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Heat of the Moment

Das Jahr brennt! Und vorab, darin liegt keine Bewertung, nur eine Beobachtung! Die Wälder brennen. Die Meere brennen. Die Kriege brennen. Die Häute brennen. Die Emotionen brennen. Das Feuerpferd macht seinem Namen alle Ehre! Hat unser Verstand wirklich so romantisch gedacht, dass dieses Jahr nur angenehm wird? Hat er sich von Begrifflichkeiten wie „Neubeginn“ und „Transformation“ täuschen lassen und das Feuer im Pferd überlesen? Oder das Tempo und die Dynamik des Pferdes? Nun stecken wir mittendrin! Aber so was von! Nun können wir verzweifeln und einem Teil unseres Verstands unser ganzes Gehör schenken oder wir erkunden auch die anderen Anteile.

Neubeginn und Transformation haben auch immer etwas mit „Zerstörung“ zu tun. Bevor etwas Neues beginnen kann, muss etwas Altes gehen. Das ist GOD, Generate, Organize, Destroy. Und wieder von vorne. So stecken wir mitten in einem Wandlungsprozess (in allen Feldern der Schöpfung (Planet, Menschheit, Tierwelt, Gesellschaften, Politik, Wirtschaft, Individuelles, INNERES, …)). Er mag (für den Verstand) nicht einfach erscheinen. Möglicherweise ist er das aber! Wenn wir zu sehr am „Alten“ hängen, werden wir keine Kapazitäten für das Neue aufbringen können. Dieser Prozess beginnt dabei vor allem erst einmal in uns selbst und geht Hand in Hand mit dem Außen! Dabei ist nichts mehr nacheinander, sondern alles zugleich! Und genau hier liegt der Schlüssel!

In der Numerologie sind wir bekanntlich in einem 10er Jahr – 1 und/oder 0! Licht und Dunkelheit sind gleichzeitig präsent. Wir können Traurigkeit und Freude gleichzeitig wahrnehmen. Und zugleich erscheint die Außenwelt so dunkel, dass wir darauf achten dürfen, auch das gleichzeitige Licht zu beachten. So berichten mir viele Menschen von Anderen, die „eine kurze Zündschnur der Emotionen“ haben. Gewalttaten erreichen die Nachrichten täglich, nicht mehr „nur“ alle paar Tage etwas Neues. Um es möglicherweise etwas dramatisch, aber auch vorrausschauend, auszudrücken, ist das Meiste in und um uns herum am Kollabieren. Wir wissen es, schauen oftmals aber zu gerne weg. Egal ob im Innen oder Außen! Was also tun?

1 oder 0! Technisch gesehen ist es ein Zustand. An oder aus. Licht oder Dunkelheit. Die 10 im Ganzen steht für das König:innenliche. So ist nun also nicht die Zeit, um sich zerreißen zu lassen – sei es von Emotionen, vom Außen, von Situationen, anderen Menschen, gesellschaftlichen Geschehnissen, Fake News, Reizüberflutung, … . Es ist nicht die Zeit, um den Ängsten zu folgen und ganz individuell darauf zu reagieren. Es ist auch nicht die Zeit, zu verharren (hilft das einem Neubeginn?). Es ist Zeit für Selbstverantwortung, Mut, Entschlossenheit, Kreativität, Gemeinschaft, Unabhängigkeit. Wenn wir im chinesischen Horoskop bleiben, war letztes Jahr das Jahr der Schlange – Häutung. So, haben wir die alte Haut (in uns und im Außen) nun schon wirklich abgestreift? Leben wir im Innen und Außen wirklich das Neue, oder gibt es noch Fata Morganas? Wovor haben wir Angst und wieso lassen wir uns von etwas in uns zurückhalten, was nicht wahr ist?

Der Lernprozess im Leben ist einfach zu beschreiben. Erkennen, fühlen, differenzieren, umarmen, annehmen, erforschen, daran „arbeiten“, verändern, Fehler machen und lernen, Integration UND Umsetzung in Liebe. Das ist das Pferd! Frei, mit starkem Willen, einem großen Herz geht es ab in die Prärie, um zu erkunden, was es dort noch zu entdecken gibt. Wir sind genau jetzt (und immer) aufgefordert, in die Umsetzung zu gehen. Wir alle kennen die bekannte 80/20 Regel. Es geht nicht mehr um die 80. Es geht um die 20. Vieles, das Meiste, Alles, …, ist uns schon bewusst. Aber das genügt nicht mehr! Das ist Wissen, das ist Fische-Zeitalter, das ist die alte Haut! Das Wassermännische harmoniert in seinen Werten mit dem Feuerpferd! Auch sie gehen Hand in Hand! Wir dürfen nun verwandeln! Noch mal. Wir wissen „es“ – wieso verwandeln wir „es“ also nicht? Das kann eine alte Angst sein, Selbstzweifel, Stress, Smartphone-Konsum, … . 1 oder 0. Entscheiden wir uns!

Eine Scheidung tut weh – das Brennen tut weh! Nun ist das Feuer da. Und ich komme zurück zum Anfang. Ohne Wertung können wir erkennen, dass uns das Feuer in unserem Prozess unterstützt. Das kann z. B. eine emotionale Reaktion mit ihrem Verhalten sein, wovon wir wissen, dass es nicht dienlich ist und wir es eigentlich anders wollen. Oder es kann ein „Kleinmachen“ sein. Oder ein „Nicht-Abgrenzen“ oder oder oder. Wenn wir den Lernprozess darin am Laufen haben, dann ist es JETZT an der Zeit, den Schalter umzulegen, die alte Haut abzulegen, um dann aus dem Spiel von 1 und 0 herauszutreten, um frei zu sein! Erlaube Dir dabei ehrlich zu Dir selbst zu sein und den Prozess zu Ende zu bringen!

Aus göttlicher Sicht, und das ist das was wir sind (!), ist Beides unwichtig. Du musst z. B. nicht nicht an Dich glauben. Und Du musst auch nicht an Dich glauben. Sei! Sei aus der Stille! Probier es aus! Bei der nächsten Emotion, den nächsten Gedanken. Sei nichts davon. Und dann spüre, was in dem Moment wirklich ist und falls nötig, dienlich ist. Denn Freiheit bedeutet Verantwortung! Einssein fragt nach Engagement! Dann strahle Liebe durch die offenen Türen des Herzens! Die letzten 20 Prozent sind anscheinend die Schwersten. Das mag sein, aus menschlicher Sicht. Wenn wir jedoch aussteigen und unsere Göttlichkeit leben, wird das Feuer auch die letzten 20 Prozent verbrennen. Denn wie deutlich soll es noch sein? Das ganze Universum deutet mit all seinen Zeichen und Wegweisern genau dort hin!

Gurudass Kaur - Aap Sahai Hoa

Tobias Fritzsche

Ich helfe selbstverantwortlichen Menschen, das eigene Selbst wieder zu spüren und zu leben, indem ich sie darin begleite und sie daran erinnere, wer sie sind.