Hahahaha… Ich muss grade herzlich lachen. Wir haben den 15.01., also 15 Tage des neuen Jahres und es fühlt sich […]

Hahahaha… Ich muss grade herzlich lachen. Wir haben den 15.01., also 15 Tage des neuen Jahres und es fühlt sich an, als rast die Achterbahn des letzten Jahres einfach mal noch ne Runde. Nun ja, im Europa-Park hoffe ich das jedes Mal, wenn ich fahre… 😀 Einfach sitzen bleiben und noch ne Runde drehen…

Ich hab das Gefühl, dass das Leben uns genau danach in diesem Monat und möglicherweise im ganzen Jahr fragt: „Hey, letztes Jahr ist Dir sicherlich einiges klar geworden. Wollen wir mal schauen, inwieweit Du es für Dich integriert hast.“ Es ist eine Sache, dass wir uns Dingen, Mustern, Glaubenssätzen, Emotionen bewusst und sie uns klar sind. „Ja, das weiß ich. Klar, das kommt hier und dort her. Aber natürlich ist mir das bewusst.“ So viele Themen sind uns klar und sehr offensichtlich, wenn wir sie in uns sehen, sie aufploppen oder wir uns damit beschäftigen. Die andere Sache ist nur – was machen wir damit? Integrieren wir eine mögliche Veränderung wirklich in unser Leben? Geben wir es frei und schaffen Platz für unser Strahlen? Oder bleibt es bei den Worten und dem geistigen Spiel? Oftmals ja. Wir nehmen an, dass die Bewusstwerdung alles ist. Es ist ein großer Teil, doch Heilung bedeutet es nicht.

Yoga ist so kraftvoll, weil es eben nicht dieses geistige Spiel mitspielt. Yoga „presst“ die Themen aus unseren Zellen in unser Bewusstsein, damit wir aus uns heraus entscheiden können, was wir damit tun – stecken lassen oder heilen. Lassen wir den Fluß weiter laufen oder bauen wir einen Staudamm, damit es weiterhin in uns bleibt? Und hierfür gibt es viele Gründe. Angst vor „Leere“, Angst vor Identifikationsverlust, Angst davor nicht mehr zu wissen, was oder wer wir dann eigentlich sind… Doch die „Instanz Leben“ lässt sich davon nicht beeinflussen! 😀 Das Leben wird uns immer weiter „fragen“, immer weiter herausfordern und nicht locker lassen, bis wir wirklich handeln und agieren, nicht einfach nur auf das reagieren, was wir selbst produzieren! 😉 No excuse, sorry!

Das Leben fragt uns danach, die aufkommende Energie zu nutzen, zu lenken und bewusst in die Energiebahnen unseres Herzens zu bringen, damit wir dem folgen, was für uns bestimmt ist! Wut – nutzbar als Energie der Transformation! Traurigkeit – nutzbar als Energie der Hingabe! Schuld – nutzbar als Energie der Vergebung! Und so weiter und so fort! Wenn wir die Grenzen und Trennungen zwischen allen Welten und dem Leben an sich aufheben, öffnet sich das Fenster der Liebe! Nun, springen (handeln) wir? Oder bleiben (verharren) wir? Es ist in jedem Moment unsere Entscheidung – das ist unser freie Wille! Was willst Du?

In tiefer Liebe,
Nam Terath