Was nehmen wir mit? Was nicht? Was hilft uns? Was hilft uns nicht? Was unterstützt uns? Was unterstützt uns nicht? […]

Was nehmen wir mit? Was nicht? Was hilft uns? Was hilft uns nicht? Was unterstützt uns? Was unterstützt uns nicht? Jahr für Jahr, Monat für Monat nähern wir uns einem immer schmaler werdenden Scheideweg in uns und um uns herum. Die Polaritäten verstärken sich und wir dürfen wählen, welche Wege wir für uns und als Menschheit einschlagen wollen. Im letzten Newsletter sprach ich über das Rumoren in uns und auf diesem Planeten. Und es scheint „kein Ende“ zu nehmen! Wie auch, wenn ein Ende überhaupt nicht existiert und alles nur IST? 😉

Die letzten Monate waren für mich persönlich eine Achterbahnfahrt, wie man sie nicht einmal im Europa-Park erleben kann. Und ich liebe Achterbahnen! So viele Themen, Emotionen, Bilder und Erinnerungen aus meiner Kindheit wurden neu oder noch einmal hervor gerufen und es war wieder an der Zeit, sie mit Liebe anzuschauen. So bringt das „Schälen der Zwiebel“ immer wieder Tränen hervor. Und dabei kann es passieren, dass neue, noch tiefere Emotionen emporsteigen, die schon so lange in meinen Zellen gesteckt haben, dass es auch körperlich weh tut, wenn sie sich befreien.

Anfang des Jahres sprach ich in einem Newsletter von einer Traurigkeit, die ich nicht erklären konnte. Als sich diese Schale gelöst hatte (und meine Ego angenommen hat, dass, „YES“, endlich das Ende gekommen ist… :-D), traute sich die Wut hervor. Wut über mich, über andere, über das Leben, über Gott, über dies uns jenes und überhaupt… Ich durfte wieder einmal lernen, sie zu lieben und aus einem anderen Ort meines Bewusstseins anzuschauen, die Energie zu transzendieren und zu umarmen. Immer noch kein Ende? Nein! 😀 Wenn „wir“ das wählen, ja, kann es ein Ende sein. „Wir“ machen die Schublade wieder zu und sind der Meinung, dass es sich damit hat. Zu früh gefreut! Das mag vielleicht etwas krass klingen, aber spätestens zum Zeitpunkt unserer letzten Atemzüge „holt uns“ alles ein! Ich schreibe das nicht, um Angst, Eile, Druck oder sonst was zu verbreiten! Ich schreibe das, weil wir uns selbst immer wieder bewusst machen dürfen, dass es bedingungslose Liebe ist, wenn wir Heilung IN unserem Leben erlauben! Auch wenn sich die emotionale Energie nach der Wut noch verdichtet und wir erkennen, dass hinter alldem möglicherweise noch mehr steckt, das weh tut. Und das ist okay, nichts Gutes und nichts Schlechtes. Hier liegt dafür ein Schlüssel für eine Tür, die viel Freiheit und Freude eröffnet.

Du bist nicht falsch.
Du bist wie Du bist.
Jeder Moment ist wie er ist.
Es ist die Liebe in Dir!
Und den anderen.
Die Du gibst, an Dich.
Ein Lächeln der Schönheit!
Der Reinheit Deines puren Seins.
Erfüllt von Gott und der Freude an Dir.
Wer könnte es Dir nehmen?
Nur Du selbst.
Begib Dich in die Arme des Lebens.
Lass Dich tragen vom Strahlen des Glücks.

Manchmal fragen wir uns im Leben, warum etwas passiert und warum das uns/jemandem angetan wird, wieso es so „gemein“ ist, warum nicht einfach alles mal „laufen“ kann und diese Dinge aufhören können! Hahaha… 😀 Tja, gute Fragen, aber es gibt eine ganz präzise und für mich persönlich sehr erfüllende Antwort darauf. Das Universum, Gott, die Göttlichkeit, was auch immer Du darunter verstehst und es für Dich spürst, hat NIE, NIE angefangen „gemein“ zu uns zu sein! Deswegen muss es/sie/er auch nicht damit aufhören! 😀 Die Liebe ist immer in und mit uns! In jedem Augenblick unseres Lebens. Auch wenn „wir“ sie immer wieder mal verfluchen, spüren wir danach doch die Bedingungslosigkeit und das tiefe Mitgefühl!

Auch mir persönlich fällt es nicht immer leicht, das auch anzunehmen. Doch Leichtigkeit entsteht, wenn wir unsere Freude, unsere Fähigkeiten, unsere Kreativität, unsere Talente und unsere ganze Authentizität wirklich ins Leben bringen. Hierdurch dürfen wir uns mit Liebe für unsere Menschlichkeit und dieses Leben füllen! Manchmal bekomme ich zu hören, dass „Yogalehrer ja immer gechillt sind“. Ich darf dann jedes Mal von Herzen lächeln und antworten: „Nein, auch wir dürfen unsere Perfektion und damit auch unsere Menschlichkeit erkennen, leben und uns dadurch immer wieder daran erinnern, wer wir sind.“ Das können wir tun, wenn wir uns die obigen Fragen wirklich ehrlich beantworten und dann dem folgen, was sich für uns wahr anfühlt! Ich lade Dich ein, diesen Monat ganz bewusst darauf zu achten, was für Dich Sinn macht und was nicht! Ich lade Dich ein, wirklich „Dir“ und nicht Deinem Ego, Deinem Verstand, Deinen Glaubenssätzen, Mustern, Ängsten, Überheblichkeiten, … zu vertrauen und zu folgen! Ich lade Dich ein, Deine Menschlichkeit zu leben und durch diese Befreiung der Energien zu erkennen, wer Du wirklich bist! Immer und immer wieder – DU BIST LIEBE! Trage diese Liebe in Dein Sein, Dein Handeln, Dein Sprechen, Dein Leben und erfahre, was sich hierdurch entdecken lässt!

In tiefer Dankbarkeit und mit viel Liebe für Dich!
Nam Terath Singh