Der Mai bringt uns einen neuen Wind des „Erwachens“. Wir wollen einen Wechsel, irgendetwas darf sich drehen und wir verspüren […]

Der Mai bringt uns einen neuen Wind des „Erwachens“. Wir wollen einen Wechsel, irgendetwas darf sich drehen und wir verspüren den Drang danach. Es ist das Gefühl, dass wir etwas abschütteln möchten, was zu schwer wiegt. So viel in uns und in der Welt. „Wo man nur hinschaut…“! Wir dürfen uns jetzt erheben, in uns, ganz tief. Aus einer Stille heraus haben wir die Chance, zu hören, was wirklich ist. Die letzten drei Monate haben uns gefordert. Familiär, beruflich, persönlich, politisch, … haben uns Dinge beschäftigt und „festgehalten“. Es ist Zeit, sie gehen zu lassen, sich davon loszulösen und wieder zuzuhören, was das Leben uns schenkt. Was wird uns vor die Füße gelegt und verschwindet wieder. Was können wir am Horizont erkennen und geht wieder unter. Wir haben viele Vorstellungen vom Leben, wie es sein soll, wie wir sind und was uns beschäftigt. Dabei sind wir mit alldem so beschäftigt (in und um uns), dass das Leben an uns vorbei rauscht. Es geht nicht wirklich um unsere Vergangenheit, unsere Zukunft, ja nicht einmal um das hier und jetzt. Es geht um Präsenz. Zeitlose Präsenz, die einfach nur ist wo sie ist. Wir haben es nicht gelernt… mehr noch, wir haben es verlernt. Dabei sind wir immer (schon) dort. Wir sind auf der Suche nach Glück, Einheit, Heilung, Befreiung, Wohlstand, Spaß, Vergnügen, … . Dabei ist dies alles schon in uns, nicht einmal nötig, um ganz ehrlich zu sein. Wir sind genug! Die Welt ist genug, alles ist genug! 🙂 Dafür haben wir jetzt die Chance, unsere Augen wieder ganz weit aufzusperren. In uns hinein und in die Welt um uns. Voller Neugier, Freude und Liebe. Das wonach wir uns sehnen, ist schon immer da. Wir sind schon immer da. Sei einfach nur da!

Von Herzen,
Nam Terath Singh