Noch vor zwei Wochen haben wir Dich dazu eingeladen, aus Deinen alten Begrenzungen und Limitierungen, Deinem alten Glauben und Beschränkungen […]

Noch vor zwei Wochen haben wir Dich dazu eingeladen, aus Deinen alten Begrenzungen und Limitierungen, Deinem alten Glauben und Beschränkungen auszubrechen und Dich auf zu neuen Ufern zu machen! Wir haben Dir die Fragen gestellt, was noch gelebt werden möchte? Was neu integriert werden möchte und was sich endlich zeigen darf?

Was hat sich seitdem für Dich verändert? War es Dir möglich, bewusst wahrzunehmen, was in Dir und um Dich herum passiert? Gab es Momente, in denen Du „neu“ agieren konntest? In denen Du möglicherweise sehr klar erkannt hast, dass etwas Neues ans Licht treten darf!? Gab es möglicherweise Momente, in denen Du Heilung erfahren durftest? Es ist gewiss nicht immer leicht, dies bei allem was um uns herum passiert, auch zuzulassen. Zuzulassen wir selbst zu sein! Die Gesellschaft rumort. Die Politik rumort. Die Wirtschaft rumort. Der Planet rumort. Das ganze Universum rumort. Und so rumoren auch wir, ob wir es sehen und anerkennen wollen oder nicht. Wir können versuchen uns davor zu verstecken, doch macht es Sinn? Wir können versuchen, weiter „hinterm Berg zu halten“, doch macht es Sinn? Wir können weiter versuchen, stark und machtvoll zu sein, doch macht es Sinn? Macht es Sinn für Dich ganz persönlich und was würde für Dich daraus resultieren, es einfach zu lassen und frei zu sein?

Der Planet und das Leben auf ihm ist in einer Phase, die vor Veränderungen nur so wimmelt. Die Herausforderungen unserer Zeit verändern sich stetig und wir stehen nicht mehr (auch wenn das in einigen Teilen dieser Welt immer noch so ist) als Menschen oder Völker feindlich gegenüber. Nein, der „einzige Feind“ im Außen ist die Entscheidung, wohin es mit uns als Menschheit gehen darf. Es betrifft uns alle wie auch jedeN von uns selbst, und auch in uns. Wie wollen wir mit der Klimakrise, der Umweltverschmutzung, der Verschwendung, der Ausbeutung (von Natur und Menschen), künstlicher Intelligenz, politische Umwälzungen, und und und, umgehen und wem wollen wir die Entscheidungen darüber überlassen? Sind wir bereit, uns zusammen zu tun und als EINE Menschheit zu agieren?

Erlaube es mir direkt zu sprechen. Wollen wir es wirklich weiterhin „Institutionen“ überlassen, die schon seit Jahrzehnten davon wissen und trotzdem ein Handeln für nicht wirklich nötig ansehen und dafür immer noch „bejubelt“ werden? Wollen wir immer noch mit ansehen, dass die Menschheit gespalten ist, weil unser System, das lange (für das Kapital) funktioniert hat, einfach nicht mehr funktioniert? Wollen wir immer noch zulassen und dazu beitragen, dass wir unseren Planeten an die „Kante“ bringen? Lass mich deutlich werden: das was die letzten Jahrzehnte, Jahrhunderte war ist TOT! Es ist vorbei! Aus, basta! Glaubt irgendjemand auf diesem Planeten wirklich (ganz ehrlich!) daran, dass wir so weiter machen können, ohne uns selbst zu zerstören? Ja, möglicherweise erleben wir es noch ein paar Jahrzehnte – aber denken wir dabei an unsere Kinder und Enkel? Konzerne pumpen Dörfern das Wasser ab und verkaufen es dann für horrende Preise wieder weiter. Regierungen forcieren den Raubbau von Wäldern, Rohstoffen, an Menschen und lassen sich dafür feiern. Und dann läufst Du durch den Supermarkt und die Regale sind voll von Anbietern dieser Verbrechen. Kommt Dir das bekannt vor? Es geht nicht um Schwarzmalerei, darum etwas schlecht zu machen, gegen etwas zu kämpfen, sondern einfach darum neue Wege zu beschreiten und uns für Veränderungen zu öffnen!

Ich erlebe es derzeit als Mitglied der Fairtrade-Steuerungsgruppe in St. Georgen und der Vorbereitung einer Zukunftswoche im September persönlich. Wir erhalten immer wieder Besuch von Mitgliedern der #fridaysforfuture-Bewegung in St. Georgen und ich bin voller Respekt und auch Bewunderung für die Klarheit, das Engagement, die „positive Wut“, die Kooperationsbereitschaft und Liebe für das Leben, was die Jugendlichen uns wirklich beibringen können. Ja, die Herausforderungen sind alle da. Wenn wir aber mal dahinter schauen und aus dem bewussten Punkt unseres Seins betrachten, worum es eigentlich geht, geht es um eins: Liebe! Verbundenheit miteinander, die Erhöhung unseres Bewusstseins und der Schaffung einer neuen Kultur der Menschheit. Zu groß gefasst? Nein, genau das ist es, was wir lernen dürfen! „Es geht nicht darum, Euch Vorwürfe zu machen. Es geht darum, dass wir das jetzt gemeinsam hinbekommen“, so eine Aussage in einem Treffen! Und wir können an allen Ecken und Enden neue Ideen, Projekte, Modelle, Gemeinschaften, … entdecken, die sich auf in eine neue Zeit machen. Wie wundervoll!

Es ist Zeit, dass wir uns frei machen! Frei von „der andere ist schuld/ich bin schuld“, frei von „die da oben/die da unten“, frei von „ich alleine kann ja nichts ändern“, frei von „ich bin schwach“, frei von „ich will mehr“, frei von „was geht mich das an“, frei von „scheiß auf mein Gewissen“, frei von „die anderen machen es ja auch so“, frei von „ich bin nur ein Schaf einer großen Herde“, etc.. Ja, wir sind „nur“ ein Teil der Menschheit. Aber es steht jedem von uns frei zu entscheiden, ob wir ein Schaf, das eingezäunt oder ein Schaf das frei ist, sein wollen. Wir können uns weiterhin von irgendwelchen Meldungen, Meinungen, Ansichten, Werbungen beeinflußen lassen oder wir beginnen endlich zu erkennen, was uns als Menschen ausmacht: Mitgefühl, Frieden, Intuition, Verbundenheit, Liebe. Und wir können frei darüber entscheiden, das Heft in die Hand zu nehmen und nicht mehr im Halbschlaf durch dieses Leben zu wandeln. Und wir können entscheiden, ob wir nach dem Prinzip „entweder-oder“ oder „sowohl-als-auch“ leben und lieben möchten!

Dies dürfen wir für uns selbst als Individuum und für uns als Menschheit tun! Der Druck der Zeit ist nicht einfach so derzeit so groß. Der Druck der Zeit ist da, um uns aufzuwecken, um uns zu erinnern, wer wir sind, wieso wir hier sind und um dann zu er-wachsen! Wir dürfen aneinander glauben und darauf vertrauen, ja einfach sicher sein, dass der Weg uns in eine Zeit führt, die für unsere Vorstellung (noch) schwer zu greifen ist. Doch hey – wenn wir es nicht probieren, können wir es nicht wissen! Bist Du also dabei? Was kannst Du für Dich konkret verändern? Was möchtest Du tun und lassen? Was bist Du bereit zu „investieren“? Wo möchtest Du hin? Wo dürfen wir hin?

In tiefer Dankbarkeit und mit viel Liebe für Dich!
Nam Terath Singh