Wir treten in den September ein und so langsam können wir spüren, dass die Zeit des Sommers vorüber geht und […]

Wir treten in den September ein und so langsam können wir spüren, dass die Zeit des Sommers vorüber geht und wir uns Richtung Herbst begeben. Wir spüren den aufkommenden Wind, Regen und nach einer Phase des vermeintlichen Stillstands geht es auf zu neuen Ufern. Im Moment mag es uns nach all dieser „Untätigkeit“ vorkommen, als würde uns vieles auf diesem Planeten und in uns regelrecht übermannen. Man weiß manchmal ja fast schon gar nicht mehr wie einem geschieht… 😀 Und dabei kann es passieren, dass Gefühle der Enge, des Erdrücktwerdens, der Ahnungslosigkeit und für manche von uns fast schon eine gewisse Niedergeschlagenheit aufkommen, die das Leben schwer erscheinen lassen. Und in alldem lassen sich, wenn wir wollen, doch unendlich viele Chancen erkennen.



Wir bewegen uns in einer Phase der immer stärker werdenden Dualität, die sich im Außen und in unserem Innen immer bewusster erkennen lässt. Einmal so, das andere Mal so. Die einen sind dafür, die anderen dagegen. Kämpfe hier, Kämpfe dort. Es kann uns vorkommen, als fühlen wir uns hin- und hergewirbelt, von einer Seite zur anderen geworfen, schwankend auf unserem Schiff des Lebens. Wir haben das Gefühl, dass wir so viel Energie aufbringen müssen, das Boot auf Kurs zu halten, dass wir dabei alles andere vergessen. Diese Energie, die wir dafür aus uns heraus saugen, fehlt uns dabei an anderer Stelle. Sie fehlt uns für unsere Entspannung, für unsere Kreativität, unsere Praxis, unsere Familie, unsere Freunde, unsere Projekte, …, UNS!



Dabei übersehen wir sehr leicht, dass wir in dieser so angespannten Zeit vom Leben so viele Chancen geschenkt bekommen, die nur ergriffen werden wollen. Wir dürfen wünschen und ehe wir uns versehen ist es auch schon da! Das kann eine berufliche Veränderung sein, der finale Start einer neuen Idee oder auch einfach nur mal ein Buch, das wir schon lange lesen wollten. Doch vor allem erhalten wir die Chance bedingungslos ehrlich mit uns uns anderen zu sein. Wir dürfen in uns vollkommen offen zugeben, was uns bewegt, hindert, manipuliert, herunterzieht, stark und schwach macht und das Leben gerader schwer oder leicht erscheinen lässt. Es ist eine radikale Offenheit, die sich uns offenbart. Sie fordert uns auf, das „Wischiwaschi“ vergangener Zeit in unser Herz zu bringen, zu lächeln und die Liebe einfach mal machen zu lassen! Die Zeit des Wartens ist vorbei! Die Zeit der Ausreden ist vergangen! Die Zeit des Aufbruchs und des Mutes ist da!



Wenn auch ich selbst solche Zeilen lese, überkommt mich manchmal das Gefühl, „oh mein Gott, das muss riesig sein, was ich jetzt angehe“. Haben wir dazu überhaupt die Kraft (wie wir sie meinen zu kennen…;-))? Sind wir bereit dazu? Es geht in alldem nicht um die Größe, Intensität oder Schwere der Aufgabe. Es geht nicht einmal darum, ob wir es schaffen oder nicht. Es geht einfach nur darum, in unser Herz zu lauschen und der leisen Stimme zu folgen, die uns in die gegebene Richtung führt. Was ist da, um gesehen zu werden? Was wird in mir angetriggert, um geheilt zu werden? Was macht die gesellschaftliche Situation mit mir und warum? Was darf ich verändern oder beibehalten, um mein Herz und nicht meine Persönlichkeit glücklich zu machen? Was ist Glück überhaupt?



Das Glück unseres Lebens liegt in unserer eigenen Hand. Wir selbst bestimmen darüber, was das Außen in uns auslöst und wie wir damit umgehen. Wir halten das Steuer in der Hand! Und ja, ich kann gut verstehen, wenn Du jetzt vielleicht das Gefühl hast, dass das doch nicht immer möglich ist. Und das ist vollkommen okay! Du und all Dein Handeln sind schon vollkommen! Kannst Du dich daran erinnern, dass Du genau aus diesem Grund hierher gekommen bist? Kannst Du dich aber daran erinnern, dass Du hierher gekommen bist, weil Du selbst mit dem Leben beschlossen hast, einfach mal eine Runde auf dem Planeten zu drehen? Es liegt in unserer Hand, was wir daraus machen! Und dabei gibt es wie immer kein richtig oder falsch, sondern einfach nur das was ist.



Was ist also in Deinem Leben momentan präsent, was sich zeigt und „ergriffen“ werden möchte? Welche Chancen siehst Du in dem „Chaos der heutigen Zeit“? Was passiert, wenn Du aus dem eingeigelten „Sommerloch“ heraus kommst, die Augen öffnest und das magische Licht des Spätsommers auf Deiner Haut spürst? Die Ähren stehen bereit, um geerntet zu werden! Manche sind klein, manche groß, aber sie sind da! Sie warten auf Dich! Das Leben wartet auf Dich! Ergreif Deine Chance, entdecke das pure Leben – so die Zeile eines Lieds, das ich vor Jahren geschrieben hatte! Kommst Du mit? Willst Du mit uns allen mutig sein und in eine neue Zeit aufbrechen? Willst Du mit uns uns alle erheben? Willst Du schon heute oder morgen oder übermorgen mit dabei sein? Wir erwarten Dich mit offenen Armen und bedingungsloser Liebe!



Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen einen ganz wunderbaren Start in den September und ich freue mich schon auf Dich!



In aller Liebe,
Nam Terath