. Ich wachte traurig auf, ich wachte ängstlich auf, ich wachte wütend auf und spürte, oh da gingen auch Träume voran, die das hervor gebracht haben. Ich saß auf der Yogamatte und auf einmal gab es kein Halten mehr. Die Tränen sind geflossen, das Kinderbild von mir in den Händen, um ihn zu lieben, zu ehren, Raum zu geben und ihm zu erlauben, das zu spüren und zu sein, was er so lange wollte. Dieser Moment ist schmerzhaft, ja, aber so ein unbeschreiblich schönes Geschenk, wenn wir in uns diese vollkommene Liebe und Geborgenheit für uns selbst spüren.



Wir erlauben es uns so, so oft nicht, zu spüren, wahrzunehmen, kommen zu lassen, was kommen will. Wir sind so sehr davon geprägt, dass Tränen „schlecht“ sind, dass man das nicht macht, dass man nicht schreit, nicht spürt, unterdrückt und schließlich einfach mal ein falsches Lächeln aufsetzt. Du spürst für Dich genau, wenn dies passiert und weißt, wovon ich spreche! Macht es für Dich Sinn und wie fühlst Du dich dabei? Belügen wir uns in dem Moment nicht wieder und wieder selbst? Und was passiert, wenn wir aus diesem alten Spiel heraus kommen, authentisch und ehrlich zu uns selbst und anderen sind? Wenn wir uns unsere Ängste, unsere Schuldgefühle, unsere Scham, unsere Wut, …, eingestehen, sie annehmen, umarmen und dadurch in ganz neue Gefilde erheben, in denen Heilung geschehen kann.



In dem Moment, in dem wir wieder auftauchen, ankommen von einer Reise durch unser tiefes Sein, unserem wunderschönen Ozean voller Leben, schnappen wir nach Luft und unser liebenswürdigstes und ehrlichstes Lächeln erfüllt unser Gesicht! Wir strahlen, wir strahlen, weil wir die Tiefen des Ozeans in und erhellt haben. Weil wir den Mut hatten, ohne Sicherungsleine, ohne Atemgerät, ohne Navigationsgerät zu tauchen und uns selbst zu würdigen – und dies gibt uns Würde! Anmutig erheben wir unser eigenes Selbst und können beginnen die Freude und Liebe zu spüren, die in allem auf diesem Planeten steckt! „Ja, aber…“ – nein, kein aber! Auch dies darf ich mir immer wieder sagen! Im Schmerz, in der Trauer, in der Angst, … . All dies ist göttlich! All dies ist gewollt! All dies dient uns selbst und dem Kollektiv zur Heilung, die wir so dringend brauchen! Wir brauchen (Anm.: all dies im Innen und Außen!) Heilung von Kriegen, wir brauchen Heilung von Lügen, wir brauchen Heilung von Unterdrückung, wir brauchen Heilung von Verschmutzung, wir brauchen Heilung von all den Schmerzen, die sich aufgebäumt haben und sich uns als vermeintliches Monster zeigen.



Was ist dies aber für ein Monster? Ist es wirklich ein Monster oder ist es schlicht und einfach nur der Schmerz unserer inneren Kinder, die so sehr nach Liebe rufen? Immer wieder kommt mir dieses Bild… Wir laufen auf unserem Weg, die Sonne strahlt und plötzlich sehen wir vor uns einen Schatten, der von hinten über uns kommt und verdunkelt. Es jagt uns Angst ein, wir wollen schneller laufen, weg davon und bloß nicht zurück- und hinschauen. Was passiert aber, wenn wir es doch tun? Wenn wir stehen bleiben (aufwachen und das sein lassen, was wir spüren), uns umdrehen (Raum geben für das, was in dem Moment da ist) und dabei erkennen, dass hinter uns ein kleines Kind herläuft, ja fast schon rennt, um endlich in den Arm genommen zu werden! Um gesagt zu bekommen, ja,



DU BIST PERFEKT – DICH LIEBE ICH BEDINGUNGSLOS – DU BIST DAS WUNDERVOLLSTE GESCHÖPF, DAS ICH KENNE – DU DARFST SO SEIN WIE DU BIST – KOMM HER UND ICH GEBE DIR ALLES WAS DU BRAUCHST!



Lass es uns wiederholen, wiederholen, wiederholen, wiederholen und wiederholen! Vielleicht wird es bis zu unserem „Hinwegscheiden“ so gehen. Und? Spielt das eine Rolle? Wenn Du perfekt bist, ist das egal! Scheißegal (sorry… ;-))! Wir sind hier, um zu lieben! Wir sind hier, um zu erheben! Wir sind hier, um uns gegenseitig zu stützen, in dem Moment, wenn wir eine Stütze brauchen! Wir sind eins! Wir sind eine Liebe, wir sind ein Wunder!



WIE WUNDERVOLL DU DOCH BIST!



Ich wünsche Dir aus der Tiefe meines Herzens, dass Du die Entscheidung für Liebe und Heilung immer wieder treffen kannst. Und wenn es mal nicht gelingt, bist und bleibst Du perfekt, wundervoll und einmalig! Lass uns jedoch gemeinsam den Mut aufbringen, es zu tun! Für Dich, für mich, für uns, für diesen Planeten, für das gesamte Universum!



In aller Liebe,
Nam Terath

Keep up!

Hui… der Februar hat es ganz schön in sich! Oder wie empfindest Du es? Ich kann in vielen Menschen und mir selbst beobachten, wie wir stocken, nicht wirklich voran kommen, auf der Stelle treten und unsere Geduld wirklich gefragt ist. Wir fühlen uns herausgefordert, weil diese vermeintliche „Langeweile“, unsere Emotionen hervor bringt, die wir sonst eher gerne vermeiden. Wir fühlen uns gestresst, weil dieses „Nichtstunkönnen“ unseren Verstand foppt, auch mal nichts zu tun. Und wir fühlen uns „fallen gelassen“, weil wir die Kontrolle über das was gerade passiert, nicht haben! Doch was passiert dabei wirklich in uns – lass es uns mal gemeinsam anschauen.



Langeweile sind wir nicht gewohnt. Wir wurden dazu erzogen, immer aktiv zu sein, etwas zu tun, zu schaffen, zu kreieren, zu erreichen. Selbst ein Buch lesen, vermeidet die Langeweile, weil es auch wieder ein Tun ist. So lade ich Dich ein, einfach mal nur auf das Sofa oder auf Deine Matte zu sitzen und für 30 Minuten nichts zu machen. Nicht zu meditieren, nicht zu singen, nicht zu pfeifen, NICHTS! Kannst Du das? 😉 Was macht das mit Dir? Und wenn Du dies getan hast, schreibe mir, teile mir gerne Deine Erfahrungen mit! Ich bin gespannt, wie Du die „lange Weile“, also einfach mehr Zeit, mehr Ruhe, mehr Stille, für Dich erfährst. So spüren wir, dass wir es nicht gelernt haben und das führt und unweigerlich zum „Nichtstun“. Oh mein Gott! Was für eine schreckliche Vorstellung…



Nichtstun, nichts Neues, nichts aufregendes, nichts spannendes, nicht gewohntes, einfach mal nichts?! Wie geht das mit dem Leben einher. Da ist doch immer was los – da muss immer was los sein. Doch ist das so? Ist die Natur so? Funktioniert sie so und schwimmen wir im Rhythmus unserer Mutter? Oder bewegen wir uns einfach dagegen an. So nach dem Motto: ich will eigentlich langsamer werden, so wird das sicherlich klappen, wenn ich erst mal schneller werde. Oder ich will ruhiger werden und das klappt sicherlich, wenn ich die Musik mal lauter drehe oder lauter singe, dann höre ich den Rest nicht mehr so. Kennst Du das? Funktioniert das? Was hindert uns daran, in dieses Nichts eintauchen zu können? Es scheint, als landen wir mal wieder im Fallenlassen, in der Hingabe, im Vertrauen.



So oft wurden wir belogen, betrogen, hintergangen, … . Aaaach, alles halb so wild, sagt vielleicht jetzt eine Stimme in Dir. Ja, wirklich? Glaubst Du, dass es Dir als Kind gefallen hat, wenn mit Dir geschimpft wurde und fünf Minuten später warst Du wieder das liebe Kind, fünf Minuten später wieder das Böse, usw. und so fort. Und es geht jetzt nicht darum, dass wir hier unsere Eltern verurteilen. Nein, es geht nur einfach darum, dass wir erkennen, dass so etwas die Wurzel unserer Glaubenssätze, unseres Denkens, unseres Handelns sein können. Wenn wir uns dem Leben nicht hingeben können, mag das vielleicht daran liegen, dass wir nicht gelernt haben, wirklich zu vertrauen. Wo und wie erging es Dir so? Ich lade Dich ein, das „ach schon nicht so wild“, einfach mal beiseite zu lassen. Es ist ein Schutzmechanismus Deines Verstands, dort nicht tiefer eintauchen zu wollen. Aber wenn Du frei, ruhig, ausgeglichen, geheilt, …, sein willst, welche Möglichkeiten hast Du? Meinst Du nicht, dass es dann Sinn macht, dort hinzuschauen, es zu umarmen und zu heilen?



Es ist unsere Verantwortung und Wahl, dies zu tun! Und möglicherweise stocken wir gerade, weil wir einfach Angst haben, uns zu entscheiden, zu wählen, uns ganz bewusst in eine Richtung zu bewegen und weisst Du was, einfach dem Herzen zu folgen! Langeweile bedeutet stetiges Herzklopfen. Nichtstun ist der Rhythmus der Natur und des „sich bewegen lassen“. Fallenlassen und Vertrauen sind das Herz Gottes! Was ist in Deinem Leben, was sich nicht bewegt? Wieso bewegt es sich nicht? Was ist Dein Anteil daran? Und wie kannst Du den Anteil stärken und fördern, der sich bewegen will? Was braucht es hierzu? Kannst Du zulassen, Dich in einer Tiefe zu spüren, die es bisher noch nicht gegeben hat?



Das Leben fordert uns genau deswegen momentan so heraus! Genau aus diesem Grund „drückt“ es uns gerade in diese Richtung! Schritt für Schritt dürfen wir weiter in uns eintauchen, uns kennenlernen, uns entdecken, spüren – alles was da ist! Um es dann in Liebe und Vollkommenheit zu erkennen und zu heilen! Kannst Du dieser Heilung vertrauen? Kannst Du an Deine Weisheit glauben, dass Heilung möglich ist? Kannst Du daran glauben, dass der Tag kommt, an dem Du sagen kannst, „yeah, das fühlt sich gut an, ein Teil von mir ist im Frieden“!? Wie fühlt sich das an?



Lass uns gemeinsam dort hin gehen, es tun und nicht weiter nach Entschuldigungen suchen! Lass uns den Mut haben, nicht der Angst, sondern der Liebe zu folgen! Lass uns dem Leben Respekt zollen, in dem wir es leben! In Ehrlichkeit, Offenheit, Vollkommenheit und der Erkenntnis unserer eigenen, schon immer da gewesenen, Perfektion!



Ich freue mich schon aus meinem Sein heraus, mit Dir auf diese Entdeckungsreise zu gehen und Dich in der Tiefe des Lebens zu treffen!



In aller Liebe,
Nam Terath

Ruhe im Sturm

Der Januar ist schon vorbei und wir sind voller Tempo im Februar angekommen. Herzlich willkommen! Da kann doch das Gefühl entstehen, dass das Universum dieses Jahr einen Zahn zulegt – auch wenn wir wissen, dass es immer gleichmäßig verläuft! 🙂 Wie geht es Dir? Wie fühlst Du dich, wenn Du hinter „gut oder schlecht“ schaust? Was hat sich für Dich im Januar bewegt oder wo fühlst Du, dass es stockt? Was durftest Du für Dich schon erfahren? Wo verspürst Du Herausforderungen in Dir, in Deinem Umfeld oder auch in der ganzen Gesellschaft? Was macht das mit Dir? Und vor allem – wie gehst Du damit um? Brauchst Du Unterstützung?

Wir segeln gefühlt in einem wilden Sturm, der uns dazu auffordert, Wege zu finden, um auf Kurs zu bleiben. Dabei verspüren wir, dass es immer anstrengender wird, dies auch zu tun. Wir spüren, dass die alten Wege des Kampfes, des „altbewährten Kämpfergeistes“ irgendwie nicht mehr funktionieren. Wir sind darauf konditioniert, um oder gegen etwas zu kämpfen. Wir haben gelernt, dass es hart ist/sein muss, etwas zu erreichen, zu schaffen oder zu bewältigen. Es wurde (und wird) uns gesagt, dass wir uns anstrengen müssen, damit „hinten was raus kommt“ oder wir gar geliebt werden. Raubt es uns aber nicht eher die Kräfte, führt uns auf Irrwege, in einen Kreislauf in unseren Gedanken und Emotionen, aus dem es schwer ist, wieder heraus zu kommen!? Tut es uns wirklich gut?

„Hierauf sagt Jesus zu ihm, „stecke dein Schwert in die Scheide; denn wer zum Schwert greift, soll durch das Schwert umkommen.““ – Matthäus, 26, 52

Wir leben nun aber in einer Zeit, in der dieser Kampf nicht mehr funktioniert. Es funktioniert nicht mehr, dagegen zu sein und sich dabei unbewusst selbst zu schaden. Wir dürfen lernen, für etwas zu sein! Wir dürfen lernen, die Schwerter niederzulegen und uns darauf besinnen, dass es Alternativen zu dem gibt, was tief in unseren Zellen steckt. Altes Wissen, alter Glauben, alte Handlungsweisen, die selbstverständlich in einem gewissen Maße funktioniert haben. Aber auf welche Kosten? Auf welche Schultern? Zu welchem Preis? Können wir sie anerkennen, transformieren und diese Energie mit auf neue Wege nehmen – auch wenn wir nicht wissen, wohin uns diese Wege führen?

Mir fällt dazu ein schöner Spruch Barney Stinson ein:

„Es ist der beste Samurai, der sein Schwert in der Scheide lässt.“

Die neue Zeit ist von Ungewissheit, Unplanbarkeit, Überraschungen geprägt, die uns wirklich dazu auffordern, in ein neues Paradigma der Handlungen einzutreten. Handlungen, Schritt für Schritt, die uns als Seele „zu Gute“ kommen. Handlungen, die von Geduld und Zuversicht getragen werden. Handlungen, in denen wir die Wahrheit und die Gewissheit verspüren, dass sie geführt werden. Wir dürfen anerkennen, dass wir in diesem Universum alle eins und mit allem vernetzt sind. Kampf wird uns nicht weiter bringen – Vertrauen hingegen wird uns tragen – Hingabe uns stärken! Wir sind eins…

So dürfen wir wieder einmal lernen, uns anzuerkennen, wertzuschätzen und diese Energie zu nutzen, um aus dem Herzen heraus zu spüren, was der jeweilige Moment bedarf. Nicht die Vergangenheit, nicht die Zukunft, nein – was braucht der einzelne Moment?! Was macht mich glücklich im Herzen? Was spricht diese sanfte, stille Stimme wirklich? Wir dürfen einmal mehr in die Hingabe gehen, uns entspannen und aus der Geduld und dem tiefen Frieden heraus mit offenen Armen empfangen, was uns gegeben wird. Es mag uns schwer fallen. Es mag nicht in dem Moment kommen, in dem wir es gerne hätten. Es wird möglicherweise anders aussehen, als wir es uns vorstellen. Es wird hin und wieder Entscheidungen benötigen, die uns „weh tun“. Doch dabei wird alles zu unserem Besten geschehen! Darauf können wir blind vertrauen! Wir können vertrauen, dass wir durch den Sturm hindurch gleiten, mit den Wellen tanzen und wir auf Land stossen werden, welches mit Geschenken befüllt ist, die wir so sicherlich nicht erwarten. Geschenke, die uns mit Dankbarkeit, Glück, Freude und Liebe erfüllen und uns immer und immer wieder zeigen – wir sind behütet, geführt und geliebt!

Und so möchte ich den liebevollen und wertschätzenden Umgang miteinander vertiefen und passend dazu ab März an jedem ersten Dienstag des Monats einen „Heart Support“ für Dich und uns eröffnen. Es wird ein Raum sein, um uns auszutauschen, uns zu begleiten, zu reflektieren, zu lernen und uns zu unterstützen! Diese Treffen finden online und auf Spendenbasis statt. Ich freue mich schon aus der Tiefe meines Seins auf Deine Teilnahme(n)!

Zudem präsentiere ich im Laufe des Februars ein neues Online Jahrestraining „Rocket of Love“, auf das Du dich schon freuen kannst! Was sonst noch kommt – sei gespannt! 😉

Ich freue mich schon aus der Tiefe meines Seins heraus, Dich in den Yogaklassen begegnen zu dürfen! Nun wünsche ich Dir von ganzem Herzen alles Gute für diesen Monat und all Deine Entdeckungen und Erfahrungen in Dir und um Dich herum!

Nam Terath

Du bist Schöpfung

Heute Vormittag durfte ich die erste Master Class dieses Jahres geben, die unter dem Motto „Jump into the Unknown“ (Spring ins Unbekannte) stand. Und wie immer beschäftige ich mich mit diesen einzelnen „Themen“ auch für mich. So fragte ich mich selbst, was es für mich heisst. Was ist ein Sprung ins Unbekannte? Was bedeutet das für mich? Traue ich es mir zu und wie fühlt sich das für mich an? Was hindert oder unterstützt mich dabei? Was erfahre und erlebe ich in diesen Momenten und was entsteht daraus? Ich lade Dich gerne ein, Dir diese Fragen selbst zu stellen!



Was für mich von Beginn an präsent war, ist mein inneres Kind. Ich erinnere mich gerne daran zurück, wie ich auf Bäume geklettert bin, den Wald erkundet, Staudämme gebaut, meiner Fantasie im Kreieren dabei freien Lauf gelassen habe. Dabei habe ich eine wahnsinnige Freude empfunden. Ich bin dem gefolgt, was mir das Leben, die Natur, meine Umgebung mir in diesem Moment geboten haben. Konnte ich mal nicht den ersten „Kletterweg“ erklimmen, so tat sich zugleich ein Neuer auf, weil ich den Blick auf den Moment und die Freude am Sein gehalten habe. So durfte ich immer wieder Neues entdecken, erfahren, erleben und meinen „Horizont erweitern“. Kennst Du das noch? Kannst Du dich erinnern? Was bewegt dies in Dir?



Wenn wir älter werden, wollen wir unseren Horizont oftmals dadurch erweitern, dass wir uns Ziele setzen, etwas Erreichen wollen und dabei meinen, dass dies unser Unbekanntes ist und das ja wahnsinnig spannend ist. Ja, das mag es auf jeden Fall sein. Bildlich gesprochen klettern wir dabei das Kliff aber mit Kletterausrüstung hinab. Wir wollen kontrollieren, das Ergebnis selbst bestimmen und unsere Projektion des „so soll es sein“ durchsetzen. Funktioniert das? 😉 Was passiert (bildlich gesprochen! ;-)), wenn wir einfach springen? Wenn wir den kleinen Vogel spielen, der plötzlich von seiner Mutter aus dem Nest geworfen wird und beginnen darf zu fliegen!? Trauen wir uns das oder versuchen wir verzweifelt im Nest zu bleiben? Haben wir Vertrauen?



Das Unbekannte findet sich im ganzen Leben wieder. Das Leben ist unbekannt und dadurch doch wieder so bekannt, weil wir wissen, dass es unbekannt ist. Klingt das verwirrend? Gut! Dann bist Du dem Unbekannten ein Stück näher, wenn es Dein Verstand nicht be-greifen kann! Er kann sich nicht mehr festhalten. Er sucht nicht mehr nach dem Ziel, richtig oder falsch, der absoluten Antwort! Du befreist Dich genau in diesem Moment jetzt davon, zu verharren, ängstlich zu sein und diesem Zweifel zu folgen! Das bedeutet nicht, dass diese Emotionen und Gefühle nicht mehr da sind. Nein, im Gegenteil… Du gibst ihnen Raum, folgst aber Deinem Mut, der Freude, dem Leben! Das ist Hingabe!



Was ist das, in was Du derzeit eintauchen darfst? Wo in Deinem Leben findest Du Situationen, Emotionen, Glaubenssätze, Projekte, …, die sich Dir zeigen, Du aber bisher gestockt hast, wirklich einzutauchen? Und was hindert Dich widerum daran? Was soll passieren? Was? Und in was darfst Du Liebe und Heilung schicken, um die kindliche Freude und Neugier wieder da sein zu lassen? Ihnen zu folgen, um das Glück und die Vollkommenheit der Leere einzuladen! Um aus dieser Vollkommenheit zu schöpfen, Dich als einzigartige Schöpfung anzuerkennen! Magst Du es mal ausprobieren? 😉 Magst Du es Dir erlauben, Dich dem Leben und seinen Wundern hinzugeben, ihnen zu folgen und der Stimme der Göttlichkeit zu folgen?



Von ganzem Herzen alles Gute für die nächsten Tage und all Deine Entdeckungen und Erfahrungen in Dir und um Dich herum!



Nam Terath

Fabelhaftes 2021

2020 hat sich verabschiedet, 2021 lässt sich willkommen heißen. Wie wohl jedes Jahr stellen wir uns die Fragen, was wohl kommen, was passieren wird, was wir erfahren, lernen, heilen und lieben dürfen. Und wenn ich so die letzten Jahre zurück schaue, so wurden diese Fragen doch immer unbeantworteter. Oder sie wurden in einer Form beantwortet, mit der wir nun mal gar nicht gerechnet hatten. 😀 So hat uns das letzte Jahr mit Ereignissen, Erlebnissen und Erfahrungen beschenkt, an die wohl Anfang 2020 niemand geglaubt hätte. Und so lädt das Leben uns mit immer stärker werdendem Nachdruck dazu ein, zu leben, zu lieben, zu sein! Planen? Kick it! Festhalten? Kick it! Vorausschauen? Kick it!



Aus diesem Grund möchte ich Dir heute auch keine „klassische Vorausschau“ geben, von denen Du genügend im Internet lesen kannst, wenn es Dich interessiert! Ich möchte Dich zu einer Vorausschau der anderen Art einladen! Ich möchte Dich dazu einladen, den Blick nicht mit einer Vorausschau zu verengen, sondern das Wort wörtlich zu nehmen. Voraus zu schauen, den Blickwinkel zu öffnen, eine Perspektive einzunehmen, die es Dir erlaubt, mit dem Leben zu tanzen. Und ein Tanz ist Konzentration, ein Tanz ist Wertschätzung, ein Tanz ist das Erleben der Energie des Moments. Jeder Moment, jede Bewegung ist kostbar, wie auch immer sie sich vollführt. Sie ist ein Wunder der Schöpfung, des Lebens, mit dem wir jeden Tag aufs Neue beschenkt werden.



Ja, sicherlich gibt uns die 5 der Addition aus 2021 einen gewissen Vorgeschmack darauf, was wichtig ist. Die 5 ist die Zahl des physischen Körpers, auf den wir besonders achten und uns für ihn und zu seinem Wohl disziplinieren dürfen. Und so ist die 5 die Zahl des Lehrers, der inneren Weisheit. Eine Zahl die mir persönlich seit meiner Geburt tief im Blut liegt und mit der auch ich mich beschäftigen darf. 2020 hat auch mich körperlich stark gefordert und ich spüre für mich, dass es nun seine Zeit ist. Er darf Achtung, Wertschätzung und Pflege erfahren. Und so kann uns auch die 3 aus der Addition von 21 einen Hinweis darauf geben, dass es feurig, das 3. Chakra der Nabel, werden kann. Was wird also passieren? 😉



Lass uns einiges verinnerlichen! Es ist egal! Es ist sowas von egal, was passieren wird! Denn das alles ist Zukunftsgeplänkel und wir verlieren unser wahres Leben, den Moment, die Achtsamkeit, die Wertschätzung dem Leben entgegen, das immer nur in jeder einzelnen Sekunden, jedem Augenblick, jedem Wimpernschlag stattfindet und dort geliebt werden darf. Wie können wir das tun? Wie können wir das wirklich erfahren? Für mich ist es im Grund genommen ganz einfach. Wir lesen Schriften, Bücher, Ratgeber, gehen in Yogakurse ;-), meditieren, reflektieren, … . Aber kommt das auch an? Manifestieren wir das auch, was wir dort lesen, hören, erfahren? Vertrauen wir z. B. auf das Werk Gottes oder „predigen“ wir es einfach nur und sind dabei aber voller Angst? Beten wir aus der Tiefe unseres Seins oder sprechen wir nur leere Worte? Glauben wir an Wunder aus unserem Herzen heraus oder ist der Glaube nur ein Konstrukt in unserem Verstand? Lieben wir bedingungslos oder stellen wir die Bedingung der Bedingungslosigkeit selbst, um dabei zu vergessen, dass auch dies eine Bedingung ist?



Das Leben wünscht sich doch im Grund genommen nur eines von uns. Es zu leben! Einfach nur zu leben! Es zu achten, ihm zu vertrauen und es zu lieben! Oftmals haben wir jedoch erfahren und gelernt, dass das Leben gefährlich ist und genau deswegen wollen wir es kontrollieren. Diese Kontrolle ist uns scheinbar entglitten – sie war jedoch niemals da! Nun erkennen wir das mehr und mehr und wir dürfen entscheiden! Manifestieren wir unser „Geschwafel“ oder schwafeln wir weiter und gehen unter? Das mag möglicherweise sehr direkt klingen, aber wenn wir jetzt nicht lernen, unsere Energien zu transformieren – Wut in Liebe, Traurigkeit in Freude, Enttäuschung in Wahrheit, … – wird das Leben anstrengend sein. Willst Du das? Ich nicht!



Wir dürfen immer wieder in unsere „Dunkelheit“ eintauchen, die nur dunkel ist, da wir seeeeehr lange nicht mehr dort waren, um die Kerzen wieder anzuzünden! Und dort sitzt und lebt so viel Unentdecktes, was einfach nur transformiert und geheilt werden möchte. Dort sitzt so viel ungenutzte Energie, die wir einfach liegen lassen, weil wir Angst davor haben. Alles ist jedoch bereit dafür, alle stehen bereit dafür und das Leben gibt uns den Schwung und die Zentrierung auf dieses Ereignis! Und dann passiert genau dies. Wir schauen in unsere „Dunkelheit“, in die Tiefen unseres Seins und transformieren all die Energien, die dort feststecken, nie ausgelebt werden konnten. Jetzt ist die Zeit, diese Energien zu befreien, nicht loszulassen, sondern zu wandeln – in Liebe und Kraft!



Ich wünsche Dir ein kraftvolles, einfühlsames, mutiges, ehrliches, wahrhaftiges, lebendiges, herrliches und liebendes Jahr 2021! Sei gewiss, dass das Göttliche in jeder Sekunde in Dir ist, da DU Teil davon und von allem bist! Wir sind alle eins – wir sind Liebe! Glaubst Du das, lebst Du das, liebst Du das?



Von ganzem Herzen alles Gute für Deinen Start in das neue Jahr!



Nam Terath

Schnibbel die Schnüre durch

Wenige Tage noch und das Weihnachtsfest steht vor der Tür! Dann kommen die Weihnachtstage, Silvester und schwuppdiwupp sind wir in einem neuen Jahr, 2021, angekommen. Die einen sehnen sich danach, die anderen würden gerne noch ein wenig in diesem Jahr bleiben. Für andere war es Horror, für weitere die Erfüllung der kühnsten Träume. Was war es für Dich? Was durftest Du in diesem Jahr lernen? Was hast Du in diesem Jahr entdeckt? Was hast Du für Dich erfahren? Was hat sich Dir gezeigt und was bist Du bereit, zu integrieren?

Ja, wir könnten uns noch so viele Fragen stellen, darüber sinnieren, reflektieren und uns austauschen. Und ja, das ist wertvoll und wir dürfen in uns einkehren und hinein tauchen. Wir dürfen uns dafür Zeit nehmen, in uns zu lauschen und zu spüren, was und wer in uns auf diese Fragen antwortet. Und ich lade Dich von Herzen dazu ein, Dir diese Zeit zu nehmen, zu spüren und darüber hinaus zu schauen, was im Außen in diesem Jahr alles passiert ist. Denn was ist wirklich das Entscheidende? Oder geht es viel mehr darum, was Du für Dich in Dir wahrnehmen durftest und nun darfst?

Möglicherweise spürst Du etwas, was dort einfach nicht mehr sein muss. Möglicherweise entdeckst Du Themen, Glaubenssätze, Verhaltensweisen, …, die einfach nicht mehr zu Dir „passen“, die zu eng, zu klein, zu nervig geworden sind. Die letzten Tage dieses Jahres mit dem vielleicht eigentlichen Höhepunkt am 21.12.2020, der Wintersonnenwende an der sich Jupiter und Saturn so nahe wie seit 1226 nicht mehr kommen, eröffnen sich Dir in 2020 als ein kraftvolles Portal, abzugeben! Loszulassen! Abzuschneiden! Dich davon zu verabschieden, was Dir einfach nicht mehr dient! Und seien wir mal ehrlich, das weißt Du, oder? 😉

Wir treten immer mehr, Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr immer weiter in eine Energie ein, die nicht mehr darauf wartet, halblebig „herum zu eiern“. Wir begeben uns in ein Zeitalter, in dem Klarheit herrscht, Wissen aus der Weisheit heraus, eine Intuition, die uns leitet und die uns dazu auffordert, uns wirklich zu entscheiden. Sie lädt uns ein, uns wirklich zu öffnen, Ausreden sein zu lassen und mit offenen und mutigen Herzen den Weg der Liebe einzuschlagen, der sich vor uns ausbreitet und sich immer deutlicher zeigt. Schon alleine deswegen, weil das Alte (in uns, der Gesellschaft, …) immer lauter schreit und aus Verzweiflung nicht mehr weiß, wo hinten und vorne ist. Es verabschiedet sich!

So dürfen wir uns darauf ausrichten, wo es in uns Platz bedarf. Wo dürfen wir „alte Zöpfe abschneiden“ und in Ehrlichkeit und mutig zu uns stehen? Zu dem, wonach unser Herz ruft, nicht unser Verstand, unser Ego, unsere Faulheit, unsere Ängste, unsere Vorbehalte, unser Kontrollwahn, …? Was möchte sich zeigen? Was möchte sich entfalten? Was tragen wir schon immer in uns, was wir uns aber nie erlaubt haben, wirklich zu leben? Warum auch immer mal dahingestellt – was ist es, was Du tief in Dir als Wahrheit über Dich und Dein Leben schon immer weißt, aber Dich nie wirklich getraut hast, zu leben, zu sein, auszusprechen, zu tun, zu fühlen, …? Was ist das? Du weißt es! Worauf wartest Du also noch? Auf den Weihnachtsmann? 😉 Sei Dein eigener Weihnachtsmann, Deine eigene Weihnachtsfrau, Deine eigene Bescherung, Dein eigenes Geschenk! Du weißt es! Alles ist in Dir und wartet nur darauf, ausgepackt zu werden! Es liegt an uns – sind wir mutig genug? Sind wir liebevoll genug zu uns selbst, das zu tun? Können wir wirklich lieben und uns in die neue Zeit erheben? Komm mit! Komm einfach nur mit!

Ich wünsche Dir eine segensreiche und erfüllende Weihnachtszeit, ganz wundervolle Tag für Dich und Deine Familie und alle Liebe und Frieden dieser Welt für Dich und uns!

In tiefer Liebe,
Nam Terath

Verharren oder Veränderung

Der erste Advent liegt hinter uns. Ein Vollmond hat den November verabschiedet. Der letzte Monat und die letzten Tage des Jahres brechen an. Vielleicht stellst Du dir die Frage wie sie wohl werden? Wie werden wir sie verbringen? Wie werden wir sie erleben? So vieles ist einfach nur noch ungewiss. Keine Kontrolle, keine Planung, keine Vorausschau im Sinne des Verstands, kein Wissen, kein Gedanke – alles weg. Scheinbar ist den Menschen alles aus den Händen geglitten und trotzdem sind der Versuch und der Wille (des Egos) da, es festhalten, krallen, retten zu wollen, um ja, das „Normale“ und „Bekannte“ zu behalten.

