Wow, was für ein November! Es gab wohl wenige Tage in diesem Monat, die etwas von „Ruhe“ hatten! Ich kann […]

Wow, was für ein November! Es gab wohl wenige Tage in diesem Monat, die etwas von „Ruhe“ hatten! Ich kann nur aus meinen eigenen Erfahrungen und Beobachtungen berichten. Aber das was in diesem Monat so los war, war ein „heißer Ritt“! 😀 Der Monat stand unter dem Stern, dass uns Dinge erreichen, die wir wirklich loslassen dürfen. Themen, die uns nicht mehr dienen. Das konnte im Job, in Freundschaften, in einem selbst, in der ganzen Gesellschaft sein.

Schauen wir doch mal mit wenigen Beispielen aus einem größeren in ein kleineres Bild… In der Ukraine wurde ein Konflikt wieder angeheizt, anstatt ihn zu befrieden. In der Wirtschaft herrscht eine gewisse Unsicherheit, was in den nächsten Monaten passieren wird. In der Gesellschaft (z. B. Frankreich) entsteht ein Aufruhr, weil Altes nicht mehr hingenommen werden will. Und und und… Und zugleich steigt in uns der Druck, dass wir uns freier und leichter machen (lassen) dürfen. Ich durfte es die letzten Wochen selbst sehr stark spüren. Unser Unterbewusstsein mit all seinen Glaubenssätzen, Mustern, Erfahrungen, Erinnerungen, … können wir uns wie eine Zwiebel vorstellen. Nur dass diese Zwiebel noch ein paar mehr Schalen als die essbare Zwiebel besitzt… 😀 So durfte ich beobachten, wie sich ein Glaubenssatz der Schuld auf einer sehr tiefen Ebene wieder gezeigt hat. Er zeigte sich sehr deutlich und mit viel emotionaler Kraft. Und dabei aus einem ganz neuen Blickwinkel und der Möglichkeit, mich noch mehr wahrzunehmen.

Oftmals drehen wir uns dann jedoch davor weg und wollen nicht hinschauen, weil das was man dort sieht, nicht unbedingt immer „schön“ ist. Tun wir es doch, können Wunder geschehen. Ohne dass wir dann weiter etwas tun, lösen sich die oberen Restschalen plötzlich wie in Luft auf. Sie transformieren sich in neue Lebensenergie und wir holen uns unsere ureigene Kraft und Freude wieder zurück. Wir können sehen, wie  sich das Puzzle, welches über unser Leben hinweg ein wenig in Mitleidenschaft gezogen wurde, wieder zusammen gebaut wird. Ich persönlich bin nun zwar mit einem tieferen Glaubenssatz konfrontiert. So durfte ich es aber auch spüren und erfahren, dass sich „leichtere Schuldgefühle“ wie in Luft auflösten und ich gleichzeitig diesen „frischen Wind“ spüren darf, der mein ganzes Sein durchpustet… 🙂

So dürfen wir diese Energie und Einstellung mit in den Dezember nehmen. Wir dürfen uns entspannen, für uns sorgen und zugleich die Türen ganz weit aufmachen, lüften und beobachten, wie sich das Universum und Mutter Erde um uns kümmern und uns umsorgen. Wie sie Altes transformieren, uns dabei unterstützen, von Dingen, Menschen, Themen loszulassen, …, die uns einfach nicht mehr dienen. Auch wenn unser Verstand durch Ängste, Schuld, Scham, etc. dafür sorgen möchte, es doch festzuhalten, ist es unser Geschenk in den nächsten Tagen, einfach abgeben und zugleich Neues empfangen zu dürfen.

Nutze diesen Monat gerne, um Dich wirklich zu öffnen! Schaue zu Dir selbst, was darfst Du ziehen lassen, vergeben, abgeben und trau Dich, neue Wege zu beschreiten, zu spielen, verrückt zu sein, zu kreieren und Dir ausreichend Zeit für Dich selbst und all Deine Körper, Dein ganzes Wesen und Sein zu nehmen.

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute!
Nam Terath Singh