Das Universum und das Leben stellen uns in einer Sache doch vor ein ganz interessantes Paradox. Wenn wir uns als […]

Das Universum und das Leben stellen uns in einer Sache doch vor ein ganz interessantes Paradox. Wenn wir uns als einzelner Mensch, Gruppe oder als gesamte Menschheit betrachten, erscheinen wir winzig im Vergleich zu den Ausmaßen des Kosmos. Wir erscheinen wie ein Tropfen im Ozean, der so dahin schwimmt und in jeder Sekunde verdampfen kann. Und ja, so ist es auch mit uns. Wir können in jedem Moment kommen und gehen. Und dabei spielen wir in diesem großen Spiel doch eine immense Rolle. Jeder von uns kommt und geht mit einer Aufgabe, die wir uns selbst ausgesucht und gewählt haben, zu erfüllen. In manchen Momenten spüren wir sie, in manchen Momenten vergessen wir sie. In manchen Momenten nehmen wir sie ganz klar wahr, im manchen Momenten fragen wir uns, wieso wir überhaupt hier sind.

Ich möchte hier jedoch nicht über die äußere Aufgabe sprechen. Wie z. B. den Weg, den wir uns uns wählen, sei es beruflich, familiär oder persönlich. All dies ist nur das Ergebnis einer inneren Reise und wird an Entfaltung und Tiefe gewinnen, indem wir uns innere Tiefe erlauben. Und genau über diese innere Tiefe, die innere Aufgabe, möchte ich schreiben! Jeder von uns darf die Welt sehen – dieser Satz begleitet mich schon seit Beginn der SchwarzwaldSeele. Und ja, im ersten Schritt geht es um die innere Welt. Wir kommen mit unseren eigenen Herausforderungen, unseren eigenen gewählten Themen, für die wir die volle Verantwortung übernehmen und die wir im Leben heilen dürfen. Und sei gewiss, jeder von uns kommt (und geht möglicherweise auch wieder) mit ihnen. Ob Du willst oder nicht – sie sind da! 😉

Was bedeutet das aber für uns? Was bedeutet das für das Leben? Was bedeutet das für diesen Planeten? Was bedeutet das für den ganzen Kosmos? „Ja, was kann ich als Einzelne*r schon tun?“, hört man oft als Frage. Oh, die Antwort ist so einfach! Lasst uns aufhören damit, Themen in uns zu verneinen, zu schützen, zu verstecken, zu vermeiden! Lasst uns damit beginnen, in vollkommener Offenheit und Liebe in die eigene innere Heilung zu gehen! Möglicherweise spricht jetzt eine Stimme in Dir, dass das nicht möglich ist, es nichts bringt oder „Du“ (wer auch immer das in diesem Moment anscheinend sein soll) das nicht willst! Lass Dir eines mit auf den Weg geben – DU willst das! Alles andere bist NICHT Du! Magst Du dich also für Dich oder für irgendeine Geschichte, Fantasie, Limitierung öffnen und in eine Identifikation gehen? Eine Geschichte, die Dir weismachen will, dass Du bedeutungslos bist! Und ja, aus einer bestimmten Perspektive kann man das so sehen, da es z. B. der Natur mehr oder weniger egal ist, ob wir da sind oder nicht. Aus einer anderen Perspektive jedoch bist Du das Bedeutendste in diesem ganzen Universum!

Das Universum ist ein Puzzle aus jedem einzelnen kleinen „Energieteilchen“. Jedes Puzzlestück, also auch Du, hat seinen festen Platz und eine Aufgabe, die wir im Großen Ganzen erfüllen dürfen. Es ist ein Privileg, eine Ehre, ein Geschenk, das wir erfüllen dürfen, indem wir uns für die innere Heilung und damit die Heilung des Gesamten öffnen und für eine neue Welt mitwirken! Ist das nicht wundervoll? Traust Du dir zu, diese Verantwortung, gerade in der heutigen Zeit in der Liebe und Heilung so dringend benötigt werden, zu übernehmen? Oder willst Du dich hinter den Fassaden Deines Verstands und Egos verstecken? Magst Du deinen Platz wirklich einnehmen und dafür einstehen?

Wo entdecken wir unseren inneren Frieden wieder? Wo verbirgt sich das tiefe Glück? Wo entsteht die ehrliche Freude? Wo spüren wir den tiefen, befreienden Schmerz? Magst Du mutig sein und gemeinsam mit uns allen dorthin gehen und dazu beitragen, dass das Paradigma der Macht in ein Paradigma der Liebe und des Mitgefühls verwandelt wird? DU bist von Bedeutung! Du bist Teil von allem! Du bist das Leben! Du bist wertvoll und wichtig in jeder Sekunde Deiner inneren Haltung und Verwandlung! Du bist ein Tropfen, ohne den der Ozean kein Ozean ist!

In tiefer Liebe, Dankbarkeit und Verbundenheit,
Nam Terath