Eine Numerologie des Monats Juli spricht von Veränderungen und dass der Monat uns auffordern wird, unsere Harmonie zu finden. Er […]

Eine Numerologie des Monats Juli spricht von Veränderungen und dass der Monat uns auffordern wird, unsere Harmonie zu finden. Er wird uns darum bitten, uns selbst zu „erheben“. Nicht über etwas erheben, sondern unserer Selbst und unserer ureigenen Schönheit gewahr zu werden/sein. Wir dürfen uns fragen, wo wir nicht auf uns und unseren „Zweck des Hier-Seins“ ausgerichtet sind und waren, um dann eine Veränderung zuzulassen. Mal wieder, wird sich vielleicht jetzt ein Gedanke zeigen… Ist das nicht schon das ganze Jahr so? 😉 Ist das nicht einfach das Leben? 😉 Vielleicht ist es uns noch nicht ganz klar… Es darf bedeutet, dass wir in uns gehen, langsamer werden und den Raum unseres Herzens wirklich wahrnehmen.

Nun saß ich vor wenigen Tagen im „Wäldle“ in St. Georgen, was ein wundervoller kleiner Wald ist, der bei genauem Hinsehen viele zauberhafte Plätze eröffnet. In einem Moment erfüllte mich eine tiefe Zufriedenheit darüber, was ist und wie es ist. Keine Wünsche, keine Intentionen, keine Ziele, keine Pläne, einfach nur sein. Und die Dankbarkeit für das spüren, was uns schon geschenkt wird. Lustigerweise fand ich am ersten Juli diesen Spruch im neuen Kalenderblatt des „Lebensfreude-Kalenders“: „Zufriedenheit gibt es nicht als Fertiggericht. Du kannst sie nur täglich auf’s Neue zubereiten.“ Das fand ich schon sehr spannend, wie das Universum sich doch immer wieder in die Fügung begibt. Aber noch nicht genug. Heute morgen öffnete ich den Yogi Tea für den morgendlichen grünen Chai und siehe da: „Glück ist Zufriedenheit“! Ich musste erst einmal herzlich lachen.

In Teilen ist Zufriedenheit eine menschliche Empfindung über unsere Situation, das Leben, den eigenen spirituellen Weg, Emotionen und und und. Und dabei Zufriedenheit genauso wie auch Unzufriedenheit. In weiteren Teilen dann jedoch ein tieferer „Frieden“ (wie Zu-Frieden-Heit schon sagt) hinter der Einteilung in Unzufriedenheit und Zufriedenheit, der in unserem natürlichen Dasein eingebettet ist. Niemand außer uns Menschen ist auf diesem Planeten im „Unfrieden“. Schon mal einen unzufriedenen Baum gesehen? 😉 Möglicherweise ist nicht alles perfekt und „wir“ wollen Veränderungen. Wir streben nach „Höherem“ und vergessen dabei doch immer wieder den Frieden, der schon da ist und den Unfrieden in uns, den wir annehmen dürfen. Tiefe Emotionen, Wunden, Ereignisse, Körpergefühle. Wir lassen sie nicht immer so zu wie sie sind, sondern graben darin rum, schaufeln dabei aber nur von einer Seite auf die andere, ohne es überhaupt zu bemerken. Die Beschäftigung ist ja da. Wir kommen aber nicht tiefer, weil wir in Wirklichkeit davor wegrennen. Wir lassen uns nicht fallen in das was da ist. Nein, wir wollen die Sicherheit und Kontrolle sogar hierüber behalten. Unseren Prozess, unseren Lebensweg, unsere Emotionen, … . Nur wie „ich“ das will. Und das gilt zugleich auch für unsere Freude, unser Glück, unseren Wohlstand und all das was wir als „positive Emotionen/Gefühle“ bezeichnen. Diese Bewertung entspringt jedoch (sehr oft) aus unserer Persönlichkeit und nicht dem, was wir wirklich sind und was für uns sein darf. Wir limitieren das Leben und UNS.

Oftmals sprechen wir in diesen Momenten davon, „was meine Seele will“. Ist das so? Wer steckt dabei jedoch hinter „meine“? Der Verstand, das Ego, das innere Kind, das spirituelle Ego womöglich? Wenn wir die Seele sind, dann würde das anders aussehen und wir brauchen das nicht sagen. Provokativ, nicht einmal was wir wollen, weil wir wissen, dass alles kommen wird, für uns gesorgt ist und das Leben das für uns bereit hält, was wir benötigen. Du schlägst vielleicht morgen die Zeitung auf, gehst auf die Toilette, duschen, … und die Antwort ist da! Ganz einfach: weil wir als ICH auch die Weisheit sind, die dem Lauf des Lebens vertraut und sich zeigt, wenn wir still in uns ruhen können. In diesem Moment zeigt sich unsere eigene Vollkommenheit. Alles ist immerzu vollkommen. Wir dürfen es erkennen, lieben, leben, annehmen und eins sein. Und in Frieden sein. Zu-frieden sein.

Das bedeutet nicht, dass es keine Veränderungen im Leben gibt. Alles kann sich von einer Sekunde auf die andere verändern. In einem winzigen Augenblick. Wir „erzwingen“, forcieren oder negieren die Emotionen und die Veränderung aber dabei nicht. Wir lassen sie sein wie sie sind. Und ruhen in unserem tiefen inneren Frieden, der wir sind. Und schließen Frieden! Wir schließen Frieden mit unseren Emotionen, Schmerzen, unserem Körper, unseren „Unzulänglichkeiten“, unserem Mangel, unseren Ängsten, unserer Umgebung, den Menschen, den Streits, … . Und sehen dann, was sich entfalten darf.

Ja, es erfordert Mut, Hände zu reichen und viel Vertrauen dies zu tun, um dann einfach fließen zu lassen. So viel wird darüber gesprochen und geschrieben. Oftmals schätzen wir unsere „Macht“ über den Fluß möglicherweise etwas zu hoch ein. Dies geschieht meistens jedoch einfach nur aus dem Wunsch der Kontrolle heraus. Denn unserem Verstand gefällt „Unplanbarkeit“ nicht. Mal wieder nicht! 🙂 Er will etwas tun, denken, planen, reflektieren, erreichen, analysieren, verändern, „verstehen“. „Verstehen“ klingt wie „nicht fest zu stehen, sondern irgendwie daneben“. Passt eigentlich ganz gut, oder?! 😀 Hahaha… Wir dürfen gerne ausprobieren, was passiert, wenn wir unsere Arme öffnen und unserer friedlichen und zufriedenen Natur erlauben, uns zu füllen. Empfang das gerne im Herzen. Dort stehen wir fest! Dort treffen sich alle Energien! Dort ist unsere Liebe! Unser Zuhause!

Mit viel Liebe,
Nam Terath Singh