Aus dem letzten April-Wochenende kam ich mit großer Dankbarkeit und vielen besonderen Eindrücken des zweiten Teils des diesjährigen Kundalini Awakening […]

Aus dem letzten April-Wochenende kam ich mit großer Dankbarkeit und vielen besonderen Eindrücken des zweiten Teils des diesjährigen Kundalini Awakening Trainings. Wir durften für uns wieder einen ganz besonderen und heilsamen Raum erschaffen, in dem wir durch unseren Verstand, die Meditation hinein ins Karma und unser Dharma getaucht sind. Was für eine Reise! 🙂 Viel durfte sich wieder bewegen und wir sind gemeinsam durch diesen Prozess unserer Gedanken, Emotionen, Glaubenssätze bis hin zur Auflösung und Vergebung der Auswirkungen gereist.



In diesem Monat, der 5, begeben wir uns nun in das fünfte Chakra. Das Chakra der Kehle, der Kommunikation, der Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Abgrenzung und unserer Fähigkeit uns auszudrücken. All dies hat eine tiefe Bedeutung für unser Karma und unser Dharma. Yogi Bhajan sagte einmal, dass die Kommunikation die Basis unserer Existenz ist. Nehmen wir dies für diesen Monat als Grundlage, so können wir erkennen, wie wichtig es ist, unsere Sprache nach innen und nach außen zu kultivieren. Wie sprechen wir in uns und wer spricht in uns? Versetze ich mich nun also in das Wochenende des Karmas und des Dharmas zurück, so wird schnell klar, dass mit unseren Gedanken (und der inneren Konversation) alles erschaffen wird, was sich nach innen und außen auswirken wird. Alles wird eine Resonanz erschaffen, die uns daraufhin weiter prägt.



Wie in allen Bereichen unseres Lebens, kann es uns nun schnell passieren, dass der Verstand anfängt zu bewerten. Er fühlt sich schuldig, will Buße tun, hat gar Angst davor, dass das „schlechte Karma“ auf ihn zurückfallen und „wir“ nicht in den Himmel kommen werden. Also schnell noch etwas gutes Karma dagegen stellen… 😉 Doch ist dem allem so? Was passiert, wenn wir dies aus der Neutralität unseres Herzens und unserem Bewusstsein heraus betrachten? Ist es nicht so, dass alles, was wir im Leben begegnen eine weitere Erfahrung für uns als Seele im menschlichen Körper ist? Bietet sich uns dadurch in Wahrheit und aus der Weisheit heraus nicht einfach die Möglichkeit zu lernen, zu entdecken und wieder einmal zu heilen?



Schnell sind wir dabei diese Heilung als Aufgabe des Egos zu sehen! „Ja, war schon alles nicht so wild, ist ja jetzt auch vergessen, alles Schnee von gestern.“ Ja, es war alles gestern. Und ja, alles ist irgendwie vorbei. Doch ist das nichts Weiteres als ein simples Unterdrücken und weiter so!? Dabei kann uns diese Rückschau, das Fühlen in das was ist und einmal war, dabei unterstützen, unsere „Sprache“ und unsere Handlungen in jedem Moment unseres Lebens zu verändern, mitfühlender, liebevoller, klarer und ehrlicher werden zu lassen. Die Ehrlichkeit uns selbst gegenüber (und damit gegenüber anderen) und die Fähigkeit uns auszudrücken und zu erleben, was sich dadurch entfaltet, eröffnet uns ein Tor zur ehrlichen Heilung aus dem Herzen heraus. Wir vermeiden nicht, wir vergrößeren nicht, wir nehmen es als das was es ist. Und wir überlassen dem Universum, sich ihn Herrlichkeit und Vollkommenheit durch uns zu zeigen.



Sobald wir die „Katze aus dem Sack lassen“, schenken wir ihr die Möglichkeit, sich zu zeigen! Sie darf sich in ihrer Wahrhaftigkeit vor uns erheben und wir geben ihr den Raum, den sie braucht, damit wir erkennen können, was wirklich dahinter steckt. Und hier schließt sich der Kreis in unsere Emotionen und damit in unsere Glaubenssätze, die den Großteil unserer Aktionen und Reaktionen führen. Sind wir uns derer bewusst und erlauben wir es uns, diese wirklich in all ihrer Größe zu erkennen? Tun wir das, begeben wir uns auf das Feld der Heilung und der Vergebung. „I forgive myself“ – Ich (als Seele) vergebe mir (als Persönlichkeit/Mensch)“! Dies ist wahre Vergebung, welche unser Menschsein mit göttlicher Liebe füllt und Schritt für Schritt in die Freiheit in uns führt. Wir sprengen die Ketten des Karmas, treten aus dem Kreislauf und begeben und aus den vom Bewusstsein geführten Weg des Dharmas, der wahren Bestimmung. 



Ich lade Dich in diesem Monat ein, aus Dir, als Seele, heraus zu vergeben! Nimm Dir alleine für Dih, mit Deinem Partner/Deiner Partnerin, Deiner Familie, Freunden/Freundinnen, Kollegen/Kolleginnen jeden Tag einige Minuten Zeit. Sprich und/oder sprecht Worte der Vergebung. An uns selbst, die anderen, die Welt, an Gott! Vergebung ist das größte Geschenk dieser Zeit! Noch immer sind wir in alten Verstrickungen des Karmas gefangen. Als einzelner Mensch, als Familie, als Kollektiv. Wir dürfen diese Knoten lösen und gemeinsam als Menschheit in das neue Zeitalter der Liebe, der Freiheit und des Vertrauens eintauchen! Wir dürfen darauf vertrauen, dass wir nicht sündigen, sondern nur heilen und vergeben können! Sünde ist Qual und eine Fantasie unserer Menschheitsgeschichte! Vergebung ist Heilung, Freude und das Geschenk des Himmels und des Paradieses in dem wir schon immer leben! Trau Dich, in den Apfel zu beißen! Trau Dich, das Leben zu kosten! Trau Dich, wahrhaftig und authentisch aus Deinem Sein heraus zu sein! Trau Dich, zu vergeben!



In aller Liebe,
Nam Terath