Wie oft im Leben hast Du dich schon mit anderen verglichen? Was haben sie was ich nicht habe? Was können […]

Wie oft im Leben hast Du dich schon mit anderen verglichen? Was haben sie was ich nicht habe? Was können sie was ich nicht kann? Wo sind sie besser/schlechter als ich? Wie „schön“ wäre es doch, wenn ich auch etwas davon hätte… Oder auch das komplette Gegenteil, eben nicht. Was passiert, wenn Du dir diese Fragen wirklich ehrlich stellst? Kannst Du Anteile an Dir erkennen, die sich das schon irgendwann einmal oder auch öfter oder auch sehr gefragt haben und immer noch tun? Und wie sich dann ein Stück Unzufriedenheit, Niedergeschlagenheit, Wut, Traurigkeit, Scham, Schuld gezeigt haben. Sogar wenn „wir“ so verhaftet sind, etwas dafür zu tun, das zu erreichen und uns verändern. In diesem Moment wollen wir uns das dann aber doch nicht eingestehen und „das darf man ja nicht denken“ – jetzt möchte ich Dich aber einladen, es zuzulassen.

In dem Buch „Blick in die Ewigkeit“ von Eben Alexander erhält Eben in seiner Nahtoderfahrung (während eines siebentägigen Komas) eine wundervolle Nachricht auf seiner Reise ins „Jenseits“. Sie beinhaltet alles und zeigt zudem das „Nichts“. Sie beschreibt es in drei einfachen Sätzen, die uns, wenn wir sie mit dem Herzen aufnehmen, uns als Frieden, Liebe, Freiheit, Einheit und Vollkommenheit erleben lassen:

Du wirst geliebt und geschätzt.
Du hast nichts zu befürchten.
Du kannst nichts falsch machen.

Wenn ich mir selbst die Fragen mit diesen drei Sätzen beantworte, ist alles klar. Und ich kann nur lachen! 🙂 Es erfüllt mich ein vollkommenes Lachen. Es beinhaltet so viel Liebe für all die Emotionen und deren Schmerzen, die eigentlich hinter unserem „nicht von Herzen kommenden“ Denken, Sprechen, Handeln, … stehen, was wir alle haben. Wir alle haben so viel in unserem Leben erfahren. Dinge, die Glück oder auch Leid gebracht haben und die „uns“ geprägt haben. Hierüber dürfen wir aber mit Liebe lachen. Es beinhaltet aber auch Komik, wie sinnfrei diese Fragen sind. Und ich lache dann, weil es mich erfreut, das alles aus mir heraus als Seele betrachten, erkennen und umarmen zu dürfen. Und ich kann daran erkennen, wie unterschiedlich das Umarmen ist. Mal ist es freundschaftlich, mal neckisch, mal elterlich, mal fordernd, ja auch mal hämisch, und und und… Doch immer wird es umarmt, geliebt, geschätzt, behütet, angenommen. Wie fühlt sich das für Dich an, wenn Du es aus Dir heraus tust?

Das Umarmen ist dabei in jedem Moment voller Liebe. Einer Liebe die sich bedingungslos zeigt. Einer Liebe, die keine Perfektion erwartet, sondern weiß, dass alles schon vollkommen ist. Eine Vollkommenheit, die alles beinhaltet und nicht danach strebt, einer Bewertung oder Perfektion zu unterliegen oder zu entsprechen. Hierin liegt der kleine feine Unterschied in dem, wie wir uns betrachten können. Hierin liegt der Unterschied zwischen Perfektion und Vollkommenheit. Die Liebe erfüllt alles, ist alles und wird immer alles sein. Und so zu „sein“ wird nicht immer klappen. Jeder von uns bewegt sich mal mehr, mal weniger auf allen Ebenen. Mal ist es uns bewusst, dann wieder nicht. Und das ist okay!

Die einzige Frage, die dabei von Bedeutung ist, ist ob ich als Seele und mit den „drei Sätzen“ oder in den Gedanken, Mustern, Projektionen, Erwartungen, Vergleichen, … leben will. Und die Antwort auf diese Frage ist für mich glasklar. Für Dich?

Ich eröffne Dir gerne diese Frage als Experiment, es für Dich mal zu probieren, es nicht immer zu schaffen, Deine Sichtweise darauf zu verändern und Deinen Fokus darauf zu legen, was schon da ist und was Dich vollkommen macht. Dieser Monat wird von bedingungsloser Liebe gefüllt sein und Dich dabei unterstützen. Die Kraft des Junis gibt Dir die Möglichkeit Dir zuzuhören, Dich kennenzuernen, klarer zu sehen, Dich auf Dich zu besinnen und hieraus die Schöpfung zu erleben, zu genießen und mitzugestalten.

Und erinnere Dich: Du bist wunderschön!

Mit viel Liebe!
Nam Terath Singh