Wir sind in einer Phase des Lebens, im Kleinen wie im Großen, angekommen, in dem das „Alte“ nicht mehr funktioniert. Wir leben in einer Zeit, in der wir neue Wege gehen dürfen. Und vielleicht spürst Du dies besonders in diesen Tagen ganz bewusst auch für Dich, in Deinem Leben, im Leben anderer. Wir sind dort angekommen, wo es für uns vermeintlich am schwersten, aber eigentlich am leichtesten ist – in unserem Herzen! Wir können das begreifen und zulassen oder uns weiter dagegen wehren, weil wir uns nicht aus unserem goldenen Käfig des Gewohnten, vermeintlich Sicheren, herausbewegen wollen. Sei es in uns oder auch im Außen. Auch wenn wir spüren und aus unserer Intuition heraus wissen, dass wir dort nicht so sein wollen, wie wir es sind. Unser Verstand (mit all seinen Ängsten, Glaubenssätzen, Handlungsweisen, …) versucht „ums Verrecken“ (weil er genau davor Angst hat) alles, um die Oberhand zu behalten und ja keine Veränderung zu erleben. Denn Veränderungen können oftmals weh tun, sie können uns beschäftigen, uns konfrontieren, spiegeln, herausfordern. Das wollen „wir“ nicht.

Beginnen wir nun mit unserem Herzen zu spüren, was „wir“ wollen, wird uns ganz schnell klar, dass es nicht die Vermeidung, das Verharren, sondern die Offenheit, Liebe und die Veränderung sind. Das sind die Qualitäten der neuen Zeit. Und das ist die Qualität der Leichtigkeit, des im Fluß mit dem Universum sein. Im Fluß mit der eigenen Lebensenergie. Im Fluß mit der Freude. Im Fluß mit der Liebe! So erleben wir das Leichtsein in unserem Herzen dadurch, dass es bildlich gesprochen, viel einfacher ist, die Hände zu öffnen, loszulassen, zu vertrauen und uns für unser Inneres und die Möglichkeiten im Außen zu öffnen, als immer festhalten zu wollen. Spürst Du, wieviel Energie das kostet? Spürst Du, wie anstrengend es ist, diesen Schmerz zu halten anstatt zu heilen? Spürst Du rein in Deinem physischen Körper diese Anspannung, diesen Druck? Haben wir dabei wirklich Freude?

Was lässt Dein Herz hüpfen? Wobei kribbelt es im Bauch wie ein Verliebtsein? Was ist in Dir los, wenn Du dir das Träumen wieder erlaubst? Träumen über Deine innere Welt. Träumen über Deine äußere Welt. Was ist das Bild Deines Lebens und des Lebens von uns allen? Kannst Du es dir erlauben, wild zu träumen? Oder gibt es vielleicht eine Stimme in Dir, die sagt, dass Du das nicht verdient hast, niemals bekommst/schaffst, Angst vor dieser „Kühnheit“ hat? Wieso? Wer hat uns gesagt, dass nicht alles möglich ist? Es IST alles möglich! Schau Dir das Universum an. Schau Dir die Sterne an. Schau Dir nur das Blatt eines Baumes an. Glaubst Du immer noch, dass nicht alles möglich ist? Heilung in Dir! Liebe für Dich! Frieden im Leben und auf Erden! Glück für Dich und uns alle! Mitgefühl! Freude! Entschlossenheit! Veränderung!

Ich lade Dich von Herzen ein, Dich gerne mit diesen Fragen im Dezember zu beschäftigen. Möglicherweise magst Du sie dir stellen und spüren, was sie in Dir auslösen, Dir zeigen, Dir offenbaren, in Dir zur Heilung beitragen. Denn erinnerst Du dich wirklich daran – Du, ich, wir sind alle perfekt! Wir sind wunderschön, einzigartig, ein Wunder! So wie das Leben ein Wunder ist, das ständig in Bewegung ist. Magst Du dich für dieses Wunder öffnen?

In tiefer Liebe und Mitgefühl,
Nam Terath

Das Leben braucht Dich

Das Universum und das Leben stellen uns in einer Sache doch vor ein ganz interessantes Paradox. Wenn wir uns als einzelner Mensch, Gruppe oder als gesamte Menschheit betrachten, erscheinen wir winzig im Vergleich zu den Ausmaßen des Kosmos. Wir erscheinen wie ein Tropfen im Ozean, der so dahin schwimmt und in jeder Sekunde verdampfen kann. Und ja, so ist es auch mit uns. Wir können in jedem Moment kommen und gehen. Und dabei spielen wir in diesem großen Spiel doch eine immense Rolle. Jeder von uns kommt und geht mit einer Aufgabe, die wir uns selbst ausgesucht und gewählt haben, zu erfüllen. In manchen Momenten spüren wir sie, in manchen Momenten vergessen wir sie. In manchen Momenten nehmen wir sie ganz klar wahr, im manchen Momenten fragen wir uns, wieso wir überhaupt hier sind.

Ich möchte hier jedoch nicht über die äußere Aufgabe sprechen. Wie z. B. den Weg, den wir uns uns wählen, sei es beruflich, familiär oder persönlich. All dies ist nur das Ergebnis einer inneren Reise und wird an Entfaltung und Tiefe gewinnen, indem wir uns innere Tiefe erlauben. Und genau über diese innere Tiefe, die innere Aufgabe, möchte ich schreiben! Jeder von uns darf die Welt sehen – dieser Satz begleitet mich schon seit Beginn der SchwarzwaldSeele. Und ja, im ersten Schritt geht es um die innere Welt. Wir kommen mit unseren eigenen Herausforderungen, unseren eigenen gewählten Themen, für die wir die volle Verantwortung übernehmen und die wir im Leben heilen dürfen. Und sei gewiss, jeder von uns kommt (und geht möglicherweise auch wieder) mit ihnen. Ob Du willst oder nicht – sie sind da! 😉

Was bedeutet das aber für uns? Was bedeutet das für das Leben? Was bedeutet das für diesen Planeten? Was bedeutet das für den ganzen Kosmos? „Ja, was kann ich als Einzelne*r schon tun?“, hört man oft als Frage. Oh, die Antwort ist so einfach! Lasst uns aufhören damit, Themen in uns zu verneinen, zu schützen, zu verstecken, zu vermeiden! Lasst uns damit beginnen, in vollkommener Offenheit und Liebe in die eigene innere Heilung zu gehen! Möglicherweise spricht jetzt eine Stimme in Dir, dass das nicht möglich ist, es nichts bringt oder „Du“ (wer auch immer das in diesem Moment anscheinend sein soll) das nicht willst! Lass Dir eines mit auf den Weg geben – DU willst das! Alles andere bist NICHT Du! Magst Du dich also für Dich oder für irgendeine Geschichte, Fantasie, Limitierung öffnen und in eine Identifikation gehen? Eine Geschichte, die Dir weismachen will, dass Du bedeutungslos bist! Und ja, aus einer bestimmten Perspektive kann man das so sehen, da es z. B. der Natur mehr oder weniger egal ist, ob wir da sind oder nicht. Aus einer anderen Perspektive jedoch bist Du das Bedeutendste in diesem ganzen Universum!

Das Universum ist ein Puzzle aus jedem einzelnen kleinen „Energieteilchen“. Jedes Puzzlestück, also auch Du, hat seinen festen Platz und eine Aufgabe, die wir im Großen Ganzen erfüllen dürfen. Es ist ein Privileg, eine Ehre, ein Geschenk, das wir erfüllen dürfen, indem wir uns für die innere Heilung und damit die Heilung des Gesamten öffnen und für eine neue Welt mitwirken! Ist das nicht wundervoll? Traust Du dir zu, diese Verantwortung, gerade in der heutigen Zeit in der Liebe und Heilung so dringend benötigt werden, zu übernehmen? Oder willst Du dich hinter den Fassaden Deines Verstands und Egos verstecken? Magst Du deinen Platz wirklich einnehmen und dafür einstehen?

Wo entdecken wir unseren inneren Frieden wieder? Wo verbirgt sich das tiefe Glück? Wo entsteht die ehrliche Freude? Wo spüren wir den tiefen, befreienden Schmerz? Magst Du mutig sein und gemeinsam mit uns allen dorthin gehen und dazu beitragen, dass das Paradigma der Macht in ein Paradigma der Liebe und des Mitgefühls verwandelt wird? DU bist von Bedeutung! Du bist Teil von allem! Du bist das Leben! Du bist wertvoll und wichtig in jeder Sekunde Deiner inneren Haltung und Verwandlung! Du bist ein Tropfen, ohne den der Ozean kein Ozean ist!

In tiefer Liebe, Dankbarkeit und Verbundenheit,
Nam Terath

Zeit fließen zu lassen

Das vergangene Wochenende wurden wir mit einem fantastischen „Blue Moon“ beschenkt! Was für ein Wunder! Wow! Und ich finde es umso faszinierender, dass es ein blauer Mond war. Blau, wie wir das Wasser beschreiben, blau wie wir den Himmel beschreiben. Und so fordert uns die jetzige Zeit auf, noch mehr in den Fluß zu gehen! Was könnte es besser beschreiben, als der heutige Tag? Wir gehen in einen erneuten Lockdown, die Ängste vieler Menschen nehmen wieder zu und der Druck auf die Menschheit wird wieder erhöht. Dabei sagt uns die Zahl des heutigen Tages alles: 2 – 1+1 = 2 – 2 0 2 0 – Also mehr Zweien gibt es ja fast nicht… Und was bedeutet die Zwei? Die Zwei ist das zweite Chakra, das Element Wasser, der Fluß des Lebens, unsere Emotionen, unsere Beweglichkeit, unsere Freude.

Wie können wir also Freude im Leben behalten, wenn wir von außen gequetscht werden? Wir können uns zurückziehen, abschotten und uns in eine eigene Welt retten. Doch macht das Sinn? Dient es etwas? Wir können aber auch all das was passiert mit unserem Herzen und all unserer Liebe erfüllen. Wir erfüllen uns hierdurch selbst, beschenken uns mit dem Leben, was für uns bestimmt ist und vertrauen, dass es uns führen wird. So spüre ich eine tiefe Gewissheit, dass uns die nächsten Wochen auffordern werden, uns zu entscheiden, für was wir einstehen wollen. Wollen wir die Angst oder das Vertrauen? Wollen wir die Spaltung oder die Liebe? Wollen wir das Verharren oder den Mut? Wollen wir stecken bleiben oder uns bewegen? Wasser bewegt sich, selbst im eisigen Zustand. Wieso orientieren wir uns also nicht daran?

Das Leben fordert uns mehr und mehr auf, unseren Weg einzuschlagen, den wir auch in Zukunft gehen möchten. Dafür bedarf es viel Kraft und Energie, die wir aus unserem Herzen jedoch ganz einfach schöpfen können. Das Ego oder der Verstand werden dies nie können, da sie endlich sind. Wir können jedoch mit unserer Unendlichkeit, die wir sind und so wie wir in unserem Herzen leben, nach außen leuchten und zugleich in unser ganzes Wesen leuchten. Stell Dir einfach nur vor, Dein Herz ist ein Leuchtturm und Du bist das Licht des Leuchtturms. Der Sturm um Dich herum sind Deine Gedanken, Deine Emotionen, Deine Reaktionen, Deine Persönlichkeiten, … . Trotz Sturm können sie Dich nicht daran hindern, zu strahlen, wenn Du das möchtest! Sie ermutigen Dich eher noch dazu, mehr zu strahlen, um Dir und auch anderen den Weg zu leuchten! Suche nicht von außen nach dem Licht, sei das Licht! Werde Dir bewusst darüber, wieviel „Macht“ in Dir selbst steckt und was Du damit bewirken kannst.

Kannst Du dir zutrauen, in die Liebe zu gehen? Bedingungslos, frei, mit Freude, mit Kraft, mit Entschlossenheit, mit Mut, mit Weisheit, mit kompletter Offenheit für Dich und andere. Um einen wundervollen Spruch aus dem Film „Peaceful Warrior“ anzumerken:

Ein Krieger steht für absolute Verwundbarkeit. Das ist wahre Tapferkeit!

Wovor verstecken wir uns also noch? Was hindert uns daran, unsere wahre Größe und Unendlichkeit anzuerkennen, um damit Veränderungen zu bewirken, die uns und der Menschheit dienen? Es gibt wohl nichts Wertvolleres, als den Sturm von innen heraus zu beruhigen, zu besänftigen, zu lieben, wertzuschätzen und seine Schönheit zu erkennen und zu respektieren! Können wir das mit unserem „Innenleben“ tun, um diese Energie in Freude und Liebe zu verwandeln? Traust Du dir zu, Alchemie in Dir zu betreiben? Möchtest Du deine Widerstände durchbrechen und wirklich anfangen zu sein? Kannst Du dir erlauben, dem Leben „nackt“ zu begegnen und alle Türen aufzureißen?

Ich lade Dich ein, Dir und dem Leben zu vertrauen! Ich lade Dich ein, Deinem Herzen zu folgen, egal was in und um Dich herum passiert! Ich lade Dich ein, verrückt, neugierig und offen zu sein! Erlaube es Dir als Licht, auch die dunkelsten Ecken Deines Seins zu erleuchten, zu ergründen und zu heilen! Das ist das Einzige, was diese Ecken sich wünschen – Heilung! Liebe! Wieso nicht jetzt? Wann sonst? Go!

In tiefer Liebe und Verbundenheit,
Nam Terath

Schwing Dich

Letzten Samstag durfte ich am intuitiven Stellen teilnehmen und selbst aufstellen. Es war ein großes Geschenk für mich. Und ich war einmal mehr davon überrascht, wie schnell Heilung und Transformation geschehen können, wenn wir uns dafür öffnen und es wirklich wollen. Dabei ist immer wieder, ach ja, immer wieder die Frage, wer wir sind und wie wir heilen. Ich möchte hierzu ein paar Worte loswerden, weil es mir wirklich am Herzen liegt.

Wir werden niemals aus unserem Verstand, unserem Ego oder sonst einem Anteil in uns heilen. Auch wenn wir glauben, dass wir alles „verstanden“ haben, alles sehen können, damit klar kommen und es ja jetzt glasklar ist, klar! 😀 Das funktioniert nicht! Wie auch? Heilt eine Wunde eine Wunde? Hast Du das schon einmal erlebt? So bleibt nur eines! Wir und Gott! Wir als Seele haben die Fähigkeit unsere bedingungslose Liebe in alle Wunden zu streuen und dadurch vielleicht anfangs mehr Schmerz hervorzurufen, da ja erst mal gereinigt werden muss. Aber dann ist die Wunde bereit zu verheilen und ein Wunder kann geschehen. Ist Dir schon mal aufgefallen, dass Wunde und Wunder nur durch ein kleines „r“ getrennt sind?! 😉

Wenn Wunden verheilen, wenn wir gut zu uns sind, wenn wir fürsorglich zu allen Anteilen sind, die uns „anschreien“, wird sich das ganze Universum anfangen für uns zu drehen. Es wird alles in die Wege leiten, um dieser Heilung Platz zu machen, neuen Raum zu schaffen und uns auch noch mit der Liebe Gottes zu füllen! All die „Schreie“ und Schmerzen in uns, all unsere Emotionen, Wallungen, Empfindungen sind nur Wegweiser für einen Pfad, auf den wir uns begeben dürfen, um all dies anzuschauen anstatt uns wegzudrehen, es zu umarmen und zu lieben, so lange, bis Leichtigkeit und Frieden einkehrt. Und ich sage nicht, dass dies einfach ist. Gewiss nicht! Aber wir können in unseren Käfigen stecken bleiben oder wir beginnen endlich zu leben. Es ist unsere individuelle Wahl. Ich habe meine schon lange getroffen. Du?

Dies alles kannst Du in unserem Kollektiv auf unserem Planeten seit Monaten in hohem Maße erkennen. Menschen haben Angst, lassen sich bevormunden, einsperren, zwingen, verletzten und der Glaube ist tief, dass sie dadurch etwas Gutes tun! Ist das so? Für wen? Wird so zur Heilung beigetragen oder erleben wir dadurch nicht noch mehr Schmerz, weil die eigene innere Unterdrückung mehr und mehr zunimmt und oftmal schon jetzt in Gewalt umschlägt. Ist das Sinn der Sache? Bedeutet das Heilung? Bedeutet das Verantwortung? Oder ist es nur ein Vermeiden von Schuld, Scham und Selbstverantwortung? Ich lasse die Antworten hier gerne offen!

Die Zeit der goldenen Käfige ist jedoch vorbei und ich lade Dich aus tiefstem Herzen ein, auszubrechen! Du musst nur einen einzigen Schritt heraus machen und Du wirst Wunder erleben! Was hindert Dich daran? Kannst Du das spüren? Und fühlt sich das wahrhaftig, ehrlich und göttlich für Dich an oder ist es nur ein Schauspiel der Vermeidung? Ich lade Dich aus tiefstem Herzen ein, nicht länger irgendwelche Rollen zu spielen. In Dir, nach außen, egal wohin! Ich lade Dich ein, Dich nicht mehr von Deinem Ego und Deinem Verstand belügen zu lassen, weil sie Deinen Schmerz für ihre eigenen Vorteile missbrauchen! Ich lad Dich ein, dem zu folgen, was Du in Dir als Wahrheit spürst! Und Du spürst das, da bin ich mir sicher! Viel zu lange wurde sie missbraucht! Lass uns erkennen, was Wahrheit wirklich ist und sie in unser aller Leben bringen!
 
Danke für Dein Sein, Deine Liebe, Deine eigene Heilung und Deinen Mut, auf diesem Weg zu gehen! Du bist wundervoll!

Nam Terath

Jahr der Wunder

Wunder geschehen immer, in jeder Sekunde, auch wenn wir sie im ersten Augenblick vielleicht nicht als diese erkennen. Und dieses Jahr ist voller Wunder, wenn wir uns erlauben unseren Kopf zu drehen und in diesen unendlichen Raum zu blicken, der sich vor uns öffnet. Welche Möglichkeiten, Chancen, Öffnungen sich für uns auftun, wenn Altes plötzlich nicht mehr da ist. Manchmal tragen diese Wunder dabei natürlich nicht nur „wundervolles“, sondern auch „schmerzvolles“ mit sich, was uns dazu einlädt, zu spüren, was unser Herz dazu sagt und was es sich für diesen Moment wünscht. Was dürfen wir heilen, lieben, umarmen und mit all unserem Mitgefühl füllen! Wachstum und Veränderung können weh tun und tragen dabei doch eine tiefe Freude in sich!

So frage ich mein Herz dieses Jahr immer wieder und ich bekomme sehr, sehr schnelle Antworten. So „ver-rückt“ dieses Jahr schon für uns alle spielt, legt es in seinem letzten Drittel noch einmal richtig los. Das Tempo dreht noch mal auf und es ist eine gute Übung für uns, hierzu eine Balance der Ruhe, Stille und der Hingabe zu schaffen und für uns zu sorgen. Wie geht es Dir damit eigentlich? Hast Du nicht auch das Gefühl, dass dieses Jahr endlos ist? Hahaha… 😀 Kannst Du in Deinem Rhythmus sein und die Zeit als Zeit einfach stehen lassen? Wie fühlt es sich für Dich an?

Nun, so durfte ich die letzten Tage für mich mal wieder mit Vollgas den Hang hinunter rasen und aus mehreren Gründen entscheiden, die Räume der SchwarzwaldSeele Ende Oktober oder Ende November (das hängt noch vom Vermieter ab) zu verlassen und damit auch das Kapitel „SchwarzwaldSeele“ zu schließen. Nach (mal wieder ;-)) sieben Jahren darf ich den Namen, das Zentrum und all die „Anhaftungen“ daran in tiefer Liebe und erhabener Dankbarkeit an Gott zurückgeben und wertschätzen, was wir alle dort erleben, erfahren, lieben und heilen durften. Mein Herz ist erfüllt und dabei zieht mein Herz mich schon wieder nach vorne, um im Fluß des Lebens weiter zu schwimmen, zu vertrauen und einfach zu sein. Ich darf empfangen, was nun kommt und bin schon voller Vorfreude darauf, die Seite des Buchs aufzudecken und ein neues Kapitel aufzuschlagen.

Und so schließen und öffnen sich nicht nur hier neue Kapitel, sondern auch dass die Wege von uns, Sita Nam Joti und Nam Terath, „weltlich“ wieder ihren eigenen Routen folgen. Ja, und auch hier liegen Dankbarkeit, Freude und Schmerz nah beeinander. Die große Dankbarkeit für die letzten Jahre kann ich jedoch kaum in Worte fassen. Und ich möchte gerne diese Möglichkeit nutzen, um zu verdeutlichen, wie unglaublich wertvoll diese gemeinsame Liebe, die Co-Kreationen, Erlebnisse, Erfahrungen, Aktionen, Heilungen waren und sind. Ich, und sicherlich wir alle, werde(n) all dies tief im Herzen tragen und jeden Tag dafür dankbar sein, dass sich unsere Seelenwege gekreuzt haben, um gemeinsam zu wachsen, zu lernen und um sich dann wieder freizugeben. Nichts ist für immer und zugleich doch! Und so wünsche ich, Dir, Sita Nam Joti aus tiefstem Herzen das Aufgehen der Sonne und das Licht, das Dir den Weg in jeder Sekunde erhellt und Dich daran erinnert, wie wundervoll und wunderschön Du bist! Danke! Danke für Deine Liebe, Deine Freude, Dein Lachen, Dein Pieksen, Deine Geduld, Deine Emotionen, Deine Offenheit, Dein Vertrauen, Deine Energie, Deinen Mut, …, alles was Du uns und mir geschenkt hast und im Herzen weiter tun wirst!

So darf dieses Jahr, wenn wir es erlauben, für uns alle ein sehr tiefes Jahr der Erkenntnis, der Heilung und vor allem der Hingabe an die Liebe und das Leben sein. So viel ist schon bis heute in uns allen und um uns herum passiert, bei dem man das Gefühl hat, dass es zehn Jahre waren… 😀 Spielt das aber eine Rolle? Nein, wir sind zeitlose Wesen und es läuft und passiert, so wie wir es empfangen und in uns erfahren. Es liegt in uns! Können wir vertrauen? Können wir unseren Glauben behalten? Können wir die Hoffnung an die Liebe und den Frieden in uns halten, egal was um uns herum passiert? Ich hatte hierzu vor ein paar Tagen ein Gespräch mit einem Freund von mir, der mich in einem Moment genau dies fragte, „aber hey, die Hoffnung an die Liebe hast Du egal was war und ist nie aufgegeben, oder?“. Nein, das habe und werde ich niemals tun, egal was passiert! Und ich möchte Dich einladen, mit mir zu gehen! Lass uns einen Gegenpol zu all dem „Leid auf dieser Welt“ erschaffen, der es uns als Menschheit ermöglicht, wieder zu erkennen, was wirklich wichtig ist, was zählt und worauf es im Grunde immer ankommt – auf die Liebe! Sie trägt uns in jeder Sekunde unseres Seins, weil wir aus ihr kreiert wurden! Weil wir Liebe sind!

Ich wünsche Dir aus meinem ganzen Sein viel Liebe, viel Freude, viel Glauben und Hingabe an was auch immer in Dein Leben trifft! Vertraue dem Leben und Gott! Sie werden Dich in jeder Sekunde tragen, auch wenn Du glaubst, es nicht zu spüren! Es wird so sein! Und falls Du zweifeln solltest, singe das Mantra „Dhan Dhan Ram Das Guru“ und vertraue auf die Wunder und die Liebe!

Nam Terath

Go Go Go

Vor ein paar Tagen hat mich dieses Mantra wiedergefunden und sofort in die Magie der Unendlichkeit zurück gebracht. „Har Har Mukande“ ist ein Mantra, welches aus Herausforderungen und Ängsten eine Transformation Richtung Chancen, Mut und bedingungsloser Liebe anstößt. Frei übersetzt bedeutet es, dass „wir als Seele erweckt werden“. Ja, das ist wohl das Motto dieses Jahres – Erweckung, Aufwachen, Öffnen und Abgeben! Der September nimmt so seinen Lauf und ich kann es in meinem Leben deutlich spüren, wie es in meinem Rücken danach schreit, alte Bände, Ketten und Limitierungen durchzuschneiden, die mich bisher nur zurückgehalten haben und zu gehen – GO! Endlich hinter uns zu lassen, was uns so lange, viel zu lange, limitiert, eingeengt und vermeintlich Komfort und Glück geschenkt hat. Dabei war und ist dies oftmals einfach nur verstandsgemacht und schon alleine aus diesem Grund nicht das „Wahre“ und wirklich „Erfahrbare“. Können wir uns erlauben, die wahre Größe und Schönheit des Lebens zuzulassen und zu erleben? Das Wundervolle daran ist, dass es nicht aus eigener Kraft geschieht, sondern das Universum uns mit all der Energie, der Bewegung und dem Fließen auf Händen trägt. Auf Händen zu neuen Ufern, neuen Einsichten, neuer Freiheit und der Gewissheit, dass das was kommt, größer und bedeutsamer sein wird, als all das, was wir bisher gekannt und erlebt haben.

Nun stehen wir immer wieder vor der Wahl, ob wir das auch zulassen oder uns in unserer Kettenrüstung so wohl fühlen, dass wir dort in diesem goldenen Käfig lieber verweilen. Und das ist okay, es ist unsere Wahl für was wir uns entscheiden. Ich spüre nur ganz deutlich für mich und uns als Menschheit, dass wir schon lange über diesen Punkt hinweg sind, dass all die Stricke schon längst gerissen sind und wir mit aller Kraft versuchen, das abgerissene Ende weiter festzuhalten. Was für eine unnötige Kraftanstrengung! Wo ist unser Vertrauen? Wo ist unser Fluß? Wo ist unser Feuer? Wo unser Weitblick? Wo unsere Liebe? Wir müssen hierfür nicht kämpfen oder uns darum bemühen! Nein, so schränken wir uns ein! „Lass Dich als Seele erwecken“! Was geschieht wirklich, wenn wir uns für die ganze Bandbreite des Lebens öffnen, uns überraschen und beschenken lassen, von dem was es in Überfluß und aller Fülle gibt?! Und hierzu gehört alles! Mal wieder, es geht nicht darum, „positiv“ durch das Leben zu „stolzieren“ und zu meinen, hey, alles toll, alles gut… Das ist es nicht! Das ist Fake! Bist Du ein Fake?

Stellen wir uns nur mal vor, dass wir eine Angst, Vorstellung, Idee von der Zukunft haben. Nun kreiert Dein Verstand ein Bild, z. B. hat jemand Angst seinen/ihren Job zu verlieren. Nun, der Verstand kreiert hieraus viele, viele Bilder, viele Möglichkeiten, was wie wo wann passieren kann. Was geschieht, wenn wir Abstand nehmen und mit diesen „Fantasien“ in Kontakt treten und sie bitten, dass sie uns alle Möglichkeiten einfach mal präsentieren. Nach spätestens fünf oder zehn Möglichkeiten, wie etwas sein könnte, wirst Du bemerken, wie lustig das doch ist und was wirklich Sinn macht! Denn macht das Sinn? Nein! Es macht nur Sinn, all dem was in Dir in diesem Moment passiert, RAUM ZU GEBEN! GIB RAUM! Das Universum ist unendlich! Wieso verharren wir in unserer kleinen Welt? Wieso öffnen wir die Türen nicht für alles, was eh schon da ist. Die Schöpfung hat alles für uns vorbereitet, wir dürfen einfach nur zugreifen! Wieso tun wir es nicht? Wieso tust Du es nicht? Wovor hast Du Angst? Willst Du Deinen Gedanken und Emotionen mal wirklich (vom Verstang ungesteuert!) Raum geben und erkennen, was wirklich wahr daran ist? 😉

Wir wollen uns nicht eingestehen, wie wundervoll, wie wunderschön, wie perfekt wir schon sind! Ja, Du kannst dich jeden Tag vor den Spiegel stellen und Dir hundert Mal sagen, wie toll Du bist! Verachtest Du aber die andere Seite, wird sich das alles in Luft auflösen und schlimmer, die andere Seite bekämpfen und ihr (Dir) noch mehr „weh tun“! Ist das für Dich sinnvoll? Was passiert denn wirklich, wenn Du aufhörst, in Dir zu kämpfen? Für oder gegen irgendetwas. Was passiert denn wirklich, wenn Du ALLES, was in Dir vorgeht, auch gehen lässt, wirklich spürst, um es dann in den Raum der göttlichen Hände abzugeben? Hast Du dir erlaubt, das wirklich einmal zu tun? Und was wird sich dann für Dich öffnen? 😉 Nicht neugierig?

Ich wünsche Dir noch einen ganz wundervollen Monat September! Erlaube Dir, Deine Augen für das offenzuhalten, was das Leben Dir in jedem Moment gibt und nicht was Du vom Leben forderst! Lass Dich beschenken, als ewig nach Geschenken zu fragen, um dann andere zu bekommen! Erlaube Dir deine kindliche Neugier auf das, was das Leben für Dich bereit hält! Löse Dich von den Limitierungen Deiner Persönlichkeit, die nur in ihrem bekannten Rahmen „Wünsche“ aussendet, anstatt der Unendlichkeit das Tor zu Geschenken zu öffnen, von denen Du bisher nur träumen konntest! Es ist die Zeit! Es ist der Moment! Es ist der Augenblick zu gehen! GO! Sei es Dir wert, zu leben!

In tiefster Liebe,
Nam Terath

Tanz der Elemente

Oh wow… puh… ufff… 😀 Hahahaha… Was soll man in diesem Newsletter schreiben, wenn einem fast die Worte fehlen? Nun ja, ich fang einfach mal an. Mich fasziniert vor allem eins. Nachdem der erste Regen vor wenigen Tagen einsetzte und sich das Element Wasser mit dem Element Feuer der letzten Wochen verbunden hatte, fühlte es sich wie eine immense „Loslösung“ und Reinigung an, die Heilung in vielen Bereichen erschuf. Auch für mich war der August, die letzten Wochen und besonders die letzten Tage sehr intensiv, manchmal überwältigend, aber in dem Fluß des Wassers und des Lebens eine Wohltat der inneren Reinigung. Ich fühle mich mit Dankbarkeit erfüllt, nach einer heftigen Schwere mit Leichtigkeit gesegnet und in meinem Herzen und der Liebe, die eine neue „Schleuse“ geöffnet hat. Wie kam es dazu?

Vor allem die letzten Tage beschäftigte mich vor allem das alte, alte Thema „Verlustangst“, daraus resultierend ein Gefühl, das „Beste“ nicht verdient zu haben, was sich gerne beides zusammen im Kreis dreht, weil das ja wieder Angst hervorrufen kann, wenn sich das „Beste“ dann zeigt und da ist… 😀 Und da aller guten Dinge meistens Drei sind, zeigte sich ein tiefer Schmerz des Belogen-Werdens und der falschen Worte des „Besten“. Du wirst es kennen, wenn Du Worte gesagt bekommst, die Handlungen aber nicht dem entsprechen. Nimm nur ein ganz altes Beispiel, dass Deine Eltern dich „lieben“ (hier dürfen wir uns eingestehen, dass wir nie so geliebt worden sind, wie wir das wollten, sondern nur, was z. B. unsere Eltern unter Liebe verstanden!), Du es annimmst und im nächsten Moment ein böses Mädchen oder ein böser Junge bist. Was glaubst Du, was das integriert, immer und immer wieder? Wie fühlt sich das an? Oder nehmen wir an, Du bist z. B in einer Freundschaft, in der Du gesagt bekommst, dass Du vertrauen kannst, aber immer wieder belogen wirst? Wie fühlt sich das an und was macht es mit Dir?

Nun, diese drei emotionalen Aspekte (Angst, Scham, Wut) gesellten sich zusammen und kreierten für mich plötzlich ein komplettes Bild, was die letzten Tage durch die Liebe aufgelöst wurde und heilen durfte. Die Liebe, die sich vor allem für mich selbst in einem ganz neuen Gewand zeigte und mich so sehr immer wieder zu Tränen rührt. Wir verstecken uns hinter unserem Gelernten, egal was es sein mag und ja, auch die „gelernte Liebe“ gehört dazu! Lieben wir wirklich wahrhaftig? Rein? Frei? Bedingungslos? Können wir so ehrlich zu uns sein und der Liebe dadurch wirklich eine Chance geben?

