Was bringt Commitment? In meinem Kundalini Yoga Awakening Teacher Training hat mich eines sehr berührt. Es waren die „sieben Schritte […]

Was bringt Commitment?

In meinem Kundalini Yoga Awakening Teacher Training hat mich eines sehr berührt. Es waren die „sieben Schritte zum Glück“ von Yogi Bhajan. Sie hatten in mir damals etwas erweckt. Sie haben ein „System“ in etwas gebracht, was ich für mich schon spürte und dann deutlich wurde. Womöglich hat es in mir den Schritt erweckt, ein Yogazentrum zu gründen!? Sie hatten mich klarer sehen lassen, was wie in meinem Leben warum und wohin gelaufen ist. Wieso hat sich etwas so und so entwickelt oder aufgewickelt. Was war mein Anteil daran. Bis dahin war es noch eher auf das Außen bezogen und im Laufe der Zeit erkannte ich noch mehr dahinter.

Der erste Schritt auf dem Weg zum Glück ist „Commitment“, die Selbstverpflichtung. Im Deutschen mögen wir dieses Wort „Verpflichtung“ nicht so. Die Energie ist sehr hart. Einsperrend. Erdrückend. In Ketten gelegt. Die Pflicht. Wehrpflicht. Disziplin, … . Aus neutraler, aber auch weltlicher und „spiritueller“ Sicht heraus, ist es eine wundervolle Einstellung, die uns im Leben voran bringt. Wir geben den Handschlag darauf, dies und dies zu tun oder zu lassen. So war es für mich mit dem Yogazentrum. Ja, ich gab einfach die Hand darauf! Das machen wir jetzt! Punkt! Abfahrt! Es fühlt sich einfach richtig an! Und solche Entscheidungen, Verpflichtungen, durfte ich schon davor immer und immer wieder in meinem Leben erfahren. So wie wir alle… Bis dahin war die Verpflichtung eher auf das Außen bezogen. Auf das was wir machen, werden, sind, … . So wurden wir er-zogen. Was passierte dann?

Im Prozess all der Jahre lernte ich die Verpflichtung mir gegenüber auszuweiten. Auch davor war ich das schon hinsichtlich meiner Werte und Einstellungen. Aber es überkam nun eine andere Energie. Liebe! All die Pflichten, Verpflichtungen, dürfen wir aus Liebe eingehen. Liebe zu uns selbst. Liebe zu anderen! Ich verpflichte mich, glücklich zu sein?! Ich verpflichte mich, lebendig zu sein?! Ich verpflichte mich, in stressigen Situationen ruhig zu sein?! Usw. … Es wird zu einer inneren Verpflichtung! Für uns! Nicht zu einem Yogazentrum, einem Job, einer Beziehung, … . Nein, es weitet sich aus! Es weitet sich nach Innen, zu unserem Glück, unserer Gesundheit, unseren Energien, unseren Abgrenzungen, unserer Transformation der Glaubenssätze, der Heilung, und und und… der Liebe, aus! Wir verpflichten uns selbst und unserem Herzen gegenüber.

Ist dies nun also etwas hartes? Fühlt es sich noch so an, wenn wir uns gegenüber unserem Wohlbefinden verpflichten? Unserer Entwicklung? Unserem Verhalten? Für das Ego und die Anteile, die wie gerne heilen möchten, sicherlich! Aber für uns? Es ist ein Geschenk, das wir uns machen! Es stärkt uns, gibt uns Kraft und Vertrauen! Wir formen den Charakter unserer Persönlichkeit in eine Authentizität und Weisheit, verbunden über die Intuition direkt ins Herz! Wir lernen unserem Herzen, unserer Intuition, unserer Spontaneität, unserer Verbundenheit, unserer Stabilität und Selbstverantwortung zu folgen. Wir treffen die Entscheidung uns zu verpflichten. Und es mag wie ein Paradox klingen, aber wir werden hierdurch frei! Wir leben unseren freien Willen in Ausrichtung auf unser Herz zum Leben! Wir leben mit dem Leben – „com-mit-…, reich mir die Hand“, sagt es zu uns! Wie lebst Du?

Im nächsten Beitrag: Schritt 2 – Charakter

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