Vor lauter „Entwicklung“ in der Welt, um uns herum und in uns, übersehen und vergessen wir manchmal die Essenz des […]

Vor lauter „Entwicklung“ in der Welt, um uns herum und in uns, übersehen und vergessen wir manchmal die Essenz des Göttlichen. Wir lesen, tun, machen, erfahren, wachsen, schrumpfen, praktizieren, erleben, wollen, und und und… Was ist der Grund dafür? Aus welcher Intention oder sogar mit welchem Ziel tun wir das? Die einen wollen glücklicher werden, die anderen mehr Ruhe und Ausgeglichenheit, mehr Mut, Kraft, Energie, persönliche Entwicklung und Wachstum, altes Loslassen und Neues kommen lassen. So darf uns möglicherweise auch die Energie im September darin unterstützen, die Vergangenheit loszulassen und eine neue, brilliante Version von uns zu erneuern. Wir dürfen entdecken, was wir wirklich wollen, „nein“ sagen zu dem was wir nicht wollen und was uns nicht mehr dient. Ob es um uns geht, um unsere Beziehungen, unseren Beruf, … . Doch ganz ehrlich! Nach was suchen wir wirklich und wohin soll uns eine „Erneuerung“ führen? Ja, selbstverständlich dürfen wir uns „schälen“ und Energien, die alt in uns sind, transformieren. Doch sind wir nicht schon immer göttliche Schönheit und Liebe? Dürfen wir uns nicht ganz einfach in Dankbarkeit hingeben, um Liebe und Gnade zu sein? Strahlende Seelen in einem Leben voller Geschenke. Mooji bringt dies für mein Gefühl so wunderbar auf den Punkt: „The place you are looking for is the place from which you are looking.“

Es mag anfangs vielleicht etwas verwirrend sein. Welcher Platz von dem ich schaue? Von wo schaue ich denn überhaupt? Wer schaut denn und wohin wird geschaut? Für unseren Verstand ist das nicht greifbar und er möchte das auch nicht greifen. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir aber wo wir sind. Wir wissen tief in uns, dass das was passiert, das ist, was passieren darf! Dass das, was wir erleben, genau so geschehen darf. Was auch für uns bedeutet, unser (gesellschaftlich) angeborenes „Streben nach Glück“ einfach Glück sein zu lassen! Es ist mit Glück, Freude, Liebe, … genau das Gleiche wie mit materiellen Wünschen. Haben wir sie, wollen wir mehr oder etwas anderes, Neues! Erkennen wir jedoch die Vollkommenheit und Schönheit der ganzen Schöpfung, werden wir erfüllt und es bedarf nichts zur Erfüllung. Wir dürfen unsere Wachsamkeit des „Platzes“ halten, wie es die kurze Geschichte der Numerologie schön beschreibt: „Once when Yogi Bhajan was counseling a young man in my presence, he told him that it is not always about how spiritual you are, it’s about how alert you are.“ Hieraus, aus unserer Wachsamkeit, der Stille unserer Seele und der Liebe unseres Herzens können wir im Leben navigieren, mit ihm spielen, leben und uns als Seele und das Leben, das SEIN erfahren. Hier können wir sein, was wir sind, schon immer waren und immer sein werden!

Was passiert, wenn Du das im Leben siehst, beobachtest und mit Deiner Kreativität aus dem etwas machst, was das Leben dir bietet? Eine kleine Übung hierzu… Was liegt heute noch in Deinem Kühlschrank? Hattest Du einen Plan, was Du kochen möchtest? Wirf ihn über den Haufen, leg alles vor Dich hin und dann erfinde etwas, was sich aus Dir heraus ergibt. Was wird Dir geboten? Wieviele Möglichkeiten wirst Du wirklich finden? Gibt es nur das oder das? Viel Freude und einen guten Appetit! 🙂

Aus tiefem Herzen und mit viel Liebe,
Nam Terath Singh