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Die Tiefe des Seins

Der August ist schon wieder Geschichte und der September empfängt uns. So hat der August mit dem Löwenportal, seinen Monden und der (partiellen) Sonnenfinsternis von außen gewaltige Energien auf diesen Planeten und in uns gebracht. In Kombination mit dem Feuer des Pferdes wurde (und ist) es zu einem wilden Ritt in einer zugleich tiefen Stille. Im letzten Beitrag schrieb ich unter anderem über die 80/20-Regel und dass wir die 80 schon hinter uns haben und nun danach gefragt werden, ob wir bereit für die letzten 20 sind. Wenn wir so in der „spirituellen Welt“ wandeln, ist (meistens) alles bewusst und klar und erforscht, entdeckt und noch mal durchlebt. Es wurden Rituale, Übungen, Meditationen, Trips, …, praktiziert, um das sichtbar zu machen, was in unserem menschlichen Wesen spielt. Das sind die 80. Was ist nun aber mit den 20?

Egal in welcher Tiefe man sich mit den eigenen Themen gerade befindet. An der Oberfläche, weiter unten oder ganz schön tief – 80/20 geht immer! Der August hat uns deutlich aufgezeigt, dass es jetzt genau darum geht! All das was uns bewusst ist, was wir schon über unser menschliches Dasein herausgefunden haben, all den Schmerz, all das Licht, all die Verhaltensweisen, all das, was uns mal vermeintlich diente (die 80), darf JETZT transformiert werden! Das berühmte „Loslassen“ wird zum ersten Programm, denn es ist sehr viel im Innen und Außen (Karmas aus Millionen von Leben)! Das Feuer wird alles verbrennen! Wir haben die letzten Wochen und Monate einen Vorgeschmack bekommen. Das bedeutet jedoch nur, dass wir nun in die 20 gehen dürfen, das Handeln, das Wirken, die wahrhaftige Veränderung, die wirklich im täglichen Sein stattfindet!

Es wird nicht mehr reichen, „alles“ zu wissen! Das Wissen wird uns individuell und kollektiv nur noch als maximal 20 unterstützen. Ja, es geht weiter darum zu erforschen und zu entdecken! Grundsätzlich geht es nun aber darum, die erkannten Dinge WIRKLICH in die Tat umzusetzen. Wenn wir einen Glaubenssatz entdeckt haben, vielleicht schon vor langer Zeit, und er wirkt dabei doch immer und immer wieder, dann ist es jetzt die Zeit ihn in das Feuer der Liebe zu geben! Es ist genau jetzt der Moment, im täglichen Leben anders zu agieren, als der Glaubenssatz es gerne hätte! Es ist genau jetzt der Moment, in jeder Situation in die Entscheidung und Handlung der Wahrhaftigkeit zu gehen! Das geht weiter, dass Menschen oder Gruppen plötzlich in eine Veränderung, Auflösung oder Erneuerung gehen. Alte Wertbilder fallen in sich zusammen. Zulassen, offen bleiben und die Hände für das öffnen, was das Leben als nächstes schenken möchte. Es betrifft uns alle in unserer Gesellschaft, die gekocht wird, mit alldem wovon sie sich verabschieden darf (Überkonsum („das Volk“ hat alles in der Hand, immer daran denken!), Ausbeutung, Trennung, Macht, Systeme, …).

Doch wieso kochen wir eigentlich? Es ist so einfach und kann brutal klingen! Wer den Mut hat, sich in eine neue Tiefe des eigenen Seins hineinzubewegen, wird das Paradies in der Hölle entdecken und leben. Das bedeutet, weiter an sich zu „arbeiten“, neue Tiefen zu erlauben und neue Höhen zu erklimmen, um all das in die Tat, im Leben umzusetzen! UMSETZEN! JUST DO IT! STOPP mit dem, was etwas in uns verhindern will! WIR entscheiden! DU entscheidest! ICH entscheide! Frieden, Freude, Liebe und Einheit erhalten wieder den Stab des Seins – Chaos, Anstrengung, Verlorensein, Einsamkeit werden ihn übergeben! Lassen wir diese Übergabe aber nicht zu, werden wir in der Hölle braten. Das Leben wird uns Menschen noch mehr quetschen und fordern! Und nicht, weil das Leben es böse meint – im Gegenteil! Das Leben fragt uns immer nur nach der Rückkehr in unser Zuhause in uns. Ein Zuhause an dem alles klar ist, alles weich und kraftvoll, erfüllt mit Liebe, erfüllt mit dem Einssein mit Gott und in einem tiefen Frieden, der das Buddha-Sein manifestiert. Alles ist in Synchronizität! Alles ist „on the way“! Wenn wir achtsam im Moment sind, können wir die Zeichen sehen.

In meinem August durfte ich Glastonbury, Wales und London erkunden. Drei ganz unterschiedliche Welten und jede mit einer ganz individuellen und einzigartigen Kraft. Das energetische Herzchakra der Erde mit seinen Wasserquellen der Energien von Erzengel Michael und Maria Magdalena. Das rauhe, wilde und so liebevoll weiche Wales mit seiner Tiefe der Leichtigkeit. Und ein London, welches einen in einen wahren Rausch zieht und die Sinne in einen Bann der Verzückung führt. Und gerade hier durfte ich die Polaritäten im Innen und Außen noch einmal so tief spüren und wahrnehmen, aufsaugen und beobachten. Und mir ist auch noch einmal so klar geworden, wie wichtig es ist, dass wir (ohne Wertung!) die an sich „arbeiten“ (und noch sind wir „weniger“), gefragt sind! Wir sind gefragt, zu heilen, zu strahlen, zu verändern, zu handeln! Immer im Einssein mit Gott und der Liebe! Wie viele „verlorene“ Seelen, wie viel Dreck, wie viel Unbewusstsein durfte ich dort sehen! Und doch wieviel Verbundenheit, Erkenntnis, Licht, was ich empfangen und senden durfte!

Es geht um eine neue Tiefe! In uns, in anderen, in uns allen, in unseren Begegnungen, in unserer Praxis, in unserer Liebe, in unserem Handeln, in unserer Heilung und Transformation all des Individuellen und des Kollektiven. Und es geht, noch einmal, vor allem darum, dass wir nun in die wirkliche Veränderung im Außen gelangen – in tiefer Freude und Dankbarkeit für diesen magischen Transformationsprozess! Wie gehen wir unsere Schritte? Wie essen wir? Wie sprechen wir? Wie lieben wir? Wie gehen wir mit uns und anderen um? Usw.. Nur ein paar Anregungen, wann wir bewusst sein und schon im „Kleinsten“ das Größte verändern können! Wenn Du also für Dich so spürst und wahrnimmst, dass manche Dinge in Dir oder im Außen nun wirklich verschimmelt sind, dann gib sie dem Kompost! Lass Neues aus ihrer Energie entstehen und erlaube Dir dann, neu zu entscheiden und zu HANDELN – die 1 und die 0 von 2026! Wende Deine Sinne nach innen und lausche ganz tief – dort ist alles! Und erinnere Dich, dass Du „es“, das Neue, die Transformation schon kennst! Nun lebe es!

Jai Chand + Grayson - Wah Yantee

Tobias Fritzsche

Ich helfe selbstverantwortlichen Menschen, das eigene Selbst wieder zu spüren und zu leben, indem ich sie darin begleite und sie daran erinnere, wer sie sind.