Dieser November fordert uns und unsere Wahrheit heraus. Wir können es auf vielen Ebenen entdecken. Sei es (welt-)politisch, in unserer […]

Dieser November fordert uns und unsere Wahrheit heraus. Wir können es auf vielen Ebenen entdecken. Sei es (welt-)politisch, in unserer Gesellschaft oder in uns selbst. Vieles tritt aus der Dunkelheit ans Licht. Seien es Spendenaffären, politische Verquickungen, gesellschaftliche Entwicklungen oder unser tiefes Innenleben aus Glaubenssätzen und Emotionen, die sich uns in ihrer vollen Breite zeigen. Wenn man genau hinsieht und die Augen dafür öffnet, ist es nicht immer leicht, in diesem Sturm stehen zu bleiben. Auch für mich persönlich waren die letzten Wochen geprägt davon, dass alte Themen, Bilder, Erfahrungen, Erlebnisse und die daraus resultierenden Gefühle, Gedanken, Erinnerungen und Glaubenssätze noch deutlicher ans Tageslicht kamen. Dies war nicht immer leicht und bedeutet dabei immer wieder die Chance, sich dem Leben und dem Fluß hinzugeben.

So durfte ich z. B. erfahren, wie wichtig es ist, zu der eigenen Wahrheit zu stehen, sie zu vertreten und dann auch die Konsequenzen zu tragen. Leicht wird man dadurch von außen beeinflußt und im Inneren wieder angetriggert, ob das denn jetzt alles so sein darf oder nicht. Und schwupps, zeigt sich wieder ein Zweifel. Woher kommt dieser nun? Und was lässt mich zweifeln, was steckt dahinter? Und vor allem – was benötigt es, dass ich standhaft bleiben kann? Es soll nicht bedeuten, dass wir dadurch starr werden und auf allem beharren sollen. Nein, es soll vielmehr bedeuten, dass wir von diesem verwurzelten Standpunkt heraus alles offen betrachten können, um zu sehen, wie ich selbst möglichweise (neu) denken, fühlen und handeln darf. Wie soll uns das im Chaos gelingen?

Es sind große Möglichkeiten, die sich eröffnen, um uns selbst und die Menschen um uns herum näher kennenzulernen. Und dabei dürfen wir uns immer wieder bewusst machen, dass hinter der „anderen Wahrheit“ etwas verborgen liegt, was möglicherweise eine Chance für uns selbst ist, zu lernen. Was gibt es in der „anderen Wahrheit“ zu entdecken, was wir in uns selbst nicht sehen wollen? Was drücken wir weg? Wo haben wir möglicherweise eine festgefahrene Meinung oder ein starres Verhalten, das schon längst abgegeben werden darf? Und wie kann sich eine Lösung entwickeln, die zur eigenen Stärkung und ins eigene Vertrauen führt?

Was oder wem begegnest Du also diesen Monat? Welche Herausforderungen stellen sich Dir, zu Dir, Deinen Worten und Handlungen zu stehen? Wie kannst Du sie selbst wiederum erweitern, um Dein Bewusstsein zu schärfen und Deine Liebe für das „Andere“ zu öffnen? Was kannst Du hieraus integrieren und in Dir heilen? Es ist eine gute Zeit und schon lange dafür bereit, dass wir ehrlich zu uns selbst sind und all die Türen öffnen, die wir für Monate, Jahre, Jahrzehnte verschlossen hielten.

Ich wünsche Dir dafür viel Freude und Kraft! Keep up! 🙂

Alles Liebe von Herzen,
Nam Terath Singh