Wir leben in einer so schnellen Zeit, in der die Belastung, der Druck, die Herausforderungen von Woche zu Woche zunehmen. […]

Wir leben in einer so schnellen Zeit, in der die Belastung, der Druck, die Herausforderungen von Woche zu Woche zunehmen. Wir können das in uns spüren, sehen es aber auch in unserer Gesellschaft, der Wirtschaft, der Politik. Wir werden vor Aufgaben gestellt, die es zu lösen gilt und für die wir Kraft und Energie brauchen. In allen Bereichen rumort es. Die Wirtschaft beschäftigt sich mit Lieferschwierigkeiten, Inflation, Fachkräftemangel, … . Die Politik treibt Fragen wie die Migration, der Klimawandel, Datenschutz, …, um. Familien sind mehr und mehr herausgefordert, in diesem wilden Gewässer zusammenzustehen. Und jedes Individuum auf diesem Planeten steckt in ganz eigenen Thematiken, die es zu lösen gilt.



All diese Themen haben Einfluß auf uns und zugleich können wir Einfluß darauf nehmen. Es ist ein Paradox, das uns alle gleichermaßen beschäftigt. Wir können die Augen vor den Veränderungen auf diesem Planeten verschließen oder auch tief darin eintauchen. Egal wie wir uns auch entscheiden und immer wieder neu entscheiden, werden wir aufgefordert, neue Wege auch für uns zu finden. Was brauchen wir? Was unterstützt uns? Was behindert uns? Was dürfen wir tun oder auch lassen?



Mich treiben immer wieder dankbarerweise diese Fragen um, wie wir als Menschheit unsere Zukunft gestalten wollen! Wie wollen wir konsumieren? Wie wollen wir essen? Wie wollen wir uns gegenseitig verhalten? Wie wollen Frieden schaffen? Wie wollen wir in Zukunft „arbeiten“? Was machen wir aus unseren Werten, die wir in unserem Herzen tragen? Wie können wir gemeinsam eine Welt kreieren, die es möglich macht, dass Gleichheit, Fairness, Respekt, Mitgefühl, (Umwelt-) Schutz, Minimalismus, Freiheit, …, an erster Stelle stehen?! Wie können wir gemeinsam dorthin kommen, dass Macht, Geld, Pyramidenstrukturen, Krieg, Hunger, Zerstörung, Ausbeutung, Hass und tiefe Glaubenssätze vergangener Tage zum „Auslaufmodell“ werden? Nebenbei, sie sind es schon! An so vielen Ecken können wir das „Neue“ spüren“, sehen und entdecken, dass die Samen sprießen und die Pflänzchen ganz sanft anfangen zu blühen! ES IST MÖGLICH!



Wenn wir den Mut aufbringen, einzutauchen und uns den Herausforderungen nicht nur halbherzig, sondern voller Inbrunst und Commitment zu stellen, geschehen Wunder! Und diese Wunder geschehen täglich! Doch all dies benötigt Ausdauer, Geduld, Standhaftigkeit, „Tropfen die den Stein langsam aushöhlen“. Wie schaffen wir es also, uns die nötige Energie und Kraft zuzuführen, ohne uns auszupowern oder zu verheizen? Wie können wir Wege finden, uns so zu stärken, dass wir im Sturm tanzen können, ohne uns zu verlieren?! Was hilft uns von Herzen in eine Kraft zu kommen, die uns nicht auslaugt, sondern im Gegenteil Energie zuführt?



Es gibt viele Wege, die uns darin unterstützen können. Wir können kalt duschen, meditieren, Yoga praktizieren, in die Natur gehen, Sport treiben, gesund essen und trinken, wahrhaftig kommunizieren, auf uns achten, abgrenzen, miteinander statt gegeneinander gehen, Musik hören, schreien, weinen, lachen, tanzen, singen, musizieren, ach so viel mehr! Hinter alldem steckt zugleich ein ganz wesentlicher Punkt: WIE? Wie praktizieren wir all dies? Welche Intention ist dahinter? Ist es ein Muss und versetzt es uns noch mehr in Stress? Zwingen wir uns dazu und laugen uns dadurch noch mehr aus?



Ich lade Dich ein, Dich in deinem Leben zu fragen, wie Du Dinge tust! Wie lebst Du all die Aufgaben, Herausforderungen, Möglichkeiten, Chancen, die sich Dir täglich zeigen? Wie putzt Du Deine Zähne? Weil Du es musst oder weil es Dir Freude bereitet? Wie veränderst Du Dein Konsumverhalten? Weil Du glaubst, es muss so sein oder weil Du Freude an Einfachheit entdeckst? Wie begegnest Du all den Veränderungen, die um Dich herum geschehen? Mit Angst, dass doch alles so bleiben sollte, wie es mal war oder mit Neugier, was uns alles Magisches erwarten wird? Wie ist Deine innere Einstellung? Wie kannst Du aus einer Bewertung heraus kommen und das Leben an sich erheben? Wie kannst Du dich erheben und einen Raum schaffen, der es Dir ermöglicht, trotz Widrigkeiten und Anstrengungen, Freude, Neugier, Liebe zu integrieren und hieraus automatisch Kraft zu schöpfen?



Trau Dich! Lass uns gemeinsam in unsere Herzen eintauchen und unsere Egos Augenblick für Augenblick beiseite stellen! Wir sind eins! Wir sind ein großer Organismus und zugleich ein kleines Lichtsternchen, welches unendlich strahlt! Erlaube Dir aus Deinem Herzen heraus zu agieren, zu handeln und weiterzugehen! Du wirst es spüren! Die Kraft wird Dich begleiten und füllen – LIEBE!



In aller Liebe,
Nam Terath