Wie wundervoll ist es doch, Mensch zu sein! Wie wundervoll ist es doch, auf diesem Planeten Leben für Leben leben […]

Wie wundervoll ist es doch, Mensch zu sein! Wie wundervoll ist es doch, auf diesem Planeten Leben für Leben leben zu dürfen! Wie wundervoll ist es, dass wir aus so vielem bestehen, wovon wir noch so wenig wissen! Wir reisen ins Weltall, erforschen und erfinden die aberwitzigsten Dinge. Wir blähen unseren Verstand mit „Wissen“ auf und streben immer noch danach, mehr zu wissen, mehr zu erforschen, schlauer und BESSER zu werden! Sind wir jedoch nicht schon die „beste“ Version unseres Selbst? Kennen wir uns wirklich? Haben wir uns so weit erforscht, dass wir das „Große Ganze“ in uns erkennen können oder geben wir uns selbstherrlich zufrieden? Ach passt schon. Tiefer in mein Universum mag ich nicht…



Es gibt immer wieder Momente im Leben, in denen wir an uns zweifeln. Wir zweifeln an unseren Qualitäten. Wir zweifeln an unseren Worten und unseren Taten, ja sogar hin und wieder an unserem ganzen Wesen. Wir zweifeln an den Menschen, an Gott, an der Zukunft. Ist das jedoch nicht nur eine Unsicherheit, die unseren Verstand vernebelt? Ist es nicht nur die Unsicherheit, dass wir nie so richtig gelernt haben, uns selbst zu betrachten, wertzuschätzen und bedingungslos zu lieben?



Und es gibt immer wieder Momente im Leben, in denen wir hinwegschweben. Wir halten uns für die Größten, Schlausten, Tollsten, sooo perfekt! Wir erheben uns über unsere Mitmenschen, die Tiere, diesen Planeten, ja mitunter über das ganze Universum. Ist dies jedoch nicht auch nur eine Unsicherheit, die unseren Verstand aus einer anderen Ecke vernebelt? Ist dies nicht auch nur die Unsicherheit, dass wir nie so richtig gelernt haben, uns selbst zu betrachten, wertzuschätzen und bedingungslos zu lieben?



Wir betrachten uns gerne von oben oder unten. Ja, wir mach(t)en uns „die Welt zum Untertan“, so wie es Gott ja anscheinend in der Schöpfung geäußert haben soll. Glaubst Du daran? Und glauben wir wirklich, dass dies funktioniert? Können wir so hochnäsig durch die Welt rennen und die Schöpfung in all ihren magischen Ausprägungen so behandeln? Und ist unserer äußerer Umgang nicht immer ein Zeichen davon, wie wir mit uns selbst umgehen? Bedeutet das im Umkehrschluss dann nicht auch, dass wir uns selbst erniedrigen und unbewusst in eine Schleife der Bewertung anstelle einer bedingungslosen Akzeptanz gehen? Wollen wir das? Wollen wir unbewusst durch unser Leben gehen oder das Leben in seiner Faszination anerkennen und wertschätzen?



Wir verwechseln Akzeptanz gerne mit „Dumpfsein“. Wir verstehen sie zu gerne als seichendes hinnehmen von dem was ist. Ist das aber Akzeptanz? Wo beginnt Akzeptanz? Und wo hört sie auf – tut sie das überhaupt? Ist hier nicht auch eine Bedingungslosigkeit als ihre Grundlage zu spüren? Viel zu lange haben wir nach einem vertikalen Grundsatz gelebt. Macht ausüben, Macht empfangen, höher, niedriger, stärker, schwächer, mehr wert, weniger wert, … . Es ist eine Zeit gekommen, in der wir uns als Menschen auf eine horizontale Basis stellen dürfen. Wir dürfen auf Augenhöhe mit der ganzen Schöpfung leben, sprechen, handeln und lieben! Wir dürfen uns in die Augen schauen und dabei erkennen, dass wir in uns und mit allem um uns herum eins sind! Wir dürfen uns mit Respekt behandeln und die Tore unseres Innenlebens öffnen! Einfach (normal) sein! Es gibt nichts zu erreichen! Was soll passieren?



Am Sonntag jährt sich wieder der „Tag der deutschen Einheit“ und so wie sich damals friedlich Menschen am eigenen Schopf gepackt, Mut gefasst, Tore geöffnet und einen Wandel herbeigeführt haben, so dürfen auch wir uns in unseren inneren Frieden begeben. Ja, das klingt so wundervoll und so einfach. Ist es und doch nicht! Denn um zu akzeptieren und uns in unserer Einheit zu erfahren, dürfen wir erst einmal jeden Moment und uns in jedem Moment respektieren und dadurch akzeptieren! In diesem Moment öffnet sich in uns ein Geschenk, dass egal was wir getan haben, machen oder noch machen werden, schon eins sind! Akzeptanz beinhaltet Vergebung – Vergebung beinhaltet Geben – Geben ist Liebe!



Wir können uns nicht trennen! Wir können unsere vielen Körper (physisch, psychisch, emotional, energetisch) nicht trennen! Wir können uns nicht von der Welt trennen! Wir können uns nicht in der Gesellschaft trennen! Dies gelingt nur als Schauspiel in unserem Verstand, der sich eine ganz eigene Welt aufbaut und sich hier vermeintliche Sicherheit durch Altbekanntes erhofft. Und ja, das funktioniert – macht es aber glücklich? Schenkt es uns ein Gefühl von Gemeinschaft in uns und mit unserer Außenwelt?



Wir alle zusammen sind ein Organismus! Jede(r) von uns erfüllt seinen Teil und trägt mit seiner/ihrer Schönheit zu diesem Wunder Leben bei! Und ich lade Dich von Herzen dazu ein, Deinen Teil anzuerkennen, zu akzeptieren und Dich mit Dir selbst wieder in Einheit zu begeben! Gerade die letzten Monate (und wahrscheinlich auch die kommenden) wurde getrennt, gespalten, gehetzt… Wie fühlst Du dich dabei? Hast Du das Gefühl, dass dies die Wahrheit, die Liebe, das Wort Gottes ist? Oder glaubst Du daran, dass wir dazu bestimmt sind, eins zu sein, zu lieben, zu lachen, zu weinen, zu leben, zu respektieren, zu akzeptieren, zu vergeben, zu …!? Wir sind rund 8.000.000.000 Menschen auf diesem Planeten und unendlich viele Tiere, Pflanzen, …! Glaubst Du nicht auch, dass unsere Verbundenheit die Kraft in sich trägt, (wieder) eins zu sein? Wieder in die Einheit zu gehen, um eine Zukunft zu kreieren, die unsere Kinder/Enkel/Urenkel/… unterstützen kann, dieses Werk fortzuführen? Kannst Du dir erlauben zu träumen? Kommst Du mit auf diesen Weg?



In aller Liebe,
Nam Terath