Der Juni lädt uns, wie Du weißt, zu neuen Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen ein. Oftmals wollen wir gleich alles auf […]

Der Juni lädt uns, wie Du weißt, zu neuen Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen ein. Oftmals wollen wir gleich alles auf einmal, das Licht am Ende des Tunnels sehen oder am besten schon dort sein und alles hinter uns lassen. Glauben wir dabei wirklich, dass es ein Ende ohne neuen Anfang gibt? 😉 Unser Verstand und unser Ego wollen gerne im Vergangenen sein, das Neue schon erleben und dabei gleich schon wieder „los haben“. Dabei dürfen wir auf unsere Schritte achten. Wir kennen alle den Ausspruch „die Blumen am Wegesrand zu übersehen/zu beachten“. Dies ist genau das, was wir uns immer wieder ins Bewusstsein rufen dürfen. Auf unserem eigenen Weg schreiten wir oftmals in schnellen, unbedachten und großen Schritten voran und meinen dadurch schneller zu sein. Es bewirkt, dass wir immer wieder große Pausen brauchen, um aufzutanken. Fahren wir Vollgas, brauchen wir viele Stopps, um neue Kraft zu schöpfen. Was passiert, wenn wir kleinere Schritte, langsamer gehen und dafür in einer konstanten und an das Leben angepassten Geschwindigkeit? Was passiert, wenn wir die Kontrolle aus der Hand geben und das Tempo annehmen, das uns das Leben zeigt!? Mal kann es schnell sein, mal langsam, doch es ist ein konstanter Fluß, der es uns erlaubt, uns mehr auf unsere Sinne und unser Herz zu konzentrieren, die uns aufzeigen, welche Richtung wir einschlagen dürfen. Wir dürfen geduldig mit uns und unserer Umwelt sein. Wir dürfen zuhören, was das Leben uns zu sagen und zu geben hat. Es sind Geschenke, die wir jeden Tag öffnen dürfen, wenn wir lernen, einen Teil des Fatalismus anzuerkennen – die Akzeptanz dessen was ist. Hier hat sich der Begriff „amor fati“ (Liebe zum Schicksal) einen Namen gemacht. Wir dürfen diese Liebe entwickeln und uns ihr und dem Leben hingeben. Es darf sich uns die Unendlichkeit eröffnen, die wir annehmen und leben können. Bist Du dabei? 🙂

Alles Liebe von Herzen,
Nam Terath Singh