Möglicherweise ist auch für Dich die letzten Wochen in Dir einiges vorgegangen, was Du dir erlauben konntest, einfach mal zu spüren, anstatt zu erklären oder gar weg zu drücken, worin wir Menschen Experten sind! Schau nach draußen in die Welt. Wieso herrscht dort so viel „Druck“? Wegen einem Virus? Glaubst Du das wirklich? Die äußere Welt ist nur ein Spiegel unseres inneren Selbst. Das Rumoren ist in Wahrheit das Rumoren des Kollektivs. Und so können wir uns entscheiden, welchen Energien wir uns hingeben. Dem Alten, das rumort, krank ist, das stirbt oder dem Neuen, was gerade aus Mutter Erde explodiert und durch Vater Himmel so kraftvoll in tiefer Liebe unterstützt wird. Die Elemente sind so aktiv wie schon lange nicht und fordern uns auf, sie zu nutzen und uns endlich in herzlicher Verpflichtung auf unseren inneren Heilweg zu begeben, um uns an unser Strahlen, unsere Schönheit und unsere Liebe zu erinnern, die wir sind und aus der wir selbst heraus auflösen können. Wenn wir dies immer wieder tun, öffnet sich uns eine Welt, die sich danach anfühlt, nach Hause zu kommen. Und genau das ist es. Wir sind wieder zuhause! Wie fühlt sich das Zuhause für Dich an?

Ich lade Dich ein, diesen wundervollen Song anzuhören und Dich mit Deinem ganzen Brustraum zu verbinden. Und ich lade Dich ein, das nicht mit Deinem Verstand zu machen und Dir irgendwas „einzufantasieren“. Sondern spüre Deinen physischen Körper so tief, wie Du es noch nie getan hast. Atme! Fall aus Deinem Kopf nach unten, lass Dich fallen, sonst wirst Du gestürzt. Lass sich ausbreiten, was auch immer sich ausbreiten will. Freude, Schmerz, Traurigkeit, Wut, Frieden, Stille, Aufruhr, was auch immer… Wieso titulieren wir irgendwas in besser oder schlechter? Weil wir es so gelernt haben! Das bist NICHT DU! DAS BIST NICHT DU! Sorry für die Direktheit, aber streich diesen alten „angelernten Rotz“ endlich ein für alle Mal aus Deinem Leben! Sag Danke zu Deinen Ahnen, aber verabschiede Dich davon! Du bist ein Kind Gottes! Mit all Deiner Liebe, mit Freude und der Gewissheit, dass Gott alles für Dich annehmen wird!

Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen alles Gute für Deinen Weg, Dein Entdecken und Spüren! Vor allem Liebe tief in Deinem Herzen!

Nam Terath

Das Leben will Dich

ATME! ATME! ATME! ATME TIIIIIEF und LANGSAM und BALANCIERT! 😀 Oft wiederhole ich dieses Mantra selbst wahrscheinlich hunderte Male am Tag. Aber ich kann es immer nur wie in den Yogaklassen wiederholen. ATME! Sei mit Deinem Atem! Nichts anderes! Und ich meine es ernst! Aus Freude und Liebe heraus! 🙂 Probiere es einfach mal ein paar Tage aus. Oder nur einen. Dein Atem ist Dein Leben, alles andere „läuft nebenher“ und wird mit Liebe erfahren. Und dann entdecke, was mit allem, dem Leben, „Dir“, … passiert. Was darfst Du für Dich entdecken? Was entwickelt sich? Was zeigt sich? Was passiert in Dir? Was passiert im Außen? Und wenn Du möchtest, teil Deine Erfahrungen gerne mit mir.

Ich durfte am Wochenende das SOMA Tantra in Le Martinet besuchen und daran teilnehmen, was eine wundervolle Erfahrung war. Wie so oft, durfte ich mich wieder daran erinnern, was ich (und wir!) eigentlich alles bin. Frieden! Freude! Vertrauen! Heimat! Lebensfluss! Kraft! Weisheit! Intuition! Göttlichkeit! Pure Liebe! Und wie fühlt sich das zugleich an? Für mich leer! Einfach leer! Und in dieser Leere ist unendlich von alldem, das nur ich als Seele wirklich wahrnehmen und fühlen kann. Und aus dieser Demut und Dankbarkeit heraus, eröffnet sich um mich (als Seele!) herum alles, auch wenn es für andere Anteile meines Seins möglicherweise schmerzhaft ist. Doch wir sind hier, um zu lernen. Und ja, wir lernen „uns“ kennen. Dabei sticht eines heraus. Das Lernen, wer wir wirklich sind. Alles andere dieses „Uns“ zeigt sich von alleine und wird augenblicklich und immer wieder tiefer und vollkommener in Weisheit geheilt. Wie wundervoll ist das doch? Ich durfte auf meiner Heimfahrt diese tiefe Dankbarkeit unter vielen Freuden- und zugleich Schmerzensabgebenstränen wieder erfahren. Dieser Dankbarkeit an die Göttlichkeit, dass sie uns alles, was in uns und im Leben passiert, schenkt, damit wir uns aus der Freude heraus wieder kennen-lernen. Wer wir wirklich sind. Wir sind doch nicht die ganzen Geschichten, Vorstellungen, Wünsche, Visionen, … unseres Verstands. Egal was! Das sind alles nicht wir! Es läuft immer wieder aufs Gleiche heraus. Und das Entscheidende daran ist einfach nur, dass wir uns für dieses Kennenlernen und dessen Türen immer wieder öffnen und alles, was uns daran hindern will, mit unserer Liebe und der Liebe Gottes füllen. Alles andere wird sich uns zeigen, wir dürfen zugreifen, in uns und es aus unserem Herzen heraus ins Leben tragen. Wir werden beschenkt werden. In einer Art und Weise, wie all unsere Projektionen, Affirmationen, Resonanzübungen, … es in ihrer begrenzten Art und Weise niemals erheben werden. Es ist die Zeit des Öffnens, des Empfangens, der reinen Art des Geschenke-Annehmen, des Spüren und Fühlen, des Erkennen, der Heilung, der bedingungslosen Liebe, des puren Sein in göttlicher Liebe und Vollkommenheit. Vollkommenheit, die zu schön ist, um sie in Worte fassen zu können. Kennst Du das? Das bist Du!

Von daher lade ich Dich noch zu einer weiteren Übung ein. Wann auch immer Du bemerkst, dass Deine Aufmerksamkeit in Deinen Gedanken oder Gefühlen ist, erinnere Dich daran, „ich bin ich, ich bin die Seele, ich bin Liebe, ich bin Gott“. Konzentriere Dich dabei auch rein physisch auf Deinen Herzraum und ATME! 😉 Lass Dich überraschen! Bleib neugierig wie ein kleines Kind! Lass alles zu und da sein, spüre und fühle es über Deinen Atmen und dabei Dich in der Vollkommenheit! Ich wünsche Dir viel Freude und Erkenntnisse! Und ich schicke Dir viel Liebe und Frieden für Dich als Seele und Deinen Weg!

Von Herzen, Nam Terath

Hochzeit des Lebens

Je weiter dieses Jahr voran schreitet, umso klarer wird es für mich persönlich, was wir lernen und integrieren dürfen. Es ist ein Viererjahr, ein Jahr des Herzens, 2020 – 2+2=4. Und nun sind wir im August angekommen, der 8, der Zahl der Heilung. Was für eine wundervolle Kombination, um in diesen Monat zu starten.

Jahrhunderte, Jahrtausende haben wir versucht, über unser Denken und unseren Verstand zu reflektieren, zu bewegen, zu leben, zu verändern, zu heilen, … . Und es hat bis zu einem gewissen Punkt auch funktioniert und uns unterstützt. Diese Zeit neigt sich jedoch mehr und mehr dem Ende entgegen. Man könnte auch sagen, dass die Schaukel auf die andere Seite gekippt ist und natürlicherweise auch nicht mehr zurückfallen wird. Doch wohin nun? Wohin kippt sie? Und sind wir bereit dafür, zu vertrauen, was uns in diesem freien Fall erwartet?

Die 4 ist die Zahl des Herzens. Die Zahl der Liebe. Die Zahl der Bedingungslosigkeit. Die energetische Vereinigung von Himmel und Erde in unserem Mittelpunkt, unserem Herzen. Wir dürfen uns nun einfach nur daran erinnern, wo wir zuhause sind. Es gibt hierzu einen wundervollen Spruch aus der Bibel:

„Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.“ Sprüche 3:5-6

Was passiert, wenn wir unsere Hände ausstrecken, alles einfach nur hineinlegen und an das Göttliche abgeben? Was passiert, wenn wir unsere „dunkelsten Seiten“ öffnen, sie in unser Herz bringen und unsere Hände damit füllen? Wir haben vergessen, dass wir nichts schuldig sein müssen. Wir haben vergessen, dass wir uns für diese Offenheit nicht schämen brauchen. Wir haben vergessen, was bedingungslose Liebe wirklich bedeutet. Sie ist nicht menschlich, sie ist nicht 3D. Sie ist göttlich, sie ist rein, pur in vollkommener Ausgeglichenheit und Schönheit. Sie ist das vollkommene Geschenk an uns, wenn wir uns daran erinnern, dass unser Herz unser Zuhause ist.

Dies mag unserer Persönlichkeit, unserem Denken, usw. nicht gefallen. Ganz und gar nicht. Sie haben immerzu Angst ihre Bestätigung und ihre Konzepte, somit sich selbst, zu verlieren. Doch ist es so? Was geschieht, wenn wir alldem mit unserer vollen Liebe und unserem Mitgefühl begegnen, damit umarmen und besänftigen, um die Hochzeit des Lebens zu feiern? Die Vereinigung aller Ebenen, die immerzu überall da sind. Nichts ist getrennt, alles ist eins und wir dürfen uns daran erinnern, wie sich das anfühlt und wie es alles erfüllen kann. Das ist keine Imagination, keine Phantasie, keine vom Verstand kreierte Welt, um uns zu täuschen. Nein, es ist die Stille und Weichheit, in der wir sanft landen, um in Freude in dem zu sein, was wir erfahren dürfen.

Ich lade Dich ein, all Deine Erfahrungen, Emotionen, Gefühle, Gedanken, Masken, … abzugeben! Vielleicht findest Du ein Ritual für Dich, um mit Deiner Liebe und Deinem Licht, Dein Herz zu erleuchten, so dass das Göttliche in Dich und die Heilung eintreten darf. Kann das das Einzige sein? Probiere es! Wiederhole und wiederhole und wiederhole… Dein Verstand wird aufgeben wollen, weil es sinnlos etc. ist. Keep up! Entdecke Dich und Dein Leben neu und erfahre für Dich, wie groß dieser Raum in Dir wirklich ist und mit was er bisher „vollgestellt“ war. Lass Dich überraschen, sei neugierig, erlaube Dir die Liebe des Lebens!

Ich wünsche Dir einen wundervollen Monat und schicke Dir viel Liebe und Freude!
Nam Terath

Liiiiiiiiebe

Ich muss grade ein wenig schmunzeln… 🙂 Mir kam wieder der Spruch in den Sinn, den ich vor ein paar Tagen postete: „Liebe ist nicht das, was Du denkst!“. Und klar, was springt uns hierzu zuallererst aus unseren Verstand, kommt als Gedanke! Woraus? Ups… Aus dem Verstand, nicht aus dem Herzen? 😉 Ok, zurück. Nun, was würden wir da also üblicherweise antworten: „Liebe ist doch kein Gedanke, es ist ein Gefühl, wie soll ich das denn denken? Das funktioniert doch nicht.“ Nein? Sicher? Haben wir nicht bestimmte Ideen, Ideale, Muster, Ansprüche, Bedingungen, … an die Liebe? Sogar an die Liebe Gottes haben wir oft den Anspruch, dass sie uns heilt, Licht bringt, „Hirn“ schenkt, … ;-). Liebe ist es, wenn … . Was passiert, wenn wir uns diese Frage wirklich ehrlich stellen? Wenn wir unsere unterschiedlichen „Arten von Liebe“ mal genauer erspüren und unsere Schlüsse daraus ziehen. Straight und klar!

Möglicherweise ist die Liebe, wie wir sie uns vorstellen und fühlen (jedes Gefühl/Emotion basiert auf Gedanken) dann also eben NICHT das, was wir denken, WAS sie ist!? Denn aus welchem Anteil unseres Seins senden und empfangen wir die Liebe? Wie verbiegen wir sie in ihrer Reinheit zu „unseren“ Gunsten? Was sind unsere verborgenen Erwartungen an sie? Egal ob wir geben oder nehmen. Ist dieses Gefühl der Liebe nicht auch sehr angreifbar und kann dadurch „verletzt“ werden, wenn man z. B. nicht mehr an „Nummer 1“ steht, sondern (Ver)LetzteR ist? Somit war diese Liebe an eine Bedingung geknüpft, nein?! 😉 Was ist Liebe also wirklich? Wie äußert sie sich? Wie zeigt sie sich? Und wie ist sie entdeckbar?

Ich lade Dich gerne auf diese Entdeckungsreise ein! Für die nächsten Tage hat sich ein wundervolles Energieportal im ganzen Universum geöffnet, um Dich zu unterstützen. Trau Dich, ehrlich und klar zu Dir selbst zu sein! Trau Dich, zu ent-decken und heb die Decken in Dir an! Erlaube Dir die Freude zu spüren, Dich selbst in wirklich allen Sphären kennenzulernen und zu erfahren! Was zeigt sich Dir?

Viel Liebe für Dich!
Nam Terath

Hingabe und Freude

Ich möchte gerne eine persönliche Geschichte mit Dir teilen. Die letzten Wochen durfte ich sehr viel weinen, schluchzen, schreien, „raushusten“, emotional eintauchen und viel spüren. Ich durfte immer wieder diese unterschiedlichen Tränen spüren. Manche fühl(t)en sich schwer wie Blei und alt an. Manche frisch und luftig, eher salzig. Und so fühlt(e) sich jede Träne ein wenig anders an. Aus einem anderen Teil meines Daseins. Möglicherweise kennst Du das. Manchmal war und ist es über Tage. Aufwachen – weinen – in der Natur sein – weinen – zu Bett gehen – weinen. Aufwachen… Und das mag sich vielleicht „grausam“ anhören und vielleicht spürt man dabei in sich selbst ein „Mit-Leid“ oder eigenen Schmerz, den man in diesem Moment zugleich wahrnehmen darf, um zu lernen ihn wahrzunehmen und trotzdem mitfühlend, nicht mit-leidend, zu sein. Dann erhalten wir die Chance für eigene Heilung. Und dies ist das wundervolle Geschenk, das ich in diesen Momenten erfahren darf, welches mir Freude in der Traurigkeit schenkt und sich beides in der Liebe, im Herzen wieder balanciert. Nicht dadurch, dass ich es mit meinem Verstand steuere. Nein, indem ich Raum schaffe, dass es sich selbst „steuert“ und ich als „Lichtsparkle“ in diese Dunkelheit eintauchen und sie mit Gottes Liebe füllen lassen darf. Ich gebe mich hin, falle hinein und genieße die Heilung durch die Energien des Universums.

So fand ich vor Wochen wieder zu einem alten „Ritual“ in/aus meinem Leben. Ich begann wieder nachts, ohne Lampe oder sonstiges durch den dunklen, schwarzen Wald zu laufen. Als Kind war es für mich ein Grauen, ja schon alleine der dunkle Keller des Hauses machte mir sehr lange Angst. Und diese Angst kann ich im düsteren Wald (bei Neumond noch mehr zu empfehlen… ;-)) immer wieder in meinem menschlichen Wesen spüren. Wie mein Nervensystem anfängt zu brennen, das Herz schneller schlägt, die Sinne wacher sind und das Adrenalin im Körper steigt. Doch diese Male begann es sich zu transformieren. Ich entschied mich für eine ruhigere Atmung, für das Spüren jedes Schrittes, für das Daseinlassen der Angst, für das Spüren der Energien um mich herum, für das Vertrauen meiner Baumfreunde und Mutter Erde.

Dieses Vertrauen breitete sich aus und mit dieser Ausbreitung durfte ich noch tiefer in die Angst, den Glauben, die Muster eintauchen und hinter ihre Masken schauen. All die Fragen meines Verstands (Was ist, wenn hinterm nächsten Baum einer lauert? Was, wenn Dich jemand verfolgt? Was wenn…) durfte ich hören und sie zugleich umarmen, da sie die Stimme des kleinen Tobis sind, der einfach nur Schutz, Halt und Liebe braucht. Ich durfte spüren, wie er dieses Vertrauen immer mehr annehmen konnte, weil ich meinem erwachsenen Wesen erlaubte, sich hinzugeben, ihm hinzugeben, ihm zu geben! Nichts weiter als diese Offenheit zur eigenen Verbindung ist notwendig! Was für ein wundervolles Geschenk! Danke!

Durch diese nächtlichen Reisen und der Konfrontation mit der Dunkelheit spüre ich, wie sich immer mehr Tore zu meinem Unterbewusstsein öffnen, Dinge hervor gebracht, raus gespült und geheilt werden. Auch wenn ich die letzten Tage das Gefühl hab, dass da etwas Riesiges aufgestoßen wurde und ich darauf achten darf, in welcher Geschwindigkeit es sich zeigen lassen darf, wird es sich zeigen und in Liebe aufgehen! Nein, die Dunkelheit ist nicht immer angenehm. Wenn wir aber damit beginnen, ihr auf eine neue Art und Weise zu begegnen, dürfen wir erfahren, was es bedeutet, „Licht“ zu sein und Liebe zu verkörpern! Bedingungslos, ohne Fragen, nur mit einem warmherzigen Lächeln und Strahlen in den Augen und einem Herzen, das empfängt und gibt, im Gleichgewicht der Liebe!

Viel Liebe für Dich und Deine ganz eigene Heilung!
Nam Terath

Jetzt ist die Zeit

Als ich vorhin noch einmal den Text des letzten Newsletters durchgelesen habe, ist mir ein Wort immer und immer wieder ins Auge gefallen, über das ich mit manchen Menschen in den letzten Tagen passenderweise immer wieder gesprochen habe – über Mitgefühl. Lustig, wenn man im Duden liest, steht dort: „Anteilnahme am Leid, an der Not o. Ä. anderer“. Für einen selbst nicht? 😉 Okay, was dann aber immer wieder zur Sprache kam, war Mitleid, „starke (sich in einem Impuls zum Helfen, Trösten o. Ä. äußernde) innere Anteilnahme am Leid, an der Not o. Ä. anderer“. Ist der einzige Unterschied das „stark“ und dass man nur beim Mitleid „innere Anteilnahme“ besitzt oder gibt es möglicherweise noch andere Individualitäten oder Perspektiven?

Zuallererst ist es wie bei dem Meisten im Leben die Frage, wo fangen wir an? Beginnen wir bei uns? Flüchten wir ins Außen? Lenken wir uns ab? Kapseln wir etwas ab? Du erinnerst Dich möglicherweise an diese Fragen aus dem letzten Newsletter. Wir dürfen damit beginnen, mit uns mit-zu-fühlen. Und wenn wir das Wort genau anschauen, entblößt es seine Schönheit, mit-fühlen. Wir fühlen, was da ist! Wir spüren es! Jedoch nur mit und nicht als Identifikation damit. Wir erfahren diese Gefühle und Emotionen mit unserem ganzehn Wesen, erlauben sie und geben ihnen Raum zum Leben. Durch dieses tiefe Spüren, Erlauben und Erkennen, kann es uns gelingen, auch für unsere Umwelt Mitgefühl zu spüren, weil wir unsere eigene „Dunkelheit“ und unser eigenes „Licht“ kennen.

Gerade in diesen Zeiten passiert so viel menschlich Grausames auf diesem Planeten. So viel kommt dabei aber ans Licht und man kann bei alldem im wahrsten Sinne des Wortes die Übersicht verlieren und in Verwirrung geraten. Es ist ein großes Übungsfeld dafür, mit sich zu fühlen, sich zu lieben und aus dieser Erfahrung heraus, in die Verbindung mit der Außenwelt gehen. Und hier erscheinen uns die Individualitäten von Mitgefühl und Mitleid. Wenn wir das gleiche „Vorgehen“ in und um uns herum auf das Mitleid anwenden, wird schnell klar, dass wir in diesem Falle mit uns mit-leiden, also leiden! Willst Du leiden? Sollen andere leiden? Hilft es Dir oder anderen zu leiden? Was steckt möglicherweise hinter diesem „Bedürfnis“ zu leiden? Angst vor Schuld, nicht mitzuleiden, zu empfinden, innerlich? Projektion des äußeren Leids auf das innere (unbewusste) Leid? Projektion des inneren Leids auf das äußere Leid?

Was wollen wir also in uns spüren, wenn wir unsere eigene und die Dunkelheit im Außen anschauen, uns für sie öffnen, damit Liebe hineinströmen kann? Wollen wir fühlen, lieben und heilen? Oder wollen wir leiden, ängstlich sein und trennen? Was schenkt uns mehr Energie, mehr Freude (bei all der „Dunkelheit“ und dem zeitgleichen eigenen Licht), ehrliches Erkennen und Leben des Geschenks „Leben“? Wie erfährst Du Mit-Gefühl und Mit-Leid für Dich?

Ich wünsche Dir wundervolle Entdeckungen hierzu!

In tiefer Liebe,
Nam Terath

Feuer der Einheit

Wenn wir uns die letzten Tage im Weltgeschehen umschauen, ist zu spüren, wie immer wieder Trennung stattfindet. Trennung in schwarz/weiß, arm/reich, gesund/ungesund, spirituell/nichtspirituell, Recht haben/Unrecht haben … . Meinungen trennen sich, Emotionen trennen sich, Gespräche trennen sich, Partnerschaften trennen sich, … . Es ist eine stetige Polarisierung und Abkapselung von dem, was wirklich passiert und was eine Menschheitsfamilie bedeutet. Diese Polarisierung und Abkapselung sind jedoch nichts Neues und es kann gut möglich sein, dass sie sich noch extremer darstellen werden. Dabei ist eines ganz wichtig – sie beginnt in uns und wir haben in jedem einzelnen Augenblick die Möglichkeit, sie aufzulösen!

Im letzten Newsletter hatte ich Dir einfach nur Fragen zum Menschsein gestellt. Was es für Dich bedeutet? Was es für Dich beinhaltet? Und es ist nicht mein „Job“, Dir diese Fragen heute zu beantworten, nein, das darfst Du gerne selbst tun! 😉 Was mich aber hierzu bewegt, ist die Einheit, die von jedem uns ausgeht und sich auch nur so im Außen manifestieren kann. Vor der Göttlichkeit ist alles gleich! Doch durch unseren eigenen Umgang mit uns und anderen erzeugen wir Trennung, Spaltung und Unverständnis.

Ja, wir leben in einer herausfordernden Zeit. Nichts ist mehr „sicher“, nichts lässt sich „kontrollieren“, vieles fällt einfach so auseinander, alte Konzepte in und um uns herum brechen einfach zusammen, es ist für alle neu. Was würde sich also mehr „anbieten“, als den Blick gerade jetzt auch nach innen zu richten und zu spüren, was dort alles abgekapselt ist? Im Laufe unseres Lebens tun wir dies nicht nur einmal. Es beginnt seit unserer Geburt, unserer ersten Abkapselung, die mitunter sogar Traumas auslösen kann. Als Kind weinen wir und uns wird gesagt, dass wir aufhören soll. Als Kind toben wir und uns wird gesagt, dass wir aufhören sollen. Als Kind schreien wir und uns wird gesagt, dass wir aufhören sollen. Jede einzelne Situation schneidet uns von unseren Gefühlen und Emotionen ab und bringt uns bei, sie einfach „wegzupacken“, ohne zu lernen, damit umzugehen. Und so nutzen wir diese angelernte Strategie oftmals unser ganzes Leben, ohne zu erkennen, dass diese abgekapselten Anteile in uns nur nach Liebe rufen, weil sie nie wieder Beachtung gefunden und sich somit in uns „festgefressen“ haben! Denn wir haben gelernt und uns wurde gesagt, dass diese nicht „sein dürfen“. Und genau so ist oftmals auch unser heutiger Umgang damit.

Was hält uns also als erwachsener Mensch davon ab, dort hinzuschauen und es noch einmal „zu Ende zu spüren“, was uns damals verwehrt wurde, weil wir noch nicht die Standfestigkeit hatten, „nein“ zu sagen und zu tun, was wir für uns als sinnvoll erachten? Was hält uns davon ab, diese Trennung von Emotionen, Erlebnissen, Erfahrungen, … aufzulösen und somit „Licht in die Dunkelheit“ zu bringen? Es gibt viele Gründe, wieso wir uns dem verwehren. Angst vor Überwältigung, „Schönreden“, Unlust des Egos, … . Und bei alldem sehe ich immer wieder die Bilder unserer kleinen Kinder vor mir, die einfach nur mit großen Augen schauen und darum bitten, sie doch mal wieder zu beachten! Ich habe hierzu etwas Wundervolles im Internet gefunden…
Wollen wir uns nicht bedingungslos und radikal diesem wertvollen, einsamen Geschöpf zuwenden, uns vereinen und sagen, „hey, Du bist nicht allein“, um somit einen Raum dafür zu öffnen, welche Schmerzen und emotionale Belastungen sich in uns angehäuft haben?! Es ist eine „Neugeburt“ in uns! Wir kehren zurück in unser tiefstes inneres Wesen und schreiten zugleich voran in eine neue innere Freiheit, die diese Polaritäten Vergangenheit und Zukunft im Jetzt vereint! Es ist der Startschuss für eine neue Welt, ein neues Paradigma der Offenheit, Toleranz, Mitgefühl, Respekt und Liebe! Die Zeit ist bereit dafür! Du auch?

Ich möchte Dich hinsichtlich der Fragen einladen, Dir zu erlauben, wirklich tiefer zu spüren und dafür keine Ausreden gelten zu lassen, die aus Deinem Verstand produziert werden! Erinnere Dich in dem Moment, wer Du bist und wer in Dir entscheidet! Ich bin überzeugt davon, dass wir ein anderes Miteinander erleben werden, wenn wir uns erlauben, unsere Anteile neu kennenzulernen, beginnen sie zu heilen und dadurch wirklich Mitgefühl (kein Mitleid!) für andere entwickeln. Und da wir alle ähnliche Erlebnisse in uns tragen, werden wir den anderen wirklich fühlen können und aus diesem Mitgefühl heraus die Polarität über die Brücke der Liebe heraus verbinden können, ohne zu (mitzu)leiden! Bilde Brücken in Dir! Öffne gerne Deine Augen für die vernachlässigten Teile in Dir und erlaube Dir auch noch einmal die Fragen vom letzten Mal! Was bedeutet es für Dich, Mensch zu sein? Wie fühlt sich dieser Mensch? Und was braucht er/sie?

In tiefer Liebe!
Nam Terath

Die Limitierungen schmelzen dahin

My name is human. Was bedeutet das für Dich? Was bedeutet es für Dich, (auch) Mensch zu sein? Wie spürst Du das für Dich und wie erkennst Du dich darin? Was beinhaltet dieser „Mensch“ alles und was gehört für Dich dazu? Aus was „bestehst“ Du? Und wie ist Deine Beziehung zu „diesem Menschen“ mit all seinen Anteilen – dem ganzen Regenbogen? Wie geht „ihr“ miteinander um und er selbst für sich? Was trägt dieser „Mensch“ alles in sich, was nach etwas ruft? Nach was? Was braucht dieser Mensch? Wie fühlt er/sie sich? Wer ist es?

Ich wünsche Dir viel Freude beim eigenen Entdecken, Hinterfragen, radikalem Eintauchen und der Liebe, die in jedem Moment und in jeder Zelle Deines Seins steckt! Es ist Deine Reise!

Von Herzen viel Liebe für Dich!
Nam Terath

Domino ist ein Spiel

Im Yoga sprechen wir was das Leben angeht oft vom „Lila Spiel“. Es ist auch ein „Brettspiel“, in dem wir durch unterschiedliche „Sphären“ gehen und welches uns dabei unterstützen kann, Emotionen, Glaubenssätze, Anhaftungen und unser Verhalten zu hinterfragen und um es dann in die Transformation zu geben. Im Leben ist es das „Spiel des Lebens“. Wir sitzen grade mittendrin!

Alles, wirklich alles befindet sich im Wandel. Kein Stein bleibt mehr auf dem anderen. Alles rüttelt und schüttelt, kracht zusammen und das in einem Tempo, dass nicht mal der Verstand mehr weiß, was er mit diesem Tempo anfangen soll und am hinterher rennen ist. Dies kann ihn in seinem Denken und Fühlen schnell in Verstrickungen führen, in denen er vernebelt, wer wir wirklich sind und wieso wir hier sind. Er flüchtet sich dann in die bekannte emotionale und gedankliche Welt, weil sie ihm Sicherheit gibt und er das Gefühl hat, dass er es irgendwie doch noch kontrollieren kann. Und ja, das ist in diesem Moment genau so, was jedoch in der heutigen Zeit und den kommenden Jahren/Jahrzehnten immer mehr Druck in uns aufbaut und mehr Emotionalität hervor bringt, Kraft raubt und sogar Krankheiten auslösen kann. Es ist momentan das „zurück zu Normal“. Ist das wirklich das „Normal“, was Du dir wünschst?

Wir, als Seele, besitzen ein sehr wertvolles „Tool“, von dem wir gerade jetzt Gebrauch machen können – unser freier Wille. Wir verstehen darunter sehr gerne, tun und lassen zu können, was wir wollen. Auf einer tieferen Eben ist der freie Wille jedoch genau das, was uns helfen kann, immer und immer wieder im Sinne des Herzens und der Liebe aus uns heraus zu entscheiden. Wollen wir in der Emotionalität leben oder uns dem Leben hingeben? Wollen wir unseren Weg planen, kontrollieren oder können wir uns von der Energie des Lebens antreiben lassen? Wollen wir uns anstrengen (um glücklich, erfolgreich, spirituell, … ;-)) zu sein oder sind wir es einfach? Der freie Wille ist unser „Schalter“ in unserem Verstand, über den wir immer wieder aufs Neue entscheiden können, ob wir auf dem uns vorgezeichneten Weg der Liebe bleiben oder die Umwege des Denkens nehmen wollen. Nichts davon ist besser oder schlechter, denn wir erhalten auf jeden Weg die Geschenke, die wir brauchen und annehmen können oder auch nicht. Doch ist es noch nötig, festzuhalten? Rennen wir dann nicht einfach daran vorbei, was eigentlich auf uns wartet und auf unserem Weg an Geschenken einfach nur so rumliegt, ohne etwas zu tun!

Wir werden gerade so reich beschenkt! Wir erhalten gerade eine Chance (von wahrscheinlich noch einigen ;-)), die Augen für uns im Inneren und im Äußeren ganz weit aufzumachen. Für unsere menschliche Persönlichkeit mag das anstrengend sein, da sie gerne in dem „bekannten Umfeld“ bleibt, welches Sicherheit und „Ruhe“ verspricht. Doch ist das in Wahrheit nicht einfach nur ein Kampf? Ist es nicht einfach unendlich anstrengend, sich an etwas fest zu krallen, was funktioniert, aber nur als Fantasie lebt, sich ständig verändert und für Verwirrung sorgt? Was würde passieren, wenn wir zulassen, was da ist. Alle Türen und Fenster weit aufsperren, dass die göttliche Liebe uns durchfluten und heilen kann?

