Ich möchte heute einige Worte an Dich richten, die mir gerade in den letzten Tagen auf dem Herzen liegen. Vor […]

Ich möchte heute einige Worte an Dich richten, die mir gerade in den letzten Tagen auf dem Herzen liegen. Vor einigen Tagen bin ich mal wieder in den Schwarzwald gekommen und schon am Abfahrtsbahnhof konnte ich die Energien, Emotionen und Gedanken der Menschen spüren, ja fast schon „lesen“. Im Zug durfte ich dann immer wieder Zu- und Aussteigende beobachten und empfangen, was in und mit ihnen so passiert. Und schon beim Ankommen und den letzten Tagen nehme ich sehr wahr, wie sehr sich Menschen nach etwas sehnen. Nähe, Verbundenheit, Frieden, Akzeptanz und Liebe!



Ich konnte in den Menschen noch mehr spüren, wie gehetzt und getrieben sie sind. Sei es aus Stress, Angst, Emotionalität, … . Jeder lebte in den Momenten fast schon in einer eigenen kleinen Welt. Und in manchen Augenblicken erinnerten mich die Situationen und die Energien an Zukunftsfilme, in denen eine Gesellschaft beschrieben wird, in der jeder vor sich hinlebt und sich tagein tagaus durch das Leben hindurchschlängelt und sicherlich auch quält. Wenn ich so im Zug gesessen bin und auf die Bahnsteige hinaus geschaut habe, kam dieses Gefühl doch immer wieder. Und ich fragte mich, was uns unterstützen kann?



Wir alle sind menschliche Wesen, die persönliche Kontakte, Zuneigung, Respekt, körperliche und emotionale Nähe mal mehr mal weniger brauchen. Wir sind keine Einzelgänger sondern ein Kollektiv, das nur gemeinsam überleben kann. Momentan höre ich aber immer mehr, dass Menschen sich alleine fühlen. Sie fühlen sich allein auf weiter Flur. Sei es im ganzen Leben, mit einer Meinung, einer Trauer, einer Freude, irgendwie erlebt es jeder für sich selbst. Und jeder von uns kennt diese Momente, wenn wir uns alleine fühlen. Wenn es uns möglicherweise traurig macht, dass niemand um uns herum ist mit dem wir teilen können, der uns unterstützt, begleitet, liebt! Ja, wir brauchen das und wir dürfen die Gemeinschaft unter uns Menschen wieder zu einem höheren Gut erheben, als es derzeit in der Spaltung der Gesellschaft zu beobachten ist. Wir dürfen wieder erkennen, dass das Gefühl der Gemeinschaft uns ein basisches Glück ist, welches wir durch unsere Verbundenheit ganz einfach selbst erschaffen können.



Und dabei gibt es etwas, was immer bei uns ist. Es ist so nah um uns, ja in uns, dass wir es schon gar nicht mehr wirklich wahrnehmen. Es ist das gesamte Universum! Es sind die Pflanzen, die Tiere, die Elemente, der Berg, der Baum, der Mensch dem Du auf der Straße begegnest! Es ist alles! Alles ist mit Dir, mit mir, mit uns! Und nicht nur das! Wir SIND es! Wir sind die Gemeinschaft! Wir sind die, die zusammenhalten, wenn nichts mehr zu halten scheint! Alles in diesem Universum ist verbunden, nichts ist für sich! Alles in diesem Universum arbeitet zusammen, nichts kann es alleine tun!



Egal in welcher Situation Du dich gerade befindest. Ob es herausfordernd oder leichter ist. Ob es schmerzhafter oder freudiger ist. Erinnere Dich daran, dass Du niemals alleine bist! Irgendjemand denkt an Dich! Irgendjemand spürt Dich! Irgendjemand unterstützt Dich! Irgendjemand liebt Dich! Und selbst wenn Du dem nicht vertrauen kannst! Vertraue der Liebe, dem Universum, Dir! Dies ist immer da!



Ich lade Dich gemeinsam mit uns allen dazu ein, wieder zusammenzufinden! Ich lade Dich ein, Dein Alleinsein in Dein und unser Herz zu bringen, um es zu transformieren! Lass uns dazu beitragen, dass wir auf unserem Weg zur Einheit weiter voranschreiten! Lass uns lieben!



Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen eine mitfühlende und gemeinschaftliche Erfahrung und ich freue mich schon auf Dich!



In aller Liebe,
Nam Terath