Heute Vormittag durfte ich die erste Master Class dieses Jahres geben, die unter dem Motto „Jump into the Unknown“ (Spring […]

Heute Vormittag durfte ich die erste Master Class dieses Jahres geben, die unter dem Motto „Jump into the Unknown“ (Spring ins Unbekannte) stand. Und wie immer beschäftige ich mich mit diesen einzelnen „Themen“ auch für mich. So fragte ich mich selbst, was es für mich heisst. Was ist ein Sprung ins Unbekannte? Was bedeutet das für mich? Traue ich es mir zu und wie fühlt sich das für mich an? Was hindert oder unterstützt mich dabei? Was erfahre und erlebe ich in diesen Momenten und was entsteht daraus? Ich lade Dich gerne ein, Dir diese Fragen selbst zu stellen!



Was für mich von Beginn an präsent war, ist mein inneres Kind. Ich erinnere mich gerne daran zurück, wie ich auf Bäume geklettert bin, den Wald erkundet, Staudämme gebaut, meiner Fantasie im Kreieren dabei freien Lauf gelassen habe. Dabei habe ich eine wahnsinnige Freude empfunden. Ich bin dem gefolgt, was mir das Leben, die Natur, meine Umgebung mir in diesem Moment geboten haben. Konnte ich mal nicht den ersten „Kletterweg“ erklimmen, so tat sich zugleich ein Neuer auf, weil ich den Blick auf den Moment und die Freude am Sein gehalten habe. So durfte ich immer wieder Neues entdecken, erfahren, erleben und meinen „Horizont erweitern“. Kennst Du das noch? Kannst Du dich erinnern? Was bewegt dies in Dir?



Wenn wir älter werden, wollen wir unseren Horizont oftmals dadurch erweitern, dass wir uns Ziele setzen, etwas Erreichen wollen und dabei meinen, dass dies unser Unbekanntes ist und das ja wahnsinnig spannend ist. Ja, das mag es auf jeden Fall sein. Bildlich gesprochen klettern wir dabei das Kliff aber mit Kletterausrüstung hinab. Wir wollen kontrollieren, das Ergebnis selbst bestimmen und unsere Projektion des „so soll es sein“ durchsetzen. Funktioniert das? 😉 Was passiert (bildlich gesprochen! ;-)), wenn wir einfach springen? Wenn wir den kleinen Vogel spielen, der plötzlich von seiner Mutter aus dem Nest geworfen wird und beginnen darf zu fliegen!? Trauen wir uns das oder versuchen wir verzweifelt im Nest zu bleiben? Haben wir Vertrauen?



Das Unbekannte findet sich im ganzen Leben wieder. Das Leben ist unbekannt und dadurch doch wieder so bekannt, weil wir wissen, dass es unbekannt ist. Klingt das verwirrend? Gut! Dann bist Du dem Unbekannten ein Stück näher, wenn es Dein Verstand nicht be-greifen kann! Er kann sich nicht mehr festhalten. Er sucht nicht mehr nach dem Ziel, richtig oder falsch, der absoluten Antwort! Du befreist Dich genau in diesem Moment jetzt davon, zu verharren, ängstlich zu sein und diesem Zweifel zu folgen! Das bedeutet nicht, dass diese Emotionen und Gefühle nicht mehr da sind. Nein, im Gegenteil… Du gibst ihnen Raum, folgst aber Deinem Mut, der Freude, dem Leben! Das ist Hingabe!



Was ist das, in was Du derzeit eintauchen darfst? Wo in Deinem Leben findest Du Situationen, Emotionen, Glaubenssätze, Projekte, …, die sich Dir zeigen, Du aber bisher gestockt hast, wirklich einzutauchen? Und was hindert Dich widerum daran? Was soll passieren? Was? Und in was darfst Du Liebe und Heilung schicken, um die kindliche Freude und Neugier wieder da sein zu lassen? Ihnen zu folgen, um das Glück und die Vollkommenheit der Leere einzuladen! Um aus dieser Vollkommenheit zu schöpfen, Dich als einzigartige Schöpfung anzuerkennen! Magst Du es mal ausprobieren? 😉 Magst Du es Dir erlauben, Dich dem Leben und seinen Wundern hinzugeben, ihnen zu folgen und der Stimme der Göttlichkeit zu folgen?



Von ganzem Herzen alles Gute für die nächsten Tage und all Deine Entdeckungen und Erfahrungen in Dir und um Dich herum!



Nam Terath