Das ganze Universum verändert sich in jeder Sekunde, Tag für Tag. Nichts bleibt gleich und die Zeit in der wir leben, zeigt es uns in einer Deutlichkeit, die wir bisher so noch nicht erlebt haben. Was jedoch schon immer bewusst ist, dass auch wir als Menschen uns ständig verändern. Ob das bewusst oder unbewusst passiert, es findet statt. Nun steht uns die Entscheidung frei, aus uns als Seele heraus, dieses Spiel, die Veränderung, zuzulassen und es mit Freude zu betrachten oder ob wir zulassen, dass sich unsere Persönlichkeit mit Händen und Füßen dagegen wehrt! Eins bleibt immer gleich – DU, als göttliches Wesen! DU lebst in diesem physischen Körper, der Dein Tempel ist. Du kannst Deine Gedanken nutzen oder Dich von ihnen benutzen lassen. Du kannst Dich von Emotionen überrennen und verwirren lassen, oder ihnen beim Spiel zusehen und wissen, dass dahinter nur der Wunsch nach Heilung ruft. Du kannst Dich in Deinen Energien verlieren oder Du nutzt sie, um mit Freude, Anmut und Gnade durch das Leben zu fließen! Entscheiden wir aus uns heraus oder lassen wir für uns entscheiden? Stehen wir für uns ein oder wird auf uns gestanden? Entscheiden wir selbst oder lassen wir für uns entscheiden? Lieben wir uns selbst oder hoffen wir auf die Liebe? Es ist die Zeit zu erwachen, erwachsen zu werden und das, was uns bisher geprägt hat, vom Thron zu stürzen, um zu entdecken, dass wir so viel mehr und nicht so limitiert sind, wie es uns bisher in uns selbst (und von außen) vorgeplappert wurde! Ohne Angst davor, wirklich unendlich zu sein! Denn das ist unsere eigentliche Natur, das sind wir! Du und ich!

Sat Nam in tiefer Liebe,
Nam Terath



Revolution der Liebe

Das ist der Wahnsinn, wirklich! Jeder Tag gleicht gerade dem größten „Freudenspektakel“, das wir als Menschen (zumindest hier in unseren Regionen) gerade erleben und erfahren dürfen. Es ist für mich persönlich wie die Fahrten von Christoph Kolumbus oder Ferdinand Magellan, pure Entdeckungsreisen! Jeden Tag aufs Neue!
 
Möglicherweise spürst Du auch in dir, dass sich ganz, ganz viel bewegt, zeigt und entdeckt und geliebt werden möchte. An einem Tag zeigt sich die Wut, an einem anderen die Traurigkeit, an einem anderen die Freude, an einem anderen vielleicht Angst und dann wieder Vertrauen! Wir werden gerade individuell und kollektiv einfach nur „ausgezogen“! Wir versuchen die Kleidung festzuhalten, aber sie wird einfach herunter gerissen! All unsere Anteile zeigen sich, wenn wir es zulassen. All unsere „Versäumnisse“ in unserer Gesellschaft zeigen sich, wenn wir es zulassen. All unser Wegschauen gegenüber unserer Mutter Erde zeigt sich, wenn wir es zulassen! Und das ist wundervoll so – ohne Schuld, ohne Scham, ohne Traurigkeit – wenn wir es zulassen! Es ist ein Geschenk, dass wir uns davor nicht mehr (ohne, dass es noch anstrengender wird) drücken können.
 
Natürlich, aus unserer Persönlichkeit und unserem menschlichen Wesen heraus, wollen wir das gerne vermeiden und erfinden immer wieder neue Taktiken, dass sich die „Dunkelheit“ bloß nicht zeigt. Aber sorry, das wird heute nicht funktionieren und mit jedem Tag der vergeht, immer weniger… 😉 Diese Revolution ist keine Revolution mit Gewalt oder lauten Parolen. Nein, diese Revolution ist leise, fließend, dadurch kraftvoll und voller Freude, Mitgefühl, Achtsamkeit und Liebe.
 
Es ist eine Revolution der Liebe!
 
Denn genau diese Gräben, die sich gerade in uns auftun, sind Gräben, die wir schon über Jahrhunderte in uns und in unserer Menschheit kreiert haben. Nun verschwindet der Nebel, wie der Himmel gerade noch blauer strahlt, und wir stehen am Abgrund. Ups… Wir versuchen wegzurennen, dabei merken wir aber, dass wir nur noch auf einer Insel umrahmt von Abgründen stehen. Ich lade Dich ein, das jetzt nicht zu bewerten oder als Negativität auszulegen. Im Gegenteil! Es ist das größte Geschenk, das wir erfahren dürfen! Wir dürfen jetzt lernen, Brücken zu bauen. Erst mal Brücken in uns. Der Angst Vertrauen schenken! Die Wut mit Frieden füllen! Der Scham Selbstwert geben und so weiter und so fort… . Es ist der Moment gekommen, in dem wir endlich lernen dürfen, dass Trennung nicht existiert! Sie ist ein Produkt unserer Fantasie. Im Außen scheinen sich Meinungen zu verhärten. In uns scheinen sich Glaubenssätze und Meinungen in eine Steifheit zu begeben. Dies passiert jedoch einzig und alleine, wenn wir unseren Horizont für uns selbst und für das Leben immer mehr einschränken, anstatt auf der Insel, auf der wir jetzt stehen, einfach mal 360° um uns herum zu schauen und zu erkennen, dass da ganz viele auf ihren Inseln sind. Und hey cool, ich kann sie sehen, mit ihnen sprechen, ihnen Liebe schicken und dadurch Stück für Stück neue Brücken bauen, damit wir unseren Umgang mit uns selbst, unseren Mitmenschen, diesem Planeten, … neu entdecken dürfen! Respekt statt Intoleranz, Miteinander statt Gegeneinander, Vielfalt statt Einheitlichkeit, Freiheit statt Dogma, … .
 
Diese Revolution ist eine Entdeckungsfahrt! Und wie Entdecker dürfen wir aus uns, als Seele, als göttliches Wesen, nun voller Freude und Neugier, wie ein kleines Kind, zusehen, wie das „Spiel des Lebens“ sich voll und ganz entfaltet. Wie der göttliche Plan seinen Lauf nimmt und wir mit einem Lächeln und mit der Liebe unseres Herzens daran teilnehmen dürfen. Dies sind die Zeichen dieser Revolution! Alleine die Liebe in ihrer ganzen Vielfalt, Vollkommenheit und Kraft leitet uns gerade dorthin, wo wir als Menschheit landen dürfen. Und ja, vielleicht dauert es noch 10, 50, 200 Jahre, aber der Horizont ist zu sehen! Siehst Du ihn? Siehst Du ihn in Dir? Siehst Du ihn für uns?
 
Ich lade Dich ein, Deinen Kopf zu erheben. Nicht aus Stolz, sondern aus Neugier! Erlaube Dir Freude daran, gerade in diesen Zeiten, was alles in Dir und um Dich herum passiert! Denn, was soll passieren? Warum bist Du hier? Bist Du hier, um zu leiden oder zu entdecken? Bist Du hier, um Dir Gedanken zu machen oder durch Deine Gedanken zu kreieren? Bist Du hier, um zu hassen oder zu lieben? Warum bist Du hier? Und wie möchtest Du das alles in Dein Leben bringen?
 
Lasst uns diese Revolution der Liebe in uns und in der Menschheit voran bringen! Wir sind die, die den Blasebalg betätigen dürfen, für das Feuer, das Gott für uns errichtet hat! Es ist die Vereinigung von Shiva und Shakti, männlicher und weiblicher Energie, Zerstörung und Empfangen! Es ist das Zusammenkommen der Vielfalt dieses Planeten und der Erkenntnis, dass alles sich bedingt und zusammen gehört! Es ist das wahre Kennenlernen dessen, was wir wirklich sind!
 
„Cause we are all miracles
wrapped up in chemicals.
We are incredible.
Don’t take it for granted, no.
We are all miracles.
Oh we are.“ (Song siehe unten)
 
In tiefer Liebe!
Nam Terath

Feuer der Transformation

Wenn ich derzeit spazieren, einkaufen gehe oder einfach nur in der Sonne sitze, beobachte ich vieles um mich herum. Ich sehe die Natur erwachen, höre die Vögel (wie jedes Jahr ;-)) singen, schaue in einen klaren Himmel und erlebe die tiefe Liebe dieses Planeten für uns als seine Geschöpfe. Die Natur folgt ihrem Lauf, IST und l(i)ebt das Leben. Dann beobachte ich die Menschen und sehe alles, was sich gerade nur so zeigen kann. Ich sehe Angst, Stocken, Wut, Trennung, Traurigkeit, Einigeln, Abschließen der eigenen Wahrheit und auch Aufgabe des Vertrauens in Gott, aber auch Freude, Nähe, Verbundenheit und Mitgefühl. Ich spüre Emotionen und Gefühle, die alle jedoch rein aus der Persönlichkeit entspringen. Ich beobachte in sozialen Netzwerken, wie Menschen beginnen sich zu trennen, anzufeinden und anzuschwärzen, aber auch zu verbinden und konstruktiv zu diskutieren. Ich betrachte, wie Aussagen/Handlungen/Solidarität nur so weit gehen, wie es die eigene Komfortzone zulässt und dann andere „Ecken“, in denen das einfach gekickt wird. Denn gerade jetzt ist eine Zeit gekommen, in der wir diese Zone sprengen dürfen!

Ich erinnere mich noch daran, wie ich als kleiner Junge mit meiner Familie oftmals in die damalige DDR gefahren bin und wie es plötzlich ein anderes „Leben“ war. Verzicht, Minimalismus, Meinungsbeschränkung, … . Ja, und teilweise gilt das in manchen Bereichen jetzt (leider, z. B. Meinung) auch für uns so. Doch wenn ich z. B. einkaufen gehe und die prall gefüllten Regale sehe, wird mir, ehrlich gesagt, wirklich schlecht! Was ist das bitte für eine Angst? Damals ging es ganz schnell, boom, die Grenzen wurden gesprengt. Warum? Weil Menschen erkannt haben, dass ihre Angst nur ein Produkt der eigenen Fantasie sind. Weil sie begonnen haben, nicht mehr Opfer spielen zu wollen. Weil Menschen sich erlaubt haben, dafür einzustehen, was sie für wahr empfinden. Weil Menschen gemerkt haben, dass sie zusammen stärker sind als nur alleine. Und ja, auch diese Seite beginnt sich nach und nach auch in der heutigen Zeit zu stärken. Gott sei Dank! Wir dürfen es jedoch als GESAMTE Menschheit tun und nicht nur in unserer Zone, in der der A6 noch vor der Tür steht!

Doch woher kommt diese tiefe Angst? Lass es uns auf den Punkt bringen. Es ist die Angst vor dem Tod! Zu sterben! Nicht mehr hier zu sein! Nie mehr an diesem Ort, in dieser Familie, mit diesen „Vergnügungen“, …, sein zu können. Sorry, wenn ich jetzt zu krass sein sollte, aber hast Du Angst vor dem Tod? Hast Du dich das ehrlich schon mal gefragt? Hast Du dir Deine letzten Tage schon mal ausgemalt? Und lass mich Dir sagen! Auch diese Angst ist Fantasie und wenn Du darüber sprechen willst, dann ruf mich an! Nichts, absolut nichts, auf dieser Welt hat Angst vor dem Tod, außer uns Menschen! Uns wurde eingebläut, dass der Tod etwas Schlimmes ist. Sogar z. B. die fernöstlichen Kulturen/Religionen sind da nicht ganz „rein“, weil die Angst sich dort nur verschiebt, dahingehend, dass man Angst davor hat, „wieder kommen zu müssen“. Oh mein Gott! What the fuck! ALLES, absolut alles in diesem Universum, alle Energien, alle Erscheinungen, alle Schöpfungen, alle Leben, der (weltliche) Tod (!) sind von Gott aus Liebe kreiert! So sind auch wir aus Liebe kreiert! Fürchten wir uns also vor ihr? Trauen wir uns einfach nicht zu, das auch zu sein und es leben zu können?

Wir stehen vor einem (von wahrscheinlich noch einigen weiteren) Scheideweg. Und dieser Weg beginnt in uns. Hast Du Angst? Dann liebe sie! Bist Du wütend? Dann liebe sie! Bist Du traurig, dann liebe sie! Doch lass Dich davon nicht beherrschen! Dein Name ist nicht Angst oder Wut und auch nicht Markus, Ulla oder sonst wie. Wenn Dein Körper geht, wer oder was bist Du dann wirklich? Der Tod zeigt uns genau das – was wir sind! Nichts von alldem! Wir sind nur „Sternenstaub“ in einer unendlichen Galaxie voller Schönheit! Für das Universum sind auch wir nichts anderes als ein Virus! Schon mal überlegt, was wir hier auf diesem wundervollen Planeten alles „krank machen“ in diesem unendlichen „Geschöpf Universum“? Sind wir also „besser“? Ha! 😉 Das ist eine Einbildung, die wir uns geben, um uns aus unseren Ängsten heraus über etwas zu erheben, weil wir nicht das Vertrauen (entwickelt) haben, dazu zu stehen, dass wir unendliche Wesen voller Liebe und Mitgefühl, Teil von allem und perfekt imperfekt sind! Und dabei voller Kraft, Kreativität, um mit dem Leben zu kreieren! Und ja, nur für eine gewisse „Zeit“, die sowieso nur relativ ist.

Jetzt können wir es tun! Jetzt ist die Zeit! Es ist derzeit für mich einer der wichtigsten Aspekte, die eigene Perspektive gaaaaanz weit aufzumachen! Für Dich selbst, was in Dir passiert! Was erlangt Heilung und wo „stehst Du auf“? Für unser Außen, wo wollen wir in 2, 3, 4 Monaten stehen und was soll daraus entstehen! Gib Acht! Was bleibt von all den großen Sprüchen, die wir grade klopfen? Was bleibt von all unseren Handlungen, die wir jetzt zeigen? Sind sie nur ein temporärer Bypass zur Angst oder schaffen wir es, diese Transformation ein Stück weiter zu bringen und ehrlich zu leben und zu integrieren? Hierauf bin ich wirklich gespannt! Und ich bin dankbar, dass ich auf meinen Wegen auch die Menschen sehe, die sich jetzt trauen! Trauen zu heilen, ihre Stimme zu erheben, zu erkennen wer sie wirklich sind, Liebe zu streuen, Zuversicht zu halten, Vertrauen zu etablieren, Freude an alldem zu erkennen. Was soll denn passieren? Ganz ehrlich! WAS SOLL PASSIEREN? 😀 Hahahaha… Und glaub mir, ich sag das nicht aus Leichtsinn oder Vernebelung heraus, weil ich ganz genau weiß, was es heißt, kurz vor dem Tod zu stehen oder sehr nahe Menschen zu haben, für die die Situation gerade aus gesundheitlicher Sicht nicht einfach ist. Oder darüber nachzudenken, wie es wohl „beruflich“ ausgeht. Und diese Gefühle darf auch ich gerade wieder wirklich lernen, noch mehr zu lieben! Aber was soll passieren? Was? Du trägst alles in Dir! Nichts brauchst Du von außen! Du trägst das Vertrauen in Dir, die Liebe, den Mut, die Freiheit, die Vereinigung, das Leben, den Tod, die Einsicht, die Intuition, die Sensibilität, die Freude! Einfach alles!

Ich lade Dich ein, Dich zu lösen! Löse Dich (innerlich) von der Anhaftung an Deine Emotionen, Deine Gedanken, Deinen Luxus, Deine spirituelle Disziplin, Deinen Job, … . Ja, löse Dich sogar von „Dir selbst“! Und dann erkenne Dich als Dein wahres Selbst! Es gibt nichts zu tun, nichts zu retten, nichts zu erreichen, Du kannst nicht mal sterben! Du wirst gestorben! Haben wir über irgendetwas die „Macht“? Hahaha… 😀 Nein! Ich lad Dich ein, zu vertrauen! Ich lade Dich ein, Freude zu spüren hinter alldem, was gerade passiert. Ich lade Dich ein, Deine innere Ruhe (die Du bist) zu spüren und ihre wahre Dimension kennenzulernen! Ich lade Dich ein, liebevoll zu Dir zu sein! Ich lade Dich ein, das Leben so zu lieben wie es ist! Ein Geschenk!

Sat Nam in tiefer Liebe!
Nam Terath

Liebe ist der Schlüssel

Das ist derzeit genau die passende Anrede – Jio – Seele! Vieles was um uns herum gerade passiert, macht keinen Sinn und doch, wenn wir uns erlauben, es mit Liebe und Freude, Kreativität und Empfangsbereitschaft, Ruhe und Ausgeglichenheit, Kraft und Stärke, und aus uns als Seele heraus zu betrachten. Ich möchte nicht darauf eingehen, was und warum und wie und weshalb und überhaupt das alles grade passiert… 😀 Ich nehme an, dass jeder eine eigene Meinung hat und es dabei so viele Experten wie Bundestrainer gibt. Und hier schließe ich mich und uns mit ein. Hahaha… Spaß muss sein, mmh?! 😉 JedeR hat (das Recht auf eine) eine eigene Meinung und Sicht auf das, was derzeit auf diesem Planeten geschieht.

Nun… Ich möchte Dich trotzdem gerne einladen, aus dem was Du bisher gelesen, gedacht, empfangen, ausgesendet, … hast, für einen Moment auszubrechen. Einmal tief ein- und wieder ausatmen. Bereit? 😀 Also. Der Himmel ist blau – wenig bis gar kein Flugzeugverkehr. Die Straßen sind leerer – weniger Lärm und Abgase. Zuhause bleiben – mehr Zeit für die Familie. Weniger Arbeit (für viele derzeit, für viele auch (noch) mehr (DANKE!)) – mehr Zeit für die Hobbys und (neue) Leidenschaften. Weniger Angebot – mehr Raum, um sich auf das Wesentliche zu besinnen. Verrückte Einflüße von außen – gute Chance, um sich dahingehend zu stärken. Menschen brauchen Hilfe – Miteinander und Mitgefühl. Ein „böser“ Virus – checken wir mal unsere Immunsysteme. Die Sonne scheint – ah, man kann ja auch an die Sonne! Der Wald ist leer – oh, man kann die Vögel singen hören. Zuhause bleiben – ist nicht auch die Natur mein Zuhause? Angst – was steckt wirklich dahinter? Geld oder Leben – erkennen wir was wichtig ist?! Wichtigkeit – was ist wirklich wichtig?

Das was derzeit passiert, ist ein Geschenk! Ein Geschenk unserer Mutter (Erde) an sich selbst und an uns! Sie macht einen (vorübergehenden) Shutdown, nicht wir, und lässt sich und uns mal aufatmen! Wenn wir diese Chance nutzen und uns dies vor Augen führen, erkennen, was wirklich wichtig ist und vertrauen, dass uns gerade (und auch sonst) nichts Schlimmes widerfährt, sondern etwas was wir lernen, erfahren und mit Freude entdecken dürfen, erweitern wir unsere Sichtweise, unseren Horizont und vor allem unsere Energie der Liebe. Und es geht nicht um „love & light“, sondern Liebe, die aufmerksam, echt und direkt ist. Liebe, die uns den Weg auf unserem Weg zu freien, selbstverantwortlichen und handelnden Menschen weist, die in sich ruhen und wissen, wer sie sind! Jios! Seelen! Denn ja, kommt Dir das nicht alles auch ein wenig so vor wie ein Film? Na dann herzlich willkommen im Lila Spiel, wie wir es im Yoga gerne bezeichnen, in dem Du gerade voll dabei bist… Ein Spiel als Entdeckungsreise durch uns selbst, das sich im Außen spiegelt und anders herum! 😉

Ich lade Dich auch ein, das auf die Art und Weise zu verstehen, dass es nicht darum geht, etwas zu verharmlosen, naiv einzuschätzen oder sich gar einen Spaß daraus zu machen. Nein, darum geht es nicht und auch nicht um das eigentliche „Thema dieser Welt“ gerade. Es geht darum, dass wir dahinter schauen, aus unseren Ängsten kommen, indem wir erkennen, was ganz individuell für jeden von uns dahinter steckt, um es dann abzugeben. Es geht darum, dass wir als Menschen begreifen, dass wir selbst für uns verantwortlich sind und das niemand (PartnerIn, ChefIn, „Vater Staat“, …) für uns „regeln“ kann, was in unseren Leben passiert und wir uns trotzdem gegenseitig helfen. Es geht darum, dass wir als „Bevölkerung“ lernen, was wir wollen und was nicht. Es geht darum, dass wir erkennen, dass wir eins sind mit diesem Planeten und dem Universum und nicht getrennt. Es geht vor allem darum, dass wir das, was wir jetzt lernen, auch integrieren. Die Chancen sind unendlich derzeit! Die Energien so gewaltig, dass sie alles mitreißen, wenn wir es in den Strom schmeißen. Die Liebe so sichtbar, dass wir einfach nur empfangen dürfen! Es ist ein (kleiner/großer/…) Schritt auf dem Weg in die neue Zeit! Willst Du verharren oder kommst Du mit? 🙂

Sat Nam und in tiefer Liebe,
Nam Terath

Mut zu sein

Tja, manchmal sitzt man vor einem Newsletter und der Verstand möchte sich was „Schlaues“ überlegen, was man denn schreiben könnte… 😀 Das sind diese Momente, in denen er sich irgendwann nach einer Endlosschleife von selbst ausschaltet und sich die Finger einfach nur so bewegen. So ist das nun auch heute wieder und von daher lasse ich es nun einfach mal laufen.

Das Jahr 2020 ist ein sehr kraftvolles Jahr. Vieles passiert schon alleine in diesen ersten Wochen und es sieht fast so aus, als würde das Jahr eine große Party werden! Hahaha… Und so hatte sich ein Teil meines Wesens auch schon gestern auf eine Party gefreut: „Ich veröffentliche heute „be“ – endlich!“ Zu früh gefreut. Ich erzähle Dir auch gerne warum…

Nun hatte ich alles wirklich abgemischt, so dass ich für mich sagen kann, „ja, so werde ich es lieben zu hören – alles andere ist Geschmackssache“. Zack, und das war möglicherweise der Haken, wir kommen gleich noch mal darauf. Nun, frohen Mutes bin ich Mittags ins Auto gestiegen, um eine letzte andere Situation abzuhören. Das hat auch 10 Minuten gut geklappt, bis ich einen schönen Ort im Stockwald gefunden hatte, kurz ausstieg, Sonne tankte und dann weiter machen wollte. So bin ich also wieder ins Auto gestiegen, schmeiß die Anlage an und kkkkkkrrrrrrr… Hallo? Hallo? Hat jemand das Ding gefetzt?! 😀 Kein Bass, nur trilili… Hahaha… Du kannst Dir vorstellen, was für Emotionen kamen. Auto, Radio, Smartphone, alles neu gestartet, gecheckt, resetet – nichts passiert. Nun gut. Bei allem Ärger, Traurigkeit, Enttäuschung, die ich spüren und(mit einem Schmunzeln) da sein lassen konnte, fuhr ich also weiter, um mich mit einem Freund zu treffen. Wir liefen also eine Runde und als ich schon gehen wollte – schwupps, ging es wieder. Was für eine Freude könnte man meinen! 😀 Ich hatte nur nicht genug Zeit, um es abzuhören. Brrrr… Als ich nun wieder nach Hause kam, wollte ich eine Kleinigkeit bei einem Song ändern, nachdem mit dem „Auto-Thema“ etwas Ruhe eingekehrt war. Kaum öffnete ich die Datei, sah ich etwas sehr gruseliges. Alle Lautstärke-Einstellungen über den Song hinweg waren – futsch! Autsch. Jetzt kochte der „Emotions-Topf“. Hahahaha… 😀 

„GOOOOOOOOOOOOOOTTT, was willst Du von mir?“ – Kennst Du diese Frage? Die Arme gen Himmel gestreckt, aufschauend, fluchend und doch mit einem schallenden Lachen zwischen all den Tränen und Emotionen, zu wissen, dass da irgendwas noch nicht „geklärt“ und bereit ist. So komme ich wieder zur Geschmackssache. Ja, das kann sein, aber selbst das (und ich meine das nicht aus dem Ego, sondern aus der Liebe zu sich selbst) darf rein und frei durch einen hindurchfließen. Denn selbst, bleiben wir bei dem Beispiel, wenn wir sagen, dass etwas Geschmackssache ist, was passiert dann trotzdem in uns? Nervt es uns möglicherweise trotzdem? Verletzt es und oder macht es uns wütend, emotional? DAS ist die Wurzel! Nicht unsere geistige Geschichte, Bewusstsein oder das Wissen! Wir wissen doch alles – auch die Geschmackssache! Aber was machen wir damit? Wie erleben wir es wirklich in uns?

Vielleicht kannst Du dieses Beispiel mit in Dein Leben nehmen, etwas daraus für Dich, da ich es für sehr wichtig halte, integrieren. Ich höre die CD, die Songs, sie sind wundervoll und das spüre ich. Doch ein Teil will es noch nicht akzeptieren, MICH akzeptieren. Denn mit der Gnade Gottes durfte/darf ich das hier kreieren und wenn ich es wertschätzen kann, kann ich es auch mit mir. Und anders herum kann ich es wertschätzen, wenn ich mich wertschätzen kann. Ohne, dass Zweifel Ängste, Hin und Her, … sind. Deswegen kommen diese „Geschenke“, nur etwas anders verpackt – so nach dem Motto: „Junge, hast es immer noch nicht begriffen? Tja, dann darfst Du das Level noch mal spielen.“ 😀 Wir verargumentieren sehr schnell etwas mit unserem „rationalen Verstand“ und dann drücken wir es weg, weil, war ja klar und ich habe es ja verstanden. Liebe geht aber weiter! Liebe geht in die dunkelsten Kämmerchen, in die tiefsten Abgründe! Liebe ist Licht, wie soll Licht nicht dorthin kommen? Und dies geht von mir, von uns selbst aus und das was uns im Leben passiert, ist die Hilfe und Unterstützung, das endlich zu „raffen“! Und ja, ich spüre auch, dass es momentan etwas herausfordernd ist, sich „aufzuraffen“, besonders im Inneren, weil das Außen so wild ist. Aber hey! Wenn nicht jetzt, wann dann? Und warum nicht mal dahin raffen? Wenn das Leben uns drückt, und das Leben ist Gott, und Gott (nehmen wir das mal bildlich an… ;-)) hat eine große, sanfte Hand, dann wird es uns nur drücken, wenn wir uns gegen seine Hand wehren, in der wir behütet liegen!  Das Leben gibt uns in jedem Moment, was wir brauchen. In jedem!

So möchte ich Dir heute schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das geben, was in den nächsten Tagen kommen wird!

Wah yantee kar yantee, jag dut patee, aadak it waha, brahmaday trayshaa guroo, it wahay guroo.
Ein Mantra für Intuition und den Fluß, der enstehen darf, wenn wir ihr folgen. Nicht alles im Leben erscheint uns als „im Fluß“, doch sei gewiss, das ist es! Nicht wir bestimmen den Fluß, auch wenn wir das oft vermittelt bekommen, „bleib im Fluß“. Wie der Fluß fließt, ist aber eine ganz andere Sache. Im Fluß sind wir so oder so! Hahaha… 😀 Doch wie gehen wir mit dem um, was uns in und um uns herausfordert? Wie gehen wir mit den Spiegeln um uns herum, Mitmenschen, PartnerIn, Arbeitskollegen, Gesellschaft, … um? Was machen wir mit dem, was uns gezeigt wird? Was steckt hinter alldem, was sich uns zeigt? Ich möchte Dich jetzt nicht einladen, das geistig verstehen zu wollen! Spür einfach in Dich hinein, in dem was in Deinem Leben passiert und wo Du etwas, rein körperlich, in Dir spüren kannst! Was zeigt sich damit? Und bist Du bereit, es zu akzeptieren, zu lieben und an den Fluß zu übergeben? Und wie schwimmst Du weiter?

Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen alles Gute!
Nam Terath

Pustekuchen

2 – 2 – 2 – 2… Was für ein Datum! In den Körpern im Kundalini Yoga steht die 2 für den negativen Verstand. Der Teil unseres Verstands, der Risiken und Gefahren sieht, uns beschützen will und unsere „rationale Identität“ darstellt. In diesem Jahr und vor allem diesem Monat kann es uns leicht passieren, dass wir dort hinein „rauschen“, weil der Fluß um uns herum ein wilder, rauschender Fluß ist. Es herrscht viel Chaos, Verwirrung, Stress und in jedem Moment kann es anders aussehen als noch kurz zuvor. Das kann anstrengend sein und fordert uns in all unserem Sein heraus.

Dabei kann uns dieser „Bodyguard“ ein sinnvoller Begleiter sein, um zu erkennen, wo es Abgrenzung bedarf, was wir nicht auf uns nehmen müssen und wo wir uns ganz bewusst aus Dingen/Situationen heraus nehmen dürfen. Wir können unsere Achtsamkeit fördern, was nicht bedeutet, sich zurück zu ziehen. Es darf bedeuten, dass wir ganz gezielt entscheiden können, was für uns und unser Leben in jedem Moment Sinn macht und was nicht. Begebe ich mich in Situationen, von denen ich weiß, dass sie Stress erzeugen werden? Gehe ich in Diskussionen, von denen ich weiß, dass sie möglicherweise nicht zielführend sein werden? Verharre ich in Altem oder springe ich zu schnell in Neues, von dem ich weiß, dass es nicht dem entspricht, was ich wirklich will?

Es ist nicht immer einfach zu erkennen, was der „richtige“ Weg ist. Und genau hierin liegt die große Chance für uns! Wir sind so stark davon geprägt, das „Richtige und Falsche“ zu tun, dass wir vergessen haben, dass die Erfahrung darin besteht, zu entscheiden und dann genau zu spüren, zu lernen, zu erkennen und sich möglicherweise wieder umzuentscheiden – was kann ich hieraus für mich und mein Leben mitnehmen? Was wird mir hierdurch aufgezeigt und was darf ich dadurch heilen? Hinter allem im Leben verbirgt sich ein Spiegel und damit auch eine Möglichkeit, tiefer in sich selbst hinein zu schauen und „blinde Flecken“ zu entdecken, die bisher verborgen waren. Das können mitunter sehr „verrückte“ Sachen sein! 😀

So spüre ich derzeit, dass mich alte Themen aus einem Alter von ca. 12 Jahren wieder sehr beschäftigen. Ich befinde mich auf einer Entdeckungsfahrt, was ihr Auslöser war und wie sich diese Erfahrungen und Erlebnisse aus dieser Zeit auf Entscheidungen und mein Verhalten bis heute ausgewirkt haben. Und sie haben es! Wir sind so leicht dabei zu sagen, „ach, das ist vergessen, schon so lange her, spielt keine Rolle mehr“. Wirklich? Ich lade Dich zu einem Experiment ein:

Erinnere Dich (es wird jetzt kommen… ;-)) an eine Situation aus einem ähnlichen Alter. Vielleicht hattest Du dort DeineN ersteN FreundIn, bist umgezogen, es war etwas in Deiner Familie los. Wie ist es ausgegangen? Was hat es mit Dir gemacht? Wie hast Du dich DAMALS (nicht jetzt!) gefühlt? Und wann in Deinem Leben kam dieses Gefühl, Angst, Emotion, … wieder? Kannst Du ein Muster erkennen? Vielleicht hast Du eine „Abfuhr“ erhalten, was Dich daraufhin unsicher im Umgang in solchen Situationen hat werden lassen?! Wo kannst Du Verbindungen zu Deinem jetzigen Verhalten in unterschiedlichsten Momenten und Situationen entdecken? Hast Du vielleicht ganz allgemein Angst, Neues anzugehen oder kennenzulernen, weil die Sorge besteht, dass es Dich wieder verlassen kann? Oder willst Du Altes nicht verlassen, weil die Gedanken da sind, dass nichts Neues kommt? Spür für Dich gerne mal rein!

