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Was sind Deine Prioritäten?

Das Jahr der Entscheidungen nimmt seinen Lauf. Und wir treten in einen besonders interessanten Monat hierfür ein. Wir werden vom Juni, dem sechsten Monat des Jahres, willkommen geheißen. Die Zahl Sechs steht für unseren sechsten Sinn, unsere Intuition, die uns leiten darf, um die Entscheidungen zu treffen, die uns als göttliches Wesen, und nicht unserem Ego, dienlich sind. Aus der Intuition heraus wissen wir immer, was und wie es zu entscheiden gilt, um mit dem Leben zu fließen, um dabei zu lernen und aktiv in die Transformation zu gehen! Es ist eine Grundlage des Yoga, dass wir unser drittes Auge aktivieren, stärken und gleichzeitig verfeinern, um aus seiner Klarheit heraus in der inneren und äußeren Welt zu agieren! Ohne eine gut ausgefeilte Intuition werden wir niemals die Feinfühligkeit für die Wahrheit oder die Unwahrheit besitzen. Wir werden nicht erkennen können, was in uns oder im Außen echt oder verfälscht ist. Wir werden unsere Entscheidungen niemals wahrhaftig aus dem Herzen treffen können, da nur die Intuition unseren Geist mit unserem Herzen verbinden kann, um in einer Partnerschaft Hand in Hand zu gehen!  

Die Vereinigung unseres Geistes mit unserem Herzen ist der kurze Weg vom dritten Auge über unsere Kehle zu unserem Herzen. Unsere „Geistesblitze“ wandern durch das fünfte Chakra, welches für die Wahrheit und (göttliche!) Authentizität steht. Dort dürfen sie zum ersten Mal überprüft werden, um dann in unser Herz einzutauchen, in welchem sie sich mit unserer Liebe, unserem Mitgefühl, unserer Geduld und unserem Verständnis vereinigen. Die Intuition ist unser direkter Draht dorthin! Sie ist kein rein geistiges Konzept! Sie ist ein Wegweiser zur Wahrhaftigkeit unseres Herzens! Und ich meine damit kein „romantisches“ oder „hinter einer Tür verstecktes“ Herz! Nein! Es geht um eine radikale Öffnung der Türen, der Schleuse des fünften Chakras, damit die Energie aus unserer Intuition frei fließen kann! Spürst Du, wie sich das Thema Wahrheit in allen energetischen Ebenen wiederfindet? Und sind wir uns bewusst, dass dies eines DER Themen des Wassermannzeitalters ist? Sind wir daraufhin mutig genug, uns von der totalen Ehrlichkeit, Offenheit, Entscheidungskraft, des puren Wissens und der Reinheit des Herzens führen zu lassen?

Nehmen wir an, Du hast bei einer Entscheidung ein „mulmiges Gefühl“. Was ist „richtig oder falsch“? Was wäre die „beste“ Entscheidung? Ein Gefühl entsteht bekanntlich aus einem verfälschten Gedanken. Er wird durch unsere Glaubenssätze, Erfahrungen, Erinnerungen, …, eingefärbt und gibt sich dann als die Wahrheit aus! Besser bekannt als BauchGEFÜHL! Im Bauch sind unsere Gefühle und Emotionen gespeichert, die immer auf alten Gedanken, etc. basieren! Können wir uns also darauf verlassen? Teilweise – denn sie sind behaftet! Was uns wirklich hilft ist, wieder, unsere Intuition. Denn sie ist klar, rein und wenn sie mit dem Herzen verbunden ist, in solch einer Kraft und Klarheit wahrnehmbar, dass es keinerlei Zweifel mehr gibt! Einzig und alleine unsere Wahl, was wir in uns priorisieren, wem wir zuhören, was „wir“ als wahr empfinden, wird darüber entscheiden, wie glücklich wir auf allen Ebenen und wie gesund wir in all unseren zehn Körpern sein können.

Wir denken bei Priorisierung oftmals an Aufgaben, Zeitpläne, Menschengruppen, Ordnung, was absolut sinnvoll ist – aber Vorsicht, dahinter verbirgt sich oft der Wunsch nach Kontrolle! Es soll so laufen und ausgehen, wie wir wollen! Dabei ist das Wichtigste an der Priorisierung immer das „Wohl“! Nicht im Sinne von „Wellness-Wohl“, dafür in einem tiefen Akt der Liebe, von innerer (und damit äußerer) Freiheit und Zuneigung zu dem was uns als göttliches Wesen ausmacht! Und auch hierfür brauchen wir unsere Intuition, denn zu leicht lassen wir uns von den Fantasien und Stories unserer mentalen Welt verzaubern und in eine Richtung leiten, die für sie selbst „wohlig“, für die meisten unserer Körper aber „unwohlig“ ist.

