Vor zwei Wochen erhielten wir ein Paket von einem uns unbekannten Absender aus Berlin. Natürlich waren wir neugierig und öffneten […]

Vor zwei Wochen erhielten wir ein Paket von einem uns unbekannten Absender aus Berlin. Natürlich waren wir neugierig und öffneten es zugleich. Der Inhalt, den wir fanden, hat uns freudig überrascht. Wir durften kleine Plakate zur kommenden Wahl und dem Aufruf dazu finden. Insbesondere auch, um für eine offene und tolerante Gesellschaft zu stimmen. Welches uns davon besonders gefallen hat, ist mit einem Spruch versehen:

„Blumen sind schön. Wählen gehen auch.“

Nun ist der September ein Monat, der Veränderungen und Neuausrichtungen mit sich bringt. Und wir dürfen in einer Woche zu einer Wahl, die jeden von uns direkt und auch indirekt „betrifft“. Wir dürfen einen kleinen Teil dazu beitragen, wie wir uns als Gemeinschaft ausrichten wollen. Ja, oftmals kommt das Gefühl auf, dass unsere „kleine Stimme“ doch nichts ausmacht, in diesem großen Spiel. Ob sie das tut oder nicht ist ein Aspekt. Und ich bin überzeugt davon, dass sie das auf ihre Art und Weise tut. Faszinierend hieran ist dafür umso mehr, wie wir mit den Veränderungen, „die von außen kommen und die nicht bewusst unsere Wahl sind“ (Nam Joti Kaur), umgehen und sie annehmen. So wie wir immer wieder die „Wahl“ haben, in einem politischen System unsere Stimme abzugeben, bietet sich auch jede Sekunde eine Wahl in uns. Eine Wahl über unser eigenes Ich und unser eigenes Leben. Wofür entscheiden wir uns? Können wir akzeptieren, was ist und wie sich etwas entwickelt? Wie es uns von der Kreation gegeben wird, um daraus zu lernen? Wir dürfen wählen. Voller Vertrauen und von Herzen.

Alles Liebe für Dich,
Nam Terath Singh