Wir sind sehr oft davon überzeugt, dass Dinge kommen und gehen, so wie unsere Gedanken. Und ja, das tun sie! Manches halten wir aber unbewusst fest und es beißt sich ins uns hinein. Tja, Pustekuchen… 😀 Und so besteht diesen Monat eine wundervolle Möglichkeit, das, von dem wir geglaubt haben, dass es keine Rolle mehr spielt, noch mal zu spüren, zu lieben, anzunehmen und heilen zu lassen. Alles was wir in uns tragen, ist weder gut noch schlecht!!! Es ist ein Geschenk an uns als Seele, unsere weltlichen Anteile kennenzulernen, zu ehren, zu lieben und zu transzendieren. Wir dürfen Energie hieraus schöpfen und wir werden erkennen, dass auch das Chaos um uns herum leichter wird, da es nur ein Spiegel unseres Inneren ist. Ob wir das wahrhaben, sehen, erkennen wollen oder nicht! Es lässt keineN von uns aus… Früher oder später erwischt es jedeN von uns! Hahaha… 😀

So dürfen wir uns erlauben, die Freude darin zu finden! Die Freude an einer Expedition, Neuentdeckungen, Wiederenteckungen und dem Strahlen, das wir sind! Denn rechnen wir alles zusammen: 2+2=4, 2+2=4 – 4, das Herz im Körper, der neutrale Verstand in den Körpern! 4+4=8, der Energiekörper – die Zahl der Heilung! Na aber hallo! 😀 Energie – Herz – Heilung! Ergreifen wir diese Möglichkeiten und laden ab, um leicht, frei und glücklich im Leben zu stehen.

Von Herzen viel Liebe und alles Gute für Deinen Monat,
Nam Terath

Rückenwind

Hahahaha… Ich muss grade herzlich lachen. Wir haben den 15.01., also 15 Tage des neuen Jahres und es fühlt sich an, als rast die Achterbahn des letzten Jahres einfach mal noch ne Runde. Nun ja, im Europa-Park hoffe ich das jedes Mal, wenn ich fahre… 😀 Einfach sitzen bleiben und noch ne Runde drehen…

Ich hab das Gefühl, dass das Leben uns genau danach in diesem Monat und möglicherweise im ganzen Jahr fragt: „Hey, letztes Jahr ist Dir sicherlich einiges klar geworden. Wollen wir mal schauen, inwieweit Du es für Dich integriert hast.“ Es ist eine Sache, dass wir uns Dingen, Mustern, Glaubenssätzen, Emotionen bewusst und sie uns klar sind. „Ja, das weiß ich. Klar, das kommt hier und dort her. Aber natürlich ist mir das bewusst.“ So viele Themen sind uns klar und sehr offensichtlich, wenn wir sie in uns sehen, sie aufploppen oder wir uns damit beschäftigen. Die andere Sache ist nur – was machen wir damit? Integrieren wir eine mögliche Veränderung wirklich in unser Leben? Geben wir es frei und schaffen Platz für unser Strahlen? Oder bleibt es bei den Worten und dem geistigen Spiel? Oftmals ja. Wir nehmen an, dass die Bewusstwerdung alles ist. Es ist ein großer Teil, doch Heilung bedeutet es nicht.

Yoga ist so kraftvoll, weil es eben nicht dieses geistige Spiel mitspielt. Yoga „presst“ die Themen aus unseren Zellen in unser Bewusstsein, damit wir aus uns heraus entscheiden können, was wir damit tun – stecken lassen oder heilen. Lassen wir den Fluß weiter laufen oder bauen wir einen Staudamm, damit es weiterhin in uns bleibt? Und hierfür gibt es viele Gründe. Angst vor „Leere“, Angst vor Identifikationsverlust, Angst davor nicht mehr zu wissen, was oder wer wir dann eigentlich sind… Doch die „Instanz Leben“ lässt sich davon nicht beeinflussen! 😀 Das Leben wird uns immer weiter „fragen“, immer weiter herausfordern und nicht locker lassen, bis wir wirklich handeln und agieren, nicht einfach nur auf das reagieren, was wir selbst produzieren! 😉 No excuse, sorry!

Das Leben fragt uns danach, die aufkommende Energie zu nutzen, zu lenken und bewusst in die Energiebahnen unseres Herzens zu bringen, damit wir dem folgen, was für uns bestimmt ist! Wut – nutzbar als Energie der Transformation! Traurigkeit – nutzbar als Energie der Hingabe! Schuld – nutzbar als Energie der Vergebung! Und so weiter und so fort! Wenn wir die Grenzen und Trennungen zwischen allen Welten und dem Leben an sich aufheben, öffnet sich das Fenster der Liebe! Nun, springen (handeln) wir? Oder bleiben (verharren) wir? Es ist in jedem Moment unsere Entscheidung – das ist unser freie Wille! Was willst Du?

In tiefer Liebe,
Nam Terath

Wundervolles 2020

Ein neues Jahr hat begonnen. Ja, sogar ein ganz neues Jahrzehnt. In einigen Momenten sind meine Gedanken zu Ereignissen dieses Jahrtausends geflogen und ich war doch überrascht, wie „schnell“ die Zeit vergeht. Und nicht aus melancholischer Sicht, sondern einfach aus Neugier, was wir wohl weiterhin so alles erleben dürfen. Faszinierend… Ich möchte Dir von daher zuallererst von ganzem Herzen alles Gute für das neue Jahr und diese nächste Dekade wünschen! Möge die Liebe Dich erfüllen und Freude, Mut und Vertrauen Dich tragen!

Was ich die letzten Tage und Wochen immer wieder spüren durfte, ist „Radikalität“. Nicht in Verbindung mit Gewalt oder Schnelligkeit. Dafür in Verbindung mit Offenheit und Vertrauen. Ich darf so oft in mir und in Menschen um mich herum beobachten, wie wir noch immer versuchen uns zu schützen, „Schwächen“ nicht offenlegen und versuchen, irgendwelche Rollen zu spielen und Masken aufzusetzen, die uns nicht wirklich zu Gesicht stehen. Ein Teil von uns ist immer noch in „Ritterspielchen“ gefangen… Bloß keine Angriffsfläche oder Schwäche bieten, denn es könnte ja ausgenutzt oder verurteilt werden. Wir könnten vom Gegner getroffen und verletzt, ja möglicherweise sogar getötet werden. Doch diese Angst ist schon längst obsolet! Sie ist Vergangenheit und klaut uns unsere Energie, unsere Authentizität, unser Leben, unsere Gemeinschaft, unser Eins-Sein!

Das Universum liebt jeden von uns genauso wie wir sind. Ob wir „gut oder schlecht“, traurig oder glücklich sind, helle oder dunkle Haut haben, arm oder reich sind, … . JedeR von uns ist so einzigartig und auf eigene Weise wunderschön, dass es eine „Verschwendung“ ist, uns nicht so zu zeigen! Ich spüre ganz deutlich, dass die Zeit überreif dafür ist, es nun endlich zu tun! So zu sein wie wir sind. Wenn wir uns schämen, dürfen wir diese Scham bis in ihre tiefsten Tiefen zeigen und ausdrücken. Wenn wir Angst haben, dürfen wir zutiefst Angst spüren. Wenn wir wütend sind, dürfen wir diese Wut gehen lassen. Wenn wir glücklich sind, dürfen wir tanzen! Wenn wir lieben, dürfen wir das von ganzem Herzen tun! Mir fällt dabei, auch aus eigener Erfahrung, immer wieder das Bild der Rüstung ein, um mal bei dem Ritterbild zu bleiben. Wir ziehen uns (emotionale) Rüstungen an und meinen, dadurch nicht mehr verletzlich zu sein. Wir spielen irgendwelche Rollen, um „gut“ da zu stehen oder aus tausend anderen Gründen. Damit belügen wir uns jedoch nur selbst! Für unsere Emotionen, für unser Herz gibt es keine Rüstung, weil das Herz immer offen und voller Liebe ist! Immer! Wenn wir also Angst vor Verletzung haben, wird es so oder so „verletzt“. Ob mit oder ohne Rüstung! Was macht es also für einen Sinn, eine tonnenschwere Rüstung zu tragen, die nur Energie kostet? Was macht es für einen Sinn, sich nicht zu offenbaren, wenn das „Halten“ viel anstrengender ist? Was passiert, wenn Du sie einfach in die Ecke stellst und Dich dem Leben und Deinen Anteilen stellst?

Ich möchte Dich einladen, die Rüstung und ihre Spielchen fallen zu lassen! Schmeiß irgendwelche Masken, die Du dir auferlegt oder auferlegt bekommen hast, weg. Egal, was andere Menschen denken, wenn Du dich öffnest und Dein wahres Gesicht zeigst! Erhebe Dich selbst und lass das leben, was in Dir ist. Du wirst spüren, was passiert! So oder so, das Leben stellt uns immer vor Herausforderungen. Wir können aber wählen, ob wir sie als „Orden“ anstecken und mehr Gewicht tragen wollen oder ob wir mit einem Lächeln heraus gehen und leichter werden wollen. Es ist eine Befreiung, sich nicht mehr zu verstecken. Es ist ein Geschenk an Deine Mitmenschen, das Universum, an die Liebe, Deine Wunden offen zu legen, zu vertrauen und der/die zu sein, der/die Du wirklich in jedem Moment bist! In dem Moment spüren wir uns als Seele und beginnen unsere Anteile zu honorieren, zu heilen, frei zu lassen. Alles andere ist Selbstbetrug und ganz ehrlich, das weißt auch Du!

Ich möchte Dich einladen, radikal zu sein! Radikal zu vertrauen, radikal zu leben, radikal zu lieben, radikal zu vergeben, radikal zu heilen, radikal dankbar zu sein, radikal die Augen aufzumachen. Nicht für irgendjemand oder aus irgendeinem Grund, einem Ziel oder einer Absicht. Nein, einfach nur, weil es bedeutet zu sein! Was könnte ein bedeutenderes Geschenk sein? Was könnte wertvoller sein? Was hindert Dich noch daran? Pack Deinen Mut aus – Du hast ihn! Erleichtere Dich selbst für das, was auf Dich wartet! Glauben wir wirklich, dass „Gott“ es schlecht mit uns meint? Das ist ein Witz! Gott ist Liebe – das Universum ist Liebe – Erfahrungen sind Liebe – Herausforderungen sind Liebe – Schmerzen sind Liebe – Freude ist Liebe – Du bist Liebe! Wenn wir dies wirklich anerkennen und wahrlich lobpreisen, wenn wir unser „wahres Innenleben“ zeigen, wird sich Gnade über uns ergießen und wir werden mit Würde für uns selbst erfüllt. Gegen Dein schönstes Lächeln wirst Du dich in diesem Moment nicht wehren können! 🙂

Ich wünsche Dir ein lächelndes und liebevolles Jahr und einen wundervollen ersten Monat Januar!

In tiefer Liebe,
Nam Terath

 

Friedliche Weihnachten

Müdigkeit kann manchmal ein guter Lehrer sein. Mein Körper ist müde, sehr müde. 🙂 Mein Geist ist frisch wie noch nie. Meine Energie erfüllt mein ganzes Sein. Und doch darf der „Bär“, der Körper nun mal ruhen. Es wird Zeit. Ich darf in der nächsten Zeit ein ganz großes Geschenk des Universums empfangen – „be“! Ein Album, das mich durch das pure Leben geführt hat. In mir und um mich herum. Nun sitze ich wieder hier in meinem alten Kinderzimmer, entscheide (gegen meinen Glaubenssatz der Perfektion, der von Freude erfüllt wird) mich für die Liebe und werde das Album demnächst zur Veröffentlichung geben. Und wie das Leben so spielt, fordert es mich auf den letzten Schritten noch einmal heraus (wie es das immer wieder gerne in diesem Spiel macht ;-)) und schenkt mir dabei aber die größte Freude in meinem Herzen. Wenn man entdeckt, was das Herz wirklich will und wo es hin geht. Was für ein wundervoller Moment voller Freude und Energie, Kraft, Mut, Liebe und Leben! Dabei durfte ich die letzten beiden Tage sehr tief spüren und erkennen – „hey, eigentlich machst Du das doch für Dich, als Seele, als Teil des Ganzen, um Dich mit Freude und vor allem Liebe zu erfüllen“. Und um zu spüren, wo ich zuhause bin. In meinem Herzen, dort wo die Leidenschaft, die Klarheit, die Freude, das Sein ruht – ICH! Ich habe alle meine „Anteile“ hierher zu mir nach Hause in mein Herz eingeladen, um diese Musik zu hören und wir ruhen gemeinsam in Frieden.

Vor wenigen Tagen ist mir ein schönes Bild hierzu eingefallen. Stell Dir einfach vor, dass Du auf einem Schaukelstuhl in einem alten schönen Märchenhaus im Wald sitzt. Mit Dir sind „Animationsfiguren“ oder echte Lebewesen, wie Du willst! 🙂 Dort sind vielleicht ein Bär (Körper), ein kleiner Junge/Mädchen, ein Fuchspärchen und Opa Fuchs (Verstände), ein Löwe (Ego), … . Sie plappern unentwegt (wie es auch in unseren Köpfen oft zugeht). Manchmal plaudern sie einfach vor sich her, erzählen Geschichten, streiten sich, vertragen sich wieder, machen Jokes, … . 😀 Und Du erzählst manchmal von Deinem Leben (wie z. B. von dem Album) und jeder muss seinen Kommentar dazu abgeben. Hier z. B., „ich bin müde“, sagt der Bär. „Boah, das macht so viel Spaß“, sagt das kleine Kind. Das Pärchen streitet sich zwischen der besten Idee des Universums und einfach alles hinzuwerfen. Der Opa versucht zu schlichten! 😀 Der Löwe verbündet sich mit dem Glaubenssatz, „nicht gut genug zu sein“ und versucht das Ganze zu stoppen – mit aller Gewalt und emotionalen Verstrickungen. Und in diesem Fall „Ich (als Seele)“ wollte eigentlich nur meine Geschichte erzählen und erinnere mich dabei, dass ich für jeden einen Trick habe, um mit ihnen in Frieden zu kommen. Liebe!

All diese Liebe durfte ich in den letzten drei Monaten in Übermaß erfahren. Das Leben hat mich (in mir) mit so vielen Herausforderungen beschenkt, dass ich vieles erkennen durfte. Das fängt damit an, dass einfach alles sein darf und der Rest wird geregelt und sogar noch besser, als es sich die „KollegInnen“ ausgemalt haben… 😀 Ich werde immer geführt und damit beschenkt, was ich brauche, um im „Außen“ zu leben, solange ich mir erlaube, in mir zu strahlen und mir noch mehr zu folgen. So durfte beispielsweise „mein Bär“ trotz Müdigkeit sehr viel heilen. Seit über zwei Jahren hatte ich eine Zyste in der Kniekehle. Sie ist weg. In sehr emotionalen und aufwühlenden Tagen (meines inneren Kindes und seines Schmerzes) ist sie einfach verschwunden. Ich kannte das schon aus früheren Zeiten und es zeigte mir einmal mehr aufs Neue, wie Heilung durch Liebe geschieht. Alle in diesem Raum wollen schlussendlich nur gedrückt, geherzt und geliebt werden! Wenn es „wild“ wird, stell Dir einfach vor, wie Du sie alle in den Arm nimmst und ihr eine Kissenschlacht lostretet! 😀 Wir dürfen lachen, wir dürfen weinen, wir dürfen schreien, wir dürfen tanzen, wir dürfen alleine sein, wir dürfen Party machen! Und nicht weil uns das jemand erlauben muss, sondern nur wir selbst die Tür aufmachen und nach draußen in den Wald gehen! Nimm alle doch einfach mal mit! 🙂 Trau Dich!

All das was uns hindert sind unsere Gedanken und die Angst, dass wir jemanden von den „KollegInnen“ enttäuschen könnten. Das wirst Du nicht! Du weißt, was für jeden von ihnen gut ist! Und Du kannst gewiss sein, es wird funktionieren! Hör z. B. das Album jeden Tag 10x mindestens! Hahaha… 😀 Dein Geist wird rein wie ein geschliffener Diamant… Wenn eins funktioniert, dann Mantras. Das nur mal so nebenbei… Zurück… Ich lade Dich wirklich ein, Dich zu erinnern, wer Du bist! Du bist nicht jemand, den man ansprechen muss, seine Seele zu finden. Du BIST die Seele! Du BIST Liebe! Du BIST vollkommen! Du BIST, ach Mensch, der Newsletter würde nicht aufhören! Du bist einfach wundervoll! Nimm dies mit, alles ist möglich! Nicht aus Deinem Willen, Ego, mit unserer gewohnten Kraft! Nein, aus Liebe, aus Freude und Schmerz, aus Wut und Scham, aus all der Energie, die ins uns steckt, die wir aufgebaut haben seit wir inkarniert sind. Sie steht Dir zur Verfügung. Nutze sie, unterdrücke sie nicht! Ang Sang Wahe Guru – die Ekstase des Universums tanzt in jeder Deiner Zellen! Du bist das Universum! Schon alleine Dein Körper ist ein Universum, wenn Du dir mal wirklich vorstellst, dass DU „nur“ ein kleines, „zwei Gramm schweres Energiebündel“ (Yogi Bhajan) bist! Dein Körper ist dabei schon riesig! Cool, oder? 😀

Ich möchte Dir danken, dass Du mit uns in diesem Jahr „unterwegs“ warst, Dich geöffnet und vertraut hast und immer wieder mit Liebe dorthin gehst, wo es auch mal weh tun kann, aber unendliche Befreiung steckt! Lass Dir das sagen – es geht! Es geht! Ganz sicher! Lass Dich drauf ein und das Jahr 2020 wird rocken, wie Du es noch nicht gesehen hast! 😀 Spürst Du das im Bauch?

Das Leben ist ein Geschenk und ich wünsche mir für Dich, dass Du es egal in welcher Situation auch erkennst. Uns passiert hier nichts! Für uns wird gesorgt! Wir werden beschenkt! Wir dürfen lernen! Wir können heilen! Wir leben! Wir sind eins! Wir sind Liebe!

Ich wünsche Dir ein friedliches und liebevolles Weihnachtsfest! Einen guten Rutsch ins neue Jahr und schicke Dir aus tiefstem Herzen alles Gute für Dich! Genieß die ruhigere Zeit!

Nam Terath  

Party des Vertrauens

Wenn ich Dir hier gerade schreibe, sitze ich in einem Zimmer, in dem ich viele Jahre meines Lebens verbracht habe. Ich sitze in meinem ersten Kinderzimmer, in dem ich spüre, wie noch immer die Energie von vergangenen Zeiten ist. Die letzten Wochen habe ich genau hier (schon lustig) viel Zeit damit verbracht, das Musik-Album dorthin zu bringen, wo es in meinem Herzen spielt. Um den Klang meines Herzens zu hören und ihn hörbar zu machen. Und wie das so ist, wenn wir diesen Klang wirklich hören wollen, ist es wie eine Suche nachts in einem dunklen Wald, in dem wir nur eine leise Musik hören, der wir folgen. Dieser Wald ist nachts nicht immer gemütlich, oftmals erschreckend und auch beängstigend und strahlt dabei doch so viel Ruhe, Vertrauen, Freude und Liebe aus. Und so war und ist dieses Album in Kombination mit diesem Raum hier genau das und dabei eine große Heilung für mich. Ich möchte gerne mit Dir teilen, was passiert und vielleicht kann es Dich darin unterstützen, ehrlich, offen und ja auch radikal, in Dich hinein zu sehen.

In der Zeit, in der ich hier das Album kreiere, an ihm bastle, werkle, Neues lerne, Altes verwerfe, vor Freude im Kreis springe und betrübt bin, weine und lache, kann ich eines ganz deutlich spüren. Meinen Bauch und mein Solarplexus. Ja natürlich… der Solarplexus ist die Verbindung zu unserem inneren Kind, die Sonne, das Lachen, die Emotionen und die Unschuld. Und all dies hat sich die letzten Tage sehr verstärkt. Dabei wurden mir immer wieder aufs Neue, Glaubenssätze und wirklich tiefe Emotionen präsentiert. So auch heute im Yoga als ich Tränen weinte. Tränen, die von sehr tief kamen und auch jetzt immer wieder fließen. Und dabei ging es eigentlich gar nicht auf den ersten Blick um mich, sondern dass ich mir oftmals viele Sorgen um mir nahestehende Menschen mache. Wenn etwas passiert, es ihnen nicht gut geht, ich vermeintlich sehe, dass sie „etwas anders machen könnten“ und doch einfach nur hoffe, dass sie das für sich tun. Das tut meinem inneren Kind weh, weil es doch will, dass es den anderen gut geht, früher (und in der Emotion heute) z. B. Eltern, Geschwister, Großeltern, in der Partnerschaft, … . Und ich darf aber spüren, wie dieser Teil leichter und leichter wird, da mich die Energie und die Liebe des „kleinen Tobis“ und der Menschen dieses Ortes füllen, wenn ich mich für sie und mich öffne. Denn je mehr wir es für uns tun, umso weiter darf es die auch nach außen. Wenn ich erlaube, dass es so ist wie es ist und jeder ein eigenes Leben lebt, die eigene Verantwortung trägt, Wahlen getroffen hat und sich in diesem Raum auch wohl und behütet fühlt, das so vollkommen in Ordnung ist und dies alles für mich genauso auch zählt. Es ist okay! Jeder darf so oder so wählen, leben, lieben und ist dabei so einzigartig perfekt und wunderschön! Auch wenn wir es anders vielleicht für „perfekt“ halten würden.

Ja aber, „es muss doch perfekt sein“, ist einer der Glaubenssätze der sich damit gerne verbindet, ich muss perfekt sein. Und zwar aus „MEINER“ Perspektive! Wenn z. B. andere einen Song für perfekt halten, „pfff, was geht’s mich an“. Danke, aber ich finde nicht. Und es geht dabei nicht wirklich, um die perfekte Stimme, Abmischung, … wie es Profis machen oder ganz allgemein Perfektion, so wie wir sie verstehen. Denn in jedem Glaubenssatz ist wie in allem die Polarität vereinigt und wir entscheiden, wie weit wir den Regler in welche Richtung schieben und ihn gerne balancieren dürfen! Ich erkenne dies in meinem Beispiel klarer und klarer und auch, dass jeder Glaubenssatz („negativ oder positiv“) beide Seiten beinhaltet und ausgeglichen werden darf. Perfektion ist nicht schlecht aber auch nicht gut. Es ist ein Antrieb, wenn wir es zu nutzen wissen… Es darf mir einfach gefallen, so wie Gott alles auf/an dieser Welt. Ich will tanzen, rocken, singen, lachen, weinen und einfach nur wissen, ja Mann, das kommt von Herzen! Mega Ding! 🙂 Und dabei erkenne ich selbst die Imperfektion und liebe sie, weil das was spürbar ist, Liebe ist, so wie ich sich in allem, nicht gut genug sein, Ängste, Freude, …  verbirgt und wir aus dieser Perspektive, aus uns hinein spüren und in den Wald laufen dürfen, um zu heilen.

So sitze ich also hier und habe vor zwei Tagen das Alte über den Haufen geworfen und fast von vorne begonnen, weil ich so viel gelernt habe, dass ich etwas anwenden kann, wo ich jetzt schon in mir spüre – „Aiiiiiiih, das ist spannend! Noch ein wenig „Arbeit“ vor dir, aber das wird eine Freude, denn jetzt fließt es langsam ins Herz.“ Und so auch meine Liebe und die Energie, die alles durchströmt und was ich in mir spüre. Danke! Danke! Danke! Es ist einfach nur eine große Lehre, eine wahrhaftig erhebende Zeit (für mich, Dich und den Planeten) und eine Freude, hier auf dieser Welt zu sein, um zu spüren, wie wir als Mensch Liebe entdecken dürfen!

Und so möchte ich Dich gerade in dieser kommen Advents- und Weihnachtszeit einladen, das „Gute und Schlechte“ in Dir zusammenzubringen und zu erkennen, wie es Dich in deinem Leben unterstützen kann, ohne dass es Dich limitiert oder den Weg in eine Sackgasse führt. Du bist immerzu auf dem Weg des Lebens, Deines Lebens! Entscheide Dich dafür! Das neue Jahr wird Dich dabei mit viel Liebe und Kraft unterstützen – 2020 – 4, die Zahl des Herzens! Es ist die Zeit – JETZT!

Aus tiefstem Herzen!
Nam Terath

Boooooooster

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ipppieeeeeh… Die Achterbahn nimmt noch mal Fahrt auf und rast auf den nächsten Looping zu! Kennst Du die „Blue Fire“ im Europa Park. Der Moment, in dem Du siehst, dass der Looping auf Dich zukommt, wenn Du auf ihn zu rast. Und schwupps… Schon bist Du drin! Wie herrlich, oder?! 🙂 Dieses Jahr hat wirklich etwas von der „Blue Fire“! Hahahaha… Und wenn sich diese Bilder so in meinem Kopf abspielen, dann ist es natürlich einfach das Leben! Irgendwo in einem drin ist Angst vor der „Fahrt“. Und man sitzt doch im Wagen und freut sich kindlich auf das was kommt. Und wenn man dann mittendrin oder durch den Looping ist, schiessen das Glück, die Freude, der Mut, die Energie, die Liebe einfach nur so durch einen hindurch. Gigantisch!

Es ist ein einfacher und doch so kraftvoller Spiegel für unser Leben und für dieses Jahr. Wir haben Spiralen durchlebt, Höhen und Tiefen erfahren, waren mal schnell, wurden abgebremst und dann wieder urplötzlich beschleunigt, um in den nächsten Wirbel zu rasen. Und das mit einer Energie, die so noch nicht da gewesen ist. Ja natürlich, jedes Jahr und das ganze Leben ist so. Aber mit dieser Kraft hat wohl Anfang des Jahres keiner gerechnet! 😀

Nun rasen wir ungebremst durch den Looping und können sicher sein, dass wir mit einer „Höllengeschwindigkeit“ hinaus kommen. Hey, keine Sorge… 😉 Erinnere Dich an die Achterbahnfahrt und das, was neben dieser Sorge, diesem „oh je“, noch alles da ist. Wir steuern direkt in einen „Booster“, der vieles aus uns und um uns herum raus- und wegfluppt (kennst Du dieses „Wort“ – den Klang: flupp… :-D) und den Weg frei macht, damit wir leuchten, kreieren, lieben, zusammenkommen, verändern, erheben.

Es stehen uns große Tore offen, uns auf die Zukunft auszurichten und uns besinnen. Auf das was uns Freude macht, wir können und schon lieben. So dass wir es in uns verändern und ins Außen bringen, was dadurch erscheint! Es ist eine enorm chancenreiche Zeit und wenn ich in mein Leben schaue, ja, dann spüre ich, dass wir jetzt mutig sein dürfen und uns trauen, uns als Mensch und das was wir sind wirklich anzunehmen und zu strahlen.

Für was strahlst Du? Was strahlt in Dir? Was ist wirklich besonders an Dir? Wie kannst Du es stärken und festigen, ohne anderes beiseite zu schieben? Nimm diese Fragen gerne mit Dir und erlaube Dir eine Sicht nach Innen!
 
In tiefer Liebe für Dich, mich und das Leben!
Nam Terath

Perspektivwechsel

In vielen Gesprächen, Beobachtungen und meiner eigenen Erfahrung kann ich die „wilde Zeit“, in der wir uns gerade befinden, spüren und wahrnehmen. Das ganze Jahr fordert uns auf individuelle und kollektive Art und Weise heraus und verlangt uns einiges ab. Es fühlt sich manchmal an wie der wilde Westen – tobend, aufbrausend, wechselhaft, unvorhersehbar. Wenn ich jetzt schon einmal für mich selbst zurückschaue, sehe ich viele alte Emotionen und Schmerzen, die ans Tageslicht gekommen sind. Ich spüre einen inneren Druck und ein „Zerren“ nach Schnelligkeit und Tun. Ich beobachte Veränderungen, die erst einmal nur eine Leere, ein Vakuum hinterlassen, welches der Verstand noch nicht zu füllen weiß. Von einem Tag auf den anderen, von einer Minute auf die andere, kann alles ganz anders als noch zuvor sein! Das Tempo ist enorm!

Gerade in diesen Momenten darf ich mich immer wieder daran erinnern zu atmen! Lang und tief zu atmen! Und zwar genau in dieses Vakuum tief hinein. Was für mich in diesem Moment passiert, ist sehr einfach und schlicht. Ich werde mit Vertrauen, Stille, Empfangsbereitschaft und viel Liebe für mich und das Leben gefüllt. Natürlich wäre es schön, wenn dies in jeder Minute des Lebens auch funktionieren würde. Tja, leider nicht immer… Und so packt dieser „Sturm des Lebens“ so ziemlich jeden von uns und wirbelt uns einmal (oder mehrmals :-D) durch. Das mag im ersten Moment nicht angenehm sein und Dinge hervorrufen, von denen wir geglaubt haben, damit „durch zu sein“ oder auf die „wir“ einfach keine Lust mehr haben. Doch genau dann besteht eine große Möglichkeit zu wachsen!

Ich spreche nicht vom klassischen Wachstum und das was wir darunter verstehen. Selbst die Wirtschaft darf nach und nach anerkennen, dass unser bekanntes Wachstum eine Utopie ist. Nein… Ich spreche davon, dass das was schon da ist, in uns er-wachen und er-wachsen, sich endlich entfalten darf! Dieser Monat wird uns durch seine Energie dabei unterstützen, zu strahlen und Ketten loszureißen, die uns schon lang festgehalten haben. Wir sind alle Diamanten und das Einzige was uns davon abhält, auch so zu strahlen, sind, sorry, wir selbst! Wir selbst haben es in der Hand, uns zu entfalten, aus alten Geschichten raus zu kommen und unsere „Brust zu erheben“ und zu erkennen: „JA, HIER, DAS BIN ICH!“

Ich weiß, dass dies nicht immer einfach ist. Und ich weiß, dass es viele Anteile in uns gibt, die uns mit diesem Satz etwas vormachen wollen und ihn nur nutzen, um sich über jemanden oder etwas zu erheben! Aber das ist es nicht! Es ist die Liebe, die wir entdecken! Die Liebe für unsere perfekte Unvollkommenheit! Die Liebe für unsere Fehler, unsere Ungereimtheiten, unsere dummen Aktionen, und und und. Lieben wir diese nicht, wie wollen wir unser Strahlen lieben? Lieben wir unser Strahlen nicht, wie wollen wir unsere Dunkelheit lieben? Du musst Dich dafür nicht vor den Spiegel stellen und tausend Mal „ich liebe mich“ sagen. Das ist eine Lüge, weil die andere Seite der Medaille einfach nur verneint wird.

Was wenn Du beide Seiten anschauen kannst und Dir gewiß darüber bist, dass alles, wirklich alles, so sein darf wie es ist?! So wie es vom Leben für jeden von uns gedacht ist. So wie das Universum sich so dreht, wie wir es benötigen! Wenn Du ganz genau hin hörst, ganz genau! Dieser sehr leisen Stimme lauschst, die Dir in jedem Moment sagt, was es zu tun oder zu lassen, zu sagen oder zu schweigen, zu lieben oder zu verneinen gilt. Wir kennen die Wahrheit! Jeder von uns kennt die Wahrheit! Du kennst Deine! In diesem Moment dürfen Wunder geschehen und Magie tritt an die Stelle des Drucks, der Erwartungen und Vorstellungen davon, wie es sein sollte!

Ich lade Dich ein, in diesem Monat ganz besonders darauf zu achten, was wahr und unwahr ist! Komm in die Stille Deines Selbst und höre hin! Höre auf die Stimme, die Deiner Persönlichkeit und Deinem Außen vielleicht nicht immer gefällt und die nicht immer „Gewinn“ verspricht, dafür aber wahrhaftig ist und nur das Beste für Dich will! Das bist Du! Nichts anderes! Willst Du Dir nicht vertrauen? Willst Du Dich nicht lieben? Was willst Du sonst? Ist das nicht genug? Lass uns diese Chance ergreifen und unsere Brustkörbe gemeinsam und unterstützend erheben! Lass uns aufrecht durch unsere Leben gehen! Lass uns wertschätzend für uns, andere und das Leben sein! Sei gewiss – der Druck wird weichen, wenn wir uns erlauben das zu sein, was wir sind! Seele – Mensch – universelles Wesen! Schönheit in seiner reinsten Form! Das bist Du!

