Schon im letzten Monat hat sich abgezeichnet, dass wir leichter und freier von dem werden dürfen, was uns die letzten […]

Schon im letzten Monat hat sich abgezeichnet, dass wir leichter und freier von dem werden dürfen, was uns die letzten Monate, Jahre, Leben beschäftigt hat. Nun sind wir schon im August dieses Jahres und der Juli hat uns noch einmal mit einer herausfordernden Energie angetrieben. Es kamen alte Verhaltensweisen, Muster und Emotionen ans Tageslicht, die manchmal „nicht ohne“ waren. Nun ist der Moment gekommen, um durchzubrechen, um uns wieder bewusst zu machen, aus was wir gemacht sind – aus der göttlichen Liebe!

Vor wenigen Tagen endete die Intensivwoche des diesjährigen Kundalini Awakening Teacher Trainings in Le Martinet und wir sind immer noch voller Dankbarkeit und Gnade erfüllt. Was wir auch dieses Jahr wieder erleben durften, waren bedingungslose Liebe, Heilung und ein Zusammenkommen der ganz besonderen Art. Wir durften gemeinsam lachen, weinen, entdecken, verändern und neue Türen aufstoßen, um uns selbst und dem Wohle der Menschheit zu dienen. Dies beginnt immer bei uns selbst!

In Momenten der Stille und der Reflektion durfte auch ich wieder einiges erfahren, was mir auf meinem ganz persönlichen Weg hilft. Als kleiner Junge und Jugendlicher war ich leidenschaftlicher Turner und ich liebte es. Urplötzlich kamen beim Alleinsein Bilder, Erkenntnisse und Einsichten darüber, was sich davon noch heute in meinem Leben zeigt. Oftmals trage ich in meinem physischen Körper (An-)Spannungen und obwohl ich sie wahrnehmen und immer wieder gehen lassen kann, war mir nie bewusst, wieso sie so stark immer wieder kamen. Nun war es plötzlich ganz klar vor meinen Augen: „Du musst die Spannung halten, sonst verlierst Du und hast nicht die perfekte Haltung!“ – Wow, was für ein Moment der Erkenntnis darüber, welcher Glaubenssatz sich da in den Körper festgeschrieben hatte. Die „Kriya“ ging jedoch weiter und schon kam das Bild meines alten Turntrainers vor mein inneres Auge und wir erlaubten es mir gegenseitig, das in Liebe gehen zu lassen und den Körper, meine Emotionen, Ängste und „Imprints“ zu öffnen, um sich nach und nach transformieren zu lassen. Sicherlich, das bedarf nun Zeit, aber die Tür steht für eine neue Freiheit und Leichtigkeit offen.

Leichtigkeit kann dabei unsere Sichtweise weiten und uns neue Einblicke darauf geben, was sich uns in diesem Leben noch offenbaren darf. Und Leichtigkeit geht mit der Zufriedenheit des letzten Monats einher, die uns in der Präsenz hält. Aus diesem Punkt heraus können wir sehen, was entfaltet werden darf und gibt uns den Mut, nach vorne zu schauen und Altes gehen zu lassen. Für mich ist es genau diese Spannung in Kombination mit der Perfektion, die mich immer wieder daran hindert, einfach auszuprobieren, meinem Herzen zu folgen und die Liebe wirken zu lassen. Wie ergeht es Dir dazu? Hast Du das Gefühl, dass sich Talente, Möglichkeiten, Wege in und um Dich herum entfalten dürfen? Hast Du das Gefühl, dass das „noch nicht alles war“? Spürst Du möglicherweise einen inneren Druck, Antrieb, genau JETZT Geschenke zu öffnen, von denen Du bisher vielleicht gar nichts wusstest oder Dich nicht getraut hast, es zu tun?

Was hindert Dich daran? Was hindert uns daran? Als Kind kannte unsere Vorstellungskraft keine Grenzen! Alles war möglich! Dies ist auch heute noch so! Alles IST möglich! Wenn wir in unser Herz spüren und unserer Intuition lauschen, können wir genau sehen, ob das was sich in uns ist, wahr ist und dazu bereit ist, sich zu zeigen und bereit dafür ist, gelebt zu werden. Schon lustig… Ich sitze hier nun in Südfrankreich, genieße diese Tage der Auszeit und schreibe diese Worte. Früher war es für mich nicht Südfrankreich, sondern Sandfrankreich. Und ich bin hier nicht mit dem Auto hingereist, sondern mit der Rakete geflogen! Ja, wieso auch nicht?

Ich lade Dich ein, aus Deinen alten Begrenzungen und Limitierungen, Deinem alten Glauben und Beschränkungen auszubrechen und Dich auf zu neuen Ufern zu machen! Entdecke, was noch in Dir steckt und Du dir und der Welt als Geschenk überreichen darfst! Was möchte gelebt werden? Was möchte neu integriert werden? Was darf sich endlich zeigen? Sei mutig und versteck Dich nicht länger! Sei Dir klar – jeder von uns darf die Welt sehen!

In tiefer Liebe und Verbundenheit,
Nam Terath Singh