Nehmen wir das Thema „Zeit“. Zeit betrifft uns alle in der einen oder anderen Art und Weise! Für was nehmen wir uns Zeit? Wie verteilen wir unsere Zeit? Haben wir Zeit oder haben wir keine Zeit? Und wie ehrlich sind wir z. B. in diesem Thema mit uns? Liegt unter diesem Thema nicht grundlegend die Frage der Priorisierung? Priorisieren wir also dabei die Dinge, die uns wirklich „gut tun“? Oder belügen wir uns in uns? Klassischerweise betrifft dieses Thema im Yoga z. B. unsere eigene Disziplin, unsere Praxis, unseren Willen zu transformieren. Nehmen wir uns Zeit DAFÜR? Priorisieren wir uns (und wenn es nur 15 Minuten sind)? Oder priorisieren wir die Geschichte drum herum? Fühlen wir uns „wohl“ in diesem alten Gewand? Für die Persönlichkeit, die mentale Welt, mag es sich gemütlich und gut anfühlen. Dies ist aber nur EIN Teil unseres göttlich-menschlichen Wesens! Was passiert mit all den anderen Teilen?

Priorisierung ist immer auch das Herstellen einer gesunden Balance! Wenn wir priorisieren, uns FÜR etwas entscheiden, bedeutet das nicht, dass das „Dagegen“ komplett wegfällt oder wegfallen muss. Es trägt nur nicht mehr das Gewicht. Bleiben wir bei dem Beispiel. Egal ob unsere Gedanken erzählen, dass wir keine Zeit haben oder wir uns keine Zeit für die Praxis nehmen wollen! Es sind Gedanken und sie täuschen uns! Möglicherweise ist es ein „Abschneiden“ an anderer Stelle, um hier etwas hinzuzufügen. Oder es ist die Priorisierung der Balance all unserer Körper anstelle der Einseitigkeit des Geistigen. Es ist kein entweder oder, es ist eine Vereinigung zum „Wohle aller“! Und um zu wissen, wie wir die Priorisierungen setzen, benötigen wir wiederum unsere Intuition, die uns Klarheit, (wirkliche!) innere Ruhe durch die Transformation des Alten und Frieden in uns schafft.

Wusstest Du, dass wir im Verlauf der Entwicklung des Menschen, ganz weit zurück, mal vier Augen (als Wirbeltier) hatten? So verlief unser Pfad dahin, dass sich diese Augen (Parietalaugen) mit der Zeit nach innen gezogen und sich zur Zirbeldrüse (direkte Verbindung zum dritten Auge und zum siebten Chakra!) entwickelt haben? Welche Priorität geben wir nun also diesem Auge? Welche würden wir ihm geben, wenn es noch Zwei im Außen wären? Mehr? Womöglich! Wie möchten wir also Priorisieren? Nehmen wir also auch das Innen wahr, wirklich wahr? Widmen wir unsere Aufmerksamkeit, unseren Willen und unsere Liebe auch dem inneren Auge, welches den äußeren Augen hilft – und umgekehrt!? Priorisierung steht im Lateinischen (prior) auch für „das Wichtigere“. Was ist uns also wichtig(er)?

Genau hiernach fragt uns dieser Monat! Es ist eine Einladung, in die Intuition einzutauchen, um mit ihr zu üben. Wir dürfen weiter lernen, sie vom Bauchgefühl zu unterscheiden, sie einzuordnen und ihr mehr und mehr zuzuhören und zu folgen! Aus ihr heraus können wir gewissenhaft entscheiden, unsere Prioritäten setzen und in Integrität einen spirituellen Weg des Lernens gehen und in ein Freisein im Raum der Liebe eintreten! Dies geschieht in uns (z. B. durch die Priorisierung der Offenheit uns selbst gegenüber), im Außen (z. B. durch die Priorisierung der Familie vor Arbeit), mit uns (z. B. durch die Priorisierung der eigenen Praxis gegenüber Social Media), bis hinein in die Gesellschaft (z. B. durch die Priorisierung des Erhalts unseres Planeten gegenüber zerstörerischer Denk- und (Nicht-)Handlungsweisen)! Dabei ist alles miteinander vernetzt und wo man auch anfangen mag – jeder Schritt ist Gold wert! Es ist Zeit dafür, dass wir die Qualität der Wahrheit (des Wassermannzeitalters) nun wirklich auf allen Ebenen verwirklichen! Jeder dieser Schritte ist ein Schritt hin zu einer „freieren inneren und äußeren Welt“ – für ALLE!

Musiktipp auf Qobuz

Tobias Fritzsche

Ich helfe selbstverantwortlichen Menschen, das eigene Selbst wieder zu spüren und zu leben, indem ich sie darin begleite und sie daran erinnere, wer sie sind.