Wenn wir aus unserem puren und tiefen Sein heraus (in dem wir immer sein können, wenn wir wollen) beginnen zu […]

Wenn wir aus unserem puren und tiefen Sein heraus (in dem wir immer sein können, wenn wir wollen) beginnen zu beobachten, lernen wir das Leben so zu sehen, wie es eigentlich ist. Pur, liebevoll, spiegelnd, ja auch herausfordernd und manchmal vermeintlich schwer. Dabei ist alles um die Reinheit herum gefärbt durch unsere Identität, unsere Gedanken, Glaubenssätze und unsere Persönlichkeit. Wenn wir dann den Mut aufbringen, uns durch diesen Nebel hindurch demütig zu verbeugen, so wie es Nam Joti geschrieben hat, erfahren wir eine tiefe Dankbarkeit für das Pure. Die Dankbarkeit, dass wir diese Erfahrungen mit ganzem Herzen machen dürfen. Wir erheben unser Herz als unsere führende Stimme und tauchen in die Reinheit ein! Stell Dir vor, Du kniest an einem Fluß oder See und tauchst Deinen Kopf unter Wasser. Was ist noch da? Was kannst Du noch von außen hören, sehen, riechen, schmecken, fühlen? Dort bist nur Du! Du verschmilzt mit dem Wasser. So dürfen wir auch mit dem Leben verschmelzen und aus dieser tiefen Stille, Ruhe, diesem Frieden heraus kreativ mit dem Leben spielen, die Chancen ergreifen, in uns verankern und immer wieder bestätigen. Wir sprechen oft von Disziplin. Was passiert, wenn wir hierbei ein wenig Disziplin aufbringen? Uns immer wieder daran erinnern und bestätigen, wo wir wirklich sein dürfen. Wo unser Zuhause ist. Wo wir nie weg waren und auch nie hin können. Denn wir sind schon dort – in unserem Herzen!


Von Herzen Danke!
Nam Terath Singh