Der Mai ist angekommen und mit ihm ein kräftiger Rückenwind, um Glück und Erfolg in unser Leben herein zu lassen. […]

Der Mai ist angekommen und mit ihm ein kräftiger Rückenwind, um Glück und Erfolg in unser Leben herein zu lassen. Wir dürfen unsere „geht nicht, passt nicht, funktioniert nicht“ Glaubenssätze mal wieder über Bord werfen und unsere Herzen für das öffnen, was möglich ist. Und wenn wir dafür bereit sind, werden wir überrascht sein, was sich alles vor unseren Füßen ausbreiten darf. Alles ist bereits da und in uns!

Wir haben in unserem Leben oftmals gelernt, in Grenzen zu leben, uns zu limitieren, die unendliche Weite und uns zu trennen. Das hat schon begonnen, als wir lernten, dass Gott der Mann mit dem weißen Bart und irgendwo im Himmel ist, aber nicht in uns sitzt. Dabei durften wir nicht entdecken, dass wir die unendliche Weite selbst sind! In uns steckt aber alles, was auch im Universum verborgen ist! In uns ist alles, was auch in anderen Menschen verborgen ist! In uns ist alle Liebe, die wir für uns und andere wünschen! Die heutige Zeit und die Entwicklung der Menschheit führt uns geradewegs auf diese Tür zu – die Tür der Liebe! Alles andere wird nicht mehr funktionieren, was wir überall auf dieser Welt sehen dürfen!

Die Wünsche, Fantasien, Vorstellungen, Geilheit auf dies und das, übertriebener Ehrgeiz, Egoismus, … sterben! Es ist nicht mehr die Zeit und der Raum, um in den Spielchen unseres Egos und unseres Verstands hängen zu bleiben. Wir können es tun – der Druck wird uns jedoch immer mehr zusammen drücken! Wir dürfen diesen Monat und die Energie nutzen, um unsere ureigene Kraft für die bedingungslose Liebe zu nutzen! Wir dürfen aus unserer Kreativität heraus Heilung geschehen lassen – auf welchem Weg auch immer! DU kannst Dich selbst heilen! Wir müssen es nur wollen…

Ich durfte einiges davon persönlich auf der Reise nach Kirgisistan und zum Kinderzentrum Ümüt-Nadjeshda auf eine ganz besondere Art und Weise erfahren. In tiefer Demut blicke ich auf die Tage zurück. Während wir in unserer westlichen Welt z. B. darüber diskutieren, welche „Mittel, Geräte, Technologien, …“ nötig sind, um Menschen zu helfen, durfte ich wieder mal erfahren, welche „Mittel“ die kraftvollsten und wundervollsten sind, die unterstützen dürfen – die bedingungslose Liebe, das Mitgefühl, das Dienen und die Freude, die wir weitergeben dürfen, um Menschen zu helfen, uns selbst zu erfahren und gegenseitig respektvoll miteinander umzugehen! Es braucht nicht viel, wenn wir bereit sind, mit Freude und Ehrlichkeit zu geben. Es waren emotionale Tage, die mich innerlich sehr bewegt haben. Sei es die Natur, die Erlebnisse im Kinderzentrum oder die Zeit mit einem Teil meiner Familie und meinen Liebsten. Mit sehr großer Dankbarkeit schaue ich darauf zurück und werde es immerzu in meinem Herzen tragen, was zutiefst genügt.

Viel zu oft verfangen wir uns jedoch in dem was noch fehlt, was noch nicht perfekt ist, was noch getan werden könnte, usw.! Sei es in uns oder im Außen. Dabei übersehen wir zu oft, dass es nicht viel braucht, um glücklich zu sein, um zu helfen, um in diesem Fall Kindern mit einer Behinderung ein Lächeln und Lebensmut zu schenken. Und wir müssen das nicht aus „Schulddenken“ oder „Mitleid“ tun. Nein! Ganz einfach aus dem Willen des Herzens heraus, dass wir für uns und gemeinsam auf diesem Planeten sind! Dass wir eine Menschheit sind! Dass wir geboren wurden, um gemeinsam zu leben und zu erfahren. Tun wir das aus unserem Herzen und mit unserer ganzen Liebe, werden wir reicher beschenkt, als es alles auf dieser Welt tun könnte. In diesem Moment erkennen wir, dass wir das Universum sind und in uns all die Geschenke verborgen sind, die uns zu Menschen machen – Mitgefühl und Liebe!

Einen ganz wundervollen Monat Dir und mit aller Liebe,
Nam Terath Singh