In tiefer Liebe für Dich, mich und das Leben!
Nam Terath

Schüttel Dich

In den Momenten des Lebens, in denen wir Druck erfahren, sei es von innen oder außen, dürfen wir die Möglichkeiten erfahren, die uns als Mensch geschenkt worden sind. Und dieser Druck erfasst uns alle. Wir dürfen dabei jedoch erfahren, was wirklich in uns steckt und was für Geschenke wir für unseren Weg mitbekommen haben. Vor wenigen Tagen hatten wir ein Zwischentreffen des diesjährigen Kundalini Awakening Trainings und wir durften mal wieder erkennen, dass wir alle in einem Boot sitzen. Und passend hierzu hatte ich einen Text von einem Freund bekommen, der bei unserem Treffen und auch für uns alle sehr wertvoll war/ist:

Unsere grösste Angst ist nicht unzulänglich zu sein. Unsere grösste Angst ist grenzenlos mächtig zu sein. Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten. Wir fragen uns: wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll? Aber wer bist Du, es nicht zu sein? – Du bist ein Kind Gottes. Es dient der Welt nicht, wenn Du Dich klein machst. Sich kleinzumachen, nur damit sich andere um Dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Es ist nicht nur in einigen von uns, es ist in jedem Einzelnen. Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun. Wenn wir von unserer Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.

– Nelson Mandela –

Selbstverständlich können wir das nun aus unserer Persönlichkeit heraus aufgreifen und hieraus „Kraft“ schöpfen, „ja ich bin stark, toll, …“. Was passiert jedoch, wenn wir es aus uns selbst heraus spüren und dabei entdecken, was es wirklich bedeutet? Was passiert, wenn wir erkennen, dass die „Herrlichkeit Gottes“ in uns ist, wir stets in Verbindung sind und wir genau diese Schönheit strahlen lassen können? Ohne zu kämpfen, ohne beweisen zu wollen, ohne uns auszulaugen für etwas, was heute so und morgen so ist.

Im tiefen Vertrauen und der Hingabe können wir entdecken, dass all das was uns limitiert, ängstigt, Sorgen bereitet, beschäftigt, Illusionen sind, die sich stetig wandeln, immer gleich bleiben oder oftmals nie eintreten. Aber sind sie real? Und nein, dieses Vertrauen zu haben, ist nicht immer einfach. Manchmal können wir es tief spüren und wie es mit einer Freude „daher kommt“, von der wir wissen, dass sie wahr ist. Und manchmal sind wir in Gedankenkreiseln, Zweifeln, … gefangen und haben das Gefühl, dass es uns komplett überrennt. Genau diese Momente, Situationen, Emotionen, Verstrickungen werden uns jedoch geschenkt, um zu erkennen, wer wir in Wirklichkeit sind und wieviel Licht wir wirklich in uns tragen!

Auch wenn wir nicht immer dahinter schauen und erkennen können, was es eigentlich wirklich bedeutet, sind genau diese Herausforderungen Geschenke, wie es in der anderen Polarität Glück, Lachen, Tanzen, … sind. Wir dürfen in diesen Phasen üben, für das was uns begegnet, Liebe aufzubringen. Liebe für uns selbst, Liebe für das was dahinter steckt, Liebe für das Leben. Es ist nicht wichtig, immer im Verstand zu wissen warum und wieso und weshalb. Meistens genügt es, einfach nur zu spüren, da sein zu lassen und von Herzen aus zu umarmen, was es zu umarmen gibt.

Wir dürfen das tun! Wir dürfen uns selbst umarmen! Wir dürfen uns selbst anerkennen, auch wenn das Leben vielleicht nicht den „eigenen Vorstellungen“ entspricht. Wir dürfen es so annehmen, wie es ist und Stück für Stück Heilung in die Bereiche in uns und in unser Leben bringen, die es derzeit so dringend nötig haben. Wir dürfen uns trauen, es zu tun, uns zu öffnen und uns von der „alten Zeit“ verabschieden. Der Planet zeigt es uns gerade sehr deutlich – er reinigt sich. So ist es auch für uns an der Zeit, es in uns zuzulassen und die Kraft, Energie und Liebe von Mutter Erde in uns hinein zu lassen. Lass Dich unterstützen! Lass Dir helfen! Wir sind alle eins!

In tiefer Liebe für Dich und all Dein Sein!
Nam Terath Singh

Kraft der Einheit

Gerade als Mann habe ich eine bestimmte Vorstellung von Kraft vermittelt bekommen und gelernt. „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ ist wohl eine der bekanntesten davon. Und je nachdem aus welcher Perspektive man es betrachtet, ist auch etwas dran. Die Perspektive, die ich über mein Leben hinweg sehr lange getragen habe, war die „männliche Kraft“, Erfolg, körperliche Größe, Authorität, … . Im Laufe der Zeit hat es mich jedoch mehr und mehr Kraft gekostet, als mir Kraft zu schenken. Es hat meine Energien geraubt, meine Authentizität geklaut, Stress verursacht und ich habe mir durch diese Manifestation in mir selbst viel an Freude, Ausgeglichenheit und innerem Frieden gestohlen. Und nicht, dass das irgendjemand getan hat – nein, das war (und bin noch immer wieder) immer ich selbst! Dies zu erkennen war der erste Schritt, mir meine wirkliche Kraft zurück zu holen. Ein Schritt, um Energielöcher wieder zu füllen, mich aufzurichten, Last von mir zu nehmen und zu erkennen, dass ich eine falsche Vorstellung davon hatte.

So durfte ich am Montag zum ersten Mal in den „Genuß“ 😀 einer Thai Massage kommen und mir hiervon eine Vorstellung machen. Wer schon einmal eine bekommen hat, weiß wohl, dass das nicht immer angenehm ist… Diese Massageform durfte mir mal wieder einiges zeigen, was es bedeutet, kraftvoll zu sein! In manchen Momenten hätte ich schreien können vor Schmerz und in mir kam immer wieder dieses Spannung auf, dagegen zu halten, gegen den Druck anzukämpfen und zu verkrampfen. „Stark“ zu sein! Dankbarerweise konnte ich mich immer wieder auf meine Atmung konzentrieren und mich dem Schmerz hingeben und ihn „leichter“ werden lassen. Auch wenn das nicht immer einfach war! 😀

Ich durfte hierbei wieder sehr deutlich erkennen, dass es alternatve Wege zu denen gibt, die wir gelernt, gelebt und integriert haben. Das Universum, das Leben, die Energien um uns herum besitzen eine Unendlichkeit, die für unseren Verstand nicht wirklich greifbar ist. Doch genau hier liegt ein wunderbares Geschenk! Unsere Persönlichkeit „bildet“ sich oft ein, dass sie der Kraftgeber ist und getrennt ist. Ich erzeuge meine Kraft, ich bin stark, ich bin dies und ich bin jenes. Dies ist eine Seite der Balance, von der in den Vorausschauen diesen Monat viel gesprochen wird. Ja, wir haben den freien Willen, Energie zu erzeugen und auch wieder zu vernichten. Wir können sie verändern und wir können sie lassen oder blockieren. Wir haben jedoch nicht wirklich gelernt, uns für die Unendlichkeit um uns zu öffnen. Gelernt das Einssein zu erkennen und in die Einheit zu gehen! Denn genau hier ist eine unerschöpfliche Quelle der Energie.

Es ist nicht immer leicht, diese „Öffnung“ zu aktiveren und dann zu empfangen. In dieser Herausforderung ist die Massage ein wundervolles Beispiel. Wir können unsere Kraft für die Entscheidung nutzen, uns hinzugeben. Wir können sie dorthin leiten, wo wir empfangen und uns vom Leben und von der Göttlichkeit füllen lassen dürfen. Das ist Kraft! Wir empfangen sie im Herzen! Was auch immer wir fühlen, denken, tun, kreieren, …, können wir aus unserer Liebe heraus tun. Diese Weite, die wir hierdurch erzeugen, lässt ein Feld in und um uns herum entstehen, was Klärung, Balance und Frieden beinhaltet, ohne dass wir etwas dafür „tun“ müssen! Egal was auch kommen mag. Was auch immer passiert und uns herausfordert (und ich weiß, dass manche Dinge einfach sehr krass sind!), haben wir immerzu die Möglichkeit uns für die Liebe zu entscheiden! Wir können empfangen und uns füllen lassen – mit Kraft! So durfte uns auch dieser heutige Tag immer wieder zeigen, wie kraftvoll Frieden, Gebet, Hingabe und Liebe sind!

Ich lade Dich diesen Monat ganz besonders dazu ein, für Dich zu sorgen! Atme! Tief! Lange! Balanciert! Atme! Meditiere, praktiziere für Dein Nervensysten! Hör auf zu kämpfen – in Dir und um Dich herum! Erinnere Dich, warum Du hier bist! Erinnere Dich, dass Du das Strahlen bist! Erinnere Dich, dass Du Teil des Ganzen bist und somit immerzu aus allem schöpfen und selbst schöpfen darfst! Erlaube Dir das Experiment, „Deine“ Kraft nur dafür aufzubringen, um mehr von der universellen Kraft zu empfangen! Du musst nicht darum bitten oder flehen! Lade sie einfach ein! Und sie wird kommen! Ang Sang Wahe Guru!

In tiefer Liebe für Dich und all Dein Sein!
Nam Terath Singh

Das Feld klärt sich

Es fühlt sich derzeit doch wirklich ein bisschen so an, als wenn sich etwas Großes transformiert. Wir können dabei mal wieder in die Welt raus schauen und an vielen Ecken Veränderungen erkennen. Dabei liegt es immer an dem Winkel, aus welchem wir heraus auf etwas schauen. Nun mag das noch ein kleines Pflänzchen sein, aber so las ich doch gestern in den Nachrichten, dass Shell das Geschäftsmodell Richtung erneuerbare Energien usw. in den nächsten Jahren umstellen will. Warum? Weil die Annahme ist, dass der „Konsument“ genau in diese Richtung weiter gehen wird.

Wieso erzähle ich Dir das? Oftmals ist unser Blick darauf gerichtet, was nicht geht und was „schief“ läuft. Was mal passiert ist und was z. B. Shell derzeit noch so alles „anstellt“! Wir schauen nach innen und außen und sind überwältigt von den Wellen, die mehr und mehr durch unser Leben „preschen“. So erleben wir gerade in solch „angespannten und verändernden“ Situationen die Versuchung dort drin zu bleiben, weil es wenigstens „bekannt“ ist. Und weil das, was uns frei macht, noch nicht so deutlich erkennbar ist, dass wir wissen „ja, so läuft es“. Wir senken sinnbildlich den Kopf, schauen auf den Boden und erlauben uns dabei nicht, die volle Perspektive einzunehmen, aus der heraus wir neue Wege und Möglichkeiten erkennen können. Wir erlauben es uns in dem Moment nicht, zu vertrauen! Wir agieren aus der Angst heraus und verengen unseren Blick!

Es ist an der Zeit, dass wir den Blick durch den Nebel hindurch bringen. Wir dürfen scharfsinnig, präsent und voller Mut ins „Nichts“ laufen und dem folgen, was unser Herz spricht. Wie erging es Dir in den letzten Wochen hierzu? Konntest Du dir die Fragen aus den letzten Newslettern stellen und Antworten darauf finden? Vieles ist es noch nicht wirklich zu erkennen. Das kann Heilung in Dir sein. Einsichten, auf die Du schon lange „gewartet“ hast. Begegnungen mit Menschen, die sich zu-fällig ereignen und einen immensen Einfluß auf Dein derzeitiges Sein haben. Vielleicht gibt es auch neue Projekte, die Du an den Start bringen willst. Das Feld klärt sich! Und es verbergen sich unendlich viele Möglichkeiten darin.

Ich lade Dich ein, ins Unbekannte zu springen! Sei es in Dir, wo Du neue Welten, neuen Mut, tieferes Mitgefühl, mehr Fürsorge, Frieden und Balance erkennen kannst und Dich Stück für Stück daran erinnern kannst, dass DU dies alles bist! Oder sei es im Außen, wo sich Dinge auftun, vor denen Du vielleicht noch Bammel hast oder noch nicht ganz daran glauben kannst. Spring! Du wirst erfahren, dass Du durch den Nebel hindurch getragen wirst! Das ganze Universum, die Göttlichkeit, schenkt uns derzeit so viel Liebe, weil wir darin unterstützt werden, Altes zu transformieren, neue Wege zu gehen und durch die Heilung unserer weltlichen Anteile dazu beitragen, dass wir das „Paradies auf Erden“ auch Paradies sein lassen! Nichts anderes ist für uns bestimmt! Greifen wir also zu! 🙂

Von ganzem Herzen alles Liebe für Dich!
Nam Terath Singh

Mit Dir SEIN

Was nehmen wir mit? Was nicht? Was hilft uns? Was hilft uns nicht? Was unterstützt uns? Was unterstützt uns nicht? Jahr für Jahr, Monat für Monat nähern wir uns einem immer schmaler werdenden Scheideweg in uns und um uns herum. Die Polaritäten verstärken sich und wir dürfen wählen, welche Wege wir für uns und als Menschheit einschlagen wollen. Im letzten Newsletter sprach ich über das Rumoren in uns und auf diesem Planeten. Und es scheint „kein Ende“ zu nehmen! Wie auch, wenn ein Ende überhaupt nicht existiert und alles nur IST? 😉

Die letzten Monate waren für mich persönlich eine Achterbahnfahrt, wie man sie nicht einmal im Europa-Park erleben kann. Und ich liebe Achterbahnen! So viele Themen, Emotionen, Bilder und Erinnerungen aus meiner Kindheit wurden neu oder noch einmal hervor gerufen und es war wieder an der Zeit, sie mit Liebe anzuschauen. So bringt das „Schälen der Zwiebel“ immer wieder Tränen hervor. Und dabei kann es passieren, dass neue, noch tiefere Emotionen emporsteigen, die schon so lange in meinen Zellen gesteckt haben, dass es auch körperlich weh tut, wenn sie sich befreien.

Anfang des Jahres sprach ich in einem Newsletter von einer Traurigkeit, die ich nicht erklären konnte. Als sich diese Schale gelöst hatte (und meine Ego angenommen hat, dass, „YES“, endlich das Ende gekommen ist… :-D), traute sich die Wut hervor. Wut über mich, über andere, über das Leben, über Gott, über dies uns jenes und überhaupt… Ich durfte wieder einmal lernen, sie zu lieben und aus einem anderen Ort meines Bewusstseins anzuschauen, die Energie zu transzendieren und zu umarmen. Immer noch kein Ende? Nein! 😀 Wenn „wir“ das wählen, ja, kann es ein Ende sein. „Wir“ machen die Schublade wieder zu und sind der Meinung, dass es sich damit hat. Zu früh gefreut! Das mag vielleicht etwas krass klingen, aber spätestens zum Zeitpunkt unserer letzten Atemzüge „holt uns“ alles ein! Ich schreibe das nicht, um Angst, Eile, Druck oder sonst was zu verbreiten! Ich schreibe das, weil wir uns selbst immer wieder bewusst machen dürfen, dass es bedingungslose Liebe ist, wenn wir Heilung IN unserem Leben erlauben! Auch wenn sich die emotionale Energie nach der Wut noch verdichtet und wir erkennen, dass hinter alldem möglicherweise noch mehr steckt, das weh tut. Und das ist okay, nichts Gutes und nichts Schlechtes. Hier liegt dafür ein Schlüssel für eine Tür, die viel Freiheit und Freude eröffnet.

Du bist nicht falsch.
Du bist wie Du bist.
Jeder Moment ist wie er ist.
Es ist die Liebe in Dir!
Und den anderen.
Die Du gibst, an Dich.
Ein Lächeln der Schönheit!
Der Reinheit Deines puren Seins.
Erfüllt von Gott und der Freude an Dir.
Wer könnte es Dir nehmen?
Nur Du selbst.
Begib Dich in die Arme des Lebens.
Lass Dich tragen vom Strahlen des Glücks.

Manchmal fragen wir uns im Leben, warum etwas passiert und warum das uns/jemandem angetan wird, wieso es so „gemein“ ist, warum nicht einfach alles mal „laufen“ kann und diese Dinge aufhören können! Hahaha… 😀 Tja, gute Fragen, aber es gibt eine ganz präzise und für mich persönlich sehr erfüllende Antwort darauf. Das Universum, Gott, die Göttlichkeit, was auch immer Du darunter verstehst und es für Dich spürst, hat NIE, NIE angefangen „gemein“ zu uns zu sein! Deswegen muss es/sie/er auch nicht damit aufhören! 😀 Die Liebe ist immer in und mit uns! In jedem Augenblick unseres Lebens. Auch wenn „wir“ sie immer wieder mal verfluchen, spüren wir danach doch die Bedingungslosigkeit und das tiefe Mitgefühl!

Auch mir persönlich fällt es nicht immer leicht, das auch anzunehmen. Doch Leichtigkeit entsteht, wenn wir unsere Freude, unsere Fähigkeiten, unsere Kreativität, unsere Talente und unsere ganze Authentizität wirklich ins Leben bringen. Hierdurch dürfen wir uns mit Liebe für unsere Menschlichkeit und dieses Leben füllen! Manchmal bekomme ich zu hören, dass „Yogalehrer ja immer gechillt sind“. Ich darf dann jedes Mal von Herzen lächeln und antworten: „Nein, auch wir dürfen unsere Perfektion und damit auch unsere Menschlichkeit erkennen, leben und uns dadurch immer wieder daran erinnern, wer wir sind.“ Das können wir tun, wenn wir uns die obigen Fragen wirklich ehrlich beantworten und dann dem folgen, was sich für uns wahr anfühlt! Ich lade Dich ein, diesen Monat ganz bewusst darauf zu achten, was für Dich Sinn macht und was nicht! Ich lade Dich ein, wirklich „Dir“ und nicht Deinem Ego, Deinem Verstand, Deinen Glaubenssätzen, Mustern, Ängsten, Überheblichkeiten, … zu vertrauen und zu folgen! Ich lade Dich ein, Deine Menschlichkeit zu leben und durch diese Befreiung der Energien zu erkennen, wer Du wirklich bist! Immer und immer wieder – DU BIST LIEBE! Trage diese Liebe in Dein Sein, Dein Handeln, Dein Sprechen, Dein Leben und erfahre, was sich hierdurch entdecken lässt!

In tiefer Dankbarkeit und mit viel Liebe für Dich!
Nam Terath Singh

Frei SEIN

Noch vor zwei Wochen haben wir Dich dazu eingeladen, aus Deinen alten Begrenzungen und Limitierungen, Deinem alten Glauben und Beschränkungen auszubrechen und Dich auf zu neuen Ufern zu machen! Wir haben Dir die Fragen gestellt, was noch gelebt werden möchte? Was neu integriert werden möchte und was sich endlich zeigen darf?

Was hat sich seitdem für Dich verändert? War es Dir möglich, bewusst wahrzunehmen, was in Dir und um Dich herum passiert? Gab es Momente, in denen Du „neu“ agieren konntest? In denen Du möglicherweise sehr klar erkannt hast, dass etwas Neues ans Licht treten darf!? Gab es möglicherweise Momente, in denen Du Heilung erfahren durftest? Es ist gewiss nicht immer leicht, dies bei allem was um uns herum passiert, auch zuzulassen. Zuzulassen wir selbst zu sein! Die Gesellschaft rumort. Die Politik rumort. Die Wirtschaft rumort. Der Planet rumort. Das ganze Universum rumort. Und so rumoren auch wir, ob wir es sehen und anerkennen wollen oder nicht. Wir können versuchen uns davor zu verstecken, doch macht es Sinn? Wir können versuchen, weiter „hinterm Berg zu halten“, doch macht es Sinn? Wir können weiter versuchen, stark und machtvoll zu sein, doch macht es Sinn? Macht es Sinn für Dich ganz persönlich und was würde für Dich daraus resultieren, es einfach zu lassen und frei zu sein?

Der Planet und das Leben auf ihm ist in einer Phase, die vor Veränderungen nur so wimmelt. Die Herausforderungen unserer Zeit verändern sich stetig und wir stehen nicht mehr (auch wenn das in einigen Teilen dieser Welt immer noch so ist) als Menschen oder Völker feindlich gegenüber. Nein, der „einzige Feind“ im Außen ist die Entscheidung, wohin es mit uns als Menschheit gehen darf. Es betrifft uns alle wie auch jedeN von uns selbst, und auch in uns. Wie wollen wir mit der Klimakrise, der Umweltverschmutzung, der Verschwendung, der Ausbeutung (von Natur und Menschen), künstlicher Intelligenz, politische Umwälzungen, und und und, umgehen und wem wollen wir die Entscheidungen darüber überlassen? Sind wir bereit, uns zusammen zu tun und als EINE Menschheit zu agieren?

Erlaube es mir direkt zu sprechen. Wollen wir es wirklich weiterhin „Institutionen“ überlassen, die schon seit Jahrzehnten davon wissen und trotzdem ein Handeln für nicht wirklich nötig ansehen und dafür immer noch „bejubelt“ werden? Wollen wir immer noch mit ansehen, dass die Menschheit gespalten ist, weil unser System, das lange (für das Kapital) funktioniert hat, einfach nicht mehr funktioniert? Wollen wir immer noch zulassen und dazu beitragen, dass wir unseren Planeten an die „Kante“ bringen? Lass mich deutlich werden: das was die letzten Jahrzehnte, Jahrhunderte war ist TOT! Es ist vorbei! Aus, basta! Glaubt irgendjemand auf diesem Planeten wirklich (ganz ehrlich!) daran, dass wir so weiter machen können, ohne uns selbst zu zerstören? Ja, möglicherweise erleben wir es noch ein paar Jahrzehnte – aber denken wir dabei an unsere Kinder und Enkel? Konzerne pumpen Dörfern das Wasser ab und verkaufen es dann für horrende Preise wieder weiter. Regierungen forcieren den Raubbau von Wäldern, Rohstoffen, an Menschen und lassen sich dafür feiern. Und dann läufst Du durch den Supermarkt und die Regale sind voll von Anbietern dieser Verbrechen. Kommt Dir das bekannt vor? Es geht nicht um Schwarzmalerei, darum etwas schlecht zu machen, gegen etwas zu kämpfen, sondern einfach darum neue Wege zu beschreiten und uns für Veränderungen zu öffnen!

Ich erlebe es derzeit als Mitglied der Fairtrade-Steuerungsgruppe in St. Georgen und der Vorbereitung einer Zukunftswoche im September persönlich. Wir erhalten immer wieder Besuch von Mitgliedern der #fridaysforfuture-Bewegung in St. Georgen und ich bin voller Respekt und auch Bewunderung für die Klarheit, das Engagement, die „positive Wut“, die Kooperationsbereitschaft und Liebe für das Leben, was die Jugendlichen uns wirklich beibringen können. Ja, die Herausforderungen sind alle da. Wenn wir aber mal dahinter schauen und aus dem bewussten Punkt unseres Seins betrachten, worum es eigentlich geht, geht es um eins: Liebe! Verbundenheit miteinander, die Erhöhung unseres Bewusstseins und der Schaffung einer neuen Kultur der Menschheit. Zu groß gefasst? Nein, genau das ist es, was wir lernen dürfen! „Es geht nicht darum, Euch Vorwürfe zu machen. Es geht darum, dass wir das jetzt gemeinsam hinbekommen“, so eine Aussage in einem Treffen! Und wir können an allen Ecken und Enden neue Ideen, Projekte, Modelle, Gemeinschaften, … entdecken, die sich auf in eine neue Zeit machen. Wie wundervoll!

Es ist Zeit, dass wir uns frei machen! Frei von „der andere ist schuld/ich bin schuld“, frei von „die da oben/die da unten“, frei von „ich alleine kann ja nichts ändern“, frei von „ich bin schwach“, frei von „ich will mehr“, frei von „was geht mich das an“, frei von „scheiß auf mein Gewissen“, frei von „die anderen machen es ja auch so“, frei von „ich bin nur ein Schaf einer großen Herde“, etc.. Ja, wir sind „nur“ ein Teil der Menschheit. Aber es steht jedem von uns frei zu entscheiden, ob wir ein Schaf, das eingezäunt oder ein Schaf das frei ist, sein wollen. Wir können uns weiterhin von irgendwelchen Meldungen, Meinungen, Ansichten, Werbungen beeinflußen lassen oder wir beginnen endlich zu erkennen, was uns als Menschen ausmacht: Mitgefühl, Frieden, Intuition, Verbundenheit, Liebe. Und wir können frei darüber entscheiden, das Heft in die Hand zu nehmen und nicht mehr im Halbschlaf durch dieses Leben zu wandeln. Und wir können entscheiden, ob wir nach dem Prinzip „entweder-oder“ oder „sowohl-als-auch“ leben und lieben möchten!

Dies dürfen wir für uns selbst als Individuum und für uns als Menschheit tun! Der Druck der Zeit ist nicht einfach so derzeit so groß. Der Druck der Zeit ist da, um uns aufzuwecken, um uns zu erinnern, wer wir sind, wieso wir hier sind und um dann zu er-wachsen! Wir dürfen aneinander glauben und darauf vertrauen, ja einfach sicher sein, dass der Weg uns in eine Zeit führt, die für unsere Vorstellung (noch) schwer zu greifen ist. Doch hey – wenn wir es nicht probieren, können wir es nicht wissen! Bist Du also dabei? Was kannst Du für Dich konkret verändern? Was möchtest Du tun und lassen? Was bist Du bereit zu „investieren“? Wo möchtest Du hin? Wo dürfen wir hin?

In tiefer Dankbarkeit und mit viel Liebe für Dich!
Nam Terath Singh

L(i)ebe Dich selbst

Schon im letzten Monat hat sich abgezeichnet, dass wir leichter und freier von dem werden dürfen, was uns die letzten Monate, Jahre, Leben beschäftigt hat. Nun sind wir schon im August dieses Jahres und der Juli hat uns noch einmal mit einer herausfordernden Energie angetrieben. Es kamen alte Verhaltensweisen, Muster und Emotionen ans Tageslicht, die manchmal „nicht ohne“ waren. Nun ist der Moment gekommen, um durchzubrechen, um uns wieder bewusst zu machen, aus was wir gemacht sind – aus der göttlichen Liebe!

Vor wenigen Tagen endete die Intensivwoche des diesjährigen Kundalini Awakening Teacher Trainings in Le Martinet und wir sind immer noch voller Dankbarkeit und Gnade erfüllt. Was wir auch dieses Jahr wieder erleben durften, waren bedingungslose Liebe, Heilung und ein Zusammenkommen der ganz besonderen Art. Wir durften gemeinsam lachen, weinen, entdecken, verändern und neue Türen aufstoßen, um uns selbst und dem Wohle der Menschheit zu dienen. Dies beginnt immer bei uns selbst!

In Momenten der Stille und der Reflektion durfte auch ich wieder einiges erfahren, was mir auf meinem ganz persönlichen Weg hilft. Als kleiner Junge und Jugendlicher war ich leidenschaftlicher Turner und ich liebte es. Urplötzlich kamen beim Alleinsein Bilder, Erkenntnisse und Einsichten darüber, was sich davon noch heute in meinem Leben zeigt. Oftmals trage ich in meinem physischen Körper (An-)Spannungen und obwohl ich sie wahrnehmen und immer wieder gehen lassen kann, war mir nie bewusst, wieso sie so stark immer wieder kamen. Nun war es plötzlich ganz klar vor meinen Augen: „Du musst die Spannung halten, sonst verlierst Du und hast nicht die perfekte Haltung!“ – Wow, was für ein Moment der Erkenntnis darüber, welcher Glaubenssatz sich da in den Körper festgeschrieben hatte. Die „Kriya“ ging jedoch weiter und schon kam das Bild meines alten Turntrainers vor mein inneres Auge und wir erlaubten es mir gegenseitig, das in Liebe gehen zu lassen und den Körper, meine Emotionen, Ängste und „Imprints“ zu öffnen, um sich nach und nach transformieren zu lassen. Sicherlich, das bedarf nun Zeit, aber die Tür steht für eine neue Freiheit und Leichtigkeit offen.

Leichtigkeit kann dabei unsere Sichtweise weiten und uns neue Einblicke darauf geben, was sich uns in diesem Leben noch offenbaren darf. Und Leichtigkeit geht mit der Zufriedenheit des letzten Monats einher, die uns in der Präsenz hält. Aus diesem Punkt heraus können wir sehen, was entfaltet werden darf und gibt uns den Mut, nach vorne zu schauen und Altes gehen zu lassen. Für mich ist es genau diese Spannung in Kombination mit der Perfektion, die mich immer wieder daran hindert, einfach auszuprobieren, meinem Herzen zu folgen und die Liebe wirken zu lassen. Wie ergeht es Dir dazu? Hast Du das Gefühl, dass sich Talente, Möglichkeiten, Wege in und um Dich herum entfalten dürfen? Hast Du das Gefühl, dass das „noch nicht alles war“? Spürst Du möglicherweise einen inneren Druck, Antrieb, genau JETZT Geschenke zu öffnen, von denen Du bisher vielleicht gar nichts wusstest oder Dich nicht getraut hast, es zu tun?

Was hindert Dich daran? Was hindert uns daran? Als Kind kannte unsere Vorstellungskraft keine Grenzen! Alles war möglich! Dies ist auch heute noch so! Alles IST möglich! Wenn wir in unser Herz spüren und unserer Intuition lauschen, können wir genau sehen, ob das was sich in uns ist, wahr ist und dazu bereit ist, sich zu zeigen und bereit dafür ist, gelebt zu werden. Schon lustig… Ich sitze hier nun in Südfrankreich, genieße diese Tage der Auszeit und schreibe diese Worte. Früher war es für mich nicht Südfrankreich, sondern Sandfrankreich. Und ich bin hier nicht mit dem Auto hingereist, sondern mit der Rakete geflogen! Ja, wieso auch nicht?

Ich lade Dich ein, aus Deinen alten Begrenzungen und Limitierungen, Deinem alten Glauben und Beschränkungen auszubrechen und Dich auf zu neuen Ufern zu machen! Entdecke, was noch in Dir steckt und Du dir und der Welt als Geschenk überreichen darfst! Was möchte gelebt werden? Was möchte neu integriert werden? Was darf sich endlich zeigen? Sei mutig und versteck Dich nicht länger! Sei Dir klar – jeder von uns darf die Welt sehen!

In tiefer Liebe und Verbundenheit,
Nam Terath Singh

Mitgefühl leben

In turbulenten Zeiten ist oftmals die Frage, wie wir mit dem, was in uns auftaucht, umgehen dürfen. Mal fühlen wir uns gestresst, mal fühlen wir uns glücklich, mal fühlen wir uns traurig, dann mal so und mal so und so schweben wir durch die Sphären unserer Emotionen und Empfindungen. Die letzten Wochen konnte es uns so vorkommen, dass dieses Schweben eher einer Achterbahnfahrt gleicht. Es macht derzeit aber den Anschein, als würde es sich wieder in ein Schweben begeben, auch wenn einiges noch nachwirkt und immer noch bebt. Wie können wir das, was wir erlebt und entdeckt haben, nun integrieren und in eine Weite hineinbringen, die es uns ermöglicht glücklich und frei zu leben?

Eine Herausforderung dabei ist, dass wir unsere Fähigkeit nutzen, alles was uns erscheint zu betrachten und so sein zu lassen, wie es ist. Wir lassen die Emotionen so wie sie sind. Wir vergrößern oder verkleinern sie nicht. Wir rufen sie nicht absichtlich hervor oder unterdrücken sie auch nicht, nur weil es sich vielleicht nicht „gehört“, so zu fühlen. Unsere Natur ist es, aus unserem Herzen und der bedingungslosen Lieben die Arme zu öffnen und alles zu umarmen, was sich in unserer Sphäre befindet. Ja, das klingt ja toll, aber wie soll das funktionieren?

Als wir auf diese Welt kamen, wurde uns ein großes Geschenk mit auf den Weg gegeben, das wir genau in diesen Momenten, herausfordernden Zeiten, „Krisen“, Veränderungen, Fragen, … nutzen dürfen. Dieses Geschenk ist unser Mitgefühl! Oftmals denken wir dabei an das Mitgefühl für andere, wenn etwas Schlimmes passiert, sich Menschen schlecht fühlen oder krank sind. Und ja, hier dürfen wir unser ganzes Mitgefühl aufbringen. Fragen wir uns dabei aber auch, dass wir das Mitgefühl genauso auch für uns aufbringen dürfen? Wir dürfen, ja! Wir dürfen all das was in uns passiert mit fühlen. Wir dürfen es dann mit unserer bedingungslosen Liebe füllen lassen und erkennen, dass, was auch immer passiert, unser innere Frieden und unsere Freude immer da sind und nicht gestört werden können!

