Der erste Advent liegt hinter uns. Ein Vollmond hat den November verabschiedet. Der letzte Monat und die letzten Tage des […]

Der erste Advent liegt hinter uns. Ein Vollmond hat den November verabschiedet. Der letzte Monat und die letzten Tage des Jahres brechen an. Vielleicht stellst Du dir die Frage wie sie wohl werden? Wie werden wir sie verbringen? Wie werden wir sie erleben? So vieles ist einfach nur noch ungewiss. Keine Kontrolle, keine Planung, keine Vorausschau im Sinne des Verstands, kein Wissen, kein Gedanke – alles weg. Scheinbar ist den Menschen alles aus den Händen geglitten und trotzdem sind der Versuch und der Wille (des Egos) da, es festhalten, krallen, retten zu wollen, um ja, das „Normale“ und „Bekannte“ zu behalten.

Wir sind in einer Phase des Lebens, im Kleinen wie im Großen, angekommen, in dem das „Alte“ nicht mehr funktioniert. Wir leben in einer Zeit, in der wir neue Wege gehen dürfen. Und vielleicht spürst Du dies besonders in diesen Tagen ganz bewusst auch für Dich, in Deinem Leben, im Leben anderer. Wir sind dort angekommen, wo es für uns vermeintlich am schwersten, aber eigentlich am leichtesten ist – in unserem Herzen! Wir können das begreifen und zulassen oder uns weiter dagegen wehren, weil wir uns nicht aus unserem goldenen Käfig des Gewohnten, vermeintlich Sicheren, herausbewegen wollen. Sei es in uns oder auch im Außen. Auch wenn wir spüren und aus unserer Intuition heraus wissen, dass wir dort nicht so sein wollen, wie wir es sind. Unser Verstand (mit all seinen Ängsten, Glaubenssätzen, Handlungsweisen, …) versucht „ums Verrecken“ (weil er genau davor Angst hat) alles, um die Oberhand zu behalten und ja keine Veränderung zu erleben. Denn Veränderungen können oftmals weh tun, sie können uns beschäftigen, uns konfrontieren, spiegeln, herausfordern. Das wollen „wir“ nicht.

Beginnen wir nun mit unserem Herzen zu spüren, was „wir“ wollen, wird uns ganz schnell klar, dass es nicht die Vermeidung, das Verharren, sondern die Offenheit, Liebe und die Veränderung sind. Das sind die Qualitäten der neuen Zeit. Und das ist die Qualität der Leichtigkeit, des im Fluß mit dem Universum sein. Im Fluß mit der eigenen Lebensenergie. Im Fluß mit der Freude. Im Fluß mit der Liebe! So erleben wir das Leichtsein in unserem Herzen dadurch, dass es bildlich gesprochen, viel einfacher ist, die Hände zu öffnen, loszulassen, zu vertrauen und uns für unser Inneres und die Möglichkeiten im Außen zu öffnen, als immer festhalten zu wollen. Spürst Du, wieviel Energie das kostet? Spürst Du, wie anstrengend es ist, diesen Schmerz zu halten anstatt zu heilen? Spürst Du rein in Deinem physischen Körper diese Anspannung, diesen Druck? Haben wir dabei wirklich Freude?

Was lässt Dein Herz hüpfen? Wobei kribbelt es im Bauch wie ein Verliebtsein? Was ist in Dir los, wenn Du dir das Träumen wieder erlaubst? Träumen über Deine innere Welt. Träumen über Deine äußere Welt. Was ist das Bild Deines Lebens und des Lebens von uns allen? Kannst Du es dir erlauben, wild zu träumen? Oder gibt es vielleicht eine Stimme in Dir, die sagt, dass Du das nicht verdient hast, niemals bekommst/schaffst, Angst vor dieser „Kühnheit“ hat? Wieso? Wer hat uns gesagt, dass nicht alles möglich ist? Es IST alles möglich! Schau Dir das Universum an. Schau Dir die Sterne an. Schau Dir nur das Blatt eines Baumes an. Glaubst Du immer noch, dass nicht alles möglich ist? Heilung in Dir! Liebe für Dich! Frieden im Leben und auf Erden! Glück für Dich und uns alle! Mitgefühl! Freude! Entschlossenheit! Veränderung!

Ich lade Dich von Herzen ein, Dich gerne mit diesen Fragen im Dezember zu beschäftigen. Möglicherweise magst Du sie dir stellen und spüren, was sie in Dir auslösen, Dir zeigen, Dir offenbaren, in Dir zur Heilung beitragen. Denn erinnerst Du dich wirklich daran – Du, ich, wir sind alle perfekt! Wir sind wunderschön, einzigartig, ein Wunder! So wie das Leben ein Wunder ist, das ständig in Bewegung ist. Magst Du dich für dieses Wunder öffnen?

In tiefer Liebe und Mitgefühl,
Nam Terath