Vor wenigen Tagen bin ich durch unsere Küche gelaufen und in mir ist ein Gefühl von Stress und Druck aufgekommen. In diesem Moment lauschte ich mal wieder, was dieser Moment bedarf. Und es war genau das – Mitgefühl. Mitgefühl mit dem gestressten Anteil meiner Persönlichkeit. Mitgefühl mit der Angst, die damit zusammenhängt. Ja sogar Mitgefühl mit dem Anteil, der das alles beobachtet. Es war eine Perspektive, die nicht bewertet, die nicht analysiert und nicht einmal vergibt oder sonst irgendetwas tut. Nein, es ist einfach nur ein SEIN, in dessen Weite und unendlicher Liebe alles erscheint und durch diese Energie gefüllt und transformiert wird. Ohne etwas zu tun! Ist das nicht wunderbar?

So oft sind wir in diesem „Tun-Kreislauf“ gefangen. Wir wollen etwas hinterfragen, reflektieren, lösen, heilen, füllen, transformieren, … . Wir WOLLEN es TUN! Ist es wirklich das, was in diesen Momenten benötigt wird? Möglicherweise… Aber was passiert, wenn wir dem Spiel des Lebens und der Liebe alles einfach nur übergeben und alles was uns bleibt zu „tun“ die Präsenz ist, da zu sein, ein Tor für Heilung zu öffnen und mit dem was da ist „mit zu fühlen“, damit es sich einen Weg bahnen kann, um aufgelöst zu werden. Zu einfach? Nein! Das Universum mag für unseren Verstand total kompliziert erscheinen. Ist es das wirklich? Ist es nicht sehr einfach, weil alles miteinander verwoben ist und daraus eine Einfachheit, ein Fluß entsteht, der uns führen wird!? Wieso ist es nötig, alles zu kontrollieren, ja sogar unsere „spirituelle Entwicklung“? Kommt es nicht genau dann, wann es sein soll? Haben wir uns unseren Weg nicht so ausgesucht und können ihn einfach nur in voller Aufmerksamkeit und Liebe mitlaufen und darauf vertrauen, dass alles so kommt wie es kommen darf? Dürfen wir nicht alles wertschätzen und vor allem uns selbst?

Ich lade Dich von Herzen dazu ein, eine einzige „Tat“ zu vollbringen! Öffne die Türen Deiner Emotionen, Deiner Erfahrungen und Erlebnisse, Deines Herzens und fühle einfach nur mit! Fühle hinein, nimm wahr und betrachte, was dadurch entsteht. Erkenne, dass Du Liebe ist! Erkenne, dass das Universum in Dir schwingt, weil Du bei Deinem Geliebten im Herzen bist (JapJi). Du bist einzigartig! Du bist vollkommen! Wenn wir dies zulassen und erlauben, dass es durch uns wirkt, darf sich unser Sein entfalten!

Ich wünsche Dir eine ganz wundervolle Zeit, viel Liebe und Mitgefühl und ein Herz voller Freude in allem was passiert!

Dein Nam Terath Singh

Summer in the City

Eine Numerologie des Monats Juli spricht von Veränderungen und dass der Monat uns auffordern wird, unsere Harmonie zu finden. Er wird uns darum bitten, uns selbst zu „erheben“. Nicht über etwas erheben, sondern unserer Selbst und unserer ureigenen Schönheit gewahr zu werden/sein. Wir dürfen uns fragen, wo wir nicht auf uns und unseren „Zweck des Hier-Seins“ ausgerichtet sind und waren, um dann eine Veränderung zuzulassen. Mal wieder, wird sich vielleicht jetzt ein Gedanke zeigen… Ist das nicht schon das ganze Jahr so? 😉 Ist das nicht einfach das Leben? 😉 Vielleicht ist es uns noch nicht ganz klar… Es darf bedeutet, dass wir in uns gehen, langsamer werden und den Raum unseres Herzens wirklich wahrnehmen.

Nun saß ich vor wenigen Tagen im „Wäldle“ in St. Georgen, was ein wundervoller kleiner Wald ist, der bei genauem Hinsehen viele zauberhafte Plätze eröffnet. In einem Moment erfüllte mich eine tiefe Zufriedenheit darüber, was ist und wie es ist. Keine Wünsche, keine Intentionen, keine Ziele, keine Pläne, einfach nur sein. Und die Dankbarkeit für das spüren, was uns schon geschenkt wird. Lustigerweise fand ich am ersten Juli diesen Spruch im neuen Kalenderblatt des „Lebensfreude-Kalenders“: „Zufriedenheit gibt es nicht als Fertiggericht. Du kannst sie nur täglich auf’s Neue zubereiten.“ Das fand ich schon sehr spannend, wie das Universum sich doch immer wieder in die Fügung begibt. Aber noch nicht genug. Heute morgen öffnete ich den Yogi Tea für den morgendlichen grünen Chai und siehe da: „Glück ist Zufriedenheit“! Ich musste erst einmal herzlich lachen.

In Teilen ist Zufriedenheit eine menschliche Empfindung über unsere Situation, das Leben, den eigenen spirituellen Weg, Emotionen und und und. Und dabei Zufriedenheit genauso wie auch Unzufriedenheit. In weiteren Teilen dann jedoch ein tieferer „Frieden“ (wie Zu-Frieden-Heit schon sagt) hinter der Einteilung in Unzufriedenheit und Zufriedenheit, der in unserem natürlichen Dasein eingebettet ist. Niemand außer uns Menschen ist auf diesem Planeten im „Unfrieden“. Schon mal einen unzufriedenen Baum gesehen? 😉 Möglicherweise ist nicht alles perfekt und „wir“ wollen Veränderungen. Wir streben nach „Höherem“ und vergessen dabei doch immer wieder den Frieden, der schon da ist und den Unfrieden in uns, den wir annehmen dürfen. Tiefe Emotionen, Wunden, Ereignisse, Körpergefühle. Wir lassen sie nicht immer so zu wie sie sind, sondern graben darin rum, schaufeln dabei aber nur von einer Seite auf die andere, ohne es überhaupt zu bemerken. Die Beschäftigung ist ja da. Wir kommen aber nicht tiefer, weil wir in Wirklichkeit davor wegrennen. Wir lassen uns nicht fallen in das was da ist. Nein, wir wollen die Sicherheit und Kontrolle sogar hierüber behalten. Unseren Prozess, unseren Lebensweg, unsere Emotionen, … . Nur wie „ich“ das will. Und das gilt zugleich auch für unsere Freude, unser Glück, unseren Wohlstand und all das was wir als „positive Emotionen/Gefühle“ bezeichnen. Diese Bewertung entspringt jedoch (sehr oft) aus unserer Persönlichkeit und nicht dem, was wir wirklich sind und was für uns sein darf. Wir limitieren das Leben und UNS.

Oftmals sprechen wir in diesen Momenten davon, „was meine Seele will“. Ist das so? Wer steckt dabei jedoch hinter „meine“? Der Verstand, das Ego, das innere Kind, das spirituelle Ego womöglich? Wenn wir die Seele sind, dann würde das anders aussehen und wir brauchen das nicht sagen. Provokativ, nicht einmal was wir wollen, weil wir wissen, dass alles kommen wird, für uns gesorgt ist und das Leben das für uns bereit hält, was wir benötigen. Du schlägst vielleicht morgen die Zeitung auf, gehst auf die Toilette, duschen, … und die Antwort ist da! Ganz einfach: weil wir als ICH auch die Weisheit sind, die dem Lauf des Lebens vertraut und sich zeigt, wenn wir still in uns ruhen können. In diesem Moment zeigt sich unsere eigene Vollkommenheit. Alles ist immerzu vollkommen. Wir dürfen es erkennen, lieben, leben, annehmen und eins sein. Und in Frieden sein. Zu-frieden sein.

Das bedeutet nicht, dass es keine Veränderungen im Leben gibt. Alles kann sich von einer Sekunde auf die andere verändern. In einem winzigen Augenblick. Wir „erzwingen“, forcieren oder negieren die Emotionen und die Veränderung aber dabei nicht. Wir lassen sie sein wie sie sind. Und ruhen in unserem tiefen inneren Frieden, der wir sind. Und schließen Frieden! Wir schließen Frieden mit unseren Emotionen, Schmerzen, unserem Körper, unseren „Unzulänglichkeiten“, unserem Mangel, unseren Ängsten, unserer Umgebung, den Menschen, den Streits, … . Und sehen dann, was sich entfalten darf.

Ja, es erfordert Mut, Hände zu reichen und viel Vertrauen dies zu tun, um dann einfach fließen zu lassen. So viel wird darüber gesprochen und geschrieben. Oftmals schätzen wir unsere „Macht“ über den Fluß möglicherweise etwas zu hoch ein. Dies geschieht meistens jedoch einfach nur aus dem Wunsch der Kontrolle heraus. Denn unserem Verstand gefällt „Unplanbarkeit“ nicht. Mal wieder nicht! 🙂 Er will etwas tun, denken, planen, reflektieren, erreichen, analysieren, verändern, „verstehen“. „Verstehen“ klingt wie „nicht fest zu stehen, sondern irgendwie daneben“. Passt eigentlich ganz gut, oder?! 😀 Hahaha… Wir dürfen gerne ausprobieren, was passiert, wenn wir unsere Arme öffnen und unserer friedlichen und zufriedenen Natur erlauben, uns zu füllen. Empfang das gerne im Herzen. Dort stehen wir fest! Dort treffen sich alle Energien! Dort ist unsere Liebe! Unser Zuhause!

Mit viel Liebe,
Nam Terath Singh

Rock’n’Roll

Ich sag nur: Rock’n’Roll! 🙂 Wow, was für ein Monat… Wir wussten schon zuvor, dass wir uns für Veränderungen und Unbekanntes öffnen dürfen. Und ja, es war auch recht klar, dass dieser Monat intensiv wird. Nun, wir sind mittendrin und was wir alle auf jeden Fall erkennen dürfen: Wir sind nicht alleine in der Intensität! 😀 Und möglicherweise ist sie noch krasser, als wir erwartet haben. Von einer Sekunde auf die andere kann sich alles verändern. Schwupps – und plötzlich drehen sich die Dinge.

Wenn wir das nun so beobachten und schauen, ja wo passiert denn so alles etwas, dürfen wir uns im tiefen Beobachten üben. Oftmals schränken wir uns hierbei ein und lenken unseren Blick nur auf das, was uns „angenehm“ (oder auch unangenehm) erscheint! 😉 Wir können aber immer wieder die Einladung annehmen, unsere Perspektive zu erweitern. Im Außen wie auch im Innen! Ja, das ist nicht immer ganz einfach. Denn schon alleine wenn wir in die Welt hinaus schauen, kann einem „Angst und Bange“ werden. Iran, Klimawandel, politische Verschiebungen, … . Gibt es irgendetwas, was davon nicht betroffen ist, mag der Verstand und die Angst vielleicht fragen!? Nein, alles ist eins und alles darf sich wandeln, um uns zurück in unser eigentliches Sein, die Liebe, führen – antwortet das Herz!

Es ist gewiss nicht immer einfach, damit umzugehen. Sei es was im Außen passiert, und mag es nur eine Situation mit dem/der Kollegen/Kollegin, PartnerIn, ChefIn, … sein. Oder sei es etwas in uns, was gerade mit einem enormen Druck nach oben gespült wird. Dieser Druck kommt nicht von ungefähr! Wir Menschen treten immer tiefer in die Zeit ein, in der wir erkennen dürfen, worum es wirklich geht. Die „dunkle Seite“ (Krieg, Zerstörung, …) scheint immer mächtiger und gefährlicher zu werden. Mag sein – doch das machen ängstliche Hunde auch, sie bellen in einem geschützten Eck.

Was passiert also, wenn wir es wahrnehmen, unseren Fokus aber in uns und auf dem halten, was für Geschenke uns gerade gegeben werden. Es ist im Grunde genommen so einfach! Es bedarf keiner großen Künste, Techniken, Meisterschaften, oder oder oder. Nein, es bedarf nur der Liebe und der Erkenntnis, dass alles was passiert, kommt und geht! Auch diese Phasen werden kommen und gehen! Und wir können entscheiden, was für uns mehr Bedeutung hat – die „dunkle Seite“ oder die Bewegungen, die mehr Freiheit, Glück, Liebe in unsere Leben tragen. Und hierfür bedarf es hin und wieder Veränderungen. Und Veränderungen tun auch weh, ja! Wir können dabei aber in einer tiefen Gewissheit sein, dass das Göttliche (spüre in Dein Verständnis davon gerne hinein!) in jeder Sekunde mit uns verbunden und eins ist.

Wir haben nicht gelernt, uns tragen zu lassen. Wir haben nicht gelernt, dass unser Einfluß nicht so groß ist, wie wir meinen zu denken. Nur ein Beispiel: Auf dem Weg z. B. zur Selbständigkeit und bei einer bankseitigen Unterstützung ist ein Businessplan erforderlich. In diesem Businessplan dürfen Planzahlen für die nächsten Jahre angegeben werden. Hahahahahaha… 😀 Wer weiß bitteschön, was in 2, 3, 4 Jahren ist? Blauer als blau geht fast schon nicht mehr. Wir halten das nicht in den Händen! Was wir aber „in den Händen halten“ sind wir! Es ist unser Enthusiasmus, unsere Freude, unsere Begeisterung und unsere Heilkraft für das was wir kreieren, leben, reflektieren, lösen, heilen, …, möchten. Das ist die Würze an der Suppe des Lebens! Das ist unser Anteil und unser freier Wille, wie wir mit dem Leben und unserem Pfad umgehen möchten. Es ist unsere Chance, uns immer wieder auf UNS zu berufen!

Ich lade Dich also herzlich ein, alle Dramen, Herausforderungen, Veränderungen, Chancen, Verluste, … weiterhin mit einem Lächeln betrachten zu können. Du darfst daraus schließen, dass Du weiterhin geliebt und geführt wirst! Dieser Stein lag möglicherweise nur einfach im Weg und wir sind nicht in jedem Moment im Stande, ihn aus dem Weg zu räumen! Lassen wir es also tun! 🙂 Erlaube Dir, die kindliche Offenheit und das Vertrauen wieder zu erkennen! Es ist immer noch da! Es ist immer noch in Dir! Das Leben liebt Dich!

Mit aller Liebe für Dich!
Nam Terath Singh

Strahl aus Deinem Herzen

Wie oft im Leben hast Du dich schon mit anderen verglichen? Was haben sie was ich nicht habe? Was können sie was ich nicht kann? Wo sind sie besser/schlechter als ich? Wie „schön“ wäre es doch, wenn ich auch etwas davon hätte… Oder auch das komplette Gegenteil, eben nicht. Was passiert, wenn Du dir diese Fragen wirklich ehrlich stellst? Kannst Du Anteile an Dir erkennen, die sich das schon irgendwann einmal oder auch öfter oder auch sehr gefragt haben und immer noch tun? Und wie sich dann ein Stück Unzufriedenheit, Niedergeschlagenheit, Wut, Traurigkeit, Scham, Schuld gezeigt haben. Sogar wenn „wir“ so verhaftet sind, etwas dafür zu tun, das zu erreichen und uns verändern. In diesem Moment wollen wir uns das dann aber doch nicht eingestehen und „das darf man ja nicht denken“ – jetzt möchte ich Dich aber einladen, es zuzulassen.

In dem Buch „Blick in die Ewigkeit“ von Eben Alexander erhält Eben in seiner Nahtoderfahrung (während eines siebentägigen Komas) eine wundervolle Nachricht auf seiner Reise ins „Jenseits“. Sie beinhaltet alles und zeigt zudem das „Nichts“. Sie beschreibt es in drei einfachen Sätzen, die uns, wenn wir sie mit dem Herzen aufnehmen, uns als Frieden, Liebe, Freiheit, Einheit und Vollkommenheit erleben lassen:

Du wirst geliebt und geschätzt.
Du hast nichts zu befürchten.
Du kannst nichts falsch machen.

Wenn ich mir selbst die Fragen mit diesen drei Sätzen beantworte, ist alles klar. Und ich kann nur lachen! 🙂 Es erfüllt mich ein vollkommenes Lachen. Es beinhaltet so viel Liebe für all die Emotionen und deren Schmerzen, die eigentlich hinter unserem „nicht von Herzen kommenden“ Denken, Sprechen, Handeln, … stehen, was wir alle haben. Wir alle haben so viel in unserem Leben erfahren. Dinge, die Glück oder auch Leid gebracht haben und die „uns“ geprägt haben. Hierüber dürfen wir aber mit Liebe lachen. Es beinhaltet aber auch Komik, wie sinnfrei diese Fragen sind. Und ich lache dann, weil es mich erfreut, das alles aus mir heraus als Seele betrachten, erkennen und umarmen zu dürfen. Und ich kann daran erkennen, wie unterschiedlich das Umarmen ist. Mal ist es freundschaftlich, mal neckisch, mal elterlich, mal fordernd, ja auch mal hämisch, und und und… Doch immer wird es umarmt, geliebt, geschätzt, behütet, angenommen. Wie fühlt sich das für Dich an, wenn Du es aus Dir heraus tust?

Das Umarmen ist dabei in jedem Moment voller Liebe. Einer Liebe die sich bedingungslos zeigt. Einer Liebe, die keine Perfektion erwartet, sondern weiß, dass alles schon vollkommen ist. Eine Vollkommenheit, die alles beinhaltet und nicht danach strebt, einer Bewertung oder Perfektion zu unterliegen oder zu entsprechen. Hierin liegt der kleine feine Unterschied in dem, wie wir uns betrachten können. Hierin liegt der Unterschied zwischen Perfektion und Vollkommenheit. Die Liebe erfüllt alles, ist alles und wird immer alles sein. Und so zu „sein“ wird nicht immer klappen. Jeder von uns bewegt sich mal mehr, mal weniger auf allen Ebenen. Mal ist es uns bewusst, dann wieder nicht. Und das ist okay!

Die einzige Frage, die dabei von Bedeutung ist, ist ob ich als Seele und mit den „drei Sätzen“ oder in den Gedanken, Mustern, Projektionen, Erwartungen, Vergleichen, … leben will. Und die Antwort auf diese Frage ist für mich glasklar. Für Dich?

Ich eröffne Dir gerne diese Frage als Experiment, es für Dich mal zu probieren, es nicht immer zu schaffen, Deine Sichtweise darauf zu verändern und Deinen Fokus darauf zu legen, was schon da ist und was Dich vollkommen macht. Dieser Monat wird von bedingungsloser Liebe gefüllt sein und Dich dabei unterstützen. Die Kraft des Junis gibt Dir die Möglichkeit Dir zuzuhören, Dich kennenzuernen, klarer zu sehen, Dich auf Dich zu besinnen und hieraus die Schöpfung zu erleben, zu genießen und mitzugestalten.

Und erinnere Dich: Du bist wunderschön!

Mit viel Liebe!
Nam Terath Singh

Lass Dich finden und feier

Anfang des Monats haben wir darüber geschrieben, dass wir in diesem Monat viel Rückenwind und neue Möglichkeiten geschenkt bekommen. Und dass alles in uns steckt, wonach wir uns, bewusst oder unbewusst, sehnen. Wir haben uns gefragt, wie wir dem Leben mehr Raum schenken dürfen. Nun sind einige Tage vergangen und die Frage ist – wie geht es Dir damit?

Was erfährst Du momentan in Deinem Leben? Möglicherweise spürst Du eine neue Freiheit, entdeckst neue Horizonte oder bist schon voll in neuen Möglichkeiten, die sich Dir offenbaren. Möglicherweise verspürst Du innerlich jedoch auch einen starken Druck, der sich emotional, psychisch oder körperlich äußert. Das kann durch aufkochende Emotionen (Ängste, Wut, Traurigkeit, …), unentwegte Gedankenkreisel oder körperliche „Beschwerden“ spürbar sein. Schnell sind wir dann dabei in alte Muster zurück zu gehen, nach dem Motto „alles Humbug, das funktioniert doch nicht“. Wir igeln uns wieder ein und fressen uns weiter in unsere eigene Dunkelheit und unser gewohntes Bild des Lebens. Wir vergessen UNS!

Speziell diese Woche (und der Vollmond) lädt uns aber dazu ein, zu strahlen und uns der weiblichen Energie des Empfangens hinzugeben! Was passiert, wenn Du mit viel Mitgefühl, Liebe und Verständnis durch den Druck hindurch schaust und die Augen dafür öffnest, was sich dahinter verbirgt? Wenn Du dein eigenes Licht, Deine Liebe und Dein Herz strahlen und sich öffnen lässt, um zu erkennen, was das Leben Dir wirklich geben möchte?! Das Leben hält für uns IMMER das bereit, was wir brauchen! In jedem Augenblick kümmert es sich um uns und gibt uns die Dinge, die wir brauchen, um zu erkennen, wer wir wirklich sind! Hieraus können wir uns in den Fluß des Lebens begeben, hinter unsere Gedanken schauen und wertschätzen, was wir erfahren dürfen.

In einem der letzten Kurse wurde ich gefragt, warum wir den Tee nicht kälter ausschenken. Ja, wieso nicht? Noch nie haben wir uns diese Frage gestellt. Die spontane Antwort war – Geduld! Die erste Übung und vielleicht wichtigste Eigenschaft in unserem Leben ist Geduld. Nicht immer zeigt sich die Liebe in der Form und der Schnelligkeit, die wir uns vorstellen und wie unser Verstand es sich wünscht. Sehr oft dürfen wir warten, beobachten, kommen lassen und dann überrascht sein, wie plötzlich sich etwas in und um uns herum bewegt, transformiert und verändert. Wir werden beschenkt!

So darfst Du dich gerne in den nächsten Tagen fragen, welche Geschenke das Leben wirklich für Dich bereit hält! Was verbirgt sich hinter all dem Druck, Stress, Terminen, Emotionen, …? Was möchte Dir das Leben zeigen? Was darfst Du lernen und integrieren? Was darfst Du empfangen und wo und wie darfst Du handeln? Was in Deinem Leben ist wirklich wichtig – bist das nicht erst mal Du – als Seele, als Liebe!? Was hält das Leben wirklich für Dich bereit, wenn Du hinter das „alte Schauspiel“ der Gedanken und Emotionen schaust?

Ich wünsche Dir viel Liebe, Mitgefühl und Freude für Dich!
Nam Terath Singh

Alles fügt sich

Der Mai ist angekommen und mit ihm ein kräftiger Rückenwind, um Glück und Erfolg in unser Leben herein zu lassen. Wir dürfen unsere „geht nicht, passt nicht, funktioniert nicht“ Glaubenssätze mal wieder über Bord werfen und unsere Herzen für das öffnen, was möglich ist. Und wenn wir dafür bereit sind, werden wir überrascht sein, was sich alles vor unseren Füßen ausbreiten darf. Alles ist bereits da und in uns!

Wir haben in unserem Leben oftmals gelernt, in Grenzen zu leben, uns zu limitieren, die unendliche Weite und uns zu trennen. Das hat schon begonnen, als wir lernten, dass Gott der Mann mit dem weißen Bart und irgendwo im Himmel ist, aber nicht in uns sitzt. Dabei durften wir nicht entdecken, dass wir die unendliche Weite selbst sind! In uns steckt aber alles, was auch im Universum verborgen ist! In uns ist alles, was auch in anderen Menschen verborgen ist! In uns ist alle Liebe, die wir für uns und andere wünschen! Die heutige Zeit und die Entwicklung der Menschheit führt uns geradewegs auf diese Tür zu – die Tür der Liebe! Alles andere wird nicht mehr funktionieren, was wir überall auf dieser Welt sehen dürfen!

Die Wünsche, Fantasien, Vorstellungen, Geilheit auf dies und das, übertriebener Ehrgeiz, Egoismus, … sterben! Es ist nicht mehr die Zeit und der Raum, um in den Spielchen unseres Egos und unseres Verstands hängen zu bleiben. Wir können es tun – der Druck wird uns jedoch immer mehr zusammen drücken! Wir dürfen diesen Monat und die Energie nutzen, um unsere ureigene Kraft für die bedingungslose Liebe zu nutzen! Wir dürfen aus unserer Kreativität heraus Heilung geschehen lassen – auf welchem Weg auch immer! DU kannst Dich selbst heilen! Wir müssen es nur wollen…

Ich durfte einiges davon persönlich auf der Reise nach Kirgisistan und zum Kinderzentrum Ümüt-Nadjeshda auf eine ganz besondere Art und Weise erfahren. In tiefer Demut blicke ich auf die Tage zurück. Während wir in unserer westlichen Welt z. B. darüber diskutieren, welche „Mittel, Geräte, Technologien, …“ nötig sind, um Menschen zu helfen, durfte ich wieder mal erfahren, welche „Mittel“ die kraftvollsten und wundervollsten sind, die unterstützen dürfen – die bedingungslose Liebe, das Mitgefühl, das Dienen und die Freude, die wir weitergeben dürfen, um Menschen zu helfen, uns selbst zu erfahren und gegenseitig respektvoll miteinander umzugehen! Es braucht nicht viel, wenn wir bereit sind, mit Freude und Ehrlichkeit zu geben. Es waren emotionale Tage, die mich innerlich sehr bewegt haben. Sei es die Natur, die Erlebnisse im Kinderzentrum oder die Zeit mit einem Teil meiner Familie und meinen Liebsten. Mit sehr großer Dankbarkeit schaue ich darauf zurück und werde es immerzu in meinem Herzen tragen, was zutiefst genügt.

Viel zu oft verfangen wir uns jedoch in dem was noch fehlt, was noch nicht perfekt ist, was noch getan werden könnte, usw.! Sei es in uns oder im Außen. Dabei übersehen wir zu oft, dass es nicht viel braucht, um glücklich zu sein, um zu helfen, um in diesem Fall Kindern mit einer Behinderung ein Lächeln und Lebensmut zu schenken. Und wir müssen das nicht aus „Schulddenken“ oder „Mitleid“ tun. Nein! Ganz einfach aus dem Willen des Herzens heraus, dass wir für uns und gemeinsam auf diesem Planeten sind! Dass wir eine Menschheit sind! Dass wir geboren wurden, um gemeinsam zu leben und zu erfahren. Tun wir das aus unserem Herzen und mit unserer ganzen Liebe, werden wir reicher beschenkt, als es alles auf dieser Welt tun könnte. In diesem Moment erkennen wir, dass wir das Universum sind und in uns all die Geschenke verborgen sind, die uns zu Menschen machen – Mitgefühl und Liebe!

Einen ganz wundervollen Monat Dir und mit aller Liebe,
Nam Terath Singh

Fügung

Die ersten Monate des Jahres waren ereignisreich und haben einen Schwung in unsere Leben gebracht, der uns des Öfteren in alle möglichen Richtungen getrieben hat. Möglicherweise war es für Dich mitunter auch eine anstrengende Zeit. Es ist nicht immer einfach, dabei die Ruhe zu bewahren. Wir sind schnell dabei, ins Tun zu gleiten und weiter weiter weiter zu machen und zu rennen.

Auch ich kenne das aus persönlicher Erfahrung. Immer wieder erwische ich mich dabei, wie in mir ein gehetztes, stressiges Empfinden aufkommt, das mich treiben und fast schon vor sich herjagen will. Ja, trotz aller Jahre Yoga, Meditation, Selbstentdeckung gibt es auch für mich und uns „YogalehrerInnen“ immer wieder diese Momente… 🙂 Mein Verstand ist dann schon Lichtjahre entfernt vom gegenwärtigen Moment und verstrickt sich dann darin, was es noch zu tun oder zu lassen gibt. Wie es Dir vielleicht auch gehen mag – das ist sehr anstrengend und energieraubend!

Wir Menschen haben in den ersten Monaten Intentionen gesetzt, neue Bekanntschaften geschlossen, Projekte angestoßen, Veränderungen erlebt, die oftmals schneller waren, als wir überhaupt schauen konnten. Der Monat April fordert uns nun mitunter dazu auf, die Ruhe zu bewahren und trotz allem aufmerksam zu sein, wann wir wo und wie handeln können. Er eröffnet uns die Möglichkeit, zu sitzen und mit Geduld zu warten, was sich nun entfalten darf. Die Samen sind gelegt, es gibt erst einmal nichts zu tun oder zu erreichen – einfach nur im Herzen bleiben und dem Schauspiel zuschauen, das sich nun vor unseren Augen eröffnet. Wir dürfen nun einfach mal abwarten, den Frühling kommen lassen und sehen, wie sich die gelegten Samen entfalten.

Die Natur ist für uns immer wieder ein prägendes Beispiel. Im Frühling gibt es für die Pflanzen und Tiere nicht viel zu tun. Sie öffnen sich der Sonne entgegen, lassen das neue Leben in sich fließen und wachsen alleine dadurch. Die Blumen erwachen, die Tiere strecken und recken ihre Köpfe – neues Leben erwacht! Was ist, wenn wir uns dem anschließen? Wenn wir uns auf unseren Platz setzen und nun wachsen, transformieren, heilen lassen, was geschehen darf? Es erfordert Vertrauen, ja. Und es erfordert eine tiefe Atmung, wenn vieles um uns herum doch weiter rennt und rennt und rennt. Doch müssen wir immer mit rennen? Verlangt das Leben von uns Geschwindigkeit, Eile, Gedankenstürme?

Noch immer darf uns das Mantra begleiten: Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich! Es gibt nun nur eins zu tun – zu SEIN! Verweile in Deinem Herzen, erfahre Deine Liebe und Freude am puren Leben, wie es sich entfaltet, ohne dass wir Pläne, Ziele, Möglichkeiten erschaffen und kreieren müssen! Lass uns in Neugierde die kommenden Tage begehen und direkt erfahren, was für ein großes Geschenk wir jeden Tag erhalten und was sich jeden Tag fügt, wie es sich fügen darf – in tiefer Dankbarkeit empfangend was sich weitet!

Alles Liebe für Deinen Monat!

Nam Terath Singh

Partytime

In ein paar Tagen erwartet uns der nächste Vollmond. Er wird das was ist, noch einmal beschleunigen. Partytime! 😀 Doch was bedeutet das für uns?

Möglicherweise hast Du in diesem Jahr schon erlebt, wie ein Druck in Dir entsteht, Altes gehen zu lassen, es von alleine geht und Du Dich für neue Möglichkeiten öffnen kannst. Immer wieder haben wir davon gesprochen, dass es in diesem Jahr viele Chancen dafür gibt, mutig zu sein, um das was weg fällt, fallen zu lassen und die Energie zu nutzen, um an etwas Neuem teilzuhaben. Nun, das Universum dreht sich weiter und wir dürfen immer wieder aufs Neue lernen, uns in diesen Fluß zu begeben und uns auf die Bewegungen einzulassen, auch wenn unser Verstand und unsere alten Konditionierungen immer wieder rufen: „Nein, nein, nein, aber das bin doch „ich“. Was soll „ich“ bloß ohne all das tun?“

Das was jeder von uns möglicherweise in einem oder mehreren Bereichen des Lebens und der inneren Welt momentan erlebt, spiegelt sich in der globalen Welt und sie sich in uns. SchülerInnen demonstrieren für ihre und unsere Zukunft und lassen sich von alten Ketten nicht mehr halten. Geheimnisse, wie Missbrauch, Steuervermeidungen, … offenbaren sich und werden sich nicht mehr länger verheimlichen lassen, auch wenn das „Alte“ es noch halten möchte. Menschen wollen nicht länger in alten „Systemen“ leben, weil sie erkennen, dass sie ihrem eigenen Glück nicht mehr dienen. Dabei dürfen wir dankbar sein, was uns offenbart und gezeigt wird – im Außen wie im Innen. Das Glück jedoch findet sich schon lange (und noch nie) nicht mehr in dem, was wir glauben, in was es sich findet!

Wenn wir all dies auf uns reflektieren, dürfen wir erkennen, dass die einzige Möglichkeit darin besteht, uns wieder auf uns selbst zu beziehen – uns als Seele, Bewusstsein, Ich. Alles andere wird verbrennen und unsere Liebe, Kraft und Energie hervorrufen, wie wir sie bis dato noch nicht gekannt haben. Wir dürfen uns für unsere Ketten, Geheimnisse und inneren Systeme immer und immer wieder öffnen und aus der Stille und Liebe unseres Herzens heraus heilen und heilen und heilen. Sie sind nicht böse oder schlecht – dafür jedoch nicht real!

Heilung geschieht nicht durch Kampf. Heilung geschieht nicht durch Verdrängung. Heilung geschieht nicht durch Wegschauen und Vergessen. Heilung geschieht nicht durch neue Kreationen unseres Egos oder unseres Verstands. Heilung geschieht einzig und allein durch die Liebe, die wir in unserem Herzen tragen und die wir durch jede unserer Zellen strahlen lassen, um sie zu füllen und zu transformieren. Diese Transformation ist die wahre Party! Die Party, auf der wir mit dem Leben tanzen – ich liebe das Leben und das Leben liebt mich!

Dieses Mantra habe ich selbst in dieser Woche in einer Heilung geschenkt bekommen und es darf zugleich für uns alle gelten! Das Leben will nichts Böses von uns! Gott will nichts Böses für uns! Was geschieht, geschieht! Wie nehmen wir es auf, was passiert damit in uns und wie offen sind wir, es aus unserem Herzen heraus zu betrachten, anzunehmen und zu lieben? Was machen wir mit dieser neu gewonnenen Einsicht und der Kraft, die sich aus dem Verweilen als pures Bewusstsein offenbart?

Ich lade Dich ein hinter all das zu schauen, was Du bisher für wahr gehalten hast! Ich lade Dich ein, all die Türen zu öffnen, die Dein Verstand und Dein Ego bisher verschlossen halten (wollen), weil es ja sooooo wertvoll und dienlich ist! Ich lade Dich ein, das Leben in ALL seinen Facetten, und nicht nur denen, die Deinem Verstand und Deinem Ego gefallen, anzusehen und zu lieben! Ich lade Dich ein, Dein Sein mit der Liebe Deines Herzens und nicht der „gedankengemachten“ Liebe zu füllen! Bedingungslos! Frei! Unendlich!

Sat Nam von Herzen!
Nam Terath Singh

Aller guten Dinge sind Drei

Heute ist ein besonderer Tag in der Numerologie 03.03.2019 – 3, 3, 3 (2+0+1+9=1+2=3). Die Zahl „3“ repräsentiert unseren positiven Verstand und unserer kreative und künstlerische Seite in unseren inneren Aspekten. „Oh, positiv. Na das klingt ja toll! Besser als negativ.“ So oder so ähnlich kann das natürlich aufgefasst werden. Dabei ist der „positive“ Verstand nur ein Teil dessen, was uns zum „(Über-)Leben“ auf dieser Erde geschenkt worden ist und was uns in unserer inneren Welt als Unterstützung angeboten wird. Er repräsentiert die Fähigkeit, konstruktiv, handlungsorientiert, risikobereit, pragmatisch, flexibel und kreativ in Aktion zu gehen. Auf diese Art und Weise darf dieser Teil unseres Verstands das Leben aufgreifen und gemeinsam kreieren.

Dabei ist es von Bedeutung, dass wir uns immer wieder daran erinnern, dass der Verstand ein Werkzeug ist. Wir sind nicht er! Wir können uns natürlich von ihm führen lassen, das was in ihm passiert als real ansehen und den begrenzten Möglichkeiten, Wünschen, Vorstellungen folgen und uns in eine Limitierung hinein begeben, die im ersten Augenblick wirklich „schön“ sein mag. Doch repräsentiert sie auch wirklich uns? Repräsentiert es auch das, was uns wirklich geschenkt werden darf? Sind das wirklich alle Möglichkeiten, die es gibt? Sind wir er?

Der Verstand möchte gerne alles in der Hand behalten, planen, kontrollieren und führen. Er ist schnell dabei, „das Leben in die Hand nehmen zu wollen“. Auch ich persönlich kenne das aus meinem Leben. Zu meinen, dass eine Entwicklung, sei es für mich persönlich in mir oder z. B. für das Yogazentrum, von „mir“ gemacht wird. Ist das so stimmig? Ich durfte lernen, freizugeben, zu vertrauen (was nicht immer gelingen mag) und präsent mit dem zu spielen, was in jedem Augenblick vom Leben in unser Leben getragen wird. Was mir gezeigt, offenbart, angeboten wird, um zu lernen und zu erkennen, was das Leben mir schenken möchte. Genau in diesen Momenten dürfen wir unseren positiven Verstand nutzen. Wir dürfen kreativ mit dem in Interaktion treten, was sich uns zeigt und nicht das kreieren, was sich aus unseren begrenzten Vorstellungen und Anhaftungen heraus kreieren soll. Das Leben selbst ist Kreation und unendlich vielfältig in seinen Möglichkeiten, wenn wir uns darauf einlassen können! Alles was uns daran hindert, ist unsere Persönlichkeit mit alldem was dazugehört.

Ein Bild dafür, das sich beliebig ersetzen lässt, ist ganz einfach und erstmal sehr materialistisch. Aber nehmen wir einmal an, Du wünschst Dir einen Porsche und arbeitest auf dieses Ziel hin. Du setzt Deinen Verstand, Deine Kreativität, Deine Kraft und Energie dafür ein und möglicherweise wirst Du ihn auch eines Tages fahren. Doch, wieso limitieren wir uns auch in dieser Hinsicht? Wäre es nicht möglich, dass das Leben uns zwei, drei, vier Porsche schenken möchte und wir sie nicht annehmen können, weil unsere, von unserem Verstand gebaute, „Wunsch- und Empfangsgarage“ schon mit dem Einen voll gestellt ist? Und wir so sehr darauf „fokussiert“ sind, den persönlichen Wünschen und Vorstellungen zu folgen, dass wir das verpassen, was uns wirklich geschenkt werden darf!? Es geht auch hierbei nicht darum, faul, hypnotisiert oder schläfrig zu sein und das Leben nicht zu leben! Nein, es geht vielmehr darum, unsere Kraft, Energie und vor allem unsere Liebe auf die Präsenz zu richten und achtsam zu erkennen, welche Chance wir ergreifen, welche wir vorbei ziehen lassen, wann wir aktiv werden oder wann wir einfach nur ruhen und uns im Fluss des Lebens treiben lassen. Dieser Monat bietet uns die Möglichkeit, genau dies zu entdecken! Wege auf dem Fluss zurückzulegen und zu erkunden, was noch im Leben steckt, wie wir in Verbindung mit dem Leben stehen und wer wir WIRKLICH sind! Um „dort“ zu leben – hier!

Ich wünsche Dir aus tiefem Herzen eine tiefe Präsenz in Deinem Herzen! Ohne die Bewertungen, Pläne, Anhaftungen, Vorstellungen, Konditinierungen Deiner „psychologischen Persönlichkeit“! Eine Präsenz die in ihrer natürlichen Kraft, still, zufrieden, friedlich, freudig und voller Energie ins Leben strahlt und das widerspiegelt was Du bist! Liebe!

Sat Nam von Herzen!
Nam Terath Singh

Die Sonne strahlt! Sie beschert uns Tage voller Wärme, Licht und Sonnenschein! Die Luft duftet schon ein wenig nach Frühling und möglicherweise darfst auch Du schon einen Hauch davon in Deinem Inneren spüren! 🙂

Ja, was ist es, was wir dort in diesem Moment wahrnehmen? Ist es nicht das Gefühl von Freude, Frieden, Vollkommenheit und Liebe, das sich ausbreitet? Ist es nicht so kraftvoll, dass es sich ausbreitet und uns erfüllt? Wo ist es aber immer wieder, wenn wir uns „im Leben“ befinden? Wenn (vermeintlich) „wir“ denken, bewerten, grübeln, gestern/morgen sind, uns mit unseren Emotionen/Ereignissen/Glaubenssätzen/…, ja, mit unserer Persönlichkeit identifizieren? Wenn wir aus unserem Verstand heraus erklären, uns beweisen, rechtfertigen, stolz oder „nieder“ machen und so vieles „erleben“, was wir gar nicht sind!? Ist es dabei nicht so, dass wir selbst das Leben sind? 😉

Oftmals erlauben wir uns nicht, das sich das Leben nicht um uns herum abspielt, sondern in uns. Wir erlauben es uns nicht, einfach nur wahrzunehmen und zu entdecken. Bei der kleinsten Regung werden wir aktiv. Der Wecker klingelt und wir werden aktiv. Das Handy piepst und wir werden aktiv. Ja, sogar wenn die Sonne scheint – wir werden aktiv! Wir planen, reisen, gehen hier und dort ein und aus. Ein Gedanke kommt und wir werden aktiv. Eine Emotion regt sich und wir werden aktiv. Wir wollen etwas damit tun, machen, lösen, klären, erklären, vermeiden, nur das haben, was „wir“ aus unserem Verstand und unserer Konditionierung heraus wollen. Das sind wir, das sind wir nicht. Das passt zu mir, das nicht. Etc. etc.! Doch wer ist dieses „wir“, das so rastlos ist und nicht einfach nur sein kann?

Was passiert „uns“, wenn wir uns in die lange Weile begeben? „Uns“ wird die Kontrolle geklaut. Und dieses „uns“ ist einfach nur unser Verstand, unsere Emotionen, unsere Persönlichkeit! Und nein – es geht nicht darum, sie zu verneinen, sie zu bekämpfen oder gar auszuschalten! Neeeeeeein… Es ist vielmehr die Möglichkeit, in die Stille und den Frieden einzutauchen, der wir sind, dort zu verweilen und aus tiefer Freude und diesem „Ort“ das Leben, wie es sich manifestiert, zu betrachten! Wir sind das Herz, wir sind die Liebe, wir sind das Ich, wir sind das Bewusstsein! Der Verstand wird das nicht begreifen, also lass ihn für einen Moment draußen! Er will uns immerzu erklären. Spirituell, besser/schlechter, größer/kleiner, mutiger/ängstlicher sein und ist dabei jederzeit bereit, in der nächsten Sekunde das Gegenteil zu beweisen! Was für ein spannendes Theaterstück! 😀 Hahahahahahahahaha…

Es gibt nichts zu tun! Nichts zu erreichen! Nichts zu sein! Aber Vorsicht – unser Verstand und unser Ego, unsere ganze Persönlichkeit werden dies nutzen, um faul zu sein! Wir dürfen Faulheit nicht mit dem Sein verwechseln! Das sind zwei Paar Schuhe! Faulheit ist die Faulheit wirklich wir zu sein und stattdessen um uns selbst herum zu tanzen! Das Eintauchen würde bedeuten, dass alles geht, alles weg fällt und wir nur noch sind! „Ja, aber was ist dann mit meinem Leben? Was ist das für ein Leben? Ich hab doch Werte, Erfahrungen, meine Persönlichkeit, meine Fähigkeiten?!“ – Bist das wirklich Du? Kannst Du noch einmal in die Sonne eintauchen? Kannst Du sie in Dir empfinden? Was bleibt wirklich und was fliegt immer wieder nur vorbei? Hast Du dann überhaupt ein Sternzeichen, einen Beruf, eine Persönlichkeit, ein irgendetwas? 😉 Oder was ist dann noch da?

Viel Freude beim Eintauchen und Entdecken!

In tiefer Liebe für Dich!
Nam Terath Singh

Schalte die Freude ein

Herzlich willkommen im Februar 2019! Wow… Wie erging es Dir? Der Januar war schnell, oder? 🙂 Nun sind wir in einem Monat gelandet, der den Rückenwind des Januars noch verstärken wird. Aber hey, nicht erschrecken! Dieser Monat behält viele, viele Möglichkeiten und Chancen für uns bereit. Wir dürfen in unsere Freude am Leben eintauchen und daraus erkennen, welches Geschenk wir täglich erhalten. Das Leben!

Möglicherweise hat sich für Dich in diesem Jahr schon einiges verändert oder es ist gerade dabei. Alte Türen schließen sich, schlagen sich geradezu zu. Willst Du die Türklinken wirklich noch festhalten? Sie rosten schon! Halte Deinen Blick nach vorne gerichtet! Siehst Du nicht schon die nächsten Türen aufgehen? 😉 Wir dürfen in diesem Monat unsere ganze Leidenschaft auspacken und dem Leben als Geschenk anbieten. Leidenschaft für unser Tun, für unsere Mitmenschen, für uns, für unser ganzes Sein! Das Leben wird uns angrinsen und mit uns tanzen. Es wird uns mit Geschenken in allen möglichen Formen überhäufen. Wir dürfen uns davon wirklich überraschen lassen und dann genüsslich auspacken! Wir dürfen uns in der Liebe des Lebens entspannen und zuschauen, wie es sich vor unseren Augen entfaltet!

Dabei zählt für uns weiterhin, dass wir unsere „Schränke“ ausräumen dürfen, um neuen Platz zu schaffen. Es ist immer noch die Zeit, dass wir uns entscheiden dürfen: Altes behalten oder Neues erhalten? Für was möchtest Du dich entscheiden? Ist es wirklich nötig, mit so viel Gepäch im Rucksack auf Wanderschaft zu gehen, wenn am Wegesrand alles wächst, was Du brauchst? Ist diese Sicherheit und diese Kontrolle wirklich nötig oder kannst Du „JA“ zum Leben sagen, da sein und dich selbst initiieren?

Diese Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, dass alles „einfacher“ wird. Doch diese Bewertung liegt nur in unserem Verstand begraben, der viel zu viel Angst hat, sich hinzugeben! Diese Hingabe liegt in Deinem Herzen! Sie liegt in Deinem Lächeln! Sie liegt in Deiner Offenheit, anzunehmen! Wie wollen wir annehmen, wenn wir die Hände noch voll haben? Schmeiß den alten Kram weg! Weg damit! Was willst Du noch damit? Glaubst Du wirklich, dass Dir alte Geschichten noch so dienlich sind, dass das Neue es nicht verdient hat, empfangen zu werden? 😉 Das Leben möchte Dich beschenken und auf Händen tragen! Mit Kreativität, neuen Ideen und Projekten, neuer Freude, neuer Lebenskraft, Wohlstand und Fülle und vor allem ganz, ganz viel Liebe! Es möchte Dich in Deiner Einzigartigkeit tanzen und lachen sehen! Es liebt Dich in Deiner ganzen Schönheit und Vollkommenheit!

In tiefer Liebe für Dich!
Nam Terath Singh

Rückenwind

Das Jahr ist noch jung. Ich habe jedoch das starke Gefühl, dass wir schon mittendrin im „Rausch des Jahres 2019“ sind! Es bleibt nicht wirklich Zeit, um „anzukommen“ und das Jahr langsam zu beginnen. Diese Zeiten sind wohl ein für alle Mal vorbei… 🙂 Hinter dieser möglichen „Hektik“ und diesem vermeintlichen Gefühl von „viel“, verbirgt sich aber vor allem in diesem Jahr eine Fülle von Präsenten! Denn es treibt uns schon jetzt ein kraftvoller Rückenwind aus Kreativität, Empfangsbereitschaft, Stille und Aktion und eine Reinigung auf vielen Ebenen an, um das Licht unserer Seele in die Welt hinauszutragen. Es ist fast, als würde sich vor uns eine riesige Kinoleinwand aus Möglichkeiten und Chancen ausbreiten. Zugreifen! Einfach nur zugreifen! In uns und um uns herum!

Dabei ist es natürlich nicht immer ganz einfach, da uns alte Gewohnheiten, Muster und Gedankengänge immer und immer wieder einholen. Hierzu gibt es ein wundervolles Bild von Robert Bly aus seinem Buch „Eisenhans“, was ich nur allen Männern UND Frauen wärmstens ans Herz legen kann, um Männer/Frauen/sich aus einer neuen Perspektive zu sehen und vor allem zu fühlen.

„Der Wolf, der die sechs Geißlein verschlungen hat, muss getötet werden; man erfährt nichts über irgendwelche halbherzigen Maßnahmen wie zum Beispiel Therapie für den Wolf. Das alles ist innere Arbeit mit inneren Wölfen, aber wir müssen eine kompromisslose Haltung einnehmen. Falls kein kompromissloser Schritt erfolgt, wird der Wolf ganz einfach weiter unsere „Geißlein“ fressen.“

Das mag möglicherweise sehr hart und ohne Mitgefühl erscheinen. Wenn wir die Münze drehen, dürfen wir uns aber auch fragen, wo das Mitgefühl für UNS als Seele bleibt, wenn wir immer und immer wieder die alten Geschichten spielen lassen. Wir können sie zwar spielen lassen, aber genau nur das, LASSEN und nicht mitspielen! Wir „töten das Spiel“ und erkennen das wahre Spiel des Lebens, das aus Freude, Liebe, Mitgefühl und Geschenken auf allen Ebenen besteht. Und dabei macht es keinen Sinn, immer und immer wieder irgendwelche halbherzigen Kompromisse einzugehen. Wir finden IMMER genug Entschuldigen, Ausreden, Rechtfertigungen für alles Mögliche. Das alles aufzuzählen würde wohl Bibliotheken füllen! Lassen wir das und dafür gehen!

Friss die Wölfe mit all Deiner Liebe, nutze ihre Energie, um Dir deine Energie wieder zurückzuholen! Was glaubst Du, wieviel Energie uns verloren geht? Und wie viel wir dadurch wieder integrieren können? Es geht nicht um Perfektionismus, Härte, Streben oder sonst was. Nein, es geht einfach nur darum, dass wir in jedem einzelnen Moment unseres Lebens Geschenke erhalten, die wir oftmals immer wieder aufs Neue negieren. Dieses Jahr ist und wird voller Geschenke sein, auch wenn sie im ersten Moment vielleicht als Wolf getarnt sind! Lass sie uns auspacken, kreieren, feiern, tanzen wie die Geißlein und mit dem Leben und uns eins werden! Lass uns in den Frieden und die Stille eintauchen, in der wir zuhause sind!

Alles Liebe von mir für Dich!
Nam Terath Singh

Ab ins neue Jahr

2019 ist da. Manch einer hat vielleicht darauf gehofft, andere wiederum graust es, weil ja alles „von vorne“ los geht! 😀 Und ich darf von meiner Seite aus sagen, „Ja, willkommen 2019 – für 2018 hat es dann doch gereicht“. Vieles hat mich im letzten Jahr beschäftigt. In mir und um mich herum hat sich viel gewandelt. Altes (wie ein tiefer Glaubenssatz der Schuld) ging, Neues (am liebsten das „Nichts“ und die Offenheit) kam, trat an dessen Platz und erfüllt mich mit Dankbarkeit und neuer Energie. Herausforderungen, die sich fast täglich einen Platz auf meinem Weg gesucht haben! 🙂 Das Jahr hat Kraft benötigt, Geduld und Ausdauer, die ich für mich immer wieder im Yoga, der Meditation, der Selbsterforschung und der Natur finden durfte. Gewiss war es für einige Teile in mir nicht immer einfach. Doch mein „Ich“ weiß, „Oh yeah Baby, Rock’n’Roll“ – ja, das war es! 😀

Nun fragen wir uns wie jedes Jahr, was das Jahr wohl bringt und was uns erwarten wird. Unser Verstand ist schon vor dem neuen Jahr fleißig dran, Pläne zu schmieden, Erwartungen zu schüren und sich darauf vorzubereiten, was wohl alles passieren KÖNNTE! Tja, was soll man dazu sagen? Es liegt an uns! Was machen wir aus dem, was das Leben uns schenkt? Wie gehen wir damit um? Wie kreativ sind wir? Und aus welchem Teil in uns agieren wir?

Hierbei werden wir in diesem Jahr Unterstützung erhalten. Die 9 des Jahres ist eine Zahl, die uns viele Geschenke bereit halten kann. Sie darf uns in ein höheres Bewusstsein und in den Frieden begleiten. Jedoch kann sie aber auch in das Gegenteil umschlagen! Was nicht zwingend „negatives“ bedeutet, sondern eine Kraft, die uns dabei unterstützen kann, Altes wahrlich zu „zerschlagen“ und zu besiegen! Was vorbei ist, ist vorbei! Lassen wir es los! Lassen wir Frieden in uns einkehren, um der Welt Frieden zu bringen!

Dieser Frieden steckt in unserem wahren Kern, in uns, im Raum unseres Herzens! Und hier kommt die 19, 1+9 ins Spiel, die als 10 diese Extreme noch verstärken kann, zugleich aber die Kraft und der Mut unserer Seele ist. Wir dürfen dieses Jahr mutig sein. Mutig in uns, mutig im Leben und mutig in dem was wir tun! Wir können unser Strahlen nach außen tragen, genauso wie wir sind! Wir, als Seele, sind wunderschön! Alles drumherum darf gehen! Trauen wir uns das zu? 😉 

Lassen wir uns dabei von diesem wunderbaren Jahr unterstützen – 2+0+1+9 = 12, 1+2 =3 – der positive Verstand! Der „positive“ Teil unseres Verstands kann uns dieses Jahr enorm boosten! Kreativität, Mut, Risikobereitschaft, Enthusiasmus, … all das steht uns direkt an der Oberfläche zur Verfügung. Wenn wir möchten… 😉 Es ist Zeit zu „erwach(s)en“ und alte Seilschaften in uns zu kappen, die uns von der Reise abhalten. Manches mag dabei „gehen“, doch dabei entsteht Raum für Neues!

Die Frage dieses Jahr wird von daher nicht sein was passiert, sondern aus welchem Teil heraus wir wie handeln. Reagieren wir? Sind wir ängstlich? Halten wir fest? Glauben wir immer noch alles was alt ist? Welche Teile in uns befeuern wir? Wo in und um uns herum können wir Frieden schließen oder nicht? Warum nicht? Sind wir ehrlich zu uns selbst?

Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen ein spannendes und fruchtbares neues Jahr 2019! Lass uns gemeinsam eine „Kerze des Friedens“ anzünden und unseren Teil zum Sein beitragen! Danke für Deines!

Nam Terath Singh

Entspann Dich im Chaos

Wow, was für ein November! Es gab wohl wenige Tage in diesem Monat, die etwas von „Ruhe“ hatten! Ich kann nur aus meinen eigenen Erfahrungen und Beobachtungen berichten. Aber das was in diesem Monat so los war, war ein „heißer Ritt“! 😀 Der Monat stand unter dem Stern, dass uns Dinge erreichen, die wir wirklich loslassen dürfen. Themen, die uns nicht mehr dienen. Das konnte im Job, in Freundschaften, in einem selbst, in der ganzen Gesellschaft sein.

Schauen wir doch mal mit wenigen Beispielen aus einem größeren in ein kleineres Bild… In der Ukraine wurde ein Konflikt wieder angeheizt, anstatt ihn zu befrieden. In der Wirtschaft herrscht eine gewisse Unsicherheit, was in den nächsten Monaten passieren wird. In der Gesellschaft (z. B. Frankreich) entsteht ein Aufruhr, weil Altes nicht mehr hingenommen werden will. Und und und… Und zugleich steigt in uns der Druck, dass wir uns freier und leichter machen (lassen) dürfen. Ich durfte es die letzten Wochen selbst sehr stark spüren. Unser Unterbewusstsein mit all seinen Glaubenssätzen, Mustern, Erfahrungen, Erinnerungen, … können wir uns wie eine Zwiebel vorstellen. Nur dass diese Zwiebel noch ein paar mehr Schalen als die essbare Zwiebel besitzt… 😀 So durfte ich beobachten, wie sich ein Glaubenssatz der Schuld auf einer sehr tiefen Ebene wieder gezeigt hat. Er zeigte sich sehr deutlich und mit viel emotionaler Kraft. Und dabei aus einem ganz neuen Blickwinkel und der Möglichkeit, mich noch mehr wahrzunehmen.

Oftmals drehen wir uns dann jedoch davor weg und wollen nicht hinschauen, weil das was man dort sieht, nicht unbedingt immer „schön“ ist. Tun wir es doch, können Wunder geschehen. Ohne dass wir dann weiter etwas tun, lösen sich die oberen Restschalen plötzlich wie in Luft auf. Sie transformieren sich in neue Lebensenergie und wir holen uns unsere ureigene Kraft und Freude wieder zurück. Wir können sehen, wie  sich das Puzzle, welches über unser Leben hinweg ein wenig in Mitleidenschaft gezogen wurde, wieder zusammen gebaut wird. Ich persönlich bin nun zwar mit einem tieferen Glaubenssatz konfrontiert. So durfte ich es aber auch spüren und erfahren, dass sich „leichtere Schuldgefühle“ wie in Luft auflösten und ich gleichzeitig diesen „frischen Wind“ spüren darf, der mein ganzes Sein durchpustet… 🙂

So dürfen wir diese Energie und Einstellung mit in den Dezember nehmen. Wir dürfen uns entspannen, für uns sorgen und zugleich die Türen ganz weit aufmachen, lüften und beobachten, wie sich das Universum und Mutter Erde um uns kümmern und uns umsorgen. Wie sie Altes transformieren, uns dabei unterstützen, von Dingen, Menschen, Themen loszulassen, …, die uns einfach nicht mehr dienen. Auch wenn unser Verstand durch Ängste, Schuld, Scham, etc. dafür sorgen möchte, es doch festzuhalten, ist es unser Geschenk in den nächsten Tagen, einfach abgeben und zugleich Neues empfangen zu dürfen.

Nutze diesen Monat gerne, um Dich wirklich zu öffnen! Schaue zu Dir selbst, was darfst Du ziehen lassen, vergeben, abgeben und trau Dich, neue Wege zu beschreiten, zu spielen, verrückt zu sein, zu kreieren und Dir ausreichend Zeit für Dich selbst und all Deine Körper, Dein ganzes Wesen und Sein zu nehmen.

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute!
Nam Terath Singh

Sturm der Wahrheit

Dieser November fordert uns und unsere Wahrheit heraus. Wir können es auf vielen Ebenen entdecken. Sei es (welt-)politisch, in unserer Gesellschaft oder in uns selbst. Vieles tritt aus der Dunkelheit ans Licht. Seien es Spendenaffären, politische Verquickungen, gesellschaftliche Entwicklungen oder unser tiefes Innenleben aus Glaubenssätzen und Emotionen, die sich uns in ihrer vollen Breite zeigen. Wenn man genau hinsieht und die Augen dafür öffnet, ist es nicht immer leicht, in diesem Sturm stehen zu bleiben. Auch für mich persönlich waren die letzten Wochen geprägt davon, dass alte Themen, Bilder, Erfahrungen, Erlebnisse und die daraus resultierenden Gefühle, Gedanken, Erinnerungen und Glaubenssätze noch deutlicher ans Tageslicht kamen. Dies war nicht immer leicht und bedeutet dabei immer wieder die Chance, sich dem Leben und dem Fluß hinzugeben.

So durfte ich z. B. erfahren, wie wichtig es ist, zu der eigenen Wahrheit zu stehen, sie zu vertreten und dann auch die Konsequenzen zu tragen. Leicht wird man dadurch von außen beeinflußt und im Inneren wieder angetriggert, ob das denn jetzt alles so sein darf oder nicht. Und schwupps, zeigt sich wieder ein Zweifel. Woher kommt dieser nun? Und was lässt mich zweifeln, was steckt dahinter? Und vor allem – was benötigt es, dass ich standhaft bleiben kann? Es soll nicht bedeuten, dass wir dadurch starr werden und auf allem beharren sollen. Nein, es soll vielmehr bedeuten, dass wir von diesem verwurzelten Standpunkt heraus alles offen betrachten können, um zu sehen, wie ich selbst möglichweise (neu) denken, fühlen und handeln darf. Wie soll uns das im Chaos gelingen?

Es sind große Möglichkeiten, die sich eröffnen, um uns selbst und die Menschen um uns herum näher kennenzulernen. Und dabei dürfen wir uns immer wieder bewusst machen, dass hinter der „anderen Wahrheit“ etwas verborgen liegt, was möglicherweise eine Chance für uns selbst ist, zu lernen. Was gibt es in der „anderen Wahrheit“ zu entdecken, was wir in uns selbst nicht sehen wollen? Was drücken wir weg? Wo haben wir möglicherweise eine festgefahrene Meinung oder ein starres Verhalten, das schon längst abgegeben werden darf? Und wie kann sich eine Lösung entwickeln, die zur eigenen Stärkung und ins eigene Vertrauen führt?

Was oder wem begegnest Du also diesen Monat? Welche Herausforderungen stellen sich Dir, zu Dir, Deinen Worten und Handlungen zu stehen? Wie kannst Du sie selbst wiederum erweitern, um Dein Bewusstsein zu schärfen und Deine Liebe für das „Andere“ zu öffnen? Was kannst Du hieraus integrieren und in Dir heilen? Es ist eine gute Zeit und schon lange dafür bereit, dass wir ehrlich zu uns selbst sind und all die Türen öffnen, die wir für Monate, Jahre, Jahrzehnte verschlossen hielten.

Ich wünsche Dir dafür viel Freude und Kraft! Keep up! 🙂

Alles Liebe von Herzen,
Nam Terath Singh

Fünf Jahre SchwarzwaldSeele

Vor genau fünf Jahren, am 02.11.2013, öffnete die SchwarzwaldSeele ihre Türen. Ich erinnere mich noch genau an die eigenen Emotionen, Gefühle, Gedanken, Erlebnisse und diesen kaum in Worte zu fassenden Tag, der einmalig sein und bleiben wird. Es war eine Achterbahnfahrt der Extraklasse! 😀 Und so begann an diesem Tag für mich ein vollkommen neuer Lebensabschnitt, der nicht mehr nur auf „geistigen Konzepten“ beruhte, sondern einen neuen Raum für das eigene Herz und die Seele öffnete. Ich durfte und darf immer noch meiner Aufgabe in diesem Leben folgen und dabei jeden Tag dankbar dafür sein, zu leben, mit Dir und Euch zu leben und Menschen zu unterstützen, die die eigene Verwantwortung übernehmen und sich lieben und wertschätzen wollen. Es erfüllt mich jedes Mal mit Freude, in einem Kurs zu sein, Menschen zu unterrichten, zu begleiten, neue Ideen zu kreieren, ein Lächeln, ein Weinen, … zu sehen und mitfühlen zu dürfen, was in diesem Moment ist. Auch wir als Lehrer dürfen dabei in jeder Sekunde lernen, expandieren, erfahren und uns und die Welt neu entdecken. Es ist eine Reise, für die ich persönlich tiefe Dankbarkeit empfinde und die ein Geschenk des Universums ist, sie jeden Tag auch in Zukunft gehen zu dürfen. Nun dürfen wir das seit geraumer Zeit zu Zweit (die „Nams“ 🙂 – Nam Joti Kaur und Nam Terath Singh) erleben, was meine Dankbarkeit noch mehr erfüllt. Umso mehr haben wir Möglichkeiten und Türen, die wir für Dich und Euch öffnen dürfen. Umso mehr dürfen wir, lustigerweise sehr synchron, in die Themen des Novembers eintauchen: Wahrheit, Heilung und Neuausrichtung.

So richten wir auch unseren Blick in die Zukunft und werden ab dem nächsten Jahr neben den Kursen und dem Kundalini Awakening Teacher Trainung unsere Intensivtage und -wochenenden unter den „SEIN Seminaren“ zusammenfassen, die als komplette Seminarreihe oder als Einzelseminare besucht werden können. Wir möchten Dir eine weitere Möglichkeit eröffnen, wenn Du es spürst, auf eine Reise nach innen zu gehen und es eröffnet sich Dir eine solide Yoga- und Meditationspraxis, Tanz, Körperarbeit, Selbstreflektion, Energietransformation, Verbindung mit der Natur und Experimentieren. Weitere Informationen erhältst Du gerne von uns oder direkt hier…

Feier nun also gerne am 10.11.2018 mit uns und melde Dich für die Jubiläumsfeier an! Wir möchten uns ganz persönlich an diesem Tag bedanken! Für all die Unterstützung, die Liebe und das Sein! Weitere Informationen findest Du unten im Newsletter! Wir freuen uns auf Dich und von Herzen alles Liebe!

Nam Terath Singh